SuVa GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Höss seit 11.10.2023 | Geschäftsführer |
Patrick Hock seit 11.10.2023 | Geschäftsführer |
Lothar Vandeberg seit 25.1.2017 | Prokura |
Arno Müller seit 17.3.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Müller Maschinentechnik GmbHDürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Gegenstand des Unternehmens ist der Bau von und der Handel mit Maschinen aller Art. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH (§ 267 Absatz 2 HGB) auf. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden angewandt. Die Gesellschaft ist unter der Firma "Müller Maschinentechnik GmbH" in das Handelsregister des Amtsgerichts Düren unter der Nummer HRB 2831 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Düren. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt worden. Die Gegenstände des Anlagevermögens sind mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden im Wesentlichen linear entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Zugänge im Geschäftsjahr wurden pro rata temporis abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Für die in Vorjahren angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Wert EUR 250,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigt, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Waren und unfertigen Erzeugnisse wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten angesetzt. Zur Berücksichtigung der allgemeinen Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalwert bilanziert. Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde gemäß HFA 1/1984 (Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer) ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung gebildet. Die Auflösung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Abschreibungen wird auf den in diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen mit EUR 354.500,00 und Personalkosten (Urlaub, Tantieme, Boni) von EUR 345.947,00. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.112.998,38 (Vorjahr: EUR 0,00). Diese sind in Höhe von EUR 1.200.000,00 durch Grundpfandrechte gesichert. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 56 (Vorjahr: 56) Arbeitnehmer beschäftigt. Diese teilen sich auf in 13 Frauen und 43 Männer. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, ist nicht für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 8. Das Honorar betrifft ausschließlich Abschlussprüfungen Mit Beschluss vom 17. August 2023 wurden Herr Mirko Höss, Käbschütztal, Herr Pascal Klee, Düsseldorf, und Herr Patrick Hock, Bad Schwalbach, neben Herrn Arno Müller, Düren, zu Geschäftsführern bestellt. Die Handelsregistereintragung erfolgte am 11. Oktober 2023. Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die für die Tätigkeit der Geschäftsführung gewährten Gesamtbezüge im Geschäftsjahr betragen EUR 654.254,84. Die Geschäftsführung schlägt vor das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Düren, den 29. März 2024 Arno Müller, Geschäftsführer Patrick Hock, Geschäftsführer Mirko Höss, Geschäftsführer Pascal Klee, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Müller Maschinentechnik GmbH (kurz: "MMT") ist ansässig in 52351 Düren unter bei dem Amtsgericht Düren Registernummer: HRB 2831 gelistet. Gegenstand des Unternehmens ist die Konstruktion, die Herstellung und der Vertrieb von pneumatischen und elektrischen Komponenten, Baugruppen und Roboter-Automation. Die MMT hat als Geschäftsmodell die folgenden 3 Standbeine:
Die Produkte der MMT finden sich in folgenden Marktsegmenten wieder:
Die Gesellschaft hat zwei Standorte, die ca. 5 km voneinander entfernt sind. In beiden Werken werden Baugruppen gefertigt. Im Werk 2 ist zusätzlich noch die Abteilung Automation untergebracht und im Werk 1 die Verwaltung. Zur Steuerung arbeiten wir mit diversen KPIs, die das Monitoring - den SOLL-IST Vergleich visualisieren und jeden Mitarbeiter einbinden. Der Vertrieb nutzt neben dem CRM-System auch weiterhin ein Trichtersystem, mit dessen Hilfe, die weiteren Schritte im Vertriebszyklus abgebildet sind und den Mitarbeiter unterstützen. Das Ganze wird von der Vertriebsleitung wöchentlich kontrolliert und ggf. justiert. B. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktentwicklung im Kalenderjahr 2023 war in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich. Kunden, deren Geschäftsmodell auf Nachhaltigkeit setzte, entwickelten sich weiter gut. Das gleiche galt für die Automatisierung. Die Materialverfügbarkeit und damit auch die gestiegenen Preise machten uns im gesamten Geschäftsjahr immer wieder sehr zu schaffen. Durch eine Ausweitung unseres Lieferantenpools, konnten wir die Ausfälle jedoch kompensieren. Der Auftragseingang ist im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Kalenderjahr 2022 leicht gesunken. Nach der derzeitigen Entwicklung geht die Gesellschaft wieder von einem steigenden Auftragseingang im Geschäftsjahr 2024 aus. Bei unseren Wettbewerbern ist die Situation ähnlich. Die Lieferanten werden durch die QS Abteilung permanent überprüft. Unsere Reklamationsquote war auch in 2023 unter unserem intern festgelegten KPI-Wert. Die Prognosen seitens der Gesellschaft für das Jahr 2023 konnten hinsichtlich der Umsatzerlöse nicht erreicht werden. Die Umsätze sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 gesunken während das Jahresergebnis gestiegen ist. Ursächlich hierfür war der im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 geringere Auftragseingang. Die gesamtwirtschaftliche Lage bereitet uns jedoch Sorgen. Wir sehen in unseren Zulieferern weitere Ausfälle, die auch uns Probleme bereiten können. Das Rohergebnis des Kalenderjahres 2023 konnte gegenüber dem Vorjahr von TEUR 8.935 auf TEUR 9.800 also TEUR 865 oder 9,7 % gesteigert werden. Im Geschäftsjahr stiegen der Personalaufwand, die sonstigen Aufwendungen sowie der Steueraufwand im Verhältnis zur Erhöhung des Rohergebnisses, so dass sich das Jahresergebnis um TEUR 365 auf TEUR 2.407 erhöhte. Die Gesellschaft hatte somit insgesamt ein positives Geschäftsjahr 2023. C.Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Personalintensität (Personalaufwand/Umsatzerlöse) beträgt 13,3 % (Vj. 11,6 %). In 2024 wird sich die Personalintensität voraussichtlich nicht wesentlich verändern. Der Steigung des Steueraufwandes gegenüber dem Vorjahreswert resultiert aus dem Anstieg des Rohgewinns und dem damit verbundenen höheren Betriebsergebnis. Die übrigen Aufwandspositionen sind analog dazu gestiegen. Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss/Eigenkapital) beträgt 42,3 % (Vj. 31,5 %). Die Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss/Gesamtkapital) beträgt 18,1 % (Vj. 16,4 %). D. Finanzlage Die Liquidität war im Wirtschaftsjahr zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Die langfristigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft wurden im Berichtszeitraum gemäß Vertragslage durch planmäßige Tilgungen bedient. Die Finanzierung der Investitionen des Geschäftsjahres 2023 erfolgte ausschließlich aus vorhandenem Eigenkapital. Die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 lässt sich wie folgt darstellen:
E. Vermögenslage Das in der Bilanz ausgewiesene Vermögen setzt sich wie folgt zusammen:
Das Vermögen der MMT ist zum Bilanzstichtag in Höhe von 42,9 % (Vorjahr 52,1 %) durch Eigenkapital finanziert. Für 2024 wird eine nahezu unveränderte Eigenkapitalquote erwartet. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die Finanzierungsstruktur der MMT ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Die Rückstellungen beinhalten als wesentliche Positionen Steuerrückstellungen (TEUR 908), Rückstellungen für Personalverpflichtungen (TEUR 346) und Gewährleistungen (TEUR 355). Die MMT investierte im Geschäftsjahr 2023 TEUR 128 (Vorjahr TEUR 199), insbesondere in Ersatzinvestitionen. Für 2024 sind keine nennenswerten Investitionen geplant. F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Bis zum heutigen Tage sind keine einzelnen wirtschaftlichen Bestandsgefährdungspotenziale, welche direkten Einfluss auf die künftige Unternehmensentwicklung haben könnten, bekannt geworden. Insgesamt ist die Nachfrage der angebotenen Produkte in den letzten Jahren gestiegen, so dass die Eröffnung eines weiteren Standortes notwendig war. Die MMT rechnet aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit weiterhin mit einer sich bessernden Ertragslage und sich positiv entwickelnden Umsätzen. Eventuellen Forderungsausfällen beugt die Gesellschaft durch die Einschaltung eines Dienstleisters im Rahmen einer Bonitätsprüfung der Kunden vor. Des Weiteren sind insbesondere größere Einzelumsätze durch entsprechende Versicherungen abgesichert, so dass die MMT bei Beschädigung durch einen Dritten nicht vollständig mit dem resultierenden Schaden belastet wird. Der Schulungsraum für kollaborierende Roboter, der in 2021 fertiggestellt wurde, wird sehr gut angenommen. Dieser bietet Schulungsteilnehmern die Möglichkeit vor Ort oder digital an einer Roboterschulung teilzunehmen und im Anschluss eine zertifizierte Prüfung abzulegen. Für die kommenden Jahre ist eine Erweiterung des Schulungsangebotes geplant, um auch so weitere Kunden zu gewinnen. Die Gesellschaft beugt möglichen Auftragsverlusten dadurch vor, dass im Bereich der Entstaubungsanlagen neben dem Verkauf von Produkten für diese Anlagen auch der Einbau als Dienstleistung angeboten wird. Durch die Erschließung solcher neuen Märkte kann einem Nachfragerückgang präventiv entgegengewirkt werden. Aktuell sieht die Gesellschaft hier keine größeren Risiken, die zu einer Belastung für die MMT führen könnten. Die Auftragslage ist weiterhin zufriedenstellend. Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen, es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Auf der Beschaffungsseite ist fortdauernd mit Lieferschwierigkeiten zu rechnen. Dem wurde auch im Geschäftsjahr 2023 durch eine langfristige Beschaffungsstrategie sowie einer Erhöhung des Lagerbestandes entgegengewirkt. Für die Zukunft gehen wir davon aus, dass wir durch die sich bessernde Situation auf der Beschaffungsseite die Lagerbestände reduzieren können. Im Personalbereich bereitet der im Umfeld des Unternehmens bestehende Personalmangel (Fluktuation, Abwerbung) weiterhin Sorgen für die Zukunft. Rechtliche oder sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind bislang nicht abzusehen. Aufgrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnet die MMT mit einer insgesamt positiven Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024. Bei den Umsatzerlösen geht die Gesellschaft davon aus, dass sich diese leicht über dem Niveau des Jahres 2023 befinden werden. Bei leicht steigenden Umsätzen und entsprechend steigenden Kosten wird ein gegenüber 2023 leicht verbessertes Jahresergebnis erwartet. Wir gehen davon aus, dass sich die Eigenkapitalrendite und die Gesamtkapitalrendite im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr auf demselben Niveau befinden.
Düren, den 29. März 2024 Arno Müller, Geschäftsführer Patrick Hock, Geschäftsführer Mirko Höss, Geschäftsführer Pascal Klee, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Müller Maschinentechnik GmbH, Düren Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Müller Maschinentechnik GmbH, Düren, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Müller Maschinentechnik GmbH, Düren, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eisenhüttenstadt, den 03. Dezember 2024 MÜNZER
& STORBECK Treuhand- und Revisions GmbH
Axel Storbeck, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 11.12.2024 festgestellt. |
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