Retuner GmbH
47mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Dassow seit 12.11.2025 | Prokura |
Manuel Klemens seit 12.11.2025 | Prokura |
Stefan Träger seit 17.4.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CCL Label A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CCL Design Stuttgart GmbHNufringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die CCL Design Stuttgart GmbH hat ihren Sitz in Nufringen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HR B 766856 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der CCL Design Stuttgart GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Bei der Erstellung des Anhangs wurden größenabhängige Erleichterungen (§ 288 HGB) in Anspruch genommen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit das gesetzlich nicht notwendig ist. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Die einzelnen Posten wurden wie folgt bewertet: Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist jene Vermögensgegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 33 Jahren und orientieren sich an den steuerrechtlichen AfA-Tabellen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen teils degressiv und teils linear vorgenommen. Bei degressiver Abschreibung erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, wenn dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten, bei dauernder Wertminderung verringert um Wertberichtigungen, aktiviert. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch Material- und Fertigungsgemeinkosten (§ 255 Abs. 2 Satz 2 HGB). Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem niedrigeren, beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen In den Steuerrückstellungen sowie den sonstigen Rückstellungen sind die erkennbaren Risiken für ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste erfasst und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Hierbei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die erwarteten Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1 % p.a. und 2 % p.a. berücksichtigt. Im Zinsergebnis werden ausschließlich die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausgewiesen, Erträge und Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im Personalaufwand oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst (§ 277 Abs. 5 HGB). Die im Vorjahr ausgewiesenen Pensionsrückstellungen waren durch ein versicherungsmathematisches Gutachten bewertet. Als Bewertungsmethode waren die Projizierte Einmalbetragsmethode (Projected-Unit-Credit-Method), die Richttafeln Heubeck 2018 G, ein Rechnungszins von 1,78 % p.a. (Zehn-Jahresdurchschnitt) sowie eine Anpassung der laufenden Renten von 2,00 % p.a. berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung Sofern Geschäftsvorfälle in fremder Währung vorliegen, werden diese zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden nur unrealisierte Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen und in Abschnitt V. des Anhangs genannt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von temporären und quasipermanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten oder auf Grund von steuerlichen Verlustvorträgen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit den für das Unternehmen zur Anwendung kommenden Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert; sich hierbei ergebende aktive Steuerlatenzen werden unter entsprechender Ausübung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen In den Finanzanlagen sind Darlehen an Konzern-Schwestergesellschaften enthalten. An die CCL Immobilien GmbH, Holzkirchen, war in Vorjahren ein Darlehen gewährt worden, das zum 31. Dezember 2023 (nach Tilgungsraten) mit € 3.570.000,00 valutiert. Zudem ist ein Darlehen an die CCL Label Marburg GmbH, Marburg, in Höhe von € 800.000,00 ausgewiesen. Desweiteren enthalten die Finanzanlagen ein Darlehen an die Gesellschafterin Syrinx Holding GmbH in Höhe von € 1.930.000,00. Die Darlehen sind unbefristet und haben derzeit eine 5,5%ige Verzinsung. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Bonusforderungen an Lieferanten in Höhe von € 129.060,02 (Vorjahr: € 104.649,80), sowie Mitarbeiterdarlehen in Höhe von € 5.708,32 (Vorjahr: € 687,69) 4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen anteilig für künftige Geschäftsjahre vorausbezahlte Versicherungen, Wartungskosten, Servicegebühren und Beiträge. 5. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung / Pensionsrückstellungen Zum 31. Dezember 2023 liegen keine Pensionsverpflichtungen und dementsprechend keine Vermögensverrechnungen mehr vor. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (= Stammkapital) beträgt unverändert € 180.000,00. Es wird von der Gesellschafterin Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen, gehalten. Der Gewinnvortrag ergibt sich aus dem entsprechenden Ausweis incl. des Jahresergebnisses des Vorjahres (€ 3.048.148,68) mit € 11.567.178,07. 7. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sicherheiten sind, wie im Vorjahr, nicht bestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergeben sich wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 158 (Vorjahr: T€ 187) Steuern. Sie enthalten T€ 8 (Vorjahr: T€ 0) Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse und die Angaben zu periodenfremden Aufwendungen und Erträgen werden unter Bezug auf § 288 Abs. 2 S. 1 HGB unterlassen. Im Personalaufwand sind in den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Aufwendungen aus der Altersversorgung in Höhe von € 34.309,23 (Vorjahr: € 49.854,11) enthalten. Es haben sich im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine wesentlichen Erträge und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen ergeben. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 2.700,33 (Vorjahr: € 4.093,19), die Erträge € 1.310,86 (Vorjahr: € 2.410,08). VI. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird ausschließlich in gemieteten Räumen und mit geleasten Fahrzeugen ausgeübt. Der Zweck der Verpflichtungen besteht in der Finanzierung der Investitionen, das Risiko in der mehrjährigen Bindung. Vorteile entstehen aus dem niedrigeren Kapitaleinsatz zu Beginn und dem Vermeiden von Verwertungsrisiken. Die Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen betragen T€ 1.191 (Vorjahr: T€ 957). Davon sind im Folgejahr T€ 943 (Vorjahr: T€ 852) zu leisten. Auf verbundene Unternehmen entfallen T€ 716 (Vorjahr: T€ 716), die im Folgejahr zu leisten sind. 3. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen (ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende) insgesamt 165 (Vorjahr: 157) Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind 80 gewerbliche (Vorjahr: 73) und 85 angestellte (Vorjahr: 84) Mitarbeiter. Zudem waren 7 Auszubildende (Vorjahr: 4) beschäftigt. 4. Geschäftsführer Herr Uwe Dessecker (bis 28. Februar 2023) Herr Jonas Breuer (ab 01. März 2023 bis 30. September 2023) Herr Mathias Männel (ab 01. Oktober 2023) Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich nicht ergeben. 6. Wirtschaftsprüferhonorar Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den sich aus Gewinnvortrag von T€ 11.567 und dem Jahresüberschuss von T€ 3.370 ergebenden Bilanzgewinn von T€ 14.937 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Der Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen wird von der CCL Industries Inc., Willowdale/Kanada, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist bei CCL Industries Inc. Investor Relations Department, Willowdale/ Kanada, als Download unter www.cclind.com verfügbar und wird von der Syrinx Holding Germany GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Nufringen, den 31. Oktober 2024 CCL Design Stuttgart GmbH Mathias Männel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht 2023 Für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Unternehmensstruktur Die CCL Design Stuttgart GmbH, Nufringen, ist zugehörig zur CCL Industries Inc. Gruppe, Willowdale/Toronto (Kanada). Neben dem Hauptstandort in Nufringen existiert seit 2017 ein weiterer Standort in Schwaig. Gesellschafterin der CCL Design Stuttgart GmbH, Nufringen, ist die Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Kerngeschäft ist die Produktkennzeichnung mittels Herstellung und Vertrieb selbstklebender Etiketten. Unser Hauptabsatzmarkt ist die Automobilindustrie. Im Geschäftsjahr 2023 gab es einen zweifachen Wechsel in der Geschäftsführung. Die Geschäftsführung wechselte zunächst ab dem 01. März 2023 von Herrn Uwe Dessecker zu Herrn Jonas Breuer. Seit dem 01. Oktober 2023 wird die CCL Design Stuttgart GmbH von Herrn Mathias Männel als Geschäftsführer geführt. 1.2. Steuerungssystem Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen das Unternehmen gesteuert wird, sind der Umsatz und das EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen auf Finanzergebnis und Steuern). Der wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikator ist die Mitarbeiterzahl. 1.3. Organisatorische Strukturen und Produktion Die seit Bezug des Standortes Nufringen in 2018 vorgenommenen Prozessstrukturierungen haben dazu geführt, dass der Standort sich auf einem aus unserer Sicht sehr hohen Niveau in Bezug auf den Stand der Technik befindet. Dennoch werden weitere Optimierungen gemäß einem definierten Programm durchgeführt. Alle getätigten Investitionen in Bezug auf unsere Produktionsmittel konnten erfolgreich in Betrieb genommen werden. Dazu gehört auch eine weitere Großinvestition in eine neue Drucktechnologie, die seit dem 3. Quartal 2023 in Betrieb ist. Die Digitalisierung als eines der wichtigsten Unternehmensprojekte wurde auch im Jahr 2023 im Rahmen von Einzelprojekten weiterverfolgt. So wurden beispielsweise weitere EDI-Anbindungen zu Werken unserer Kunden geschaffen. Weitere Projekte gemäß unserem Plan zur Weiterentwicklung werden auch zukünftig auf Unternehmensebene geplant und mit Unterstützung der installierten Projektorganisation umgesetzt. 1.4. Forschung und Entwicklung Die Bearbeitung von Kundenanfragen und Basisprojekten steht im Vordergrund unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Es erfolgt in vielen Fällen eine auftragsbegleitende Entwicklung. Hierbei werden Folienmaterialien, Haftklebstoffe, Druckfarben und Beschichtungen in Bezug auf verbesserte Eigenschaften geprüft und für spezielle Anwendungen genau definiert. Die Wirtschaftlichkeit für die entwickelten Kennzeichnungslösungen wird stets mitberücksichtigt. Das Technikum als neue Forschungs- und Entwicklungseinrichtung ist seit Anfang des Jahres 2023 betriebsbereit und bietet seither alle Möglichkeiten für die Erarbeitung von Konzepten und Prototypen im Bereich "Funktionales Drucken". Im Jahresverlauf 2023 konnten bereits mehrere Demonstratoren für Messeauftritte hergestellt werden. Die Ausrichtung des Technikums als zentrale Organisationseinheit zur Erarbeitung von Produkten und Prozessen im Bereich "funktionales Drucken" beinhaltet die Möglichkeit Kleinserien vor Ort zu fertigen. Jedoch stehen die stetig zunehmenden Anfragen zur Machbarkeit von Produktideen und die Entwicklung von innovativen Produktideen im Vordergrund. Hierzu haben sich im letzten Jahr in den Entwicklungsbereichen HMI (Human Machine Interface) und gedruckte Heizungen Möglichkeiten ergeben. Eine Aktivierung von Entwicklungskosten als immaterielle Vermögensgegenstände ist nicht vorgenommen worden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Absatzmarkt für die Hersteller selbstklebender Etiketten ist unverändert geprägt von anhaltendem Preisdruck. Der Markt ist darüber hinaus weitgehend verteilt. Es gibt zum einen zahlreiche Mitbewerber, zum anderen weisen die Industriekunden aus unserer Sicht nach wie vor eine vergleichsweise hohe Lieferantentreue auf. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die CCL Design Stuttgart GmbH als mittelgroßes Unternehmen im Bereich der Produktkennzeichnung, die in den letzten Jahren erarbeitete Marktstellung weiter behaupten und weiter ausbauen. Der in den Jahren 2020 bis 2022 durch Lieferengpässe bedingte Absatzstau in der Automobilindustrie wurde im Laufe des Jahres 2023 abgebaut, wovon auch unser Unternehmen profitieren konnte. Zudem liefern wir neben der Automobilindustrie in verschiedene andere technische Industriezweige und treiben so den Ausbau dieser Kunden weiter voran. Die bereits in den Jahren der Corona-Pandemie implementierte Umstellung unserer Kundenbetreuung auf digitale Medien hat sich bewährt und ermöglichte eine Ausweitung der Kundenbasis sowie den Ausbau der Geschäftsentwicklung mit strategischen Kunden. Für die zukünftige Entwicklung unseres Hauptabsatzmarktes, der Automobilindustrie, erwarten wir, dass sie auch weiterhin geprägt sein wird von permanent steigenden Kundenanforderungen. Die Umsetzung der geforderten Informationssicherheit, des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und sonstiger Anforderungen erfordern zunehmend mehr Ressourcen. 2.2 Entwicklung der Steuerungsgrößen und anderer Kenngrößen Das Umsatzvolumen ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 % gestiegen und lag damit über dem geplanten Niveau. Der Auftragsbestand zum Jahresende (5.534 TEUR) ist gegenüber dem Vorjahr (6.455 TEUR) deutlich um 911 TEUR gesunken. Das EBIT ist aufgrund der steigenden Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr (3.998 TEUR) um 444 TEUR auf 4.442 TEUR deutlich gestiegen (+11,1 %). Trotz steigender Kosten konnten die Margen gehalten werden. Der Anstieg lag über der ursprünglichen Planung. Nach den negativen Wirtschaftsprognosen hatten wir in der Planungsphase nicht mit diesem deutlichen Anstieg gerechnet. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter lag im Geschäftsjahr 2023 bei 172 (i. Vj. 162), davon sieben (i. Vj. vier) Auszubildende, und damit über dem Plan. Am Jahresende waren ebenfalls 172 Mitarbeiter, davon sieben Auszubildende beschäftigt. Der Personalbestand (ohne Auszubildende) wurde damit im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres (162 Mitarbeiter) um zehn Mitarbeiter aufgebaut. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Ertragslage Das Umsatzvolumen ist im Vergleich zum Vorjahr von 25.938 TEUR um 10,6 % auf 28.687 TEUR angestiegen. Hauptursachen für den Umsatzanstieg sind die positive Entwicklung bei den Automobilherstellern, sowie die Erweiterung des Kundenstammes bei den Industriekunden. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen zzgl. aktivierte Eigenleistungen zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwendungen) ist gegenüber dem Vorjahr v.a. aufgrund der Umsatzsteigerung deutlich um 1.833 TEUR (10,9 %) auf 18.693 TEUR angewachsen. Zudem konnten im anspruchsvollen Preisumfeld für Rohmaterialien die Margen gehalten bzw. leicht verbessert werden. Der Personalaufwand hat sich um 812 TEUR (9,0 %) auf 9.803 TEUR erhöht. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass wir zusätzliche Mitarbeiter eingestellt haben, sowie Lohnerhöhungen an die Mitarbeiter ausbezahlt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 465 TEUR auf 3.773 TEUR gestiegen und liegen insbesondere als Folge höher personalbezogener Nebenkosten über dem Vorjahresniveau. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr als Folge der im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Investitionen gestiegen. Das Finanzergebnis ergibt als Saldo aus Zinserträgen abgl. Zinsaufwendungen. Es hat sich wegen des im Jahresvergleich höheren Zinsniveaus um 102 TEUR auf 243 TEUR erhöht. 2.3.2 Vermögenslage / Aktiva Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 22.097 TEUR. Sie ist gegenüber dem Vorjahr (18.738 TEUR) um 3.359 TEUR gestiegen. Dieser Anstieg ist bei den Aktiva als Saldo aus folgenden wesentlichen Veränderungen erfolgt:
