steep partner GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Pützfeld seit 10.7.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Dr. Möseler seit 22.6.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% | |
| 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
steep holding GmbHBonnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Angaben zum Mutterunternehmen Die steep holding GmbH mit Sitz in Bonn ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter der Nummer HRB 19434 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft wurde am 20. Juni 2012 gegründet. Auf Grund des Erwerbs der Anteile an der steep GmbH zum 29. Juni 2012 war erstmals ein Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 für die Gesellschaft aufzustellen. Aus Vereinfachungsgründen erfolgte die Erstkonsolidierung auf den 1. Juli 2012. I. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden drei Unternehmen einbezogen, an denen der Konzern die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter besitzt (§ 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB). Der Konsolidierungskreis umfasst unverändert folgende vier rechtlich selbständige Gesellschaften, die vollkonsolidiert worden sind: steep holding GmbH, Bonn (Mutterunternehmen)
*) Die Anteile werden von der steep GmbH, Bonn,
gehalten.
Ein Tochterunternehmen, die Steep This Way Up LLC, Erbil/Irak, wird wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage nicht konsolidiert (§ 296 Abs. 2 HGB). Die steep GmbH, Bonn, hält 100 % der Anteile. II. Stichtag für die Aufstellung Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses der steep holding GmbH (Mutterunternehmen) aufgestellt. Sämtliche Abschlüsse der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden auf diesen Stichtag aufgestellt. III. Konsolidierungsgrundsätze 1. Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden gemäß § 301 Abs. 1 und 2 HGB die Beteiligungsbuchwerte mit dem auf sie entfallenden Eigenkapitalanteil, wie er sich zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung gemäß aufgestellter Neubewertungsbilanz ergibt, der Tochterunternehmen verrechnet (Neubewertungsmethode). Die erstmalige Kapitalkonsolidierung erfolgte aus Vereinfachungsgründen auf den 1. Juli 2012, ansonsten zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung. Der sich ergebende aktivische Unterschiedsbetrag war als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und wurde planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Die letztmalige Abschreibung erfolgte im Jahr 2017. 2. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden verrechnet. Eventualverbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen bestanden am Abschlussstichtag nicht. 3. Konsolidierung der Aufwendungen und Erträge Konzerninterne Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge sind eliminiert. 4. Währungsumrechnung Die Werte des in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlusses der steep Sp. z o.o., Nadarzyn-Kajetany, Polen, werden nach der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. Dabei werden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung die Beteiligungsbuchwerte der einbezogenen Tochtergesellschaft und das entsprechende Eigenkapital (Kapital, Rücklagen und erworbene Ergebnisse) mit dem Stichtagskurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (historische Anschaffungskurse) umgerechnet. Weitere Posten der Bilanz werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Daraus resultierende Differenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. C. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Konzernbilanz Der Konzernabschluss der steep holding GmbH ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung sind nach den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB gegliedert. I. Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils voraussichtlichen Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben. Für Gebäude erfolgt die Abschreibung mit linearen Abschreibungssätzen. Mobilien mit einer Nutzungsdauer von vier Jahren und mehr wurden degressiv abgeschrieben, soweit die Zugänge bis zum 31. Dezember 2001 erfolgten. Zugänge ab 2002 werden linear pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 250,00 werden voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Anlagegüter mit einem Wert zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden in einem Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Beteiligungen erfolgt zu Anschaffungskosten. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stehen zu Anschaffungskosten (gleitender Durchschnittspreis) oder zu einem niedrigeren Wert, sofern dieser geboten oder zulässig ist, zu Buche. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer, sind angemessene Abschläge vorgenommen worden. Bei der Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurde von den Herstellungskosten ausgegangen, die nach Maßgabe der handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kosten bemessen wurden. Wertberichtigungen erfolgen unter Berücksichtigung der jeweiligen Auftragswerte und der voraussichtlich noch anfallenden Kosten bis zur Fertigstellung. