Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
BKT Portfolio Management GmbHLiquidiert
95512 Neudrossenfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Böhm seit 10.9.2019 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BKT Portfolio Management GmbHRöthenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht 2010Geschäftsgegenstand ist die Beratung von Mandanten zu den Themen Zins- u. Währungsmanagement sowohl im Anlage- als auch im Finanzierungsportfolio. Hauptsächlich vermittelte Geschäfte sind Zins- sowie Zins-u. Währungsswaps. Das Geschäftsfeld der klassischen Anlageberatung befindet sich weiter im Aufbau. Darstellung Geschäftsverlauf 2010: Wie im Lagebericht 2009 bereits erwähnt, haben sich die globalen Märkte von der Wirtschafts- und Finanzkrise in 2010 weiter deutlich erholt. Eine signifikante Erholung der Wirtschaft war weltweit zu spüren, was sich insbesondere an den Aktienmärkten nachhaltig abbildete. Aber auch neuerliche Rückschläge waren zu verkraften. Hier ist insbesondere die "Euro-Staatsschulden-Krise" zu nennen, die in mehreren Etappen über die Märkte "schwappte" und hier insbesondere an den Devisenmärkten für deutliche Kurveränderungen sorgte. Die Zurückhaltung der Kapitalanleger war auch im Jahr 2010 spürbar; trotzdem ist es der Gesellschaft gelungen neue Kunden zu gewinnen und neue Geschäfte abzuschließen. Die unverändert sehr restriktive Haltung diverser Kreditinstitute beim Handel und Abschluss von Swapgeschäften hat sich auch im Jahr 2010 nicht verbessert und damit eine durchaus mögliche bessere Entwicklung der Gesellschaft in 2010 behindert. In diesem unverändert schwierigen Umfeld ist es der Gesellschaft gelungen, die Anzahl der Kunden nahezu stabil zu halten. Wurden per 12/2009 mit insgesamt 50 Kunden Honorare abgerechnet, so sind es nun 46 Kunden per 12/2010. Davon besteht mit 35 Mandanten ein Beratungsvertrag. Ferner steht die Gesellschaft seit geraumer Zeit mit 7 potentiellen Kunden in engem Kontakt. Der Gesellschaft erwirtschaftet aus einem Geschäftsumsatz von TEUR 334 ein ausgeglichenes Ergebnis; das entspricht der Erwartung. Dies ist in Anbetracht der unverändert volatilen und schwierigen Verhältnisse an den Devisenmärkten (Hauptgeschäftsfeld der Gesellschaft) ein noch zufrieden stellendes Ergebnis. Ausblick 2011: Die Wirtschafts- und Finanzkrise an sich scheint erledigt zu sein; Folgen daraus spüren wir aber noch heute. Die fast weltweit stark angestiegene Verschuldung der Länder wird uns auch in 2011 weiter beschäftigen und für unruhige Zeiten an den Devisenmärkten sorgen. Die Krise(n) in Nordafrika wird wohl noch einige Zeit andauern und auch die Auswirkungen der Naturkatastrophe in Japan mit all ihren Nachwirkungen sind noch nicht abschätzbar. Konjunkturindikatoren und Prognosen deuten trotzdem auf eine weitere Stabilisierung der Weltwirtschaft hin, Unsicherheiten und Zweifel vor neuerlichen Rückschlägen bleiben aber unverändert bestehen. Die Volatilität an den Aktien-, Kapital- und Devisenmärkten wird wohl das höhere Niveau aus dem 1.Quartal 2011 ganzjährig behalten. Die restriktive Haltung verschiedener Geschäftsbanken in der Beratung allgemein, beim Handel und Abschluss von Wertpapier- u. Swapgeschäften besteht unverändert fort. Vor allem werden spekulative Geschäfte in einigen Fällen nicht mehr beraten, wobei Kunden unverändert Beratungsbedarf haben. Hier sieht die Gesellschaft unverändert ihre Nische und damit die Chance weitere Betreuungsmandate zu gewinnen. Das Ziel ist, die Zahl der honorarfähigen Kunden wieder auf Stück 50 zu erhöhen; nachdem neue Mandate erfahrungsgemäß erst mit kleinen Voluminas beginnen, bleibt die Umsatzleistung der Gesellschaft weiter leicht unter Druck. Aus dieser Entwicklung ergibt sich ein Umsatzrückgang, der in den Planzahlen 2011 berücksichtigt ist. Diese Planzahlen wurden wie auch in 2010 mit großer Vorsicht erstellt. Planzahlen 2011:
Auch für das Jahr 2012 erwartet die Gesellschaft - bei allen Unwägbarkeiten - Umsatz und Ergebnis auf Basis des Jahres 2011. Risikobericht: Die Risiken liegen in der künftigen Entwicklung der Märkte, siehe vorstehender Ausblick 2011. Nachdem der Erfolg der Gesellschaft branchentypisch (Honorarberatung) auch sehr stark vom Erfolg der Mandanten abhängig ist, gilt es künftige Marktentwicklungen richtig einzuschätzen, entsprechend zu agieren und Erfolg für den Mandanten zu realisieren. Unvorhersehbare Ereignisse stellen somit Risiken für die Gesellschaft dar. Nachtragsbericht: Die Monate Januar und Februar liegen hinsichtlich des Geschäftsumsatzes leicht über Plan, so dass bei bislang stabilen Kosten ein Erreichen des Jahresbudgets wahrscheinlich ist. Vorgänge von besonderer Bedeutung seit dem Bilanzstichtag sind nicht vorhanden.