Zum Anstieg der Sachanlagen verweisen wir auf den Abschnitt 2.3.5 Investitionen. Die Erhöhung der Finanzanlagen ergibt sich aus der Auszahlung eines Darlehens an ein verbundenes Unternehmen. Die Vorräte haben sich um 182 TEUR auf 4.876 TEUR verringert. Der Rückgang ergibt sich durch den Abbau der Rohstoffbestände sowie der Bestände an fertigen Erzeugnissen, da der hohe Bestand zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit nicht mehr erforderlich ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 158 TEUR auf 2.067 TEUR gesunken. Der Rückgang ergibt sich durch das zum Ende des 2. Halbjahres 2023 auf etwas niedrigerem Niveau als im Vorjahr realisierte Umsatzvolumen. Die liquiden Mittel betragen am 31. Dezember 2023 insgesamt 22,4 % (i. Vj. 19,3 %) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist auf die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Diese Mittelzuflüsse waren höher als die für die Erhöhung der Ausleihungen an verbundene Unternehmen (nach Kürzung um erhaltene Tilgungszahlungen: 1.500 TEUR) und die Investitionen in Sachanlagen (1.542 TEUR) angefallenen Mittelabflüsse. Das kurzfristige Vermögen (Umlaufvermögen zzgl. Rechnungsabgrenzungsposten) beträgt am 31. Dezember 2023 55,3 % (i. Vj 59,9 %) und das langfristige Vermögen (Anlagevermögen) 44,7 % (i. Vj. 40,1 %) der Bilanzsumme. 2.3.3 Finanzlage / Passiva Die Veränderung der Bilanzsumme ist bei den Passiva als Saldo aus folgenden wesentlichen Veränderungen verursacht:
Die Eigenkapitalquote beträgt 83,6 % nach 80,6 % im Vorjahr. Der Anstieg ergibt sich aus dem positiven Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023. Im Übrigen betreffen die Passiva im Wesentlichen kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind von 1.585 TEUR auf 1.741 TEUR gestiegen. Im Anstieg haben sich sowohl die Steuerrückstellungen, als Folge der positiven Ergebnisentwicklung, wie auch die Sonstigen Rückstellungen, hierbei vor allem die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen, ausgewirkt. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist stichtags- und zahlungslaufbedingt. Mit den vorhandenen liquiden Mitteln ist sichergestellt, dass die CCL Design Stuttgart GmbH ihre laufenden Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Es besteht darüber hinaus eine Bankkreditlinie in Höhe von 100 TEUR, die zugesagt und nicht genutzt ist. 2.3.4 Finanzierungsmaßnahmen Bereits in Vorjahren waren an Konzern-Schwestergesellschaften Kredite gewährt worden. An die CCL Immobilien GmbH war in Vorjahren ein Darlehen in Höhe von 4.300 TEUR zur Anschaffungsfinanzierung unseres von der CCL Immobilien GmbH erworbenen Firmensitzes in Nufringen gewährt worden. Dieses Darlehen ist in Vorjahren zu einem Teilbetrag von 300 TEUR und im Jahr 2023 zu einem Teilbetrag von 430 TEUR getilgt worden und weist somit zum 31. Dezember 2023 einen Restsaldo von 3.570 TEUR aus. Die in Vorjahren an die CCL Label Marburg GmbH in Höhe von 800 TEUR gewährten Darlehen bestehen unverändert. In 2023 erfolgte die Gewährung eines Darlehens an die Gesellschafterin Syrinx Holding Germany GmbH in Höhe von 1.930 TEUR. Zum 31. Dezember 2023 sind somit gewährte Darlehen in Höhe von 6.300 TEUR (i. Vj. 4.800 TEUR) im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. 2.3.5 Investitionen Die CCL Design Stuttgart GmbH hat im Jahr 2023 Investitionen in Software und Sachanlagen (ohne geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau aber einschließlich Umbuchungen aus geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau) von insgesamt 1.325 TEUR vorgenommen. Es handelt sich vor allem um Investitionen in neue Drucktechnologien (832 TEUR), daneben im Bereich IT und in Ersatzinvestitionen zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die CCL Design Stuttgart GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 3.370 TEUR. Gegenüber dem Vorjahresergebnis (3.048 TEUR) bedeutet dies eine Steigerung um 322 TEUR. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2023 zurückzuführen. Die Lieferengpässe des Vorjahres in der Autoindustrie führten dazu, dass die Verkaufszahlen am Jahresanfang angestiegen sind und somit die Nachfrage unserer Kunden angestiegen ist. Ebenso konnten in anderen Bereichen neue Kunden gewonnen werden, die vor allem im ersten Halbjahr zu Umsatzwachstum geführt haben. In einem wirtschaftlich herausfordernden Branchenumfeld kann die wirtschaftliche Lage der CCL Design Stuttgart GmbH zum 31. Dezember 2023 angesichts der positiven Ertragslage und der Vermögens- und Finanzstruktur insgesamt als sehr gut beurteilt werden. 3. Wesentliche Risiken und Chancen für die zukünftige Entwicklung Für die CCL Design Stuttgart GmbH gibt es mehrere Risiken, die direkt oder indirekt Auswirkungen auf die Ertragssituation des Unternehmens haben können. Wir klassifizieren die Risiken als niedrig, mittel oder hoch. Aktuell beeinflussen die folgenden Herausforderungen die Geschäftstätigkeit der CCL Design Stuttgart GmbH in besonderem Maße. Allgemeine Konjunkturlage und Situation auf dem Hauptabsatzmarkt Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war (Vergleich Konjunkturbericht des IfW Kiel 12/2023). Die Inflation ging zum Jahresende zügig zurück, und die Geldpolitik begann bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Insgesamt rechnet das IfW Kiel für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,9 % nach 3,1 % im Jahr 2023. Die Risiken für 2024 sind nach dem IfW Kiel finanzieller und politischer Natur. Zwar bilden Energieversorgung und Energiepreise nach wie vor ein Risiko für die Prognose. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass die Märkte bei freier Preisbildung in der Lage sind, Anpassungsreaktionen auszulösen, welche die gesamtwirtschaftlichen Folgen von stark veränderten Knappheitsverhältnissen drastisch mindern. Gegenwärtig erscheinen Aufwärts- und Abwärtsrisiken für die Rohstoffpreise ausgeglichen. Abwärtsrisiken für die Prognose der Weltkonjunktur gibt es weiterhin aufgrund der Unsicherheit über die Entwicklungen in China, wo eine geordnete Konsolidierung im Immobiliensektor nach wie vor nicht gesichert ist. Die Auswirkungen der scharfen Zinswende auf die Konjunktur in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften waren bislang überraschend gering. Möglicherweise ist hier die volle Wirkung noch nicht eingetreten und die veränderten Finanzierungskalküle schlagen sich erst mit größerer Verzögerung in den Ausgaben für Investitionen und langfristige Konsumgüter nieder. Geopolitische Risiken ergeben sich aus den wieder stärker in den Vordergrund getretenen Differenzen zwischen China und den Vereinigten Staaten, die weit über handelspolitische Fragen hinausgehen. Auch zwischen der EU und China nahmen die Spannungen zuletzt zu. Schließlich ist die parteipolitische Konfrontation in den Vereinigten Staaten - insbesondere auch vor dem Hintergrund der bevorstehenden Präsidentschafts- wahlen - mit dem Risiko verbunden, dass ein fiskalpolitischer Schock oder eine tiefgreifende Verunsicherung von Verbrauchern und Investoren die wirtschaftliche Aktivität erheblich dämpfen. Unabhängig davon birgt der Wahlausgang im kommenden November erhebliche (wirtschafts-) politische Unsicherheit. In Deutschland dürfte die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr nach dem IfW Kiel wieder zulegen. Eine große konjunkturelle Dynamik ist aber nicht absehbar. Vor allem die recht kräftigen Zuwächse des real verfügbaren Einkommens werden den privaten Konsum anschieben. Die Zinswende belastet jedoch weiterhin die Baubranche und größere Impulse seitens der Weltwirtschaft lassen auf sich warten. Zudem wird die sich nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Konsolidierung die wirtschaftliche Expansion bremsen. Bezüglich der genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso Unsicherheit wie über deren wirtschaftliche Auswirkungen. In der Prognose senken die zusätzlichen Einsparungen die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024. Insgesamt wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für das kommende Jahr von 0,9 % gerechnet. Unser Haupt-Kundenkreis, die Automobilindustrie, hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr erholt. Insgesamt liefen nach den Veröffentlichungen der Statista GmbH in Deutschland 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, 18 % mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 % unter dem damaligen Wert. Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 17 % mehr als 2022. Damit bleibt die Produktion um knapp 12 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als 4,7 Mio. neue Pkw in Deutschland produziert wurden. Unser Unternehmen konnte die in den letzten Jahren erarbeitete Marktstellung auch in 2023 behaupten und weiter ausbauen. Für 2024 besteht dennoch auch für unser Unternehmen das Risiko, dass die derzeit geplanten Absatzvolumen und damit auch Umsatzerlöse im Falle eines möglichen Rückgangs der Produktion bei unseren Kunden nicht erzielt werden können. In welchem Ausmaß sich die unsichere Situation auf dem Weltmarkt tatsächlich auf unser Unternehmen auswirken wird, kann weiterhin nur schwer vorhergesagt werden. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ist seit dem 01. Januar 2023 in Kraft und verpflichtet Unternehmen mit mindestens 3.000 (ab 2023) bzw. 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ab 2024), ein angemessenes und wirksames Risikomanagement einzurichten, um menschenrechtliche oder umweltbezogene Risiken oder Verletzungen zu erkennen, zu verhindern, zu minimieren oder zu beenden. Die Pflichten, die ein Unternehmen zu erfüllen hat, sind - nach seinen Einflussmöglichkeiten abgestuft - konkret bezogen auf seinen eigenen Geschäftsbereich, das Handeln eines Vertragspartners und das Handeln weiterer (mittelbarer) Zulieferer. Aufgrund der Gesetzesdefinition fällt die CCL Design Stuttgart GmbH nicht unmittelbar in den direkten Anwendungsbereich des Gesetzes. Dennoch ist unser Unternehmen mittelbar als Zulieferer in der gesetzlichen Verantwortung stehender Unternehmen betroffen und wird durch die Weitergabe der Anforderungen des LkSG durch unsere Kunden in der Lieferkette mit dem Thema konfrontiert. Das Risiko von Verstößen gegen die Inhalte des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes sehen wir bei unserem Unternehmen selbst und unseren unmittelbaren Zulieferern als gering an. (Risiko niedrig) Vermögenslage Die Vermögenslage der CCL Design Stuttgart GmbH sehen wir trotz der derzeit unsicheren Wirtschaftslage aufgrund der günstigen Finanzlage sowie Eigenkapitalrelation auch weiterhin als stabil an. Sie bilden eine gute Basis für eine auch in eventuellen Krisenzeiten liquiditätssichernde Unternehmenssteuerung. Auf Basis unserer aktuellen Liquiditätsprognosen sowie der zur Verfügung stehenden Kreditlinie erwarten wir für die kommenden 12 Monate einen zur Vermeidung von Engpässen ausreichenden Finanzierungsstatus. (Risiko niedrig) Klimawandel Die Auswirkungen des Klimawandels werden in Zukunft eine bedeutendere Rolle spielen und Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. Die heutigen Rahmenbedingungen für Unternehmen werden sich durch den Klimawandel dahingehend ändern, dass in den nächsten Jahrzehnten Klimaschutzmaßnahmen durch Klimaanpassungsmaßnahmen ergänzt werden müssen. Potenzielle Risiken sehen wir aus heutiger Sicht in drohenden Extremwetterereignissen (z.B. Starkregen, Stürme, Hitze), die zu Stromausfällen oder Schäden an der Infrastruktur und an Gebäuden führen können, so dass es zu Produktionsstörungen oder sogar -ausfällen kommen kann. Hier bewerten wir die Maßnahmen, die im Abschnitt Betriebsausfallrisiken beschrieben werden als ausreichend. (Risiko