Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 6331
Eingetragen
28.9.1995
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Vermietung von und der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen, die dem vorgenannten Zwecke dienen zu beteiligen und deren Geschäftsführung zu übernehmen. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Jörg Schors
seit 28.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

95.00% identifiziert5.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
95.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
4.50%
0.50%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Aachen
47.500 €
95.00%
Germany
2.500 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMILE Autovermietung GmbH

Stolberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die SMILE Autovermietung GmbH vermietet PKW und vermarktet diese nach Ablauf einer Haltefrist. Mit rd. 110 Mitarbeitern und einer Flotte von mehr als 1.200 Fahrzeugen bietet die Gesellschaft genau die richtige Mobilitätslösung, die Sie brauchen, ob Sie privat ein Fahrzeug mieten möchten, für Ihre Werkstatt- oder Autohauskunden einen Fahrzeugersatz brauchen oder eine Lösung für Ihr Unternehmen suchen. Wir bieten Mobilität: schnell, flexibel und unkompliziert.

Unternehmensaufbau

Die SMILE Autovermietung GmbH gliedert sich im Wesentlichen in vier Geschäfts- bzw. Leistungsbereiche: Langzeitvermietung, Mobilitätsersatz, Unfallersatz und Privatvermietung.

Langzeitvermietung: Die Langzeitmiete eines PKW bringt Ihnen viele Vorteile. Für Ihre Fahrzeuge haben Sie einen einzigen Ansprechpartner, der sich um alles kümmert: KFZ-Steuer, Wartung, Vollkaskoschutz oder saisonale Bereifung: Mit Ihrem monatlichen Mietpreis decken Sie alle PKW-Ausgaben. Sie brauchen nur zu tanken und zu fahren. Für alles andere sorgen wir.

Mobilitätsersatz sowie Unfallersatz: Wir sind alle auf unser Fahrzeug angewiesen. Aus diesem Grund setzen wir alles in Bewegung, um Ihre Mobilität im Schadenfall zu erhalten. Viele unserer Fahrzeuge sind sofort verfügbar. Außerdem können Sie sich auf einen Rund-um-die-Uhr-Notservice verlassen, der alles unkompliziert für Sie abwickelt.

Privatmieten: Eine PKW-Miete ist in vielen Fällen die optimale Lösung für Ihre Mobilität. Mit flexiblen und modulierbaren Laufzeiten wählen Sie aus einer großen Auswahl an Fahrzeugen der Marken VW, Audi und vielen mehr. Nutzen Sie die günstige Flatrate, die alle KFZ-Kosten umfasst, genießen sie maximale Flexibilität während der gesamten Vertragslaufzeit und sparen Sie sich jegliche Sorgen rund um Ihr Auto.

Strategien

Die SMILE Autovermietung GmbH verfolgt grundsätzlich die Strategie des profitablen und weitgehend organischen Wachstums.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die SMILE Autovermietung GmbH wird durch die Geschäftsführung anhand von wesentlichen finanziellen Kennzahlen wie z.B. dem Umsatz und der EBIT-Marge gesteuert. Die Zielwerte für das Unternehmen orientieren sich an mehreren Vergleichsindikatoren wie z.B. der Markt- und Wettbewerbsentwicklung.

Die SMILE Autovermietung GmbH nutzt nichtfinanzielle Leistungsindikatoren vor allem im Bereich der Qualität (überdurchschnittliche Ausstattung der Fahrzeuge) und dem Service, bspw. in der Beratung und Betreuung von Fuhrparkverantwortlichen in der Langzeitmiete oder Unfallgeschädigter in der Abwicklung der Kosten für Ersatzmobilität.

Personal

Zur wirtschaftlichen Auslastung des Personals setzt das Unternehmen auf einen fest angestellten Personalbestand mit umfangreichen Erfahrungen im Vermietungsgeschäft sowie Aushilfen im Bereich der Fahrer. Diese können sehr flexibel an die jeweilige Auslastung des PKW-Bestandes angepasst werden.

