TH Holding Steuerberatungsgesellschaft mbH
Selbe AdressePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Egbert Kerstholt seit 24.5.2024 | Geschäftsführer |
James Nicholas Lloyd Spencer seit 5.6.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Portland Deutschland GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der Portland Deutschland GmbH, Gladbeck
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Portland Deutschland GmbH, geschäftsansässig in Gladbeck und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 31260, hat als Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne das § 1 Absatz 1a KWG auf ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 grundsätzlich die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und des GmbHG sowie unter der Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute sowie der spezifischen Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert waren zum Bilanzstichtag nicht erforderlich. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Details zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr können dem beigefügten Anlagespiegel entnommen werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten von € 7.155,03 angesetzt und bestehen vorwiegend aus Forderungen aus Ertragssteuerüberzahlungen (€ 6.008,00) und Umsatzsteuer (€ 1.147,03). Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht. Die aktiven latenten Steuern beruhen ausschließlich auf der Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge in Höhe von € 162.916,06. Abweichungen zwischen handels- und steuerbilanziellen Ansätzen bestehen nicht. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 33,15 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die anderen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen umfassen neben ausstehenden Rechnungen im Wesentlichen die Kosten der Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Fristengliederung (in €) der Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 9 RechKredV stellt sich wie folgt dar:
Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Forderungen an Kunden und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen jeweils in voller Höhe die Gesellschafterin der Portland Deutschland GmbH. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden. Eventualverbindlichkeiten ist die Gesellschaft nicht eingegangen. Das Stammkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2023 nominal € 100.000,00. Das Stammkapital wurde am 17. Juni 2021 in das Handelsregister eingetragen. In die Kapitalrücklage der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 insgesamt € 70.000,00 eingestellt worden. Sie beträgt zum 31. Dezember 2023 € 185.000,00. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von € 21.410,89. Im Vorjahr 2022 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von € 25.407,68 ausgewiesen. Es ergibt sich unter Berücksichtigung eines Verlustvortrags in Höhe von € 130.714,73 ein Bilanzverlust von € 109.303,84. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Erträge nach Ländern gemäß § 34 Abs. 2 RechKredV stellt sich wie folgt dar: Alle Erlöse wurden in Deutschland getätigt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine Erträge aus Währungsumrechnung. Sonstige Angaben Nach § 2 Abs. 10 KWG waren unter der Haftung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 keine Vermittler tätig und bei der BaFin angemeldet. Im Jahr 2023 wurde durchschnittlich 0,25 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der The Fuel Trading Company Ltd., York, Vereinigtes Königreich. Die Muttergesellschaft hat zum 31.08.2022 und zum 31.08.2023 einen Konzernabschluss aufgestellt. Diese sind im Companies House (England und Wales), Cardiff, Vereinigtes Königreich, unter Nr. 06880902 hinterlegt. Zur Geschäftsführung der Gesellschaft ist Herr James Spencer berufen. Auf die Angabe der Organbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet Der auf das Geschäftsjahr entfallende Aufwand für die durch den Abschlussprüfer erbrachten Leistungen beträgt netto insgesamt € 8.000,00. Diese betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs keine
Gladbeck, 31. März 2023 Geschäftsführung Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Geschäftsmodell und Ziele Die Portland Deutschland GmbH agiert als Tochterunternehmen der The Fuel Trading Company Ltd., York, Großbritannien im Wesentlichen auf dem Feld der Abschlussvermittlung für ihr Mutterunternehmen und erhält erfolgsabhängige Vermittlungsprovisionen. Um die Positionierung und nachhaltige Etablierung der Dienstleistungen der Muttergesellschaft auf dem deutschen Markt zu erreichen, ist die Portland Deutschland GmbH bemüht fortlaufend neue Kunden zu gewinnen und durch eine zuverlässige Betreuung, den qualitativen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Auf diese Weise soll ein Stamm an Bestandskunden aufgebaut werden, auf dessen Basis der Geschäftsbetrieb dauerhaft bestehen und ausgebaut werden kann. Dabei ist neben der Akquise und Betreuung der Kunden durch die Portland Deutschland GmbH insbesondere die Qualität der für die Muttergesellschaft vermittelten Produkte essenziell. Angestrebt wird ein gesundes und nachhaltiges Volumen- und Ertragswachstum auf dem Hauptbetätigungsfeld der Abschlussvermittlung. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In seinem jüngsten Ausblick zur Entwicklung der Weltwirtschaft vom 30. Januar 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF), dass sich die Erholung der Weltwirtschaft trotz zahlreicher Krisen als überraschend widerstandsfähig erweist, aber die Erholung je nach Volkswirtschaft unterschiedlich schnell ausfällt. Der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) ging von 3,5 % im Jahr 2022 auf prognostizierte 3,1 % im Berichtsjahr zurück. Insgesamt bleibt die Wirtschaftsaktivität weiter hinter dem Niveau vor der Covid-19-Pandemie zurück. Wesentliche Hindernisse für eine Konjunkturerholung sind die langfristigen Folgen der Pandemie, geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren wie Inflation und eine straffere Geldpolitik. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der erneut aufgeflammte Konflikt im Nahen Osten belasten die wirtschaftliche Entwicklung, da sie die geoökonomische Zersplitterung beschleunigen und Warenströme behindern, was zu Preisspitzen bei Lebensmitteln und Energie führen könnte. Insgesamt geht der IWF davon aus, dass die weltweite Inflation im Jahr 2023 stärker als erwartet zurückging, aber weiter über dem Zielniveau lag. Die anhaltend hohen Inflationsraten veranlassten die Zentralbanken, die Leitzinsen zu erhöhen, und hohe Schulden führten in einigen Ländern zu einer strafferen Fiskalpolitik. Die Krise im chinesischen Immobiliensektor stellt weiterhin ein Risiko dar, da sie sich vertiefen und globale Auswirkungen entfalten könnte. Den letzten Prognosen des IWF zufolge ging das weltweite Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,5% im Geschäftsjahr 2022 auf 3,1% im Geschäftsjahr 2023 zurück. Die Eintrübung der Konjunktur betrifft insbesondere die Euro-Zone. Während die Wirtschaftsleistung der Industrienationen durchschnittlich um 1,6% wuchs (Vj.: 2,6%), verzeichnete die Euro-Zone lediglich ein Plus von 0,5% (Vj.: 3,4%). Die Schwellen- und Entwicklungsländer verzeichneten im Geschäftsjahr 2023 ein BIP- Wachstum von 4,1 % (Vj.: 4,1%). Die Ölpreise blieben durch eine Kombination aus robustem Nachfragewachstum und OPEC- Produktionskürzungen über weite Strecken des Jahres 2023 auf einem hohen Niveau. Der Brent lag 2023 im Durchschnitt bei 83 $/Barrel, gegenüber $101/Barrel im Vorjahr. Der strukturelle Aufschwung der Mobilität nach dem COVID-19 (Flugzeuge und Benzin) unterstützte das deutlich über dem Trend liegende Nachfragewachstum. Geschäftsverlauf Nachdem das Jahr 2022 als erstes volles Geschäftsjahr der Portland Deutschland GmbH nicht zufriedenstellend verlaufen war, wurden im Geschäftsjahr 2023 verschiedene Umorganisationsprozesse in Gang gesetzt und eine strategische Neuausrichtung des Vertriebs angestoßen. Das Geschäftsjahr 2023 war von folgenden Ereignissen und Einflussfaktoren geprägt:
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Portland Deutschland GmbH, welche im Nachgang noch im Einzelnen dargestellt wird, war im Geschäftsjahr 2023 insbesondere durch die als Ergebnis der nicht zufriedenstellenden Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 eingeleiteten internen Umorganisationsvorgänge und Umstrukturierungen geprägt. Durch eine Verschlankung der Personalstruktur und eine Erhöhung der Provisionsvergütung konnten im Geschäftsjahr 2023 erstmalig ein positives Ergebnis erwirtschaftet und die Anlaufverluste verringert werden. Des Weiteren wurde eine strategische Neuausrichtung beschlossen, mit deren Hilfe der Ausbau des Geschäftsfelds der Abschlussvermittlung in den folgenden Geschäftsjahren intensiviert werden soll. Der Abbau der umsatzunabhängigen Kosten der Gesellschaft hat den Bedarf der Zuführung von Eigen- und Fremdkapital durch die Gesellschafter nachhaltig verringert und stellt einen Beitrag zur Risikominimierung dar. Die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage der Portland Deutschland GmbH ist geordnet. Vermögenslage Im folgenden Bilanzvergleich sind abweichend von der Gliederung der Bilanz, die Aktiv- und Passivposten in zusammengefasster Form nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert worden. Dabei werden als „kurzfristig“ Posten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und als „langfristig“ solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr ausgewiesen.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag geprägt von Forderungen an Kreditinstitute über T€ 142,6 (entsprechen 54,1% der Bilanzsumme), die ausschließlich auf liquide Mittel in Form von Kontokorrentguthaben entfallen, sowie von aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 54,0 (entsprechen 20,5% der Bilanzsumme), welche aus zukünftigen Steuervorteilen wegen der angefallenen Anlaufverluste resultieren. Forderungen an Kunden bestehen in Höhe von T€ 31,3 (entsprechen 11,9% der Bilanzsumme).