niedrig). Des Weiteren können dadurch Schäden an der verkehrsrelevanten Infrastruktur hervorgerufen werden, die die Zulieferung durch unsere Lieferanten sowie die Belieferung unserer Kunden beeinflussen kann. (Risiko niedrig) Gesetzliche Auflagen, die den unternehmerischen Handlungsspielraum einschränken bzw. Preissteigerungen für wichtige Produktionsfaktoren wie Energie und Rohstoffe nach sich ziehen können, stellen einen weiteren Risikofaktor dar, der aus dem Klimawandel resultiert. Hierzu wurden in Vorjahren im Rahmen eines externen Energieaudits nach DIN EN 16247-1 Energie-Einsparungspotentiale identifiziert und quantifiziert und daraus Klimaziele inklusive detaillierter Maßnahmen und ein Konzept zur Erreichung langfristiger Klimaneutralität für unseren Standort abgeleitet. Ein wesentlicher Fortschritt im Bereich der CO 2 -Reduzierung konnte bereits im Dezember 2022 mit der Inbetriebnahme einer großen Photovoltaik-Anlage (184 kWp) erreicht werden. Ab 2023 werden hierdurch jährlich ca. 1/3 des Strombedarfs mit lokaler, eigener Stromproduktion abgedeckt. (Risiko mittel) Cyberkriminalität Ein weiteres Risiko ist die weltweite Zunahme der Cyberkriminalität, insbesondere in Form von Malware- oder Ransomware-Angriffen bzw. Phishing. Ein großer Risikofaktor für Sicherheitslücken, die Angriffe von außen zulassen, ist hier der Faktor Mensch. Unachtsamkeit und Unwissen stellen hierbei das Hauptproblem dar. Des Weiteren begünstigt vermehrtes Arbeiten im Homeoffice das Cyberrisiko. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurden entsprechende Maßnahmen getroffen. Dazu zählt ein von der Konzern-IT aufgesetztes Schulungsprogramm, das jeder Mitarbeiter mit Zugriff zu digitalen Systemen durchlaufen muss und das darauf abzielt, das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken und eine grundlegende Sensibilität und Awareness für die Risiken in diesem Bereich zu schaffen. Des Weiteren haben wir mit einer bereits vor einigen Jahren aufgestellten Betriebsanweisung über die Nutzung der IT-Strukturen die grundlegenden Regeln für den Umgang mit unternehmenseigenen IT-Ressourcen und -Daten für alle Mitarbeiter verbindlich festgelegt. Für 2024 planen wir, unser Informationssicherheitsmanagementsystem gemäß den Anforderungen der Automobilindustrie weiterzuentwickeln und dies mit einer Zertifizierung nach TISAX bestätigen zu lassen. Zusätzlich wurden Vorgaben für das Arbeiten im Homeoffice erstellt. Generell regelt der IT-Notfallplan die Vorbeuge- und Sofortmaßnahmen in Bezug auf IT-Störungen verschiedener Art. (Risiko hoch) Fachkräftemangel In Deutschland gibt es in vielen Branchen, Berufen und Regionen gravierende Engpässe bei der Besetzung von Fachkräftestellen. Unternehmen stehen zusehends unter Druck, qualifizierte Fachkräfte für offene Positionen zu gewinnen. Unter anderem sind technische Berufe stark vom Fachkräftemangel betroffen. Dies stellt somit auch für unser Unternehmen ein gewisses Risiko dar. Fachkräfte werden immer teurer, die steigenden Personalkosten stellen somit ein Ertragsrisiko dar. Fehlendes Fachpersonal kann außerdem in der Folge bedeuten, dass Aufträge nicht mehr angenommen werden können, was langfristig zu einem Umsatzrisiko führt. Dem wirken wir entgegen durch verschiedenste Aktivitäten in Bezug auf Mitarbeiterbindung, Digitalisierung und Stärkung unserer Marke als attraktiver Arbeitgeber. (Risiko mittel) Generelle Risiken Über die genannten aktuellen Herausforderungen hinaus, bestehen zudem die folgenden, generell vorhandenen Risiken. Ein Umsatzrisiko besteht durch die bereits beschriebene Konjunkturlage sowie die Umbruchsituation, in der sich unser Hauptabsatzmarkt, die Automobilindustrie, aktuell befindet. Hinzu kommt eine Sättigung der in der Pandemie boomenden Branchen (Elektronik, PowerTools). Gepaart mit unverändert anhaltenden Preisreduzierungsforderungen einiger Großkunden ergibt sich eine hohe Umsatzbelastung. (Risiko hoch) Dem wirken wir entgegen, indem wir unser Produktportfolio mit Produkten aus dem Bereich der gedruckten Elektronik erweitern und uns damit gezielt auf Absatzmärkte abseits der Automobilindustrie konzentrieren. Mit der Installation eines Technikums haben wir einen großen Schritt zur Realisierung dieses Ziels gemacht. Neben den beschriebenen Umsatzrisiken stellen Preisabschlüsse auf Basis unverbindlicher Mengenzusagen mit zahlreichen Kunden in Verbindung mit Preisbindung über mehrere Jahre ein Ertragsrisiko dar. (Risiko mittel) Das Preissteigerungsrisiko am Beschaffungsmarkt bewerten wir niedrig, nachdem sich die Situation am Rohmaterialmarkt im letzten Jahr deutlich entspannt hat. Zudem versuchen wir mit unseren Rohmateriallieferanten auch weiterhin lange Preisbindungszeiträume zu vereinbaren. (Risiko niedrig) Kapazitäts- und Lieferrisiken kann es sowohl in der Produktion als auch in den administrativen Bereichen geben. Am Standort Nufringen sind die Produktionskapazitäten zukunftsorientiert ausgelegt und bieten im regulären 2-Schicht-Betrieb ausreichend Kapazität für das aktuelle Lieferspektrum. In Zeiten von temporär erhöhten Bedarfen ist eine Ausweitung auf drei Schichten oder Samstagsarbeit möglich. (Risiko niedrig) Die ständig steigenden Kundenanforderungen an Produkt- und Prozessqualität, Dokumentation, Form der Auftragsabwicklung (z.B. Einrichtung von Konsignationslagern, Bearbeitung von Kundenportalen) führen dazu, dass der interne Aufwand für Auftragsabwicklung und Kundenservice immer höher wird. Durch die kontinuierliche Anbindung