Umwelt

Nachhaltiges Wirtschaften ist fester Bestandteil des unternehmerischen Handelns der SMILE Autovermietung GmbH. Ziel ist es hierbei, den Ressourcenverbrauch zu minimieren, die Umweltbelastungen zu reduzieren und im Ergebnis maximale Synergien im Bereich der Ressourceneffizienz zu erzielen.

B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1, 2, 3,

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Der Bereich Information und Kommunikation knüpfte an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an und verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs (+3,6 %).

Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine.

Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Dies wird besonders deutlich bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Auch im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,1 %. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden.

Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2022 dagegen preisbereinigt 2,5 % mehr investiert als im Vorjahr.

Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Baugewerbe gab es trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Beschäftigungszuwachs.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2022 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 101,6 Milliarden Euro. Das waren knapp 33 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2021 (134,3 Milliarden Euro). Die Entlastungen des Staatshaushalts durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen wurden von neuen Belastungen durch die Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine überlagert. So brachte die Bundesregierung unter anderem drei Entlastungspakete auf den Weg, um den extrem steigenden Energiekosten entgegenzuwirken und Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Wirtschaft zu unterstützen. Die Entlastungspakete führten zu höheren Staatsausgaben, die überwiegend vom Bund finanziert wurden: Das Defizit des Bundes (-117,6 Milliarden Euro) war im Jahr 2022 genauso wie im Jahr 2021 etwas höher als das Defizit des Staates insgesamt. Die Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen realisierten jeweils leichte Finanzierungsüberschüsse. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2022 eine Defizitquote von 2,6 %, die damit deutlich niedriger war als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Zum Jahresabschluss ist der Pkw-Markt in Deutschland nochmal deutlich gewachsen: Im Dezember wurden in Deutschland 314.300 Pkw neu zugelassen. Das sind 38 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr 2022 wurden somit 2,7 Mio. Pkw neu zugelassen, 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Mangel an Vor- und Zwischenprodukten, die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie die allgemeine Verunsicherung aufgrund des Krieges in der Ukraine hatten den Markt und die Produktion das ganze Jahr über - insbesondere aber im ersten Halbjahr - erheblich gedämpft, sodass vor allem im Frühling und Sommer 2022 deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 verbleibt 2022 eine erhebliche Absatzlücke von rund 26 Prozent.

Die Elektro-Neuzulassungen legten im Dezember 2022 um gut 114 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu und erreichten ein Volumen in Höhe von 174.200 Einheiten - ein neuer Rekord auf dem deutschen Markt: Nie zuvor wurden in einem Monat mehr E-Pkw neu zugelassen. Die Entwicklung lässt auf vorgezogene Käufe schließen: Ende 2022 lief die staatliche Förderung für Plug-In-Hybride (PHEV) aus, die für rein batterieelektrische Pkw (BEV) wurde reduziert. Der Anteil von Elektro-Pkw an den Gesamtzulassungen stieg im Dezember auf ein Niveau in Höhe von 55,4 Prozent. Damit machten E-Pkw erstmals mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen auf dem deutschen Markt aus. Die Neuzulassungen von BEV stiegen im Dezember um 115 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei machten BEV 59,9 Prozent an den E-Zulassungen aus. PHEV konnten im Dezember um 113 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen und haben einen Anteil von 40,1 Prozent an den E-Zulassungen. Im Gesamtjahr 2022 wurden insgesamt rund 833.500 Elektro-Pkw zugelassen. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Der E-Anteil an den Gesamtzulassungen liegt im Jahr 2022 bei 31,4 Prozent. Das heißt: Fast jede dritte Neuzulassung 2022 war ein E-Auto. Dabei machen BEV 56,5 Prozent der E-Zulassungen im Jahr 2022 aus, PHEV 43,4 Prozent.

