Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Mankenberg GmbH
Spenglerstraße 99, 23556 Lübeck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Drissen seit 27.7.2022 | Prokura |
Stefan Dr.-Ing. Nehlsen seit 16.10.2017 | Geschäftsführer |
Britta Hennings seit 26.4.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
I*** T****** | 16.67% |
| 16.67% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mankenberg GmbHLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MANKENBERG GMBH, LÜBECKKonjunkturelle Lage 2023 Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit 2,8 % geringer. In den USA (2,5 %) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit demjenigen im Vereinigten Königreich mit jeweils 0,5 % das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit 4,1 % beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (3 %). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei 5,2 %. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt 6,8 %. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte 0,4 % und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real 0,8 % sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um - 1,3 % zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von 2,7 %, wobei China (4,1 %) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (3,4 %) überdurchschnittlich zulegten. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, November 2023 Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im fortwährend krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (0,7 %). Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Quelle: Statistisches Bundesamt Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 % gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 %. Die Auftragsreichweite lag im November mit 10,3 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hervorrufende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 % der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 % der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen, mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 %) auf Oktober (85,9 %) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im Oktober etwa 17.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um etwa 1 % zulegen. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA-Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal 7 % zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 262 Mrd. Euro. Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA Konjunkturelle Aussichten 2024 Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von 3,1 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 % prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit 0,5 % erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 % geschätzt. China (4,6 %) und Indien (6,5 %) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (1,9 %). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (2,9 %) sowie Subsahara-Afrika (3,8 %). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Deutsche Konjunktur Nach Ansicht des ifo-Instituts (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.) dürfte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 allenfalls verhalten zulegen. Das Institut rechnet für 2024 nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,7 %. Mit dem im Haushaltsausschuss vereinbarten Bundeshaushalt wurden nach Schätzung des ifo-Instituts zusätzliche Einsparungen in Höhe von knapp 19 Milliarden Euro beschlossen. Unternehmen und Haushalte werden dadurch mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Unter dem Strich wird das die gesamtwirtschaftliche Erholung etwas dämpfen. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, und der Zinshöhepunkt dürfte nach Ansicht des Instituts bereits überschritten sein. Das Institut rechnet mit einer Inflationsrate von 2,2 % für 2024. Damit läge sie nur noch geringfügig über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 % der EZB. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November, und im Frühsommer dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Diese Entwicklung dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Schließlich sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im laufenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Insgesamt jedoch dürfte selbst das Jahresende 2024 noch schwach ausfallen. Quelle: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute, und der Maschinenbau ist als reiner Investitionsgüterlieferant ein Spätzykliker. Zwar gibt es erste, noch sehr zaghafte Signale, dass ein Tiefpunkt der Bestellungen bald erreicht ist. Das ifo-Geschäftsklima für den Maschinenbau hat sich zuletzt stabilisiert, und der Orderrückgang hat sich zum Jahresende 2023 etwas abgeschwächt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine mögliche Bodenbildung bei der Auslandsnachfrage noch nicht als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen. Aufgrund der trüben Aussichten haben viele Unternehmen ihre Einstellungsabsichten derzeit zwar zurückgefahren, jedoch ist und bleibt der Fachkräftemangel eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. Quelle: VDMA (Originaltext) Mankenberg Im Jahr 2023 konnte Mankenberg einen deutlich verbesserten Auftragseingang im Auslandsgeschäft verzeichnen, im Inland war der Auftragseingang leicht rückläufig. Mit 20.829 T€ (VJ 19.310 T€) war eine Steigerung gegenüber dem schwachen Vorjahr von knapp 8 % zu verzeichnen. Diese positive Entwicklung ist auf ein besseres Projektgeschäft besonders in Asien im IV. Quartal zurückzuführen. Sanktionsbedingt weiterhin ausfallende Aufträge aus dem vormals gut entwickelten Geschäft in Russland konnten so zumindest teilweise kompensiert werden. Die Umsatzerlöse konnten von diesem verbesserten Auftragseingang in 2023 noch nicht profitieren und lagen mit 19.395 T€ nur geringfügig über dem Vorjahresniveau (2022: 19.318 T€). Die interne Umsatzplanung für das Geschäftsjahr wurde deutlich verfehlt (21.000 T€). Der direkte Exportanteil von 45 % (VJ 42 %) erreicht wiederum nicht Parität zum Umsatzanteil in Deutschland. Der Export in das EU-Ausland war dabei mit einem Anteil von 20 % weiterhin schwach, der Anteil des sonstigen Auslands mit 25 % bedingt durch anhaltend gutes Geschäft in Asien gut ausgeprägt. Bedingt durch Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge lag die Gesamtleistung bei 19.596 T€ (VJ 20.174 T€). Geschäftsergebnis Bei geringfügig erhöhtem Umsatz konnte durch vermehrten Einsatz von Material aus dem Bestand und dadurch reduzierten Materialaufwand i. H. v. 2.453 T€ (VJ 3.101 T€ - 20,9 %) sowie trotz tariflicher Erhöhungen reduzierten Personalkosten (- 2,6 %) bei gleichzeitig moderat gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (1,3 %) ein EBIT von 1.414 T€ (2022: 1.086 T€) erreicht werden. Die EBIT-Quote verbesserte sich auf rd. 7,2 % (Vorjahr 5,3 %). Der Jahresüberschuss in Höhe von 915 T€ (2022: 145 T€) verbesserte sich damit wesentlich gegenüber dem Vorjahr. Produktion Mankenberg ist ein typischer mittelständischer Nischenanbieter. Das rationelle Fertigungsverfahren High Grade sowie eine hohe Problemlösungskompetenz auch bei kleinsten Stückzahlen grenzen das Unternehmen derzeit noch wirksam von vielen Marktbegleitern ab. Die Produktion zeichnet sich durch einen hohen Anteil von auftragsgebunden gefertigten Einzel- und Kleinserienerzeugnissen aus. Ein Baukastensystem ermöglicht dennoch kurze Lieferzeiten von Produktvarianten. Durch unsere hohe Fertigungstiefe wird sehr gute Prozesssicherheit, kurze Lieferzeit und höchste Flexibilität beim Umgang mit Kundenwünschen gesichert. Auch Komponenten für kleine Losgrößen und Varianten werden inzwischen vermehrt automatisiert hergestellt. Die daraus resultierende Kostenstruktur mit einer im Vergleich zum industriellen Umfeld weiterhin sehr hohen Personalkostenquote (Personalaufwand / Umsatzerlöse) von 62,9 % (2022: 62,1 %) führt jedoch zu erheblichem Kostendruck im Vergleich zu Anbietern aus Niedriglohnländern wie Indien und China. Die hohe Fertigungstiefe im Haus verbunden mit einer weiterhin hohen Bevorratung an Material und unfertigen Erzeugnissen zur Sicherstellung unserer Lieferfähigkeit sichert dabei in der weiter anhaltenden Diskussion um Störungen in den internationalen Lieferketten unsere Marktposition. Beschaffung Die Materialaufwandsquote reduzierte sich auf 12,6 % (Vorjahr 15,5 %), erkennbar sind hier nur noch geringfügig steigende bzw. teilweise wieder reduzierte Material- und sonstige Beschaffungskosten sowie eine moderate Bestandsreduzierung. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Materialaufwand absolut um 648 T€. Der Vorratsbestand (fertige und unfertige Erzeugnisse) reduzierte sich dabei trotz eines etwas erhöhten auftragsgebundenen Bestands für Kundenaufträge bei nahezu gleichbleibendem Absatz um - 2,4 % auf 5.056 T€. Investitionen Im Berichtsjahr wurden technische Anlagen und Maschinen im Wert von 879 T€ beschafft. Hervorzuheben sind zwei neue CNC-Maschinen Emco Hyperturn 45 mit Stangenlader (265 T€) und Emco S45 (92 T€) sowie das neue Fräsbearbeitungszentrum DMG Mori M1 Pro (102 T€), alle Maschinen mit einheitlicher Siemens-Steuerung. Durch den Einsatz dieser vollständig gekapselten Maschinen in Kombination mit der neuen Absauganlage in der Schweißerei (Plymovent 51 T€) konnte eine wesentliche Verbesserung der Luftqualität in der Fertigung erreicht werden. Die nunmehr zweite neue automatisierte Rundnahtschweißanlage lief erheblich verzögert ebenfalls in 2023 zu (112 T€). Ebenfalls verzögert, und so erst in 2023 geliefert, wurde eine elektronisch gesteuerte Heftvorrichtung, die wir gemeinsam mit dem Lieferanten für unsere technischen Anforderungen in der Schweißerei entwickelt haben (91 T€). Eine schadhafte manuelle Drehmaschine wurde kurzfristig durch eine gebrauchte, sofort verfügbare Weiler-Drehmaschine ersetzt (38 T€). Mit einem neuen Fanuc- Industrieroboter (31 T€) werden künftig Einlegearbeiten u. a. an den Tiefziehpressen automatisiert. In die Bohrmaschine Danumeric wurde im Zuge einer externen Generalüberholung ein umfassendes Paket an Maßnahmen zur Lebensdauerverlängerung alternativ zu einer Neubeschaffung eingebracht (38 T€). In andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde in Höhe von 226 T€ investiert, hier sind insbesondere die Anschaffung von Softwarelösungen im Personalmanagement (rexx Suite, 15 T€) und für das effiziente Management von Arbeits- und Gesundheitsschutz (Erweiterung Sam Secova, 17 T€) sowie diverse handgehaltene Geräte zur mobilen Datenerfassung für die Intralogistik zu nennen. Unter Berücksichtigung weiterer Zugänge ergibt sich ein Gesamtinvestitionsvolumen in das Anlagevermögen in Höhe von 1.053 T€. Für einen Teil der Investitionen wurden Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Zum Ultimo 2023 bestanden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.625 T€ gegenüber dem Vorjahr (2022: 1.431 T€), erhöht gegenüber dem sehr niedrigen Vorjahresniveau um 13,6 %. Die weiterhin kurz gehaltenen Zahlungsziele ohne Skontierungsoptionen sind von der Kundschaft akzeptiert. Alle bestehenden Forderungen waren aus heutiger Sicht werthaltig. Uneinbringliche Forderungen waren nicht auszubuchen. Für kleinere Kunden in Deutschland wurde ein Programm zur Reduzierung bzw. Streichung aus der Vergangenheit bestehender Rabatte erfolgreich umgesetzt. Für die in 04/2021 zugelaufene hydraulische Rahmenpresse Dunkes besteht eine Kreditvereinbarung mit einer Laufzeit noch bis 01/2025. Der Bestand an Wertpapieren wurde durch Zukauf und eine günstigere Entwicklung der bestehenden Anlagen an den Kapitalmärkten um 576 T€ auf 2.466 T€ erhöht (Bestand Vorjahr 1.890 T€). Beim BAFA wurden seit 2022 zehn Förderanträge nach drei verschiedenen Förderwegen gestellt (7 Anträge De-minimis-Beihilfen, 2 Anträge Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO), 1 Antrag KfW-Zuschuss E-Mobilität). Drei der Anträge wurden zwischenzeitlich bewilligt, aber bisher nicht ausgezahlt (54 T€), zu den weiteren Anträgen liegen noch keine Bescheide vor. Die angemeldeten Projekte sind unternehmensseitig zwischenzeitlich alle umgesetzt und finanziert. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand hat sich in 2023 mit 12.200 T€ um 331 T€ reduziert (VJ 12.531 T€, - 2,6 %, 2022: - 2,0 %). Enthalten sind tarifliche Entgelterhöhungen, neu gebildete sowie aufgelöste Pensionsrückstellungen, ergebnisabhängige Erfolgsbeteiligungen sowie ein geringfügiger Stellenabbau. Die Zahl der während des Geschäftsjahres durchschnittlich Beschäftigten einschließlich der Auszubildenden betrug 180 (2022: 186, 2021: 194). Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Zur Coronavirus-Pandemie liefen spät in 2022 alle innerbetrieblichen Maßnahmen und Einschränkungen aus, in 2023 wurden keine neuen Maßnahmen mehr eingeleitet. Mit dem Betriebsrat der Mankenberg GmbH wurde im März 2023 eine neue "Betriebsvereinbarung zur ungleichmäßigen Verteilung der Arbeitszeit und Gleitzeit" getroffen. Die Regelung ermöglicht u.a. die kurzfristige Anpassung von Kapazitäten an den betrieblichen Bedarf, um Schwankungen in der Auftragslage auszugleichen, sowie eine höhere individuelle Zeitsouveränität aller Beschäftigten, um die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit zu fördern und die Attraktivität der Arbeitsplätze weiter zu erhöhen. In der Verwaltung und teilweise auch in der Fertigung werden unverändert etwa 75 Arbeitsplätze in mobiler Arbeit dargestellt, die Beschäftigten haben die Möglichkeit, an bis zu 2 Tagen pro Woche mobil zu arbeiten. Die regelmäßige gleichzeitige Präsenz in den Teams dient der Sicherstellung des persönlichen Austauschs und der Ausbildung vor Ort. Die im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine seitens der EU mit der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (fortlaufend erweitert) beschlossenen Sanktionen betreffend unsere Produktpalette bestehen fort, im Jahr 2023 gab es dementsprechend keinerlei Lieferungen mehr nach Russland oder Belarus. Der mit Gesellschafterbeschluss vom 31.05.2022 ermächtigte Verkauf der Geschäftsanteile an der OOO Mankenberg, Moskau, an den dortigen Mitgesellschafter wurde in einem aufwändigen und administrativ erschwerten Verfahren mit der Eintragung der Änderung in das zuständige örtliche Handelsregister am 03.11.2023 abgeschlossen. Die Mankenberg GmbH ist seitdem nicht mehr Gesellschafterin der OOO Mankenberg und hat dementsprechend keine Gesellschafterrisiken zu tragen, der vormalige Wert der Beteiligung war bereits im GJ 2022 auf 1 € abgeschrieben worden. Der am 01.10.2022 in die Gesellschaft eingetretene Geschäftsführer Paul Manthey wurde nach Eigenkündigung mit Wirkung zum 23.08.2023 durch einen entsprechenden Gesellschafterbeschluss abberufen, der bestehende Geschäftsführerdienstvertrag wurde mit einem Aufhebungsvertrag zum 31.12.2023 einvernehmlich beendet. Für den aus der Tätigkeit in 2023 anteilig bestehenden Anspruch auf eine Tantieme wurde eine Rückstellung gebildet. Die Mankenberg GmbH hat im Jahr 2023 weitere Fortschritte in den Themen Mechanisierung, Automatisierung und Digitalisierung mit daraus folgenden Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen erreicht. Neben den bereits weiter oben genannten erheblichen Investitionen in neue Maschinen und Anlagen gab es Prozessverbesserungen durch die Modernisierung und Leistungssteigerung des ERP-Systems AMS+ (Versionsanpassung von V7 auf V13) einschließlich des Anteils "AMS mobile" zur Verbesserung der Intralogistik sowie die weiter automatisierte und optimierte Entgeltabrechnung. Die systematische Erfassung und Verwaltung der vielfältigen und zahlreichen Vorrichtungen in der Fertigung verbessert deren Auffindbarkeit und effiziente Nutzung. Im digitalen Kundenportal werden vom Redaktionssystem nunmehr automatisiert die Datenblätter der ausgelieferten Produkte exemplarrichtig erzeugt und bereitgestellt. Die entsprechenden Vorbereitungen für die produktindividuellen Betriebsanleitungen laufen. Zur Förderung des Verkaufs unserer Produkte in internationalen Märkten über unsere Distributoren fand im September nach einer Pause, bedingt durch die Coronavirus-Pandemie, mit mehr als 50 internationalen Teilnehmern in Lübeck wieder das mehrtägige Distributoren-Treffen mit Schulungen, Vorstellungen von Produktneuheiten, aktuellen Entwicklungen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm statt. Finanzlage Das Eigenkapital sowie langfristig zur Verfügung stehende Pensionsrückstellungen decken rd. 89,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr 88,4 %). Die Finanzierungssituation ist weiterhin als günstig zu bezeichnen. Ertragslage Die Ertragslage war in 2023 mit einem EBIT von 1.414 T€ (7,2 %) gut. Unternehmerische Verantwortung (Corporate Social Responsibility) Unser Familienunternehmen bekennt sich zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen und Arbeitgeber. Wir sind davon überzeugt, dass wir mittel- bis langfristig bessere Ergebnisse erzielen werden, wenn wir nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch soziale und ökologische Belange als Maßstab unseres Handelns betrachten. Nur so können wir über die Unternehmensgrenzen hinweg dauerhaft Vertrauen schaffen und erhalten. Neben der Qualität ist der Arbeits- und Umweltschutz ein wichtiges Kriterium bei der kontinuierlichen Optimierung unserer Geschäftsprozesse. Es ist für uns selbstverständlich, dass unsere Produkte und