Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 13991
Eingetragen
2.8.2012
Branche
Herstellung von sonstigen Textilwaren a. n. g.Großhandel mit TextilienHerstellung von Arbeits- und Berufsbekleidung
Gegenstand
Der Betrieb einer Textilwarenfabrik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainald Schröder
seit 17.10.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Bakuti Achtundfünfzigste Beteiligungs GmbH
0.00%
Viscominvest AcquiCo AGCHE
0.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Schüssler Verwaltungsgesellschaft mbH
Germany
100.000 €
33.33%
Bakuti Achtundfünfzigste Beteiligungs-GmbH
Germany
100.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

A. Berger GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023

Amtsgericht Krefeld, HRB 13991

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022-30. April 2023

Grundlagen

Die A. Berger GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss zum 30. April 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2022/2023 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Aufwendungen und Erträge. Der Bilanzaufbau entspricht der gemäß § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB vorgeschriebenen Gliederung.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Zusätzlich wurden folgende Zwischensummen eingefügt:

Gesamtleistung

Rohergebnis

Ergebnis vor Steuern

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Für Zugänge im Geschäftsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgabe behandelt. Andere geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagengruppen zugrunde gelegt worden:

Immaterielle Anlagegüter 3 bis 5 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- (ggf: und Herstellungs-)kosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die Herstellungskosten umfassen nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen des Finanzanlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen.

Im Vorratsvermögen werden die Waren zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Spezielle Risiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch entsprechende Wertberichtigungen in Form von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesen Tag darstellen.

Latente Steuern werden aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft beim Organträger bilanziert.

Das gezeichnete Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ermittelt. Künftige Kosten- und Preissteigerungen wurden einbezogen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungslegung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen im Geschäftsjahr wird in der separaten Anlage zum Anhang dargestellt.

Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Im Finanzanlagevermögen sind folgende Beteiligungen enthalten:

Anteil in % Eigenkapital Jahresergebnis 01.05.2022-30.04.2023
Printing Textiles, LLC, Garden Grove, Kalifornien/USA 100,00 USD 7.631.706,56 USD -139.356,28

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Es bestehen keine Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

Vorräte

Die Waren betreffen Textilien und Musterrollen der Bereiche Digital, Bühne und technisches Zubehör.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 501.958,12, bestehend aus der Umsatzsteuerforderung im Rahmen der Organschaft in Höhe von EUR 82.597,49 (Forderungen gegen Gesellschafter) sowie EUR 419.360,63 aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000,00.

Mit Vertrag vom 6. September 2013 haben Berger Holding GmbH und A. Berger GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2014 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Das im Geschäftsjahr 2022/2023 erwirtschaftete Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 1.276.242,37 (Vorjahr: EUR 17.549,03) wird an das Mutterunternehmen abgeführt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und setzen sich wie folgt zusammen:

Berichtsjahr 30.04.2023 Vorjahr 30.04.2022
EUR EUR
Rückstellungen für Personalverpflichtungen 233.545,00 90.500,00
Rückstellungen für sonstige Verpflichtungen
- Jahresabschlusserstellung und -prüfung mit Steuererklärungen 29.000,00 21.000,00
- Aufbewahrungsverpflichtungen 16.270,00 16.270,00
- Ausstehende Rechnungen 262.500,00 140.000,00
- Rückstellungen für Gewährleistungen 40.000,00 40.000,00
Summe 581.315,00 333.370,00

Die Rückstellungen sind bis auf die Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten (RLZ) wie folgt:

Gesamtbetrag davon RLZ bis 1 Jahr davon RLZ >1 Jahr davon RLZ > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 778.530,06 778.530,06 0,00 0,00
(Vorjahr) (820.766,44) (820.766,44) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unt. 4.350.905,53 1.350.905,53 3.000.000,00 0,00
(Vorjahr) (5.182.986,28) (2.082.986,28) (3.100.000,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 151.986,18 151.986,18 0,00 0,00
(Vorjahr) (221.764,54) (221.764,54) (0,00) (0,00)
Summe 5.289.421,77 2.289.422,07 3.000.000,00 0,00
(6.225.517,26) (3.125.517,26) (3.100.000,00) (0,00)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 12.390,82 (Vorjahr: EUR 23.709,71) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 788,02 (Vorjahr: EUR 764,33) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus nicht verrechneten Rechnungen i.H.v. EUR 74.663,16 (Vorjahr: EUR 2.065.437,25) und Darlehensverbindlichkeiten ggü. der Viscom Textile Holding GmbH in Höhe von EUR 3.000.000,00 (Vorjahr: EUR 3.100.000,00) sowie an Gesellschafter in Höhe von EUR 1.276.242,37 (Vorjahr: EUR 17.549,03).