Im Dezember gingen bei den deutschen Herstellern erneut deutlich weniger Aufträge aus dem Inland ein als im Vorjahresmonat (-36 Prozent). Gegenüber 2021 gingen die Inlandsorder im Gesamtjahr 2022 um 15 Prozent zurück. Der ausländische Auftragseingang lag im Dezember auf Vorjahresniveau (±0 Prozent). Im Gesamtjahr 2022 liegt das Ordervolumen aus dem Ausland gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent zurück.

Das Produktionsniveau lag im Dezember zum achten Mal in Folge über dem des jeweiligen Vorjahresmonats. Mit 253.700 Pkw fertigten die deutschen Hersteller gut 2 Prozent mehr Pkw als im Dezember des Vorjahres. Im Gesamtjahr 2022 wurden 3,4 Mio. Fahrzeuge in Deutschland produziert, knapp 11 Prozent mehr als 2021. Trotz des durchgängigen Wachstums der vergangenen Monate befindet sich das Produktionsvolumen weiterhin auf vergleichsweise niedrigem Niveau: Die Produktionszahlen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 wurden 2022 deutlich um gut 26 Prozent unterschritten.

Der Export entwickelte sich ähnlich wie die Produktion: Im Dezember wurden 202.500 Pkw aus deutscher Fertigung an Kunden aus aller Welt ausgeliefert, 1 Prozent mehr als im Dezember 2021. Damit wurden 2022 insgesamt 2,6 Mio. Pkw exportiert. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 wird allerdings noch um gut 25 Prozent unterschritten.

Im Jahr 2021 wurden rd. 261.300 PKW durch die Haltergruppe Vermieter in Deutschland zugelassen. Die Auswirkungen der Corona-Krise und in der Folge der Lieferkrise der Hersteller, Neufahrzeuge zu produzieren bzw. zu importieren, lassen sich an den aktuellen Zulassungszahlen der Autovermieter weiterhin ablesen. Das zeigt die aktuelle Statistik im Zulassungsbereich von Neufahrzeugen / Miet-Pkw. Im Jahr 2022 haben sich die Zulassungszahlen zum Vorjahr um ca. 3 % reduziert. Es ist weiterhin festzustellen, dass die monatlichen Zahlen erheblichen Schwankungen unterliegen. Dem Minimum im Januar in Höhe von 15.396 Pkw steht ein Maximum im Dezember in Höhe 36.800 Pkw gegenüber. Solche Schwankungen hat es bis zum Jahr 2019 nicht gegeben.

1 htts://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html

2 https://www.vda.de/vda/de/presse/Pressemeldungen/2023/230104_PM_Deutscher-Pkw-Markt-2022_Leicht--ber-Vorjahresniveau

3 https://www.bav.de/service/oeffentlich.html (05.05.2023).

C. Geschäftsverlauf und Lage der SMILE Autovermietung GmbH

Im Geschäftsjahr 2022 ergaben sich für die SMILE Autovermietung GmbH Umsatzerlöse von T€ 17.678 (Vorjahr: T€ 12.925). Die Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber 2021 ist im Wesentlichen begründet durch steigende Mietpreise aufgrund von Angebotsmangel bzw. von einer extrem hohen Nachfrage von Lieferzeitüberbrückungen aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Hersteller. Der relative Aufwand für bezogene Leistungen ist gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Gesamtleistung um 3,8 %-Punkte gestiegen. Auch die Personalaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 1,7 % erhöht. Das EBIT betrug im Geschäftsjahr T€ 3.229 (2021: T€ 1.866) und ist insoweit gegenüber 2021 sowohl absolut als auch relativ gestiegen. Der Jahresüberschuss 2022 beläuft sich jedoch insbesondere beeinflusst durch Abschreibungen auf Wertpapiere von T€ 1.926 (2021: T€ 497) und Zinsaufwendungen von T€ 493 (2021: T€ 477) lediglich auf T€ 597 (2021: T€ 959).