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind ggf. durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt worden. Das allgemeine Delkredererisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen gedeckt. Die auf fremde Währung lautenden Forderungen werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Fremdwährungsguthaben werden mit dem zum Bilanzstichtag geltenden Fremdwährungskurs umgerechnet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen angesetzt. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit-Methode) angewendet. Der angewendete, auf den Bilanzstichtag prognostizierte Rechnungszinsfuß beträgt für die pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Es wird der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre zugrunde gelegt. Es wurden die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018 G verwendet. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit unverändert 3,00 % und Anpassungen der laufenden Renten mit ebenfalls unverändert 2,25 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf € 282.274,00 (Vorjahr € 1.357.759,00). Die Rückdeckungsversicherungen erfüllen die Definition des Deckungsvermögens und werden in Höhe des versicherungsmäßigen Deckungskapitals gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit dem Rückstellungsbetrag für die zugehörige Altersversorgungsverpflichtung saldiert (Saldierungsgebot gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen passiviert. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die auf fremde Währung lautenden Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten sowie ihre Veränderungen sind in der "Entwicklung des Konzernanlagevermögens" dargestellt: Entwicklung des Konzernanlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Forderungen in Höhe von T€ 852 (Vorjahr T€ 977) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.234 (Vorjahr T€ 1.372). Daneben enthalten sie Forderungen gegen Minderheitsgesellschafter eines Tochterunternehmens in Höhe von T€ 740 (Vorjahr T€ 851). 3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen belaufen sich vor der Verrechnung mit Deckungsvermögen auf T€ 40.618 (Vorjahr T€ 43.145). Der Marktwert (versicherungsmäßiges Deckungskapital) des verrechneten Deckungsvermögens beträgt T€ 1.848 (Vorjahr T€ 1.843). Der Marktwert entspricht den Anschaffungskosten. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern T€ 3.211 (Vorjahr T€ 2.031) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 4.837 (Vorjahr T€ 5.134). D. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge Sie beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 21 (Vorjahr T€ 14). 3. Personalaufwand In den Aufwendungen für Altersversorgung werden Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen mit Inanspruchnahmen, Auflösungen und Umbuchungen saldiert. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 121 (Vorjahr T€ 19) sowie auch Aufwendungen durch Lieferverzug in Höhe von T€ 256 (Vorjahr T€ 529) enthalten. 5. Finanzergebnis Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 HGB wurden in der Vergangenheit - soweit es zum Tragen kam - die im Finanzergebnis auszuweisenden Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen mit den Erträgen aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen saldiert. 2022 und 2023 gab es keine zu saldierenden Erträge. 6. Aperiodische Erträge/Aufwendungen
Die periodenfremden Erträge betreffen zum größten Teil Auflösung von Rückstellungen sowie Auflösungen von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen. Die periodenfremden Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zuführungen zu Pauschalwertberichtigungen. E. Ergänzende Angaben 1. Beschäftigte Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen für unbewegliche und bewegliche Anlagegegenstände sowie für Wartungsverträge u.ä. Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten im Gesamtbetrag von T€ 16.779 (Vorjahr T€ 18.327). Von diesem Gesamtbetrag haben T€ 4.084 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, T€ 7.351 eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren und T€ 5.344 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. 3. Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelbestand umfasst ausschließlich flüssige Mittel, von denen 3,5 Mio. € (Vorjahr 3,9 Mio. €) Avaldeckungskonten und daher nicht frei verfügbar sind. 4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Für den Geschäftsführer Herrn Matthias Möseler wird ein Verrechnungskonto geführt. Dieses wurde fremdüblich (2,97% bis 4,61%) verzinst. Zum 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft Forderungen gegen ihn in Höhe von T€ 1.234 (Vorjahr T€ 1.372). 5. Angabe nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das vom Abschlussprüfer berechnete Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 78. 6. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Konzerngeschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Konzernabschlusses, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, haben sich nicht ereignet. 7. Gewinnverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in voller Höhe vorzutragen.
