Neutral Airfreight Consultants GmbH

Schlesische Straße 17, 30938 Burgwedel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 220084
Eingetragen
2.7.2020
Branche
Güterbeförderung in der LuftfahrtVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Gegenstand
Vermittlung von Laderaum auf Flugzeugen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Paul
seit 2.7.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Air Cargo Consultants BVNLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Air Cargo Consultants BV
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neutral Airfreight Consultants GmbH

Burgwedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Neutral Airfreight Consultants GmbH, Burgwedel

Grundlagen des Unternehmens

Die Neutral Airfreight Consultants GmbH wurde am 13. Mai 2020 von der Air Cargo Consultants BV, Amsterdam gegründet und hat ihren Sitz in Burgwedel. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Vermittlung und den Verkauf von Luftfracht-Kapazitäten und Luftfracht-Chartern. Darüber hinaus werden weitere ergänzende Dienstleistungen angeboten, wie z.B. die Abwicklung der Luftfracht an Flughäfen und die Vermittlung von ergänzenden LKW-Transportdienstleistungen. Die Neutral Airfreight konnte sich seit ihrer Gründung zu einem erfolgreichen Partner für Cargo-Dienstleistungen etablieren. Die Neutral Airfreight profitiert dabei von ihrer internationalen Ausrichtung und ihrer Einbindung in die Unternehmensgruppe der Air Cargo Consultants BV, ein Unternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden und Tochtergesellschaften in Europa.

Kunden der Neutral Airfreight sind internationale Speditionen wie z.B. Schenker, Kühne + Nagel und Logwin sowie andere Air-Cargo-Broker.

Die Neutral Airfreight hat ihre Geschäfte im abgelaufenen Geschäftsjahr an ihrem Standort in Burgwedel und in den Büroräumen am Flughafen Hannover betrieben.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Jahr 2023 nicht verändert.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche sowie branchenspezifische Rahmenbedingungen

Laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft erlebte die Luftfrachtbranche in Deutschland im Jahr 2023 einen Rückgang der verladenen Luftfrachtmenge um 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahr 2023 war insgesamt von der weltweiten Aufhebung der Corona-Beschränkungen geprägt, was zur Erholung der Lieferketten auf dem Seeweg führte. Gleichzeitig führte dies jedoch zu einem Rückgang des Transportbedarfs für medizinische Hilfsgüter. Zudem hatte die Abkühlung des Welthandels Auswirkungen auf die Frachtmengen. Diese Entwicklungen reflektieren die anhaltenden Herausforderungen und Veränderungen in der globalen Wirtschaft und im internationalen Handel.

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 erlebte die Luftfrachtbranche einen Rückgang der globalen Nachfrage. Nach der Aufhebung der Corona-Beschränkungen wurden die Seefracht-Lieferketten wieder stabilisiert, während gleichzeitig der Bedarf an Transport von medizinischen Gütern zurückging. In Deutschland lag die Nachfrage nach Luftfracht im Jahr 2023 etwa 2,3 % unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Daten des Flughafens Hannover-Langenhagen zeigen einen klaren Rückgang der Luftfracht von 2022 auf 2023. 2022 stieg das gesamte Frachtaufkommen am Flughafen Hannover auf 35.047 Tonnen. Im Jahr 2023 fiel die Menge jedoch deutlich auf 29.295 Tonnen, was einen Rückgang von rund 16,4 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Das Geschäft der Neutral Airfreight Consultants GmbH war von diesem Rückgang betroffen.

Die Neutral Airfreight Consultants hat im Gegensatz zu den beiden Vorjahren im Jahr 2023 einen deutlichen Umsatzrückgang von etwa 63 % im Vergleich zum Jahr 2022 verzeichnet. Dies liegt aber vor allem daran, dass die Umsätze der Jahre 2021 und 2022 außerordentlich hoch waren, aufgrund der hohen globalen Nachfrage, die durch Lieferengpässe bei der Seefracht und Störungen weltweiter Lieferketten verstärkt wurde. Der Umsatzrückgang des Jahres 2023 lässt sich unter anderem durch die sinkende Auslastung im Flugfrachtverkehr erklären, was in Verbindung mit Preissenkungen stand.

