Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 24675
Eingetragen
23.7.2012
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
ist der Erwerb, die Verwaltung und die Liquidation von Forderungen, insbesondere von abgeschriebenen oder teilwertberichtigten Kreditforderungen und Kreditportfolien. Die Gesellschaft betreibt keine Bankgeschäfte im Sinne von§ 1 KWG. Die Gesellschaft wird Geschäfte, zu deren Vornahme es öffentlich/rechtlicher Erlaubnis bedarf, nicht vornehmen, solange solche Erlaubnis nicht wirksam erteilt ist.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Hemkentokrax
seit 25.7.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Tommy Speicher
seit 23.7.2012
Prokura
Prokura
Anja Wünderlich
seit 23.7.2012
Prokura
Torsten Knapp
seit 23.7.2012
Prokura
Jörg Dr. Keibel
seit 23.7.2012
Prokura
Ramona Intven
seit 23.7.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HOIST Kredit ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
HOIST Kredit AB
Sweden
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

HOIST GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   568.576,01   791.533,05
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.562.551,52   1.524.699,01  
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.562.551,52 11.841,23 1.536.540,24
    2.131.127,53   2.328.073,29
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 121.140,85   0,00  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 79.345,21   141.725,22  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.230.709,50 1.431.195,56 1.305.158,37 1.446.883,59
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   11.692.644,81   12.820.639,75
    13.123.840,37   14.267.523,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten   391.245,36   264.675,93
    15.646.213,26   16.860.272,56

Passiva

       
    31.12.2015   31.12.2014
    EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   512.000,00   512.000,00
II. Kapitalrücklage   7.221.636,29   7.221.636,29
III. Gewinnrücklagen        
Andere Gewinnrücklagen   80.508,37   80.508,37
IV. Verlustvortrag   -183.105,36   -533.312,36
V. Jahresüberschuss   456.438,12   350.207,00
    8.087.477,42   7.631.039,30
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   1.815.990,00   1.714.915,00
2. Steuerrückstellungen   558.977,37   572.501,55
3. Sonstige Rückstellungen   2.147.771,87   1.709.895,18
    4.522.739,24   3.997.311,73
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   160.941,90   252.424,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   185.604,68   522.661,66
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   1.620.739,80   3.315.735,91
4. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern EUR 200.577,45 (i. Vj. EUR 203.419,05) - - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.598,82 (i. Vj. EUR 0,00) -   1.068.710,22   1.141.099,90
    3.035.996,60   5.231.921,53
    15.646.213,26   16.860.272,56

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015 2014
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   28.305.764,29 25.439.449,43
2. Sonstige betriebliche Erträge   6.537.258,26 6.654.338,27
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen   -1.700.188,40 -1.637.997,89
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -14.319.911,73   -12.961.057,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - davon für Altersversorgung EUR 298.471,94 (i. Vj. EUR 306.021,88) - -2.903.550,33 -17.223.462,06 -2.593.487,98
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -847.113,03 -654.481,41
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -14.132.928,84 -13.456.294,61
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.288,55 (i. Vj. EUR 67.848,00) -   4.288,55 67.848,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -   7.899,95 2.400,98
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) - - davon aus Aufzinsungen EUR 90.749,00 (i. Vj. EUR 93.571,00) -   -90.749,00 -93.583,00
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   860.769,72 767.134,13
11. Außerordentliche Aufwendungen   -33.012,00 -33.011,00
12. Außerordentliches Ergebnis   -33.012,00 -33.011,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -350.947,22 -383.916,13
14. Sonstige Steuern   -20.372,38 0,00
15. Jahresüberschuss   456.438,12 350.207,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die HOIST GmbH erfüllt im Geschäftsjahr 2015 die Kriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die unter diesem Posten ausgewiesene EDV-Software wird linear über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich plan­mäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Dabei werden Nutzungsdauern zwischen drei und dreizehn Jahren zugrunde gelegt.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als € 150, jedoch nicht mehr als € 1.000 betragen, wird ein Sammelposten (Abschreibungspool) gebildet, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren aufgelöst wird. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz verwendet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch im Berichtsjahr erstmalig gebildete pauschalierte Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 322 Rechnung getragen.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits im Geschäftsjahr geleistete Zahlungen für Leistungen, die erst im Folgejahr bezogen werden, ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden gemäß der versicherungsmathematischen Gutachten zum 31. Dezember 2015 mit dem Wertansatz nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung vor/nach BilMoG wird gemäß der Erleichterungsvorschrift des Art. 67 Abs. 1 EGHGB in 15 gleichen Raten beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 zugeführt. Der zum Bilanzstichtag restlich verbleibende Unterschieds­betrag beträgt T€ 297.

Die Pensionsverpflichtungen wurden unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode. Den Berechnungen wurde unter Anwendung von IDW RS HFA 30 Tz. 65 ein Rech­nungszinssatz von 3,89% p.a, ein Anwartschaftstrend von 2,0% p.a., ein Beitragsbemessungstrend von 2,25% p.a. und ein Rententrend von 2,0% p.a. zugrunde gelegt. Die Verpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf T€ 1.816.

