Blechformwerke Bernsbach AGLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Falko Weiß seit 1.7.2004 | Vorstandsmitglied |
Maximilian Garbas seit 2.9.2003 | Vorstandsmitglied |
Jens Stiehler seit 2.9.2003 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blechformwerke Bernsbach AGBernsbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007BilanzA k t i v a
P a s s i v a
Bernsbach, den 18. März 2008 Blechformwerke Bernsbach AG Garbas Stiehler Weiß Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007
Bernsbach, den 18. März 2008 Blechformwerke Bernsbach AG Garbas Stiehler Weiß Anhang zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2007§ 267 Abs. 3 HGB Die Gesellschaft überschreitet die in § 267 Abs. 2 HGB festgelegten Größenmerkmale und ist somit als große Kapitalgesellschaft nach HGB einzuordnen. § 264 Abs. 2 HGB Der Jahresabschluss 2007 wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des HGB und des AktG erstellt. § 268 Abs. 2 HGB In der Bilanz zum 31. Dezember 2007 ist der Anlagenspiegel nicht enthalten. Er ist dem Anhang als Anlage 1 beigefügt. § 268 Abs. 5 Satz 1; § 285 Nr. 1 a, 1 b; Nr. 2 HGB Die Strukturierung der Verbindlichkeiten ist dem Anhang als Anlage 4 beigefügt. § 268 Abs. 6 HGB Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von EUR 178.825,06. § 281 (2) Nr. 2 HGB Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb der "Sonstigen betrieblichen Erträge" betrugen im Geschäftsjahr 2007 EUR 6.824,72. § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Es waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten/ Herstellungskosten abzüglich der linearen Abschreibung bilanziert. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Möglichkeiten der degressiven Abschreibung wurden, soweit steuerlich zulässig, genutzt. Die GWG wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EstG wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren, soweit steuerlich zulässig, und zwar unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB / mit den gem. R 33 EStR einzubeziehenden Aufwendungen unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten und anderer Kostenbestandteile nach § 255 Abs. 2 Satz 3 und 4 HGB. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen und mit einer Pauschalwertberichtigung von 1 % berücksichtigt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2007 erfolgt zum Stichtagskurs. Die entsprechenden Umsätze wurden nach den Tageskursen gemäß Bankbelegen verbucht. § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Jahresabschluss per 31.12.2007 im Wesentlichen übernommen. Eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr fand lediglich bei der Bildung der Rückstellung für Gewährleistungsaufwendungen statt (Verringerung von 0,1% auf 0,08% des gewährleistungsbehafteten Umsatzes). Der Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von EUR 28.966,18 beruht ausschließlich auf Sonderabschreibungen gem. § 4 Fördergebietsgesetz. § 284 Abs. 2 Nr. 5 HGB Zinsen für Fremdkapital im Zusammenhang mit Herstellungskosten sind nicht aktiviert. § 285 Nr. 1 a, 1 b; § 285 Nr. 2 HGB Der Verbindlichkeitsspiegel ist dem Anhang als Anlage 4 beigefügt. § 285 Nr. 3 HGB Die unter der Bilanz auf der Passivseite aufgeführten Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB betreffen mit bis zu TEUR 2.000 die T+T Oleochemie GmbH, Industriestraße 13, 63755 Alzenau sowie TEUR 1.750 die Technik + Technologie Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Beteiligungs-KG, Talstraße 19, 08294 Lößnitz. Den Verbindlichkeiten der T+T Oleochemie GmbH stehen in Höhe von bis TEUR 2.000 Rückgriffsforderungen aus einer Bürgschaft gegenüber. § 285 Nr. 4 HGB Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten unterbleibt, weil sie geeignet wäre, der Gesellschaft erheblichen Schaden zuzufügen. § 285 Nr. 6 HGB Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von EUR 225.506,13 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, EUR 133.467,00 entfallen auf die künfitigen