weiterer Kunden über EDI (Electronic Data Interchange) konnte dieser Entwicklung in den vergangenen Jahren im Bereich der Auftragsbearbeitung entgegengewirkt werden. Dies wird auch 2024 fortgesetzt werden. Generell wird hier in Zukunft die Digitalisierung unserer Prozesse eine wesentliche Rolle spielen. Durch die Optimierung von Abläufen und Prozessen sollen zukünftige Umsatzsteigerungen mit dem aktuell vorhandenen Personalbestand ermöglicht werden. Das im Dezember 2020 gestartete Digitalisierungs-Projekt wurde im Laufe der Jahre 2021 bis 2023 mit der Einführung einer neuen Personalsoftware sowie eines Dokumentenmanagementsystems im Bereich Finanzbuchhaltung in die Praxis umgesetzt. Bereits Anfang Januar 2022 war ein automatischer Rechnungslauf für digitale Rechnungsstellung erfolgreich umgesetzt worden. Für das Jahr 2024 ist geplant, die Auftragstasche zu digitalisieren. Die Auftragstasche beinhaltet die relevanten auftrags- und artikelbezogenen Dokumente für einen Fertigungsauftrag. Diese reichen von Kundendokumentationen über die interne Prüfanweisung bis hin zu Materialbelegen und Fertigungsdokumenten wie dem Druckzettel. Im Zuge der Digitalisierung soll nun die physische Auftragstasche durch eine digitale Auftragstasche oder einen papierlosen Prozess abgelöst werden. (Risiko mittel) Materialrisiken entstehen durch die von der Europäischen Kommission Anfang 2023 angekündigten umfassenden Regelungen für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). Ein wesentlicher Bestandteil dieser Maßnahmen ist eine geplante umfassende Beschränkung von PFAS im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung REACH. Die regulatorische Überprüfung von Vorschlägen zur Verbannung ist bereits im Gange. Mit den von uns verwendeten Materialien halten wir uns an die aktuellen gesetzlichen Regelungen in Deutschland und sind damit konform. Es ist jedoch noch nicht absehbar, wie stark die Beschränkungen ausfallen werden und welche Auswirkungen dies auf unsere eingesetzten Materialien haben wird. Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit unseren Lieferanten, um möglichen Folgen bereits jetzt vorzubeugen. (Risiko niedrig) Qualitätsrisiken können durch den technischen Stand des Maschinenparks und durch das Qualitätsverständnis und Knowhow bei den Mitarbeitenden entstehen. Durch den modernen Maschinenpark sind wir nach wie vor für die Zukunft gut ausgerichtet. Weiterhin wird ein stabiles Qualitätsniveau dadurch gewährleistet, dass speziell die Mitarbeitenden in den Bereichen Produktion, Endkontrolle und Versand permanent in den qualitätsrelevanten Tätigkeiten geschult werden. (Risiko niedrig) Betriebsausfallrisiken bestehen im Falle von Brand, Energieausfall, Unterbrechung der Internetverbindung oder Maschinenausfall. Die Minimierung dieser Ausfallrisiken erfolgt durch ein Bündel von unterschiedlichen Maßnahmen. So wird Maschinen- und Energieausfällen mit einem Plan zur vorbeugenden Instandhaltung und Wartung der betr. Anlagen begegnet. Mit routinemäßigen Begehungen im Rahmen des Arbeitssicherheits- und Brandschutz-Managements werden mögliche Brandgefahren frühzeitig identifiziert und minimiert. Eine Brandmeldeanlage im Produktionsbereich sichert während und außerhalb der Produktionszeiten eine sofortige, direkte Brandmeldung an Sicherheitsdienst und Feuerwehr. In 2023 wurde diese Brandmeldeanlage modernisiert und auf zusätzliche Gebäudebereiche ausgeweitet. Auch für die IT gibt es entsprechende BackUp-Konzepte, die sicherstellen, dass im Falle des Ausfalls der IT auf alle Daten schnellstmöglich wieder zurückgegriffen werden kann. (Risiko niedrig) Nur geringe Risiken gibt es im Bereich Umwelt, da weder Lärm, Abluft oder sonstige Umweltfaktoren bei der Produktion der Labels von Bedeutung sind. Auf die Gefahren, die von den Kleinmengen an Gefahrstoffen (z.B. Farben, Lacke, Reinigungsmittel) ausgehen, macht die externe Fachkraft für Arbeitssicherheit jährlich in Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeitende aufmerksam. Basis sind Sicherheitsdatenblätter / Gefährdungsbeurteilungen und daraus abgeleitete Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe / Maschinen. (Risiko niedrig) Durch die Integration in die CCL-Gruppe ist der Finanzierungsbedarf, der sich aus den beschriebenen Investitionen für neue Produktionsmittel ergibt, gedeckt. Für Investitionen, die nicht über die vorhandenen liquiden Mittel eigenfinanziert werden können, besteht die Möglichkeit ein konzerninternes Darlehen zu marktüblichen Konditionen in Anspruch zu nehmen. (Risiko niedrig) Fazit Insgesamt sehen wir die Risikosituation des Unternehmens trotz der unsicheren finanziellen und politischen Entwicklungen auf dem Weltmarkt insgesamt als moderat an. Die CCL Design Stuttgart GmbH hat ein Risikofrüherkennungssystem installiert, welches die beschriebenen, wesentlichen Risiken frühzeitig transparent macht, um durch geeignete Maßnahmen entgegenzusteuern: Zur Gewährleistung eines stabilen Qualitätsniveaus werden durch die Abteilung IMS (Integriertes Management System) im Laufe des Jahres diverse interne Audits in den einzelnen Abteilungen nach einem Auditprogramm durchgeführt. Hierbei wird die Prozessqualität der Kernprozesse sowie auch der unterstützenden Prozesse in den administrativen Bereichen regelmäßig überprüft, dokumentiert und verbessert. Zusätzlich finden durch große Kunden der Automobilindustrie sowie durch potentielle Neukunden immer wieder ein- bis mehrtägige Kundenaudits statt, welche die Produkt- und