Weitere Angaben zur Bilanz:

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 - 30. April 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages im Rahmen der Verlustübernahme von der Berger Holding GmbH übernommen. Eine entsprechende Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse:

In der A. Berger GmbH werden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 22.353.021,43 (Vorjahr: EUR 16.793.774,23) ausgewiesen, die im Wesentlichen aus dem Umsatz mit Textilien für die Druckindustrie stammen.

Sonstige betriebliche Erträge:

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 1.217,63 (Vorjahr: EUR 6.241,59) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Es sind wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen oder Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 19.609,14 (Vorjahr: EUR 2.318,76)

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag:

Periodenfremde Erträge aus Steuererstattungen sind wie im Vorjahr nicht entstanden.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von EUR 448.383,71 von denen EUR 212.844,88 im Geschäftsjahr 2023/2024 fällig werden.

Derivative Finanzinstrumente

Die A. Berger GmbH setzt zur Währungsabsicherung Derivate ein. Eine Absicherung von Verbindlichkeiten wird nur für Grundgeschäfte aus dem Wareneinkauf (Devisentermineinkauf) in Fremdwährung vorgenommen. Es handelt sich um Sicherungsgeschäfte zur Absicherung der Zahlungsströme, die zusammen eine Bewertungseinheit bilden. Zum 30.04.2023 bestehen keine Währungsgeschäfte. Zur Bestimmung der beizulegenden Werte wurden Bankbestätigungen verwertet. Die Banken errechnen die Marktwerte nach anerkannten Bewertungsverfahren (Barwertmethode, Black & Scholes Modell sowie marktpreisorientierte Modelle) auf Basis der aktuellen Devisenkurse.

Nachtragsbericht

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Zahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2022/2023 2021/2022
Angestellte 19 19
Summe Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB 19 19
Auszubildende 0 0
Gesamtsumme 19 19

Gesamthonorar des Abschlussprüfers:

Das Honorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt 17.500,00 € und betrifft Abschlussprüferleistungen.

Befreiung von der Aufstellung eines Konzernabschlusses

Die Gesellschaft gehört zu 100 % der Berger Holding GmbH, Krefeld. Der Jahresabschluss der A. Berger GmbH, Krefeld, wird in den Konzernabschluss der Viscominvest AcquiCo AG, Dietlikon, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis).

Die A, Berger GmbH ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach den größenabhängigen Kriterien des § 293 Abs. 1 HGB befreit.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Andrew Coulsen, Genolier

Alessandro Lanfranconi

Auf die Angabe gem. §286 IV HGB wird verzichtet.

 

Krefeld, den 13.07.2023

Andrew Coulsen

Alessandro Lanfranconi

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 01.05.2022-30.04.2023

Anschaffungskosten
Stand am 01.05.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 30.04.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 203.855,40 0,00 0,00 0,00 203.855,40
203.855,40 0,00 0,00 0,00 203.855,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.989,00 0,00 0,00 0,00 5.989,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.755,90 0,00 0,00 0,00 243.755,90
249.744,90 0,00 0,00 0,00 249.744,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene 9.846.065,00 0,00 0,00 0,00 9.846.065,00
2. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.846.065,00 0,00 0,00 0,00 9.846.065,00
10.299.665,30 0,00 0,00 0,00 10.299.665,30
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.05.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.04.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 203.378,40 463,00 0,00 203.841,40
203.378,40 463,00 0,00 203.841,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.145,00 670,00 0,00 4.815,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.995,90 13.866,00 0,00 216.861,90
207.140,90 14.536,00 0,00 221.676,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
410.519,30 14.999,00 0,00 425.518,30
Buchwerte
Stand am 30.04.2023 Stand am 30.04.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 477,00
14,00 477,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.174,00 1.844,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.894,00 40.760,00
28.068,00 42.604,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene 9.846.065,00 9.846.065,00
2. Unternehmen 0,00 0,00
9.846.065,00 9.846.065,00
9.874.147,00 9.889.146,00