Prozesse den jeweiligen Vorgaben entsprechen. Dazu zählen alle Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften sowie Auflagen der für uns zuständigen Behörden, die Anforderungen unserer Kunden und unsere eigenen Regeln. Unser Energie-, Verbrauchs- und Emissionsmanagement verbessern wir kontinuierlich im Sinne des Umweltschutzes und sind u. a. nach ISO 14001 zertifiziert. Die Grundlagen einer CO 2 -Bilanz wurden erarbeitet. Wir gewährleisten den Schutz und die Einhaltung der international verkündeten Menschenrechte, sind gegen Diskriminierung, Ausbeutung, Korruption und für einen fairen Wettbewerb. Diese und andere Kriterien haben wir 2016 in einem Code of Conduct festgeschrieben. Von unseren Lieferanten fordern wir ebenso die Einhaltung dieser ethischen Grundsätze und strenger Qualitätskriterien. Wir bauen gezielt auf regional ansässige Lieferanten, um die Region zu stärken und durch die Vermeidung langer Transportwege die CO 2 -Bilanz zu verbessern sowie Planungssicherheit zu haben. Unser Umgang mit den Beschäftigten ist von Respekt, Anerkennung und Fairness gekennzeichnet. Wir sind bestrebt, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die mit diesen Prinzipien übereinstimmt und motivierend auf die Beschäftigten wirkt sowie den Anteil der Frauen an der Beschäftigtenzahl zu erhöhen. Die psychische und physische Gesundheit unserer Beschäftigten ist uns ein besonderes Anliegen. Durch regelmäßige Schulungen, Analysen des Ist-Zustands und KVP sollen berufsbedingte Erkrankungen, Arbeitsunfälle oder Verletzungen vermieden werden. Wir investieren umfassend in Themen des Arbeitsschutzes und in präventives Gesundheitsmanagement. Die Schaffung größtmöglicher Flexibilität bei den Arbeitszeiten zugunsten der Beschäftigten ist Teil unserer Unternehmensentwicklung. Wir benachteiligen niemanden aufgrund der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Für Fragen zur Gleichstellung stehen zwei Gleichstellungsbeauftragte zur Verfügung. Mankenberg ist seit vielen Jahrzehnten an die Tarife der Metall- und Elektroindustrie gebunden. Seit 2018 vertritt ein Betriebsrat die Belange der Arbeitnehmer. Chancen und Risiken Das Mankenberg Managementsystem ist von der TÜV NORD CERT GmbH zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 14001:2015 und DIN ISO 45001:2018. Entsprechend den Anforderungen dieser Standards werden regelmäßig Managementbewertungen durchgeführt und diese auf Wirksamkeit überprüft. Im Zuge dieser Bewertungen werden die Chancen und Risiken des Unternehmens aus Sicht der Interessengruppen (interessierte Parteien) analysiert und letztere mit einer Risikozahl bewertet. Risiken mit hoher Risikozahl wurden in der Analyse 2023 wie folgt identifiziert:
Behandelte Risiken im mittleren Bereich sind
Zum Umgang mit diesen Risiken sind Maßnahmen festgelegt. Das Ergebnis eingeleiteter Maßnahmen wird ebenfalls regelmäßig bewertet. Als Chancen werden die Weiterentwicklung und Verfolgung der Länderstrategie, die positive Abwägung von Investitionen in Maschinen und Anlagen, die Sensibilisierung der Führungskräfte bezüglich der genannten Risiken und die Wettbewerbsbeobachtung bewertet. Für Mankenberg werden aktuell markseitig besondere Chancen in der Platzierung geeigneter Produkte im wachsenden Markt rund um den Energieträger Wasserstoff gesehen. Erste Erfolge wurden bereits erzielt und sollen weiter entwickelt werden. Ausblick nach Schluss des Geschäftsjahres Zur intensivierten Bearbeitung des bisher nur schwach entwickelten Markts Frankreich konnte ein neuer, in Lothringen ortsansässiger Außendienstmitarbeiter mit einschlägiger Branchenerfahrung gewonnen werden. Mit dem guten Auftragseingang zum Ende des GJ 2023 ist Mankenberg mit einem Auftragsbestand i. H. v. 5.000 T€ in das Jahr 2024 gestartet (VJ 3.725 T€). Die Anfragen und auch Beauftragungen besonders aus dem Inland sind rege, der Umsatz per 02/2024 liegt sehr deutlich über dem Vorjahreswert und auch über der Planung und erlaubt einen optimistischen Blick in den weiteren Jahresverlauf. Sofern die gute Entwicklung der letzten Monate besonders im internationalen Projektgeschäft anhält, wäre von einer positiven Ergebnisentwicklung auszugehen. Störungen in den internationalen Märkten und Wertschöpfungsketten beispielsweise durch kriegerische Konflikte könnten die aktuell positive Einschätzung allerdings schnell eintrüben.