Körperschaftsteuerzahlungen gemäß § 38 KStG. § 285 Nr. 5 HGB Die aus steuerrechtlichen Bewertungen resultierenden künftigen finanziellen Belastungen sind unerheblich. § 285 Nr. 7 HGB Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 315 gewerbliche Arbeitnehmer und 91 Angestellte beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Wir hatten im Jahresdurchschnitt 23 Auszubildende. § 285 Nr. 9 a, 9 b HGB Angaben hierzu entfallen. Es wird von § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. § 285 Nr. 9 c HGB An den Vorstand ist ein Kredit in Höhe von TEUR 4.215 zu einem Zinssatz von 6 % p.a. und unbestimmter Laufzeit ausgereicht. § 285 Nr. 10 HGB Vorstandsmitglieder waren im Geschäftsjahr: Maximilian Garbas Jens Stiehler Falko Weiß Dammstraße 26 Ernst-Thälmann-Str. 15 Erlenweg 8 75382 Althengstett 08315 Bernsbach 08297 Zwönitz Vorsitzender stv. Vorsitzender Vorstand Alleinvertretungsberechtigt waren der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Herr Maximilian Garbas ist noch in zwei anderen Unternehmen Geschäftsführer. Aufsichtsratsmitglieder waren im Geschäftsjahr 2007: Tilo Paduch, Bankvorstand a.D., Dillinger Str. 23b, 61381 Friedrichsdorf (Vorsitzender) Dr. Dieter Stremme, Dipl.-Physiker, Essegger Str. 22, 71067 Sindelfingen (stellvertretender Vorsitzender) Steffen Schubert, Konstrukteur, K.-Liebknecht-Str. 50, 08315 Bernsbach (AN-Vertreter) § 285 Nr. 12 HGB Die sonstigen Rückstellungen und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem Rückstellungsspiegel (Anlage 3 zum Anhang). § 285 Nr. 14 HGB Bfw ist in den Konzernabschluss der Technik + Technologie Verwaltungs GmbH, Lößnitz, einbezogen. § 158 Abs. 1 AktG Die Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) ist wie folgt zu ergänzen:
§ 160 Abs.1 Nr. 2 AktG Bfw hat zum 31.12.2007 41.600 Stück eigene Aktien zu einem Preis von 2.505.509,17 € im Bestand. Der auf die eigenen Aktien entfallende Betrag am Grundkapital beträgt 416.000 € und verkörpert einen Anteil am Grundkapital in Höhe von 8,00 %. Anlagen: 1. Anlagenspiegel 2. Personalentwicklung 3. Rückstellungsspiegel 4. Verbindlichkeitsspiegel Blechformwerke Bernsbach AG Maximilian Garbas, Vorsitzender des Vorstandes Falko Weiß, Vorstand
Bernsbach, den 18. März 2008 Blechformwerke Bernsbach AG Maximilian Garbas, Vorsitzender des Vorstandes Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007Anlage 1 zum Anhang
Entwicklung Personalstand 1. Januar bis 31. Dezember 2007Anlage 2 zum Anhang
Rückstellungsspiegel vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007Anlage 3 zum Anhang
Verbindlichkeitenspiegel per 31. Dezember 2007Anlage 4 zum Anhang
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 gemäß § 289 HGBStrategische Ausrichtung Umfeld Die Umfeldbedingungen haben sich im Bereich der Automobilzulieferindustrie in Deutschland auch im Jahr 2007 nicht wesentlich verbessern können. Die Stückzahlen stagnieren weiterhin und ein Umsatzwachstum generiert sich lediglich aus höherwertigen Ausstattungsvarianten. Der Kostendruck, speziell von der Rohstoff- und Energieseite ist nach wie vor extrem hoch. Des Weiteren sinkt mehr und mehr die Bereitschaft der Kunden, die gestiegenen Materialkosten zu 100 % zu tragen. Die jährlichen Preisverhandlungen gestalten sich entsprechend schwer. Die sehr hohen Vormaterialpreise und die hohen Energiekosten belasten somit nach wie vor die Rohertragsquote extrem stark. Da wir, bedingt durch unsere Erzeugnisstruktur, eine relativ hohe Materialeinsatzquote haben, sind wir sehr stark von der Rohstoffpreisentwicklung betroffen. Nichtsdestotrotz stehen Kostenoptimierung und gezielte Rationalisierungsmaßnahmen nach wie vor an erster Stelle, wenn es darum geht, in diesem schwierigen Umfeld zu agieren und notwendiges Neugeschäft zu akquirieren. Dabei geht es auch darum Nischen aufzuspüren und diese gezielt zu besetzen. In diesem Zusammenhang steigt gleichfalls der Bedarf nach intelligenten Finanzierungsmöglichkeiten und Finanzierungsmodellen auf Seiten der