Bonn, den 6. Mai 2024 Matthias Möseler Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Konzerns Die steep holding GmbH ist im Jahr 2012 gegründet worden. Sie ist an der steep GmbH (94 %) beteiligt. Diese wiederum hält die Beteiligung an der BETATECH Gesellschaft für Betrieb und Errichtung Technischer Anlagen mbH, Bonn (100 %), an der steep Sp. z o.o., Nadarzyn-Kayetany/Polen (100 %), sowie der Steep This Way Up LLC, Erbil/Irak (100 %). 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 konnten wir mit einem sehr hohen Auftragsbestand starten und im Laufe des Jahres nochmals deutlich ausweiten. Die durch Corona bedingten spürbaren Verzögerungen in den Lieferketten haben sich erfreulicherweise aufgelöst. Der Bereich Defence steuerte auch in diesem Jahr wieder mit rd. 54,5 % den größten Anteil zur Gesamtleistung des Unternehmens bei. Die geplanten Leistungen konnten für den Bereich nicht vollständig abgerechnet werden, das erwartete Ergebnis wurde dennoch deutlich übertroffen. Die Verzögerungen, die sich in verschiedenen Projekten ergaben, konnten durch zusätzliche Aufträge kompensiert werden. Der Geschäftsbereich IT konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 erneut ein positives Ergebnis erwirtschaften, die Planzahlen in der Gesamtleistung fast erreichen und durch ein weiterhin stringentes Kostenmanagement das geplante Ergebnis deutlich übertreffen. In diesem Bereich wird eine weitere Konsolidierung und ein stringenteres Personalmarketing für die weitere Entwicklung aufgesetzt. Im Bereich Managed Services in Partnership wurde der Planumsatz um rd. 6,0 % unterschritten. Durch den Personalmangel im Bereich der Justiz und eigener Kapazitätsengpässe konnten häufig nicht die geplanten Schichten in den Werkstätten durchgeführt werden. Zum Ende der Berichtsperiode konnte trotz alledem noch ein positives Ergebnis, leicht unter Plan, erreicht werden. Der Geschäftsbereich Training setzt seinen Aufwärtstrend weiter fort. Zu den bisherigen Trainingsstandorten konnten im Berichtszeitraum weitere Standorte hinzugewonnen werden. Die Umsätze sowie das Ergebnis übersteigen bereits das Niveau der Jahre vor den pandemiebedingten Einschränkungen. Im Bereich Facility Management ist erfreulicherweise die Bereichsleitung zu Beginn des Berichtsjahres zurückgekehrt. Die Vertragsverlängerung in Schrobenhausen und die Umstrukturierung des Managements haben hier zu einer deutlichen Verbesserung in der Performance und zu einer Stabilisierung des Umsatzes geführt. Wir sehen hier gute Möglichkeiten, den Vertrag zukünftig wieder zu erweitern, so dass der Umsatz mit dem Kunden perspektivisch wachsen wird. Die BETATECH GmbH hat die Erwartungen aus dem Prognosebericht 2022 erfüllt. Die Gesamtleistung wurde im Vergleich zum Vorjahr in etwa gehalten. Das Jahresergebnis dagegen konnte gesteigert werden und lag deutlich über den Planwerten. Die Steigerung wurde hauptsächlich durch eine weiterhin hohe Nachfrage unserer Dienstleistungen erzielt. Bei der steep Sp. z o.o. in Polen wurde das Geschäft mit Ford in einem neuen Vertrag erneut verlängert. In diesem Zusammenhang wurden größere Investitionen für die Gebäudesanierung u. -modernisierung unseres an Ford vermieteten Trainingszentrums vorgenommen. Das Geschäft mit BMW läuft sehr stabil und zeigt sich weiterhin wachsend. Erfolgsfaktor ist das lokale Team, unterstützt durch das zentrale BMW-Key Account Management der steep GmbH. Risikofaktoren bleiben die Gehaltsentwicklung sowie die traditionell hohe Wechselbereitschaft von lokalem Personal, dem mit Incentive-Programmen versucht wird entgegenzuwirken. Trotz gesteigertem Umsatz konnte das sehr gute Jahresergebnis nicht das Vorjahresergebnis erreichen. 