INN Immobilien GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedrich, gen. Fritz Unterberger seit 20.11.2025 | Prokura |
Theresia Oberaigner seit 30.4.2025 | Geschäftsführer |
Barbara Nothegger seit 18.7.2016 | Prokura |
Claus Huter seit 22.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LEASE CONSULT GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LEASE.CONSULT GmbHKiefersfeldenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023LEASE.CONSULT GmbHLeasinggesellschaftKiefersfeldenAKTIVA scroll
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GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023LEASE.CONSULT GmbHLeasinggesellschaftKiefersfeldenscroll
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die LEASE.CONSULT GmbH, Kiefersfelden, Amtsgericht Traunstein HRB 17349, ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und hat am 28.06.2012 die Erlaubnis nach § 32 Abs. 1 KWG zum Betreiben von Finanzierungsleasing (§ 1 Abs. 1a Nr. 10 S. 2 KWG) durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden hinsichtlich der Bilanzierung und der Bewertung folglich die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV), des Gesetzes über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) Anwendung. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach den in § 267 Abs. 1 HGB genannten Größenmerkmalen. Als Finanzdienstleistungsinstitut hat die Gesellschaft nach § 340a Abs. 1 HGB unabhängig von ihrer Größe und Rechtsform die Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der Formblätter 1 (Jahresbilanz) und 3 (Gewinn- und Verlustrechnung) der RechKredV gegliedert. Die Gesellschaft folgt den in Abstimmung mit der BaFin und der Deutschen Bundesbank erarbeiteten Empfehlungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) und ergänzt die Positionen des Formblatts 1 der RechKredV auf der Aktivseite um die Position „4. Leasingvermögen“. Die Nummerierung der ursprünglichen Positionen 4. bis 7. erhöht sich dadurch entsprechend. Das Formblatt 3 der RechKredV wurde um die Position „1. Leasingerträge“, „2. Leasingaufwendungen“ und „8. Abschreibungen auf Leasingvermögen“ ergänzt. Die Nummerierung der ursprünglichen Positionen 1. bis 14. erhöht sich entsprechend. Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht des § 265 Abs. 8 HGB Gebrauch gemacht und Gliederungsposten, die keinen Betrag ausweisen, nicht als Leerposten aufgeführt. Gemäß § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB sind im Anhang zusätzliche Angaben zu machen, wenn der Jahresabschluss auf Grund besonderer Umstände nicht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Hierzu werden folgende Hinweise gegeben: Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der LEASE.CONSULT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV), des Gesetzes über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.
3. Leasingvermögen Die Fahrzeuge des Leasingvermögens sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erfolgen pro rata temporis nach der linearen Methode. Für die Bemessung der Nutzungsdauer wird die Vertragslaufzeit und der kalkulierte Restwert bei Vertragsende herangezogen. Gegenstände des sonstigen Leasingvermögens (Leasinggüter, die keine Personenkraftwagen sind) sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Dabei wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Fuhrpark: 1 bis 16 Jahre Technische Anlagen und Maschinen: 4 bis 8 Jahre sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-5 Jahre Die Zugänge zum sonstigen Leasingvermögen werden im Jahr der Anschaffung pro rata temporis abgeschrieben. 4. Immaterielle Anlagewerte Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 5. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. 6. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzung Der Ausweis der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 250 Abs. 3 HGB i. V. m. § 268 Abs. 6 HGB. Der Rechnungsabgrenzungsposten wird linear über die Vertragslaufzeit aufgelöst. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe des Betrages gebildet, der bei einer linearen Verteilung der Einnahmen auf die Zeit nach dem Bilanzstichtag entfällt. 8. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte darüber lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. B. Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023 (Formblatt 1 RechKredV) 1. Barreserve Die Barreserve umfasst den Kassenbestand der LEASE.CONSULT GmbH. Guthaben bei Zentralnotenbanken und Postgiroämtern bestehen nicht. 2. Forderungen an Kreditinstitute Bei den Forderungen an Kreditinstitute handelt es sich ausschließlich um täglich fällige Kontokorrentguthaben. Es entfallen keine Beträge auf das Leasinggeschäft. Die Forderungen haben ausschließlich eine Restlaufzeit von unter drei Monaten. 3. Forderungen an Kunden Es handelt sich unter anderem um Forderungen aus Leasinggeschäften. Die Forderungen an Kunden mit einer Restlaufzeit von unter drei Monaten betragen 57 TEUR (284 TEUR). 4. Leasingvermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Leasingvermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel am Ende des Anhangs. 5. Immaterielle Anlagewerte Hinsichtlich der Entwicklung der immateriellen Anlagewerte verweisen wir auf den Anlagenspiegel am Ende des Anhangs. 6. Sachanlagen Hinsichtlich der Entwicklung der Sachanlagen verweisen wir auf den Anlagenspiegel am Ende des Anhangs. 7. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten geleistete Kautionen zur Refinanzierung von Leasingverträge mit einer Laufzeit von bis 3 Monaten in Höhe von 112 TEUR. 8. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen die Abgrenzung von Leasingsonderzahlungen aus Refinanzierungsverträgen in Höhe von 42 TEUR (93 TEUR). In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Leasingvorauszahlungen mit 230 TEUR (177 TEUR) ausgewiesen. 9. Verbindlichkeiten
a. Täglich fällig Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten auf laufenden Konten der Refinanzierungsbanken zur Finanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen 743 TEUR (870 TEUR). b. Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist handelt es sich um Verbindlichkeiten aus der laufzeitkongruenten Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen.
Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten 93 TEUR (0 TEUR) und aus Dienstleistungen in Höhe von 216 (0 TEUR). Aus der Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen ergeben sich Verbindlichkeiten i. H.v. 1.648 TEUR (201 TEUR). Die Restverpflichtung der zur Refinanzierung eingesetzten Leasingverträge betragen 459 TEUR (459 TEUR). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (in Klammern Vorjahreswerte): scroll
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10. Rückstellungen Die Rückstellungen zum Bilanzstichtag beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten 17 TEUR (17 TEUR). 11. Nachrangige Verbindlichkeiten Erhaltene Kautionen aus Leasingverträgen wurden unter dieser Bilanzposition ausgewiesen. Davon erhaltene Kautionen bis zu einem Jahr 94 TEUR (56 TEUR). Erhaltene Kautionen mit einer RLZ zwischen einem und unter 5 Jahren 175 TEUR (109 TEUR). sowie über 5 Jahren 0 TEUR (50 TEUR). 12. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von 50.000,00 ist in voller Höhe eingezahlt. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (RechKredV Formblatt 2 (Kontoform)) Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Formblatt 3 (Staffelform) der RechKredV gegliedert 1. Leasingaufwendungen und Leasingerträge Die Zuordnung zu den Positionen Leasingaufwendungen und Leasingerträge orientiert sich bei der Gliederung des RechKredV Formblatts eher am Umsatzkostenverfahren. Der Orientierung am Umsatzkostenverfahren würde die Zuordnung der Abschreibungen auf Leasingvermögen zu den Leasingaufwendungen besser entsprechen. Da dies vom IDW und der BaFin bzw. der Deutschen Bundesbank derzeit noch nicht vorgesehen ist, werden diese unter Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen ausgewiesen. Die Leasingaufwendungen beinhalten die typischen Aufwendungen von Leasinggesellschaften aus dem Leasinggeschäft. Es handelt sich um Aufwendungen aus Buchwertabgängen von 169 TEUR (Vorjahr: 723 TEUR), Refinanzierungskosten über Fremdleasingaufwendungen 417 TEUR (Vorjahr: 326 TEUR), Aufwendungen und allgemeine Kosten im direkten Zusammenhang mit Leasingverträgen von 6 TEUR (Vorjahr: 4TEUR) sowie um Aufwendungen aus dem Ankauf refinanzierten Leasingvermögens 319 TEUR. Die Leasingerträge beinhalten Erlöse aus der Verwertung von Leasingobjekten von 688 TEUR (Vorjahr: 734 TEUR), aus Leasingraten von 1.391 TEUR (Vorjahr: 1.215 TEUR). 2. Zinsaufwendungen und Zinserträge Die Zinsaufwendungen beinhalten die Zinsen für die Refinanzierung der Leasingverträge sowie die Auflösungen der aktiven Zinsabgrenzung von Leasingfinanzierungen. Die Zinserträge beinhalten die Zinsen für Guthaben auf Kontokorrentkonten und sonstigen Vermögensgegenständen. 3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Ausgewiesen werden Aufwendungen für Personalaufwendungen von 52 TEUR (Vorjahr: 46 TEUR), Verwaltungsaufwendungen von 61 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR). Letztgenannte beinhalten im Wesentlichen Kosten für Miete von 2 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR), für Rechts- und Beratungskosten von 19 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR) und für Buchführungskosten von 11 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR) sowie Abschluss und Prüfungskosten 16 TEUR (Vorjahr: 17 TEUR). 4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Ausgewiesen werden Abschreibungen auf Leasingvermögen, immaterielle Anlagen und Sachanlagen. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen zu den Punkten A. 3. bis 5., B.I.4. bis 6. Ergänzend hierzu: Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 5. Sonstige Steuern Die Sonstigen Steuern beinhalten die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer des Geschäftsjahres. C. Sonstige Angaben Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr wurde ein Arbeitnehmer beschäftigt. Niederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine weiteren Niederlassungen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss unter Berücksichtigung der erfolgten Vorabausschüttung auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: scroll
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden TEUR 40 gewährt. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 7 TEUR. Es betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.
Kiefersfelden, den Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023LEASE.CONSULT GmbH Leasinggesellschaft, Kiefersfeldenscroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäft und Strategie Die LEASE.CONSULT GmbH, kurz LC bezeichnet, ist ein auf das Mobilien und KFZ Leasinggeschäft ausgerichtetes Unternehmen. Ein Mitarbeiterteam mit langjähriger Erfahrung im KFZ- und Mobilienleasing verfügt dabei über seit Jahren gewachsene Kontakte zu Kunden, Lieferanten und refinanzierenden Banken bzw. Leasinggesellschaften. Ein selbst entwickeltes und laufend überarbeitetes Workflow-System unterstützt die Kundenbetreuung und sorgt für effiziente Arbeitsabläufe. Die Angebotserstellung, die Bonitätsprüfung der Kunden und die Erstellung aller Vertragsdokumente werden standardisiert erledigt, so dass LC in der Lage ist, das Geschäft mit schlanken Strukturen abzuwickeln. Der strategische Fokus liegt auf der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes. Dies wird durch das Zusammenspiel einer restriktiven Kreditvergabe, Risikominimierung durch Eigenleistungen der Kunden, verpflichtender