Die Neutral Airfreight Consultants GmbH erzielte im Jahr 2023 dennoch ein zufriedenstellendes Ergebnis., Der Jahresüberschuss (nach Steuern) Euro beträgt im Jahr 2023 Euro 384.676 und liegt damit unter dem Jahresüberschuss des Vorjahres (Euro 1.116.897). Der Gross Profit (Rohertrag), berechnet aus Umsatz abzüglich Materialaufwendungen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert, und zwar um ca. 51 % von Euro 2.401.990 auf Euro 1.172.803. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsjahr dennoch zufrieden.

Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf Euro 5.028.117. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (Euro 8.058.688) um Euro 3.030.570 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf geringere Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Die Passivseite ist im Wesentlichen aufgrund der geringeren Rückstellungen und der geringeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gesunken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen Euro 2.203.119 (44% der Bilanzsumme). Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Euro 3.579.374 verringert, was zum darauf zurückzuführen ist, dass im Vorjahr höhere Umsätze, insbesondere zum Jahresende angefallen sind.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf Euro 152.666 und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Euro 541.669 verringert. Diese Reduzierung ist hauptsächlich auf das geringere Umsatzvolumen zurückzuführen, was zu einer niedrigeren Forderungshöhe führte.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von Euro 72.187 auf insgesamt Euro 668.158 erhöht. Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf die gestiegenen Umsatzsteuerforderungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr von Euro 1.262.337 um Euro 149.235 auf Euro 1.113.102 verringert.

Die Rückstellungen haben sich von Euro 2.139.416 auf Euro 1.084.563, d.h. um ca. 50% reduziert. Dies liegt zum einen an den Steuerrückstellungen, die aufgrund des geringeren Jahresüberschusses niedriger sind als im Vorjahr. Des Weiteren haben sich die sonstigen Rückstellungen reduziert, da weniger Rückstellungen für noch nicht gestellte Einkaufsrechnungen gebildet werden mussten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, welche überwiegend aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen, haben sich von Euro 2.185.453 um Euro 1.981.224 auf Euro 204.234 vermindert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass aufgrund der geringeren Nachfrage weniger Frachtdienstleistungen eingekauft wurde als im Vorjahr.

Das Eigenkapital beträgt Euro 2.622.624. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von ca. 52%.

Finanzlage

Der Finanzmittelbestand, bestehend aus Bankguthaben, hat sich von Euro 1.372.531 auf Euro 1.767.589 erhöht, d.h. um Euro 395.058. Die Erhöhung der Finanzmittel beruht im Wesentlichen auf dem positiven Jahresergebnis des Geschäftsjahres.

Die Neutral Airfreight ist aufgrund ihrer ausreichend hohen Liquidität jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Ertragslage

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 beträgt Euro 14.606.944 und ist gegenüber dem Vorjahr (Euro 39.152.335) um Euro 24.545.391 gesunken, d.h. um ca. 63%. Wie im Abschnitt Geschäftsverlauf erwähnt, ist der Umsatzrückgang auf den Rückgang der globalen Nachfrage zurückzuführen, welche in den Jahren 2022 und 2021 außerordentlich hoch war aufgrund von Engpässen bei der Seefracht sowie Störungen in den Lieferketten.

Durch den Umsatzrückgang sind auch die Aufwendungen für den Einkauf der Vorleistungen stark zurückgegangen, sodass sich der Posten Materialaufwand mit Euro 13.434.140 gegenüber dem Vorjahr (Euro 36.750.344) um ca. 64 % reduziert hat.

