Bergmann
G.m.b.H.
Alzenau
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
22.232,98 |
23.052,81 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.861,00 |
1.305,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.771,97 |
6.147,80 |
| III.
Finanzanlagen |
15.600,01 |
15.600,01 |
| B.
Umlaufvermögen |
607.167,34 |
553.289,13 |
| I.
Vorräte |
87.126,88 |
113.615,70 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
80.395,88 |
51.256,44 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
439.644,58 |
388.416,99 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
17.269,37 |
14.291,90 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
646.669,69 |
590.633,84 |
Passiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
93.705,78 |
117.299,36 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Gewinnvortrag |
91.734,77 |
65.415,64 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
23.593,58 |
-26.319,13 |
| B.
Rückstellungen |
186.075,70 |
195.232,87 |
| C.
Verbindlichkeiten |
366.888,21 |
278.101,61 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
646.669,69 |
590.633,84 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Fa. Bergmann GmbH mit
Sitz in Alzenau-Hörstein wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt.
Ergänzend hierzu waren die Regelungen des
GmbH-Gesetzes zu beachten
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Grössenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Bei der
Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den in
den §§ 266, 274 a Nr. 1, 276 HGB vorgesehenen
Erleichterungen für die Gliederung der Bilanz und der
Gewinn- und Verlustrechnung kein Gebrauch gemacht. Im
Übrigen wurden die für kleine
Kapitalgesellschaften vorgesehenen Erleichterungen für
die Rechnungslegung weitgehend in Anspruch genommen.
In einer für die
Offenlegung vorgesehenen Ausfertigung des
Jahresabschlusses werden sämtliche für die
Offenlegung vorgesehenen Erleichterungen für kleine
Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.
Von der Verpflichtung zur Aufstellung eines
Lageberichts ist die Gesellschaft befreit.
Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren
Vorjahreszahlen
Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten,
deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar
sind.
Gegenüber dem Vorjahr veränderte
Postenzuordnungen bei den folgenden Posten der
Gewinn- und Verlustrechnung:
| • |
Personalaufwand - soziale
Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und Unterstützung
|
| • |
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
|
| • |
außerordentliche
Aufwendungen
|
Es erfolgte keine Anpassung der Vorjahreswerte (Bilanz
und G+V) bei erstmaliger Anwendung des BilMoG.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschliesslich
der Vornahme steuerrechtlicher Massnahmen
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear oder degressiv
vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
In den Geschäftsjahren 2008 und 2009 werden
bewegliche selbständig nutzungsfähige
Gegenstände des Anlagevermögens mit
Anschaffungs-/Herstellungskosten von über Euro 150 bis
Euro 1.000 in einem Sammelposten geführt und
entsprechend den steuerlichen Vorschriften mit
jährlich 20% abgeschrieben.
Diese Gegenstände werden zum Ende des
fünften auf das Zugangsjahr folgenden
Geschäftsjahr als Abgang behandelt. Eine wesentliche
Beeinträchtigung der zutreffenden Darstellung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
ist damit nicht verbunden. Abgänge aus dem
Sammelposten waren bislang nicht zu verzeichnen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und/oder
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung der
erkennbaren Risiken bewertet.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben
Forderungscharakter. Die Bewertung erfolgte zu den
Nennbeträgen, soweit der planmäßige
Stichtags-Barwert niedriger ist, zu diesem.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis
versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den
handelsrechtlichen Regelungen durchgeführt. Dabei
wurde IAS 19 analog angewendet. Die Berechnungen erfolgten
gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, § 253
As. 2 HGB sowie § 246 Abs. 2 HGB.
In Übereinstimmung mit den Regeln IAS 19 wurde
als Bewertungsverfahren die "Projected Unit Credit Method"
angewandt.
Bei der Bewertung wurden folgende Annahmen
berücksichtigt:
| • |
Sterbetafeln: Richttafeln
2005 G von Dr. Klaus Heubeck
|
| • |
Pensionsalter: 65 Jahre
|
|
30.06.2010
|
30.06.2011
|
Rechnungszins
|
6,00%
|
5,13%
|
Gehaltstrend
|
0,00%
|
0,00%
|
Rententrend
|
0,00%
|
1,75%
|
Fluktuation
|
0,00%
|
0,00%
|
Von der Verteilungsmöglichkeit nach Art. 67
EGHGB wurde
kein Gebrauch gemacht. Der durch die Neubewertung
der Rückstellung per 01.07.2010 entstandene
Zuführungsbetrag i. H. v. 48.873,00 € wurde somit
in voller Höhe den Rückstellungen zugeführt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die bei
Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
weitere ungewisse Verbindlichkeiten, andere Verpflichtungen
und Risiken gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren zu
diesem Posten bilanzierungspflichtigen Verpflichtungen und
Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt. Sofern die Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Wie bereits vorstehend berichtet, musste wegen
Umstellung auf BilMoG eine Neubewertung der
Rückstellungen für Pensionen erfolgen.
Ansonsten konnten beim Jahresabschluss die bisher
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im
Wesentlichen übernommen werden.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
Euro
|
Erfüllungsbetrag
der Schulden
|
225 674,00
|
Zeitwert der
verrechneten Vermögenswerte
|
65.470,00
|
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz
Angaben und Erläuterungen zur
Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen - wenn und
soweit in Betracht kommend - am Ende des Anhangs. Dies gilt
nicht für eine für die Offenlegung vorgesehene
Ausfertigung des Jahresabschlusses.
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der
unmittelbar im Anschluss an die Bilanz gezeigt wird. Dies
gilt nicht für eine für die Offenlegung
vorgesehene Ausfertigung des Jahresabschlusses.
Planmäßige Verteilung des Geschäfts- und
Firmenwertes
Nach planmäßiger Vollabschreibung wird zum
Abschlussstichtag noch ein Erinnerungswert ausgewiesen.
Sonstige Pflichtangaben
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurde die Gesellschaft durch folgende Person vertreten:
Geschäftsführer: Bergmann Gustav
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sachverhalte
-
Betrag
Ausleihungen - Euro 0,00
Forderungen - Euro 0,00
Verbindlichkeiten - Euro 189 590,38
Die Angaben beinhalten auch diejenigen Beträge,
die gleichzeitig den
Gesellschafter-Geschäftsführern zuzurechnen sind.
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2012 festgestellt.
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