Praller Mobility GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Praller seit 4.1.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Praller GmbHDeuerlingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Gesellschaft ist Vertragshändler der Marke BMW und Vertragswerkstatt für die Marke BMW. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf den Verkauf von Neuwagen der Marke BMW, den Verkauf von Vorführ- und Gebrauchtwagen sowie den Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör für die Marke BMW. Daneben erfolgt die Vermittlung von Leasing- und Finanzierungsverträgen für Fahrzeuge sowie die Vermietung von Fahrzeugen. Ferner erbringen wir Reparaturleistungen als autorisierte Vertragswerkstatt. Wir betreiben unser Geschäft am Standort in Deuerling. Das Geschäftsmodell hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Jahr 2023 leicht zurückgegangen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 % zum Vorjahr. Branche Gemäß dem Branchenverband VDA ist die Bilanz für das Gesamtjahr 2023 im Verhältnis zum Vorjahr positiv. In 2023 wurden auf dem deutschen PKW-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 % mehr als in 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ. Im vergangenen Jahr wurden 21 % weniger Neufahrzeuge zugelassen als in 2019. Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen ging im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent zurück. Dies ist auf das veränderte Förderungsregime und den Auslauf des Umweltbonus zurückzuführen. Die Zahl der Neuzulassungen von PKWs der Marke BMW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11 %. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 6,03 Mio. PKW auf neue Eigentümer umgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 6,9%. 2. Geschäftsverlauf Umsatz und Ergebnis Trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Umfelds war die Umsatz- und Ergebnisentwicklung unseres Autohauses positiv und hat die Erwartungen des Vorjahres übertroffen. Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse abermals gegenüber dem Vorjahr (um 11,9 %) und es wurde wiederum ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaftet. Im Neuwagenbereich verzeichneten wir eine Umsatzsteigerung von 27,4 Mio. € auf 29,9 Mio. €. Im Gebrauchtwagenbereich stiegen die Umsätze von 20,8 Mio. € auf 24,4 Mio. €. Im Bereich Teilevertrieb erhöhten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,9 Mio. € auf 3,2 Mio. €. Investitionen Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 171 T€ (ohne Geschäfts-/ Vorführfahrzeuge) in Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Personal- und Sozialbereich, Umweltschutz Zum Jahresende des Geschäftsjahres 2023 waren in unserer Gesellschaft 38 Mitarbeiter beschäftigt. Davon befanden sich 4 Personen in der Ausbildung. Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und auch größtenteils im Bereich der Angestellten an einzelvertraglichen Regelungen. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z.B. Unfallschutz, Berufsunfälle und Ähnliches, haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben. Ein Großteil der Mitarbeiter nahm auch im abgelaufenen Jahr erfolgreich an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Die Autohaus Praller GmbH übernimmt nachhaltig Verantwortung beim Klima- und Umweltschutz. Deshalb wurden Vorführwagen mit Elektroantrieb angeschafft und eine Fotovoltaikanlage ist schon seit 2014 in Betrieb. Es wurden zwei öffentlich zugängliche Ladesäulen integriert. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft Ertragslage Der Umsatz des Geschäftsjahres stieg um 11,9 %. Gleichzeitig erhöhte sich jedoch auch der Wareneinsatz - im Verhältnis zum Umsatz nahezu konstant, so dass per Saldo der Rohertrag um 617 T€ stieg. Die Rohertragsrendite blieb insofern im Vergleich zum Vorjahr ebenso nahezu konstant. Der Personalaufwand erhöhte sich um 26 T€ auf 2.208 T€ (Vj. 2.182 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne neutrale Beträge) erhöhten sich insgesamt um 357 T€, insbesondere beim Vertriebs- und Werbeaufwand (+228 T€), und bei den Fahrzeugkosten (+110 T€). Die Abschreibungen nahmen leicht um 8 T€ zu. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich insgesamt um 227 T€ von 2.161 T€ auf 2.388 T€ verbessert. Das Finanzergebnis erhöhte sich um 51 T€, das neutrale Ergebnis um 17 T€. Im Geschäftsjahr 2023 wurde somit insgesamt nach Steuern ein Jahresüberschuss von 1.766 T€ erzielt (im Vorjahr 1.519 T€). Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit +1.134 T€ deutlich positiv. Zusammen mit dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit (- 158 T€) und dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (- 402 T€) ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes in Höhe von +574 T€. Die liquiden Mittel zum Ende des Geschäftsjahres 2023 sind mit 4.186 T€ gegenüber 3.612 T€ zum Ende des Vorjahres gestiegen und weiterhin auf einem hohen Niveau. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die mittel- bis langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 84 T€ und sind zinsgünstig finanziert. Die Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt. Im Kurzfristbereich waren die Kontokorrentlinien der Unternehmung für die Finanzierung des kompletten operativen Geschäftes (einschließlich Vorführfahrzeuge) ausreichend. Die zur Verfügung stehenden Linien bei Banken wurden nicht in Anspruch genommen. Der Verschuldungsgrad hat sich im Berichtsjahr weiter vermindert und ist auf einem niedrigen Niveau. Die Finanzlage kann als sehr solide bezeichnet werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um 2.464 T€ und beträgt nunmehr 14.709 T€. Dabei machte sich auf der Aktivseite insbesondere der Anstieg beim KfZ-Bestand (einschließlich Miet- und Vorführfahrzeuge) und bei den liquiden Mitteln eine Zunahme um 574 T€ bemerkbar. Auch die übrigen Forderungen stiegen um 515 T€ ebenso wie die sonstigen Wertpapiere um 514 T€. Das Eigenkapital stieg absolut um das positive Jahresergebnis in Höhe von 1.766 T€. Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von 1.000 T€. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 66,6 % auf 60,7 %. Die Pensionsrückstellungen sanken um 12 T€ auf 1.035 T€. Die längerfristigen Bankverbindlichkeiten sanken um 78 T€, die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 1.789 T€, im Wesentlichen aufgrund eines Anstiegs bei den Lieferantenverbindlichkeiten/erhaltenen Anzahlungen (um 817 T€) und bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (um 739 T€). Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote ist nach wie vor überdurchschnittlich gut und die Liquidität ist dauerhaft sichergestellt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Marktanteile im Vertriebsgebiet, Stückzahlen der verkauften Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sowie Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge in den Bereichen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge, Service und Teilevertrieb herangezogen. Mit Hilfe des Auswertungstools unserer DMS und des BMW Händlerbetriebsvergleiches können wir schnell und sicher feststellen wie wir im Markt und auch im Vergleich betriebswirtschaftlich dastehen. So kann auf Entwicklungen bzw. Abweichungen kurzfristig Einfluss genommen und reagiert werden. 5. Gesamtaussage Die Vermögens- und Kapitalstruktur unserer Gesellschaft ist stabil, die Ertragslage gut. Die wirtschaftliche Lage ist somit insgesamt als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen. III. PROGNOSEBERICHT 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach mehr als 60-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Der Vertrag mit der BMW AG wurde 2018 um weitere fünf Jahre bis Oktober 2023 neu abgeschlossen. Eine Verlängerung um weitere 5 Jahre ist uns zugesichert worden. Ob und inwieweit die Ukraine-Krise Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. 2. Ertrags- und Finanzlage Trotz der Einflüsse der andauernden Ukraine-Krise und des Konflikts im Nahen Osten rechnen wir aufgrund der bereits vorliegenden Zahlen für 2024 (bis November) unverändert mit einer positiven Entwicklung. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir bei in etwa konstanter Belegschaft, leicht steigenden Umsätzen und etwas höherem Materialaufwand mit einem positiven Ergebnis, jedoch leicht unter dem Niveau des abgelaufenen Jahres. Für 2025 bleibt die weitere Entwicklung ungewiss und muss intensiv beobachtet werden. In welchem Umfang sich die weiteren Beeinträchtigungen durch die gesamtwirtschaftliche Lage explizit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens niederschlagen werden, ist nur schwer abzuschätzen. Mit Sicherheit lässt sich jedoch bereits jetzt festhalten, dass die negativen Folgen für die Wirtschaftsleistung des Unternehmens sowie auf die gesamte Weltwirtschaft umso stärker sind, je länger die Krise anhält. 3. Gebrauchtwagenmarkt Die Entwicklung des Automobilmarktes wird auch im Folgejahr ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gesamtunternehmen sein. Der internetbasierte Handel wird weiter ausgebaut. 4. Service- und Teilemarkt Der Servicemarkt wird von uns kurz- und mittelfristig steigen auf Grund von vermehrten Garantie- und Kulanzreparaturen. Des Weiteren profitieren wir unverändert davon, im regionalen Servicemarkt durch einen guten Ruf entsprechend etabliert zu sein. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Als ein lokal führender Anbieter von Premiumautomobilen und Ersatzteilen sowie Servicedienstleistungen ist unser Autohaus zahlreichen Unwägbarkeiten und Veränderungen ausgesetzt. Die konsequente Nutzung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und eine zeitnahe Auswertung der Zahlen begrenzt das Risiko zu spät auf eine Krise zu reagieren. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Finanzierungs- bzw. Liquiditätsrisiken werden in unserer Gesellschaft nicht gesehen. Der auch in der Automobilbranche bestehenden Problematik des Fachkräftemangels wird in unserem Unternehmen in zweierlei Hinsicht entgegengewirkt. Zum einen wird das bestehende Personal konsequent geschult und weiterentwickelt und es werden Arbeitsbedingungen geschaffen, die qualitativ hochwertige Arbeitsleistungen ermöglichen. Zudem werden konsequent Auszubildende an den Arbeitsmarkt herangeführt, die als unsere potentiellen neuen Arbeitnehmer nach unseren Unternehmensrichtlinien auf das Arbeitsleben vorbereitet werden. Es bestehen derzeit grundsätzlich keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, bestehen nur im Rahmen der allgemeinen, nach heutigen Erkenntnissen noch nicht im Einzelnen vorhersehbaren, branchenbezogenen bzw. allgemein konjunkturellen Entwicklung. Hinsichtlich der aktuellen Ukraine-Krise besteht ein Umsatz- und Ertragsrisiko. Die hierdurch ausgelösten Produktionsausfälle sowie die konjunkturellen Negativentwicklungen, die mit einem deutlichen Anstieg der Inflation einhergehen, können sich negativ auf die Umsatz- und Ertragssituation der Gesellschaft auswirken. Nach derzeitigem Stand und auf Basis der Planung ist im Geschäftsjahr 2023 aktuell die Stabilität unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögenssituation unseres Autohauses unverändert gegeben. Die weitere Entwicklung überwachen wir laufend. Für das folgende Jahr 2024 kann jedoch die Ukraine-Krise sowie die damit verbundenen und nur bedingt abschätzbaren Folgen das aktuell größte Risiko darstellen. V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Wertpapiere, Verbindlichkeiten und Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen stabilen Kundenstamm. Forderungsausfälle ergeben sich nahezu nicht. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Deuerling, den 12. Dezember 2024 Autohaus Praller GmbH Marcus Praller, Geschäftsführer Christian Praller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Autohaus Praller GmbH hat ihren Sitz in Deuerling. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg - Registergericht - unter HRB 3363 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Autohaus Praller GmbH wurde auf der Grundlage des Gesellschaftsvertrages und der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unverändert gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§ 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 250,00 € nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgabe gebucht. Für abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, von größer 250,00 € bis 1.000,00 € (ohne Umsatzsteuer) Einzelanschaffungskosten, wurde im Zugangsjahr 2020 ein Sammelposten gebildet und dieser mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Miet- und Vorführfahrzeuge, trotz überwiegend kurzer Verweildauer, im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von bis zu sechs Jahren abgeschrieben. Miet- und Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres gekauft und wiederverkauft wurden, werden nicht im Anlagevermögen erfasst. Die Veräußerungserlöse werden bei den Umsätzen, die Kaufpreise im Wareneinsatz ausgewiesen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung beträgt 0,5 % der Nettoforderungen. Die Einzelwertberichtigung erfolgt anhand des beurteilten Ausfallrisikos. Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Liquide Mittel wurden zum Nennwert aktiviert. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • Durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren. • Lohn- und Gehaltssteigerung ist mit 0,0 % und Rententrend mit 2,0 % p.a. angenommen, da die Rentenzahlung überwiegend aus der Rückdeckungsversicherung erfolgt und somit ein durchlaufender Posten ist. • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". • Die ausgewiesenen Ansprüche sind unverfallbar. • Vermögensgegenstände, die dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Planvermögen), wurden mit diesen Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Bei diesen Vermögenswerten handelt es sich um Rückdeckungsversicherungsansprüche, die auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten mit dem jeweiligen Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet werden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt unter Einbeziehung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist im Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB dargestellt.
