Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 38639
Eingetragen
9.1.1981
Branche
Herstellung von BüromöbelnBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Lager- und Betriebseinrichtungen jeder Art. Die Gesellschaft ist berechtigt andere Erzeugnisse herzustellen, zu bearbeiten, zu erwerben und zu vertreiben. Sie darf auch Dienstleistungen jeder Art ausführen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte vornehmen, die zur Erfüllung des Gesellschaftszwecks notwendig und nützlich erscheinen, insbesondere auch Zweigniederlassungen errichten und andere Unternehmen erwerben oder sich an ihnen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Lietzke
seit 12.1.2026
Prokura
Prokura
Andreas Hembsch
seit 31.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lista AGCHE
0.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Lista AG
Switzerland
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lista GmbH

Bergneustadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Lista GmbH, Bergneustadt

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Leistungen des Unternehmens

Die Lista GmbH, Bergneustadt, im Folgenden auch "Lista" genannt, produziert und vertreibt Produkte für den Bereich Betriebs- und Lagereinrichtungen, wozu unter anderem Schubladensysteme, Werkzeugschränke, Werkbänke, Arbeitsplatzsysteme, Garderoben und Schwerlastschränke gehören. Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich auf dem deutschen Markt.

Die Produktionsstätte der Gesellschaft befindet sich in Bergneustadt. Weitere Betriebsstätten hat die Gesellschaft nicht.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Geschäftsjahr 2023 war wesentlich durch den andauernden Ukraine-Krieg und die dadurch ausgelösten hohen Energiepreise sowie die Inflation gekennzeichnet. Preisbereinigt sank das BIP in Deutschland als unserem wesentlichen Absatzmarkt im Jahr 2023 um -0,3 %. Der ifo-Geschäftsklimaindex verzeichnete im Jahresverlauf ebenfalls einen Rückgang des Indexes von 90,1 auf 86,3.Trotzdem konnte die Lista GmbH eine Belebung, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2023 verzeichnen, wobei gegen Jahresende erste Signale einer deutlichen Eintrübung zu erkennen waren. Auch im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Ukraine-Krieg wider Erwarten kaum auf die Nachfrage in den von uns bedienten Märkten ausgewirkt. Den steigenden Preisen bei bezogenen Rohstoffen, Waren und Leistungen und Dienstleistungen konnte durch Preiserhöhungen für unsere Produkte und Frachten begegnet werden.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2024 negativ entwickeln und sich bis Ende des Jahres nicht umkehren wird. Der weitere Konjunkturverlauf wird maßgeblich vom Fortgang des Krieges in der Ukraine und den weiteren geopolitischen Krisen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Energieversorgung, die Materialverfügbarkeit und die Inflationsrate abhängen.

Der zunehmende Fachkräftemangel wirkt sich unserer Ansicht nach in vielen Branchen aus. Nach unserer Einschätzung erfordert dies zunehmende Anstrengungen der Unternehmen, die möglicherweise fehlenden Kapazitäten durch Automatisierung zu kompensieren. Die Lista GmbH trägt dem u. a. durch fahrerlose Transportsysteme Rechnung. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 in den für unser Unternehmen wesentlichen Branchen (Maschinenbau, Automobilindustrie, Flugzeugindustrie, Chemie und öffentlicher Sektor) trotz des ambivalenten wirtschaftlichen Umfelds eine leichte Belebung aufgrund der Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand.

3. Umsatzentwicklung

Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz in Höhe von TEUR 35.226 (Vorjahr: TEUR 32.608) realisiert, dies entspricht einer Veränderung im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 %.

Diese Umsatzentwicklung ist zum größeren Teil auf die durchgesetzten Preiserhöhungen in allen Kundensegmenten zurückzuführen und weniger auf eine wesentliche Steigerung der veräußerten Mengen.

4. Produktion

Die Auslastung der Produktion lag im Jahr 2023 auf vergleichbarem Niveau wie im Geschäftsjahr 2022. Maßnahmen zur Sicherstellung der Materialverfügbarkeit und Prozessoptimierungen waren die wesentlichen Schwerpunkte in der Produktion und der Logistik. Kurzarbeit war im Geschäftsjahr 2023 nicht notwendig.

