Meter BidCo GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Heinz Hirschmann seit 17.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 34.90% |
| Name | Anteil |
|---|---|
EMZ V S.à r.l. | 62.49% |
| 2.49% | |
| 0.12% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meter HoldCo GmbHRemscheidKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023KONZERNBILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023AKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23Registergericht Wuppertal, HRB 33136 I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS Der vorliegende Konzernabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertragslage. Diese weist ein negatives Betriebsergebnis von rund 9,7 Mio. EUR aus, welches im Wesentlichen durch die Abschreibung des aus der Erstkonsolidierung resultierenden Geschäftswertes belastet ist. Bereinigt um diese Abschreibung ergäbe sich ein deutlich positives Betriebsergebnis aus operativer Tätigkeit von rund 5,1 Mio. EUR. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Wesentlichen im Anhang zu finden. 1. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag In den Konzernabschluss sind neben der Meter HoldCo GmbH als Mutterunternehmen die nachfolgend genannten, direkt und indirekt gehaltenen Tochterunternehmen einbezogen: Meter BidCo GmbH, Remscheid, 100 % Anteil am Kapital Hermann Pipersberg jr. GmbH, Remscheid, 100 % Anteil am Kapital Der Konzernabschluss wurde auf den 30. September 2023, den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens, aufgestellt. Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ist ebenfalls der 30. September 2023. Durch die Umstellung des Geschäftsjahres der Muttergesellschaft ab dem Kalenderjahr 2022 (auf ein abweichendes Geschäftsjahr (01.10. eines Jahres bis zum 30.09. des Folgejahres) ergab sich für das Vorjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 30. September 2022. Die Vorjahreswerte der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind daher nur eingeschränkt vergleichbar. Die Meter HoldCo GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen auf. 2. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge sowie latenten Steuern der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden vollständig in den Konzernabschluss aufgenommen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach § 301 HGB im Wege der Vollkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Dabei wurden die Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Tochterunternehmen mit den Werten in den Konzernabschluss einbezogen, der diesen beizulegen ist. In einem zweiten Schritt wurden die Buchwerte der Beteiligungen mit dem so ermittelten Eigenkapital der einzubeziehenden Unternehmen verrechnet. Dabei werden das konsolidierungspflichtige Eigenkapital und der konsolidierungspflichtige Beteiligungsbuchwert mit den Beträgen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzt. Die aktiven Unterschiedsbeträge zwischen den Anschaffungswerten der Beteiligungen und dem anteiligen Eigenkapital entsprechen dem Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung, welcher gemäß § 309 Abs. 1 HGB i. V. m. § 253 Abs 3 HGB über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Absatz 1 HGB durch Verrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Absatz 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Konzerninterne Erträge aus Gewinnabführungen wurden mit den korrespondierenden Aufwendungen neutralisiert. II. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsmethoden 1. Grundsätze Die Abschlüsse der Meter HoldCo GmbH und der einbezogenen Tochterunternehmen sind einheitlich nach den von der Muttergesellschaft vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zum 30. September 2023 richten sich demnach nach den Vorschriften des § 308 HGB und der §§ 246 bis 256a HGB sowie §§ 268 bis 274 HGB. Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Konzerngewinn- und -Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Abweichend zum Vorjahr wurden Aufwendungen für Betriebsrenten in Höhe von TEUR 162 nunmehr unter den Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung statt unter den Löhnen und Gehältern ausgewiesen. Die Vorjahreswerte sind daher eingeschränkt vergleichbar. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung der Hermann Pipersberg jr. GmbH und der Meter BidCo GmbH entstanden und wird linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren, orientiert an der Laufzeit von Einkaufs- und Lieferverträgen sowie den erwarteten Veränderungen im Nachfrageverhalten der Kunden nach den bestehenden Produkten und Waren, abgeschrieben. 3. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. 4. Vorräte Die Vorräte werden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,75 % der Nettoaußenstände Rechnung getragen. 6. Liquide Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nominalwerten bilanziert. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Höhe gebildet, in der Anzahlungen bzw. Einzahlungen geleistet / vereinnahmt wurden, die Aufwand bzw. Ertrag für das Folgejahr darstellen. 8. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. 9. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen. Grundlage der Berechnung waren das PUC-Verfahren, ein Zinssatz von 1,81 % (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre), angenommener Rentendynamik von 2,0 % und die Sterbetafel 2018G von Klaus Heubeck. Die zur Absicherung einer Pensionsrückstellung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen wurden zum Zeitwert von TEUR 2.893 bilanziert und mit den Rückstellungen von TEUR 5.676 verrechnet, da diese an den Pensionsberechtigten verpfändet wurden und Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB darstellen. Der Zeitwert entspricht dabei dem nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermitteltem Aktivwert. Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr TEUR 85) wurden mit Erträgen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 38) verrechnet. Der Ausweis erfolgte saldiert unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. Bei der Anpassung des handelsrechtlichen Bewertungsansatzes nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurde in zwei von drei Fällen von dem Wahlrecht gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und der Wertansatz nur zu 1/15 zugeführt. Die Zuführung ist als Posten von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 22 unter den sonstigen Aufwendungen ausgewiesen. Insgesamt ergeben sich daraus noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Rückstellungsbeträge in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 65). Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beim Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt TEUR 140 (Vorjahr TEUR 362). Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. 10. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern, sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. 11. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages aufgrund betrieblicher Erfahrungen angesetzt, für Garantieleistungen wird eine Pauschalrückstellung gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr werden nicht abgezinst. 12. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 13. Latente Steuern Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 1 HGB erfolgt eine nicht verrechnete Abgrenzung der voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen. Für die Ermittlung latenter Steuern wird der jeweilige gesellschaftsspezifische Steuersatz verwandt. Es werden voraussichtliche Steuerentlastungen in Höhe von TEUR 992 (Vorjahr TEUR 935) ausgewiesen, die aus der unterschiedlichen Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und Jubiläumszusagen resultieren. Die voraussichtlichen Steuerbelastungen betragen TEUR 115 (Vorjahr TEUR 151) - diese resultieren aus der Kapitalkonsolidierung. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 57 den aktiven latenten Steuern zugeführt und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 36 aufgelöst. 14. Fremdkapitalzinsen Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung von Herstellungskosten nicht einbezogen. III. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzposten ist im Anlagespiegel dargestellt. 2. Wirtschaftliche Verursachung Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 113) sind zum Bilanzstichtag noch nicht rechtlich entstanden, jedoch wirtschaftlich verursacht. 3. Sonstige Rückstellungen Der wesentliche Teil der Rückstellungen ergibt sich aus Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern (TEUR 699, Vorjahr TEUR 609). Hierunter fallen Verpflichtungen für Weihnachtsgeld, Resturlaub, Jubiläumszahlungen und Sonderzahlungen bzgl. Zielvereinbarungen. 4. Restlaufzeitvermerke Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 322 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:
Es bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr TEUR 290) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 127,72). 5. Sicherungsrechte (§ 314 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden sämtliche gegenwärtigen und künftigen Forderungen an einen Sicherheiten-Treuhänder im Wege der Globalzession abgetreten sowie sämtliche bestehenden und künftigen Kontoguthaben auf Bankkonten verpfändet. IV. Angaben zur Konzerngewinn- und -Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 55,0 Mio. EUR entfallen mit 34,1 Mio. EUR auf den Bereich Gaszähler, mit 15,6 Mio. EUR auf den Bereich Wasserzähler, mit 1,4 Mio. EUR auf den Bereich Serviceleistungen, mit 1,2 Mio. EUR auf den Bereich Kommunikationstechnik sowie mit 4,1 Mio. EUR auf Sonstige Erlöse. 2. Abschreibungen In den Abschreibungen sind 14,7 Mio. EUR Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert enthalten. V. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung 1. Gliederung Die Kapitalflussrechnung wurde nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) 21 aufgestellt. 2. Bedeusame zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 98 resultieren aus der Abzinsung von Rückstellungen und sind nicht zahlungswirksam. 3. Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten". VI. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB) Es bestehen diverse Leasing- und Mietverträge. Die daraus resultierenden künftigen Verpflichtungen betragen: TEUR 3.720. Davon haben Verpflichtungen in Höhe von TEUR 809 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.840 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.071 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. 2. Personal Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beschäftigten im Geschäftsjahr 2022/23 durchschnittlich 112 Mitarbeiter, davon 44 Angestellte und 68 gewerbliche Arbeitnehmer. 3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe wird gem. §§ 314 Abs. 3 S. 2 i. V. m. 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Angabe § 314 Nr. 9 HGB - Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden für den Konzernabschlussprüfer Honorare in Höhe von TEUR 78 für Abschlussprüfung, TEUR 0 für andere Bestätigungsleistungen, TEUR 19 für Steuerberatungsleistungen und TEUR 2 für sonstige Dienstleistungen als Aufwand erfasst. 5. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag zum 30.09.2023 in Höhe von TEUR 14.071 wird zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 10.088 auf neue Rechnung vorgetragen. VII. Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses Die Meter BidCo GmbH, Remscheid, und die Hermann Pipersberg jr. GmbH, Remscheid sind - soweit eine gesetzliche Pflicht besteht - gem. § 264 Abs.3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. VIII. Nachtragsbericht Der Angriff Russlands gegen die Ukraine hat große Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Inwiefern sich Auswirkungen für den Konzern, u. a. aufgrund steigender Kosten für Energie und Material sowie anstehenden Tarifverhandlungen oder der Nachfrage nach den Produkten beim Endkunden ergeben, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.