Bilanz zum 30. April 2023

Aktiva

30.04.2023 30.04.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 477,00
14,00 477,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.174,00 1.844,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.894,00 40.760,00
28.068,00 42.604,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.846.065,00 9.846.065,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
9.846.065,00 9.846.065,00
9.874.147,00 9.889.146,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 4.889.107,56 6.307.986,74
4.889.107,56 6.307.986,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.854.394,77 1.478.493,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 501.958,12 453.268,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 54.554,60 89.688,40
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 759.705,98 440.144,94
3.170.613,47 2.461.595,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 177.594,40 115.284,32
18.111.462,43 18.774.012,92

Passiva

30.04.2023 30.04.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 8.502.258,38 8.502.258,38
III. Gewinnrücklagen 3.638.467,28 3.638.467,28
12.240.725,66 12.240.725,66
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 581.315,00 307.770,00
581.315,00 307.770,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 778.530,06 820.766,44
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 778.530,06; Vorjahr € 820.766,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.350.905,53 5.182.986,28
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 1.350.905,53; Vorjahr € 2.082.986,28,--
davon ggü. Gesellschaftern € 1.350.905,53 ;VJ € 2.067.903,28
3. Sonstige Verbindlichkeiten 159.986,18 221.764,54
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 159.986,18; Vorjahr € 152.422,67
(davon aus Steuern € 12.390,82; Vorjahr € 23.709,71)
(davon im Rahmen der soz.Sicherheit € 788,02; Vorjahr € 764,33 )
5.289.421,77 6.225.517,26
18.111.462,43 18.774.012,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2022 - 30. April 2023

01.05.2022-30.04.2023 01.05.2021-30.04.2022
1. Umsatzerlöse 22.353.021,43 16.793.774,23
2. Sonstige betriebliche Erträge 296.475,51 353.196,82
Gesamtleistung 22.649.496,94 17.146.971,05
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 15.268.965,64 12.138.654,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 66.048,66 83.750,08
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.335.390,84 1.103.081,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 283.321,89 241.239,43
Rohergebnis 5.695.769,91 3.580.246,26
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 14.999,00 29.313,09
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.194.624,94 3.386.239,82
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 209.903,60 147.144,32
(davon an verbundene Unternehmen € 209.903,60; Vorjahr € 147.144,32)
Ergebnis vor Steuern 1.276.242,37 17.549,03
Ergebnis nach Steuern 1.276.242,37 17.549,03
8. Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages -1.276.242,37 -17.549,03
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Organisation und rechtliche Struktur

Die A. Berger GmbH (im Folgenden auch "die Gesellschaft") ist Teil des Berger-Konzerns (im Folgenden auch "Berger-Gruppe"). Aufgrund der besonderen Bedeutung der Gesellschaft für den Konzern wird im Folgenden auf die Berger-Gruppe eingegangen, soweit nicht gesellschaftsbezogene Erläuterungen im Vordergrund stehen. Die Berger-Gruppe besteht aus der Berger Holding GmbH, der A. Berger GmbH und der Tochtergesellschaft der A. Berger GmbH:

Printing Textiles LLC in Garden Grove, Kalifornien, USA

Geschäftsbereiche

Zwischen der Berger Holding GmbH sowie der A. Berger GmbH besteht ein Organschaftsvertrag, der mit Wirkung zum 1. Januar 2014 auch die Ergebnisabführung beinhaltet.

Die Berger-Gruppe ist ein weltweiter Anbieter von Textilien für die Digitaldruckindustrie sowie von Zubehör für die Verarbeitung digital bedruckter Stoffe. Die Gesellschaft in den USA (nachfolgend "Berger USA") vertreibt ebenfalls Textilien für die Digitaldruckindustrie in den nord- und südamerikanischen Raum.

Die Geschäftsbereiche der Berger-Gruppe umfassen die Bereiche Digital und Zubehör (insbesondere für den Digitaldruck). Kunden sind Händler und Endanwender (Großformatdruckereien für Digitaldruck).

Das Management der Berger-Gruppe will die Internationalisierung weiter vorantreiben und insbesondere durch organisches Wachstum die Unternehmensgröße steigern.