Zulieferer. Dies verlangt aber, dass diese Unternehmen nicht nur in technologischer Hinsicht über eine ausreichend starke Position am Markt verfügen, sondern auch über ausreichend starke Bilanzstrukturen. Somit dürften die Fragen der Bonität sich weiterhin zu Wettbewerbsfaktoren entwickeln, die bei der Vergabe von komplexen Projekten eine maßgebliche Rolle spielen werden. Geschäftskonzept Dem eingangs geschilderten Marktumfeld folgt demzufolge auch unser Geschäftskonzept . " more than a part of automotive emotion" Das will die Blechformwerke Bernsbach AG, Deutschlands höchstgelegenes Presswerk, seinen Kunden in den Segmenten Karosseriestruktur, Body (Exterior), Fahrwerk und Kraftstoffbehälter bieten. Wir wollen unsere erarbeitete starke Position als Tier 1 Zulieferer für die Automobilindustrie festigen und unseren Marktanteil weiter ausbauen. Dazu haben wir die Ziele bis 2010 klar definiert und unter dem Motto " Kurs 100 " Gemeinsam Reserven erschließen im Unternehmen kommuniziert. " Kurs 100 " ist die offizielle Bezeichnung für alle Maßnahmen, die der Erschließung der vorhandenen Reserven in den Bereichen · Material ( Ersparnis ) · Zeit ( Optimierung ) · Energie ( Ersparnis ) · Personal ( Motivation ) · Ordnung + Sauberkeit ( Qualität ) dienen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die ständige Weiterentwicklung und Fortbildung unserer Mitarbeiter, die Lehrlingsausbildung und der Einsatz von Studenten über Praktika bis hin zu konkreten Aufgabenstellungen für Diplomarbeiten. Dieser Anspruch ist fester Bestandteil unserer Personalplanung. Ein weiterer Bestandteil unserer Personalplanung ist die frühzeitige Einbindung in die Berufsorientierung der 8. und 9. Klassen in den Mittelschulen unserer Region. Zu diesem Zweck haben wir uns an dem Förderprojekt " Standort- und Fachkräfteabsicherung durch unternehmensnahe Leistungsorientierung in der Schule " aktiv beteiligt. Strategische Maßnahmen Die entscheidenden strategischen Maßnahmen im Geschäftsjahr 2007 waren: Die Erweiterung der großen Schneidanlage im Schneidzentrum mit einer neuen Abwickelhaspel zur Verarbeitung größerer Coilgewichte und Coilaußendurchmesser sowie vorbereitende Maßnahmen zur Montage der neuen Großpresse. Verstärkung der Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung hinsichtlich Produktentwicklung. Die Investitionsmaßnahme bezüglich der Abwickelhaspel für die große Schneidanlage führte im Verlauf des Jahres 2007 zur Optimierung der Materialbeschaffung. Es ist nunmehr möglich auf handelsübliche Coilgewichte bzw. auf maximale Außendurchmesser bei der Beschaffung zurückzugreifen. Aufpreise aufgrund von Sonderabmessungen entfallen künftig. Ein weitaus wesentlicher Punkt ist aber die Reduzierung der Coilwechsel je Fertigungslos. Hierdurch konnten entsprechende Einsparungseffekte erzielt werden und die Verfügbarkeit der gesamten Anlage gesteigert werden. Auch entstehende Abfallmengen bei Bandanfang und Bandende werden minimiert. Den steigenden Qualifikations- und Leistungsanforderungen an unsere Mitarbeiter, speziell im Bereich Forschung und Entwicklung, haben wir bereits mit der Bereitstellung notwendiger Hard- und Software aber auch mit entsprechend intensiven Schulungsaufwand zur Anwendung dieser Systeme Rechnung getragen. Die im Unternehmen entwickelten Anlagenkonzepte, die Konstruktion, die Programmierung und der Aufbau dieser Anlagen, nebst Herstellung aller zugehörigen Vorrichtungen vermitteln diese Strategie eindrucksvoll. Der nächste Schritt ist der Einstieg in die Produktentwicklung. Hierzu haben sich in jüngster Vergangenheit interessante Ansatzpunkte ergeben, auf die wir konsequent aufbauen werden. Mitarbeiter Wie wir in jedem Jahr betonen, sind der Garant einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die mit Engagement an der Umsetzung unserer Projekte zur Erreichung unserer anspruchsvollen Ziele arbeiten . Sämtliche Aktivitäten im Rahmen " Kurs 100 " sind darauf ausgerichtet. Wichtig dabei ist eine ständige Kommunikation