5. Entwicklungsaktivitäten

Die Lista GmbH führt keine eigene Forschungsabteilung, deren Ergebnisse zu eigenen Entwicklungen führen würde. Neuentwicklungen werden im Wesentlichen durch die Muttergesellschaft durchgeführt.

Die Lista GmbH befasste sich allerdings im Wesentlichen damit, das Programm der elektrifizierten Schränke weiter auszubauen und die fahrerlosen Transportsysteme in das Produktportfolio weiter zu integrieren. Auch eine kontinuierliche Erweiterung und Optimierung des Standardprogramms gehörten zu den wesentlichen Aufgaben.

6. Beschaffung

Der Erhöhung der Energiepreise konnte durch den Abschluss mehrjähriger Kontrakte sowie Energiesparmaßnahmen begegnet werden. Die staatlichen Energiepreisbremsen führten zu einer spürbaren Entlastung bei den Beschaffungskosten. Eine Stabilisierung auf das vormalige Niveau war allerdings nicht möglich.

Aufgrund der steigenden Einkaufspreise bei gleichzeitiger Erhöhung der Bestellmengen zur Sicherung der Verfügbarkeit für die Produktion wuchsen die Lagerbestände im Jahr 2023 wertmäßig.

7. Investitionen

Das Investitionsvolumen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 383). Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Investitionen im Zusammenhang mit der Modernisierung von Maschinen und der EDV. Die Finanzierung erfolgte aus eigenen Mitteln.

8. Personal

Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft 109 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 113) davon vier (Vorjahr: sechs) Auszubildende.

B. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mehr als zufriedenstellend entwickelt. Die Vermögens- und Finanzlage werden als stabil eingeschätzt.

1. Ertragslage

Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 wurde durch die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst. So konnte im Jahr 2023 ein Umsatzanstieg von TEUR 32.608 auf TEUR 35.226 verzeichnet werden. Wesentlicher Grund hierfür waren die im Geschäftsjahr durchgesetzten Preiserhöhungen. Die Absatzmengen veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig. Das Jahresergebnis ist mit TEUR 2.684 (Vorjahr: TEUR 2.011) im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 673 höher ausgefallen.

Der Materialaufwand ist mit TEUR 18.431 um TEUR 564 bzw. 3,2 % im Vergleich zu den Umsatzerlösen in geringerem Ausmaß angestiegen, da die Preiserhöhung für Rohstoffe geringer ausfiel.

Der Personalaufwand stieg im Wesentlichen aufgrund der vollständigen Zahlung der Inflationsausgleichsprämie im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 365 auf TEUR 7.836.

Der sonstige betriebliche Aufwand lag bei erhöhtem Umsatz mit TEUR 4.403 über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 3.913), was im Wesentlichen dem höheren Frachtaufwand, dem erhöhten Beratungsaufwand sowie einem erhöhten Instandhaltungsaufwand geschuldet war.

2. Vermögenslage

Aufgrund des Anstiegs der Vorräte um TEUR 288, der Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 435, der Forderungen aus Lieferung und Leistungen um TEUR 149 und der Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 49 bei gleichzeitigem Rückgang des Anlagevermögens um TEUR 216 erhöhte sich die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 606 auf TEUR 13.013, was einem Anstieg von etwa 4,9% entspricht.

Die Vorräte sind aufgrund gestiegener Einkaufspreise sowie eines erhöhten Sicherheitsbestands gestiegen.

Die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen stichtagsbedingt, korrespondiert aber grundsätzlich mit der Entwicklung der Umsatzerlöse.

Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 (TEUR 2.011), dem Gewinnvortrag (TEUR 4) und der Kapitalrücklage (TEUR 35) wurde eine Dividende in Höhe von insgesamt TEUR 2.050 ausgeschüttet.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich im Geschäftsjahr um TEUR 77; dazu trug im Wesentlichen die Reduzierung der Altersteilzeitverpflichtungen bei. Für Bonusansprüche von Kunden wurden im Geschäftsjahr TEUR 378 (Vorjahr: TEUR 391) zurückgestellt.