1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenstände ist ein Aktivwert aus nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr i.H.v. 196 T€ (im Vorjahr 203 T€) enthalten. 2. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen Es ergibt sich ein Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe von 1.117 T€ (im Vorjahr 1.132 T€). Mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurde das Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des Zeitwertes der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Dieser entspricht auch dem steuerlichen Aktivwert. Der Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt 82 T€ (im Vorjahr 85 T€), somit ergibt sich eine Pensionsrückstellung nach Saldierung in Höhe von 1.035 T€ (im Vorjahr 1.047 T€). Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung entsprechen dem Zeitwert des Deckungsvermögens. Der Aktivwert aus nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen beträgt 196 T€ (Vj. 203 T€) und wird in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Nach §253 Abs. 6 HGB muss ein sogenannter Unterschiedsbetrag in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und dem 7- Jahres-Durchschnittszinssatz ermittelt werden. Der Unterschiedsbetrag beträgt 13 T€ (im Vorjahr 59 T€) und dieser ist ausschüttungsgesperrt. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 143 T€ (Vorjahr 256 T€) durch Grundschulden von Grundstücken der Gesellschafter und Globalabtretungen von Forderungen besichert. Im Übrigen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalten. 5. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Die Gesellschaft hat zusammen mit einer GbR der Gesellschafter, als Gesamtschuldner, ein Darlehen aufgenommen, welches zum Stichtag einen Saldo i.H.v. 10 T€ aufweist. Nach wirtschaftlicher Betrachtung kann das Darlehen - dem finanzierten Vermögensgegenstand folgend - der GbR zugerechnet werden. Aus der gesamtschuldnerischen Haftung könnte sich insofern eine Haftungsinanspruchnahme ergeben. Da die Tilgungen stets vollständig und fristgerecht geleistet wurden und auch für die Zukunft keine Zahlungsstörungen zu erwarten sind, ist eine Inanspruchnahme sehr unwahrscheinlich. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es existieren Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen in Höhe von 372 T€ pro Jahr. II. Sonstige Angaben Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im gesamten Jahr 2023 von Herrn Marcus Praller (Betriebswirt) und Herrn Christian Praller jun. (Kfz-Mechatroniker) ausgeübt. Nachtragsbericht Seit dem 24. Februar 2022 greift die Russische Föderation die benachbarte Ukraine an. Aufgrund des Angriffskriegs erließen die westlichen Staaten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation. Diese reagierte Ihrerseits mit einer Verknappung von Erdgas. Dies wiederum führte zu deutlichen Preissteigerungen auf dem Energiemarkt. Ebenso ist allgemein eine deutliche Verknappung von diversen Rohstoffen zu erkennen. Die weiterhin volatilen Situationen können Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen sind weiterhin schwer einschätzbar, ebenso die finanziellen Auswirkungen und Risiken für unser Unternehmen. Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführungen im Lagebericht (im Prognose-, Chancen- und Risikobericht).
Deuerling, den 29.10.2024 Autohaus Praller GmbH Marcus Praller, Geschäftsführer Christian Praller, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Praller GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Praller GmbH, Deuerling, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Praller GmbH, Deuerling, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse Ø entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und Ø vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus Ø identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. Ø gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. Ø beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. Ø ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. Ø beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ø beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. Ø führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 18. Dezember 2024 AWP
WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH
Stefan Avemaria, Wirtschaftsprüfer |
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