Weiterhin wurde im Geschäftsjahr eine bestehende und passivierte Versorgungszusage in Höhe von T€ 320 mit bestehenden für zunächst T€ 300 angeschafften und zum Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 320 aktivierten Vermögensgegen­ständen gem. § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB saldiert. Hieraus resultiert keine Nettoverpflichtung zum Bilanzstichtag.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2001 die Altersversorgung für einen Teil ihrer Mitarbeiter von einer unmittelbaren Zusage auf eine rückgedeckte Unterstützungskasse umgestellt. Für die Mitarbeiter, die dieser Änderung zugestimmt haben, hat die Unterstützungskasse sowohl die bereits erdienten als auch die zukünftigen Ansprüche auf Altersversorgungsleistungen übernommen. Die Rückdeckung erfolgt über eine Kapitallebensversicherung, die die Unterstützungskasse für jeden Mitarbeiter abgeschlossen hat, und deren Bezugsberechtigter sie ist. Die Versicherungsprämie für 2015 in Höhe von T€ 160 ist unter den Aufwendungen für Altersversorgung ausgewiesen. Die Bilanzierung der aus dieser mittelbaren Zusage resultieren­den Verpflichtungen erfolgt in Einklang mit Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB.

Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz sind grundsätzlich latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB in der Handelsbilanz anzusetzen, sofern sich die Unter­schiedsbeträge voraussichtlich in den nachfolgenden Jahren abbauen. Bei der HOIST GmbH ergeben sich im Wesentlichen aktive latente Steuern aus der unterschiedlichen Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen der letzten sieben Jahre abgezinst. In den Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus der als Anlage beigefügten gesonderten Aufstellung (Anlagespiegel).

Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegen die HOIST Finance AB Stockholm/Schweden und die HOIST Italia S.r.l. Rom/Italien aus Leistungen der HOIST GmbH ggü. diesen Gesellschaften.

Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten Guthaben in Höhe von T€ 1.600, welche im Rahmen der Gestellung eines Avals für die Abwicklung eines Immobilienverkaufs temporär verpfändet wurden.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 512.000,00 und ist eingeteilt in 10.240 Geschäftsanteile mit einem jeweiligen Nennbetrag von € 50,00.

Die Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von T€ 301 für Rückstellungen aus Körperschaft­steuern inkl. Solidaritätszuschlag und in Höhe von T€ 258 für Gewerbesteuern.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.148 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für variable Gehaltsbestandteile (T€ 673), Restrukturierung (T€ 579), Urlaubs- und Gleitzeitverpflichtungen (T€ 238), Prozessrisiken (T€ 182), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 120) sowie Jahresabschlussprüfungs- und Steuerberatungskosten (T€ 109).

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ausschließlich Weiterleitungsverpflichtungen aus dem Inkassogeschäft.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.621 (Vorjahr: T€ 3.316) enthalten, die sämtlich gegenüber der Gesellschafterin HOIST Kredit AB mit Sitz in Stockholm bestehen.

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 28.306 enthalten auf die HOIST GmbH entfallende Anteile der Zahlungseingänge auf Forderungen, deren rechtliche Nutzung der Gesellschaft von der Gesellschafterin übertragen wurde, sowie Provisionen aus der Bearbeitung von und aus dem von der Gesellschaft durchgeführten Forderungsinkasso für dritte Kreditinstitute.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 6.537 betreffen im Wesentlichen die Weiterbelastung von Kosten und Leistungen an verbundene Unternehmen (T€ 5.851), Erträge aus der Weiterbelastung von beitreibungsrelevanten Kosten an externe Mandanten (T€ 432), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 224) und periodenfremde Erträge (T€ 28).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 14.133 betreffen im Wesentlichen Beitreibungskosten (T€ 4.524), Kostenumlagen von verbundenen Unternehmen für bezogene Leistungen (T€ 2.396), Office Kosten (T€ 2.252), Dienstleistungskosten (T€ 1.035), IT-Kosten (T€ 1.034), Gebäudekosten (T€ 1.026), Zuführung Wertberichtigung (T€ 674), Telefonkosten (T€ 499) und Kfz-Kosten (T€ 355).

Von den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen T€ 171 auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie T€ 180 Gewerbesteuer.

In den außerordentlichen Aufwendungen sind T€ 33 aus der ratierlichen Zuführung resultierend aus dem Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen vor/nach BilMoG bzw. gemäß der Erleichterungsvorschrift des Art. 67 Abs. 1 EGHGB enthalten.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die HOIST GmbH hat als Rechtsnachfolger der HOIST Immobilien GmbH gegenüber einem Dritten die Übernahme des Schuldbeitritts mit Erfüllungsübernahme aus einer Pension eines ehemaligen Arbeitnehmers vereinbart. Das potenzielle Risiko aus der Eventualverbindlichkeit zum 31. Dezember 2015 beträgt T€ 60. Aufgrund der guten Bonität des originären Schuldners geht die Gesellschaft nicht davon aus, aus dieser Eventualverbindlichkeit in Anspruch genommen zu werden.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich für die Gesellschaft finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen und Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 4.921 bis zum Jahr 2025.

Das Gesamthonorar der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr fließt in den Konzernabschluss der obersten Konzernmuttergesellschaft, der HOIST International AB/ HOIST Finance AB, ein und wird daher nicht berichtet.

Organe

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Beirat und die Geschäftsführung.

