3 CA UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Dr. Konrad seit 31.1.2018 | Geschäftsführer |
Stephan Hans Dr. Köhne seit 11.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TS Henschel GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANGI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der TS Henschel GmbH ist nach handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 238 ff. HGB) aufgestellt. Die ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sind berücksichtigt. Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267 Abs. 2 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss ist in der Währung Euro aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze a) Allgemeines Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. b) Anlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode. Bei den Abschreibungen werden branchenübliche Nutzungsdauern berücksichtigt. Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 800,00 Euro betragen, werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden Zinsen für Fremdkapital nicht einbezogen. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. c) Umlaufvermögen Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungskosten einbezogen. Dabei werden Zinsen für Fremdkapital nicht berücksichtigt. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten, dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Dabei wird der letzte Bilanzansatz nicht überschritten. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand werden durch Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. d) Rückstellungen Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. f) Währungsumrechnung Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zu Bilanzpositionen a) Allgemeines Es wird das Gliederungsschema gem. § 266 HGB zugrunde gelegt. b) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich: Anschaffungs-/Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwert
c) Umlaufvermögen Entsprechend § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB werden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen mit der Bilanzposition Vorräte saldiert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben die Bilanzposition Vorräte zum 31.12.2023 um 3.776.142,90 Euro gemindert. Zum 31.12.2022 waren es 4.827.824,87 Euro. d) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten teilen sich wie folgt auf:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Sicherheiten. Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen zum 31.12.2023 Haftungsverhältnisse gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.331.117,07 Euro. Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse aus gesamtschuldnerischer Haftung mit verbundenen Unternehmen sowie die Gestellung von Sicherheiten für verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 8.783.478,26 Euro. Aufgrund der Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten, wird daraus nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Gliederungsverfahren Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. V. Sonstige Angaben a) Beschäftigte Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 54 Arbeitnehmer beschäftigt. b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nach dem Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 779.072,92 Euro. c) Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. d) Registergerichtangaben Die TS Henschel GmbH mit Sitz in Aachen wird beim Amtsgericht Aachen unter der Nummer HRB 21735 geführt. e) Geschäftsführung Geschäftsführer während des gesamten Geschäftsjahres waren Herr Dr.-Ing. Stephan Köhne, Kaufmann und Herr Dr. Martin Konrad, Kaufmann. Die Befreiung im Sinne des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. f) Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. WEITERE DATENLagebericht A. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Grundlagen des Unternehmens 1. Rechtliche Verhältnisse Die Gesellschaft ist unter der Firma TS Henschel GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter der Nummer HRB 21735 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Aachen. Die gesellschafts-rechtlichen Grundlagen sind im Gesellschaftsvertrag niedergelegt, dessen letzte Fassung auf den 05.12.2017 datiert. Zum 19.05.2023 erfolgte eine Änderung der Geschäftsanschrift nach Würselen. 2. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Vertrieb, Ersatzteilversorgung und Wartung von Produkten und Komponenten der Antriebstechnik - insbesondere Getriebe. Die Fertigung befindet sich in der rechtlich unselbstständigen Zweigniederlassung in Kassel. 3. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen tätigt aufgrund der spezifischen Produkte regelmäßige Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Im Verlauf des Jahres 2023 wurde die Konstruktion einer neuen Extrudergetriebelinie mit erhöhtem Drehmoment gestartet. Es wird erwartet, dass diese im Jahre 2024 in Produktion gehen wird. Die Weiterentwicklung von neuen Getriebegrößen der letzten Neuentwicklungen im Extruderbereich wurde im Jahre 2023 erfolgreich weitergeführt. Auch im Bereich Turbo-, Prüfstands- und Sondergetriebe sind im Jahre 2023 wieder viele Neu- und Weiterentwicklungen vorangetrieben worden. Darüber hinaus haben wir unsere Aktivitäten im Bereich Service für Bahngetriebe weiter vorangetrieben und dort weitere neue Kunden gewinnen können. II. Gesamtwirtschaftliche Situation Die gesamtwirtschaftliche Situation hat sich nach den "Corona-Jahren" und der Energiekriese in Folge des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nicht verbessert. "Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums.", hält der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten 2023/2024 fest. Während Deutschland die Corona-Krise noch vergleichsweise gut kompensieren konnte, entwickelte sich die Wirtschaft während der Energiekrise eher schwach. Die konjunkturelle Schwäche wird durch langanhaltende Wachstumshemmnisse, wie der demografischen Alterung und dem rückläufigen Produktivitätswachstum, weiter verstärkt. Der Sachverständigenrat befürchtet in der Folge, dass Deutschland "eine Alterung nicht nur der Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis" droht. Dementsprechend und entgegen der Erwartung aus dem Vorjahr ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 weiter gesunken. Der Sachverständigenrat hatte für Deutschland zunächst einen Rückgang des realen BIP um "nur" 0,2 % vorhergesagt. In seinem Jahresgutachten unter Berücksichtigung der langfristigen Wachstumshemmnisse und der inländischen Nachfrageschwäche in Folge der gestiegenen Inflation hat er diese Prognose deutlich nach unten korrigiert und geht aktuell sogar von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4% im Jahr 2023 aus. Für das Jahr 2024 wird mit einer leichten Erholung und einer geringen Steigerung des BIP um 0,7% gerechnet. Die veränderte geopolitische Situation und die wirtschaftliche Entwicklung stellen Deutschland und Europa vor große Herausforderungen. Gleichzeitig dürfen die Anstrengungen zur Transformation der Wirtschaft und zum demografischen Wandel nicht vernachlässigt werden. Der Sachverständigenrat fordert deshalb verbesserte Erwerbsanreize und Reformen der Zuwanderungspolitik sowie eine Steigerung der Innovations- und Investitionstätigkeit, "um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern". Die gesamtwirtschaftliche Situation blieb daher, trotz sinkender Energiepreise und wieder reduzierter Inflationsrate, im Berichtsjahr schwierig. Auch der Ausblick auf das Jahr 2024 lässt mit den Entwicklungen im Nahen Osten und der Präsidentschaftswahl in den USA weiterhin große Unsicherheiten für die Konjunktur erwarten. (Quelle: Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2023/2024) III. Branchenentwicklung Für die deutsche und internationale Werkzeugmaschinenindustrie stellen die Jahre 2023 und 2024 herausfordernde Zeiten dar. Bei insgesamt hoher Inflation sinken die Auftragseingänge der deutschen Hersteller in 2023 um nominal 11 % und real sogar 16%. Auf der anderen Seite stützen aber die hohen Auftragsbestände die Produktion, die um 9% (real 3%) ausgeweitet werden kann. Im internationalen Vergleich bedeuten diese hohen Bestände einen Wettbewerbsvorteil. Deutschland wächst deutlich stärker als viele andere Länder und gewinnt Marktanteile als weltweite Nummer 2 in der Produktion und Nummer 1 im Export. Die Nachfrageschwäche setzt sich auch in der ersten Jahreshälfte 2024 fort. Es zeigen sich aber erste Anzeichen, dass die Talsohle erreicht ist und sich die Lage im weiteren Jahresverlauf verbessert. Ein deutlich spürbarer Aufschwung ist aber erst für 2025 zu erwarten, mit Unterstützung durch niedrigere Inflation und sinkende Zinsen. Wachwechsel USA - China Auf der Marktseite erfolgt ein Wachwechsel. Die USA lösen China als wichtigsten Exportmarkt ab. Nach Aufhebung der Corona-Restriktionen Anfang 2023 kommt China bis heute nicht wie erhofft in Schwung und leidet unter Deflation, einer tiefen Immobilienkrise und verschuldeten Provinzen. Auf der anderen Seite präsentieren sich die USA als gefragter Investitionsstandort (Stichwort Inflation Reduction Act und niedrige Energiepreise). Geopolitische Aspekte mit dem zunehmenden Decoupling zwischen beiden Ländern spielen ebenso eine Rolle. Der heimische Markt Deutschland ist belastet von schwachen Wirtschaftsdaten sowie der Diskussion um den Standort und dessen Wettbewerbsnachteile, beispielsweise aufgrund von im internationalen Maßstab hohen Energiekosten. So zeigen auch Unternehmensbefragungen, dass die Sorgen um die sinkende Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu den größten Herausforderungen gehört. Die lange Zeit drückenden Probleme rund um Engpässe bei Zulieferungen oder Preisanstiegen bei Rohstoffen und Komponenten haben sich im Verlauf des Jahres 2023 deutlich vermindert. Dafür rücken die geopolitischen Herausforderungen mit dem Krieg Russlands in der Ukraine, dem Nahostkonflikt und den schwierigen Beziehungen zu China weiter in den Vordergrund. Auch die hohe Bürokratie, verursacht durch die Gesetzgebung in Deutschland und der EU, bildet ein großes Hemmnis. Alle