Forschung und Entwicklung

Die Berger-Gruppe ist stets bestrebt, ihren Kunden neue und innovative Produkte anbieten zu können. Hierzu wird kontinuierlich sowohl an Produktverbesserungen als auch an Neuentwicklungen gearbeitet. Anstoß für die Entwicklung können gleichermaßen Kundenwünsche als auch eigene Ideen zur Verbesserung von Produkten oder der Entwicklung von Produkten für neue Anwendungen sein. Insbesondere in den Bereichen Digital und Zubehör konnten hier im Berichtsjahr Erfolge bei der Einführung neuer oder verbesserter Produkte erzielt werden. Weitere Produktentwicklungen werden in Zusammenarbeit mit den Produzenten aktuell entwickelt oder bereits getestet. Ein weiterer Ausbau der Aktivitäten in diesem Bereich ist für die kommenden Jahre geplant. Neue Produktgruppen wie "Personal Fabrics" und "Home Interior" wurden im letzten Jahr in das Produktportfolio mit aufgenommen. Die Entwicklung ist zum größten Teil abgeschlossen und die in diesem Bereich zu erwartenden Umsätze sind ein großer Bestandteil der Planung der nächsten Jahre. Der Produktbereich Stage&Event wird komplett eingestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ermöglichten eine Erholung des Umsatzes im Segment Messe und Retail durch die Auflösung der Corona Pandemielage. Die durch die Inflation hervorgerufenen Preisanstiege konnten zum Teil an die Kunden weitergegeben werden. Die Geschäftsentwicklung der Berger-Gruppe war höher als die allgemeine Entwicklung des Marktes für Digitaldruckgewebe. Aus diesem Grund werden nachfolgend insbesondere die Entwicklung des Digitaldruckbereichs und dessen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Berger-Gruppe dargestellt. Durch den Einkauf von Waren im USD Umfeld haben die Kursentwicklungen direkten Einfluss auf das Geschäftsergebnis. Die Preise konnten aufgrund der Entspannung im Rohstoffbereich weitestgehend stabil gehalten werden. Für das Folgejahr werden hier keine größeren Preissteigerungen auf der Produzentenseite erwartet. Lediglich bei den stetig steigenden Transportkosten zum Kunden müssen die Kosten entsprechend weitergegeben werden.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Bereich Digitaldruck wächst weltweit wieder im Messebereich. Trotzdem werden auch weiterhin erhebliche Potentiale im Retailbereich für die Textilanwendungen gesehen. Das Markt- und Wettbewerbsumfeld für das Digital-Druckgewerbe ist allerdings durch einige wenige Spezialanbieter geprägt. Nach Beendigung der Pandemie zeigte sich eine gute Wiederbelebung des Marktes und eine erhöhte Nachfrage.

Der zunehmende Wettbewerb erfordert eine stärkere Individualisierung der Produktpalette und stellt erhöhte Ansprüche an die Qualität der Produkte, sowie die Vertriebs- und Logistikstrukturen des Unternehmens. Dies wurde mit personellen und organisatorischen Maßnahmen Rechnung getragen.

2. Personal

Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich 19 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Die Geschäftsführung und kaufmännische Leitung der Einzelgesellschaften Berger Holding GmbH und A. Berger GmbH werden jeweils in Personalunion durchgeführt.

3. Geschäftsverlauf

In der A. Berger GmbH werden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 22.353 (im Vorjahr: TEUR 16.793) ausgewiesen. Die Ergebnisentwicklung der A. Berger GmbH verlief, durch erhebliche Maßnahmen und Umstrukturierungen zur Sicherstellung des Wachstums in allen Bereichen, im abgelaufenen Geschäftsjahr äußerst positiv. Das Jahresergebnis wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags im Rahmen der Gewinnabführung an die Berger Holding GmbH abgeführt.

Die Berger USA konnte den bisherigen Wachstumskurs nur verlangsamt in 2022/2023 weiter fortsetzen. Um eine noch bessere Kundennähe zu erreichen, wurden neue Läger in Las Vegas und Louisville eröffnet. Ebenso wurde in den Ausbau der Vertriebsaktivitäten investiert.

Die Räumlichkeiten am Firmensitz in Krefeld sind angemietet. Investitionen wurden aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert.

4. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 1.276 (Vorjahr: TEUR 17). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr basiert hauptsächlich auf den mengen- und wertmäßig gestiegenen Umsätzen und dem erfolgreichen Verlauf der Wachstumsmaßnahmen.

Finanzlage

Im Verlauf des Geschäftsjahres hat der A. Berger GmbH stets ausreichend Liquidität zur Erfüllung ihrer laufenden Verbindlichkeiten zur Verfügung gestanden.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 1.351 (Vorjahr: TEUR 2.067) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Weitere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 3.000 haben eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Eine entsprechende Anschlussfinanzierung ist für 2024 vorgesehen.