Trotz den Auswirkungen der Corona Pandemie konnte das Geschäftsjahr 2022 erfolgreich abgeschlossen werden. Das operative Ergebnis ist insbesondere mit den Effekten aus der Umstellung des Geschäftsmodells nach dem Sanierungsprozess zu begründen.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft enthält im Wesentlichen neben erworbenen Pkw Wertpapiere in Höhe von T€ 1.710, die mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt wurden. Entsprechend wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in 2022 in Höhe von T€ 1.926 vorgenommen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Schadenersatz in Höhe von T€ 1.237, die mit dem Erwartungswert bewertet wurden und deren Durchsetzung bereits gerichtsanhängig ist.

Die Liquiditätsposition aus Zahlungsmitteln belief sich zum 31.12.2022 auf T€ 862 (2021: T€ 558).

Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2022 insgesamt - T€ 1.505 (2021: - T€ 2.102). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rd. - 11,4 % (2021: - 19,6 %).

Die Finanzschulden gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf T€ 0 (2021: T€ 0), da das Darlehen für die Unterstützung des Sanierungsprozesses der Gesellschaft bereits in 2020 vollständig getilgt wurde.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen ein von der GZR GmbH als nahestehendes Unternehmen ausgereichtes variables Darlehen, das im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses zur Unterstützung des laufenden Geschäftsbetriebes dient und das gemäß Vereinbarung vom 05.12.2023 vom Darlehensgeber nicht vor dem 31.03.2025 gekündigt werden darf.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von T€ 10.726 (31.12.2021) um T€ 2.486 auf T€ 13.212.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Geschäftsjahr 2022 für das Unternehmen mit einem positiven Ergebnis abschloss. Die Ergebnisprognosen aus dem Lagebericht des Vorjahres konnten insoweit bestätigt werden.

D. Chancen- und Risikobericht

Als Unternehmen der Autovermietungsbranche ist die SMILE Autovermietung GmbH Chancen, aber auch Risiken verschiedener Art ausgesetzt. Einer nachhaltigen und langfristig orientierten Unternehmenspolitik folgend, identifiziert die SMILE Autovermietung GmbH diese frühzeitig, um verantwortungsvoll Chancen zu nutzen und Risiken zu steuern.

Im Bereich der strategischen Risiken wird die SMILE Autovermietung GmbH von den unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen ebenso beeinflusst wie von den Konjunkturschwankungen in einzelnen Regionen.

Weiterhin ist die SMILE Autovermietung GmbH in einer zyklischen Branche tätig, in der die PKW-Vermietungen und die daraus entstehenden Umsätze schwanken können. Aufgrund nennenswerter Fixkosten ist das Unternehmen insbesondere dem Risiko mangelnder Auslastung ausgesetzt.

Im Bereich der finanzwirtschaftlichen Risiken ist das Unternehmen aufgrund der Verluste in 2017, in 2018 sowie in 2020 und damit verbunden einem temporär negativen Eigenkapital höheren Fremdkapitalkosten ausgesetzt.

Die betrieblichen Risiken werden u.a. von der Fähigkeit des Unternehmens beeinflusst, eine solide Auslastung des PKW-Bestandes und Vermarktung des PKW-Bestandes zu gewährleisten.

Als Chance ist u.a. die strategische Neuausrichtung im Zusammenhang mit einer soliden Vorab-Vermarktung der gesamten Flotte über zahlreiche Volkswagen-Konzernhändler zu sehen. Ebenso ist die zunehmende Tendenz der Geschäftskunden nach höherer mobiler Flexibilität als eine wesentliche Chance beispielsweise im Bereich des Ausbaus des Langzeitmietengeschäfts zu sehen.

Zusätzliche Risiken auf unser Geschäft könnten sich künftig aus dem Krieg in der Ukraine - insbesondere die Beschaffung von PKW betreffend - ergeben. Die Auswirkungen steigender Rohstoff-, Energie- und Kraftstoffpreise sowie Schwierigkeiten in den Lieferketten auf unser Geschäftsmodell werden wir intensiv beobachten, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

E. Prognosebericht 1

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Nach dem Rückgang des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal um 0,1 Prozent ist angesichts der aktuellen Monatsindikatoren wie Auftragseingänge und Industrieproduktion auch für das Jahresendquartal ein erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Gleichzeitig lassen jüngste konsumnahe Indikatoren wie die Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe eine Stabilisierung des privaten Konsums - allerdings auf niedrigem Niveau - erwarten.