Dem Beirat gehören an:

 

Jörgen Olsson, CEO HOIST Kredit AB, Enebyberg/Schweden

 

(Vorsitzender des Beirates bis zum 03.02.2016, danach stellvertretender Vorsitzender des Beirats)

 

Liselotte Hjorth, Mitglied in diversen Aufsichtsräten (u.a. HOIST Finance AB), König­stein (ab 02.06.2015 bis 03.02.2016 stellvertretende Vorsitzende des Beirates, danach Vorsitzende des Beirats), ab 05.05.2015

 

Dr. Achim Prior, Rechtsanwalt, Meerbusch

 

Pontus Sardal, CFO HOIST Kredit AB, Täby/Schweden, bis 05.05.2015

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Hans-Werner Kegel, CEO, Ratingen

 

(Vorsitzender der Geschäftsführung), bis 07.02.2016

 

Henrik Gustafsson, CEO, Stockholm/Schweden (Vorsitzender der Geschäftsführung), ab 08.02.2016

 

Sven Krüssel, CFO, Düsseldorf

 

Anja Buttgereit, COO, Haltern am See, ab 01.10.2015

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Berichtsjahr T€ 627. Der Beirat erhielt eine Vergütung in Höhe von T€ 13. Für ehemalige Geschäftsführer bestehen zum 31.12.2015 Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 1.454.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 346 Mitarbeiter, davon 245 Frauen und 101 Männer (Vorjahr: 338 Mitarbeiter).

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem bestehenden Bilanzverlust aus dem Vorjahr zu verrechnen und diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben zum Konzernabschluss

Alleingesellschafterin der HOIST GmbH, Duisburg, ist die HOIST Kredit AB mit Sitz in Stockholm. Der Jahresabschluss der HOIST GmbH, Duisburg, wird in den Konzernabschluss der HOIST Kredit AB, Stockholm, als kleinstem Kreis von Unternehmen einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Stockholm erhältlich. Des Weiteren wird der Jahresabschluss der HOIST GmbH, Duisburg, in den Konzernabschluss der HOIST Finance AB, Stockholm, als größtem Kreis von Unternehmen, einbezogen. Der Konzernabschluss der HOIST Finance AB wird beim Handelsregister (Company Registry 556012-8489) in Stockholm hinterlegt werden.

 

Duisburg, den 28. Februar 2016

HOIST GmbH

Henrik Gustafsson

Sven Krüssel

Anja Buttgereit

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 1.454.552,74 186.955,50 0,00 1.641.508,24
2. Portfoliorechte 40,80 0,00 0,00 40,80
  1.454.593,54 186.955,50 0,00 1.641.549,04
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.433.306,41 475.053,00 0,00 3.908.359,41
2. Geleistete Anzahlungen 11.841,23 0,00 -11.841,23 0,00
  3.445.147,64 475.053,00 -11.841,23 3.908.359,41
  4.899.741,18 662.008,50 -11.841,23 5.549.908,45
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 663.032,49 409.902,14 0,00 1.072.934,63
2. Portfoliorechte 28,00 10,40 0,00 38,40
  663.060,49 409.912,54 0,00 1.072.973,03
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.908.607,40 437.200,49 0,00 2.345.807,89
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.908.607,40 437.200,49 0,00 2.345.807,89
  2.571.667,89 847.113,03 0,00 3.418.780,92
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 568.573,61 791.520,25
2. Portfoliorechte 2,40 12,80
  568.576,01 791.533,05
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.562.551,52 1.524.699,01
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 11.841,23
  1.562.551,52 1.536.540,24
  2.131.127,53 2.328.073,29

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

Grundlage und Geschäftsmodell des Unternehmens

Überblick

Die HOIST GmbH (im Folgenden auch Gesellschaft) ist Teil der europaweit agierenden HOIST-Gruppe. Unmittelbare Muttergesellschaft ist die HOIST Kredit AB mit Sitz in Stockholm. Oberste Konzernmuttergesellschaft der gesamten HOIST-Gruppe ist die HOIST Finance AB ebenfalls mit Sitz in Stockholm.

Geschäftstätigkeit

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der Einzug notleidender Forderungen. Dabei erwirbt die HOIST-Gruppe Portfolien gekündigter und ungekündigter Kredite von Banken und anderen Finanzinstituten (z. T. grundschuldbesichert) sowie Forderungen von Handelsunternehmen. Die HOIST GmbH kauft dabei treuhänderisch die Forderungsportfolien, die wirtschaftlich der HOIST Kredit AB zugeordnet sind und auch von dieser finanziert werden. Das Einziehungsrecht für die Forderungen liegt gemäß vertraglicher Vereinbarung mit der HOIST Kredit AB bei der HOIST GmbH.

Bei den Forderungen handelt es sich im Wesentlichen um Teilzahlungs- und sonstige Darlehensforderungen sowie Mietforderungen weit überwiegend an natürlichen Personen mit Sitz im deutschsprachigen Raum. Die Bearbeitung dieser Portfolien erfolgt grundsätzlich durch die HOIST GmbH. In Einzelfällen, z. B. bei im deutschsprachigen Ausland ansässigen Schuldnern, bedient sich die Gesellschaft, soweit die Forderung dies aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten rechtfertigt, spezialisierter Dienstleister. Darüber hinaus betreibt die HOIST GmbH weiterhin den Kauf von Handelsforderungen (sogenannte "Buy & Leave"-Geschäft) im Geschäftsjahr. Das "Buy & Leave"-Geschäft ist charakterisiert durch Portfoliokäufe und die anschließende Abwicklung durch externe spezialisierte Dienstleister mit dem Schwerpunkt auf Handelsforderungen bzw. Kleinstforderungen.

