LST Linster Stainless trading GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominika Karolina Lewandowski seit 4.2.2026 | Prokura |
Daniel de Vos seit 12.1.2026 | Geschäftsführer |
Nicolas Freitag seit 25.5.2020 | Prokura |
Ralf Beckers seit 2.9.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SL Piping GmbHHildenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SL Piping GmbH mit Sitz in Hilden ist ein Handelsunternehmen der Stahlbranche. Sie beliefert projektbezogen nationale und internationale Kunden mit Rohrleitungskomponenten jeglicher Art, in der Hauptsache Rohre und Rohrzubehör, für den Kraftwerksbau, Raffinerien sowie chemische und petrochemische Anlagen. Unsere Kunden befinden sich zum überwiegenden Teil im deutschsprachigen Raum - deren Projekte betreuen wir weltweit. Der Anteil des Exportgeschäftes innerhalb Europas ist weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Nach der Covid Pandemie liegt unser Hauptaugenmerk darauf, unser Geschäft im Mittleren Osten wieder aufzubauen und weiterzuentwickeln. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig, da sie ausschließlich Handel betreibt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Abkühlung der Weltwirtschaft setzte sich auch 2023 fort. Trotz der Belastungen durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für die weltweiten Nahrungsmittel- und Energiemärkte sowie der Verschärfung der Geldpolitik als Reaktion auf die hohen Inflationsraten in vielen Ländern kam die weltweite Konjunktur nicht komplett zum Erliegen. Die Verlangsamung der Wachstumsdynamik verlief dabei heterogen. Die USA, Japan sowie einige größere Schwellenländer erwiesen sich als durchaus resilient, während die hohen Energiepreise und die restriktive Geldpolitik die Wirtschaft Großbritanniens belasteten. In China wirkten Turbulenzen am Immobilienmarkt investitionshemmend, dies wurde jedoch durch konjunkturstimulierende staatliche Maßnahmen kompensiert. Insgesamt kalkuliert der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner jüngsten Studie für das Gesamtjahr 2023 3,1 % Wachstum der Weltwirtschaft (2022: 3,5 %). Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wurde 2023 durch die im historischen Vergleich stark erhöhte Inflation sowie die auch aus den geldpolitischen Gegenmaßnahmen resultierende Abkühlung der Konjunktur geprägt. Trotz steigender Lohneinkommen blieb eine Erholung des privaten Konsums aus, zumal ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Auch vom Welthandel kamen kaum Impulse. Das verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft verzeichneten angesichts gesunkener Neuaufträge sowie teilweiser Auftragsstornierungen ein Abschmelzen der bis dato hohen Auftragspolster. Der IWF und das Statistische Bundesamt weisen für die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2023 einen Rückgang von 0,3 % aus (2022: +1,8 %). Generell unterliegt der Stahlmarkt starken Preisschwankungen. Diese werden überwiegend durch die Weltmarktpreise für die benötigten Rohstoffe und durch Kapazitätsauslastungen bei den Herstellern verursacht. Zusätzlich spielen aber immer mehr Transportkapazitäten in Asien eine große Rolle, hier kommt es zu großem Zeitverzug. Im Geschäftsjahr 2023 ist der Stahlpreisindex (vgl. Index zur Eisen- und Stahlpreisentwicklung in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2023, Statista 2024) von 193,8 auf 167,8 gesunken. Dieser Rückgang ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen führte eine schwache globale Nachfrage, insbesondere aus der Bauindustrie, zu einem Überangebot auf dem Markt. Zum anderen erhöhte China seine Stahlproduktion und Exporte, was die globalen Preise weiter drückte. Darüber hinaus haben sich die Rohstoff- und Energiekosten stabilisiert, und die Transportprobleme haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas entspannt. Diese Entwicklungen trugen zu einem Rückgang des Stahlpreisindexes im Jahr 2023 bei. 2. Geschäftsverlauf Insgesamt sank der Umsatz von TEUR 27.275 um 34,3 % auf TEUR 17.915. Der Materialaufwand verminderte sich absolut von TEUR 22.101 auf TEUR 14.546. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen nahm er von TEUR 21.844 auf TEUR 13.818 ab. Im Verhältnis zum Umsatz sank der Materialaufwand incl. Bestandsveränderung von 80,1 % auf 77,1 %. Insgesamt verschlechterte sich das Rohergebnis um 24,6 % von TEUR 5.431 auf TEUR 4.097. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage ist von der Bilanzsumme, die von TEUR 9.754 um TEUR 557 auf TEUR 10.311 gestiegen ist, geprägt. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt TEUR 103 in das Anlagevermögen investiert. Nach Abschreibungen verzeichnete das Anlagevermögen einen Zuwachs in Höhe von TEUR 75. Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr um TEUR 482 gestiegen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen der Anstieg der Vorräte um TEUR 1.923 sowie der übrigen Aktiva um TEUR 219. Dazu gegenläufig entwickelten sich die Flüssigen Mittel, die einen Rückgang um TEUR 1.423 zu verzeichnen hatten. Zudem verminderten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 237. Das Eigenkapital sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 244. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 55,4 % auf 50,1 %. Steuerrückstellungen wurden für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 121 gebildet. Der sonstige Rückstellungsbedarf verminderte sich um TEUR 208. Die Finanzlage ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft verfügt über Kreditlinien in Höhe von TEUR 4.775. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag TEUR 3.113 beansprucht. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug am Bilanzstichtag TEUR 1.789. Der Cash-Flow beträgt im Berichtsjahr 2023 TEUR -1.423 (Vorjahr TEUR 1.972). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Die Ertragslage ist weiterhin positiv. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Jahresüberschuss im Berichtsjahr um TEUR 469 auf TEUR 356. Dies ergibt sich aus folgenden Quellen:
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtkapitalrentabilität (JÜ + Fremdkapitalzinsen + EE-Steuern zu Gesamtkapital) vor Zinsen und Steuern betrug im Berichtsjahr 5,1 % (im Vorjahr 12,2 %). Die Eigenkapitalrentabilität (JÜ zu EK) betrug im Berichtsjahr 6,9 % (im Vorjahr 15,3 %). Die Umsatzrendite verminderte sich auf 2,0 % (im Vorjahr 3,0 %). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei TEUR -1.414. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug TEUR 521 (Vorjahr TEUR 1.182). 5. Gesamtaussage Im Jahr 2023 haben wir unsere Bemühungen fortgesetzt, um das Wachstum und die Stabilität unseres Unternehmens weiter zu stärken. Nachdem wir im Jahr 2022 bereits positive Ergebnisse aus unserer verstärkten Neukundengewinnung verzeichnen konnten, hat sich dieser Trend im Jahr 2023 fortgesetzt. Der Auftragseingang war gut, was uns einen positiven Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 ermöglicht. Insgesamt ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts der Geschäftsverlauf angesichts der globalen Herausforderungen als zufriedenstellend und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als stabil und positiv zu bewerten. III. Prognosebericht Die Gesellschaft ist als mittelständisches Unternehmen im westdeutschen Raum seit mehr als 20 Jahren fest etabliert. Dabei ist die uns betreffende Nachfrage stark mit der Öl- und Gasindustrie verbunden, der Bereich der Kraftwerkstechnik verliert deutlich an Bedeutung. Wir konzentrieren uns weiter auf den Ausbau von bestehenden Geschäftsbeziehungen und der Gewinnung neuer Kunden. Unser Fokus liegt dabei auch weiterhin auf Großprojekten, hier liegen unsere Stärken durch eine konzentrierte Teamarbeit geprägt von einer durchdachten, kundenorientierten Logistik. Die Entwicklung der letzten Jahre wird fortgeführt. Aufgrund der noch nicht zu beziffernden Verwerfungen durch die Corona-Krise und dem Ukraine Krieg sind Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung mit dem derzeitigen Kenntnisstand nur schwer zu prognostizieren. Konzepte zur angemessenen Reaktion auf mögliche Auswirkungen auf unser Unternehmen haben wir entwickelt. Einzelne Maßnahmen daraus wurden bereits umgesetzt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von etwa 23.000.000,00 Euro. Unser Unternehmen ist aufgrund seiner Größe und seiner breiten Kundenstruktur sehr flexibel aufgestellt. Innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche können wir auf Veränderungen schnell und nachhaltig reagieren und uns auf wechselnde Bedarfe und wechselnde Absatzstrukturen schnell einstellen. Hierbei sind unsere Partnerschaften zu befreundeten Unternehmen - Lieferanten, Dienstleister, Logistikern - ein weiterer Schlüssel zum Erfolg. Unsere Stärken liegen im Service für unsere Kunden, dies werden wir in der nahen Zukunft deutlich weiter voranbringen, um am Markt zu bestehen. Aufgrund unserer sehr soliden finanziellen Ausstattung werden wir auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht Generell sehen wir in der weiteren Entwicklung geopolitischer Krisen und globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten ein nicht abschätzbares Risiko für die künftige Geschäftsentwicklung. Trotz der erfolgreichen Eindämmung von