Remscheid, den 31. Januar 2024 Geschäftsführer Frank Heinz Hirschmann Thomas Metzen
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/231. Grundlagen des Unternehmens Der Konzern, Meter HoldCo GmbH, ist im Geschäftsjahr 2021 entstanden. Zum Konsolidierungskreis gehört neben der Muttergesellschaft deren Tochtergesellschaft Meter BidCo GmbH und deren operativ tätige Tochtergesellschaft, die Hermann Pipersberg jr. GmbH. Nach der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses im Berichtsjahr 2021 sind nun auch Referenzzahlen aus dem Vorjahr verfügbar. 2. Wirtschaftsbericht Die Meter BidCo GmbH führt zentrale Management- und Servicedienstleistungen an direkt und indirekt beteiligte Gesellschaften durch und darüber hinaus ist deren Gegenstand - wie auch der Meter HoldCo GmbH - die Verwaltung eigenen Vermögens. Gegenstand der operativ tätigen Tochtergesellschaft Hermann Pipersberg jr. GmbH ist die Fertigung und der Zählerwechsel für den Bereich Gas, Wasser und Strom, sowie die Reparatur von vorbezeichneten Messgeräten sowie der Vertrieb von Gasregelgeräten und Großwasserzählern aller Ausführungen. Seit über 175 Jahren ist Pipersberg ein kompetenter Partner für Gas- und Wasserzähler in Deutschland. Kunden aus Gewerbe und Industrie finden die gesamte Bandbreite an Dienstleistungen rund um das Zählersortiment in den Bereichen Gas, Wasser, Wärme und Strom. Das Unternehmen unterhält dazu die Geschäftsbereiche Gas, Wasser, Kommunikation und Service, welche mit insgesamt 112 Mitarbeitern bedient werden. Hauptkunden sind die öffentlichen Unternehmen der Versorgungswirtschaft und Industrie. Auf der Beschaffungsseite bestehen langfristige Lieferantenbeziehungen mit Herstellern marktführender Produkte und Komponenten in diesem Geschäftssegment. Der überwiegende Teil der Geschäftsabschlüsse wird im Inland, bei wachsendem Auslandsgeschäft, getätigt. Pipersberg setzt bei allen Artikeln und allen Dienstleistungen auf Qualität und erfüllt höchste Umwelt- und Sicherheitsstandards. Hierfür stehen stellvertretend die zertifizierten Qualitätsmanagementsysteme (ISO 9001) und das Umweltmanagement (ISO 14001). 2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das Geschäftsjahr 2022/2023 litt im Wesentlichen unter der Unsicherheit im Gasmarkt bedingt durch die verhängten internationalen Sanktionen gegenüber Russland sowie die politischen Diskussionen zum Gasausstieg. Besonders in den Sommermonaten des Jahres hat dies zu einer Zunahme der Zurückhaltung im Einkaufsverhalten der Kunden geführt, sowie die Inanspruchnahme von Stichprobenprüfungen beträchtlich gesteigert. Ferner waren die Folgen des Ukrainekrieges und die daraus resultierende Energiekrise in Form von sprunghafter Inflation von über 10 % bei Waren, Gütern und Dienstleistungen, wie sie Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat, spürbar. Neben der knappen Verfügbarkeit von Rohstoffen und Fertigteilen für die Produktion erhöhten sich die Preise in vielen Segmenten um mehr als das Doppelte. Im Zentrum der öffentlichen Diskussion stand vor allem das Thema Gas und die Frage wie Gas als Energieträger möglichst schnell kompensiert werden kann, um die Abhängigkeit zu Russland, dem Hauptlieferanten von Gas, zu reduzieren. Große Verunsicherungen waren die Folge. Der Gaspreis explodierte im Jahr 2023 und die daraus resultierenden Folgen konnten nur mit einer nationalen Anstrengung und staatlicher Unterstützung überbrückt werden. Betroffen waren vor allem Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke; also der Kernmarkt von Piperberg. Das Hauptproblem für alle waren langfristige Lieferverträge mit den Versorgern zu definierten Preisen, die unter völlig anderen Rahmenbedingungen abgeschlossen wurden und nun nicht mehr die realen Einkaufspreise abbildeten. Die gleiche Problemstellung ergab sich für Pipersberg mit mehrjährigen Vertragsabschlüssen mit den Stadtwerken und Energieversorgern für Zählerbestellungen. Die Folge war die zwingende Anpassung sämtlicher Vertragsverhältnisse auf den aktuellen Status Quo von Bezugspreisen, Kosten und Kalkulation. Bei Pipersberg wurden im Jahr 2023 zahlreiche neue Vertragsabschlüsse vorgenommen, bei denen auch Preisindizes fester Bestandteil zur Preisabsicherung waren. Final betrachtet ist es im Wesentlichen wohl den meisten Marktteilnehmern gelungen, ihr Kerngeschäft auf ein neues Verkaufspreisniveau zu bringen. Der Einkaufserfolg war vor allem bei systemrelevanten Materialien eher gering. Am Ende ging es um die generelle Verfügbarkeit. Der wesentliche Faktor, dass Pipersberg diese Periode gut überstanden hat, lag in der schnellen Reaktionszeit, dem engen Kunden-Lieferanten-Verhältnis und guten Kompromissen sowie der ausreichenden Bevorratung aufgrund des bestehenden Lager- und Logistikkonzepts. Einige Monate konnten mit Produkten kompensiert werden, die noch zu alten bzw. geringeren Einkaufspreisen beschafft wurden. Dies war der Schlüssel zum Erfolg für das Geschäftsjahr 2023. Insgesamt ist die Branche der Messtechnik doch von den steigenden Energiepreisen verunsichert worden. Zahlreiche Energieversorger agierten zurückhaltend, steigende Energiepreise forcierten die Diskussion um notwendige und ökologische Beschaffung. Hier wurde oftmals das Momentum zu Kauf verpasst und aufgeschoben. In dieser Unsicherheit konnten bei Kunden die in Europa zeitgemäßen und häufig verwendeten smarten Zählerlösungen - dafür auch teurere Lösungen - leider nicht überzeugen. Die Überzeugung der Kunden zum Kauf von digitalen und kommunikativen Zählern bliebt weiterhin eine Hauptaufgabe der Vertriebsmannschaft. 2.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Konzerns Im Zuge der konjunkturellen Weiterentwicklung der deutschen Energieversorgungswirtschaft konnte das Umsatzniveau des Vorjahres im Geschäftsjahr 2022/2023 erneut gesteigert werden. Obwohl die obengenannten, beschriebenen, schwierigen Rahmenbedingungen das komplette Geschäftsjahr begleiteten, konnte die Wirtschaftsleistung erneut gesteigert werden. Gas Die Umsätze bei den neuen Gaszählern im Haushalts- und Gewerbebereich als auch im C&I-Bereich sind deutlich gestiegen. Darüber hinaus unterstützt Pipersberg mit seinem Lager- und Logistik-Konzept den Bereich des Verkaufs von Handelswaren. Zunehmend wird auch Pipersberg als Marktplatz für andere komplementäre Produkte im Reglerbereich angenommen. Besonders erfolgversprechend ist die eigene Produktbaureihe der AC-Geräte mit zwei Schnittstellen. Hier gibt es die größten Zuwächse. Das gelebte Channel-Partnership mit unseren Kernlieferanten wurde weiter erfolgreich ausgebaut und die Zusammenarbeit intensiviert. Durch unsere Bandbreite an Komplementärprodukten innerhalb des Portfolios können wir unseren Kunden bedarfsgerechte und individuelle Lösungen offerieren, ohne dabei die Produkte gegeneinander auszuspielen. Die Sparte von C&I-, Zähler- und Regler-Produkten wird weiter exklusiv für Dresser mit Pipersberg betrieben, den Haushaltszähler-Bereich Gas bedienen die Lieferanten Apator und Honeywell und im Bereich der Druckregelgeräte liefern wir Produkte von den Herstellern Honeywell und GMT. Pipersberg konnte mit seinem vielseitigen Produktportfolio die Märkte weiter ausbauen und auch Auslandskunden gewinnen. Internationale Wettbewerber auf dem deutschen Markt sind weiter stark vertreten und fallen aufgrund einer aggressiven Preispolitik auf. In der Berichtsperiode konnten die meisten Großkunden und Energieversorgergruppen jedoch von den Produktqualitäten durch Pipersberg überzeugt und als Bestandskunden gehalten werden. Weitere zusätzliche Gasumsätze wurden bei deutschen Industriekunden wie auch vermehrt bei ausländischen Handelsorganisationen getätigt. Generell ist der Trend zu temperaturkompensierenden Zählern ungebrochen. Die Nachfrage im Inland ist stark steigend. Dieses gilt genauso für Zähler, welche mit intelligenten Zählwerken für die Kommunikation von Zählerständen ausgestattet sind. Gaszählerinstandsetzung Bei unveränderten Stückzahlen des Gesamtmarktes findet der Verdrängungswettbewerb weiter statt. Insbesondere im Bereich der Haushaltsbalgengaszähler werden diese Dienstleistungen oft kostenlos angeboten. Dennoch konnten wir die Umsätze weiter leicht steigern; ebenso wie die Umsätze der Prüfstellen für Stichprobenprüfungen und Qualitätsdienstleistungen. In den nächsten Jahren wird der Reparaturbereich auch weiterhin eine wichtige Ergänzung des Neugeschäfts darstellen. Die Möglichkeiten der Nutzung von Encoderzählwerken (AC) auch bei Reparaturen bietet weiteres Wachstumspotential in diesem Segment. Wasser Im Wasserbereich unterscheiden wir stärker zwischen Eigenfertigung