MATEO UG (haftungsbeschränkt) & Cie. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lidia Hölting seit 28.3.2024 | Prokura |
Henner Marquardt seit 28.6.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAPROM GmbHHöxterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens MAPROM importiert textile Werbemittel und vertreibt diese mit bekannten Textilmarken vorwiegend über Wiederverkäufer im In- und Ausland an die Industrie (B2B). In der hauseigenen Produktion können die Produkte auf Wunsch der Kunden mit einer Werbeanbringung versehen werden (z.B. Siebdruck, Digitaldruck, Stick, Beflockung und Transferdruck). Die im Sortiment befindlichen Produkte sind in der Regel Basic Produkte mit Standardfarben, die dadurch nur zu einem sehr geringen Teil Modetrends unterliegen und somit über viele Jahre im Sortiment bleiben (NOS - Ware). Ein Lagerbestand von durchschnittlich über zehn Millionen Stück befinden sich im Lager Bergheim-Steinheim und Lüchtringen und können dank moderner Lagertechnik bei Bestellung bis 12:00 Uhr noch am gleichen Tag das Haus verlassen. Durch eine hauseigene Druckerei und Stickerei sind wir in der Lage, bis zu 150.000 Teile täglich zu veredeln. Stärken sind unsere Produktvielfalt, die hohe und schnelle Verfügbarkeit zusammen mit der hauseigenen Veredelung der Textilien sowie ein Full-Service der Werbeanbringung und somit "Alles aus einer Hand". Durch überregionale Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Produktionsfirmen können wir im Preis-Leistungsverhältnis hochwertige Produkte anbieten. Eine wesentliche Grundlage des Unternehmens ist das Vertrauen der Kunden, Geschäftspartner und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unsere Leistungsfähigkeit und vor allem auch in die Integrität. Dieses Vertrauen basiert nicht zuletzt auf der Umsetzung und Einhaltung der relevanten gesetzlichen sowie internen Vorschriften und sonstigen einschlägigen Gesetze und Regeln. Im Rahmen der Compliance-Organisation existieren bei MAPROM GmbH insbesondere Vorkehrungen zur Einhaltung der regulatorischen Anforderungen von Datenschutzbestimmungen, zur Prävention gegen Geldwäsche, zur Vermeidung von Terrorismusfinanzierung und sonstigen strafbaren Handlungen sowie zur Erreichung einer angemessenen Informationssicherheit, eines angemessenen betrieblichen Kontinuitätsmanagements, sowie zur Identifikation operationeller Risiken und zur Abbildung eines internen Kontrollsystems. Entsprechend bestehen verbindliche Regelungen, wie z. B. der Verhaltenskodex, und Prozesse, die die gelebten Wertmaßstäbe und die Unternehmenskultur beeinflussen und kontinuierlich entsprechend den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den Marktanforderungen angepasst werden. Ausgehend von unserer Überzeugung, dass nachhaltige Geschäftspraktiken ein wesentlicher Bestandteil langfristigen Erfolgs sind, arbeitet MAPROM an der weiteren Verbesserung seiner Umwelt-, Sozial- und Governance (ESG)-Maßnahmen. So wollen wir Nachhaltigkeit in Zukunft noch stärker in sämtliche Bereiche unserer Geschäftstätigkeit integrieren und zu einem nachhaltigeren Handeln beitragen - mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck und einer gerechteren, transparenteren und stärker kreis- lauforientierten Lieferkette. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs Gesamtentwicklung der Branche Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war gekennzeichnet durch die massiven Probleme in den Lieferketten, u. a. verursacht durch die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Fernost. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Für unsere Branche hat sich die Lage zwischenzeitlich wieder verbessert. Die Inflationsrate belief sich im August 2024 auf 1,9 %, das ist der niedrigste Wert seit dreieinhalb Jahren. Die Einfuhrpreise lagen im vergangenen Jahr um 8,3 % niedriger als 2022. Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Juli 2024 um 0,1 % niedriger als im Juli 2023. Im Juni 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,6 % gelegen. Wir gehen davon aus, dass inflationsdämpfende Faktoren wie Preisrückgänge auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen aufgrund gesunkener Energiepreise, die Wirkung der geldpolitischen Straffung der EZB, sowie eine Normalisierung der Gewinnmargen der Unternehmen im weiteren Jahresverlauf bestehen bleiben. Bei starkem Verdrängungswettbewerb und unter Einfluss der Corona-Pandemie hat MAPROM die Produktpalette modernisiert. Durch innovative Verkaufsstrategien, Aktualisierung und Qualität des angebotenen Sortiments und Verlässlichkeit im Service konnte die Gesellschaft bei einem schwierigen Umfeld 92,4 % des Vorjahresumsatzes erreichen. Diese Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von neutraler Ware und mit individueller Werbeanbringung versehener Ware zusammen. III. Darstellung der Lage der Gesellschaft Vermögenslage Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft in die Verbesserung der Infrastruktur des Betriebes und in die Modernisierung und Digitalisierung des Warenlagers investiert. Langfristige Anlagen sind zu 88,1 % durch unser Eigenkapital gedeckt. Das Vorratsvermögen, die kurzfristigen Forderungen und die liquiden Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Pensionsrückstellung macht 18,6 % der Bilanzsumme aus. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 3,0 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 33,5 % (Vorjahr 29,6 %). Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, wesentliche Lieferantenrechnungen unter Ausnutzung von Skonto zu bezahlen, alle anderen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind dabei im Vergleich zum Vorjahr um 34,3 % gesunken und machen nun 25,2 % der Bilanzsumme aus. Zinsen und ähnliche Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 37,9 %. Dies ist maßgeblich auf die fünfmalige Erhöhung des Leitzinses durch die EZB und damit verbundene Zinserhöhungen durch die Hausbanken zurückzuführen. Unsere Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in der Euro-Währung, sodass Währungsrisiken nicht bestehen. Swaps, Caps oder andere Finanzinstrumente werden nicht in Anspruch genommen. Bei den zur Finanzierung des Anlagevermögens hereingenommenen langfristen Fremdmitteln handelt es sich ausschließlich um langfristige Annuitätendarlehen mit Laufzeiten bis zu 10 Jahren. Unsere Gesellschaft verfügt über eine weitere hinreichende Kreditlinie, so dass kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden können. Unsere Liquiditätslage ist als gesichert zu bezeichnen. Ertragslage Die Unternehmenslage ist nach wie vor von unserem operativen Geschäft geprägt. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitäts- als auch auf Niedrigpreisprodukte gekennzeichnet. Im Niedrigpreissegment können wir uns dem Wettbewerb aufgrund schlanker Vertriebsverhältnisse unter Einsatz des modernen Online-Shops stellen. Die veränderte Verkaufs- und Produktpolitik der Vorjahre konnte trotz der unerwartet schwierigen Marktbedingungen, die durch Ukraine-Krieg, Lieferkettenengpässe und Energiekrise stark beeinflusst waren, zum gewünschten Erfolg führen. Der Jahresüberschuss ergibt sich überwiegend aus dem Vertrieb der nicht veredelten Ware. Der Wareneinsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr optimiert werden. Dennoch sank der Rohertrag wegen des Umsatzrückgangs im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 %. Das Gesamtergebnis ist trotz des negativen Umsatzwachstums gegenüber dem Vorjahr um 37,1 % gestiegen. Die Gesamtleistung sank um 7,6 %, der Materialaufwand sank leicht überproportional dazu im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 %. Dementsprechend sank das Rohergebnis per Saldo gegenüber dem Vorjahr um 6,6 %. Die Personalkosten sanken trotz Lohn- und Gehaltserhöhungen um 15,2 %, was im Wesentlichen auf die Effekte aus der Buchung der Anpassung der Pensionsrückstellung im Jahr 2022 zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 5,9 %. Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen stiegen aufgrund der Investitionen und der Steigerung des Zinsniveaus im Vergleich zum Vorjahr um 37,9 %. Die laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen laufenden Steuern. Die Eigenkapitalquote ist höher als im Vorjahr, sie stieg von 29,6 % in 2022 auf 33,5 % für 2023. Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 559,1 ab. Die seit über 37 Jahren gesicherte Positionierung im Markt blieb weiterhin bestehen. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die Kennzahlen Umsatzrentabilität sowie die Entwicklung der Auftragseingänge in verschiedenen Warengruppen heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung. Die Umsatzrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte gestiegen und beträgt 4,7 %. Der Auftragseingang im Jahr 2023 belief sich auf TEUR 29.938 gegenüber TEUR 31.950 des Vorjahres und liegt damit um 6,3 % unter dem Wert des Jahres 2022. Gesamtaussage Zusammenfassend schätzen wir unsere Ertragslage als gut und die Finanzlage als gesichert ein. Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide. IV. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft erholt sich allmählich von den Folgen der Corona-Pandemie. Die Inflationsrate sinkt auf das niedrigste Niveau seit Januar 2021. Trotz Wegfall der Energiepreisbremse und angesichts der rückläufigen Inflationsrate normalisiert sich der Konsum. Allerdings bremsen die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten die wirtschaftliche Erholung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Für unser Unternehmen gehen wir, sollten sich die geopolitischen Spannungen, insbesondere Lieferzeitenverzögerungen und Transportkostensteigerungen infolge der Huthi-Attacken im Roten Meer, nicht verschärfen, von einer positiven Entwicklung aus. Um die positive Umsatzentwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft den Online-Handel und die Produktveredelung im Haus forcieren. Trotz der gestörten Lieferketten weltweit, wird MAPROM dank der angepassten Vorratshaltung der Ware auch in Zukunft in der Lage sein, die Kunden innerhalb der vereinbarten Fristen zu beliefern. MAPROM setzt weiterhin auf nachhaltige und umweltfreundliche Produkte aus Naturfasern. Wir bieten ebenso Produkte aus Biobaumwolle, die den höchsten Standards entsprechen. Dazu gehören auch Baumwolltaschen. Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Alternativen, wie Baumwolltaschen, steigt stark an. Dieser Trend wurde in den Bereichen Einzelhandel, Lebensmittel und Werbung beobachtet. Wir gehen von steigender Nachfrage nach Baumwolltaschen aus. Unser Unternehmen wird auch zukünftig das Produktportfolio optimieren und die dazugehörigen Dienstleistungen erweitern, um den sich ändernden Anforderungen der Kunden gewachsen zu sein. In unserer Branche erwarten wir steigende, grundsätzlich jedoch stabile Preise. Das Unternehmen wird sich weiterhin vor allem auf die Ertragssteigerung konzentrieren, was auch eine Steigerung der Umsätze voraussetzt. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens grundsätzlich positiv. Wir gehen für 2024 von einem Umsatzrückgang von 6,3 % aus, was durch die Steigerung der Energiepreise bedingt ist. Mit der Stabilisierung der globalen Märkte erwarten wir, dass das Umsatzniveau weiterhin konstant bleibt. Bei der Umsatzrentabilität erwarten wir hingegen einen Wert von rund 4,2 %. Außerdem erwarten wir Aufträge von rund TEuro 27.800. Auf der Beschaffungsseite gehen wir in Folge der aktuellen globalen wirtschaftlichen Situation sowie der gestiegenen Lohn- und Materialkosten unserer Lieferanten weiter von steigenden Einkaufspreisen aus. Ebenso wie der Materialeinsatz werden auch die übrigen Kosten steigen. Insgesamt gehen wir für das folgende Jahr davon aus, dass sich in 2024 trotz der weiter steigenden Kosten ein deutlicher Jahresüberschuss ergeben wird, der leicht unter dem des Jahres 2023 liegen wird. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Im Jahr 2024 wird das Unternehmen weiterhin in die neue Kommissionieranlage mit Robotern inkl. neuer Lagersoftware investieren. Das Gesamtvolumen in diesem Bereich wird ca. 4,5 Mio. EUR betragen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Für die kommenden Jahre werden es die kleineren Marken, die sich nicht spezialisiert haben, durch den Verdrängungswettbewerb immer schwieriger haben, sich zu behaupten. Es bleibt abzuwarten, ob es eine Marktbereinigung geben wird oder versucht wird, den Großhandel zu umgehen und den Direktvertrieb zu fokussieren. Ein generelles Risiko für MAPROM wird darin aber nicht gesehen. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die Konkurrenz muss weiterhin gesorgt werden. Ertragsorientierte Risiken: Bisher ist die Gesellschaft von Kundeninsolvenzen kaum betroffen, daher stellen Forderungsausfälle eher eine Ausnahme dar. Das in der Vergangenheit bewährte effiziente Mahn- und Forderungsmanagement wird weiterhin angewendet. Vorteilhaft ist die risikoarme Kundenverteilung mit vielen kleinen und mittelgroßen Kunden. Wir erwarten im reinen Großhandelsgeschäft weiterhin einen harten Verdrängungswettbewerb. Dennoch rechnen wir trotz der geopolitischen Spannungen weiterhin mit stabilen Umsätzen bei gleichzeitig unverändertem Rohertrag. Durch weitere Säulen, wie den Veredelungssektor, das Importgeschäft und den verstärkten Vertrieb über den Online-Shop, werden wir versuchen, die Ertragslage zu verbessern. Darüber hinaus werden keine weiteren bedeutenden Risiken in der Ertragslage erwartet. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass mit dem gegenwärtigen Geschäftsmodell weiterhin Marktanteile gewonnen werden können. Finanzwirtschaftliche Risiken: Durch den Bezug der Waren über verschiedene Hauptlieferanten kann schnell auf den Ausfall eines Lieferanten reagiert werden. Zur Risikominimierung akquirieren wir auch neue Lieferanten in diesem Segment, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Die Liquiditätslage ist solide. MAPROM stehen hinreichende Liquiditätsreserven zur Verfügung. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten als auch Guthaben und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes internes und gerichtliches Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, das Unternehmen verfügt über ein ausgereiftes Forderungsmanagement, um das Risiko auch in Zukunft zu minimieren. Mit dem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Für Neukunden werden Bonitätsauskünfte eingeholt und Kreditlimits festgelegt. Die Bezahlung der wesentlichen Lieferantenrechnungen erfolgt unter Ausnutzung von Skonto innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen. Alle Tilgungsleistungen und Zinszahlungen werden fristgerecht bedient. Das langfristig im Unternehmen gebundene Vermögen ist durch das Eigenkapital und langfristig gebundenes Fremdkapital gedeckt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. 2. Chancen Durch einen gut ausgewogenen Mix der beiden Säulen Markentextilgroßhandel und Eigenimport bringen wir MAPROM in eine gute Ausgangslage. Weiterhin bestehen die größten Chancen in der Vielzahl an Marken, Produkten sowie deren Auswahl und vor allem die Warenverfügbarkeit. Durch die Servicebereiche Werbeanbringung, Warenverfügbarkeit, Lieferservice, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und persönlich beratender Kundenservice statt Callcenter, Verkaufsunterstützung und Marketing sowie kundenfreundliche Multichannel Order- und Verkaufskanäle, haben wir die Chance durch unser Motto "Alles