MA Quadrat Grundbesitz GmbHLiquidiert

82031 Grünwald, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 224577
Vorher
FORMHAUS Gesellschaft für Projektentwicklung mbH
Eingetragen
18.3.2016
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
An- und Verkauf von Immobilien sowie Immobilienprojektentwicklung, ferner Erwerb, Entwicklung und Verwertung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten; Tätigkeit als Bauträger und Baubetreuer sowie alle damit mittelbar oder unmittelbar zusammenhängenden Geschäfte, mit Ausnahme jeglicher Maklertätigkeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Zarske
seit 11.1.2022
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MA Quadrat Grundbesitz GmbH

Grünwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

der MA Quadrat Grundbesitz GmbH

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftstätigkeit

Die MA Quadrat Grundbesitz GmbH ist ein im Raum München tätiges mittelständisches Unternehmen der Immobilienbranche, dessen Leistungsspektrum sich auf die Projektentwicklung von Grundstücken beschränkt.

1.2 Forschung und Entwicklung

Regelmäßige Analysen des Münchner Grundstücksmarktes in Form von monatlichen IMV-Marktdaten und der Entwicklung der Bodenrichtwertkarten bilden die Grundlage für eine ausgewogene Wahrnehmung der Geschäftschancen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das deutsche Bauhauptgewerbe sieht auf ein weiteres erfolgreiches Baujahr zurück. Die Zahlen 2020 haben das gute Jahr 2019 noch einmal übertroffen. Auch 2020 haben davon noch alle Bausparten - Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau - profitiert.

Das Bauhauptgewerbe erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von insgesamt 143 Milliarden EUR - fast 8 Milliarden EUR mehr als im Jahr 2019. Im Wohnungsbau sind dabei gut 54,3 Milliarden im Wirtschaftsbau 49,8 Milliarden Euro und im öffentlichen Bau 38,9 Milliarden EUR Umsatz zu verbuchen.

Die Bauwirtschaft hat dem pandemiebedingten Abschwung der Konjunkturentwicklung in Deutschland in 2020 entgegengewirkt. So arbeiteten 2020 ca. 893.000 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe.

Die durchschnittliche Preisentwicklung für Bauleistungen lag bei etwa 1,7 %, so dass preisbereinigt (real) ein Umsatzwachstum von gut 3,8 % verbleibt. Nach langen Jahren, in denen es Bauunternehmen nur unzureichend gelang, die steigenden Kosten am Markt in höhere Baupreise umzusetzen, steigen diese seit 2017 wieder mit höheren Raten. Damit sind Bauunternehmen wieder in der Lage, die Risiken des Baugeschäfts angemessen einzupreisen.

Bei einem Umsatzwachstum von durchschnittlich 5,5 % waren die Unterschiede zwischen den Bundesländern, aber auch regional innerhalb der Länder weiterhin ausgeprägt.1)

1) Quelle: https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2020In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab:

Der Wohnungsbau nahm 2020 um 10,5 % zu.

Mit 300.000 WE blieben die Fertigstellungen weiter deutlich hinter dem von der Bundesregierung prognostizierten Bedarf von mindestens 350.000 WE zurück. Dabei wurde der Anstieg überwiegend im mehrgeschossigen Wohnungsneubau erzielt. EFH- und ZFH-Bau sowie Wohnheime legten kaum zu.

Auch der Wirtschaftsbau konnte trotz der Covid-19 Pandemie noch einen leichten Anstieg verzeichnen. Er erreichte ein Plus von 1,2 %.

Die bestehenden außenpolitischen Risiken haben erfreulicherweise bislang nicht auf die Konjunktur durchgeschlagen.

2.2 Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Geschäftstätigkeit führte 2020 zu Umsatzerlösen von 12,7 Mio. EUR bei einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt -11,1 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss belief sich auf 1,0 Mio. EUR (nach Steuern). Dies stellt eine Minderung um 555 TEUR gegenüber dem Vorjahr dar (2019: 1,6 Mio. EUR nach Steuern).

Mit ihrem Geschäftsfeld der Projektentwicklung im Raum München ist die MA Quadrat Grundbesitz GmbH gut aufgestellt und kann auf Marktentwicklungen flexibel reagieren. Ein Wachstum ist momentan nicht geplant.

Insgesamt sind wir mit der Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Jahr zufrieden.

2.3 Investitionen

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr keine Investitionen im Anlagebereich vorgenommen-

2.4 Finanzierung

Die Finanzierung des Vorratsvermögens erfolgte mit von Gesellschaftern zur Verfügung gestellter Kreditmittel und aus der Inanspruchnahme von Banken bereit gestellter Kreditlinien, welche zum Jahresende 2020 vollständig getilgt wurden.