Vermögenslage

Der Jahresabschluss der A. Berger GmbH weist insgesamt eine Bilanzsumme von TEUR 18.111 (im Vorjahr: TEUR 18.774) aus. Auf der Aktivseite wird die Bilanz überwiegend durch die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.846 (im Vorjahr: TEUR 9.846) und Waren in Höhe von TEUR 4.889 (im Vorjahr: TEUR 6.308) bestimmt. Durch die Senkung der Wiederbeschaffungszeiten durch den normalisierten Supply Chain und dem Abverkauf von ausgelaufenen Produkten konnte trotz der Ausweitung der Umsätze eine Reduzierung des Warenbestandes erreicht werden.

Die Passivseite weist Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.351 (im Vorjahr: TEUR 5.183) aus. Davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.351 (im Vorjahr: TEUR 2.067). Das bilanzielle Eigenkapital in Höhe von TEUR 12.240 (im Vorjahr: TEUR 12.240) entspricht einer Eigenkapitalquote von 67,6 % (im Vorjahr: 65,2%).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Die allgemeine Wirtschaftslage für digitalen Stoffdruck wird trotz des anhaltenden Ukraine Krieges weiterhin positiv bewertet. In diesem Marktumfeld erwartet die A. Berger GmbH eine Erhöhung der Marktanteile durch konsequente Verfügbarkeit der nachgefragten Waren sowie durch ein verbreitertes Produktportfolio. Die Schwerpunkte des Wachstums liegen in 2023/2024 voraussichtlich weiterhin in den USA und Europa. Die laufende Planung für 2023/2024 geht auf Grund dieser Annahmen von deutlichen Umsatzsteigerungen im einstelligen Bereich insbesondere in den neuen Produktbereichen aus. Die Materialaufwandsquote (Verhältnis des Materialaufwands zur Gesamtleistung) wird aufgrund der Marktsituation steigend erwartet. Durch die kontinuierliche Weiterbildung und Stärkung der Mitarbeiter der Bereiche Product Development, Sales und Qualitätsmanagements sind notwendige Voraussetzungen zur Erreichung der Ziele 2023/2024 geschaffen worden.

Investitionsplanung

Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind Investitionen in die Erweiterung der Qualitätsoffensive sowie im Bereich Marketing vorgesehen.

2. Risikobericht

Markt-/Branchenrisiken (Wettbewerb etc.)

Die Wettbewerbssituation im Bereich Digitaldruck zeigte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 unverändert. Die Wirtschaft in den einzelnen Regionen konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erholen. Durch die anhaltende Krisensituation in der Ukraine sind Auswirkungen auf die Bezugswege (Bahntransport durch Russland) und Absatzmöglichkeiten in Russland gegeben. Der veränderten Wettbewerbssituation begegnet die Berger-Gruppe weiterhin mit der kontinuierlichen Erschließung von neuen Regionen. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit der zuvor beschriebenen Markt- und Branchenrisiken, welche mittlere Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten, aufgrund der vorgenommenen Maßnahmen als mittel ein.

Finanzierungs-/Zinsrisiken

Die A. Berger GmbH ist durch langfristige Kredite und Gesellschaftermittel ausreichend finanziert. Aufgrund der zuvor beschriebenen Möglichkeit des Zugangs zu liquiden Mitteln im globalen Verbund schätzen wir das Risiko von geringen liquiden Mitteln, welche Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, als gering ein. Liquiditätsprobleme können naturgemäß jedoch erhebliche Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz, und Ertragslage haben.

Beschaffungsrisiken

Beschaffungsrisiken durch Lieferantenausfall und Preiserhöhungen werden durch implementierte Verträge, Lieferantenaudits bei neuen und bestehenden Lieferanten so weit wie möglich minimiert. Produkt-Exklusivität mit bestehenden Produktionspartnern sollen zukünftig weiter ausgebaut und vertraglich abgesichert werden.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Erhöhungen der Wareneinstandskosten durch veränderte USD Kurse, welche mittlere Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten, wird aufgrund der aktuellen und erwarteten Entwicklung als mittel eingeschätzt.

