Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 6472
Eingetragen
6.5.1986
Branche
Herstellung von BüromöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln
Gegenstand
Betrieb einer Schreinerei, die Herstellung und der Vertrieb von Bauelementen jeder Art, der Handel mit Möbeln, sowie alle mit diesem Gegenstand zusammenhängenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben und sich an anderen Unternehmen zu beteiligen; sie kann auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Roth
seit 24.3.2022
Prokura
Dietmar Fuchs
seit 8.6.2006
Prokura
Christof Blecher
seit 19.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
60.00%
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

57334 Bad Laasphe
180.000 €
60.00%
57334 Bad Laasphe
75.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Otto Blecher GmbH

Bad Laasphe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein mittelständischer Hersteller von Fenstern und Türen aus Kunststoff und Aluminium. Wir produzieren etwa 100.000 Fenster - und Türeneinheiten im Jahr für den öffentlichen und privaten Wohnungsbau, die Instandsetzung und energetische Sanierung.

Neben der hohen Qualität der Erzeugnisse bieten wir umfassenden Service rund um Fenster und Türen sowie ein umfangreiches Angebot an Zubehör an.

2. Forschung und Entwicklung

Die Branche Fenster und Türenbau umfasst eine sehr vielfältige Produktpalette. Unentwegt müssen die Herausforderungen durch Neuerungen, Änderungen und Anpassungen im Produktionsprozess bewältigt werden. Eine permanente Beobachtung des Marktes ist unerlässlich, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der deutsche Fenstermarkt sank im Jahr 2023 signifikant, dabei waren bis auf Holzfenster alle Rahmenmaterialien betroffen. Die verkauften Fenstereinheiten schrumpften um 10,2% im Wohnungs- als auch im Nichtwohnungsbau.

Die Kombination aus dem Rückgang der Baugenehmigungen, Reallohnrückgängen, steigenden Zinsen und der nach wie vor hohen Inflation bescherten einen Absturz bei den Baufertigstellungen. Die Renovierungen werden ebenfalls durch die Inflation und die Rezession gebremst. Vor diesen Hintergründen war der Absatzrückgang dennoch überraschend hoch und übertraf die Prognosen.

Der Fensterabsatz sank von 15,4 Mio. Einheiten im Jahr 2022 auf 13,8 Mio. Einheiten lt. einer Regionalstudie von InterConnection. Im Bereich "Neubau" reduzierte sich der Umsatz um 3,8% und im Bereich der "Sanierung" um 6,6%. Der Umsatz mit Kunststofffenstern sank um 7,5% und mit Alufenstern um 4,7%. Ebenso schrumpfte die Haustürnachfrage um 14,5% gegenüber dem Vorjahr in sämtlichen Materialgruppen.

2. Geschäftsverlauf

Das Berichtsjahr 2023 haben wir mit voller Auslastung gestartet. Im Laufe des Jahres ist die Auslastung gesunken, wodurch wir den Umsatz aus dem Jahre 2022 nicht übertreffen konnten. Der Materialeinsatz verringerte sich um 7,5% und die Personalkosten stiegen um 5,2%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 12,9% erhöht, was im Wesentlichen auf gestiegene Instandhaltungs- und Wartungskosten zurückzuführen ist.

In Folge dieses Geschäftsverlaufs hat sich der Jahresüberschuss von TEUR 1.380 in 2022 um TEUR 559 auf TEUR 821 verringert.

Obwohl die Baukonjunktur im Laufe des Jahres abflachte und wir den Umsatz auf Grund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht steigern konnten, war der Geschäftsverlauf 2023 zufriedenstellend.

3. Lage

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 863 in immaterielles Vermögen und Sachanlagen getätigt.

Ersatzinvestitionen erfolgen kontinuierlich, wie in allen Geschäftsjahren davor.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 46,8% (VJ=47,6%).

Die Eigenkapitalquote ist auf 63,0% (VJ = 57,3%) gestiegen.

Die flüssigen Mittel umfassen 31,6% (VJ = 30,5%).

Der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 beträgt TEUR 821. Das entspricht einer Verringerung gegenüber dem Vorjahr von 40,5%.

Unsere Gesellschaft rechnet auch künftig damit, alle finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl Umsatzrendite heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Die Umsatzrendite hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozentpunkte verringert.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein weiterer Einbruch der verkauften Einheiten auf dem deutschen Fenstermarkt von 6,4% erwartet lt. Heinze Marktforschung (VFF-Fenster- und Türenmarktbericht). Im Außentürenmarkt sieht die Entwicklung ähnlich aus.