Unternehmen beklagen die aufwändigen Berichtspflichten, die den Mittelstand überfordern und enorme Personalressourcen verbrauchen. Das Lieferkettengesetz und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sind nur zwei von vielen Beispielen. Eine der weiteren großen Herausforderungen ist der vor allem demografisch bedingte Arbeits-und Fachkräftemangel, der im diesjährigen Marktbericht als Sonderthema näher beleuchtet wird. Viele Wirtschaftsbereiche leiden unter dem Mangel an Arbeitskräften. Daher fragen die Kunden verstärkt nach automatisierten Fertigungslösungen, was einen Treiber für die Werkzeugmaschinenbranche darstellt. Strukturelle Veränderungen bieten Geschäftschancen Die Werkzeugmaschinenbranche muss sich vielen strukturellen Veränderungen stellen. Der zunehmende Wegfall des konventionellen Powertrains im Auto kostet Zerspanungsvolumen. Die E-Mobility bietet zwar auch zahlreiche Geschäftschancen, kann dies aber unter dem Strich nicht vollständig kompensieren. Derzeit wird die E-Mobility durch die Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten und das Zurückfahren von Förderprogrammen beispielsweise in Deutschland gebremst. Sie wird aber mittelfristig wieder Fahrt aufnehmen. Auch an anderen Stellen entstehen neue Chancen, die es zu nutzen gilt. Wachstumsbranchen wie Batterie- und Chipproduktion, Windkraft, Wasserstoff, Wärmepumpen, aber auch Aerospace, Medizintechnik und Rüstung stützen den Bedarf an moderner Fertigungstechnik. (Quelle: Verein deutscher Werkzeugmaschinenfabriken - VDW - Marktbericht 2023) B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Geschäftsverlauf Im vergangenen Geschäftsjahr wurde nach dem erfolgreichen Umzug mit hoher Einsparung im Bereich Energie der Fokus auf die Verbesserung der Teilebereitstellung gelegt, um Such- und Wartezeiten in der Montage zu vermeiden. Ein weiterer Fokus wurde auf die Vertriebsaktivitäten gelegt, hier wurde insbesondere an Projekte für Neu- und Altkunden in Bahnbereich gearbeitet. Im Bereich der Turbo-, Prüfstands- und Sondergetriebe ist weiterhin an vielen Neu- / Weiterentwicklungen gearbeitet worden. II. Lage 1. Ertragslage Der Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 91,8 entsprechend 1,1% gesteigert werden; das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beläuft sich auf TEUR 359,7, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.722,7 entspricht. Dies ist neben einer gesteigerten Gesamtleistung im Wesentlichen auf die Reduzierungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen (deutlich verminderte Raumkosten sowie Reparaturen und Instandhaltungen als positive Folgen des Umzugs im Geschäftsjahr 2022). Das Finanzergebnis fällt mit TEUR -130,6 negativ aus und liegt um TEUR 44,2 unter dem Vorjahreswert. Daraus ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 229,1 was eine Steigerung von TEUR 1.678,5 gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern und der sonstigen Steuern ermittelt sich für 2023 ein Jahresergebnis von TEUR 192,2 (Vorjahr: TEUR -1.221,5). 2. Finanzlage Der Cashflow des Geschäftsjahres 2022 liegt mit TEUR 265,0 um TEUR 1.454,3 über dem Wert des Vorjahres (TEUR -1.189,3). Die Liquidität 1. Grades beläuft sich auf 16,1% (Vorjahr 5,8%); die Liquidität 2. Grades beträgt 47,4% (Vorjahr: 45,7%). Die kurzfristigen und langfristigen Fremdmittel haben sich um TEUR 598,3, auf TEUR 5.177,7 vermindert. Die liquiden Mittel sind um TEUR 495,7 auf TEUR 832,0 gestiegen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2023 um TEUR 406,1 vermindert. Sowohl in der Struktur des Vermögens als auch in der des Kapitals haben sich Veränderungen ergeben. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt zum 31.12.2023 4,4% (Vorjahr: 1,6%), Der Anteil der Vorräte ist von 61,3% auf 59,0% gesunken. Der Anteil der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist von 32,4% zum 31.12.22 auf 24,2% zum 31.12.23 gesunken. Der Anteil der liquiden Mittel am Vermögen ist auf 12,4% angestiegen (Vorjahr: 4,7%). Die Eigenkapitalquote beläuft sich wegen des Jahresüberschusses zum 31.12.2022 auf 22,9% (Vorjahr: 18,9%). Der Anteil der kurzfristigen Fremdmittel beläuft sich auf 77,1% (Vorjahr: 81,1%). Wie zum 31.12.2022 existieren zum 31.12.23 keine langfristigen Fremdmittel. 4. Personal- Sozialbereich Im personellen Bereich konnte aufgrund des anspruchsvollen Marktumfelds der Mitarbeiterstand nicht auf dem Vorjahresniveau gehalten werden (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer in 2023: 54 2022: 61). Die Ausbildungsquote konnte trotz immer schwerer werdender Nachwuchsgewinnung gehalten werden. Es ist und bleibt die Konzeption der TS Henschel GmbH, durch eine hohe Eigenpersonalquote einen hohen Stammkundenanteil zu erhalten und durch Zuverlässigkeit und Termintreue zu überzeugen. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir diverse Kennzahlen heran, unter anderem: Kennzahlen pro Mitarbeiter, Umsatzrendite, den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, sowie Deckungsbeiträge. Die Umsatzrendite berechnen wir als Quotient aus Jahresergebnis und Gesamtleistung, den Cashflow aus der Summe des Jahresergebnisses und der Abschreibungen. Bei der Gesamtleistung pro Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführer) zeigt sich eine Steigerung von TEUR 231,4 auf TEUR 282,6. Das EBITDA fällt 2023 mit TEUR 432,4 um TEUR 1.763,3 höher als in 2022 aus (2022: TEUR -1.330,9). Beim EBIT in Höhe von TEUR 359,6 beträgt die Steigerung TEUR 1.722,7 im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwandsquote bezogen auf den Rohertrag konnte von 46,8%, auf 43,0% reduziert werden. Das Finanzergebnis fällt mit TEUR -130,6 negativ aus und liegt damit um TEUR 44,2 unter dem Vorjahreswert. Das Jahresergebnis weist mit TEUR 192,2 eine Steigerung um TEUR 1.413,7 aus. C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Schwierige Rahmenbedingungen mit hoher Inflation und gestiegenen Zinsen sowie geopolitische Risiken prägen das wirtschaftliche Umfeld. Die Auftragseingänge sinken deutlich, hohe Auftragsbestände ermöglichen dennoch ein gutes Produktionswachstum im Jahr 2023. Das Jahr 2024 bleibt herausfordernd, ein Erreichen der Talsohle ist aber in Sicht. Eine deutlichere und regional breiter abgestützte Erholung ist erst für 2025 zu erwarten. D. Chancen- und Risikobericht I. Chancenbericht Der Wechsel des Standorts im Jahr 2022, machte schon erhebliche Einsparungen für das Jahr 2023 sichtbar. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer deutlicher Ergebnissprung erwartet, da im Jahre 2023 nach und nach die Produktionsprozesse bezogen auf die neuen Räumlichkeiten optimiert wurden. II. Risikobericht Die Gesellschaft ist in ihrem unternehmerischen Handeln einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Ständige Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts erfolgen durch die Geschäftsführung. Das Controlling und die Nachkalkulationen werden kontinuierlich weiterentwickelt, um das Wachstum unserer Gesellschaft angemessen begleiten zu können. Bei der Abwicklung von langfristigen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen können Risiken auftreten, die erst im Laufe des Projektes erkannt werden. Solche Mängel können sich unter anderem aus veränderten wirtschaftlichen oder rechtlichen Bedingungen nach Vertragsabschluss ergeben. Gesamtwirtschaftliche Risiken haben einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Tendenziell sind die Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gegenüber dem vorangegangenen Jahr, aufgrund der nicht weiter anhaltenden COVID 19 Pandemie, glücklicherweise geringer geworden. Belastbare Prognosen sind nur eingeschränkt möglich. Die Entwicklung der Situation in Russland, sowie die weiterhin hohe Inflation in Verbindung mit hohen Zinsen und einem niedrigen Wirtschaftswachstum in Deutschland und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und schlussendlich auf die TS Henschel GmbH sind nach wie vor schwer kalkulierbar und mit Risiken behaftet. Davon unabhängig bestehen die sonst üblichen Unsicherheiten insbesondere hinsichtlich der Volatilität der Märkte, der Zyklizität der Aufträge, Lieferengpässe mit einhergehenden Terminverzögerungen, steigenden Lagerbeständen, Steigerung der Preise für Rohmaterial, zuzukaufende Halbfabrikate und Komponenten, politisch und wirtschaftlich nur bedingt als stabil geltende Absatzmärkte, Kreditvergaberisiken, Währungskursrisiken, künftig nicht auszuschließenden Schadenersatzansprüchen, Unfällen und Anlagenausfällen im Produktionsbereich. III. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben als auch Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend aktualisiert wird. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. E. Sonstige Angaben Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. F. Gesamtaussage Der von uns bediente Markt ist durchzunehmenden Wettbewerb gekennzeichnet welche wir mit der Verbesserung der Kostenstruktur und Synergien in der Fertigung und damit verbundenen Kostensenkungen begegnen. Da wir auch künftig den Fokus sowohl auf die Akquisition von Neukunden als auch auf die Entwicklung neuer marktgängiger Produkte legen und sich erste Erfolge bereits abzeichnen, sehen wir uns für die Bewältigung der mit unserem Engagement verbundenen Risiken gut gerüstet. Bestätigungsvermerk Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der zum Bundesanzeiger eingereichte Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An TS Henschel GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der TS Henschel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der TS Henschel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt haben. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussp rüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerkes außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Aachen, den 16. November 2024 Lothar Kühnast, Wirtschaftsprüfer GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Aachen, den 05. April 2024 gez. Dr.-Ing. Stephan Köhne; gez. Dr. Martin Konrad Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 18. November 2024 |
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