Die Rückstellungen für Ertragsteuern erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 164 auf TEUR 1.580.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind um 12,9 % auf TEUR 657 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich um TEUR 96 auf TEUR 107.

3. Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln nahm im Geschäftsjahr um TEUR 435 auf TEUR 2.252 zu. Diese Zunahme resultiert aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Ohne den Abfluss liquider Mittel für die Zahlung einer Dividende von 2.050 TEUR für das Geschäftsjahr 2022 wäre der Bestand aufgrund des Jahresüberschusses von 2.684 TEUR deutlich höher gewesen.

Der von der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt eingeräumte Kreditrahmen in Höhe von TEUR 250 wurde nicht in Anspruch genommen, Avale jedoch im Umfang von TEUR 168.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr aus eigenen Mitteln, könnte jedoch bei Bedarf zusätzlich über die Muttergesellschaft erfolgen. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 50,2 % auf 52,8 %, die Eigenkapitalrendite, also das Verhältnis von Jahresüberschuss zum Eigenkapital, erhöhte sich auf 39,1 % (Vorjahr 32,3 %).

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Risiken für das Jahr 2024 bestimmen sich im Wesentlichen durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und der weiteren geopolitischen Krisen, deren Auswirkung auf die Energiemärkte (Beschaffungskosten und Verfügbarkeit), die allgemeinen Geschäftserwartungen und den zunehmenden Fachkräftemangel, die Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Schlüsselbranchen haben können. Diese Faktoren erschweren eine verlässliche Prognose für das Jahr 2024. Ein weiteres Risiko sehen wir in der Gewinnung von Fachkräften insbesondere für den Produktionsbereich, um einem möglichen Wachstum in Produktionsmengen Rechnung tragen zu können. Diesem Risiko möchten wir durch eine Verbesserung des Personalgewinnungsprozesses entgegentreten. Für 2024 streben wir die Beschäftigungssicherung sowie die nachhaltige Absicherung unserer Unternehmenssubstanz an. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 nicht.

Chancen sehen wir in neuen Produkten rund um die Elektromobilität, der Einbeziehung von Sicherheitsfeatures bei elektrifizierten Schränken sowie in der Erschließung neuer Kundenbranchen. Für die Produktgruppen "Dynamische Systeme" und "Fahrerlose Transportsysteme" (zusammenfassend als "Smart Solutions" bezeichnet) sehen wir die Möglichkeit, unser Profil als Systemanbieter zu schärfen und voranzutreiben. Mit der Bearbeitung der drei Vertriebskanäle "Key Account", "Fachhandel" und "Direkt" sowie dem Webshop realisieren wir eine Marktbearbeitung, wodurch eventuelle Einbrüche in Einzelbranchen abgefedert werden können.

D. Prognosebericht

Nach dem insgesamt mehr als zufriedenstellend verlaufenen Jahr 2023 geht die Geschäftsführung für den Geschäftsverlauf 2024 auf das Gesamtjahr bezogen von einer weiteren Erhöhung des Umsatzniveaus aus.

Das Jahresergebnis ist mit TEUR 2.684 (Vorjahr: TEUR 2.011) im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 673 höher ausgefallen und übertraf im Vergleich zum Vorjahr die Vorjahresprognose, die von einem leicht höheren Jahresüberschuss über dem des Jahres 2021 ausging. Die Umsatzerlöse mit TEUR 35.226 übertrafen die Vorjahresprognose (TEUR 33.700).

Die Nachfrageentwicklung der relevanten Märkte im Jahr 2024 schätzen wir eher als stagnierend ein. Die Nachfrage unserer Kernbranchen führte in den ersten beiden Monaten des Jahres 2024 zu einem geringeren Auftragseingang als im Vorjahr.

