Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Halung Solutions GmbH
Industriestraße 3, 97653 Bischofsheim i.d. Rhön, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Voigt seit 24.7.2020 | Geschäftsführer |
Michael Söder seit 3.7.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael HalungHalung AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Halung Solutions GmbH (vormals: Stuhl GmbH)Bischofsheim a.d.RhönJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 II HGB gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Jahresabschluss des Berichtsjahres angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen im Vorjahr. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 II Satz 1 HGB nicht aktiviert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 1 und 50 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Rahmen des jeweiligen steuerlichen Höchstbetrages sofort abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert aktiviert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 I HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der aufgelaufenen Abschreibungen je Anlageposten ist in dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Darlehensforderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 1.217.323,37 (Vorjahr: EUR 1.246.052,49) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehensforderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 639.450,00 (Vorjahr: EUR 644.175,00) enthalten. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennwert. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rechtsstreitigkeiten, Urlaubs- und Überstundenansprüche, Abschluss- und Steuererklärungen und den übrigen Verwaltungsbereich. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzelten:
Im Vorjahr ergaben sich folgende Restlaufzeiten:
Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde das Warenlager abgetreten sowie die finanzierten Anlagegüter sicherungsübereignet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen branchenüblichen Eigentumsvorbehalten. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag aufgrund von Kfz-Leasingverträgen und sonstigen Leasingverträgen mit einem jährlichen Gesamtvolumen von insgesamt TEUR 20. Die Leasingverträge sind mit der Laufzeit von 36 Monaten abgeschlossen. Im Unternehmen waren während des Geschäftsjahres insgesamt 98 Arbeitnehmer (14 Angestellte und 84 Arbeiter) beschäftigt. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Herr Söder übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird die Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Bischofsheim in der Rhön, 30. September 2024 Stuhl GmbH Michael Halung, Geschäftsführer Phillip Voigt, Geschäftsführer Michael Söder, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Stuhl GmbH ist ein langjährig etablierter Hersteller von konfektionierten Leitungen, Steckersystemen, Isolierteilen und Thermoelementen. Die Stuhl GmbH ist spezialisiert auf Leistungsleitungen, Steuerleitungen, Datenkabel, Steckersysteme, Kabelbäume und Thermoelemente für Industriekunden. Im Werk Bischofsheim i.d. Rhön waren zum Jahresende 70 (Vorjahr: 116) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Muttergesellschaft Halung AG ist ebenfalls in der Kabelkonfektionierung tätig mit Schwerpunkt auf dem Automotiv-Sektor. Mit der Halung AG besteht seit dem Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnisabführungsvertrag. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 2,5% zugelegt. Die Euro-Zone wuchs um 0,6% und Deutschland schrumpfte um 0,2% (IfW Kiel). Belastet wurden die weltweite Wirtschaft ebenso wie die deutsche Volkswirtschaft vor allem durch die Inflation und steigende Zinsen. 2. Entwicklung der Fahrzeugmärkte Der Umsatz der deutschen Elektroindustrie ist nach Angaben des "Verband der Elektro- und Digitalindustrie e.V." im Geschäftsjahr 2023 um 6,0% gestiegen. Die Produktion nahm dabei um 0,1% zu. Die Auftragseingänge der Branche sanken allerdings (-1,7%). Die Elektro- und Digitalindustrie ist der zweitgrößte Industriezweig in Deutschland. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken gegenüber dem Vorjahr. Auslöser war der temporäre Rückgang an Aufträgen einiger großer Kunden. Der Materialaufwand sank im Vorjahresvergleich. Die Materialaufwandsquote bewegt sich trotz gestiegener Faktoreinsatzkosten auf Vorjahresniveau. Die gestiegenen Rohstoffpreise konnten an die Kunden weitergegeben werden. Neben Energie zählen vor allem Kunststoffe und Kupfer zu den wichtigsten Rohstoffen für die Fertigung. Die Rohöl- und Kupferpreise waren im Laufe des Geschäftsjahres auf hohem Niveau volatil. Die Energiepreise stiegen deutlich an. Der Rohertrag sank in Folge des Umsatzrückgangs um TEUR 1.299 (28,3%) auf TEUR 3.296. Der Personalaufwand liegt mit TEUR 2.253 um TEUR 370 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 2.623). Die Personalaufwandsquote stieg damit, auf Grund der niedrigeren Umsätze auf 40,2% der Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 457 liegen TEUR 381 unter dem Vorjahresniveau. Im Vorjahr waren hier TEUR 263 enthalten für einmalige Rechtskosten. Das operative Ergebnis beträgt TEUR 369 (Vorjahr: TEUR 915). Der Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) liegt mit TEUR 362 unter Vorjahresniveau (TEUR 901). Der Gewinn wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Halung AG abgeführt. b) Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurden nach TEUR 88 im Vorjahr insgesamt TEUR 106 in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betreffen in erster Linie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Diesen Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 233 gegenüber. Die Anlageintensität beträgt 38,0% (Vorjahr: 35,8%). Der Bestand der Vorräte wurde gegenüber dem Vorjahr um 10,8% auf TEUR 1.826 abgebaut. Sie machen 22,2% (Vorjahr: 22,6%) der Bilanzsumme aus. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände machen 36,4% (Vorjahr: 39,1%) der Bilanzsumme aus. Das Eigenkapital blieb gegenüber dem Vorjahr konstant. Die Eigenkapitalquote beträgt 73,9% (Vorjahr: 66,8%). Die Finanzierung erfolgte durch langfristige Darlehen in Höhe von TEUR 1.120 (Vorjahr: TEUR 1.360). Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. c) Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Trotz eines vorübergehenden Rückgangs der Aufträge einiger Großkunden konnten die relativen Materialkosten stabil gehalten werden. Unbeschadet schwieriger Umstände wurde das Stammpersonal beibehalten, während lediglich die Stellen für geringfügige Beschäftigung ausliefen. Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen spiegeln sich in gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wider. Die geringere Auslastung wurde genutzt, um verstärkt Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Insgesamt zeigt sich, dass trotz herausfordernder Marktbedingungen und gestiegener Energiepreise die Kostenstruktur optimiert und die Effizienz gesteigert werden konnte. Dies bildet eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und Erfolg. Die eingeleiteten, strategischen Bemühungen zur Neukundengewinnung im Industriegeschäft werden konsequent weiterverfolgt. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil der Unternehmensplanung und der Geschäftsstrategie. Die Risikopolitik entspricht dem Streben nach nachhaltigem Wachstum und Steigerung des Unternehmenswertes, wobei unangemessene, insbesondere bestandsgefährdende Risiken klar vermieden werden sollen. Durch aufbau- und ablauforganisatorische Maßnahmen werden die potenziellen Risiken transparent gemacht und gesteuert, z. B. durch klare Verantwortungsbereiche für die jeweiligen Kunden, Produkte, Technologieentwicklung, Einkaufs- und Finanzierungs- und Revisionsaktivitäten. Chancen und Risiken, die mit dem Geschäftsbetrieb verbunden sind, bewerten wir mit einem Managementsystem. Aus den gewonnenen Erkenntnissen ziehen wir entsprechende Schlüsse und passen unser Handeln zielgerichtet an. 2. Absatz Konjunkturschwankungen oder Änderungen der politischen Rahmenbedingungen in einzelnen Ländern können sich stark auf Marktentwicklungen und infolgedessen auch auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens auswirken. Dieses Risiko wird begrenzt durch unsere internationale Ausrichtung und der Möglichkeit dadurch regionale Marktschwankungen auszugleichen. Bei einer möglichen Aufwertung des Euros wird die Nachfrage auf unseren Märkten außerhalb der Euro-Zone negativ beeinträchtigt. Bei stärkerem Wettbewerb besteht das Risiko, dass unsere Margen sinken. Diesem Risiko begegnen wir durch konsequentem Kostenmanagement, ohne dabei die Qualität zu vernachlässigen. Chancen sehen wir in Produktneuentwicklungen, die wir zusammen mit unseren langjährigen Geschäftspartnern gestalten. 3. Beschaffung Regelmäßige Lieferantenbewertungen beugen gegen unerwartete Lieferengpässe und Preissteigerungen im Einkauf vor. Wir achten dabei darauf, dass die Unabhängigkeit unserer Zulieferer gewahrt bleibt. Angemessene Sicherheitsbestände reduzieren die Beschaffungsrisiken ebenfalls. Risiken ergeben sich aus Preisschwankungen für Energie, Rohöl und vor allem Kupfer, die nicht zeitnah und vollständig an Kunden weitergegeben werden können. 