aus einer Hand" unsere Stammkunden zu binden, so dass sie uns in der Zukunft begleiten werden. Unsere Investitionen im Bereich Digitalisierung in den vergangenen haben wir massiv erhöht und auch in diesem und kommenden Jahr sind hohe Investitionen geplant. Das interne Voranschreiten der Digitalisierung und Datenpflege wird zukünftig ein noch dynamischeres Marketing zulassen und die automatisierten Prozesse werden in verschiedenen Bereichen zur Kostenreduktion führen. Ein sich veränderndes Konsumverhalten in Richtung Nachhaltigkeit und die Marktverschiebung zugunsten des Onlinehandels, verbunden mit dem Dropshipping-Service für unsere Kunden stellt für unser Unternehmen ein großes Wachstumspotenzial dar. Ende Mai 2024 wurde der 2. Abschnitt des automatischen Lagerhaltungssystems AutoStore® in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um ein intelligentes, schnelles und selbstoptimierendes Lagerhaltungssystem, das effizient Platz im Lager schafft und es ermöglicht, die Lieferkapazitäten zu verdoppeln und dem entsprechend Umsätze zu erhöhen. Durch die effiziente Nutzung jeglicher Ressourcen werden wir weiterhin unsere Lager- und Bestellungsvorbereitungsprozesse verschlanken, flexibel gestalten und nach Bedarf skalieren. Als größte Herausforderung der Zukunft sieht die Regierung den Fachkräftemangel an. Unser Unternehmen sieht sich der Herausforderung gewachsen. Jährlich befinden sich bei uns bis zu 12 Auszubildende und zwei Dual-Studenten in der Ausbildung, die ein solides Wissen vermittelt bekommen, um im Anschluss eine Position im Unternehmen besetzen zu können. Im gewerblichen Bereich ist durch die voranschreitende Digitalisierung der Bedarf an Arbeitskräften gesunken, die zu besetzenden Stellen können in der Regel auch durch ungelernte Arbeitskräfte besetzt werden. Für unser Unternehmen sind Vielfalt und Chancengerechtigkeit eine Selbstverständlichkeit: Niemand darf aufgrund von Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität benachteiligt werden. Dies wird unter anderem im Code of Conduct der MAPROM GmbH festgehalten. Die Gleichstellung von Frauen und Männern - auch bezüglich der Vergütung - ist ein wichtiger Bestandteil der Personalpolitik. Aktuell beträgt der Frauenanteil in der Geschäftsführungsebene 50 %. In der ersten Führungsebene unter der Geschäftsführung betrug der Frauenanteil zum 31.12.2023 29 %. Mitarbeitern, die mit Bürotätigkeiten betraut sind, ermöglichen wir das mobile Arbeiten. Dies wird durch die Gleitzeit ergänzt, was zu einer hohen Mitarbeiterbindung und Produktivität und Stärkung der Arbeitgebermarke führt. Mobiles Arbeiten bietet eine hohe Flexibilität für alle Mitarbeitenden und stärkt die Arbeitszufriedenheit. Der Einsatz agiler Methoden und Arbeitsweisen sowie digitale Innovationen ermöglichen ein produktives Miteinander. In den Unternehmensbereichen, wo es möglich ist, wurde den Mitarbeitern ermöglicht, die Tätigkeiten auf Wunsch in einer 4-Tage-Woche auszuführen. Kürzere Arbeitswochen haben zu Reduktion der Betriebskosten und der Steigerung der Produktivität geführt. Weiterhin soll diese Maßnahme vom Fachkräftemangel zum Fachkräftewachstum führen. Unser Unternehmen wurde von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu als Top Company 2024 ausgezeichnet. Das Siegel zeichnet Unternehmen mit hoher Mitarbeiterzufriedenheit aus und wird ausschließlich auf Basis unabhängiger Bewertungen auf kununu.com vergeben. MAPROM gehört damit zu den Unternehmen mit dem besten Arbeitsumfeld in Deutschland. Unser mehr als 37-jähriges Bestehen zeigt, dass wir an einer soliden konstanten Entwicklung festhalten. Langfristige Partnerschaften zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten bilden dazu eine wichtige weitere Säule. 3. Gesamtaussage Die Geschäftsführung geht für 2024 von einem weiterhin stabilen Umsatz und von einem deutlichen positiven Jahresergebnis aus.