Abschluss von Versicherungen, eines ausgewählten Kundennetzwerkes und effizienter Abläufe sichergestellt. Diese Kreditpolitik (Scoring-System) wird durch die seit Jahren sehr niedrige Ausfallquote bestätigt (Anmerkung: seit dem Geschäftsjahr 2018 wurden keine besonders zu erwähnenden Ausfälle bzw. Wertberichtigungen verzeichnet). Externe Informationen über Auskunfteien und/oder die refinanzierenden Banken werden darüber hinaus in die Vertragsverwaltung laufend gewartet und eingepflegt. Da es sich bei der Vielzahl der Verträge um von den refinanzierenden Instituten vermitteltes Geschäft handelt, erfolgt auch hier eine laufende Kommunikation und Information bezüglich der einzelnen Kunden. Hinzu kommt, dass unsere Kunden in der Regel seit Jahren wiederholt mit uns Geschäfte abschließen. Neukundenbeziehungen entstehen ausschließlich über Vermittlung der Banken oder Weiterempfehlung der Kunden. Defacto kennen wir alle unsere Kunden persönlich. Der Vertrieb konzentriert sich ausschließlich auf den Maschinen- bzw. Ausstattungs- und Fahrzeugmarkt. Seit vielen Jahren besteht ein enger, auch persönlicher Kontakt zu den geschäftsführenden Gesellschaftern der Firmengruppe Unterberger, Kufstein (Autohäuser in Deutschland und Österreich). In 2023 wurde eine Gesellschaft mit Sitz in Kufstein gegründet, um gemeinsam das KFZ-Leasinggeschäft in Österreich zu betreiben. Die ausgezeichneten Bankkontakte und das Firmennetzwerk wirken sich multiplikativ auf das Österreich-Geschäft aus. Ebenso wurde in 2023 ein Kaufvertrag betreffend der Abtretung der Geschäftsanteile an der LC (aufschiebend bedingt durch die Zustimmung der Aufsichtsbehörden) abgeschlossen, um auch das Deutschland-Geschäfts auszuweiten. Die E-Mobilität sowie die Umwelttechnik gewinnen weiter an Bedeutung, damit einhergehend ist LC gefordert, sich in diesem Markt weiterzuentwickeln (Technologien, Reichweiten, Laufleistungen, Restwert-Gestaltung, Förderungen, Verwertbarkeit). In der Kundenbeziehung wird besonderes Augenmerk auf einen sensiblen Umgang mit Ressourcen jeglicher Art gelegt und werden die Kunden nach Möglichkeit in der Umstellung auf neue ressourcenschonende und effiziente Umrüstung bzw. Neuanschaffungen unterstützt. Mit einem Kunden wurde betreffend der Errichtung, Betrieb, Finanzierung und Förderung einer Holzgranulatanlage zusammengearbeitet. Die Umsetzung ist noch von diversen Faktoren abhängig und sohin offen. LC strebt danach, für ihre Kunden ein fachlich erstklassiger Ansprechpartner zu sein, der durch Kompetenz und schnelles Agieren im Wettbewerb überzeugt. Es wird der Anspruch erhoben, auch komplexe Finanzierungen für die Kunden gestalten zu können (siehe Obiges). Hierzu stehen Vertriebspartner zur Verfügung, die in den Bereichen Maschinen und Nutzfahrzeugen eine profunde Ausbildung und jahrzehntelange Erfahrung aufweisen können. Es wird eine stetige Verbindung zu den Herstellern oder Händlern gepflegt, um eine Nachhaltigkeit in den Geschäftsverbindungen zu erreichen. Die Effizienz der Abläufe stellt ein Hauptaugenmerk der Tätigkeiten dar. Eine transparente, moderne und schnelle Abwicklung des operativen Geschäfts liegt ebenso im Fokus der LC wie die Lösung von (Leasing) Finanzierungangelegenheiten für die Kunden der LC. Durch das Interne Kontrollsystem ist LC in der Lage, zeitnah umfangreiche Informationen zum Geschäftsverlauf, zum Vertrags- und Kundenportfolio, zum Risikobestand und zum zukünftigen Liquiditätsverlauf zu generieren. Die Gesellschaft ist seit Gründung ihrer Verantwortung in sozialen, ökologischen, nachhaltigen Angelegenheiten nachgekommen. In 2023 hat die Gesellschaft verstärkt diese Aspekte in Ihre Abläufe einbezogen und wurde der Bereich ESG extern auditiert. Bereits in 2020 wurde ein Verhaltenskodex erstellt und wird dieser laufend adaptiert. Wir sehen es als unsere Verpflichtung diese Werte nachhaltig zu leben. Gesamtwirtschaftlicher Rahmen und Marktentwicklung Energieknappheit, Krieg in der Ukraine und im Gazastreifen, Inflation, steigende Zinsen und auch noch Lieferengpässe prägen das Jahr 2023. Die Finanzwirtschaft ist und bleibt somit mit einem komplexen und herausfordernden Umfeld konfrontiert. Die Wirtschaftsleistung ist in Deutschland in 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken und schwächte sich die globale Investitionstätigkeit und Konsumnachfrage deutlich ab. Trotz dieser Gegebenheiten konnte aber die Leasing-Wirtschaft ihre Investitionen erneut steigern: „Das gesamte Finanzierungsvolumen der Leasing-Branche - bestehend aus Leasing und Mietkauf- lag hochgerechnet auf Basis der zur Verfügung stehenden Daten im Jahr 2023 bei 85,55 Milliarden Euro, nach 69,89 Milliarden Euro im Jahr 2022. Dies entspricht einem Plus von 22,4 Prozent.. “ (Leasing-Marktbericht, 01.03.2024) Gemäß dem Leasing-Markbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft ist für die Investitionen der Leasing-Wirtschaft - wie in den Vorjahren - besonders das Mobilien-Leasing wesentlich. Hier ist vor allem der PKW-Bereich von enormer Bedeutung (62,7 Prozent der Anschaffungswerte der Leasing Objekte gehen in den Bereich PKW und Kombi). In diesem Segment zeigt sich eine weiterhin positive Dynamik wie ebenso im Bereich des Leasing von Bussen, LKW, Hänger und Transporte sowie auch das Neugeschäfts mit Fahrrädern und E-Rollern weiterhin deutlich wächst. Ein leichter Zuwachs konnte auch in der Objektgruppe IT, Software und Cloud-Anwendungen verzeichnet