2.2. Vermögenslage Das Gesamtvermögen stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 7,4 Mio. € auf 81,8 Mio. €. Das Anlagevermögen stieg um 4,7 Mio. € und das Umlaufvermögen um 2,7 Mio. €. Die Sachanlagen sind deutlich gestiegen, vor allem im Bereich der Bauten auf fremden Grundstücken um 1,8 Mio. €, der anderen Anlagen um 2,4 Mio. € sowie der Anlagen im Bau um 2,2 Mio. €. Den Abschreibungen in Höhe von 1,8 Mio. € stehen Investitionen von 6,4 Mio. € gegenüber. Im Bereich des Umlaufvermögens wirken sich insbesondere die erhebliche Zunahme der Vorräte um 12,3 Mio. €, der Abbau der flüssigen Mittel um 12,3 Mio. € sowie die Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 2,7 Mio. € zum Geschäftsjahresende aus. Beim langfristigen Fremdkapital sind die Pensionsrückstellungen um 2,5 Mio. € auf 38,8 Mio. € gesunken und betragen 47,4 % der Bilanzsumme. Zu beachten ist, dass die Rückdeckungsansprüche in Höhe von 1,8 Mio. € auf Grund der Qualifizierung als Planvermögen mit den Pensionsrückstellungen verrechnet wurden. Im Berichtsjahr werden Steuerrückstellungen in Höhe von 2,9 Mio. € ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 0,7 Mio. € auf 6,1 Mio. € erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag um 0,8 Mio. € gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten und der passive Rechnungsabgrenzungsposten stiegen insgesamt um 1,2 Mio. € und betragen 8,8 Mio. €. 2.3. Finanzlage Das Eigenkapital des Konzerns ist durch die sehr gute Ergebnislage deutlich positiv und beträgt 15,6 Mio. € (Vorjahr 8,4 Mio. €). Der Konzern verfügt zum Bilanzstichtag mit flüssigen Mitteln von 17,7 Mio. € weiterhin über eine sehr gute Liquiditätslage und muss nach wie vor keine Bankkredite in Anspruch nehmen. Trotz des sehr hohen Konzernjahresüberschusses in Höhe von T€ 9.330 und der ebenfalls hohen Abschreibungen von T€ 2.022 wird auf Grund der enorm hohen Zunahme der Vorräte und Forderungen um T€ 15.021 mit -T€ 3.499 ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erzielt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt auf Grund der überaus hohen Investitionen in das Anlagevermögen -T€ 6.671 und der aus der Finanzierungstätigkeit in Folge der Gewinnausschüttungen -T€ 2.242. 2.4. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind mit 136,2 Mio. € um 14,1 Mio. € wiederum deutlich gestiegen. Auf Grund der Bestandserhöhungen der Vorräte hat sich die Gesamtleistung von T€ 122.616,3 um T€ 25.108,2 auf T€ 147.724,5 deutlich erhöht und damit das Niveau der Planzahlen erfüllt. Es wurde ein Rohertrag in Höhe von 76,6 Mio. € erwirtschaftet, der damit um 5,6 Mio. € über dem Vorjahr liegt. Die Materialeinsatzquote zur Gesamtleistung ist gestiegen und beträgt 48,1 % gegenüber 42,1 % im Vorjahr. Das Zinsergebnis beträgt -0,7 Mio. €. Es beinhaltet im Wesentlichen die Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellungen. Die Zinsaufwendungen für Altersvorsorgeverpflichtungen werden durch Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Zinsergebnis ausgewiesen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt bei 13,2 Mio. €. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Konzernjahresüberschuss von 9,3 Mio. €. 2.5. Investitionen Die Sachanlagenzugänge betragen 6,4 Mio. €. Die Sachanlagenabgänge zu Buchwerten sind marginal. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 1,8 Mio. € liegen unter den Sachanlagenzugängen. Das Sachanlagevermögen beträgt damit 17,8 Mio. €. 2.6. Personal Der Konzern beschäftigte zum Jahresende 828 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende). 18 Auszubildende absolvieren zum Konzernbilanzstichtag eine Ausbildung. Das Durchschnittsalter beträgt wie im Vorjahr ca. 47 Jahre (steep GmbH). Gut qualifiziertes und motiviertes Personal bildet für uns die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Dienstleistungserbringung. Als technisches Dienstleistungsunternehmen sind wir von den Folgen des Fachkräftemangels unmittelbar betroffen und müssen diesen durch gezielte Maßnahmen entgegenwirken. Das Recruiting von Fachkräften stellt mehr denn je eine große Herausforderung dar. Durch die Einführung von WhatsApp-Bewerbungen bieten wir interessierten Bewerberinnen und Bewerbern einen zusätzlichen sehr unkomplizierten Weg der Kontaktaufnahme. Basierend auf den Anforderungen unserer Kunden und unserer eigenen Unternehmensziele werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt weiterentwickelt und gefördert. Neben bereichsbezogenen Qualifizierungsmaßnahmen wird in regelmäßigen Mitarbeitergesprächen der individuelle Entwicklungsbedarf besprochen, und daraus werden mitarbeiterbezogene Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten abgeleitet. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich innerhalb des Unternehmens zu wertvollen Fach- und Führungskräften entwickelt und sich innerhalb ihres Fachgebiets sehr tiefgründiges Spezialwissen angeeignet. Im Rahmen der Nachfolgeplanung muss auch zukünftig sichergestellt werden, dass das Wissen und die Erfahrung generationsübergreifend weitergegeben werden. Neben dem bereits bestehenden Angebot an Benefits wollen wir dieses Angebot weiter ausbauen, um weiterhin als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Das Jahr 2024 beginnt wie das Vorjahr mit einem Auftragsbestand auf hohem Niveau. Darüber hinaus liegen uns in den Bereichen mit Projektgeschäft wieder einige vielversprechende Anfragen vor. Die Bereiche mit statischen Verträgen lassen nur wenig Spielraum für wachsende Umsätze zu. Die Neuausrichtung des Bereichs IT wird fortgesetzt. Die erste Planung für das neue Geschäftsjahr zeigt einen stabilisierten Umsatz mit einem positiven Ergebnis. Ziel ist es, diesen Bereich stärker mit dem Bereich Defence zu verzahnen und damit weiter Synergien zu generieren. Das Potential liegt auch hier im Bereich der Projekte für den öffentlichen Auftraggeber. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 zeigt einen leichten Anstieg im Umsatz. Die Lieferkettenprobleme, insbesondere im Bereich Stahl- und Hardwareprodukte, sollten in diesem Jahr nicht mehr zum Tragen kommen. Allerdings ist damit zu rechnen, dass wir durch die Kostensteigerungen für Material und Personal im Ergebnis nicht proportional zum steigenden Umsatz profitieren. Die bisherigen Anpassungen unserer internen Prozessabläufe führen zu mehr Effizienz unserer Dienstleistungen sowie der Administration. Zielorientierte Investitionen in Themen der Digitalisierung haben uns dabei unterstützt. Inzwischen haben wir die TISAX-Zertifizierung erreicht und arbeiten an der Erweiterung zur Zertifizierung nach ISO 27001. Darüber hinaus sind weitere Investitionen in die Digitalisierung geplant. Die BETATECH GmbH hat sich im Umsatz stabilisiert und im Ergebnis durch Kostenoptimierung nochmals deutlich gesteigert. Die Ergebnisse der letzten Jahre sowie die Planung für das Jahr 2024 zeigen