Für die Geschäftsführung ist bereits abzusehen, dass die Smile Autovermietung GmbH im Jahr 2023 auf EBIT-Basis bei Umsatzerlösen leicht unter dem Niveau von 2021 wiederum deutlich profitabel sein wird und das Jahr 2023 operativ mit nachhaltig positiven Ergebnissen abschließen wird. Die Kurs-Entwicklung der Wertpapiere wird das Ergebnis 2023 jedoch voraussichtlich, wenn auch deutlich geringer als im aktuellen Jahr, belasten. Auch für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft aufgrund der aktuellen Unsicherheit im PKW-Markt zurückhaltend mit gegenüber 2021 nochmals leicht reduzierten Umsatzerlösen jedoch mit einem operativ deutlich positivem EBIT im höheren sechsstelligen Euro-Bereich.

F. Nachtragsbericht

Das Geschäftsjahr 2022 konnte - entgegen der Entwicklung in 2020 - nach vollständiger Umsetzung des neuen Geschäftsmodells ohne wesentliche negative Auswirkungen aus der Vergangenheit auf den operativen Geschäftsbetrieb abgeschlossen werden. Dieser Trend wurde in 2023 weiter fortgesetzt.

G. Lagebericht der Smile Autovermietung GmbH zur Corona-Krise und zum Krieg in der Ukraine

Welche Auswirkungen jedoch der russische Angriff auf die Ukraine insgesamt für die Weltwirtschaft, die Automobilbranche und demzufolge auch für unser Unternehmen haben wird, ist derzeit noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit abzusehen. Wir erwarten jedoch trotz Änderungen in den Lieferketten, Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Ersatzteilen sowie letztendlich veränderte Bedingungen beim PKW-Ankauf bzw. der PKW-Anmietung aktuell keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell.

 

Stolberg, 14. Dezember 2023

SMILE Autovermietung GmbH

gez. Jörg Schors, Kaufmann

1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.713.588,04 1.157.923,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 2.002.936,00 645.447,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.002.936,00 645.447,00
III. Finanzanlagen 1.710.648,04 512.472,12
B. Umlaufvermögen 7.734.227,82 7.276.227,99
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.872.128,94 6.717.821,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 929.155,55 1,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 862.098,88 558.406,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 259.329,89 190.184,69
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.504.688,31 2.101.675,47
Aktiva 13.211.834,06 10.726.011,27

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Verlustvortrag 2.151.675,47 3.110.224,17
III. Jahresüberschuss 596.987,16 958.548,70
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.504.688,31 2.101.675,47
B. Rückstellungen 2.057.974,19 1.807.744,56
C. Verbindlichkeiten 10.412.061,00 8.289.597,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5,04
2. sonstige Verbindlichkeiten 10.412.055,96 8.289.597,97
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.412.055,96 8.289.597,97
D. Rechnungsabgrenzungsposten 741.798,87 628.668,74
Passiva 13.211.834,06 10.726.011,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 11.648.567,31 7.947.259,56
2. Personalaufwand 2.769.954,21 1.806.696,44
a) Löhne und Gehälter 2.282.250,00 1.496.657,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 487.704,21 310.038,47
davon für Altersversorgung 7.588,85 3.280,20
3. Abschreibungen 230.689,20 169.384,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 230.689,20 169.384,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.411.380,36 4.094.282,07
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.541,68 25.562,99
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.926.261,38 496.710,42
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.926.261,38 496.710,42
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 493.208,57 477.090,38
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 241.198,08 -41.467,12
9. Ergebnis nach Steuern 603.417,19 970.125,80
10. sonstige Steuern 6.430,03 11.577,10
11. Jahresüberschuss 596.987,16 958.548,70