über die aktuellen Ergebnisse. Die Lebenszyklen neuer Fahrzeugtypen verkürzen sich weiter und die Diversifikation der Produkte und neuer Technologien nimmt immer mehr zu. Um hier der geforderten Vielfalt kostengünstig gerecht zu werden, wird deutlich, wie notwendig, vor allem in Anbetracht des globalen Wettbewerbes, innovative und flexible Lösungen sind. Nur durch intensive Fortbildungsmaßnahmen und der Zusammenarbeit mit Hochschulen können wir zukunftsorientierte Arbeitsfelder erschließen und entsprechende Wettbewerbsvorteile generieren. Der Heranbildung eigenen Nachwuchses messen wir im Rahmen unserer Lehrlingsausbildung gleichfalls hohe Bedeutung zu. Derzeit stehen 28 Azubis bei uns in verschiedenen Bereichen in der Ausbildung. Nicht zuletzt ist es dieser kontinuierlichen Ausbildungsstrategie der zurückliegenden Jahre zu verdanken, dass wir das Durchschnittsalter unserer Belegschaft auf 41,3 Jahre absenken konnten. Das unterstreicht die Attraktivität unseres Unternehmens als zukunftsorientierter Arbeitgeber in der Region. Kunden Der aktuelle Erfolg der deutschen Automobilindustrie ist schwerpunktmäßig vom Export getragen, aufgrund hochwertiger Fahrzeuge im Premiumbereich. Waren zwar bei bereits schon seit längerem am Markt befindlichen Modellen Rückgänge in den Abrufzahlen zu verzeichnen, so konnten diese durch die erfolgreiche Markteinführung der jüngsten Modelle weitestgehend kompensiert werden. Zahlreiche am Markt etablierte Modelle haben sich auch im Jahr 2007 behauptet, bei denen die Blechformwerke Bernsbach AG einen erheblichen Anteil an Karosserieteilen im Direktgeschäft an die Hersteller zuliefert. So gelang es uns auch im Geschäftsjahr 2007 unsere gute Marktposition im direkten Geschäft mit den OEM's zu festigen. Dies verstehen wir als eine gute Ausgangsbasis auch für die folgenden Geschäftsjahre. Über die verstärkten Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung versuchen wir über Produktentwicklung Konzepte zu bieten, die den sich verstärkenden Anforderungen hinsichtlich der Diversifizierung der Leichtbaukonzepte und alternativen Antriebstechnologien herausbildet. Abhängigkeitsbericht Für das abgelaufene Geschäftsjahr haben wir einen Abhängigkeitsbericht erstellt. Die Schlusserklärung des Vorstands der Gesellschaft im Abhängigkeitsbericht lautet: Der Vorstand der Blechformwerke Bernsbach AG erklärt gemäß § 312 AktG: " Nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, hat die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen wurden im Berichtsjahr weder getroffen noch unterlassen." Risikomanagement Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen könnten. Dennoch können Risiken niemals vollständig ausgeschlossen werden. Unternehmerische Entscheidungen werden auf Basis entsprechender Projektvorlagen getroffen, in denen die Chancen und Risiken aufgezeigt werden, basierend auf einer Betrachtung der Kosten / Erlössituation, des Marktumfeldes, der erforderlichen Leistungsparameter sowie der technologischen Anforderungen. Das Risiko der Abrufschwankungen war im Geschäftsjahr 2007 ähnlich dessen im Geschäftsjahr 2006 und hat sich aber auf wenige Modelle begrenzt. Hierbei handelt es sich größtenteils um konjunkturelle Schwankungen und stellen branchenübliche Risikofaktoren für die Geschäftsentwicklung dar. Produktrisiken sind durch Versicherungsverträge wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Das Unternehmen ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben. Wie jedes Unternehmen sind auch wir mit Gewährleistungsforderungen konfrontiert. Zur Absicherung gegen derartige Risken sind ausreichend Rückstellungen gebildet. Im Bereich IT schützen wir uns durch verschiedene Maßnahmen, die sich auf Mitarbeiter, Organisation, Anwendungen, Systeme und Netzwerk beziehen. Zu den technischen Schutzmaßnahmen gehören Standardmaßnahmen, wie der Einsatz von Virenscannern, Firewallsysteme, Zugangs- und Zugriffsrechte auf Betriebssystemebene und auch auf Anwenderebene. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2008 erwarten wir einen leichten Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass sich der deutsche Pkw-Markt nach einigen eher rückläufigen Jahren wieder beleben wird, was insgesamt zu einer Verbesserung der Auftragslage führt. Demgegenüber steht jedoch das anhaltend und enorm hohe Preisniveau im Rohstoffbereich, vor allem bei Stahl, welches auch das Geschäftsjahr 2008 im Ergebnis wiederum stark belasten wird. Hinzu kommen ständig steigende Energiepreise. Unsere Strategie ist nach wie vor geprägt, durch eine ausgewogene Umsatzverteilung auf unsere Hauptkunden und innerhalb dieser Segmente durch entsprechende Produktdiversifikationen dieses Risiko zu streuen. Des Weiteren steht die Automobilindustrie nach wie vor unter einer verstärkt geführten umweltpolitischen Diskussion hinsichtlich Verbrauchsverhalten und CO2 - emission. Wir verstehen dies gleichfalls als Chance auch hier unseren Beitrag in Bezug auf Karosserieleichtbau zu leisten. Leichtbau bedeutet auch einen verstärkten Einsatz höherfester Stahlbleche. Diesem Trend folgt unsere Investition in eine neue Großpresse mit einer Presskraft von 16000 kN, welche im Juli 2008 in Betrieb genommen wird. Blechformwerke Bernsbach AG Maximilian Garbas, Vorsitzender des Vorstands Jens Stiehler, Vorstand Falko Weiß, Vorstand
08315 Bernsbach, den 18. März 2008 Blechformwerke Bernsbach AG Maximilian Garbas, Vorsitzender des Vorstands Jens Stiehler, Vorstand Falko Weiß, Vorstand BestätigungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung sind keine Einwendungen zu dem Jahresabschluss zum 31.12.2007 und dem Lagebericht 2007 der Blechformwerke Bernsbach AG zu machen. Ich habe daher den gesetzlichen Bestätigungsvermerk gemäß § 322 HGB erteilt, der nachfolgend wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Blechformwerke Bernsbach AG für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagbericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Blechformwerke Bernsbach AG und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Meerbusch, 18. März 2008 Dipl.-Kfm. Christian Hau, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; ich weise insbesondere auf § 328 HGB hin. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung des Aufsichtsrats zugewiesenen Aufgaben und Verpflichtungen wahrgenommen. Er hat den Vorstand regelmäßig beraten, überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2007 regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle unternehmensrelevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, der strategischen Maßnahmen sowie über wichtige Geschäftsvorgänge und Geschäftsvorhaben informiert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen wurden dem Aufsichtsrat unter Angabe von Gründen erläutert. Eingehend beraten wurden insbesondere alle zustimmungspflichtigen Maßnahmen sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Soweit nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlich, hat der Aufsichtsrat nach gründlicher eigener Prüfung und Beratung sein Votum abgegeben. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde auch zwischen den Aufsichtsratssitzungen vom Vorstand über wichtige Geschäftsvorfälle und anstehenden Entscheidungen informiert. Der Aufsichtsrat war bei allen Sitzungen vollständig vertreten. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand in fünf Sitzungen durch Vorlage von Unterlagen über die Lage und die Strategie der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf sowie die Wirtschafts- und Marktentwicklung unterrichten lassen. Die einzelnen Themen hat er intensiv hinterfragt und diskutiert. Der von der Hauptversammlung des vergangenen Jahres zum Abschlussprüfer gewählte Wirtschaftsprüfer, Herr Dipl.