Beim Stahlpreis erwarten wir nach dem Rückgang im Jahr 2023 ein Verharren auf dem Preisniveau zum Jahresanfang. Mit neuen Lieferengpässen in der Versorgungskette rechnen wir derzeit nicht. Langjährige Partnerschaften mit unseren Lieferanten helfen, die Materialverfügbarkeit auch zukünftig sicherzustellen.

Die Fokussierung als Systemlösungsanbieter und die Sortimentserweiterung im Bereich der Smart Solutions werden sich voraussichtlich positiv auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in technische Anlagen und Maschinen in einer Größenordnung von bis zu TEUR 1.017 geplant und sollen aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Ein weiteres Augenmerk wird auf der weiteren Verbesserung und Anpassung der Kostenstruktur liegen, sodass die Lista GmbH die Erzielung eines Jahresüberschusses erwartet. Für das Jahr 2024 rechnen wir bei geplanten Umsatzerlösen von ungefähr TEUR 37.600 mit einem etwas höheren Jahresüberschuss im Vergleich zum Jahr 2023.

Diese Annahmen setzen voraus, dass es nicht zu gravierenden Markteinbrüchen durch den anhaltenden Ukrainekrieg und weitere geopolitische Krisen und seine Folgen kommt. In einem solchen Fall gehen wir im Vergleich zu 2023 von deutlich geringeren Umsätzen und einem nur leichten Jahresüberschuss vor Steuern aus.

 

Bergneustadt, 19. März 2024

Lista GmbH, Bergneustadt

gez. Andreas Hembsch

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.526.611,98 5.742.617,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.520,18 37.708,81
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.520,18 37.708,81
a. EDV-Software 25.520,18 37.708,81
II. Sachanlagen 5.501.091,80 5.704.908,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.670.188,44 3.841.728,64
a. nicht zuordenbar 3.670.188,44 3.841.728,64
2. technische Anlagen und Maschinen 1.345.439,33 1.410.171,67
a. Maschinen und maschinengebundene Werkzeuge 1.345.439,33 1.410.171,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 485.464,03 453.008,60
a. Betriebsausstattung 485.464,03 453.008,60
B. Umlaufvermögen 7.360.738,72 6.587.196,95
I. Vorräte 2.062.518,61 1.774.965,95
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 921.727,06 1.092.660,99
a. Rohstoffe 921.727,06 1.092.660,99
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 383.458,06 527.579,20
a. unfertige Erzeugnisse 383.458,06 527.579,20
3. fertige Erzeugnisse und Waren 696.507,88 135.591,13
a. Waren 696.507,88 135.591,13
• Neuwaren 696.507,88 135.591,13
4. geleistete Anzahlungen 60.825,61 19.134,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.046.511,68 2.995.144,62
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.994.507,27 2.845.664,94
a. nicht zuordenbar 2.994.507,27 2.845.664,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.687,89 143.412,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.687,89 143.412,26
3. sonstige Vermögensgegenstände 47.316,52 6.067,42
a. Umsatzsteuerforderungen 46.623,97 -2.157,79
b. Körperschaftsteuerüberzahlungen 228.099,55
c. Gewerbesteuerüberzahlungen 212.448,00
d. Forderungen und Darlehen an Mitarbeiter 950,97
e. übrige sonstige Vermögensgegenstände -439.855,00 7.274,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.251.708,43 1.817.086,38
1. Kasse 892,81 1.155,60
2. Guthaben bei Kreditinstituten 2.250.815,62 1.815.930,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 125.607,21 76.887,45
I. sonstige aktive Rechnungsabgrenzung 125.607,21 76.887,45
Summe Aktiva 13.012.957,91 12.406.702,12