Höxter, den 06.09.2024 MAPROM GmbH gez. Henner Marquardt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die MAPROM GmbH hat ihren Sitz in Höxter. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HR B 7136 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB nehmen wir nicht in Anspruch. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S.1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Das Sachanlagevermögen, falls abnutzbar, wird ebenfalls linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu einem Nettowert von Euro 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Das Vorratsvermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten der Importware wird die Durchschnittsbewertung zu Grunde gelegt, ansonsten findet die FIFO-Methode Anwendung. Soweit der beizulegende Wert am Abschlussstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt (§ 253 Abs. 4 HGB i.V.m. § 255 HGB). Wertminderungen aufgrund mangelnder Gängigkeit von Artikeln werden durch pauschale Wertabschläge berücksichtigt. Die Abschläge basieren dabei auf der Reichweite der Artikel. Nach unserer Einschätzung stellt die Reichweite eine aussagekräftige Basis für die Bewertung der Bestände dar. Bei Artikeln, die zum Rückversand an die Lieferanten im Folgejahr vorgesehen sind, werden die zu erstattenden Kaufpreise abzüglich der damit zusammenhängenden Kosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Flüssige Mittel in Fremdwährung haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr und wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen nach diesem Tag angesetzt. Aktive latente Steuern werden nach § 274 Abs.1 HGB nicht berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen. Geschäfts- oder Firmenwert Unter diesem Posten haben wir entgeltlich erworbene Kundenstämme und Markenrechte bilanziert, die bis auf ein Markenrecht bereits auf einen Erinnerungswert abgeschrieben wurden. Die Abschreibung des Markenrechtes erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren. Angaben zum Anteilsbesitz
Die Gesellschaft befindet sich zurzeit in Liquidation.
Forderungen gegen Gesellschafter Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) in Höhe von Euro 2.500,00 (Vorjahr: Euro 2.500,00). Seit einem Gesellschafterwechsel in 2020 werden die Forderungen gegen Gesellschafter unter dem Posten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Beide Beträge weisen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder Die an Organmitglieder gewährten Kredite haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Bei den an Geschäftsführer gewährten Krediten handelt es sich um ein Guthaben der Gesellschaft auf einem laufenden Verrechnungskonto. Dieses wird mit einem Zinssatz von 5 % verzinst. Laufzeit- oder Tilgungsvereinbarungen bestehen ebenso wie Sicherungsvereinbarungen nicht. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 1.110.378,46 (Vorjahr: EUR 791.879,20) enthalten. Rückstellungen für Pensionen Rückstellungen für Pensionen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode ermittelt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: - durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde (im Vorjahr durchschnittlicher Markzinssatz von 1,78 %), - Lohn- und Gehaltssteigerung von 1,2 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit, - Sterbetafeln nach Dr. Heubeck "Richttafeln 2018 G" Aus der Verzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 80.803,73 (Vorjahr: EUR 350.619,74). Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 für die Ausschüttung gesperrt. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 204.379,10. Wir wenden die Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB an, wonach dieser Betrag bis zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel angesammelt werden kann. Im Geschäftsjahr haben wir den Mindestbetrag und somit 1/15 - also EUR 13.625,27 - den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt EUR 13.625,27. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich zum Bilanzstichtag auf Euro 432.360,00 Verbindlichkeiten sind durch Grundschulden in Höhe von EUR 2.621.603,94 abgesichert. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich in Höhe von EUR 72.778,08 (Vorjahr: EUR 72.316,85) um Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von EUR 2.041,03 (Vorjahr: EUR 2.594,72) um Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse aus der Übernahme einer Bürgschaft für die Verpflichtungen aus einem Erbbaurechtsvertrag bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 70.753,88. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis schätzen wir als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen eines Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrages überlässt die Gesellschafterin der GmbH ihren gesamten Betrieb. Zusätzlich ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen (§ 285 Nr. 3a HGB). Die Höhe der Verpflichtungen sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 148 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 98 im Lager und in der Produktion, 50 in der Verwaltung sowie 9 Auszubildende. Die 9 Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch den Kaufmann Herrn Henner Marquardt. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Aufgrund des Ukraine-Krieges wird allgemein mit steigenden Kosten, insbesondere im Energiebereich, gerechnet.
Höxter, der 06.09.2024 MAPROM GmbH gez. Henner Marquardt Anlage zum Anhang: Anlagenspiegel 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MAPROM GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MAPROM GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAPROM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Paderborn, 13.09.2024 DKL
PartG mbB
Michael Otto, Wirtschaftsprüfer Annette Rotgeri, Wirtschaftsprüferin |
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