Umsätze bzw. Erträge ergeben sich für die HOIST-Gruppe bzw. für die HOIST GmbH aus den Zahlungen auf diese Forderungen durch die Schuldner. Dabei erhält die HOIST GmbH für ihre Tätigkeit einen Teil der realisierten Zahlung als Vergütung, während der restliche Teil an die HOIST Kredit AB weitergeleitet wird.

Ein weiteres Geschäftsfeld der HOIST GmbH ist das Servicing notleidender Kredite im Auftrag Dritter. Dabei übernimmt die HOIST GmbH als Dienstleister den Einzug der Forderungen im Namen und für Rechnung der auftraggebenden Finanzinstitute. Die HOIST GmbH erhält für diese Dienstleistung eine, teilweise erfolgsabhängige, Vergütung.

Die HOIST GmbH verfügt grundsätzlich über Ressourcen und das nötige Know-how für die gesamte Prozesskette. Diese umfasst die vertriebliche Anbahnung der Portfoliokäufe für die HOIST-Gruppe, die detaillierte Analyse und Preisstellung der angebotenen Portfolien bis hin zur Einspielung der Forderungsdaten der erworbenen Portfolien in die IT-Systeme des Unternehmens und der anschließenden Bearbeitung der Forderungen durch die Kunden- und Servicecenter. In Einzelfällen bedient sich die HOIST GmbH bei der Bearbeitung der Forderungen spezialisierter Anbieter.

Darüber hinaus hat die HOIST-Gruppe aufgrund des großen Know-hows der Mitarbeiter der HOIST GmbH auch einige zentrale Unterstützungsfunktionen der Gruppe in der HOIST GmbH angesiedelt. Hierbei handelt es sich überwiegend um Dienstleistungen im Bereich der Analyse, des Pricings von Portfolien sowie der IT.

Die Gesellschaft ist an den Standorten Duisburg, Bremen und Berlin tätig. Die Forderungsbeitreibung erfolgt in den Standorten Bremen und Duisburg. Wesentliche Back Office Bereiche sind am Standort Duisburg angesiedelt. In Berlin befindet sich ein Teil der IT.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Aus Sicht der HOIST GmbH befindet sich die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer guten Verfassung. Die Erwerbstätigkeit liegt nach 2014 abermals auf einem Rekordniveau. Die Arbeitslosigkeit sinkt in diesem Rahmen und ermöglichte in 2015 unterstützt durch geringe Preissteigerungen spürbare Reallohnsteigerungen. Dies spiegelt sich auch in den wesentlichen Kennzahlen wider. Getragen durch eine lebhafte Binnennachfrage wuchs das Bruttoinlandsprodukt mit 1,7 % in 2015 robust. Auch der Staatshaushalt wird im laufenden Jahr - wie bereits 2014 und 2015 - annähernd ausgeglichen sein und strukturell eher einen leichten Überschuss ausweisen. 1

Damit haben sich die Rahmenbedingungen für das Geschäft der HOIST GmbH im Geschäftsjahr 2015 grundsätzlich weiter positiv entwickelt. Die gute Verfassung der deutschen Wirtschaft hat positive Auswirkungen auf das Zahlungsverhalten der Kunden, die mit sinkender Arbeitslosigkeit und steigenden Löhnen eher in der Lage sind, ihre Verbindlichkeiten zu begleichen. Verstärkt wird dies durch die sinkenden Energiepreise, die den Kunden die Möglichkeit geben, ihre Verbindlichkeiten schneller und in einem größeren Umfang zurückzuzahlen.

Die weiterhin hohen Bestände an Non-Performing Loans in den Bilanzen deutscher Banken haben in 2015 zu einem unverändert positiven Trend im Hinblick auf den Verkauf von Portfolien geführt. Die HOIST GmbH hat in Deutschland ein Marktvolumen (geschätzter Kaufpreis der am Markt angebotenen Forderungsportfolien) von rd. 421 Mio. € identifiziert (davon rd. 183 Mio. € NPL-unsecured). Beim Erwerb der angebotenen Forderungsportfolien war in 2015 ein verstärkter Wettbewerb zu verzeichnen. Die HOIST GmbH stellt sich dem steigenden Wettbewerb durch Effizienzsteigerungen in den produktiven Einheiten (u. a. Auslagerungen von Routinetätigkeiten und weiterer Automatisierungen) sowie Diversifizierung mit neuen Produkten sowie Erschließung neuer Kundensegmente (u. a. Handel).

Die HOIST GmbH konnte ihre Marktposition als einer der großen Inkassodienstleister in Deutschland vor allem im Kerngeschäft NPL behaupten und weiter stärken.

Die HOIST GmbH konnte im Geschäftsjahr auf dem deutschsprachigen Markt Forward Flow Verträge und Spot Portfolien mit einem Hauptforderungsvolumen von insgesamt (nominal) 356,7 M € (Vorjahr: 1.422,1 M €) erwerben. In diesem Zusammenhang sind Forward Flow Verträge als befristet abgeschlossene Verträge zu verstehen, nach denen sich der Verkäufer auf monatlicher Basis verpflichtet, aufgelaufene notleidende Forderungen zu verkaufen. Bei Spot Portfolien handelt es sich im Rahmen der jeweiligen Transaktion um ein einmaliges klar abgegrenzt zu kaufendes Portfolio. Das für das Geschäftsjahr geplante Geschäftsvolumen (gemessen an den gezahlten Kaufpreisen für die Portfolien) wurde nicht vollständig erreicht. In Wesentlichem liegt dies an dem starken Wettbewerb in Deutschland sowie der Verschiebung von geplanten Verkäufen in die nächsten Jahre durch die Banken. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 bearbeitet die Gesellschaft insgesamt 729.372 (Vorjahr: 764.108) Forderungen mit einem Hauptforderungsvolumen von (nominal) Mrd € 6,2 (Vorjahr: Mrd € 6,2).