werden. Keine merkliche Veränderung zeigt sich bei den Produktionsmaschinen. Die gestiegene Nachfrage, Preissteigerungen und auch noch Nachholeffekte auf Lieferverzögerungen sind für das positive Neugeschäftsvolumen in der Leasing-Branche verantwortlich. Aufgrund krisenbedingter Abschwächung, schwacher Entwicklung der Weltwirtschaft, hoher Inflation, Verunsicherung der Unternehmen, etc. wird im Bericht auf ein Investitionsdefizit, angesammelt seit 2019, sowie auf „eher“ leicht rückläufige Investitionstätigkeiten in Deutschland verwiesen. Der Bundesverband deutscher Leasing-Unternehmen sieht Leasing als einen wesentlichen Faktor für einen notwendige erfolgreiche Transformation der Wirtschaft. Es gibt einen großen Investitionsbedarf in neue Technologien, gerade auch in Bezug auf die Mobilitäts- und Energiewende. Aufgrund der schnell voranschreitenden technischen Entwicklung sind hier hohe Finanzierungsvolumina erforderlich. Leasing ist besonders geeignet, flexible und planbare Investitionen zu tätigen. Eine hohe Flexibilität bei der Vertragsgestaltung - und dauer ist möglich. Die Stärke von Leasing liegt auch darin, dass bei Änderung von Vorgaben schnell auf neue Anforderungen reagiert werden kann sowie in der Spezialisierung auf maßgeschneiderte Angebote und Finanzierungen und kann somit die finanzielle Planbarkeit sowohl auf Händler- als auch Kundenseite gesichert werden. In diesem Zusammenhang wird auch auf den erneuten Zuwachs der Leasingfinanzierungen im Bereich der Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien hingewiesen, teils auch bedingt durch gestiegene Preise. Seit langem finanziert die Leasing-Branche Investitionen in Photovoltaik- und Biomasse-Anlagen, Windparks, Wärmepumpen, Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik sowie in Elektromobilität. Verstärkt müssen Zukunftsinvestitionen in Nachhaltigkeit und Digitalisierung finanziert werden und mit ihrem spezifischen Branchenwissen können Leasing-Gesellschaften hier ihre Kunden bei der Auswahl nachhaltiger Güter, Produkten der digitalen Entwicklung sowie bei der Einbeziehung von Fördermittel beraten. In diesem Zusammenhang wird hier die Aussage von Kai Ostermann, Präsident des BDL, im Pressebericht vom 14.03.2024 angeführt: „Wir brauchen einen Investitionsschub in Deutschland, denn Investitionen in neue Technologien sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation der Wirtschaft. Leasing ist dabei ein Motor für Investitionen und Innovationen.“ Die Leasing-Branche ist seit Jahren in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner der Unternehmen. Leasing - als bilanzneutrale Finanzierungsform - sollte im aktuellen gesamtwirtschaftlichen Umfeld auch weiterhin von Investitionsentscheidungen in den angegebenen Segmenten profitieren können. Die Leasingfinanzierung ermöglicht eine gute Planung der Investitionskosten und kann - mittels Sale-and-lease-back / der Aufdeckung von stillen Unternehmensreserven - Liquidität verschaffen. Planungssicherheit und Kostentransparenz sind entscheidende Faktoren in weiterhin unsicheren, konjunkturellen Entwicklungen. https://bdl.leasingverband.de/newsroom/pressemitteilungen/einzelansicht/leasing-wirtschaftinvestitionsmotor-fuer-unternehmen-laeuft-zuverlaessig (Stand 18.03.2024) Geschäftsentwicklung Im Jahr 2023 betrug das Neugeschäftsvolumen TEuro 2.905. Es wurden 63 Verträge inganggesetzt. Das Neugeschäftsvolumen setzt sich ausschließlich aus Zugängen im Bereich Fahrzeugen (PKW, LKW, E- PKW) zusammen. Das Zinsniveau hat sich entgegen der allgemeinen und unserer Einschätzung deutlich geändert, so stieg der Monatsdurchschnitt des 3-Monats-Euribors (= unser maßgeblicher Refinanzierungsindikator) von 2,34% im Jänner 2023 auf 3,93% im Dezember 2023 an. Die aktuellen Tageswerte (Stand Mitte März 2024) betragen rund 3,928%. Die weitere Zinsentwicklung ist nicht absehbar, von einer Zinssenkung um rund 75 BP wird innerhalb der Jahresfrist jedoch ausgegangen. Damit einhergehend erhöhen sich unsere Refinanzierungskosten linear. Aufgrund der gewählten Vertragsgestaltung (ausschließlich variable Zinssätze) können diese höheren Aufwendungen im gleichen Ausmaße an die Kunden überwälzt werden. Unsere Kunden erwiesen sich wirtschaftlich sehr stabil und war kein Ausfall von Kundenforderungen zu verzeichnen. Auch wurden die deutlichen Zinssteigerungen und damit einhergehend höheren Leasingraten von unseren Kunden ausnahmslos akzeptiert. Es gab auch keine Stundungsansuchen seitens der Kunden. Lediglich zu einem Leasingkunden bestand zum Stichtag 31.12.2023 ein Rückstand und dieser betrug < TEur 2. Ertragslage Die LC schloss das Jahr 2022 mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von TEuro 75 bzw. nach Steuern von 54 TEuro ab. Unter Einbeziehung der Gewinnvorträge aus den Vorjahren resultiert ein Bilanzgewinn von TEUR 448. An die Muttergesellschaft wurde keine Schüttung vorgenommen. Unter Einbeziehung der Kapitalrücklage von TEuro 151 und des gezeichneten Kapitals von TEuro 50 errechnet sich ein Eigenkapital von TEuro 649 (Eigenkapital in Relation zu Bilanzsumme sohin knapp 17%). Der Geschäftsführer erhielt eine Tantieme in Höhe von TEuro 5. Die Erträge der LC erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEuro 2.105 (hiervon anteilige Anlagenverkäufe TEuro 688). Die reinen Leasingerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um knapp TEuro 200 auf TEuro 1.440. Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch Barwertmargen von zumindest 4,0% der Finanzierungssumme als Grundvoraussetzung für Geschäftsabschlüsse gelegt. Zusatzerlöse aus anteiligen Raten, Vorfälligkeitsentschädigungen, Versicherungserlöse, etc. sind hierin nicht enthalten. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich auf TEuro 3.922. Das Leasingvermögen inklusive der Mietkäufe hat sich im Vergleich zur Vorperiode entsprechend erhöht. Die flüssigen Mittel sind stets stichtagbezogen, dienen der Zwischenfinanzierung und haben keine Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung. Die PRAP wurde planmäßig aufgelöst. Finanzlage Es wurde ein ordentlicher Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEuro 971 erzielt. Korrespondierend zum Leasingvermögen und den Mietkaufforderungen haben sich auf der Passivseite der Bilanz die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten aus den in Anspruch genommenen Refinanzierungsdarlehen entwickelt. Die Refinanzierung aller Verträge ist an die Entwicklung des 3-Monats-EURIBOR gebunden. Die Eigenmittel der Unternehmung werden weiterhin für Finanzierungen eingesetzt und reduzieren sohin die Fremdkapitalkosten entsprechend. Es wurden Rückstellungen für Steuern in Höhe von TEuro 10 gebildet. Die Gesellschaft hat keine nennenswerten Investitionen für das selbstgenutzte Anlagevermögen getätigt. Die Anschaffungen dienen somit ausschließlich der Vermietung / Leasingfinanzierung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Stärke von LC liegt in der individuellen und professionellen Beratung der Kunden, Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern (Vermittler, Banken,...) sowie in der flexiblen und raschen Abwicklung der Geschäfte. Die Zufriedenheit der Geschäftspartner liegt im Fokus der Tätigkeit und wird LC in regelmäßigen persönlichen Kontakten bestätigt. Hierauf wird aufgebaut und ist LC bestrebt, sich auch künftig in allen Belangen der Geschäftstätigkeit weiter zu verbessern. Zu allen wesentlichen Kundenbeziehungen besteht ein regelmäßiger Kontakt und ist LC über die wirtschaftlichen Entwicklungen der Kunden (teils auch über die Banken und sonstigen Partner) kontinuierlich informiert. De facto halten die Kunden LC nachhaltig die Treue und werden in der Regel Folgefinanzierungen wieder über das Unternehmen abgeschlossen. Kundenzufriedenheit kann langfristig nur mit sehr fachkundigem, gut geschultem Personal auf einem hohen Niveau gehalten werden. Aus diesem Grund wird bei der Auswahl der Mitarbeiter besonderer Wert auf bereits vorhandene Berufserfahrung im Bereich Leasing gelegt. „Lebenslanges Lernen“ ist ein wichtiger Erfolgsfaktor und können die Mitarbeiter entsprechende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen nutzen. Kompetenz, Eigenverantwortung und Engagement wird gefördert und gefordert. Gleichbehandlung in allen Belangen sowie gegenseitiger Respekt und Wertschätzung prägen das Betriebsklima. Nur in einem positiven Umfeld können auf lange Sicht konstant gute Arbeitsergebnisse erzielt werden. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass es in der Vergangenheit zu keinen Fluktuationen in der Unternehmensgruppe gekommen ist. In 2023 wurde die Besetzung der Position einer Geschäftsstellenleiterin vollzogen. Somit ist der Anteil an weiblichen Führungskräften gestiegen (hiezu zählt mit Frau Nothegger noch eine Gesamtprokuristin). Risikobericht a) Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Um potentielle Risiken zeitnah erkennen und bewerten zu können, unterhält LC ein Risikofrüherkennungssystem. In diesem System werden Risiken aus den Kundenbeziehungen, Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken, Risiken in der Kostenstruktur und der Ertragskraft überwacht. Die Zahlungsmoral der Kunden wird regelmäßig überprüft, Rücklastschriften taggleich gemahnt und alle vertraglichen Rechte zur Kündigung bei notleidenden Engagements unmittelbar ausgeübt. Die Offene Posten Liste (Debitoren) wird zumindest monatlich bearbeitet und werden die zu setzenden Maßnahmen schriftlich dokumentiert. Um Geldwäscherisiken auszuschließen, wird großer Wert auf die zweifelsfreie Identifikation eines jeden Kunden/Lieferanten gelegt und keine Bargeschäfte durchgeführt. Sämtliche Zahlungen unserer Kunden kommen aus dem EU-Bereich, Zahlungen aus Drittländern werden nicht entgegengenommen. Zahlungen der Kunden erfolgen stets unbar durch Überweisung auf das Konto der LC oder des jeweiligen Lieferanten bzw. erfolgen im KFZ-Geschäft vielfach durch die Inzahlungnahme von Altfahrzeugen. Risiken im Bereich der Liquidität und der Refinanzierung können über tägliche Kontendisposition, eine kurzfristige Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung der Liefer- und Zahlungstermine von Leasingobjekten sowie eine langfristige Liquiditätsplanung auf Basis des aktuellen Vertragsbestandes erkannt werden. Zumal LC keinerlei Fristentransformationen durchführt, ergeben sich aus dem laufenden operationellen Geschäft keine Liquiditätslücken. Sämtlichen finanziellen Verpflichtungen der Unternehmung ist LC im vergangenen Jahr pünktlich, ohne Mahnungen, nachgekommen. Kostenrisiken sowie Beeinträchtigungen der Ertragskraft des Unternehmens können durch regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche sowie Mindestanforderungen an die Margen bei Abschluss von Neugeschäften ausgeschlossen werden. Vertragsrisiken werden durch die Erstellung aller für das