Die Passivseite der Bilanz ist geprägt von einem Eigenkapital in Höhe von T€ 175,9 und unverzinslichen Gesellschafterverbindlichkeiten von T€ 69,2 (entsprechen zusammen 93,1%) der Bilanzsumme. Daneben bestehen insbesondere Rückstellungen über T€ 13,9 (entsprechen 5,3% der Bilanzsumme), davon T€ 12,0 für Jahresabschlusskosten. Finanzlage Die nachfolgend dargestellte Kapitalflussrechnung ist aus der Bilanz sowie der Gewinn und Verlustrechnung abgeleitet. Sie erläutert die Veränderung des Finanzmittelfonds (Barreserve und täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute). Die einzelnen Zahlungsströme wurden indirekt ermittelt aus der Veränderung der Bilanzposten, bereinigt um die zahlungswirksamen Posten. Die Zahlungsströme wurden entsprechend ihrer Zugehörigkeit, der operativen Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit oder der Finanzierungstätigkeit zugeordnet.
Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 dient unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen die folgende Betriebsergebnisrechnung:
Vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensbezogenen Einflussfaktoren stiegen die Provisionserträge von T€ 95,6 um T€ 49,6 bzw. 51,8% auf T€ 145,1. Des Weiteren wurden aufgrund des veränderten Zinsniveaus erstmalig wieder Zinserträge in Höhe von T€ 0,1 erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 25,3. Sie resultieren aus der Weiterbelastung von Personalkosten an die Muttergesellschaft für die Übernahme von unterstützenden Dienstleistungen in Deutschland. Die Abnahme um T€ 28,7 bzw. 53,1% resultiert aus der Trennung von dem bisherigen Geschäftsführer zur Mitte des Jahres 2023, weshalb mangels Personalaufwands eine anteilige Weiterberechnung ausschied. Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich von T€ 202,7 um T€ 64,5 oder 31,8% auf T€ 138,2. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen in einem Rückgang der Personalaufwendungen durch Trennung von dem bisherigen angestellten Geschäftsführer zur Mitte des Geschäftsjahrs begründet. Dementsprechend sanken die Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 61,6 bzw. 48,7%, während sich die anderen Verwaltungsaufwendungen lediglich um T€ 2,9 bzw. 3,8% reduzierten. Die Portland Deutschland GmbH beendete das Geschäftsjahr 2023 erstmalig mit einem Jahresüberschuss von T€ 21,6. Zuvor wurden stets Jahresfehlbeträge (im Vorjahr T€ 25,4) erwirtschaftet. Die Umkehr in den Gewinnbereich liegt im Wesentlichen in einer Erhöhung der Provisionserträge bei gleichzeitigem Abbau der Personalkostenstruktur begründet. Risikobericht Die Portland Deutschland GmbH sieht sich bei ihrer Geschäftstätigkeit insbesondere Liquiditätsrisiken und operationellen Risiken ausgesetzt. Als wesentliche Finanzierungsquelle der Gesellschaft sind Provisionen aus vermittelten Geschäften sowie die freie Liquidität der Gesellschaft. In der derzeitigen Phase des Aufbaus und der Etablierung der Geschäftstätigkeit ist die Portland Deutschland GmbH zusätzlich auf eine planmäßige Gesellschafterfinanzierung angewiesen. Die Überwachung der Risiken der Gesellschaft übernimmt das Management-Team der Portland Deutschland GmbH. Dieses betrachtet ergänzend zu betriebswirtschaftlichen Auswertungen aus der ex post-Perspektive insbesondere die Kennzahlen