der Mehrstrahlzählerbaureihen und Handelsware verbundener Unternehmen. Die Umsätze in beiden Bereichen konnten gesteigert werden. Statische Zähler und Ringkolbenzähler mit Kommunikationsschnittstellen lösen den Mehrstrahlzähler ab. Hier steht der "Aquadis" aus der Itron Produktfamilie mit Cyble 5 sowie der "Ultrimis" von Apator als Zukunftsprodukt für unser Unternehmen. Ferner stieg der Umsatz bei statischen Wasserzählern. Die größten Entwicklungspotentiale für die Zukunft liegen im Ausbau des Hauswasserzählers "Ultrimis" in der Produktgruppe der kommunikativen Wasserzähler. Ein weiterer Wachstumsschub könnte durch den Wohnungsbau entstehen, welcher aber leider durch die Kostenexplosion ins Stocken geraten ist. Die generelle Marktnachfrage nach Smart Ready Produkten führt zu mehr Wettbewerb. Eine Vielzahl neuer Produkte wurden in der Berichtsperiode vorgestellt. Eine staatliche Marktreglementierung wird es mittelfristig nicht geben, so dass wir für alle Kommunikationsformen flexibel und aufgeschlossen sind. Wir sehen uns mit unseren Produktlinien sehr gut aufgestellt. Kommunikation Im Geschäftsjahr 2022 haben wir ein IoT-Projekt mit dem Unternehmen Physec gestartet. Ziel ist die Etablierung Pipersberg als bedeutenden IoT-Partner der Versorgungswirtschaft im Bereich der Zählerkommunikation und Messdaten. Erste erfolgreiche Workshops und Informationsveranstaltungen bei Energieversorgern zeigten schnell Erfolge. Die Basis hierfür wurde gelegt durch den hohen Vertrauenszuspruch der Kunden in Verbindung zum Haus Pipersberg als Zähler und Servicepartner. Im ersten Geschäftsjahr konnten nun zahlreiche erfolgversprechende Abschlüsse und multiplizierende Vorzeigeprojekte realisiert werden. Wir konnten im Jahr 2023 nach Fertigstellung der Plattform und Peripheriegeräten mit der P-Meter-Mobile App erfolgreich Neugeschäft generieren und unsere Kunden zukunftsfähig ausrichten. Service Im Berichtszeitraum wurden die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresniveau bei steigender Kostenbelastung gegenüber dem Vergleichszeitraum weiter reduziert. Eine kontinuierliche Auftragserfüllung konnte aufgrund von überdurchschnittlichen Personalausfällen in der Belegschaft sowie erschwerter Fachpersonalbeschaffung nicht sichergestellt werden. Aus diesem Grund hat sich das Management der Pipersberg GmbH gegen Ende des Berichtszeitraumes entschlossen, den Bereich "Montageservice" auf den bestehenden Konzessionshalter zu übertragen und einen Teilbetriebsübergang zum 1.1.2024 zu realisieren. Mit diesem Schritt konnte das gute Fachpersonal nahezu vollständig gehalten und der Montageservice als Fremdleistung weiter angeboten werden. Beide Unternehmen arbeiten in enger Zusammenarbeit, um die gemeinsamen Kunden bestens zu bedienen. Management Im Berichtszeitraum wurde der langjährige Geschäftsführer, Herr Peter Fischer, nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit durch zwei neue nachfolgende Geschäftsführer ersetzt. Mit Herrn Frank Hirschmann, CEO, (zum 1. August 2023) und Herrn Thomas Metzen (zum 1. Juni 2023) übernehmen zwei Geschäftsführer die Verantwortung der Firma Pipersberg. Der ehemalige Geschäftsführer konzentriert sich auf strategische Angelegenheiten als Gesellschafter des Unternehmens. 2.3 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren Die Vermögenslage der Gesellschaft ist insbesondere durch den Geschäftswert aus dem Erwerb der Hermann Pipersberg jr. GmbH geprägt, welcher 69 % der Bilanzsumme ausmacht und welchem korrespondierend insbesondere 27,5 Mio. € Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und 34,6 Mio. € Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern gegenüberstehen. Auf der Aktivseite bestehen darüber hinaus Vorräte in Höhe von 9,1 Mio. € und Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 3,8 Mio. €. An liquiden Mitteln stehen zum Bilanzstichtag 0,9 Mio. € zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 4,1 Mio. €. Auf den Verzehr des Eigenkapitals hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 der Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von 14,1 Mio. €, welcher maßgeblich durch die Abschreibung auf den Firmenwert aus dem Erwerb der Hermann Pipersberg jr. GmbH in Höhe von ca. 14,8 Mio. € beeinflusst ist, ausgewirkt. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Während des Geschäftsjahres konnte die Gesellschaft jederzeit allen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachkommen. Die Ertragslage der Gesellschaft zeigt mit einem Betriebsergebnis von minus 9,7 Mio. € zwar ein negatives Bild, bereinigt um die Abschreibungen auf den Firmenwert ergibt sich aber ein durchaus solides Betriebsergebnis von 5,1 Mio. €. Die interne Steuerung der Gesellschaft erfolgt vor allem anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse sowie dem EBITDA. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 betragen 55,0 Mio. € bei einem Umsatzzuwachs von 16,1 %. Zuwächse konnten insbesondere im Bereich Wasser- als auch Wärmezähler erreicht werden, wobei sich insbesondere Zuwächse beim Handel mit modernen, statischen Wasserzählern (+ 16 %) und Kommunikationsprodukten (+ 63 %) ergaben. Angesichts der geschürten Unsicherheiten im Gassektor wurden viele Investitionen ausgesetzt. Der Umsatz an Gaszählern und Regelgeräten konnte insgesamt leicht unterhalb des Vorjahresniveaus gehalten werden. Die Serviceleistungen wurden weiter reduziert (- 14 %). Das EBITDA beträgt 5,7 Mio. €. Der Rückgang ist unter anderem auf Investitionen in jüngeres Personal, eine neue Geschäftsführung sowie eine Modernisierung der Betriebsmittel zurückzuführen. Aus diesen gesteigerten laufenden Kosten werden kurzfristig höhere Umsatzerlöse erwartet. 3. Voraussichtliche Entwicklung - Chancen- und Risikobericht Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 sind positiver und mit einer Verbesserung der Umsatzvolumen verbunden. Zum einen sind die meisten Verträge um eine Preisindexierung angepasst worden und unsere Investitionen in Vertrieb und Kundenakquise werden sich bezahlt machen. Es ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in den ersten Monaten eines Kalenderjahres - analog dem saisonalen Zyklus - deutlich höhere Umsätze erzielen wird. Hierbei erfolgt ein intensiver Lagerabverkauf im ersten Quartal mit Beginn des neuen Eichjahres. Zum Zeitpunkt des Kalenderjahreswechsels betrug der Auftragsbestand bereits mehr als 60 % des Umsatzziels. Wir gehen davon aus, dass die neuen Produktsparten Strom sowie Wärme und die damit verbundenen Dienstleistungen den Jahresumsatz auf über 60 Mio. € erhöhen werden. Weiterhin erwarten wir in den klassischen Produktbereichen eine solide Margenerzielung, welche unser Gesamtergebnis im kommenden Geschäftsjahr verbessern wird. Angesichts getätigter Investitionen in die Vertriebskapazitäten, einem diversifizierten Produktportfolio sowie einer spartenbezogenen Wachstumsstrategie gehen wir von einer Verbesserung der EBITDA-Marge von über 100 Basispunkten aus. Das avisierte EBITDA beträgt 7,6 Mio. € und stellt als Ergebnisziel für das Geschäftsjahr 2024 ein Wachstum in der Profitabilität des Konzerns von über 30 % dar. Der Cashflow am Geschäftsjahresende wird entsprechend der aktuellen Unternehmensplanung 13 % betragen. Voraussetzung hierfür bildet eine stabile Auftragssituation, höhere Absatzmengen bei unseren Kernprodukten Gas- und Wasserzählern, Inverkehrbringung moderner kommunikativer Produkte und eine verbesserte Vertriebspräsenz. Hinsichtlich der Kostenentwicklung gehen wir zwar von einer anhaltenden, fallenden Inflation aber steigenden Kosten aus. Demnach sind aufzuholende Lohnkostensteigerungen von 8 bis 10 % branchenübliche Annahmen und auch bei uns vorgenommen. Ferner sind die Kostenentwicklungen bei Material und Rohstoffen von bis zu 20 % unterstellt. Zuzüglich wirken allgemeine Preisanpassungen unserer Vorlieferanten, die Umlagen und Verwaltungskostensteigerung auf die Preise umlegen. Wir haben durch frühzeitige Lieferantenverträge versucht die Einkaufspreise auf einem normalen Niveau zu sichern. Alle Kostensteigerungen sind nicht unmittelbar an unsere Endkunden zu übertragen, so dass wir weiterhin Kostensynergien in der Produktion, Verwaltung und im Prozess durch Automatisierung realisieren müssen. Die Digitalisierung und Weiterentwicklung unserer technischen Anlagen stellt uns diese Kosteneinsparungen sicher. Der Verkauf von Kommunikationsmodulen zu unseren Zählern sowie die Begleitung der Digitalisierung im Zählermanagement unserer Kunden wird in der Zukunft der stärkste Wachstumstreiber sein. Ähnlich wie im Zählerbereich gibt es auch hier schon eine