2.5 Personal- und Sozialbereich; Umwelt

Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal.

3. Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2020 war insgesamt zufriedenstellend. Die projektbezogenen Kosten waren auf Planniveau. Die Umsatzerlöse lagen mit TEUR 12.652 im Planungsrahmen. Die Umsatzrendite liegt mit 8,12 % (i.V. 9,46 %) Punkten unter dem Referenzwert des Vorjahres.

Als projektentwickelndes Unternehmen betreffen die Aufwendungen der MA Quadrat GmbH neben den Kosten für Wareneinsatz insbesondere sonstige betriebliche Aufwendungen und Zinskosten. Die sonstige betriebliche Aufwendungen betrugen im Jahr 2020 TEUR 38,2 (i.V. TEUR 80,3)- Die Zinskosten betrugen im Jahr 2020 TEUR 113,4 (i.V. TEUR 388,3). Davon entfielen TEUR 31,8 (i.V. TEUR 158,5) auf die Gesellschafterfinanzierung.

Insgesamt konnte nach Verrechnung der Steuern vom Einkommen und Ertrag von TEUR 328,1 ein Jahresüberschuss von TEUR 1.027,5 (i.V. TEUR 1.582,1) ausgewiesen werden.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich über eigene Liquidität. Die gegenüber Gesellschaftern und Kreditinstituten bestehenden Darlehen wurden in 2020 vollständig zurückgeführt.. Trotz des positiven Cash-Flows von TEUR 10.487,8 verminderte sich der Bestand an flüssigen Mitteln aufgrund von Darlehensrückführungen bei Bank- und Gesellschafterkrediten von TEUR 10.036,8, sowie vorgenommener Gewinnausschüttungen von TEUR 996,0 auf TEUR 851,6 (i.V. TEUR 1.441,9).

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme (TEUR 2.236,6) ist im Vergleich zu 2019 um TEUR 10.714,8 gesunken.

Die Vorräte verminderten sich um TEUR -11.096,9 gegenüber dem Vorjahr. Hierbei standen sich Zugänge aus der Entwicklung noch bestehender Immobilienprojekte in Höhe von TEUR 261,9 Abgängen aus der Veräußerung fünf abgeschlossener Projekte von TEUR 11.358,8 gegenüber.

Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen von TEUR 315,4 im Vorjahr auf TEUR 363,0 im Berichtsjahr. Hierfür waren in erster Linie höhere Steuererstattungsansprüche verantwortlich.

Weiteren Einfluss auf die gesunkene Bilanzsumme hatte der Rückgang der liquiden Mittel um TEUR 590,3.

Das bilanzielle Eigenkapital betrug zum 31.12.2020 TEUR 2.190,5 (i.V. TEUR 2.159,0) Es erhöhte sich geringfügig, da die Ausschüttungen an die Gesellschafter von TEUR 996,0 den Jahresüberschuss von TEUR 1.027,5 nicht überstiegen.

Die Gesellschaft weist damit eine starke gestiegene Eigenkapitalquote von 97,9 % (16,7 % im Vorjahr) aus.

Die Steuerrückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 454,4 auf TEUR 2,3 (i.V. TEUR 456,7) gesunken. Die übrigen Rückstellungen sanken um TEUR 33,2 auf TEUR 27,0 (i.V. TEUR 60,2).

Die Verbindlichkeiten sanken deutlich von TEUR 10.275,6 im Vorjahr auf TEUR 16,8 im aktuellen Geschäftsjahr. Hierfür waren Tilgung von Bankkrediten von TEUR 8.367,0 und die Rückführung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.669,8 ausschlaggebend.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung werden die Projektkalkulationen, Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen.

5. Chancen und Risikobericht

Die möglichen Risiken, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben können, werden vom Unternehmen dauernd analysiert und entsprechende Handlungen abgeleitet. Welche genauen Auswirkungen die Corona-Pandemie aber auf die deutsche und europäische Wirtschaft und damit auch auf das Segment des Unternehmens bzw. der Branche haben wird, kann heute noch nicht vorhergesagt werden.

Trotz dieser Unsicherheiten sieht sich das Unternehmen sehr gut für die kommenden Jahre und auch was die möglichen Auswirkungen von Covid-19 auf die Wirtschaft angeht, aufgestellt und sieht gegenwärtig und zukünftig insbesondere folgende Chancen die zu einer positiven Entwicklung des Betriebes führen sollen.