1 Siehe auch Monatsbericht der Deutschen Bundesbank Februar 2016.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von T€ 828 (Vorjahr: T€ 734) konnte das gesetzte Ziel in Höhe von M € 2 nicht erreicht werden. Dies ist im Wesentlichen darauf zurück zu führen, dass weniger Portfolien gekauft wurden als geplant und hierdurch erwartete Erträge aus diesen Portfolien ausblieben, auf die Verschiebung der Verwertung einer grundschuldbesicherten Forderung in das Geschäftsjahr 2016 sowie Zuführungen zu Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen.

Die HOIST GmbH weist in 2015 einen Jahresüberschuss nach Steuern i. H. v. T€ 456 (Vorjahr: T€ 350) aus.

Der Brutto-Zahlungseingang (vor Weiterleitung an die HOIST Kredit AB) stieg im zurückliegenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 17,8 Prozent auf T€ 93.408 (Vorjahr T€ 79.303). Die erzielten Umsatzerlöse betrugen T€ 28.306 (Vorjahr T€ 25.439). Der Anstieg der Zahlungseingänge resultiert i. W. aus dem deutlichen Ausbau der Effizienz sowie den Effekten aus der Verwertung einer größeren grundschuldbesicherten Forderung in 2015. Aufgrund der im Vorjahresvergleich veränderten Umsatzstruktur, im Wesentlichen Anstieg des grundschuldbesicherten Anteils, und der damit einhergehenden Vergütungsstruktur haben sich die gestiegenen Zahlungseingänge nicht vollständig in den Umsatzerlösen widergespiegelt. Insbesondere sind die Margen im grundschuldbesicherten Geschäft im Vergleich zum sonstigen Geschäft niedriger.

Die gesamten Zahlungsrückflüsse auf konzerneigene Portfolien hatten für die HOIST GmbH einen Umsatzeffekt in Höhe von T€ 26.639 (Vorjahr: T€ 23.388). Aus erbrachten Inkassodienstleistungen wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 1.667 (Vorjahr: T€ 2.051) erzielt. Der Rückgang der Umsatzerlöse aus Servicing resultiert überwiegend aus dem Erwerb eines bislang für einen Mandanten bearbeiteten Portfolios durch die HOIST-Gruppe.

Die betriebsgewöhnlichen Aufwendungen 2 inkl. Konzernumlagen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf T€ 33.904 (Vorjahr T€ 31.303). Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf der Erhöhung der Personalaufwendungen um T€ 1.669 und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 677. Die Personalaufwendungen sind aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen, gestiegenen Bonuszahlungen und Sonderzahlungen für Vertriebsmaßnahmen angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen durch höhere Beitreibungskosten sowie einen Einmaleffekt aus der Bildung von Wertberichtigungen verursacht worden, welcher nicht vollständig durch gesunkene konzerninterne Kostenumlagen kompensiert werden konnte.

Der Rückgang der Bilanzsumme in 2015 ggü. dem Vorjahr um T€ 1.214 auf T€ 15.646 resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der liquiden Mittel. Einhergehend verringerten sich die bestehenden Verbindlichkeiten um T€ 2.196 auf T€ 3.036 primär aufgrund gesunkener Weiterleitungsverpflichtungen an die HOIST Kredit AB sowie andere auftraggebende Finanzinstitute.

[2] Die betriebsgewöhnlichen Aufwendungen setzen sich aus den Aufwendungen für bezogene Leistungen, dem Personalaufwand, den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zusammen.

Die gute Verfassung der Gesellschaft spiegelt sich auch in der Entwicklung wesentlicher Bilanzkennzahlen wider:

2015 2014
EK-Rentabilität 3 6,0% 4,8%
Liquiditätsgrad 4 2,0 1,7
Verschuldungsgrad 5 0,9 1,2

Das bilanzielle Eigenkapital der HOIST GmbH i. H. v. T€ 8.087 unterteilt sich in ein gezeichnetes Kapital von T€ 512, Kapitalrücklagen von T€ 7.222, Gewinnrücklagen von T€ 81, Verlustvorträge von T€ 183 und einen Jahresüberschuss von T€ 456. Die Eigenkapitalrentabilität erreicht in 2015 mit 6,0 % ein sehr gutes Niveau.

Der Verschuldungsgrad konnte ggü. dem niedrigen Niveau aus 2014 weiter reduziert werden.

Der Liquiditätsgrad nimmt weiter zu und bewegt sich mit 2,0 deutlich über 1. Die Liquidität wird vorausschauend geplant und durch die hohen regelmäßigen Liquiditätszuflüsse aus den Portfolien sowie hohen Guthaben bei Kreditinstituten gesichert. Im Geschäftsjahr hat die HOIST GmbH fristgerecht alle Verbindlichkeiten nebst Zinsen erfüllt.

Es werden keine außerbilanziellen Instrumente eingesetzt.