Die Personalkosten haben sich von Euro 592.120 im Vorjahr auf Euro 494.092 im Berichtsjahr (Rückgang um ca.17%) reduziert. Hauptursache hierfür war vor allem der Rückgang erfolgsabhängiger Vergütungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Euro 139.891 sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 6% gesunken.

Es wurde ein Jahresüberschuss nach Steuern von Euro 384.675 erzielt, verglichen mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.116.897 im Vorjahr.

Risikomanagement sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft sieht ihre Chancen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 darin, Wachstumspotential im Markt aufzugreifen, in dem sie auf eine passende Entwicklung des Dienstleistungsportfolio setzt, wie auch auf eine gezielte Weiterentwicklung ihrer vorhandenen Dienstleistungen sowie der Erweiterung des Brokerage-Bereichs. Des Weiteren sieht die Gesellschaft Chancen in der zunehmenden Digitalisierung der Geschäftsabläufe, u.a. in der Implementierung des Einsatzes künstlicher Intelligenz (KI), wodurch weitere Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen erzielt werden können. Die Gesellschaft plant auch im Jahr 2024 und 2025 weiter in ihre IT-Infrastruktur zu investieren und profitiert dabei von der Unterstützung des Konzerns.

Die Risiken im Jahr 2024 und 2025 sind im Wesentlichen in der zurückgehenden konjunkturellen Entwicklung im gesamten europäischen Raum, insbesondere in Deutschland zu sehen. Des Weiteren führt der seit 2022 wieder zunehmende Flugverkehr speziell bei den Passagierfluggesellschaften zu erheblich steigenden Kapazitäten und somit zu einem erhöhten Preisdruck und damit verbunden zu sinkenden Erträgen. Risiken im Jahr 2024 und 2025 sind auch in der zunehmenden Entwicklung der Internetverkäufe zu sehen. Diese stellen auch eine Bedrohung der Preisstruktur im Markt dar. Generell ist mit einer weiteren Verringerung des Marktpreises für die kommenden Jahre für die Frachtdienstleistungen zu rechnen. Risiken sieht die Gesellschaft des Weiteren in dem Ausfall von Kundenforderungen aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage und der steigenden Zahlen von Insolvenzen.

Das Unternehmen rechnet seine Leistungen in Euro ab, so dass hier auch zukünftig keine nennenswerten wechselkursbedingten Risiken erwartet werden.

Der Ukraine Krieg wirkt sich bisher nicht negativ auf die Geschäftsentwicklung der Neutral Airfreight aus. So unterhält die Gesellschaft keine Geschäftsbeziehungen mit Airlines oder anderen Geschäftspartnern aus der Ukraine und Russland. Es können aber finanzielle Risiken durch den anhaltenden Krieg nicht ausgeschlossen werden.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

Voraussichtliche Entwicklung

Insgesamt wird die zukünftige Geschäftsentwicklung positiv von der Geschäftsführung gesehen. Es wird für das Jahr 2024 mit einem leicht höheren Umsatz gerechnet und mit einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres.

 

Burgwedel, den 5. Dezember 2024

Alexander Paul, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 236.585,13 133.360,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.750,00
II. Sachanlagen 229.835,13 133.360,03
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.835,13 133.360,03
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.000,00
B. Umlaufvermögen 4.791.532,17 7.925.327,48
I. Vorräte 3.781,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.023.943,25 6.549.014,77
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 152.666,28 694.335,01
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.871.276,97 5.854.679,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.767.588,92 1.372.531,20
Summe Aktiva 5.028.117,30 8.058.687,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.622.624,13 2.237.948,27
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.212.948,27 1.096.051,04
III. Jahresüberschuss 384.675,86 1.116.897,23
B. Rückstellungen 1.084.562,80 2.139.416,36
C. Verbindlichkeiten 1.320.930,37 3.681.322,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 204.234,23 2.185.458,34
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.116.696,14 1.495.864,54
Summe Passiva 5.028.117,30 8.058.687,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 1.223.757,11 2.415.420,44
2. Personalaufwand 494.091,88 592.120,09
a) Löhne und Gehälter 399.902,21 512.507,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 94.189,67 79.613,02
3. Abschreibungen 32.020,05 13.160,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 32.020,05 13.160,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 139.891,02 149.027,64
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 46,86 46,31
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 173.078,30 544.215,48
6. Ergebnis nach Steuern 384.675,86 1.116.897,23
7. Jahresüberschuss 384.675,86 1.116.897,23