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.864.911,58 6.230.713,57
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 4.090.335,05 4.090.335,05
1. Gezeichnetes Kapital 4.090.335,05 4.090.335,05
a. Schlusskapital des letzten Stichtags 4.090.335,05 4.090.335,05
II. Kapitalrücklage 55.000,00 90.000,00
1. des letzten Stichtags 55.000,00 90.000,00
III. Gewinnvortrag 35.378,52 39.667,74
1. Des letzten Stichtags 35.378,52 39.667,74
IV. Bilanzgewinn 2.684.198,01 2.010.710,78
1. Zuführungen/Minderungen lfd. Jahr 2.684.198,01 2.010.710,78
B. Rückstellungen 4.785.703,69 4.602.715,12
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.834.587,00 1.738.164,00
a. nicht zuordenbar 1.834.587,00 1.738.164,00
2. Steuerrückstellungen 1.580.185,86 1.416.241,00
a. nicht zuordenbar 1.580.185,86 1.416.241,00
3. sonstige Rückstellungen 1.370.930,83 1.448.310,12
a. übrige sonstige Rückstellungen 1.370.930,83 1.448.310,12
C. Verbindlichkeiten 1.362.342,64 1.573.273,43
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 316.440,04 232.513,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 656.688,70 754.048,45
a. nicht zuordenbar 656.688,70 754.048,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 106.922,40 202.528,30
davon nicht zuordenbar 106.922,40 202.528,30
4. sonstige Verbindlichkeiten 282.291,50 384.183,20
davon aus Steuern 272.123,05 332.895,01
• Umsatzsteuerverbindlichkeiten 205.208,05 255.969,22
• Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern 66.915,00 76.925,79
a. gegenüber Mitarbeitern 2.534,82 3.267,81
b. übrige sonstige Verbindlichkeiten 7.633,63 48.020,38
Summe Passiva 13.012.957,91 12.406.702,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 4.030.168,53 3.042.110,57
a) Rohergebnis 16.806.889,13 14.930.116,61
Gesamtleistung 35.150.250,21 32.713.204,04
Umsatzerlöse 35.225.752,06 32.608.243,29
in Umsatzerlöse enthaltener Bruttowert 35.225.752,06 32.608.243,29
Ohne Zuordnung nach Umsatzsteuertatbeständen 35.225.752,06 32.608.243,29
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -75.501,85 104.960,75
Erhöhung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 104.960,75
Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 75.501,85
sonstige betriebliche Erträge 87.586,51 84.305,87
davon Erträge aus Währungsumrechnung 12.572,77 2.583,27
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 43.414,61 53.831,72
Kurs-/Währungsgewinne 12.572,77 2.583,27
andere sonstige betriebliche Erträge 31.599,13 27.890,88
Materialaufwand 18.430.947,59 17.867.393,30
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.593.456,18 17.279.301,14
nicht zuordenbar 17.593.456,18 17.279.301,14
Aufwendungen für bezogene Leistungen 837.491,41 588.092,16
Übrige Leistungen ohne Zuordnung nach Umsatzsteuertatbeständen 837.491,41 588.092,16
b) Personalaufwand 7.835.993,73 7.471.096,98
Löhne und Gehälter 6.479.111,95 6.178.645,48
nicht zuordenbar 6.479.111,95 6.178.645,48
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.356.881,78 1.292.451,50
soziale Abgaben 1.252.355,66 1.227.821,01
nicht zuordenbar 1.252.355,66 1.227.821,01
davon Aufwendungen für Altersversorgung 104.526,12 64.630,49
nicht zuordenbar 104.526,12 64.630,49
