Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 50401
Vorher
SL Piping GmbH
Eingetragen
19.3.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Die Herstellung, der Handel und Vertrieb von Rohrkomponenten und -zubehör -Rohrbogen, Flansche, T-Stücke, Fittings etc. aus Edelstahl und Stahl sowie die Projektierung und das Engineering in diesem Bereich. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Gegenstand der Gesellschaft kann auch sein, Organ im Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses zu sein. Die Gesellschafterversammlung kann die Geschäftsführung ermächtigen, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abzuschließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Daniel de Vos
seit 12.1.2026
Geschäftsführer
Nicolas Freitag
seit 25.5.2020
Prokura
Ralf Beckers
seit 2.9.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thomas Linster
84544 Aschau/Inn
50.000 €
50.00%
Alexander Linster
84544 Aschau a. Inn
50.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SL Piping GmbH

Hilden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die SL Piping GmbH mit Sitz in Hilden ist ein Handelsunternehmen der Stahlbranche. Sie beliefert projektbezogen nationale und internationale Kunden mit Rohrleitungskomponenten jeglicher Art, in der Hauptsache Rohre und Rohrzubehör, für den Kraftwerksbau, Raffinerien sowie chemische und petrochemische Anlagen.

Unsere Kunden befinden sich zum überwiegenden Teil im deutschsprachigen Raum - deren Projekte betreuen wir weltweit. Der Anteil des Exportgeschäftes innerhalb Europas ist weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Nach der Covid Pandemie liegt unser Hauptaugenmerk darauf, unser Geschäft im Mittleren Osten wieder aufzubauen und weiterzuentwickeln.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig, da sie ausschließlich Handel betreibt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Abkühlung der Weltwirtschaft setzte sich auch 2023 fort. Trotz der Belastungen durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für die weltweiten Nahrungsmittel- und Energiemärkte sowie der Verschärfung der Geldpolitik als Reaktion auf die hohen Inflationsraten in vielen Ländern kam die weltweite Konjunktur nicht komplett zum Erliegen. Die Verlangsamung der Wachstumsdynamik verlief dabei heterogen. Die USA, Japan sowie einige größere Schwellenländer erwiesen sich als durchaus resilient, während die hohen Energiepreise und die restriktive Geldpolitik die Wirtschaft Großbritanniens belasteten. In China wirkten Turbulenzen am Immobilienmarkt investitionshemmend, dies wurde jedoch durch konjunkturstimulierende staatliche Maßnahmen kompensiert. Insgesamt kalkuliert der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner jüngsten Studie für das Gesamtjahr 2023 3,1 % Wachstum der Weltwirtschaft (2022: 3,5 %). Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wurde 2023 durch die im historischen Vergleich stark erhöhte Inflation sowie die auch aus den geldpolitischen Gegenmaßnahmen resultierende Abkühlung der Konjunktur geprägt. Trotz steigender Lohneinkommen blieb eine Erholung des privaten Konsums aus, zumal ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Auch vom Welthandel kamen kaum Impulse. Das verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft verzeichneten angesichts gesunkener Neuaufträge sowie teilweiser Auftragsstornierungen ein Abschmelzen der bis dato hohen Auftragspolster. Der IWF und das Statistische Bundesamt weisen für die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2023 einen Rückgang von 0,3 % aus (2022: +1,8 %).

Generell unterliegt der Stahlmarkt starken Preisschwankungen. Diese werden überwiegend durch die Weltmarktpreise für die benötigten Rohstoffe und durch Kapazitätsauslastungen bei den Herstellern verursacht. Zusätzlich spielen aber immer mehr Transportkapazitäten in Asien eine große Rolle, hier kommt es zu großem Zeitverzug.

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Stahlpreisindex (vgl. Index zur Eisen- und Stahlpreisentwicklung in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2023, Statista 2024) von 193,8 auf 167,8 gesunken. Dieser Rückgang ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen führte eine schwache globale Nachfrage, insbesondere aus der Bauindustrie, zu einem Überangebot auf dem Markt. Zum anderen erhöhte China seine Stahlproduktion und Exporte, was die globalen Preise weiter drückte. Darüber hinaus haben sich die Rohstoff- und Energiekosten stabilisiert, und die Transportprobleme haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas entspannt. Diese Entwicklungen trugen zu einem Rückgang des Stahlpreisindexes im Jahr 2023 bei.