4. Produktion Unsere Produktionswerke tauschen sich zur laufenden Optimierung der Fertigungsprozesse kontinuierlich über erfolgreiche Verfahren aus. Die umfangreichen Maßnahmen zur Arbeitssicherheit, optimierte Fertigungsprozesse und hohe Qualitätsstandards gewährleisten, dass operative Risiken wie unvorhergesehene Ereignisse, unerwartete technische Störungen sowie Unfälle und menschliche Fehler den Produktionsbetrieb möglichst wenig beeinträchtigen. In der Produktion verfolgen wir ein Null-Fehler-Prinzip. Bei der Produktion profitieren wir von den günstigen Kostenstrukturen an unsere Produktionsstätten außerhalb von Deutschland. Aus dieser Kostenführerschaft erwarten wir Chancen für weiteres Wachstum. 5. Qualitätsmanagement Die Stuhl GmbH ist nach allen wesentlichen externen Normen bzw. Vorgaben auditiert und zertifiziert. Damit unterliegt unser Unternehmen einer wichtigen risikobegrenzenden externen Kontrolle. Aus Schäden resultierende Betriebsunterbrechungen sowie Haftungsrisiken und Gewährleistungsfälle sind in einem wirtschaftlich sinnvollen Ausmaß über Versicherungen abgedeckt. Qualitäts- und Gewährleistungsfälle untersuchen wir in einem bereichsübergreifenden Arbeitskreis in dem Vertrieb, Entwicklung, Qualität, Produktion und Einkauf vertreten sind. Wir ermitteln die Ursachen und legen Gegenmaßnahmen fest, damit ähnliche Risiken künftig vermieden werden. 6. Finanzinstrumente Die Stuhl GmbH hat ein systematisches und standortweites Finanz- und Risikomanagement. Dieses stellt die optimierte Nutzung von Finanzierungsmöglichkeiten sicher. Wir verfolgen eine konservative Risikopolitik. Neben einer Bankenfinanzierung nutzen wir Leasing. Bei der Gestaltung des Finanzierungsmix berücksichtigen wir Sicherheits-, Flexibilitäts- und Kostenaspekte. Ziel ist es, die finanzielle Unabhängigkeit der Gesellschaft abzusichern, Finanzierungsrisiken zu begrenzen und dafür zu sorgen, dass Geschäftschancen jederzeit genutzt werden können. 7. Gesamtbeurteilung Aus heutiger Sicht sind insgesamt keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sein könnten. IV. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der IWF prognostiziert für 2024 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 0,9% für die Eurozone und 0,2% für Deutschland. Neben der Inflation bremst auch der begleitende Anstieg der Zinsen das Wirtschaftswachstum in Europa und Deutschland. Hohe Energiekosten sind insbesondere in der deutschen Wirtschaft eine Herausforderung. 2. Entwicklung der Elektroindustrie Für den Gesamtzeitraum von Januar bis Mai 2024 ist ein deutlich rückläufiger Auftragseingang in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie zu verbuchen (-11,3%). Der Output sank im gleichen Zeitraum um 9,7%. Die Auslastung der Kapazitäten sank auf 75,5% in Q3/2024 (Quelle: ZVEI-Pressemitteilung). 3. Entwicklung der Gesellschaft Die Entwicklung der Gesellschaft zeichnet sich gegenüber der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung positiver ab. Auf Grund der unklaren Entwicklung bleibt eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr jedoch schwierig. Die Stuhl GmbH geht für 2024 von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus. Obwohl sich die Auftragslage deutlich verbessert hat, können viele Aufträge aufgrund fehlender Materialverfügbarkeit nicht bearbeitet werden. Für das operative Ergebnis (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) erwarten wir hingegen einen spürbaren Anstieg, da die in der Vergangenheit umgesetzten Sparmaßnahmen nun ihre Wirkung zeigen. Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2024 entspricht den beschriebenen Erwartungen. Es wird erwartet, dass sich die Materialverfügbarkeit im dritten und vierten Quartal des Geschäftsjahres verbessert. Wir erwarten weiterhin eine gesunde Bilanzstruktur mit einer konstanter Eigenkapitalquote und einen moderaten Nettoverschuldungsgrad, der die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens dauerhaft gewährleistet.
Bischofsheim in der Rhön, 30. September 2024 Stuhl GmbH Michael Halung, Geschäftsführer Phillip Voigt, Geschäftsführer Michael Söder, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stuhl GmbH, Bischofsheim in der Rhön Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stuhl GmbH, Bischofsheim in der Rhön, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stuhl GmbH, Bischofsheim in der Rhön, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weltergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts In Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen Im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 30. September 2024 HSMV
- Hansen Schotenroehr Müller Voets
Thomas Ernst Müller, Wirtschaftsprüfer Stefan Niemann, Wirtschaftsprüfer Feststellungsdatum 25.10.2024 |
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