Grund für die rückläufige Entwicklung in Deutschland sind die Auswirkungen der Inflation, der Zinsentwicklung, des Gebäudeenergiegesetzes und der politischen Rahmenbedingen.

Die vorliegenden Daten im Wohnungsbau zeigen, dass die gesamte Konjunktur im Baubereich in einer signifikanten Baukrise mit Unterauslastung, Kurzarbeit und zunehmenden Preisverwerfungen im Angebotsmarkt ist, so Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade Frank Lange.

Für den Fenstermarkt signalisiert der Bereich der Sanierung einen weiteren Rückgang um 2,1% auf 6,64 Mio. Fenstereinheiten im Vergleich zum Jahr 2023. Im Bereich des Neubaus wird ein dramatischer Rückgang von 14,4% auf 4,39 Mio. Einheiten prophezeit.

Der Außentürenmarkt wird ebenfalls einen weiteren Rückgang verzeichnen. Hier wird ein Rückgang von etwa 5,1% prognostiziert, somit wird ein Absatz von 1.173 Mio. Türeinheiten für 2024 erwartet. Die deutliche Markteintrübung setzt sich aus 5,2% im Wohnbau und 4,4% im Nichtwohnbau zusammen, wobei beim Wohnbau der Neubau mit einem hohen Rückgang von 15,8% zu erwähnen ist. Insgesamt betrachtet erwartet man bei der Sanierung nur einen leichten Rückgang um 1,9%.

Durch diese Prognosen werden wir wahrscheinlich im Geschäftsjahr 2024 den gleichen Umsatz wie im Jahr 2023 erreichen, wenn der Rückgang im Neubaubereich durch den Sanierungsbereich abgefangen werden kann. Trotzdem könnte das Ergebnis durch die schwache Baukonjunktur, die steigenden Preise und die Inflation schlechter ausfallen, weil wir die erhöhten Kosten nicht vollständig auf unsere Kunden umlegen können.

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken bestehen für unser Unternehmen durch die schwache Baukonjunktur, die anhaltenden Preissteigerungen, die Energiekosten und Inflation. Es ist abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt und ob daraus ein langfristiges Risiko entsteht.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die gängigen Managementinstrumente zur Risikovermeidung wie Bonitätsprüfungen der Kunden, laufende Debitorenüberwachung inklusive Mahnwesen, laufende Ergebnis - und Liquiditätsüberwachung, betriebliche Versicherungen sowie sonstige Maßnahmen im Bereich des internen Kontrollsystems sind ausreichend vorhanden.

Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

V. Schlussbemerkung

Die Gesellschafter und die Geschäftsführung bedanken sich bei allen Mitarbeiter*innen, mit deren Hilfe, Fleiß und Engagement dieses Ergebnis erzielt werden konnte.

 

Bad Laasphe, 12. August 2024

gez. Christof Blecher, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.842.996,62 5.941.585,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.398,76 34.612,45
II. Sachanlagen 3.928.995,54 3.948.794,21
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.301.910,57 2.444.747,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.615.450,32 1.397.813,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.632,65 106.230,90
III. Finanzanlagen 1.856.602,32 1.958.178,39
B. Umlaufvermögen 6.611.725,88 6.542.076,19
I. Vorräte 1.298.662,43 1.169.131,47
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 81.304,31 259.007,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.153.708,67 1.347.521,70
III. Wertpapiere 220.791,70 212.117,98
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.938.563,08 3.813.305,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.856,72 20.684,79
Summe Aktiva 12.475.579,22 12.504.346,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.855.563,33 7.164.673,15
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 5.734.673,15 4.484.354,19
IV. Jahresüberschuss 820.890,18 1.380.318,96
B. Rückstellungen 1.126.029,00 1.295.259,00
C. Verbindlichkeiten 3.493.986,89 4.044.413,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.701.480,98 3.086.523,01
2. sonstige Verbindlichkeiten 792.505,91 957.890,87
Summe Passiva 12.475.579,22 12.504.346,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.764.078,70 14.444.060,41
2. Personalaufwand 9.248.548,39 8.790.793,15
a) Löhne und Gehälter 7.649.703,76 7.377.757,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.598.844,63 1.413.035,79
davon für Altersversorgung 82.481,54 12.104,70
3. Abschreibungen 811.132,13 614.567,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 811.132,13 614.567,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.444.593,22 3.051.756,31
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 4.352,00 4.352,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21.208,95 21.016,32
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.825,69 12.486,08
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.434,80 31.413,22
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 6.910,00 9.640,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 414.314,31 592.600,76
9. Ergebnis nach Steuern 838.090,49 1.396.432,22
10. sonstige Steuern 17.200,31 16.113,26
11. Jahresüberschuss 820.890,18 1.380.318,96