Lübeck, den 10. Mai 2024 gez. Dr. Stefan Nehlsen Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MANKENBERG GMBH, LÜBECKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MANKENBERG GMBH, LÜBECKI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Mankenberg GmbH ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 im Einzelfall werden im Jahr der Anschaffung sofort voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Zur Stärkung der Vertriebsaktivität wurde im Jahr 2015 eine Beteiligung an der OOO Mankenberg, Moskau, mit einem gezeichneten Kapital von 520.000,00 Rubel gegründet. Zur OOO Mankenberg, Moskau, konnte seit dem Vorjahr unter Wahrung sämtlicher rechtlicher Vorschriften nur noch rudimentär eine Geschäftsbeziehung unterhalten werden, sodass die Beteiligung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben werden musste; eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 97.836,74 wurde im Vorjahr vorgenommen. Mit Datum vom 3. November 2023 (Handelsregisterauszug Moskau) wurde der im Vorjahr angestoßene Verkauf der OOO Mankenberg, Moskau, zum Nominalwert vollzogen. Der nach der außerplanmäßigen Abschreibung des Vorjahres verbliebene Restwert in Höhe von € 1,00 wurde ausgebucht. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Dabei wird die Durchschnittsbewertung angewandt. Zur Berücksichtigung nicht erkennbarer Mängel und Lagerrisiken werden auf einen Teil der Bestände pauschale Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kredit- und Zinsrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen; Einzelwertberichtigungen wurden zum 31.12.2023 nicht benötigt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins anhand der von der Deutschen Bundesbank monatlich ermittelten Abzinsungssätze abgezinst. III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in der nachfolgenden Anlage 3A dargestellt. Vorratsvermögen Auf Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens wurden Abwertungen in Höhe von T€ 1.688 (Vorjahr T€ 1.239) vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zu erfassen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Wertpapiere Der Ansatz der Wertpapiere erfolgt gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit den Anschaffungskosten oder, sofern der Wert am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken ist, mit dem niedrigeren beizulegenden Kurswert am Bilanzstichtag. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 1.650.000,00 und ist voll eingezahlt. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode". Der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen wurde unter Trendannahmen sowie unter Berücksichtigung alters- und geschlechtsabhängiger Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Bei der Bewertung wurde ein Rechnungszinssatz von 1,82 % p. a. zugrunde gelegt, Rententrend (1,0 % und 1,9 % p. a.) sowie Fluktuation (4,00 % p. a.). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 74.372,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit T€ 617 Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus Urlaubsansprüchen und Zeitguthaben, Tantiemen, Provisionen und Jubiläumszuwendungen sowie Altersteilzeitvereinbarungen. Daneben entfallen T€ 93 auf Garantieverpflichtungen und T€ 47 auf sonstige Rückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die mittelfristigen Verbindlichkeiten aus sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Mietkäufen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsaufwendungen entfallen T€ 102 auf den Zinsanteil der Veränderung der Pensionsrückstellung. Die Veränderungen der Pensionsrückstellungen aufgrund der Änderung des Zinssatzes sind in diesem Betrag enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Geschäftsjahr. Das handelsrechtliche und steuerliche Ergebnis weichen voneinander ab. Im laufenden Geschäftsjahr ist das steuerliche Ergebnis um T€ 264 höher als das handelsrechtliche Ergebnis. Auf die Aktivierung von Steuererstattungsansprüchen in Höhe von T€ 79 gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB hat die Gesellschaft verzichtet. IV. ERGÄNZENDE ANGABEN Aus dem Mietvertrag für das Betriebsgrundstück bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich T€ 678. Die Gesellschaft hat Avalkreditlinien in Höhe von T€ 519, die zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 86 genutzt werden. Die Avale betreffen Vorauszahlungen; mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da bisher stets sämtliche Aufträge von Kunden abgenommen wurden. Die Zahl der während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung am 11. Mai 2023 festgestellt. Der Jahresüberschuss und der Gewinnvortrag werden auf neue Rechnung vorgetragen. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr Herr Dr. Stefan Nehlsen, Bad Schwartau, Herr Dipl.-Ing. Paul Manthey, bis 22. August 2023. Das Wahlrecht des § 286 (4) HGB wird ausgeübt. Für die Folgezeit bestehen allerdings weiterhin erhebliche Unsicherheiten wegen des im Februar 2022 ausgebrochenen Ukrainekrieges. V. NACHTRAGSBERICHT Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Lübeck, den 6. März 2024 Mankenberg GmbH, Lübeck Geschäftsführung gez. Dr. Stefan Nehlsen
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Mankenberg GmbH, Lübeck: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mankenberg GmbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mankenberg GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, den 10. Mai 2024 Treuhand-Gesellschaft
gez. Dr. Schreiber, Wirtschaftsprüfer |
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