auf monatlicher Basis um etwaigen Liquiditätsbedarf und wesentliche finanzielle Risiken bereits im Vorfeld antizipieren zu können. Nachfolgend wird noch zu einzelnen möglichen Risikofeldern für die Portland Deutschland GmbH Stellung genommen. • Handel Bei der Portland Deutschland GmbH existiert kein marktbasierendes Handelsrisiko, da der Handel über die The Fuel Trading Company Ltd. in Großbritannien abgewickelt wird. Portland Deutschland GmbH erhält lediglich eine feste Provision auf Verkäufe, die von der The Fuel Trading Company Ltd. getätigt werden. • Kredit Das einzige Kreditrisiko, dem die Portland Deutschland GmbH ausgesetzt ist, besteht in den Geschäften mit der The Fuel Trading Company Ltd. und in der Fähigkeit dieses Unternehmens, Portland Deutschland GmbH Provisionen zu zahlen. Wir glauben, dass dieses Risiko angesichts der Bilanzstärke von der The Fuel Trading Company Ltd. sehr gering ist. • Devisen Alle Zahlungen an die Portland Deutschland GmbH erfolgen in Euro, sodass für das Unternehmen keine Wechselkursrisiken bestehen. • Brexit Der Bexit stellt für die Portland Deutschland GmbH nur insofern ein Risiko dar, als dass deutsche Unternehmen, die mit einem im Vereinigten Königreich ansässigen Unternehmen (The Fuel Trading Company Ltd.) zu tun haben, möglicherweise negativ gestimmt sind. Wir glauben, dass dieser negative Ausblick stetig abnimmt. • Krieg in der Ukraine Der Krieg in der Ukraine stellt weiterhin ein grundlegendes Risiko für die Weltwirtschaft und auch die Performance der Portland Deutschland GmbH dar. Das Risiko für die Portland Deutschland GmbH ist allerdings nicht größer als für jedes andere in Europa tätige Unternehmen. Prognose- und Chancenbericht Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Jahr 2022 hat die Portland Deutschland GmbH im Geschäftsjahr 2023 eine wesentliche strukturelle Kostenreduktionen umgesetzt. Daneben hinaus wurde die bisherige Vertriebstätigkeit evaluiert und eine strategischer Neuausrichtung beschlossen. Nachdem das Geschäftsjahr 2023 von einer Konsolidierung und strategischer Planung geprägt war, soll das Geschäft der Portland Deutschland GmbH unter Umsetzung der beschlossenen strategischen Neuausrichtung nachhaltig erfolgreich ausgebaut werden. Als Maßnahme der strategischen Neuausrichtung ist im Februar 2024 die Aufnahme der GST GmbH, mit Sitz in Mülheim an der Ruhr, als Minderheitsgesellschafterin der Portland Deutschland GmbH neben der The Fuel Trading Company Ltd. umgesetzt worden. Auf diesem Weg sollen Synergieeffekte hinsichtlich des Vertriebs auf dem deutschen Markt gehoben und eine kontinuierliche sowie nachhaltige Steigerung des Vermittlungsvolumens bei geringer umsatzunabhängiger Kostenstruktur erzielt werden. Für 2024 rechnet die Gesellschaft daher mit einer Steigerung des Volumens der Provisionserträge, welche unterstützt durch die umgesetzten nachhaltigen Kostenreduktionen auch eine weitere Verbesserung des Jahresergebnis für die Portland Deutschland GmbH nach sich ziehen wird.
März 2024 Im Namen der Geschäftsführung: J N L Spencer, Director BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Portland Deutschland GmbH, Gladbeck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Portland Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Portland Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 29. Mai 2023 ECOVIS WSLP GmbH Dr. Markus Beermann, Wirtschaftsprüfer Markus Willenborg, Wirtschaftsprüfer |
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