Zum 31. Dezember 2015 blieb die Mitarbeiterzahl nahezu unverändert bei 346 (Vorjahr 341).

Zusammenfassend ist die Geschäftsführung überzeugt, dass die Vermögensposition der Gesellschaft solide und die derzeitige Kapitalstruktur sehr komfortabel ist. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft positiv und schätzt die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin als günstig ein.

[3] EK-Rentabilität = Jahresüberschuss / (Gezeichnetes Kapital + Kapitalrücklage + Gewinnrücklage ./. Verlustvortrag)
[4] Liquiditätsgrad = Liquide Mittel / (kurzfristige Verbindlichkeiten + Steuerrückstellungen + sonstige Rückstellungen)
[5] Verschuldungsgrad = (Rückstellungen + Verbindlichkeiten) / Eigenkapital

Leistungsindikatoren

Die HOIST GmbH wird im Wesentlichen über Zahlungsrückflüsse, Umsatzerlöse und Kosten gesteuert. Die Produktionseinheiten sowie die Geschäftsführung werden täglich bzw. wöchentlich über alle wesentlichen Produktionskennziffern unterrichtet, für die im Rahmen der Planung Budgetwerte ermittelt wurden. Die Entwicklung der Portfolien wird zeitnah verfolgt. Fortlaufende Abweichungen zwischen den im Rahmen des Pricings geschätzten Rückflüssen und den aktuellen Erträgen führen zu Anpassungen der Annahmen im Rahmen des Pricings neuer Portfolien und zur Korrektur der erwarteten Rückflüsse für den kommenden Budgetprozess sowie zur Ergreifung von Gegenmaßnahmen (z. B. Spezialkampagnen).

Durch das erfolgreiche Steuern der Portfolien betragen die Rückflüsse im Durchschnitt 99-100 % der im Pricing gesetzten Ziele.

Die realisierten Zahlungsrückflüsse liegen mit T€ 93.408 unter den budgetierten Zahlungsrückflüssen in Höhe von T€ 101.011. Im Wesentlichen ist dies darauf zurück zu führen, dass weniger Portfolien gekauft wurden als geplant und hierdurch geplante Zahlungsmittelrückflüsse ausblieben. Darüber hinaus konnten in 2015 aufgrund einer zeitlichen Verzögerung bei der Verwertung von Immobiliensicherheiten geplante Zahlungsmittelrückflüsse nicht realisiert werden. Gegenüber dem Vorjahr wuchs der realisierte Zahlungsrückfluss dennoch um T€ 7.603. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen an dem Ausbau des Portfolios durch weitere Zukäufe zu Ende 2014 und verbesserten Beitreibungsprozessen.

Die gesamten Zahlungsrückflüsse auf konzerneigene Portfolien hatten für die HOIST GmbH einen Umsatzeffekt in Höhe von T€ 26.639 und lagen damit rund 8,4 Prozent unter den budgetierten Umsatzerlösen aus konzerneigenen Portfolien in Höhe von T€ 29.082. Im gleichen Zeitraum wurden Umsatzerlöse aus erbrachten Inkassodienstleistungen in Höhe von T€ 1.667 (+62,9 Prozent ggü. Budget) erzielt.

Der Gesamtumsatz der HOIST GmbH belief sich in Summe auf T€ 28.306 und damit rund T€ 1.799 (-6,0 Prozent) unter den budgetierten Umsatzerlösen.

Die gesamten Personalaufwendungen der HOIST GmbH in Höhe von T€ 17.223 lagen knapp unter den budgetierten Personalkosten. Im Gegensatz dazu überstiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 14.133 die budgetierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 18,3 Prozent. Diese Steigerung resultiert im Wesentlichen aus höheren Beitreibungskosten sowie erstmalig gebildeten Wertberichtigungen auf Forderungen. Die im Rahmen der zentralen Einkaufsfunktion entstandenen, ebenfalls enthaltenen Aufwendungen, welche an die betreffenden Konzerngesellschaften weiterverrechnet werden, haben ihre Gegenposition in den sonstigen betrieblichen Erträgen.

Darüber hinaus sind für den langfristigen Unternehmenserfolg der HOIST-Gruppe und damit auch für die HOIST GmbH neben finanziellen Steuerungsgrößen auch nicht finanzielle Steuerungsgrößen von Bedeutung. Der HOIST GmbH ist stark an einer hohen Qualität der Forderungsabwicklung gelegen, die insbesondere effektive und effiziente Abwicklungsprozesse und -abläufe voraussetzt. Hieran und an weiteren Optimierungen arbeiten die Mitarbeiter der HOIST GmbH stetig. Zur Bestätigung der Qualität unterwirft sich die HOIST GmbH jährlichen Prüfungen durch Standard & Poors Rating Services. Die bisherigen Ratings lauteten ausschließlich "Servicer Rating: Strong", das Top-Ranking in diesem Segment. Auch der Ausblick mit Stable unterstreicht die gute Position des Unternehmens im deutschen Markt.

Nachtragsbericht

Vorsitzender der Geschäftsführung war bis zum 07.02.2016 Hans-Werner Kegel. Ab dem 08.02.2016 hat diese Position Henrik Gustafsson übernommen. Die damit verbundenen Restrukturierungsaufwendungen sind im Geschäftsjahr 2016 angefallen.