c) Abschreibungen 538.222,05 504.309,38
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 538.222,05 504.309,38
auf andere immaterielle Vermögensgegenstände 24.147,12 26.699,11
auf Sachanlagen 514.074,93 477.610,27
nicht zuordenbare Abschreibungen auf Sachanlagen 514.074,93 477.610,27
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 4.402.504,82 3.912.599,68
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 11.675,57
Miet- und Pachtaufwendungen für unbewegliche Wirtschaftsgüter 74.283,30 57.000,00
übrige Miete und Pacht für unbewegliche Wirtschaftsgüter 74.283,30 57.000,00
Aufwand für Fremdreparaturen und Instandhaltung für Grundstücke und Gebäude 149.419,74 100.417,90
Miet- und Pachtaufwendungen für bewegliche Wirtschaftsgüter 3.066,84 4.532,37
übrige Miete und Pacht für bewegliche Wirtschaftsgüter 3.066,84 4.532,37
Aufwendungen für Leasing 148.622,48 127.660,36
Leasing für bewegliche Wirtschaftsgüter 148.622,48 127.660,36
übrige Leasingaufwendungen 148.622,48 127.660,36
Aufwand für Fremdreparaturen und Instandhaltung (ohne Grundstücke) 386.688,85 351.519,15
Versicherungsprämien, Gebühren und Beiträge 88.224,45 78.035,34
Aufwendungen für den Fuhrpark 122.521,03 89.473,89
Werbeaufwand 79.189,75 140.540,30
Verwaltungsaufwendungen 6.920,86 6.725,57
beschränkt abziehbare Betriebsausgaben 6.120,92 6.560,87
Aufwendungen für Geschenke 402,00 112,84
abziehbare Aufwendungen für Geschenke 279,34 112,84
nicht abziehbare Aufwendungen für Geschenke 122,66
Bewirtungsaufwendungen (gesamt) 5.068,92 4.148,03
nicht zuordenbar 5.068,92 4.148,03
sonstige beschränkt abziehbare Betriebsausgaben 650,00 2.300,00
Spenden 650,00 2.300,00
abziehbare Spenden für steuerbegünstigte Zwecke 650,00 2.300,00
Reisekosten Arbeitnehmer 101.454,01 122.382,59
Frachten / Verpackung 1.465.731,87 1.422.208,03
Provisionen 30.420,98 21.708,07
Aufwendungen für Konzessionen und Lizenzen 944,00 5.130,00
nicht zuordenbare Vergütungen 944,00 5.130,00
Aufwendungen für Kommunikation 98.628,04 114.822,99
Rechts- und Beratungskosten 110.934,41 71.195,66
Fortbildungskosten 77.724,57 50.868,26
sonstige Aufwendungen für Personal 268.058,61 140.811,23
Aufwand aus Wertberichtigungen des lfd. Jahres 7.425,69 2.604,14
nicht PWB / EWB zuordenbare Wertberichtigung 7.425,69 2.604,14
Kurs- / Währungsverluste 11.675,57 5.790,89
andere ordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen 1.164.448,85 992.612,07
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -31.580,59 -33.709,45
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.519,41 681,53
Zinsen auf Einlagen bei Kreditinstituten und auf Forderungen an Dritte 2.519,41 681,53
nicht zuordenbare Zinsen 2.519,41 681,53
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.100,00 34.390,98
Zinsen 34.100,00 34.390,98
nicht zuordenbare Zinsaufwendungen 34.100,00 34.390,98
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.256.504,17 940.105,65
a) Sonstige Steuern 1.256.504,17 940.105,65
4. Ergebnis nach Steuern 2.742.083,77 2.068.295,47
5. sonstige Steuern 57.885,76 57.584,69
a) übrige sonstige Steuern 57.885,76 57.584,69
Jahresüberschuss 2.684.198,01 2.010.710,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lista GmbH, Bergneustadt