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

Firmenname laut Registergericht: Neutral Airfreights Consultants GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Burgwedel
Registergericht: Hannover
Register-Nr.: HRB 220084

Der Jahresabschluss der Neutral Airfreights Consultants GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklausel wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Für betragsmäßig kleinere Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens wurde wie folgt vorgegangen:

Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betrafen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellten; die Auflösung des Postens erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagengegenstände

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 152.666,28 (Vorjahr: € 694.335,01) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 152.666,28 enthalten (Vorjahr: € 694.335,01). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 133.254,90 (Vorjahr: € 694.335,01) enthalten.

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gemäß § 272 HGB. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 728) und mitarbeiterbezogene Rückstellungen (T€ 93).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 192.921,74 (Vorjahr: € 2.180.905,35) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 11.312,49 (Vorjahr: € 4.552,99) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (ausgewiesen in den verbundenen Unternehmen) betragen € 173.927,24 (Vorjahr: € 2.185.458,34). Darin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 162.614,75 (Vorjahr: € 2.180.905,35) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 11.312,49 (Vorjahr: € 4.552,99) enthalten.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt € 1.320.930,37, davon beläuft sich der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf € 1.320.930,37 (Vorjahr: € 3.681.322,88).

Die Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind bis auf geschäftsübliche Sicherungsgeschäfte wie Eigentumsvorbehalte u. a. ebenfalls unbesichert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, und zwar aus den Mietverträgen der genutzten Büroflächen und Parkplätzen von €40.741 jährlich. Die Gesamtverpflichtung über die Vertragslaufzeit beträgt ca. € 258.000.

V. Sonstige Angaben

Vorschlag der Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Alexander Paul ausgeübter Beruf: Kaufmann

Der Geschäftsführer hat Einzelvertretungsbefugnis. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Neutral Airfreights GmbH wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft der International Airfreights Associates B.V., Sitz in Hoofddorp, Niederlande einbezogen. Die International Airfreights Associates B.V. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 5 Mitarbeiter, von denen 2 Mitarbeiter in der Verwaltung tätig sind und 3 Mitarbeiter im operativen Geschäft. Nicht darin enthalten sind Geschäftsführer.

Nachtragsbericht

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

 

Burgwedel, den 5. Dezember 2024

Alexander Paul, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0 6750 0 0 6750
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 152.526,66 120.495,15 0,00 0,00 273.021,81
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 8.000,00 0,00 0,00 8.000,00
Summe Sachanlagen 152.526,66 128.495,15 0,00 0,00 281.021,81
Summe Anlagevermögen 152.526,66 135.245,15 0,00 0,00 287.771,81
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Abschreibungen lfd. Jahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.166,63 32.020,05 0,00 0,00 51.186,68
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 19.166,63 32.020,05 0,00 0,00 51.186,68
Summe Anlagevermögen 19.166,63 32.020,05 0,00 0,00 51.186,68
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
6.750,00 0,00
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.360,03 133.360,03
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
8.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 229.835,13 133.360,03
Summe Anlagevermögen 236.585,13 133.360,03

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Neutral Airfreight Consultants GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Neutral Airfreight Consultants GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Neutral Airfreight Consultants GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt/M., 05.12.2024

Bornhausen Consulting GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft

Jörg Bornhausen, Wirtschaftsprüfer

Michael Bornhausen, Wirtschaftsprüfer

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