Die MA Quadrat Grundbesitz GmbH hat seit mehreren Jahren organisatorische Vorkehrungen für ein Risikomanagement getroffen, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können.

Grundstücksverträge werden im Vorfeld regelmäßig juristisch überprüft.

Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen und Analysen sowie Besprechungen, in denen auch der Vertriebsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert.

Ablauforganisatorische Regelungen, Richtlinien und Anweisungen (wie z.B. das "Vieraugenprinzip" bei der Prüfung der Ankaufskalkulation) sind systematisch niedergelegt:

Die wichtigsten Risiken, wie Kalkulationsfehler, Verzug beim Vertrieb von Grundstücken, Kostenüberschreitungen, Mängel sowie ausbleibende Zahlungseingänge, sind auf diese Weise beherrschbar.

Nach wie vor ist der Immobilienmarkt durch einen starken Preiswettbewerb gekennzeichnet. Angemessene Margen lassen sich nur dort erzielen, wo sich das Unternehmen in einer Nische durch wettbewerbsüberlegene Professionalität auszeichnet.

Rechtsstreitigkeiten bestehen zum aktuellen Zeitpunkt nicht.

6. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2021

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2021 gegenüber dem 4. Quartal 2020 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 1,7 % gesunken. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 zunächst etwas erholt hatte (nach neuesten Berechnungen +8,7 % im 3. Quartal und +0,5 % im 4. Quartal), führte die Corona-Krise zum Jahresbeginn 2021 zu einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung. Davon war besonders der private Konsum betroffen, während die Warenexporte die Wirtschaft stützten.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2021 preisbereinigt um 3,3 %, preis- und kalenderbereinigt um 3,0 %, niedriger als im 1. Quartal 2020. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, lag das BIP im 1. Quartal 2021 um 4,9 % niedriger.

Neben der Erstberechnung des 1. Quartals 2021 hat das Statistische Bundesamt wie üblich auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die Quartale und das Jahr 2020 überarbeitet und neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen der Ergebnisse einbezogen. Dabei ergaben sich für das BIP Änderungen der bisherigen Ergebnisse für das 3. und 4. Quartal von bis zu 0,4 Prozentpunkten nach oben. Das Jahresergebnis wurde ebenfalls leicht nach oben revidiert (von -4,9 % auf -4,8 %).

Die Bauwirtschaft hat dem pandemiebedingten Abschwung der Konjunkturentwicklung in Deutschland in 2020 entgegengewirkt. Für 2021 erwartet der ZDB einen Umsatz im Bauhauptgewerbe auf dem Niveau des Jahres 2020 bei ca. 140 Mrd. EUR.

Laut fünf großer Wirtschaftsforschungsinstitute besteht für das Geschäftsjahr 2021 keine Gefahr für einen Abschwung in der Bauwirtschaft. Die Werte der von uns analysierten Bauprojektinformationen können diese positive Sichtweise stützen.

Darüber hinaus prognostizieren die deutschen Wirtschaftsforscher für die nächsten zwei Jahre eine Wachstumsrate der Bauindustrie. Prognosen durch den mittelständischen Verband ZDB sprechen von Erlösen von 143,0 Milliarden EUR. Für 2021 rechnet der Verband mit einem gleichbleibenden Umsatz. Einen Grund für den Tempoverlust im Wachstum der Bauindustrie sieht das Institut in der Corona-Krise, die über 2021 hinaus zu einer weiteren Verlangsamung führen könnte. Für den Wirtschaftsbau prognostizieren Bauindustrie und Baugewerbe eine ambivalente Entwicklung. Während die Baugenehmigungen bei Fabrik- und Werkstattgebäuden rückläufig tendieren, sind die Zahlen für Lager- und Handelsgebäude sowie Büro- und Verwaltungsgebäude steigend. Somit kann die Baubranche optimistisch in die Zukunft blicken. Da die heutige Zeit etliche Erneuerungen mit sich bringt, werden ständige Weiterentwicklungen in der Baubranche zu Veränderungen führen.1)In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus:

Für 2021 erwarten die Spitzenverbände der Bauwirtschaft im Wohnungsbau ein Umsatzwachstum von +3,0 % auf 55,9 Mrd. EUR.

Insgesamt dürften 2020 ca. 374.600 WE genehmigt worden sein. Die Nachfrage setzt sich also auf hohem Niveau fort. Dies betrifft aber vor allem den mehrgeschossigen Wohnungsneubau:

Im Wirtschaftsbau erwarten die Spitzenverbände der Bauwirtschaft für 2021 ein Umsatzminus von 2,0 % (= 48,8 Mrd. EUR).