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht.

Auf Grund der teilweise maschinellen Erstellung dieses Berichts kann es zu Rundungsdifferenzen kommen.

B. Registerinformationen

Sitz der Lista GmbH ist Bergneustadt. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 38639 im Register des Amtsgerichts Köln eingetragen.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Abschreibungsmethoden und betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Lizenzen und Software Linear 3 bis 5 Jahre
Bauten Linear 20 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen Linear 5 bis 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 3 bis 15 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert ab EUR 800 werden linear nach Maßgabe ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen pro rata temporis vorgenommen.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Aufwendungen vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird - wie im Vorjahr - eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Für Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen besteht eine Globalabtretung zu Gunsten der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt.

Liquide Mittel

Liquide Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche 10-jährige Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,80 % (Vorjahr: 1,80 %) berücksichtigt. Die Fluktuation sowie erwartete Gehaltssteigerungen wurden wegen Geringfügigkeit nicht berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde - wie im Vorjahr - pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von einem Jahr von 0,00 % verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (vgl. letzte Seite zu diesem Anhang) dargestellt.

Vorräte

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 922 1.093
Unfertige Erzeugnisse 383 528
Fertige Erzeugnisse und Waren 697 136
Geleistete Anzahlungen 61 19
2.063 1.776

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.995 2.846
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5 143
davon gegen Gesellschafter 5 6
Sonstige Vermögensgegenstände 47 6
3.047 2.995

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 6) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 0 aus geleisteten Anzahlungen (Vorjahr: TEUR 137).

Durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 42) wurde dem Ausfallrisiken in angemessener Weise Rechnung getragen.

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 90). Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von insgesamt TEUR 2.050 vorgenommen, wovon TEUR 2.015 aus dem Gewinnvortrag und TEUR 35 aus der Kapitalrücklage geleistet wurden. Der Gewinnvortrag beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 40).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Aus dem sich bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes ergebenden Erfüllungsbetrag ergibt sich ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 50), welcher einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Rückstellungen für Boni 378 391
Rückstellungen für Resturlaub, Altersteilzeit und Flexguthaben 317 455
Übrige sonstige Rückstellungen 393 355
Rückstellungen für Provisionen, Prämien 283 247
1.371 1.448

In der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 1) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind frei von Pfandrechten und Sicherheiten.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und der Gesellschafterin resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse nach Sparten
- Handelswaren Lista 19.433 53,4 17.780 52,6
- Eigene Erzeugnisse 14.146 38,9 13.270 39,3
- Handelsware Dritte 1.634 4,5 1.876 5,6
- Sonstige Umsätze 1.197 3,2 847 2,5
Bruttoerlöse 36.410 100,0 33.773 100,0
Erlösschmälerungen -1.184 -1.165
Nettoerlöse 35.226 32.608
Umsatzerlöse nach Regionen
- Inland 29.378 80,7 27.429 81,2
- Export 7.032 19,3 6.344 18,8
Bruttoerlöse 36.410 100,0 33.773 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

2023
TEUR
2022
TEUR
Auflösung von Rückstellungen (periodenfremd) 43 54
Übrige Erträge 44 30
87 84

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
TEUR
2022
TEUR
Vertriebsaufwand 1.702 1.713
Betriebsaufwand 857 663
Verwaltungsaufwand 578 501
Übrige Aufwendungen 1.265 1.036
4.402 3.913

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern in Höhe von TEUR 1.257 (Vorjahr: TEUR 940) entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Die Gesellschaft ist in Deutschland tätig, das bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam werden.

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen.

F. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen oder der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten, weder gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen noch gegenüber der Gesellschafterin.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Zweck der Verminderung des gebundenen Kapitals wurden Miet- und Leasingverträge über den Fuhrpark sowie die durch die Gesellschaft genutzten Telekommunikationsanlagen und Drucker sowie die Beleuchtung der Produktionshallen abgeschlossen. Daraus bestehen in Höhe von TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 292) sonstige finanzielle Verpflichtungen (keine gegenüber verbundenen Unternehmen), wovon TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 104) im Jahr 2024 fällig sind. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war:

Herr Andreas Hembsch, Dipl.-Ing. (FH), Kaufmann, Overath

Herr Andreas Hembsch übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Es wird von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 81).

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 893 (Vorjahr: TEUR 814).

Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:

Gewerbliche Arbeitnehmer/-innen 47
Angestellte Arbeitnehmer/-innen 58
105

Stammkapital

Stammkapital
in EUR
Anteil
in %
Lista AG, Erlen, Schweiz 4.090.335,05 100

Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen der Lista AG, Erlen, Schweiz, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Lista GmbH, Bergneustadt, wird in den Konzernabschluss der Lista AG, Erlen, Schweiz, als kleinstem Kreis von Unternehmen einbezogen. Dieser Abschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens, Fabrikstraße 1, 8586 Erlen, Schweiz, erhältlich.