2. Geschäftsverlauf

Insgesamt sank der Umsatz von TEUR 27.275 um 34,3 % auf TEUR 17.915.

Der Materialaufwand verminderte sich absolut von TEUR 22.101 auf TEUR 14.546. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen nahm er von TEUR 21.844 auf TEUR 13.818 ab. Im Verhältnis zum Umsatz sank der Materialaufwand incl. Bestandsveränderung von 80,1 % auf 77,1 %.

Insgesamt verschlechterte sich das Rohergebnis um 24,6 % von TEUR 5.431 auf TEUR 4.097.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögenslage ist von der Bilanzsumme, die von TEUR 9.754 um TEUR 557 auf TEUR 10.311 gestiegen ist, geprägt.

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt TEUR 103 in das Anlagevermögen investiert. Nach Abschreibungen verzeichnete das Anlagevermögen einen Zuwachs in Höhe von TEUR 75.

Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr um TEUR 482 gestiegen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen der Anstieg der Vorräte um TEUR 1.923 sowie der übrigen Aktiva um TEUR 219. Dazu gegenläufig entwickelten sich die Flüssigen Mittel, die einen Rückgang um TEUR 1.423 zu verzeichnen hatten. Zudem verminderten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 237.

Das Eigenkapital sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 244. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 55,4 % auf 50,1 %.

Steuerrückstellungen wurden für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 121 gebildet. Der sonstige Rückstellungsbedarf verminderte sich um TEUR 208.

Die Finanzlage ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft verfügt über Kreditlinien in Höhe von TEUR 4.775. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag TEUR 3.113 beansprucht. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug am Bilanzstichtag TEUR 1.789.

Der Cash-Flow beträgt im Berichtsjahr 2023 TEUR -1.423 (Vorjahr TEUR 1.972). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

Die Ertragslage ist weiterhin positiv. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Jahresüberschuss im Berichtsjahr um TEUR 469 auf TEUR 356. Dies ergibt sich aus folgenden Quellen:

2023 2022
TEUR TEUR
Betriebsergebnis 522 1.183
Finanzergebnis -6 -1
Ertragssteuern -159 -356
Sonstige Steuern -1 -1
Jahresüberschuss 356 825

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesamtkapitalrentabilität (JÜ + Fremdkapitalzinsen + EE-Steuern zu Gesamtkapital) vor Zinsen und Steuern betrug im Berichtsjahr 5,1 % (im Vorjahr 12,2 %).

Die Eigenkapitalrentabilität (JÜ zu EK) betrug im Berichtsjahr 6,9 % (im Vorjahr 15,3 %).

Die Umsatzrendite verminderte sich auf 2,0 % (im Vorjahr 3,0 %).

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei TEUR -1.414. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug TEUR 521 (Vorjahr TEUR 1.182).

5. Gesamtaussage

Im Jahr 2023 haben wir unsere Bemühungen fortgesetzt, um das Wachstum und die Stabilität unseres Unternehmens weiter zu stärken. Nachdem wir im Jahr 2022 bereits positive Ergebnisse aus unserer verstärkten Neukundengewinnung verzeichnen konnten, hat sich dieser Trend im Jahr 2023 fortgesetzt. Der Auftragseingang war gut, was uns einen positiven Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 ermöglicht.

Insgesamt ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts der Geschäftsverlauf angesichts der globalen Herausforderungen als zufriedenstellend und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als stabil und positiv zu bewerten.

III. Prognosebericht

Die Gesellschaft ist als mittelständisches Unternehmen im westdeutschen Raum seit mehr als 20 Jahren fest etabliert.

Dabei ist die uns betreffende Nachfrage stark mit der Öl- und Gasindustrie verbunden, der Bereich der Kraftwerkstechnik verliert deutlich an Bedeutung.

Wir konzentrieren uns weiter auf den Ausbau von bestehenden Geschäftsbeziehungen und der Gewinnung neuer Kunden. Unser Fokus liegt dabei auch weiterhin auf Großprojekten, hier liegen unsere Stärken durch eine konzentrierte Teamarbeit geprägt von einer durchdachten, kundenorientierten Logistik. Die Entwicklung der letzten Jahre wird fortgeführt.