starke Wettbewerbsposition unserer Marktbegleiter. Des Weiteren ist mit der Hinzunahme von Stromzählern zum Produktportfolio ein weiteres Segment von strategischem Interesse hinzugekommen, welches es im kommenden Geschäftsjahr gilt auszubauen. Erste Kundeninteressen sind bereits adressiert. Der Exportbereich wird ebenfalls weiterwachsen. Eine Chance bietet die Erschließung weiterer Absatzmärkte innerhalb der EU im Zuge der dortigen zunehmenden Harmonisierung rechtlicher Rahmenbedingungen (wie z. B. MID-Richtlinie). Die rechtlichen Rahmenbedingungen für mehr digitale Auslesung von Zählerdaten werden in Deutschland nun auch gesetzlich vorgegeben und unterstützt. Es trat bereits im Berichtszeitraum 2022/2023 die gesetzliche Vorgabe der Funkauslesung von Wärmezählern in Kraft. Hier müssen in kürzestem Zeitraum alle Zähler mit manueller Auslesung zeitnah ersetzt werden. Dies färbt auch in die Bereiche Strom, Gas und Wasser ab. Es ist davon auszugehen, dass bereits im Jahr 2024 bis zu einer Million neuer statischer Hauswasserzähler von deutschen Versorgern in die Netzte installiert werden. Viele davon auch direkt auslesbar über bekannte Netzwerktechnologien wie Lora Wan, NbIOT oder fixed networks. All diese Kommunikationstechnologien unterstützen die Produkte von Pipersberg. Gas Eine gefestigte Marktposition ist für uns eine gute Ausgangslage, um auch weiterhin herkömmliche und neue Technologien zu vertreiben. Die Grenze bildet hier die Nachfrage auf Kundenseite und die ist wiederum abhängig vom Ausgang der Stichprobenprüfungen. Diese werden auch das Geschäftsjahr 2023/2024 bestimmen. Dennoch schlägt Qualität, Langlebigkeit und sichere Verfügbarkeit den möglichen kurzfristigen Einkaufserfolg durch Billigprodukte einzelner Marktteilnehmer. Nie zuvor war eine korrekte Messung und Abbildung der Verbrauchsdaten wichtiger und notwendiger als bei den heutigen Energiepreisen. Eine optimale Mengenerfassung unter der Berücksichtigung stark unterschiedlicher Umgebungstemperaturen im Gas steht hier für eine neue anspruchsvolle Messgerätegenerationen mit mechanischer oder elektronischer Temperaturkompensation. Hier steht noch für viele Jahre ein Erneuerungsprozess an, der bei der elektronischen Übertragung der Zählerdaten gerade erst begonnen hat. Gaszählerinstandsetzung Hier werden wir in Zukunft nur noch von zählernahen Dienstleistungen sprechen. Wir erweitern unser Angebotsprofil und versuchen die Wertschöpfungskette für den Kunden zu erhöhen. Unter Einbeziehung von Prüfstellenleistungen werden wir überjährige Verträge anbieten. So werden wir im Prozess attraktiver. Die reine Reparatur ist dann nur noch ein Teil dieser Leistung. Geplant ist hierbei auch die vermehrte Einbringung unserer Servicedienstleistungen. Dieses ist aktuell bei einigen großen Versorgern gelungen; Pipersberg als Prozessdienstleister. Wasser Der Wasserzählermarkt im Massengeschäft bleibt weiterhin hart umkämpft. Technische Innovationen bei Material und Metrologie erfolgen, ohne dass zufriedenstellende Margen erzielt werden. Der Kunde entscheidet weiterhin zwischen dem Billigprodukt und den Produktinnovationen der marktführenden Unternehmen. Die Anforderungen an das Messgerät sind auch in Bezug auf die Hygiene der Zähler und entsprechende Nachweise enorm gestiegen. Hier hilft auch ergänzend unser eigenes Logistikkonzept für kurze Lieferzeiten. Die aktuellen Nachfragen unserer Kunden verbinden den Wunsch nach altbewehrter Technologie mit hohem Qualitätsanspruch und Smart Ready Produkten für die Zukunft. Überraschend ist festzustellen, dass die Entwicklung zu smarten Zählern heute insbesondere durch die Wasserseite geprägt ist. Statische Zähler werden verstärkt nachgefragt. Gas und Wasser Langfristige Geschäftsabschlüsse prägen weiterhin das Geschäft. Die Gefahren bei solchen Objekten liegen in unsicheren Bezugspreisen über diese Zeiträume. Diese werden durch die Anwendung von Preisindizes reduziert. Auf diese Weise steht der Zählerpreis in engem Zusammenhang mit den aktuellen Einkaufspreisen der Vormaterialien. Die enge Bindung an wenige leistungsstarke Partner, mit denen man sich das Risiko und die Möglichkeiten teilt, steht weiter im Fokus. Wechselseitige Abhängigkeiten bestimmen das Geschäft. Das Funktionieren dieser Abhängigkeiten definiert den Erfolg. Das Geschäft wird von