Covid-19 im Geschäftsjahr 2022 und der Aufhebung vieler Maßnahmen weltweit, bleibt das allgemeine Risiko für zukünftige Pandemien bestehen, was die weltweite wirtschaftliche Lage beeinflussen könnte. Zudem sind die Weltmarktpreise mittlerweile in großem Maße von den Entwicklungen in den maßgeblichen asiatischen Herstellerländern (China, Taiwan, Südkorea, Malaysia) geprägt. Die stark gestiegene Nachfrage nach Stahlprodukten in diesen Ländern verändert deren Exportpolitik deutlich, was die bisherige Versorgung auf dem Weltmarkt gefährdet. Diese Situation kann zu unnatürlichen Preisschüben und einer Verknappung sowohl bei Rohmaterialien als auch bei Fertigprodukten führen. In diesem Zusammenhang sehen wir den asiatischen Beschaffungsmarkt als sehr fragil an und die europäischen Hersteller stehen zusätzlich durch dauerhaft steigende Energiekosten unter Druck. Diese Entwicklungen führen zu einem dauerhaft hohen Preisniveau bei Materialien, Verpackungen und Transporten. Zu Beginn des Ukraine-Krieges kam es im Markt zu extremen Preiserhöhungen, insbesondere beim Handel mit Nickel an der London Exchange, der zeitweise ausgesetzt wurde. Mittlerweile haben sich die Preise jedoch wieder auf ein niedrigeres Niveau eingependelt. Es kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass es, neben geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten, auch kurzfristig wieder zu negativen Mengen- und Preiseinflüssen kommen kann. Sinkende Wachstumserwartungen aufgrund verschärfter geopolitischer Krisen können sich ebenfalls negativ auf die Gesamtsituation auswirken. Die Gesellschaft hat aufgrund der hohen Eigenkapitalquote von 50,1 % eine hohe Innenfinanzierungskraft. Zudem stehen der Gesellschaft erhebliche, zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind weder aus der Finanzierung der Gesellschaft noch aus anderen Bereichen des Unternehmens bestandsgefährdende Risiken erkennbar. Neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, den weltweiten Krisenherden und dem Krieg in der Ukraine sind der Unternehmensleitung keine weiteren Risiken bekannt, die negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Hilden, den 28. Juni 2024 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die SL Piping GmbH hat ihren Sitz in Hilden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 50401 eingetragen. II. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB in der Fassung des BilRUG erstellt. Die damit verbundenen Ausweis- und Gliederungsbestimmungen haben wir in jeder Hinsicht befolgt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Sachanlagen Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu netto € 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von netto mehr als € 250,00 und maximal € 1.000,00 werden in einem Sammelposten geführt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Vorräte Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Zeitwerten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Darüber hinaus besteht zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalabwertung von 1 % des um die enthaltene Umsatzsteuer und Einzelwertberichtigungen gekürzten Bestandes an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit dem Nominalwert angesetzte Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Steuer- und sonstige Rückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr werden gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zum Jahresabschluss Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden mit Ausnahme branchenüblicher Eigentumsvorbehalte keine besonderen Sicherheiten gewährt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, betragen in den nächsten 5 Jahren:
Zum 31. Dezember 2023 bestanden Erfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T€ 6.386. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 30. Davon waren 26 Angestellte und 4 Arbeiter. Geschäftsführer der Gesellschaft war in 2023
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 in Höhe von € 355.531,57 vorzutragen.
Hilden, den 28. Juni 2024 Geschäftsführung Der Jahresabschluss wurde am 10. Juli 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkVorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Für den vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SL Piping GmbH, Hilden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SL Piping GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SL Piping GmbH, Hilden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, den 5. Juli 2024 S/W
Treuhand Südwestfalen GmbH
Wilke, Wirtschaftsprüfer Schulz, Vereidigter Buchprüfer |
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