-Kfm. Christian Hau, hat den Jahresabschluss der Blechformwerke Bernsbach AG einschließlich des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2007 geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Er hat auch den vom Vorstand nach § 312 AktG aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ("Abhängigkeitsbericht") geprüft. Über das Ergebnis der Prüfung hat der Abschlussprüfer berichtet und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach meiner pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätige ich, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Jahresabschluss der Gesellschaft, der Lagebericht, der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns, der Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen und wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Die Beratungen fanden in Gegenwart des Abschlussprüfers statt. Dieser hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und Fragen beantwortet. Es waren keine Einwendungen zu erheben. Auch bei der Beurteilung des Risikomanagementsystems der Gesellschaft kam der Abschlussprüfer zu einem positiven Ergebnis. Demnach werden alle Verantwortungsträger effizient in das Risikomanagementsystem eingebunden. Die Risikolage des Unternehmens hat 2007 durch ungünstige konjunkturelle Rahmenbedingungen und durch signifikante Material- und Energiepreissteigerungen in Verbindung mit hohem Preisdruck in den Absatzmärkten gegenüber dem vorangegangenen Berichtszeitraum wiederum eine Anspannung erfahren. Aufsichtsrat und Vorstand haben darüber intensiv beraten. Im Rahmen des Möglichen verfolgt der Vorstand eine wirksame Politik der Risikobegrenzung und ein konsequentes Kostenmanagement. Der Aufsichtsrat nahm das Ergebnis der Abschlussprüfung und der Prüfung des Abhängigkeitsberichts zustimmend zur Kenntnis. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hatte der Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Jahresabschluss der Blechformwerke Bernsbach AG und billigte ihn einstimmig; der Jahresabschluss der Blechformwerke Bernsbach AG ist damit gem. § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns schloss sich der Aufsichtsrat an. Ferner hatte der Aufsichtsrat nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts. Aufgrund der gesellschaftlichen Diskussion über Wirtschaftskriminalität hatte sich auch der Aufsichtsrat mit diesem Thema befasst. Da bei der Gesellschaft im Rahmen des Risikomanagementsystems zahlreiche Vorkehrungen getroffen werden, um beispielsweise Korruption und Untreue von vornherein zu unterbinden, ist die Wahrscheinlichkeit für entsprechende illegale Handlungen als sehr gering einzustufen. Nach der Hauptversammlung trat der neugewählte Aufsichtsrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats wählten Herrn Paduch zum Vorsitzenden und Herrn Dr. Stremme zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Die Amtszeit des Aufsichtsrats läuft bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2010 beschließt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Blechformwerke Bernsbach AG für den großen Einsatz und die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2007. Nur das uneingeschränkte Engagement aller Beteiligten im Unternehmen hat das Ergebnis 2007 überhaupt möglich gemacht. DER AUFSICHTSRAT Tilo Paduch, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Bernsbach, den 24. Juni 2008 Tilo Paduch, Vorsitzender des Aufsichtsrats ErgebnisverwendungsvorschlagNach dem deutschen Aktiengesetz bemisst sich die ausschüttungsfähige Dividende nach dem Bilanzgewinn, der im Jahresabschluss der Bfw AG ausgewiesen wird. Dieser wird gemäß den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2007 in Höhe von 11.319.662,04 EUR eine Dividende in Höhe von 153.088,00 EUR (0,32 EUR je bezugsberechtigter Stückaktie) an die Aktionäre auszuschütten. (Nach Abzug KESt und Solz = 120.786,43 € netto) Maximilian Garbas Jens Stiehler Falko Weiß
Bernsbach, den 26. Mai 2008 Maximilian Garbas Jens Stiehler Falko Weiß ErgebnisverwendungsbeschlussDie Hauptversammlung vom 24. Juni 2008 hat die Gewinnverwendung wie folgt beschlossen: - Ausschüttung von EUR 0,32 Dividende je dividendenberechtigter Stückaktien |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen