ELSPED Speditions-Gesellschaft m.b.H.Liquidiert

20097 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 14124
Eingetragen
22.7.1971
Branche
SpeditionenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Gegenstand
Speditionsgeschäfte jeder Art.

Historie

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Management

NameRolle
Marion Schott
seit 18.3.2014
Prokura
Antje Lührs
seit 4.12.2013
Geschäftsführer
Udo Klöpping
seit 9.3.2007
Prokura
Axel Frings
seit 17.6.2002
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ELSPED Speditions-Gesellschaft m. b. H.

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Lagebericht

Das Unternehmen im Überblick

Die ELSPED Speditions-Gesellschaft m.b.H. (ELSPED) wurde im Jahr 1971 gegründet und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der Registernummer HRB 14124 eingetragen. Sie bietet Speditionsdienstleistungen aller Art, insbesondere in der Seefracht an. Am 01. Oktober 2003 wurden die Geschäftsanteile der ELSPED vom damaligen Alleingesellschafter LINCAS Electro Vertriebs-Gesellschaft m.b.H. (Lincas) an die Schenker Industrial Logistics GmbH (SIL) zu 100% veräußert. Seit dem 20. Dezember 2004 besteht rückwirkend zum Januar 2004 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der SIL.

Das Geschäft der ELSPED wird geprägt durch die intensive Zusammenarbeit mit wenigen Großkunden. Damit ist die Gesellschaft in hohem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Kunden abhängig bzw. als Seehafenspedition von deren internationalen Aktivitäten und somit letztendlich auch vom konjunkturellen Verlauf der Weltwirtschaft.

Das wichtigste Ereignis im Jahr 2007 war der Vertragsabschluss mit dem Lagerhalter des Exportkonsolidierungslagers, das für einen Großkunden der deutschen Elektroindustrie im Hamburger Hafen betrieben wird. Für die Neuausrichtung unseres Qualitätsmanagement-Systems auf die Anforderungen des Zertifizierers Bureau Veritas Quality International sowie unserer Muttergesellschaft SIL haben wir die Funktion des Lokalen Qualitätsmanagement Beauftragten neu geschaffen.

Wirtschaftliches Umfeld

Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist wie oben erwähnt maßgeblich abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sowie von der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Wachstumsimpulse im Jahr 2007, vor allem in den Regionen Fernost und Lateinamerika, waren auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr.

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahr 2007 trotz Umsatzsteuererhöhung weiter verstärkt. Angesichts der anhaltend kraftvollen Expansion der Weltwirtschaft erreichten die Exporte auch in diesem Jahr hohe Zuwachsraten und machten die Bundesrepublik Deutschland zum größten Exporteur der Welt.

Der starke Euro, der deutsche Waren in Ländern, die nicht der Eurozone angehören, erheblich teurer machte, wirkte sich nur gering aus, da ein Großteil der ausgeführten Waren in Länder der EU exportiert wird.

Der Aufschwung der Weltwirtschaft hielt trotz weiterhin hoher Rohölpreise im Jahr 2007 an, hat sich jedoch im Verlauf des Jahres verlangsamt. Ausschlaggebend dafür war, dass die konjunkturelle Dynamik in den USA weiter nachließ. Wachstumsstärkste Region war erneut Asien.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz betrug sich im Berichtsjahr auf T€ 20.752 (Vorjahr T€ 22.039). Die bezogenen Leistungen sanken von T€ 19.468 im Vorjahr auf T€ 18.257 im Jahr 2007. Bei der Auftragsanzahl sowie der Anzahl der verladenen TEU konnten wir die Vorjahreszahlen wieder erreichen. Allerdings konnte, bedingt durch veränderte Lieferkonditionen unserer Auftraggeber, der Umsatz des Vorjahres nicht gehalten werden. Dieser Rückgang hatte aber nur geringfügige Auswirkungen auf den Rohertrag.

Unter Berücksichtigung von Einmaleffekten im Vorjahr, liegt der Personalaufwand trotz Neueinstellungen mit T€ 1.300 auf Vorjahresniveau (Vorjahr T€ 1.297).

Die Gesellschaft geht davon aus, dass auch in den folgenden Geschäftsjahren ein Gewinn abgeführt werden kann.

Bilanzstruktur

Bilanzstruktur in T€ 2007 2006
Anlagevermögen 49 1,3% 72 1,2%
Umlaufvermögen 3.755 98,7% 5.937 98,8%
Bilanzsumme 3.804 100,0% 6.009 100,0%
Eigenkapital 582 15,3% 582 9,7%
Rückstellungen 1.296 34,1% 1.255 20,9%
Verbindlichkeiten 1.926 50,6% 4.167 69,3%
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0 5 0,1%
Bilanzsumme 3.804 100,0% 6.009 100,0%

Die Entwicklung des Anlagevermögens resultiert ganz überwiegend aus der planmäßigen Abschreibung. Nennenswerte Zugänge gab es im Jahr 2007 nicht. Die Reduzierung des Umlaufvermögens begründet sich maßgeblich im Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Deutsche Bahn Cash Pooling).

Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen, was im Wesentlichen auf die neu gebildete Rückstellung für Archivierungskosten (T€ 63) zurückzuführen ist. Im Jahr 2007 bestand aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der SIL keine Notwendigkeit für die Bildung von Rückstellungen für Steuerverbindlichkeiten. Der Rückgang der Verbindlichkeiten resultiert ganz wesentlich aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 2.769 im Vorjahr auf T€ 662. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von T€ 1.304 in 2006 auf T€ 1.225 in 2007.

Leistungsindikatoren

Das Anlagevermögen der ELSPED ist wie im Vorjahr zu 100% durch Eigenkapital gedeckt.

Die Eigenkapitalquote betrug im Jahr 2007 15,3% (Vorjahr 9,7%). Die Eigenkapitalrendite belief sich auf 100,2% (Vorjahr 146,6%).

Die Gesellschaft konnte eine Umsatzrendite von 2,8% (Vorjahr 3,9%) und eine Rohertragsrendite von 23,0% (Vorjahr 30,3%) erzielen.

Die Liquidität 1. Grades lag bei 49,4% (Vorjahr 65,8%), die 2. Grades bei 151,8% (Vorjahr 124,2%).

Investitionen

Da sich die Investitionen der ELSPED im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen der Büroausstattung beschränken, hat dieser Punkt für die Gesellschaft nur eine untergeordnete Relevanz.

Finanzierung

Durch die Einbindung in den DB Konzern profitiert die ELSPED von den günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten des Konzerns. Das zentrale Konzerntreasury der DB AG sichert einen ganzheitlichen Auftritt an den Finanzmärkten und damit einen bereichsübergreifenden Risiko- und Ressourcenverbund. Für den DB Konzern sowie der ELSPED liegen die Vorteile in der Bündelung von Know-how, der Realisierung von Synergieeffekten und in der Minimierung der Refinanzierungskosten. Im Berichtsjahr haben die Rating-Agenturen im Rahmen ihrer jährlichen Rating-Reviews die hervorragende Bonitätsbeurteilung und den Ausblick für die DB AG erneut bestätigt: Moody's "Aa1", Standard&Poor's "AA". Das Rating von Moody's hat einen stabilen Ausblick. Die mit diesen Rating-Einstufungen der DB AG erzielbaren Vorteile in der konzernexternen Finanzierung kommen der Schenker AG im Rahmen der Konzernfinanzierung zugute.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter stellt zur besseren Vergleichbarkeit innerhalb des DB Konzerns und im Zeitablauf ab auf Vollzeitpersonen. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden dabei entsprechend ihrem Anteil an der üblichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg im Jahr 2007 auf 28 (Vorjahr: 24).

Ziele und Strategie

Das wesentliche Ziel der ELSPED ist die Sicherung der bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie die Akquisition neuer Kunden. Ein Hauptaugenmerk richtet die Gesellschaft dabei weiterhin auf die Integration der ELSPED DV-Systeme in die Wertschöpfungskette der Kunden sowie eine qualitativ hochwertige Auftragsbearbeitung, um sich von Wettbewerbern abzugrenzen.

Risiken und Chancen

Konzentrationsprozesse im Speditionsgewerbe und in der Schifffahrt verschärfen die Wettbewerbssituation für Nischenanbieter wie ELSPED ständig. Das Bestreben der Bestandskunden Kosten zu senken, führte im Jahr 2007 in einigen Geschäftsfelder zu Margenreduzierungen sowie zu Geschäftsverlusten.

Das Risikoprofil der Gesellschaft ist im Wesentlichen geprägt vom möglichen Verlust der Bestandskunden.

Änderungen in den Beteiligungsverhältnissen der Muttergesellschaft könnten sich auf die ELSPED auswirken.

Aufgrund der internationalen Ausrichtung der ELSPED als Seehafenspedition ist die Entwicklung der Gesellschaft zudem stark abhängig vom konjunkturellen Verlauf der Weltwirtschaft. Die Immobilienkrise in den USA und die daraus eventuell resultierenden negativen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, und damit auch auf die weltweite Konjunktur, stellen deshalb ein weiteres Risiko dar.

Die Abhängigkeit von der Weltwirtschaft ist bei anhaltendem positiven Verlauf der Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum jedoch auch als Chance für die ELSPED zu werten.

Darüber hinaus werden zum Bilanzstichtag und für die Zukunft keine außergewöhnlichen Risiken für die Erhaltung und erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesellschaft gesehen.

Ausblick

Nach den zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts vorliegenden Einschätzungen der Wirtschaftsforschungsinstitute werden die konjunkturellen Rahmenbedingungen in Deutschland im Jahr 2008 weiterhin positiv sein, wenn auch im Vergleich zum Vorjahr 2007 leicht abgeschwächt. Die Wachstumsprognosen für die Industrieländer entsprechen den Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Deutlich kräftiger wird das Wachstum in den Schwellenländern ausfallen. Die nachfolgenden Einschätzungen für die Konjunktur im Jahr 2008 basieren auf der Annahme einer insgesamt stabilen weltpolitischen Entwicklung.

Für Deutschland lassen die für das Jahr 2008 vorliegenden Prognosen eine Fortsetzung des Aufschwungs mit schwächerem Tempo erwarten. Das BIP wird im Jahresdurchschnitt um etwa 1,5% zunehmen. Wesentliche Triebkraft wird der private Konsum sein, da nach dem schwachen Vorjahr das steigende Arbeitsvolumen, anziehende Effektivlöhne und eine wieder zunehmende Anschaffungsneigung stützend wirken werden. Geringer werden hingegen die Wachstumsbeiträge in nahezu allen anderen Sektoren ausfallen. Ausrüstungs- und Bauinvestitionen werden schwächer expandieren als im Vorjahr. Die Exporte werden aufgrund leicht abkühlender Weltkonjunktur weniger stark zulegen. Hingegen werden die Importe aufgrund einer steigenden Binnennachfrage im Konsumbereich stärker wachsen.

Im Euro-Raum wird die wirtschaftliche Expansion kräftig bleiben, sich jedoch infolge der nachlassenden Dynamik der Weltwirtschaft und eines starken Euros etwas verlangsamen. Im Jahr 2008 wird die Wachstumsdynamik des realen BIP voraussichtlich leicht zurückgehen.

Die internationalen Transport- und Logistikmärkte werden sich auch zukünftig positiv entwickeln. Treiber werden weiterhin Verkehre aus Asien nach Europa und Nordamerika sein.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend genannten Vorbehalten.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der ELSPED Speditions-Gesellschaft m.b.H. beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Bilanz

Aktiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software-Lizenzen 0,00 833,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.356,65 67.542,16
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 3.579,55 3.579,55
48.936,20 71.954,71
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.971.281,19 2.391.373,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 916.164,29 2.695.619,91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 862.048,97 848.546,05
3.749.494,45 5.935.539,95
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.758,52 1.529,95
3.755.252,97 5.937.069,90
3.804.189,17 6.009.024,61

Passiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 55.000,00 55.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 527.000,00 527.000,00
582.000,00 582.000,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 559.043,00 557.204,00
2. Sonstige Rückstellungen 737.262,82 697.762,07
1.296.305,82 1.254.966,07
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 887,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.225.165,56 1.304.483,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 661.678,69 2.769.136,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 39.039,10 92.351,22
(davon aus Steuern € 19.549,95; Vorjahr € 22.372,83)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00;
Vorjahr € 3.120,00)
1.925.883,35 4.166.858,54
D. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.200,00
3.804.189,17 6.009.024,61

Gewinn- und Verlustrechnung

2007 2006
1. Umsatzerlöse 20.752.138,10 22.039.168,28
2. Sonstige betriebliche Erträge 61.268,70 152.463,31
20.813.406,80 22.191.631,59
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -23.400,00 -24.896,42
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -18.256.686,22 -19.467.864,03
-18.280.086,22 -19.492.760,45
4. Personalaufwand
a) Gehälter -1.067.838,64 -1.074.460,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -231.805,21 -222.661,84
(davon Altersversorgung € 19.251,70; Vorjahr € 10.543,20)
-1.299.643,85 -1.297.122,66
5. Abschreibungen auf Sachanlagevermögen -36.454,46 -41.507,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -641.901,41 -577.341,82
555.320,86 782.899,66
7. Erträge aus Beteiligungen 34.094,27 22.438,32
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.947,16 48.894,07
(davon aus verbundenen Unternehmen € 18.947,16;
Vorjahr € 48.894,07)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -25.244,02 -852,80
(davon an verbundene Unternehmen € 24.695,45;
Vorjahr € 457,51)
10. Finanzergebnis 27.797,41 70.479,59
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 583.118,27 853.379,25
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
13. Ergebnis nach Steuern 583.118,27 853.379,25
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -583.118,27 -853.379,25
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
Software-Lizenzen 250.719,80 0,00 0,00 250.719,80
II. Sachanlagevermögen
Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung 267.234,15 13.903,45 14.063,59 267.074,01
III. Finanzanlagevermögen
Beteiligungen 13.804,88 0,00 0,00 13.804,88
531.758,83 13.903,45 14.063,59 531.598,69
Abschreibungen
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
Software-Lizenzen 249.886,80 833,00 0,00 250.719,80
II. Sachanlagevermögen
Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung 199.691,99 35.621,46 13.596,09 221.717,36
III. Finanzanlagevermögen
Beteiligungen 10.225,33 0,00 0,00 10.225,33
459.804,12 36.454,46 13.596,09 482.662,49
Restbuchwerte
31.12.2007 31.12.2006
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
Software-Lizenzen 0,00 833,00
II. Sachanlagevermögen
Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung 45.356,65 67.542,16
III. Finanzanlagevermögen
Beteiligungen 3.579,55 3.579,55
48.936,20 71.954,71

Anhang

Der Jahresabschluss der ELSPED ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände, mit Ausnahme geringwertiger Software, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Erworbene, im Einzelfall geringwertige Software wird im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwand verrechnet.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden gegebenenfalls vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend den steuerlichen Abschreibungstabellen ermittelt und erfolgen "pro rata temporis". Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen sind folgender Tabelle zu entnehmen:

Jahre
EDV-Programme, Sonstige Rechte 3
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2-20

Geringwertige Anlagegegenstände im Einzelwert bis 410 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen, ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Erkennbaren Risiken wird durch Einzel- bzw. pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbetrages gebildet.

Pensionsrückstellungen werden mit dem Teilwert gemäß § 6 a EStG passiviert. Im Jahresabschluss sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Höhe der Rückstellungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden mit einem Rechnungszinssatz von unverändert 6% p.a. ermittelt.

Analog der Pensionsrückstellungen werden weitere personalbezogene Rückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die zu verwendenden Rechnungszinssätze betragen 5,5% p.a.

Aufgrund des im April 2007 verabschiedeten Altersgrenzenanpassungsgesetzes ergibt sich in diesem Jahresabschluss die Anhebung der frühstmöglichen Altersgrenze von 65 auf eine Altergrenze bis maximal 67 Jahren (in Abhängigkeit vom Jahrgang). Ebenfalls wurde die Altersgrenze für den vorzeitigen Bezug für Jahrgänge ab 1947 (Männer) und 1951 (Frauen) von 62 auf 63 Jahre angehoben. Diese Anhebung der Altersgrenzen wurde bei der Bewertung erstmalig berücksichtigt.

Nach Schätzungen des Versicherungsmathematikers ist diese Anwendung gegenüber dem alten Recht unwesentlich. Es ergibt sich ein erfolgserhöhender Effekt von weniger als 1% des gesamten Rückstellungswertes.

Alle anderen Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung; darüber hinaus werden für konkrete Risiken Aufwandsrückstellungen gemäß § 249 Abs. 2 HGB bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen werden auf Vollkostenbasis ermittelt. Risiken für nicht abgeschlossene Schadensfälle und Prozesse werden grundsätzlich erst ab einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 50% erfasst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Fremdwährungsforderungen bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Buchungstag oder dem jeweils niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden bei Bestehen einer Aufrechnungslage im Sinne des § 387 BGB - miteinander saldiert. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen Beteiligungsunternehmen der DB AG.

Abweichend von der in § 275 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung werden die sonstigen Steuern nicht unter dem hierfür vorgesehenen Posten Nr. 19 erfasst, da es sich hierbei um Kostensteuern handelt. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

(2) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage I zum Anhang dargestellt.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In T€ 2007 davon Rest-
laufzeit mehr
als 1 Jahr
2006
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.971 0 2.391
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 916 0 2.696
Sonstige Vermögensgegenstände 862 849 848
Insgesamt 3.749 849 5.935

Die Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betragen T€ 20 (im Vorjahr: T€ 31).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Finanzierungsforderungen gegen die Deutsche Bahn AG.

(4) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der ELSPED beträgt T€ 55. Die Anteile werden zu 100% von der Schenker Industrial Logistics GmbH gehalten.

(5) Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklage weist per 31. Dezember 2007 einen Betrag in Höhe von T€ 527 aus.

(6) Rückstellungen

in T€ 2007 2006
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 559 557
Sonstige Rückstellungen 737 698
Insgesamt 1.296 1.255

Die Rückstellungen für Pensionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit T€ 11 zugeführt und mit T€ 9 aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 2007 2006
Verpflichtungen im Personalbereich 122 133
Ausstehende Eingangsrechnungen 24 35
Verpflichtungen aus noch zu erbringenden Leistungen an Kunden (Fremdleistungen) 367 372
Rückzahlungsverpflichtungen 74 80
Übrige Risiken 150 78
Insgesamt 737 698

Die Verpflichtungen im Personalbereich betreffen vor allem Urlaubsansprüche, Tantiemen sowie Jubiläumsverpflichtungen.

Die übrigen Risiken fassen alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zusammen.

(7) Verbindlichkeiten

in T€ 2007 davon mit Restlaufzeit 2006
bis
1 Jahr
1 bis 5
Jahre
über
5
Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.225 1.225 0 0 1.304
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 662 662 0 0 2.769
Sonstige Verbindlichkeiten 39 39 0 0 93
davon aus Steuern (20) (20) (0) (0) (22)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0) (3)
Insgesamt 1.926 1.926 0 0 4.166
davon zinspflichtig (0) 0 0 0 (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Gesellschafterin und beinhalten mit T€ 583 die Gewinnabführung.

(8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

in T€ 2007 2006
Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen
Drittschuldverhältnissen
128 216
davon gegenüber verbundenen Unternehmen (0) (0)
Insgesamt 128 216

Die Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die zukünftigen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden wie folgt fällig:

in T€ 2007 2006
Fälligkeiten:
fällig bis 1 Jahr 104 113
fällig 1 bis 5 Jahre 24 103
fällig über 5 Jahre 0 0
Insgesamt 128 216

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Umsatzerlöse

in T€ 2007 2006
Umsatzerlöse 20.752 22.039

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

in T€ 2007 2006
Seefracht-Export 13.653 15.652
Seefracht-Import 7.099 6.387
Insgesamt 20.752 22.039

(10) Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 2007 2006
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 24 75
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und Eingänge ausgebuchter Forderungen 11 18
Übrige sonstige betriebliche Erträge 26 60
Insgesamt 61 153
davon periodenfremd 45 93

(11) Materialaufwand

in T€ 2007 2006
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
23 25
Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.257 19.468
Insgesamt 18.280 19.493

(12) Personalaufwand

in T€ 2007 2006
Löhne und Gehälter 1.068 1.074
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 232 223
- davon für Altersversorgung (19) (11)
Insgesamt 1.300 1.297

(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2007 2006
Fremde Dienstleistungen 126 169
Konzerninterne Verrechnung 101 53
Mietaufwendungen 89 85
Büro-, Verwaltungs- und DV-Dienstleistungen 72 70
Versicherungen 41 24
Prüfungsaufwand 28 27
Instandhaltung 23 21
Drucksachen, Büromaterial 20 21
Gutachten/Beratung 16 12
Reisekosten 12 14
Schadenersatz 7 12
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 107 69
Insgesamt 642 577

(14) Beteiligungsergebnis

in T€ 2007 2006
Erträge aus Beteiligungen 34 22

(15) Zinsergebnis

in € 2007 2006
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19 49
- davon aus verbundenen Unternehmen (19) (49)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25 1
- davon an verbundene Unternehmen (25) (1)
Insgesamt -6 48

Sonstige Angaben

(16) Konzernzugehörigkeit

Die ELSPED Speditions-Gesellschaft m.b.H. ist Tochterunternehmen der Schenker Industrial Logistics GmbH und wird in den Konzernabschluss der Deutsche Bahn AG, Berlin, einbezogen, der gem.
§ 315 a HGB entsprechend den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach
§ 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt wird.

Die vom deutschen Handelsrecht abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss der DB AG wirken sich im Wesentlichen bei der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen, den Leasingverhältnissen und den Impairmenttests aus. Der Konzernabschluss der DB AG wird beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

(17) Beschäftigte

2007 2006
umgerechnet in
Vollzeitbeschäftigte
im Jahres-
durchschnitt
am Jahres-
ende
im Jahres-
durchschnitt
am Jahres-
ende
Arbeitnehmer 27 28 23 29
Auszubildende 1 1 1 1
Insgesamt 28 29 24 30

Die Zahl der Mitarbeiter wird innerhalb des DB Konzerns zur besseren Vergleichbarkeit in Vollzeit-Personen ausgewiesen. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden demnach entsprechend ihrem Anteil an der tariflichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet.

(18) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2007 an

 

Axel Frings, Finning, Geschäftsführer der Schenker Industrial Logistics GmbH

 
 

Frank Fischer, Hamburg, Kaufmann

Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge ist unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen worden.

(19) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag werden im Lagebericht erläutert.

(20) Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Der ansonsten auszuweisende Jahresüberschuss wird aufgrund eines mit der Schenker Industrial Logistics GmbH bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an diese abgeführt.

 

Hamburg, 6. März 2008

ELSPED
Speditions-Gesellschaft m. b. H.

Die Geschäftsführung

Axel Frings

Frank Fischer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ELSPED Speditions-Gesellschaft m.b.H., Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 30. April 2008

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Kieper, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dr. Tobias Kisser, Wirtschaftsprüfer

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