weiterhin eine positive Entwicklung. Der Markt im Bereich Mobilfunk wird sich weiter konsolidieren, und das Unternehmen wird davon profitieren. Die Synergien der BETATECH mit dem Bereich IT-Services der steep GmbH tragen weiterhin Früchte. Das werden wir in den kommenden Jahren weiter nutzen bzw. ausbauen. Die steep Sp. z o.o. hat sich mit der Entwicklung eines lokalen Stammteams zu einer Trainingsagentur entwickelt, die insbesondere bei den Bestandskunden ein hohes Vertrauen in der Leistungserbringung genießt. Es wird zukünftig darum gehen, über die bestehenden Referenzen das Geschäft auf weitere Kunden zu erweitern. Die Personalgewinnung ist und bleibt eine der wesentlichen Herausforderungen, der wir mit der Ausbildung in verschiedenen Berufsbildern begegnen wollen. Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Lageberichterstattung. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten, insbesondere vor dem Hintergrund der noch nicht absehbaren sonstigen politischen Entwicklungen im Bereich der öffentlichen, insbesondere der Verteidigungshaushalte sowie der europaweiten Zinspolitik und deren Wirkung auf die Renditen, Investitionsvorhaben sowie die Budgets der Kunden, verbunden. Die tatsächlich erreichbaren Ergebnisse können u.a. auf Grund der nur schwer zu prognostizierenden Margenentwicklung - insbesondere in konkurrenzstarken Wettbewerbssituationen - wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Für das Jahr 2024 wird auf Basis der derzeitigen Geschäftseinschätzung unter Einbeziehung möglicher Chancen und Risiken für die steep GmbH in einer Größenordnung von 151 Mio. € sowie ein deutlich positives operatives Ergebnis erwartet, welches deutlich unter dem des Vorjahresergebnisses liegen dürfte. Die bisherige Geschäftsentwicklung zu Beginn des Jahres 2024 scheint unsere Erwartungen zu bestätigen und lässt für die zukünftigen Berichtsperioden weiteres Zuwachspotential in Umsatz und Ergebnis vermuten. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir derzeit mit keiner wesentlichen Veränderung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 3.2. Chancen- und Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken sind zum Zeitpunkt der Lageberichterstattung nicht bekannt. Mit Managementsystemen in den Bereichen Datenschutz, IT-Sicherheit, Risiko-, Qualitäts-, Umwelt- und Projektmanagement werden die Geschäftsaktivitäten der steep GmbH überwacht. Im Rahmen unseres weiter entwickelten Risikomanagementsystems werden die Chancen und Risiken regelmäßig analysiert und bewertet. Die Erfolge bei den wiederkehrenden Begutachtungen durch unabhängige, externe Stellen bestätigen die Effizienz dieser Führungsinstrumente. Die Gesellschaft ist in der Lage, schnell und flexibel auf jegliche Art von Veränderungen zu reagieren. Eine Re-Zertifizierung nach ISO 9001 und ISO/EC 27001 wurde in 2023 abgeschlossen. Darüber hinaus wurde in 2023 die TISAX-Zertifizierung erteilt. Der Bereich Defence konnte im abgelaufenen Jahr erneut operativ im Ergebnis besser als geplant abschließen. Der Umsatz blieb leicht hinter den Erwartungen zurück, da sich zwei Abnahmen in Projekten ins Jahr 2024 verschoben haben. Im Bereich der Wettbewerber und Zulieferer ist vermehrt eine Konsolidierung zu beobachten, die wir mit Interesse zur Kenntnis nehmen. Wir können weiter davon ausgehen, dass unser Hauptkunde uns als zuverlässigen Partner schätzt. Die Planungen für das Geschäftsjahr 2024 lassen auf steigenden Kapazitätsbedarf des ÖAG schließen. Die dafür erforderlichen Flächen-, Personal- und