Prozessqualität hinterfragen. Schließlich wird die Funktionalität des Managementsystems für Qualität und Umwelt jährlich in einem internen Management-Review bewertet und durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle bestätigt. Die Entwicklungen auf der Vertriebsseite werden in regelmäßigen Gesprächen zwischen Geschäftsleitung, Controlling und Vertriebsaußendienst diskutiert. Als Hilfsinstrument dazu werden Vertriebsmaßnahmenpläne je Außendienstmitarbeitendem sowie eine Projektübersicht geführt, welche kundenbezogen alle Aktivitäten und aktuellen Projekte aufzeigen, als auch die Veränderungen der Forecast-Werte für das Jahresende im Vergleich zu den budgetierten Werten dokumentieren. Umsatzrisiken für das laufende Geschäftsjahr werden im Zuge dieser Maßnahmen schon frühzeitig erkannt. Höhere Ausgaben für Investitionen in das Anlagevermögen und in Leasingverträge dürfen nur ausgeführt werden, wenn die Investition zuvor per Investitions-/Leasingantrag durch Geschäftsführung bzw. Konzernleitung freigegeben wurde. Wie so oft, sind unsere Mitarbeitenden auch im Risikomanagement die wertvollste Ressource. Mitarbeitende die tagtäglich daran arbeiten, Probleme zu vermeiden und (sofern vorhanden) zu lösen. So werden potentielle Risiken durch aufmerksame und umsichtige Mitarbeitende minimiert. Die Mitarbeitenden agieren proaktiv, indem sie gut geschult, mit viel Erfahrung und motiviert ihre Aufgaben gewissenhaft erledigen. Um dies zu erreichen, fördern wir ständige Verbesserung, lebenslanges Lernen, Teamarbeit, ein angemessenes und sicheres Arbeitsumfeld und eine offene Kommunikation im gesamten Unternehmen, auf allen Ebenen. Durch die verschiedenen Elemente dieses installierten Risikofrüherkennungssystems wird erreicht, dass relevante Risikofaktoren rechtzeitig erkannt werden und so ein ununterbrochener Geschäftsbetrieb fortlaufend gewährleistet ist. Infolge der Einbindung des Unternehmens in den Konzernverbund von CCL und durch die nachhaltige und fortlaufende Optimierung der betrieblichen Strukturen, hat die CCL Design Stuttgart GmbH darüber hinaus die Chance für Wachstum und die erreichte Marktstellung in den nächsten Jahren weiter auszubauen. 4. Ausblick Die Anstrengungen zur Anpassung des Unternehmens an das aktuelle Marktumfeld unter Berücksichtigung der Eingliederung der CCL Design Stuttgart GmbH in den Konzernverbund von CCL bzw. die CCL Design Sparte werden auch im Jahr 2024 weiter fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei die weitere Optimierung der Vertriebsstrukturen im europäischen Vertrieb und die Nutzung von Synergieeffekten in Bezug auf neue Produkte und Technologien auf der Absatz- sowie in Bezug auf einen übergeordneten Zusammenschluss zur Volumenbündelung auf der Beschaffungsseite. Unternehmensintern liegt der Fokus weiterhin auf der Optimierung von Abläufen und Prozessen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Zukünftige Umsatzsteigerungen sollen mit dem bestehenden Personalbestand an beiden Standorten ermöglicht werden. Eine wesentliche Rolle wird hier in Zukunft die weitere Digitalisierung unserer Prozesse spielen. Auf der Vertriebsseite steht nach wie vor die Gewinnung von größeren Projekten bei bestehenden Kunden sowie Neukunden im Rahmen der langfristig eingeschlagenen Vertriebsstrategie im Fokus. Dazu müssen ständig neue Produkte entwickelt und implementiert werden. Jeweils im laufenden Jahr wird der Grundstein durch den Abschluss einiger großer Projekte gelegt, die umsatzseitig im Folgejahr zum Tragen kommen. Parallel dazu wird auch der kontinuierliche Ausbau der Bestandskunden in den traditionellen Märkten der Automobil-, Elektro- und Luftfrachtindustrie weiterverfolgt sowie der Eintritt in neue Absatzmärkte wie die Elektronikindustrie angestrebt. Aufgrund der stetig steigenden Anforderungen und Kosten stehen auf der Beschaffungsseite Maßnahmen zur Stabilisierung und Reduzierung des Materialkostenanteils im Vordergrund. Weiterhin wird angestrebt, die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Fertigerzeugnissen zu reduzieren bzw. zumindest konstant zu halten. In Produktion und Verwaltung steht weiterhin die Optimierung der Fertigungsabläufe unter Lean-Management-Gesichtspunkten im Fokus. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine stabile Umsatzentwicklung entsprechend der zweiten Jahreshälfte 2023 erwartet. Bereits im Vorjahr gelegte Projekte bei bestehenden und neuen Kunden können umgesetzt werden. Daher ist davon auszugehen, dass sich der Umsatz an beiden Standorten sowie für die gesamte GmbH im Vergleich zum Vorjahr (28.687 TEUR) bestätigt. Bei unserer Prognose für die Steuerungsgröße EBIT gehen wir davon aus, dass der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Wert (4.442 TEUR) wieder erreicht werden kann. Die Mitarbeiterzahl in Summe für beide Standorten in Nufringen und Schwaig soll konstant zum Vorjahr gehalten werden (165 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2023).
Nufringen, den 31. Oktober 2024 Mathias Männel, Geschäftsführer der CCL Design Stuttgart GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CCL Design Stuttgart GmbH, Nufringen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CCL Design Stuttgart GmbH, Nufringen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCL Design Stuttgart GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 31. Oktober 2024 KPMG
AG
Göttgens, Wirtschaftsprüfer Hagg, Wirtschaftsprüfer |
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