Röthenbach a.d.Pegnitz, 29. März 2011 BKT Portfolio-Management GmbH Carsten Böhm, Geschäftsführer Michael Kunst, Geschäftsführer Bilanz 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2010
Anhang 2010Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der BKT Portfolio Management GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 340a (1) i.V.m. § 267 (3) HGB Anwendung. Gliederung und DarstellungDie Bilanz wurde nach den Vorschriften des Formblatts 1 nach § 2 (1) RechKredV in Verbindung mit den §§ 330 (1), 340 (4) und 340a HGB in Kontoform aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Gliederung des Formblatts 3 nach § 2 (1) RechKredV gewählt. Die formelle Stetigkeit für Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses nach § 265 Abs. 1 HGB, die Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB, die Angabe- und Begründungspflichten nach § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB für Abweichungen bei Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr sowie die Anpassung der Vorjahreszahlen für einen Zeitvergleich sind nach Artikel 67 Abs. 8 EGHGB bei der erstmaligen Anwendung des BilMoG nicht anzuwenden. Der Ausweis des Anlagenspiegels erfolgt im Anschluss zum Anhang. Erläuterungen zur Bilanzierung und BewertungDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung handelsrechtlicher Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden Die Forderungen an Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Die Forderungen an Kunden wurden zu Nennwerten unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind € 83.984,66 (VJ € 119.934,73) täglich fällig. Für die restlichen in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gelten die folgenden Restlaufzeiten:
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Die erworbenen Anleihen wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen nach § 340e (1) S.3 HGB i.V.m. § 253 (3) S.4 HGB bewertet. Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere gliedern sich wie folgt auf:
Sachanlagevermögen Als Sachanlagevermögen wurden alle im Eigentum der Gesellschaft stehenden und ihr wirtschaftlich zuzurechnenden Vermögensgegenstände ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden im Jahr 2009 in den steuerlichen Sammelposten eingestellt und auf die Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben. Die steuerliche Bewertung wurde ins Handelsrecht übernommen, da der Sammelposten im Verhältnis zur Bilanzsumme einen untergeordneten Wert hat. Im Aktivposten Sachanlagen sind folgende vom Institut im Rahmen seiner Tätigkeit genutzten Wirtschaftsgüter enthalten:
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Rückstellungen Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung (notwendiger Erfüllungsbetrag). Die Bilanzierung erfolgte nach der Verwendung des Jahresergebnisses. Sonstige AngabenDas im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne des § 319 (1) S.1,2 HGB beträgt:
Latente Steuern Folgende Positionen führen zu Abweichungen zwischen Ergebnis Handelsrecht und Steuerrecht:
Die maßgebende Differenz zwischen Handelsbilanz- und Steuerbilanzergebnis beträgt € 8.270,00. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurden der Körperschaftsteuersatz von 15% und der Solidaritätszuschlag von 5,5% auf die Körperschaftsteuer berücksichtigt. Zusätzlich wurde von dem steuerlichen Abzugsbetrag die Gewerbesteuer unter Berücksichtigung der Steuermesszahl von 3,5% und des Hebesatzes der Stadt Röthenbach a.d. Pegnitz von 320% berechnet. Daraus ergeben sich latente Steuern in Höhe von € 1.309,00 Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag und € 926,00 Gewerbesteuer. Im Jahr 2010 wurden keine Mitarbeiter beschäftigt. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB wird Gebrauch gemacht und somit die Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB zur Höhe der Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans unterlassen. Mit Beschluss auf der Gesellschafterversammlung vom 24.05.2011 wurde der Jahresabschluss festgestellt. Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 1.1.2010 bis 31.12.2010Werte nach: Handelsrecht Werte in: EUR
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BKT Portfolio Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und die Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Marktredwitz, den 18. Mai 2011 Küspert
& Rahn GmbH
Dipl. Kfm. Küspert, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kffr. Rahn, Wirtschaftsprüferin |
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