Risikobericht

Liquiditätsrisiko

Das Geschäft der HOIST GmbH ist geprägt durch stetige Liquiditätsrückflüsse aus den bereits erworbenen Portfolien. Da Beitreibungserlöse zunächst vollständig an die HOIST GmbH zu leisten sind und erst nach deren Realisierung eine konzerninterne Weiterleitung erfolgt, beschränkt sich das Liquiditätsrisiko auf die Nichtbedienbarkeit der anfallenden laufenden Aufwendungen. Dies kann jedoch nur bei längerfristig die Erlöse übersteigenden laufenden Aufwendungen eintreten.

Durch die aufgebauten Liquiditätsreserven und die regelmäßige Liquiditätsplanung und -steuerung besteht nur ein geringes Risiko, dass der Gesellschaft kurz- oder mittelfristig Liquiditätsprobleme entstehen. Forderungen aus Bankguthaben bestehen ausschließlich gegenüber solchen Kreditinstituten, welche dem Einlagensicherungsfonds deutscher Banken angehören.

Strategisches Risiko

Das Geschäft der HOIST GmbH ist abhängig vom Kauf neuer Portfolien und deren Überlassung zu Beitreibung durch die Muttergesellschaft. Die wesentlichen Risiken ergeben sich aus einer strategischen Neuausrichtung der Muttergesellschaft. Der Rückgang der Präsenz der HOIST-Gruppe am deutschen Portfoliomarkt hätte einen direkten Einfluss auf das Ergebnis. Aufgrund der langfristigen Ausrichtung der HOIST-Gruppe und des Projektes Germany 2.0, mit dem die proaktive Bearbeitung des deutschen Portfoliomarkts verbessert werden soll, schätzt die Geschäftsführung dieses Risiko als gering ein.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken, die sich negativ auf den Geschäftsbetrieb auswirken könnten, bestehen in Form von Risiken für die Infrastruktur (Gebäude, Systeme, ineffiziente und ineffektive Geschäftsprozesse, Kundendaten, Mitarbeiter etc.) und aufgrund externer Ereignisse (zum Beispiel Feuer, Naturkatastrophen und Kriminalität).

Rechtsrisiko

Das Rechtsrisiko beinhaltet bei der HOIST GmbH Risiken, die durch fehlerhafte oder ungenaue Vertragsgestaltung, Verjährungs- oder Fristversäumnisse, Schäden aus Verletzung vertraglicher oder gesetzlicher Verpflichtungen, Änderung der Gesetzeslage oder Rechtsprechung, der Unsicherheit bei der Interpretation von Verträgen, Gesetzen o. ä. und der Nichtdurchsetzbarkeit bei vertraglichen Ansprüchen entstehen können. Für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, welche im Wesentlichen die Inkassotätigkeit betreffen, hat die Gesellschaft in 2015 eine Rückstellung von T€ 182 (Vorjahr T€ 148) gebildet. Diese Rückstellung deckt alle bekannten Risiken in einem ausreichenden Maße ab.

Sonstige Risiken

Unter die die HOIST GmbH betreffenden sonstigen Risiken fällt u. a. das Reputationsrisiko. Aufgrund des Hauptgeschäftszwecks der HOIST GmbH - dem Bearbeiten von Non-Performing Loans - besteht ein Risiko, dass der Ruf des Unternehmens durch Außenstehende (wie zum Beispiel Kunden/Schuldner) sowie Mitarbeiter geschädigt wird. Folgen aus diesem Risiko könnten eine schlechtere Zahlungsmoral bei den Schuldnern oder auch ein schlechterer Ruf in der Branche mit einhergehender Erschwerung von Portfoliokäufen durch die HOIST-Gruppe sein.

Risikobeurteilung

Die Gesamtrisikosituation der HOIST GmbH setzt sich aus den beschriebenen Einzelrisiken zusammen. Durch das bei der HOIST GmbH existierende Risikomanagementsystem werden Risiken frühzeitig überwacht und gesteuert. Aus Sicht der Geschäftsführung sind Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, nicht erkennbar.

Prognose- und Chancenbericht

Trotz Verunsicherungen durch erhöhte geopolitische Risiken und den Terroranschlägen in Europa sowie eines nur verhaltenden Wachstums im Europaraum erwartet die Bundesregierung eine jahresdurchschnittliche Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,7 % für das Jahr 2016 in Deutschland. 6 Das Wachstum wird getragen durch eine weiterhin lebhafte Konsumkonjunktur, dem Wohnungsbau, weiterer kräftiger Reallohnsteigerungen und einem anhaltenden Beschäftigungswachstum. Zusätzlich führen die fallenden Energiekosten zu weiteren Konsummöglichkeiten. Der niedrige Eurokurs sowie weitere Schwächen in der Weltkonjunktur (insb. China) führen zu spürenden Dämpfer in der Auslandsnachfrage. Die Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass Verbraucher und Unternehmen auf eine positive Konjunkturentwicklung vertrauen. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland liegt damit voraussichtlich abermals deutlich über dem Durchschnitt des Euroraums.

Getragen wird dies im Wesentlichen durch die gute Entwicklung des Arbeitsmarkts, der auf einen weiteren Beschäftigungsrekord zusteuert. Die günstigen Wachstums- und Gewinnaussichten der Unternehmen lassen Beschäftigung und Löhne steigen. Dies führt zu merklichen Einkommenszuwächsen für die privaten Haushalte. Angesichts der günstigen Rahmenbedingungen weiten die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Konsum und Wohnungsbau spürbar aus.

Die weiter robusten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen aus Sicht der HOIST GmbH zu einem besseren Zahlungsverhalten der Kunden, da Lohnsteigerungen in Verbindung mit abnehmender Arbeitslosigkeit den Liquiditätsspielraum der Kunden erhöhen. Zusätzlich werden durch sinkende Zinsen sowie fallende Energiekosten Mittel frei, die den HOIST-Kunden ermöglichen, auch ihre Verbindlichkeiten besser zu bedienen. Darüber hinaus führen die historisch niedrigen Zinsen auch auf der Kreditseite (u. a. Wohnungskauf) zu deutlichen Zuwächsen, was wieder vermehrt auch die Möglichkeiten für die HOIST GmbH eröffnet, attraktive Portfolien zu kaufen.

6 veröffentlichter Jahreswirtschaftsbericht 2016 des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Laut Konsumkredit-Index des Bankenfachverbandes erwarten die Banken eine weitere steigende Entwicklung der Nachfrage nach Konsumentenkrediten und das stärkste Wachstum seit Einführung des Indexes vor fünf Jahren 7 und nach dem Jahresbericht des Bankenfachverbandes "Finanzierung 2015" vom 22. April 2016 nahm das Kreditneugeschäft in 2015 um +8,7 % ggü. Vorjahr zu , was nach unserer Einschätzung langfristig zu einer weiteren Zunahme des Bestandes an Problemkrediten führen kann. Weiterhin werden die verschärften Vorgaben nach Basel III sowie Forderungen zur Reduzierung von risikogewichteter Aktiva einhergehend mit den verschärften Eigenkapitalanforderungen bei Banken zu einer Belebung des Marktes für den Verkauf von NPL-Portfolien führen.

Einige Banken haben die Voraussetzungen für einen Verkauf von notleidenden Kreditportfolien bereits durch die Bildung interner oder externer Abwicklungseinheiten geschaffen. Andere Institute werden folgen. Insgesamt erwarten wir für 2016 eine deutliche Belebung des Angebots an notleidenden Kreditportfolien. Eine weitere Chance für die HOIST GmbH ist der Erwerb von lebenden (performing) Kreditportfolien in Folge des angestrebten Rückzugs einiger Banken aus dem Kreditgeschäft bzw. aufgrund einer geänderten Geschäftsstrategie dieser Banken. Hier eröffnen sich neue Möglichkeiten für die HOIST GmbH, da alleine die HOIST GmbH - im Vergleich zu ihren größten Wettbewerbern am Markt - in der Lage ist, auch ungekündigte Kredite über die Banklizenz der Muttergesellschaft in Deutschland zu kaufen.

Auch in der weiterhin günstigen Lage auf dem Portfolio-Markt sind Wachstum, Rendite sowie der weitere Ausbau unserer starken Position am deutschen Markt für uns nach wie vor eine wichtige Voraussetzung, um unsere Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dies begleiten wir durch eine stetige Verbesserung unserer Prozesse und eine ständige Überprüfung und ggf. Anpassung unserer Kostenstrukturen. Insbesondere die Ausweitung unserer Aktivitäten im Bereich Adressrecherche und die Verstärkung unserer Ressourcen im Bereich Zwangsvollstreckung und Insolvenzbearbeitung sowie die Erweiterung der Geschäftsfelder Performing Loans, grundschuldbesicherter Non-Performing Loans (NPL) als auch "Buy & Leave" wird sich nach Einschätzung der Geschäftsführung weiterhin positiv auf die Umsatzentwicklung im Jahr 2016 auswirken. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse von 28-30 M €.

7 Prognose Bankenfachverband (Prognose 2016: Konsumkredit-Index I/2016)

Ausgehend von der aktualisierten Planung erwartet die Geschäftsführung der HOIST GmbH für das Geschäftsjahr 2016 einen leichten Anstieg des Jahresergebnisses vor Steuern auf rd. 1,3 M €. Der Anstieg wird aufgrund von Aufwendungen für Personalmaßnahmen geringer ausfallen als ursprünglich geplant.

Künftig strebt die HOIST GmbH eine weitere Verbesserung der Rentabilität an. Darüber hinaus plant die Gesellschaft einen deutlichen Anstieg von Portfolienkäufen im Jahr 2016.

Der ausgeführte Börsengang der Muttergesellschaft in Schweden hat den Spielraum der HOIST-Gruppe weiter erhöht. Durch die damit verbundenen einfacheren und günstigeren Liquiditäts- und Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten der HOIST-Gruppe und der daraus resultierenden Flexibilität für weitere Portfolioankäufe erhofft sich auch die HOIST GmbH weitere positive Effekte. Durch die günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten der Muttergesellschaft durch Kundeneinlagen erhöhen sich die Chancen für die Ersteigerung von Portfolien am Markt.

Aufgrund des prognostischen Charakters der geschäftsbezogenen Entwicklung kann die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft von der dargestellten voraussichtlichen Entwicklung abweichen.

 

Duisburg, den 30. April 2016

HOIST GmbH

Henrik Gustafsson

Sven Krüssel

Anja Buttgereit

Bestätigungsvermerk des Abschluss-prüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HOIST GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handels-rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch-führung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 6. Juni 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kügler, Wirtschaftsprüfer

Hunstock, Wirtschaftsprüfer

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