Leasinggeschäft notwendigen Dokumente durch einen Fachanwalt sowie dessen regelmäßig juristische Prüfungen aller Dokumente und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen minimiert. Anmerkung: Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung werden gerade wieder sämtliche Vertragsunterlagen sowie Abläufe von unserer Rechtsanwaltskanzlei evaluiert. Weiters wurden die Datenschutzrichtlinien neu überarbeitet und eine Prozedur betreffend digitaler, rechtsverbindlicher Unterschriften auf Dokumenten eingeführt. Personalrisiken beschränken sich auf Grund des Geschäftsmodells auf den Geschäftsführer und können daher ausgeschlossen werden. Marktrisiken können durch eine gute Vernetzung mit den refinanzierenden Instituten, in der Bankenumgebung sowie im deutschen Leasingmarkt rechtzeitig erkannt und diesen gegengesteuert werden. Technische Risiken, insbesondere im Bereich der Informationstechnologie, werden durch implementierte und stets aktualisierte Sicherungs- und Notfallkonzepte begrenzt und kann mit deren Hilfe der Ausfall von EDV-Systemen überbrückt werden. Für den Bereich EDV/Netzwerkadministration/Datensicherung besteht seit Jahren eine Auslagerungsvereinbarung mit einem Spezialisten. Die verwendete Buchhaltungssoftware (NTCS) des Systemanbieters BMD, Steyr, bewährt sich nachhaltig und wird ständig an Änderungen des Marktes/der Gesetzgebung angepasst. Das Vertragsverwaltungs- und Buchhaltungssystem wird direkt über eine Steuerberatungskanzlei und deren unmittelbare Vernetzung zum Rechenzentrum des Software-Dienstleisters administriert. Sicherheitsmechanismen sind auch dort implementiert, bzw. werden über einen ständig beauftragten, externen Systemadministrator gewährleistet und sorgen somit für eine sehr hohe Verfügbarkeit und Datensicherheit. Das eingesetzte Leasingverwaltungsprogramm der MDC Vertriebs GmbH, 81476 München, wurde auch in 2023 weiter verbessert (Suchfunktionen, Refinanzierungsaspekte, zusätzliche Verwaltungsparameter). Die Personalbuchhaltung wurde an unsere Steuerberatungskanzlei übergeben, womit die vertrauliche Verarbeitung dieser sensiblen Daten garantiert ist. Auf eine interne Revision wird vor dem Hintergrund der überschaubaren Mitarbeiterzahl und der geringen Komplexität des Geschäftes verzichtet. Alle wesentlichen Geschäftsvorfälle werden von der Geschäftsführung/Geschäftsleitung gemeinsam oder zusammen mit der Prokuristin überwacht wie auch insgesamt ein täglicher Austausch relevanter Informationen erfolgt. Im Falle einer Vertragsstörung wird unmittelbar nach Kenntnis mit der Geschäftsführung die weitere Vorgehensweise bestimmt. b) Adressenausfallrisiken Adressrisiken können im geschäftlichen Verhältnis der Gesellschaft mit Kunden und Lieferanten entstehen. LC hat aktive Verträge mit unterschiedlichsten Kunden im Bestand, für welche Obergrenzen für das jeweilige Einzel-Obligo festgelegt wurden. Ebenso ist eine unmittelbare Einbindung der refinanzierenden Institute in die Genehmigungspolitik gegeben. Es werden nur solche Kunden an die Gesellschaft vermittelt, welche den Bonitätskriterien der Banken entsprechen. Fallweise wurden Rückhaftungen seitens der Banken abgegeben. Größere Engagements werden nur unter der Voraussetzung eingegangen, dass diese Geschäfte über Rückhaftungen seitens Banken, sonstigen Dritten oder Lieferanten refinanziert werden bzw. werden die potentiellen Risikofaktoren weitestgehend eingeschränkt (Anschaffungswerte unter Berücksichtigung von Rabatten, kurze Vertragsdauer, niedrige Restwerte, Werthaltigkeit der Leasingobjekte) oder erhöhte Sicherheitsleistungen verlangt. Im Falle der wirtschaftlichen Notlage einzelner Kunden, kann es dazu kommen, dass diese ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr vereinbarungsgemäß bedienen. Aufgrund der Vielzahl von Kundenverbindungen und somit einer relativ breiten Risikostreuung wird dieses Risiko als zwar vorhanden, jedoch nicht als bestandsgefährdend, eingeschätzt. Stundungsvereinbarungen geht das Unternehmen nur gegen werthaltige Zusatzsicherheiten ein. Derzeit bestehen keine derartigen Vereinbarungen. Durch die Fokussierung auf den deutschen bzw. österreichischen Markt können Länderrisiken ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft hat keine nicht bilanzwirksamen Geschäfte getätigt. Es bestehen keine Beteiligungen an anderen Gesellschaften, so dass auch kein Anteilseigner-Risiko droht. Aufgrund der obigen Aspekte sowie insbesondere der Bonitätsanforderungen an Neukunden wird das Adressenausfallrisiko als gering beurteilt. c) Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken können der Gesellschaft einerseits durch Abweichungen zu den in den Vertragskalkulationen angesetzten Restwerten der Leasingobjekte bzw. durch Verträge mit offenen Restwerten, andererseits durch eine Verteuerung der Refinanzierung durch Zinserhöhungen entstehen. Beginnend mit 2022 wurden von der EZB die Zinssätze laufend erhöht. Für LC hat dies zur Auswirkung, dass der Zinsaufwand von 2022 auf 2023 um das rund zweieinhalbfache gestiegen ist. Der Leasingaufwand für die Refinanzierung anteilig ebenso. Diese Kostenerhöhungen konnten jedoch aufgrund der gewählten Vertragsvereinbarungen gegenüber unseren Kunden im selben Umfang weitergegeben werden, sodass die Marge konstant geblieben ist. Das Risiko aus offenen Restwerten wird ausgeschlossen, da bei derartigen Verträgen außerordentlich konservative Restwerte kalkuliert wurden. Verwertungsrisiken