Aufgrund der noch nicht zu beziffernden Verwerfungen durch die Corona-Krise und dem Ukraine Krieg sind Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung mit dem derzeitigen Kenntnisstand nur schwer zu prognostizieren. Konzepte zur angemessenen Reaktion auf mögliche Auswirkungen auf unser Unternehmen haben wir entwickelt. Einzelne Maßnahmen daraus wurden bereits umgesetzt.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von etwa 23.000.000,00 Euro.

Unser Unternehmen ist aufgrund seiner Größe und seiner breiten Kundenstruktur sehr flexibel aufgestellt. Innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche können wir auf Veränderungen schnell und nachhaltig reagieren und uns auf wechselnde Bedarfe und wechselnde Absatzstrukturen schnell einstellen. Hierbei sind unsere Partnerschaften zu befreundeten Unternehmen - Lieferanten, Dienstleister, Logistikern - ein weiterer Schlüssel zum Erfolg. Unsere Stärken liegen im Service für unsere Kunden, dies werden wir in der nahen Zukunft deutlich weiter voranbringen, um am Markt zu bestehen.

Aufgrund unserer sehr soliden finanziellen Ausstattung werden wir auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Generell sehen wir in der weiteren Entwicklung geopolitischer Krisen und globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten ein nicht abschätzbares Risiko für die künftige Geschäftsentwicklung. Trotz der erfolgreichen Eindämmung von Covid-19 im Geschäftsjahr 2022 und der Aufhebung vieler Maßnahmen weltweit, bleibt das allgemeine Risiko für zukünftige Pandemien bestehen, was die weltweite wirtschaftliche Lage beeinflussen könnte.

Zudem sind die Weltmarktpreise mittlerweile in großem Maße von den Entwicklungen in den maßgeblichen asiatischen Herstellerländern (China, Taiwan, Südkorea, Malaysia) geprägt. Die stark gestiegene Nachfrage nach Stahlprodukten in diesen Ländern verändert deren Exportpolitik deutlich, was die bisherige Versorgung auf dem Weltmarkt gefährdet. Diese Situation kann zu unnatürlichen Preisschüben und einer Verknappung sowohl bei Rohmaterialien als auch bei Fertigprodukten führen. In diesem Zusammenhang sehen wir den asiatischen Beschaffungsmarkt als sehr fragil an und die europäischen Hersteller stehen zusätzlich durch dauerhaft steigende Energiekosten unter Druck.

Diese Entwicklungen führen zu einem dauerhaft hohen Preisniveau bei Materialien, Verpackungen und Transporten. Zu Beginn des Ukraine-Krieges kam es im Markt zu extremen Preiserhöhungen, insbesondere beim Handel mit Nickel an der London Exchange, der zeitweise ausgesetzt wurde. Mittlerweile haben sich die Preise jedoch wieder auf ein niedrigeres Niveau eingependelt.

Es kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass es, neben geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten, auch kurzfristig wieder zu negativen Mengen- und Preiseinflüssen kommen kann. Sinkende Wachstumserwartungen aufgrund verschärfter geopolitischer Krisen können sich ebenfalls negativ auf die Gesamtsituation auswirken.

Die Gesellschaft hat aufgrund der hohen Eigenkapitalquote von 50,1 % eine hohe Innenfinanzierungskraft. Zudem stehen der Gesellschaft erhebliche, zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind weder aus der Finanzierung der Gesellschaft noch aus anderen Bereichen des Unternehmens bestandsgefährdende Risiken erkennbar.

Neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, den weltweiten Krisenherden und dem Krieg in der Ukraine sind der Unternehmensleitung keine weiteren Risiken bekannt, die negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

 

Hilden, den 28. Juni 2024

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.317,00 11.076,00
2. geleistete Anzahlungen 27.186,01 897,50
38.503,01 11.973,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunstücken 5.579,00 6.386,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.925,00 5.123,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.286,00 42.014,00
101.790,00 53.523,00
140.293,01 65.496,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.214.072,72 3.290.922,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.132.308,65 3.151.887,89
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.788.472,93 3.211.490,33
10.134.854,30 9.654.301,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.432,63 33.820,51
10.310.579,94 9.753.618,16

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 4.705.160,98 4.480.053,30
III. Jahresüberschuss 355.531,57 825.107,68
5.160.692,55 5.405.160,98
B. Rückstellungen 919.777,18 1.345.913,02
C. Verbindlichkeiten 4.230.110,21 3.002.544,16
(davon gegenüber Kreditinstituten € 700.000,00; Vorjahr € 0,00)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 4.230.110,21; Vorjahr € 3.002.544,16)
10.310.579,94 9.753.618,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 4.455.944,93 5.558.337,22
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.957.498,46 1.849.641,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 397.805,89 364.692,29
(davon für Altersversorgung € 43.615,38; Vorjahr € 44.568,35)
2.355.304,35 2.214.334,10
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 28.030,75 21.896,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.551.824,29 2.138.713,62
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 2.704,50; Vorjahr € 222,87)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.304,44 10.033,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.012,78 10.650,24
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 158.549,63 356.437,63
8. Ergebnis nach Steuern 356.527,57 826.338,68
9. sonstige Steuern 996,00 1.231,00
10. Jahresüberschuss 355.531,57 825.107,68

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die SL Piping GmbH hat ihren Sitz in Hilden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 50401 eingetragen.

II. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB in der Fassung des BilRUG erstellt. Die damit verbundenen Ausweis- und Gliederungsbestimmungen haben wir in jeder Hinsicht befolgt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Sachanlagen

Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.

Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu netto € 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von netto mehr als € 250,00 und maximal € 1.000,00 werden in einem Sammelposten geführt und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Vorräte

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Zeitwerten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Darüber hinaus besteht zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalabwertung von 1 % des um die enthaltene Umsatzsteuer und Einzelwertberichtigungen gekürzten Bestandes an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit dem Nominalwert angesetzte Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Steuer- und sonstige Rückstellungen

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr werden gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden mit Ausnahme branchenüblicher Eigentumsvorbehalte keine besonderen Sicherheiten gewährt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, betragen in den nächsten 5 Jahren:

2024 2025 2026 2027 2028
T€ T€ T€ T€ T€
Mietverpflichtungen 395 0 0 0 0
Leasing und Wartung 84 73 44 6 0
479 73 44 6 0

Zum 31. Dezember 2023 bestanden Erfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T€ 6.386. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt.

V. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 30. Davon waren 26 Angestellte und 4 Arbeiter.

Geschäftsführer der Gesellschaft war in 2023

 

Herr Ralf Beckers, Hilden,

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 in Höhe von € 355.531,57 vorzutragen.

 

Hilden, den 28. Juni 2024

Geschäftsführung

Der Jahresabschluss wurde am 10. Juli 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.081,65 7.029,71 11.816,35 167.295,01
2. geleistete Anzahlungen 897,50 26.288,51 0,00 27.186,01
172.979,15 33.318,22 11.816,35 194.481,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.485,52 0,00 0,00 7.485,52
2. technische Anlagen und Maschinen 53.942,25 0,00 0,00 53.942,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361.780,79 69.616,04 116.566,09 314.830,74
423.208,56 69.616,04 116.566,09 376.258,51
596.187,71 102.934,26 128.382,44 570.739,53
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 161.005,65 6.774,71 11.802,35 155.978,01
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
161.005,65 6.774,71 11.802,35 155.978,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.099,52 807,00 0,00 1.906,52
2. technische Anlagen und Maschinen 48.819,25 2.198,00 0,00 51.017,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.766,79 18.251,04 116.473,09 221.544,74
369.685,56 21.256,04 116.473,09 274.468,51
530.691,21 28.030,75 128.275,44 430.446,52
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.317,00 11.076,00
2. geleistete Anzahlungen 27.186,01 897,50
38.503,01 11.973,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.579,00 6.386,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.925,00 5.123,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.286,00 42.014,00
101.790,00 53.523,00
140.293,01 65.496,50

Bestätigungsvermerk

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Für den vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SL Piping GmbH, Hilden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SL Piping GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SL Piping GmbH, Hilden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, den 5. Juli 2024

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