marktführenden Konzernen beherrscht. Neue Produkte definieren den Markt. Der Zugriff auf diese Produkte in Verbindung mit dem Ausbau unserer Logistikleistungen ist für unsere Zukunft wegweisend. Der Umweltgedanke (ESG) im Hinblick auf die regenerative Nutzung von Zählern spielt für Pipersberg eine elementare Rolle. Es werden eine Vielzahl von gebrauchten Wasser- und Gaszählern zurückgeführt, wiederaufbereitet und neu in Verkehr gebracht. Sonstige Angaben Weiterhin steht die Mitarbeiterzufriedenheit, -bindung und -qualifikation an oberster Stelle. Mit hohem Fachwissen, der schnellen Adaption neuer Produkte und Techniken der Vorlieferanten, gepaart mit der intensiven, hoch qualitativen Marktakquisition gilt es schneller und verbindlicher zu agieren als der Wettbewerb. Moderne interne Kommunikation bildet die Grundlage dafür und konnte im Berichtsjahr weiterentwickelt werden. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserer Branche, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Service, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Risiken auf der Beschaffungsseite begegnen wir insbesondere durch gute Qualitätskontrollen und umfangreiche, zeitgerechte Bevorratung. Es wird auch in Zukunft darauf ankommen, dass es gelingt, in Produktpartnerschaften mit marktführenden Begleitern zu leben; sich attraktiv in der Dienstleistung, der Zuverlässigkeit, der Schnelligkeit und im Leistungsvermögen zu präsentieren. Für die Zukunft wird in weiterer Eigenverantwortung gedacht. Hier gilt es, unabhängig vom Vorlieferanten lokalen Mehrwert zu schaffen. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumente Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft verfügt mit überwiegend öffentlichen Unternehmen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und im Geschäftsjahr nicht eingetreten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Preisänderungsrisiken werden u. a. über Preisanpassungsklauseln, verkürzte Bindefristen bei Angeboten sowie kürzere Vertragslaufzeiten gesteuert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und Mahnwesen. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Aufnahme einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind aufgrund des geringen Anteils von internationalen Transaktionen am Gesamtumsatz der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen begegnen wir durch eine umfassende, integrierte Vermögens-, Finanz- und Ertragsplanung, verbunden mit guten Linien bei unseren Finanzierungspartnern. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft, soweit neben den bestehenden eigenen liquiden Mitteln noch erforderlich, mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Der bestehende Nettoverschuldungsgrad wird je Quartal überprüft und an die Kreditinstitute gemeldet. Der Covenant wurde zum 31.12.23 nochmals für die kommenden Jahre neu bemessen und festgesetzt. Ferner sind die laufenden Tilgungen und Zinszahlungen avisiert und im Cashflow berücksichtigt. 5. Forschungs- und Entwicklungsbericht Das Unternehmen hat keinen eigenständigen Bereich Forschung und Entwicklung. Die Verantwortung in Bezug auf die Qualität neuer Geräte liegt insbesondere beim Partnerunternehmen. Durch intensive Marktbeobachtung und Einflussnahme auf die eigenen Lieferanten versuchen wir, unser Produktportfolio kontinuierlich entsprechend den Markterfordernissen zu verbessern. Hierbei liegt das Augenmerk auf der Optimierung der Produkteigenschaften entlang der gesamten Prozesskette bis hin zum Service beim Anwender. 6. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Remscheid, den 26. Januar 2024 METER HOLDCO GMBH Geschäftsführung Sonstigr Berichtsbestandteile Angaben zur Billigung: Der Konzernabschluss wurde am 28.03.2024 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Meter HoldCo GmbH, Remscheid Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Meter HoldCo GmbH, Remscheid, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Meter HoldCo GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreterfür den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Remscheid, 31. Januar 2024 Hübenthal
& Partner mbB
Dipl.-Kfm. Gero Hübenthal, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Burkard Kretschmann, Wirtschaftsprüfer |
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