können weiter dadurch eingeschränkt werden, dass bei allen Teilamortisationsverträgen ein Andienungsrecht vereinbart worden ist. Alle Vertragsverhältnisse werden in Euro als für Kalkulation und Zahlung maßgeblicher Währung abgeschlossen, folglich sind Währungsrisiken ausgeschlossen. d) Liquiditätsrisiken Ein Liquiditätsrisiko kann dann entstehen, wenn die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen bzw. aufgrund voll ausgenutzter Refinanzierungslinien kein Neugeschäft mehr refinanzieren kann. Durch eine laufende Liquiditätskontrolle bzw. -planung wird das Risiko, dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, minimiert. Aktuell hat LC Refinanzierungs- und Mietkauf- oder Leasingverträge mit mehreren Refinanzierungsinstituten unterschiedlicher Sektoren abgeschlossen. Wie erwähnt erfolgt die Refinanzierung im Wesentlichen in Abhängigkeit zum Kundengeschäft, das vielfach über das Refinanzierungsinstitut vermittelt worden ist. Ein Risiko kann nur dann entstehen, wenn sich Banken komplett aus der Refinanzierung von Leasinggesellschaften zurückziehen. In diesem Fall bezieht es sich nur auf neuabzuschließendes Geschäft und reduziert sich somit von selbst. e) Operationale Risiken Operationale Risiken können der LC im Bereich der Unternehmenssteuerung, der IT-Systeme, im Personalbereich sowie durch rechtliche Risiken entstehen. Durch die Einbindung von externen Unternehmen in den Bereichen Buchhaltung, Personal, Software und IT wird das operationale Risiko begrenzt. Rechtliche Risiken minimiert die Gesellschaft, indem alle für das Leasinggeschäft relevanten Dokumente (Vertragsunterlagen, allgemeine Geschäftsbedingungen) und Verfahren, insbesondere das Verfahren zur Mahnung und Rechtsverfolgung, durch im Leasing und im Bankgeschäft versierte Anwälte und Wirtschaftsprüfer überprüft und gegebenenfalls adaptiert werden. Eine klare Funktionstrennung der Bereiche Marketing/Vertrieb, Kredit und Refinanzierung, Vertragsverwaltung und Personal sowie den kaufmännischen Bereich und eine konsequente Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips (Geschäftsführer/Prokuristen) dienen dem Schutz des Unternehmens vor illegalen Handlungen einzelner Personen. Die operationalen Risiken werden daher als niedrig eingeschätzt. Bis dato ist auch kein derartiger Vorfall eingetreten. f) Inflationsrisiko Entgegen den langjährigen Trend und der Politik der EU/EZB hatten wir in 2023 noch immer eine vergleichsweise starke Inflationsentwicklung. Um dieser Inflation weiter entgegenzuwirken hat die EZB noch keine Zinssenkungsschritte gesetzt. Allgemeine werden Zinssenkungen ab Mitte 2024 erwartet. Ein Rückgang der Inflation ist nur bedingt feststellbar. Es gibt auch positive Effekte aus der Verknappung von Wirtschaftsgütern und der Inflation für unsere Gesellschaft zu verzeichnen: So blieben die Gebrauchtwagenpreise weiterhin stabil und konnten Fahrzeuge trotz mehrjähriger Nutzung teilweise zu den historischen Anschaffungskosten verwertet werden. Die Sachsicherheit im Unternehmensportfolio ist somit unseres Erachtens deutlich gestiegen. g) Risiken aus dem Ukraine-Konflikt Unmittelbare Risiken aus diesem Konflikt können wir derzeit für LC nicht ableiten. h) Sonstige Risiken Weitere Risiken können der LC dann entstehen, wenn sich das geplante Geschäftsvolumen nicht im erwünschten Maße einstellt. Für ein derartiges Risiko sieht sich LC gerüstet, können doch die Kosten rasch reduziert werden. Der Fixkostenblock ist gering und kann daher von der Notwendigkeit des Abschlusses von Neuverträgen über Monate abgegangen werden. Anmerkung: Aufgrund der neuen Kooperation wird danach gestrebt, das Geschäftsvolumen weiter auszubauen. i) Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Sämtliche Leasingengagements sind laufzeitkongruent bzw. mittels Eigenmittel (re)finanziert und können daher Risiken aus Fristentransformationen ausgeschlossen werden. j) Gesamteinschätzung der Risikolage Die Geschäftsführung kennt keine weiteren, über das normale Maß hinausgehenden und mit dem Geschäft verbundenen Risiken, die die zukünftige Entwicklung der LC betreffen. Insgesamt wird die Risikolage für unser Unternehmen aufgrund der implementierten, beschriebenen Maßnahmen als gering eingeschätzt. Die seit über eine Dekade bestehende Zusammenarbeit mit Hansjörg Preiss, MBA, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständige für das Leasingwesen, ist konstant nachhaltig positiv. Geldwäschebericht Dieser wurde bereits mit 30.01.2024 gesondert erstellt. Chancenbericht Die Gesellschaft wird - wie bereits ausgeführt - auch künftig sich bietende Chancen ergreifen, um im angestammten Geschäftsmodell erfolgreich agieren zu können. Zusätzlich agiert LC als Nischenanbieter in beratungsintensiven und überwiegend höherpreisigen Marktsegmenten und hat sich LC hierin aufgrund der Kooperation mit der Unterbergergruppe (Premiummarkenhändler) profiliert. Zunehmend versucht LC im Bereich der neuen Technologien, insbesondere der E-Mobilität, Umwelttechnik, IT sowie Nachhaltigkeit Neugeschäfte abzuschließen, da auch hier durch Beratungskompetenz und Marktwissen dem Margendruck entgegnet werden kann. Prognose Die Auswirkungen der seit 2020 sich abwechselnden Krisen (Pandemie, Rohstoffe, Energie, Lieferengpässe, Inflation und zuletzt Zinsen) waren in Bezug auf allfällige Zahlungsausfälle nicht feststellbar. Wie erwähnt wurden auch keine Stundungsansuchen an uns herangetragen, selbst die Neugeschäftsvolumina wurden seit Ausbruch der Pandemie kontinuierlich gesteigert. Wie bereits ausgeführt, kennen wir unsere Kunden persönlich und befinden uns mit diesen in regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Auf Basis dieser intensiven Geschäftsbeziehung erkennen wir deren Unternehmensentwicklungen und können entsprechend agieren. Im Endergebnis befindet sich die Wirtschaft nach wie vor in einem schwierigen Umfeld. Problematisch sehen wir hier unter anderem die Situation am Arbeitsmarkt (Arbeitskräftemangel bzw. kürzere Arbeitszeiten), die laufenden Streikmaßnahmen sowie zum Teil die gesellschaftliche Entwicklung (radikalisierende Gruppierungen). Diese Auswirkungen sind aus unserer Sicht nicht abschätzbar. 