Ausfallrisiken bei Forderungen

Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch ein aktives Forderungsmanagement überwacht. Kunden, die die internen Kriterien für die Vergabe eines Kreditlimits nicht erfüllen, werden nur mit Vorkasse beliefert. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit von Forderungsausfällen, welche mittlere Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten, demnach als mittel ein.

Währungsrisiken

Die Einkaufspreise unterliegen bei größeren Kursschwankungen (Euro - US-Dollar) einem Währungsrisiko, das teilweise durch die Markttätigkeiten in beiden Währungsräumen (Berger Deutschland/Berger USA) kompensiert wird. Es werden darüber hinaus Devisentermingeschäfte zur Kurssicherung bei entsprechendem Kursverlauf angestrebt. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit von Kursschwankungen, welche geringe Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten, aufgrund der Kurssicherungsgeschäfte als mittel ein.

Versicherungen

Das Unternehmen ist in allen üblichen Haftplicht- und Sachschadensbereichen umfassend versichert. Eine Überprüfung und ggf. Anpassung des Umfangs und der Höhe der jeweiligen Versicherung erfolgt laufend. Das Risiko der Eintrittswahrscheinlichkeit, sowie die Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, schätzen wir als gering ein.

Risikomanagement (Zertifizierungen o.ä.)

Es wird im Unternehmen kontinuierlich am Auf- und Ausbau eines internen Kontrollsystems gearbeitet. Werden neue Risiken erkannt, wird mit Verfahrensanweisungen, Prozessänderungen und dem Einrichten von internen Kontrollen darauf reagiert. Das Risiko von Fehlern in Prozessabläufen, welche mittlere Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten, ist als gering anzusetzen.

Tabellarische Darstellung der Risiken und ihrer Beurteilung

Risiko Eintrittswahrscheinlichkeit Auswirkung auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage
Markt-/Branchenrisiken (Wettbewerb etc.) Mittel Mittel
Finanzierungs-/Zinsrisiken Gering Erheblich
Beschaffungsrisiken Mittel Mittel
Ausfallrisiken bei Forderungen Mittel Mittel
Währungsrisiken Mittel Gering
Versicherungen Gering Gering
Risikomanagement (Zertifizierungen o.ä.) Gering Mittel
Beschreibung Eintrittswahrscheinlichkeit %
Gering < =30
Mittel 31-60
Erheblich 61-100
Definition Auswirkung auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Auswirkung
Gering Unerhebliche oder geringe negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Mittel Nicht unerhebliche, aber moderate negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Erheblich Wesentlich negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Zusammenfassend werden mittelfristig keine Risiken gesehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.

3. Chancenbericht

Markt- und Absatzchancen

Der weitere Ausbau der Vertriebsstruktur bildete im aktuellen Geschäftsjahr einen Schwerpunkt der Unternehmensentwicklung und -ausrichtung. Durch eine gezielte Verstärkung im Bereich Verkauf und Business Development soll der Bekanntheitsgrad der Marke "bergertextiles" und "be.tex®" national und international weiter gesteigert werden. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Webseite, mit einer Know-How Datenbank für eingetragene User, soll eine zusätzliche Kundenbindung erzielt werden.

Durch die innovative Entwicklung neuer und die Verbesserung bestehender Produkte, sowie die Erschließung neuer Marktsegmente ist die A. Berger GmbH bestrebt, Alleinstellungsmerkmale zu erreichen und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Kostensenkungspotenzial / Produktivitätssteigerung

Kontinuierlich wird an Verbesserungen von Prozessen zur Steigerung der Effizienz gearbeitet. Durch Investitionen in dem Ausbau des Qualitätsmanagements, der IT-Infrastruktur sowie einer Neustrukturierung der kaufmännischen Prozesse wird eine noch höhere Kundenzufriedenheit und -bindung bei gleichzeitig sinkenden Kosten angestrebt.

Finanzierungs-/ Zinschancen

Durch die geringe Finanzierungsbelastung ergeben sich keine Finanzierungs- oder Zinschancen.

Fazit

Die A. Berger GmbH sieht sich für die nächsten Geschäftsjahre gut aufgestellt. Maßnahmen für ein steigendes Geschäftsvolumen sind geplant oder in der Umsetzungsphase.

 

Krefeld, den 13.07.2023

Alessandro Lanfranconi

Andrew Coulsen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die A. Berger GmbH, Krefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der A. Berger GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A. Berger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 14. Juli 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
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Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Detmar Lentz, Wirtschaftsprüfer

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