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Otto Blecher GmbH, mit Sitz in Bad Laasphe wurde mit Vertrag vom 6. März 1986 des Notars Hans Werner Kocherscheidt, Bad Berleburg, UR 117/86, gegründet und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Siegen unter HRB 6472 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 8 Jahren) der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Bewegliche und selbständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden bei Bedarf durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurde diese angesetzt.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren nach HGB vorgenommen.

Rückstellungen wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Historische Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.234,47 25.241,70 0,00 0,00 289.476,17
2. geleistete Anzahlungen 0,00 13.199,76 0,00 0,00 13.199,76
264.234,47 38.441,46 0,00 0,00 302.675,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.717,51 0,00 0,00 0,00 18.717,51
2. technische Anlage und Maschinen 5.683.268,78 87.386,62 0,00 194.835,66 5.965.491,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.943.814,65 636.711,28 260.696,81 0,00 3.319.829,12
4. geleistete Anzahlungen u. Anl. im Bau 106.230,90 100.237,41 0,00 -194.835,66 11.632,65
8.752.031,84 824.335,31 260.696,81 0,00 9.315.670,34
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.958.178,39 2.000,00 103.576,07 0,00 1.856.602,32
1.958.178,39 2.000,00 103.576,07 0,00 1.856.602,32
10.974.444,70 864.776,77 364.272,88 0,00 11.474.948,59
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 229.622,02 15.655,15 0,00 245.277,17
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
229.622,02 15.655,15 0,00 245.277,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.715,51 0,00 0,00 18.715,51
2. technische Anlage und Maschinen 3.238.521,36 425.059,13 0,00 3.663.580,49
0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.546.000,76 370.417,85 212.039,81 1.704.378,80
4. geleistete Anzahlungen u. Anl. im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.803.237,63 795.476,98 212.039,81 5.386.674,80
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.032.859,65 811.132,13 212.039,81 5.631.951,97
Buchwert
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.199,00 34.612,45
2. geleistete Anzahlungen 13.199,76 0,00
57.398,76 34.612,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. technische Anlage und Maschinen 2.301.910,57 2.444.747,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.615.450,32 1.397.813,89
4. geleistete Anzahlungen u. Anl. im Bau 11.632,65 106.230,90
3.928.995,54 3.948.794,21
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.856.602,32 1.958.178,39
1.856.602,32 1.958.178,39
5.842.996,62 5.941.585,05

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

- Zinssatz: 1,83 %

- Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen: 0,00 %

- Zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck

Von der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 4. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherungen) beträgt TEUR 117. Für die Pensionsrückstellung ergibt sich ein Erfüllungsbetrag von TEUR 403 zum 31. Dezember 2023.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 6 (Ausschüttungssperre).

Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 1.149 und entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 357), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 308) und sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 484).

Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer einem Jahr betragen TEUR 662 und entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre beträgt TEUR 1.682.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beträgt TEUR 139.

Es besteht ein Sicherungsrecht in Form von Pfandrechten an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie ein Eigentumsvorbehalt. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Pfandrechte gesichert ist, beträgt TEUR 3.009.

IV. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen. Der Jahresaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.168.

Angaben zu Mitarbeiterzahlen

31.03.2023 30.06.2023 30.09.2023 31.12.2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 141 138 138 133
Kaufmännische und technische Angestellte 38 38 40 40
179 176 178 173

Durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter: 177

Nachtragsbericht

Ein Feuer hat im April 2024 eine unserer Produktionshallen schwer getroffen, was die Produktion massiv beeinträchtigt und zu einem Ausfall von Arbeitskräften und Erträgen geführt hat.

Deshalb könnten wir im Jahr 2024 möglicherweise nicht das gleiche Ergebnis erzielen wie im Jahr 2023.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bad Laasphe, 12. August 2024

gez. Christof Blecher, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.09.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

An die Otto Blecher GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Otto Blecher GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Otto Blecher GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dautphetal, 12. August 2024

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