Materialbedarfe bereiten wir bereits vor. Unsere Lösungen zur stationären Ferndetektion von Personen und Fahrzeugen sowie die Bodenkontrollstationen, die mobilen Gefechtsstände sowie unsere Systeme für mobile Netzwerke sind als Produkte weiterhin stabil etabliert und werden weiterhin nachgefragt. Hier haben wir bereits zusätzliche Beauftragungen erhalten, weitere sind zu erwarten. Die Ergebnisse des IT-Bereiches waren in 2023 deutlich geringer als noch in der Vorperiode. Der Umsatz ist im Vergleich zu 2022 um 4,8 % gesunken. Das Ergebnis war dennoch, im Wesentlichen durch die weitere Konsolidierung des Leistungsportfolios und ein deutlich strafferes Kostenmanagement, höher als geplant. Die personellen und organisatorischen Veränderungen aus dem Vorjahr zeigen ihre Wirkung. Der Bereich wird sich weiter auf die bereits etablierten Dienstleistungen und auf die Entwicklungen von am Markt nachgefragten neuen Produkten konzentrieren und sich stärker an den Projekten aus dem Bereich Defence beteiligen. Die teilprivatisierten Anteile der JVA Hünfeld in Hessen sowie der JVA Heidering bei Berlin ermöglichen dem Bereich MsiP, die Verträge mit den bislang beauftragten Dienstleistungen durchzuführen und in den vorgegebenen Grenzen auszubauen. Der Geschäftsbereich Training hat im abgelaufenen Geschäftsjahr im Umsatz das Vor- Corona-Niveau wieder erreicht und in einigen Abteilungen sogar deutlich überschritten. Auch beim Ergebnis konnte man das gesetzte Ziel übertreffen. Für die Planung 2024 traut sich der Bereich wiederum eine Steigerung der Gesamtleistung und der Ergebnisse zu, da im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wieder weitere Standorte dazugewonnen wurden. Erfreulich ist auch, dass wir im Rahmen der Altersnachfolge die Leitung des Geschäftsbereiches fließend auf einen Nachfolger übertragen konnten. Der Bereich ist damit bestens auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet. Wir sind optimistisch, unseren Marktanteil weiter ausbauen zu können. Laufende Anfragen lassen auf ein weiterhin anwachsendes Geschäft schließen. Das Facility Management wird in Zukunft im Rahmen seiner statischen, standortgebundenen Verträge in Ulm und Schrobenhausen das bisherige Niveau der Deckungsbeiträge beibehalten. Erste Indikatoren sprechen allerdings dafür, dass wir den seit Anfang 2023 auf reduziertem Niveau laufenden Vertrag in Schrobenhausen kurzfristig wieder deutlich ausbauen und über die ursprünglichen Umsätze hinaus weiter entwickeln können. Die Entwicklung im Bereich Personal ermöglicht uns, den Markt im Bereich FM nun effizienter zu analysieren und weitere Angebote zu platzieren. Wir erwarten eine Erweiterung der Geschäftstätigkeit in den nächsten zwei bis drei Jahren. 4. Forschungs- und Entwicklungsleistungen Das Unternehmen erbringt in sehr geringem Maße Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Diese Leistungen werden speziell im Bereich IT-Engineering für ausgesuchte Themen im Bereich der Sensorik und der Entwicklung von Schutzgehäusen für IT-Komponenten erbracht.
Bonn, den 6. Mai 2024 Matthias Möseler Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die steep holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der steep holding GmbH, Bonn und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der steep holding GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Honnef, den 29. Mai 2024 WEP
Hamacher & Pax
Jana Hilgenhof, Wirtschaftsprüferin Michael Hamacher, Wirtschaftsprüfer |
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