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der SMILE Autovermietung GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HBG unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SMILE Autovermietung GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stolberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aachen
Register-Nr.: HRB 6331

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und sind in der Folgebewertung um außerplanmäßige Abschreibungen zu vermindern, sofern von einer dauerhaften Wertminderung auszugehen ist.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Am 30. September 2016 hat die SMILE Autovermietung GmbH, Stolberg, gegenüber der abuno GmbH, Düsseldorf, eine Patronatserklärung abgegeben. Danach verpflichtet sich die SMILE Autovermietung GmbH, Stolberg, die abuno GmbH, Düsseldorf, so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen aus den jeweils zwischen der ConceptCar Handelsgesellschaft mbH, der ConceptCar Vermietungsgesellschaft mbH, der Sachverständigengruppe Rheinland GmbH, der ConceptCar Service GmbH einerseits und der abuno GmbH andererseits bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen zu erfüllen.

Das vorläufige Eigenkapital der abuno GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2022 insbesondere aufgrund der Verlustübernahmen für die Tochterunternehmen auf rd. - TEUR 1.869. In diesem Zusammenhang ist aus Sicht der SMILE Autovermietung GmbH ernsthaft mit einer Inanspruchnahme zu rechnen, so dass im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.250 ausgewiesen wird. Rückgriffsansprüche gegenüber Gesellschaftern von Tochterunternehmen der abuno GmbH wurden aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht in diesem Jahr nicht mehr rückstellungsmindernd berücksichtigt.

Für potenzielle steuerliche Risiken in Zusammenhang mit der o.a. Patronatserklärung und der aktuell für die Geschäftsjahr 2016 - 2018 stattfindenden Betriebsprüfung hat die Gesellschaft eine Risikovorsorge von TEUR 395 getroffen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden, so dass ein grundlegender Wechsel gegenüber dem Vorjahr nicht stattgefunden hat.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.157 beinhalten außerplanmäßige/außergewöhnliche Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von rd. TEUR 1.926 (Vorjahr: TEUR 497).

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2022
EUR
2021
EUR
Forderungen 924.454,71 716.874,42

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.258.935,29 (Vorjahr: EUR 8.289.597,97).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 9.153.125,71 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zu den Rückstellungen

Der Betrag der sonstigen Rückstellungen beträgt EUR 1.356.013,23 (Vorjahr: EUR 1.346.981,68).

In den sonstigen Rückstellungen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 1.250 im Zusammenhang mit einer Patronatserklärung enthalten. Weiterhin wurden im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 59) und Prozessrisiken (TEUR 45) gebildet.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen bestehen in einer Gesamthöhe von rd. TEUR 290. Der wesentliche Mietvertrag hat eine Restlaufzeit von 8,25 Jahren.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 112 (im Vorjahr: 93).

Namen der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch Herrn Jörg Schors geführt. Die Schutzklausel gemäß § 286 (4) HGB wurde in Anspruch genommen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Eine Forderung aus einem Verrechnungskonto mit dem Geschäftsführer Herrn Jörg Schors besteht in Höhe von € 924.454,71 (im Vorjahr: € 716.874,42). Das Verrechnungskonto wird laut dem Darlehensvertrag mit einem jährlichen Zinssatz von 1,0 % verzinst.

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr

Neben den Auswirkungen der Corona Pandemie - hierzu verweisen wir auf den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 (insbesondere Kapitel G.), der unter dem gleichen Datum erstellt wurde, war das Geschäftsjahr 2022 i.W. durch außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen geprägt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Derzeit ist für die Geschäftsführung bereits abzusehen, dass die SMILE Autovermietung GmbH auch im Jahr 2023 auf EBIT-Basis wieder profitabel sein wird und das Jahr 2023 operativ mit nachhaltig positiven Ergebnissen abschließen wird.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen ein von der GZR GmbH als nahestehendes Unternehmen ausgereichtes Darlehen, das im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses zur Unterstützung des laufenden Geschäftsbetriebes dient und das gemäß Vereinbarung vom 05.12.2023 vom Darlehensgeber nicht vor dem 31.03.2025 gekündigt werden darf.