2024 entwickelt sich das Leasinggeschäft weiterhin positiv und konnten bereits 17 Neugeschäfte mit einem Finanzierungsvolumen von rd. TEuro 1.582 aktiviert werden. Zudem stehen wir - wie erwähnt - mit einem Unternehmer betreffend der Finanzierung einer Nachhaltigkeitsanlage, Holzgranulat-Anlage, in Kontakt. Es liegt ja gerade im Wesen einer kleinstrukturierten Gesellschaft auf wechselnde Nachfragen des Marktes flexibel eingehen zu können. Schwierig bleibt es jedoch nach wie vor, sich preisgünstig zu refinanzieren. Hier erwarten wir nach Umsetzung der Verkaufs der Gesellschaftsanteile eine deutliche Verbesserung. Die Refinanzierungspartner haben nach wie vor großes Vertrauen in die LC und den dort handelnden Personen. Wesentliche Faktoren sind aus Bankensicht:
Im Rahmen des Aufsichtsratsmandats bei der Volksbank Tirol AG hat Mag. Claus Huter verpflichtende „Fit & Proper-Schulungen“ in 2023 erfolgreich absolviert und wurden alle Prüfungen positiv bestanden. Die Schulungen wurden überwiegend als Webinare abgehalten und beinhalteten folgende Themenschwerpunkte: „Research Updates - bankrelevante Wirtschaftstrends“, „Gleichbehandlung, Diversity und Gender“, „Unternehmensnachfolge“ und „Investieren mit Weitblick“. Für 2024 stehen mehrere Seminarteilnahmen mit rund 30 Stunden auf dem Programm. Frau Mag. Oberaigner absolvierte in 2023 die Fortbildungen „update Nachhaltigkeit“ sowie „Neue Risiken aus dem Geldwäschegesetz“. Die Refinanzierungspartner blieben unverändert: Hypo Tirol, Hypo Oberösterreich, Volkskreditbank, Oberbank, Sparkassen- sowie Volksbankensektor Wie in den vergangenen Jahren konnte sich LC auf Basis ihrer Dienstleistungen, der kundenspezifischen Finanzierungen und der Markt- und Produktkenntnisse behaupten. In Verbindung mit einem lösungsorientieren Gedanken gepaart mit Innovation, Flexibilität und Schnelligkeit wird LC auch künftig am Markt bestehen und weiterhin positive Ergebnisse erzielen. Nachhaltig treten wir für Erleichterungen für kleine, „Große Kapitalgesellschaften“ ein. Institute wie LC verschwinden mitunter vom Markt und führt dies zu einer weiteren Einschränkung individueller Facetten im Finanzierungsbereich. Neben den verlorengegangen Arbeitsplätzen ist deren Investitionsvolumen in Summe kaum zu kompensieren. Kleine, eigentümergeführte Gesellschaften zeichnen sich durch eine große Stabilität aus und sind somit zum Teil krisenfester als große Einheiten. Vergangene und aktuelle Beispiele zeigen dies eindeutig. Schlussbemerkungen Die Gesellschaft hat wiederum einen positiven Beitrag zum Wirtschaftsleben geleistet. Es wurden die an sie herangetragenen Geschäftsfälle entsprechend sowie zeitnah behandelt und überwiegend positiv umgesetzt. Ablehnungen waren in der Minderzahl und betrafen ausschließlich Nichtkunden. Allen Verpflichtungen (auch nicht monetär) wurde fristgerecht nachgekommen. Das Bestreben nach einer größtmöglichen Transparenz ist für uns ein wesentliches Anliegen. Auf den Bereich ESG (Environment, Social, Governance) wurde ein Schwerpunkt gelegt. In Verbindung mit mehreren Banken, insbesondere der Volkskreditbank und der Oberbank haben wir unsere Prozesse analysiert und ein ausgezeichnetes Rating erhalten. Auch 2023 haben wir wieder dafür genutzt, unsere Prozesse (zum Teil auch durch Dritte) weiter zu analysieren und zu verbessern. Im IT-Bereich wurde weiter aufgerüstet. Auf die ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes wurde zusätzlich Bedacht genommen. Die Leasingverwaltungssoftware, das Dokumentenmanagementsystem und die Buchhaltungssoftware erhielten jeweils ein Update in 2023. Im Bilanzerstellungszeitraum wird ein neues Kalkulationsprogramm für den Vertrieb (Einsatz in den Autohäusern/Unterberger) entwickelt und soll im Laufe des ersten Halbjahres 2024 implementiert werden. Die Kommunikation mit unseren Kunden sowie Geschäftspartnern erfolgt zum Teil auch im elektronischen Wege (Bildschirmkonferenzen etc.). Auch in diesem Bereich wurden entsprechende Vorkehrungen getroffen, Investitionen getätigt und Abläufe installiert, um hier zeitgemäß agieren zu können. Sämtliche Arbeitsanweisungen wurden im Hinblick auf obige Herausforderungen überprüft, angepasst, genehmigt und umgesetzt.
Kiefersfelden, im März 2024 Die Geschäftsführung Claus Huter e.h. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LEASE.CONSULT GmbH, Kiefersfelden Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der LEASE.CONSULT GmbH, Kiefersfelden, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEASE.CONSULT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
München, den 16. Mai 2024 H.R.S. GmbH COSTA, Wirtschaftsprüfer |
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