Der Jahresabschluss der Lista GmbH, Bergneustadt, wird in den Konzernabschluss der Hangzhou GreatStar Industrial Co., Ltd., Zhejiang, China, als größtem Kreis von Unternehmen einbezogen. Dieser Abschluss ist am Sitz der Hangzhou GreatStar Industrial Co., Ltd., No. 35, Jiuhuan Road, Jiubao Town, Jianggan District, Hangzhou, Zhejiang in China erhältlich.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 58
Steuerberatungsleistungen 26
84

Im Vorjahr lag das Gesamthonorar bei TEUR 66, davon TEUR 47 für Abschlussprüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.684.198,01 an die Gesellschafterin auszuschütten.

Beschlüsse

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der

Lista GmbH, Brückenstrasse 1, D-51702 Bergneustadt

vom 19. April 2024 08:30 h am Sitz der Lista AG, Fabrikstrasse 1, CH-8586 Erlen

In den Geschäftsräumen der Lista AG, Erlen, erschien heute unter Verzicht auf alle Formen und Fristen der Einberufung, der alleinige Gesellschafter

Herr Urs Lehner und Frau Tanja Kahre als Vertreter der Lista AG, Fabrikstrasse 1, Erlen

zu einer Gesellschafterversammlung und beschliesst einstimmig:

1.

Der Jahresabschluss vom 31. Dezember 2023 wird in der vorgelegten und durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young geprüften Fassung genehmigt. Der genehmigte Jahresabschluss schließt mit der Bilanz in Aktiva und Passiva in Höhe von Euro 13.012.957,91.

2.

Der Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von Euro 2.684.198,01 aus.

3.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Es wird eine Gewinnausschüttung von insgesamt Euro 2.750.000,00 beschlossen. Diese erfolgt zum Teil aus dem Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von Euro 2.684.198,01, aus Gewinnvortrag mit Euro 24.801,99 und zum Teil als Einlagenrückgewähr aus der Kapitalrücklage mit Euro 41.000.

5.

Aus der Gewinnausschüttung werden Euro 650.000,00 am 19. April 2024 als Vorabausschüttung an die Gesellschafterin geleistet.

6.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wird zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses 2024 bestellt. Die Geschäftsführung der Lista GmbH wird beauftragt, sich rechtzeitig wegen Termin- und Sachabsprachen mit der genannten Gesellschaft in Verbindung zu setzen.

Die Gesellschaftersammlung ist damit beendet.

 

Erlen, den 19. April 2024

Lista AG

Urs Lehner, CEO der Lista AG

Tanja Kahre, CFO der Lista AG

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens

Lista GmbH, Bergneustadt

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 194.543,58 11.958,49 53.905,75 152.596,32
194.543,58 11.958,49 53.905,75 152.596,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.301.833,95 0,00 0,00 8.301.833,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.013.344,52 163.247,07 189.253,71 7.987.337,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.402.685,00 147.055,56 261.353,56 2.288.387,00
18.717.863,47 310.302,63 450.607,27 18.577.558,83
18.912.407,05 322.261,12 504.513,02 18.730.155,15
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 156.834,77 24.147,12 53.905,75 127.076,14
156.834,77 24.147,12 53.905,75 127.076,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.460.105,31 171.540,20 0,00 4.631.645,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.603.172,85 227.934,60 189.208,90 6.641.898,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.949.676,40 114.600,13 261.353,56 1.802.922,97
13.012.954,56 514.074,93 450.562,46 13.076.467,03
13.169.789,33 538.222,05 504.468,21 13.203.543,17
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 25.520,18 37.708,81
25.520,18 37.708,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.670.188,44 3.841.728,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.345.439,33 1.410.171,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 485.464,03 453.008,60
5.501.091,80 5.704.908,91
5.526.611,98 5.742.617,72

 

Bergneustadt, 19. März 2024

Lista GmbH

gez. Andreas Hembsch

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lista GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lista GmbH, Bergneustadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lista GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 18. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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