Die möglichen Risiken, die sich aufgrund des Krieges in der Ukraine und damit einhergehender steigender Rohstoff-, Energie- und Kraftstoffpreise sowie Schwierigkeiten in den Lieferketten für unser Geschäftsmodell ergeben könnten, werden wir intensiv beobachten, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Auf den Lagebericht 2022 sei hierzu verwiesen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 596.987,16 soll mit dem Verlustvortrag des Vorjahres in Höhe von EUR -2.151.675,47 zum Bilanzverlust zusammengefasst werden, der danach EUR -1.554.688,31 beträgt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stolberg, 14. Dezember 2023

SMILE Autovermietung GmbH

gez. Jörg Schors, Kaufmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die SMILE Autovermietung GmbH, Stolberg

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SMILE Autovermietung GmbH, Stolberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SMILE Autovermietung GmbH, Stolberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

In der Bilanz zum 31. Dezember 2022 sind Forderungen aus Schadenersatzansprüchen gegen Vertragspartner in Höhe von TEUR 1.237 enthalten, die mit ihrem Erwartungswert bewertet wurden und deren Durchsetzung bereits größtenteils gerichtsanhängig ist. Da die Höhe der aus diesen potenziellen Ansprüchen resultierenden Forderungen sowie die damit zusammenhängenden Prozesskosten derzeit nicht mit hinreichender Sicherheit bewertbar sind, können wir aufgrund dieser abgrenzbaren Sachverhalte auch nicht mit hinreichender Sicherheit beurteilen, ob die bilanzierten Forderungen in Höhe von TEUR 1.237 werthaltig sind und ob die in Höhe von TEUR 23 für künftige Prozesskosten gebildete Rückstellung der Höhe nach angemessen dotiert ist. Es kann daher aufgrund dieser Prüfungshemmnisse nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss und die diese Sachverhalte im Anhang und Lagebericht betreffenden Aussagen insoweit fehlerhaft sind.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Ohne diese Beurteilung weiter einzuschränken weisen wir insbesondere auf die Kapitel C., E. und F. des Lageberichtes hin. Dort ist beschrieben, dass das Eigenkapital zum 31.12.2022 insgesamt TEUR -1.505 (2021: TEUR -2.102) beträgt. Der Jahresüberschuss 2022 beläuft sich auf TEUR 597 (2021: TEUR 959). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug TEUR 3.229 (2021: TEUR 1.866) und ist insbesondere mit den Effekten aus der Umstellung des Geschäftsmodells nach dem Sanierungsprozess zu begründen. Das Geschäftsjahr 2022 konnte - analog der Entwicklung in 2021 - nach vollständiger Umsetzung des neuen Geschäftsmodells ohne wesentliche negative Auswirkungen aus der Vergangenheit auf den operativen Geschäftsbetrieb abgeschlossen werden. Dieser Trend wurde in 2023 weiter fortgesetzt. Die Smile Autovermietung GmbH wird gemäß Lagebericht im Jahr 2023 auf EBIT-Basis wiederum deutlich profitabel sein und wird das Jahr 2023 operativ mit einem nachhaltig positiven Ergebnis abschließen. Der Jahresüberschuss 2022 beläuft sich jedoch insbesondere beeinflusst durch Abschreibungen auf Wertpapiere von TEUR 1.926 (2021: TEUR 497), die auch im Jahr 2023 das Ergebnis belasten werden, lediglich auf TEUR 597 (2021: TEUR 959). Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird maßgeblich von der weiteren nachhaltigen Umsetzung des Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage abhängen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Brühl, den 16. Februar 2024

GTK Metzler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Metzler, Wirtschaftsprüfer

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