Im Öffentlichen Bau rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2021 mit einem leicht rückläufigen Umsatz bei 38,3 Mrd. EUR (= ./. 1,5%).1)

1) Quellen: https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2020

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/04/PD21_211_811.html

Aussichten für die MA Quadrat Grundbesitz GmbH 2021

Die MA Quadrat Grundbesitz GmbH hat in den ersten Monaten im Jahr 2021 keine neuen Projekte erworben und alle im Bestand befindlichen Grundstücke wurden bereits im Jahr 2020 verkauft und realisiert.

Die Gesamtleistung erreichte per Ende Mai 2021 ./. 22,3 TEUR.

Zum 1. Juni 2021 stellt sich die Auftragslage der Gesellschaft wie folgt:

Es existieren keine in Ausführung befindlichen Leistungen (Vorjahr 6,4 Mio. EUR). Weitere Neuprojektierungen sind derzeit nicht geplant. Die Geschäftsleitung rechnet 2021 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis.

 

Grünwald, den 20. Mai 2021

gez. Marc Zarske, Geschäftsführer

gez. Tobias Alter, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Umlaufvermögen 2.236.632,01 12.951.455,88
I. Vorräte 0,00 11.096.854,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.385.061,62 412.686,69
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 505.333,09 94.047,59
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 503.315,80
3. sonstige Vermögensgegenstände 376.412,73 318.639,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 43.000,00 43.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 851.570,39 1.441.914,34
Aktiva 2.236.632,01 12.951.455,88

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 2.190.466,14 2.158.979,76
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Bilanzgewinn 140.466,14 108.979,76
davon Gewinnvortrag 108.979,76 134.615,04
B. Rückstellungen 29.336,25 516.914,00
C. Verbindlichkeiten 16.829,62 10.275.562,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.367.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.367.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.669.807,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.669.807,60
3. sonstige Verbindlichkeiten 16.829,62 238.754,52
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.829,62 238.754,52
Passiva 2.236.632,01 12.951.455,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 1.498.091,04 2.562.456,76
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 38.154,29 80.345,50
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.170,86
davon aus verbundenen Unternehmen 4.333,09
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.437,80 388.295,73
davon an verbundene Unternehmen 31.782,57 158.545,70
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 328.134,77 511.712,32
6. Ergebnis nach Steuern 1.027.535,04 1.582.103,21
Jahresüberschuss 1.027.535,04 1.582.103,21

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

der MA Quadrat Grundbesitz GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MA Quadrat Grundbesitz GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde hinsichtlich § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MA Quadrat Grundbesitz GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Grünwald

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: München

Register-Nr.: HRB 224577

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2020 TEUR kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 13,4 13,4 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 505,3 505,3 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 503,3 503,3 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 363,0 320,0 43,0
Summe 1.385,0 1.342,0 43,0

Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 1.008,6 (Vorjahr: TEUR 0,0).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Positionen Rückstellungen für Abschluss und Prüfungskosten mit TEUR 27,0 enthalten.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2020 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1. J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
Sonstige Verbindlichkeiten 16,8 16,8 0,0 0,0
Summe 16,8 16,8 0,0 0,0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 1,669,8).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft verfügt, analog zum Vorjahr, über keine Arbeitnehmer.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Herr Tobias Alter ausgeübter Beruf: Geschäftsführer bei der FORMHAUS Gesellschaft für Grundstücksentwicklung mbH, München
- Herr Marc Zarske ausgeübter Beruf: Prokurist bei der Mamisch Family Office GmbH, Grünwald

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung entfällt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen getätigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 10,5 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht entstanden.

Konzernzugehörigkeit

Die MA Quadrat Grundbesitz GmbH wurde in den Konzernabschluss der Mamisch Family Office GmbH, Grünwald, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.027,5. Im Berichtsjahr erfolgten Vorabgewinnausschüttungenvon TEUR 996,0.

Auf neue Rechnung werden TEUR 140,5 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des vorstehenden Jahresabschlusses, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, wird hiermit versichert.

 

Grünwald, den 20.05.2021

gez. Marc Zarske, Geschäftsführer

gez. Tobias Alter, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MA Quadrat Grundbesitz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MA Quadrat Grundbesitz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MA Quadrat Grundbesitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 10. Dezember 2021

bps 2 Treuhand GmbH
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gez. Thomas Bittdorf, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

gez. Ruslan Abakumov, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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