GPJ Solarpark Ulrichsberg GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Paul Dr. Sösemann seit 5.12.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 23.49% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GP JOULE Connect GmbHReußenkögeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(Amtsgericht Flensburg, HR B 13635 FL)BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der GP JOULE Connect GmbH, Reußenköge, wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften. Von größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Zur besseren Darstellung wurden die in der Bilanz zu vermerkenden Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in den Anhang aufgenommen. B. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist durch anhaltende Verluste gekennzeichnet. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.496 (Vorjahr: TEUR 50) aus. Daher haben wir strukturelle und organisatorische Maßnahmen eingeleitet, um die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2024 in die Gewinnzone zu führen. Wir sehen in dem Geschäftsbereich Ladeinfrastruktur, auch vor dem Hintergrund der durch die Bundesregierung propagierten Mobilitätswende, einen wachsenden Markt und gehen in unserer Unternehmensplanung für die Jahre 2024 bis 2028 davon aus, dass die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2024 deutlich positive EBT erzielen wird, sodass die Gesellschaft zukünftig eine positive Ertragskraft erreicht. Unter der Annahme, dass die Unternehmensplanung wie erwartet erfüllt wird, ist die Liquidität der Gesellschaft auf Basis der bestehenden Liquiditätsplanung gesichert. Wir gehen davon aus, dass die in der Planung getroffenen Annahmen eintreten. Sollten entgegen unserer festen Überzeugung die für die Planung getroffenen Annahmen nicht eintreten und die Gesellschaft dadurch in eine angespannte Liquiditätslage geraten, ist die Gesellschaft auf die finanzielle Unterstützung ihrer Gesellschafter und/oder mit ihnen verbundene Unternehmen angewiesen. Wir gehen davon aus, dass der Gesellschaft die notwendige Unterstützung von den Gesellschaftern und/oder mit ihnen verbundene Unternehmen gewährt wird. Der Fortbestand der Gesellschaft ist gefährdet, sollten - wovon wir nicht ausgehen - die für die Planung getroffenen Annahmen nicht eintreten und die finanzielle Unterstützung nicht gewährt werden. Daher wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte wurden gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB aktiviert und zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2a S. 1 HGB i. V. m. § 255 Abs. 2 S. 1, 2 und 3 HGB angesetzt und planmäßig linear sowie ggf. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Investitionszuschüsse werden von den Herstelllungskosten abgesetzt. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und ggf. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten selbst erstellter Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens umfassen neben Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten auch den Werteverzehr des Anlagevermögens und angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Nutzungsdauern der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 5 bis 10 Jahre. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 159 vorgenommen Die Sachanlagen werden über einen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Anschaffungskosten der Waren werden nach der Methode des gleitenden Durchschnitts ermittelt. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen umfassen neben Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten auch den Werteverzehr des Anlagevermögens und angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde angewandt. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips - grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen wurden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. D. Erläuterungen zur Bilanz Der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagenspiegel zeigt die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens. Die Gesellschaft entwickelt neue Produkte sowie Software für die eigene Leistungserbringung. In diesem Zusammenhang fielen im abgelaufenen Geschäftsjahr Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 894 an, die insgesamt als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 42.170,00 (Vorjahr: TEUR 41.130,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Eigenkapital sind zum 31. Dezember 2023 ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 3.392 enthalten. Der Betrag betrifft den Ausweis der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 1.791 nachlaufende Lieferantenrechnungen und mit TEUR 656 Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einen Sicherheitsübereignungsvertrag bezüglich der Vorräte und bedingte betragsmäßig begrenzte Nachschusspflicht der Gesellschafter gesichert. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurden irrtümlich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 6.000.000,00 ausgewiesen. In diesem Jahr werden für das Vorjahr korrekterweise EUR 3.000.000,00 ausgewiesen. Die übrigen EUR 3.000.000,00 werden unter den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 5.109.145,27 (Vorjahr: EUR 5.156.441,31) enthalten. E. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf insgesamt 157 , die in den folgenden Bereichen tätig waren: Vertrieb und Marketing (39), Service und Projekte (58) sowie allgemeine Verwaltung (60). Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag i.H.v. TEUR 2.026 - davon aus Mietverträgen i.H.v. TEUR 800 und aus Leasingverträgen i.H.v. TEUR 1.225. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 289 Nr. 9a) HGB nicht angegeben. Das für das Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar setzt sich aufgeschlüsselt nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an dem folgenden Unternehmen:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 4.446.012,17 zusammen mit dem Verlustvortrag von EUR 17.044.555,30 auf neue Rechnung vorzutragen.
Reußenköge, den 3. Juli 2024 gez. Jörg Blumenberg gez. Manuel Reich Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der GP JOULE Connect GmbH, Reußenköge, wurde am XX.XX.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der GP JOULE Connect GmbH, ReußenkögeA. Grundlagen des Unternehmens Geschäft und Rahmenbedingungen Die GP JOULE Connect GmbH ist eine Beteiligung der GP JOULE Utility GmbH (49,8 %), der Minol Brunata GmbH (25,1%) und der team energie GmbH & Co. KG (25,1%). Im Rahmen der Neustrukturierung der GP JOULE Gruppe, die unter ihrem Dach das gesamte Produktportfolio im Bereich erneuerbarer Energien anbietet, ist die GP JOULE Connect GmbH im Jahr 2019 als 100 %-ige Tochtergesellschaft der GP JOULE Utility GmbH entstanden mit dem Ziel, sämtliche Dienstleistungen im Bereich der E-Mobilität zu bündeln. Mit der Minol Brunata GmbH (2019) und der team energie GmbH & Co. KG (2021) konnten im Zeitablauf weitere strategische Investoren gewonnen werden, mit dem Potenzial gemeinsame M arktchancen noch besser zu nutzen. Sukzessive hat sich das Unternehmen zu einem 360-Grad-Anbieter für Elektromobilität auf Basis erneuerbarer Energien entwickelt: Die GP JOULE Connect GmbH vertreibt, plant, installiert und betreibt Ladeinfrastruktur in verschiedenen Branchen. Die Kernmarktsegmente im Jahr 2023 waren Elektromobilitätsladeinfrastrukturerrichtung und -betrieb für Fuhrparkbetreiber, die Immobilienwirtschaft, Energieversorger, Tankstellen- und Infrastrukturbetreiber (bspw. Parkraum, Retail- und sonstige Gewerbeimmobilien) sowie Nutzfahrzeugunternehmen im Güter- und Personenverkehr. Drüber hinaus wurde im Betrachtungsjahr begonnen, die ursprüngliche Wertschöpfungskette der GP JOULE Connect GmbH maßgeblich zu erweitern, indem sowohl die Flächensicherung für Ladeparks auf Freiflächen, an Parkflächen und Tankstellen aufgebaut wurde, wie auch die Einbeziehung von Investoren zur Finanzierung von Ladeparks auf ebendiesen Flächen begonnen wurde. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der GP JOULE Connect GmbH liegt in Deutschland und der Firmensitz befindet sich in der Gemeinde Reußenköge, Zweigniederlassungen existieren nicht. B. Wirtschaftsbericht a. Entwicklung der Branche Mobilität dient der Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse, der Transport von Gütern trägt entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Gleichzeitig stellt die Bekämpfung der Klimakrise den Verkehrssektor vor besondere Herausforderungen. Um die Emissionen des Verkehrssektors auf das erforderliche Niveau zu senken, ist eine Kombination verschiedener Maßnahmen erforderlich, die sich aus Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern und Verkehr verbessern zusammensetzen. Im PKW-Bereich wird "das Verbessern" vor allem durch die verstärkte Einführung der Elektromobilität getrieben. Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass die Umstellung auf Elektromobilität in vollem Gange ist und sich der M arkt dynamisch entwickelt: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (16.01.2024) stieg die Zahl der neu zugelassenen BEV-PKW im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 % auf 524.219 Fahrzeuge. Der Marktanteil von Elektroautos an den Neuzulassungen konnte im Jahr 2023 von 17,7 % auf 18,4 % gesteigert werden. Damit stiegt der Anteil der batterieelektrischen PKW (BEV) am Gesamtfahrzeugbestand von 1,3 % im Jahr 2022 auf 2,08 % im Jahr 2023. (Quelle KBA 2. März, 2023 - Anteil der Elektroautos am Bestand der Personenkraftwagen in Deutschland von 2013 bis 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/ 784986/umfrage/marktanteil-von-elektrofahrzeugen-in-deutschland/) Mit der positiven Entwicklung der Elektromobilität steigt auch der Bedarf an Ladeinfrastruktur. Bislang gibt es in Deutschland laut Bundesnetzagentur Stand September 2023 56.480 öffentliche Ladesäulen. (Quelle: Bundesnetzagentur 15. Dezember, 2023. Anzahl der öffentlichen Ladesäulen in Deutschland von Januar 2022 bis September 2023. https://de.statista.com/statistik/ daten/ studie/ 1407473/umfrage/bestand-an-ladesaeulen-in-deutschland/) Für ein weiteres Wachstum der Elektromobilität ist weiterhin der Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur relevant. Trotz dieser vielversprechenden Entwicklungen zeigt sich, dass sich das Wachstum des Elektrofahrzeugbestands in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren aktuell verlangsamt hat bzw. stagniert. Es sind weitere politische wie auch gesamtvolkswirtschaftliche Anstrengungen notwendig, um die Elektrifizierung des Straßenverkehrs voranzutreiben, sodass gerade für Errichtung und Betrieb von Ladeinfrastrukturen auch zukünftig ein vielversprechender M arkt besteht. Neben dem PKW-Markt gewinnt auch der LKW - und Bus-Markt, insbesondere vor dem Hintergrund der CO 2 -Reduktion, an Bedeutung. Nur wenige Fahrzeuge sind in diesem Bereich für große CO 2 -Emissionen verantwortlich. (Schwere) Nutzfahrzeuge bieten somit ein großes Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und sind entscheidend für die Erreichung von Klimazielen. Verschiedene Treiber wie die Forderung nach klimaneutralen Transporten von Verladern und Endkunden, das Lieferkettenverantwortungsgesetz, die EU-Taxonomie und die CO 2 -Maut forcieren die Dekarbonisierung des Straßenverkehrs. Dabei wird die Elektrifizierung von LKW in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen. Die Verfügbarkeit von elektrischen LKW im Markt wächst und sie können perspektivisch auf TCO-Basis mit konventionellen Diesel-LKW konkurrieren. Vor allem Touren mit mittlerer Reichweite sind mit den verfügbaren BEV-LKW schon heute gut umsetzbar. Um alle Fahrten elektrifizieren zu können, ist der Aufbau von Ladeinfrastruktur sowohl in den Depots als auch im öffentlichen Raum zwingend notwendig. Die großen Automobilhersteller (bspw. MILENCE) und Tankstellenketten (bspw. Rhein-Alpen-Korridor der ARALAG) beginnen bereits in öffentliche Ladesysteme zu investieren, sodass die Hürden für die Elektrifizierung von Schwerlast-LKW und Bussen abnehmen werden (Stichwort Reichweitenangst). Die aktuelle Marktsituation im Bereich der BEV-LKW befindet sich im Anfangsstadium. Erste Unternehmen haben mit der Umstellung ihrer Flotten bereits begonnen und Ladeinfrastruktur in ihren Depots installiert. b. Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr der GP JOULE Connect GmbH ist durch einerseits ein massives Marktwachstum, andererseits auch durch eine strukturelle wie produktbezogene Fokussierung geprägt. Unser Wachstumskurs konnte im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt werden. Die im Vorjahr prognostizierte Steigerung der Gesamtleistung wurde erreicht. Sie ist im Ist im Vergleich zum Vorjahr um 53,2% gestiegen. Die progressiv geplante Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2023 wurde jedoch verfehlt. Im Folgenden wird auf die Entwicklungen in den Hauptmarktsegmenten eingegangen. Energieversorger Die GP JOULE Connect GmbH agierte erfolgreich im wachsenden Markt des Weiterverkaufs von Ladeinfrastruktur an regionale und kleine Projektierer, bspw. Stadtwerke und marktbegleitende Charge-Point-Operator. Damit bildet diese Zielgruppe einen zentralen Bestandteil der Geschäftsstrategie. Die Einträglichkeit dieses Segments ist durch die steigende Nachfrage nach Ladeinfrastruktur und die verstärkte Fokussierung auf Elektromobilität aus dieser Branche gegeben. GP JOULE Connect ist als verlässlicher Lieferant und Partner für lokale Projekte im Bereich der Elektromobilität positioniert. Die Energieversorger haben einen Anteil an unserer Gesamtleistung von 37%. Infrastrukturbetreiber (bspw. Parkraum, Retail- und sonstige Gewerbeimmobilien) Im Bereich der Infrastrukturbetreiber fokussiert sich CONNECT auf zwei wesentliche Geschäftsbereiche. Zum einen sind wir aktiv in EPC-Projekten (Engineering, Procurement, Construction) involviert, bei denen wir die Planung, Beschaffung und den Bau von Ladeinfrastruktur übernehmen. Zum anderen engagieren wir uns zukünftig in Projekten, bei denen wir Ladeparks als Gesamtpaket (Bewertung & Akquise von Grundstücken, Konzeptionierung und Projektentwicklung, Planung & Engineering sowie den Bau und die Betriebsführung) an Investoren veräußern. Die Basis dafür wurde in 2023 gelegt. Diese zweigleisige Ausrichtung ermöglicht es uns, flexibel auf die vielfältigen Anforderungen des Marktes zu reagieren und unterschiedliche Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen. Infrastrukturbetreiber machen in 2023 24% unserer Gesamtleistung aus. Tankstellenbetreiber Im Berichtsjahr 2023 hat GP JOULE Connect gezielt auf das wachsende Bewusstsein in der Tankstellenbranche reagiert, welches die Elektromobilität zunehmend als attraktiven Geschäftszweig versteht. In diesem Kontext stellte sich CONNECT breit auf, um die sich eröffnenden Geschäftschancen in diesem Sektor bestmöglich zu nutzen. Ein Fokus im Jahr 2023 lag dabei auf der intensiven Auseinandersetzung mit den Entwicklungen in der Tankstellenbranche und insbesondere auf der verstärkten Vernetzung im Markt. Daher macht dieses Segment 15% unserer Gesamtleistung aus. Die CONNECT präsentiert eine breit gefächerte Auswahl an Ladeinfrastrukturlösungen und -konzepten, darunter klassische Kompaktstationen (bspw. von Alpitronic oder Enercharge), abgesetzte Satellitensysteme (bspw. von Kempower) und speichergepufferte HPC-Lösungen (wie bspw. von ADS-TEC), sodass ein breites Spektrum an Projektarten mit hoher Wertschöpfungstiefe bedient werden kann. Fuhrparkbetreiber und Immobilienwirtschaft Im Berichtsjahr 2023 stand die GP JOULE Connect vor der Herausforderung, dass vermehrt kleine und mittelständische Elektrounternehmen sich im Immobilienbereich im Markt positionieren. Deshalb wurde es immer schwieriger für Marktteilnehmer wie CONNECT ohne lokale Mitarbeiterstrukturen im kleinteiligen Markt für Privatimmobilien Fuß zu fassen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat CONNECT eine gezielte Strategie verfolgt, die auf die umgebenden Aspekte der Ladeinfrastruktur setzt. Dadurch konnten wir mit diesem Segment 10% unserer Gesamtleistung umsetzen. Bus & Trucks Für CONNECT zeigen sich hohe Chancen zur Partizipation am Markthochlauf für Schwerlastverkehr in den kommenden Jahren. Während der aktuellen Markthochlaufphase fokussiert sich CONNECT auf klassische HPC-Projekte wie sie aus dem Segment Tankstelle bekannt sind. In diesen Projekten ist zunächst auch das relevante Know-How vorhanden. Perspektivisch müssen Know-How und Technologien (MCS und entsprechendes Projektierer-Know-How für große Netzanschlüsse, Umspannwerke, ...) für den Schwerlastbereich aufgebaut werden. In 2023 entfielen erstmalig 5% der Gesamtleistung auf diesen Markt. Im Jahr 2023 zeigten sich erste große Projektkonstellationen im multi-millionen-Bereich am Markt, die große Chancen für CONNECT eröffnen können: Einerseits sind gemeinsam mit Kooperationspartnern Sprünge in der Quantität und Qualität von Planungsvorhaben zu erwarten, andererseits werden größere Projekttransaktionen zu entsprechenden Umsätzen führen können. Grundsätzlich ist die Erwartungshaltung der CONNECT jedoch, dass auch im Schwerlastbereich insbesondere Projekte mit mittlerer Größe (<2 Mio € Umsatz) den Gutteil des Umsatzes ausmachen müssen, um nicht unnötige Geschäftsrisiken und Abhängigkeiten zu einzelnen Kunden ins Portfolio zu bekommen. Trotz aller Anstrengungen kam es zu einer Zielabweichung in der Gesamtleistung aufgrund von verzögert anlaufenden Geschäften im Bus & Truckbereich als auch den Ladeparks. Der Materialaufwand ist im Vergleich zu den Umsatzerlösen und der Veränderung der unfertigen Leistungen zwar unterproportional gestiegen, was zu einer Verbesserung der M argen gegenüber dem Vorjahr führte, die geplanten Margen für das Geschäftsjahr 2023 konnten aber nicht erreicht werden. Der Personalaufwand des Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr durch den Mitarbeiterzuwachs planmäßig stark gestiegen. Der starke Mitarbeiterzuwachs wurde realisiert, um entsprechend dem M arktwachstum mitzuwachsen und M arktanteile halten und ausbauen zu können. Insbesondere im Bereich der Planung und Projektumsetzung (Stichwort "Ladeparks") wurden im vergangenen Jahr nicht nur Mitarbeiterkapazitäten aufgebaut, sondern diese auch entsprechend der M arkterfordernisse weiterentwickelt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr - insbesondere aufgrund höherer Aufwendungen aus Geschäftsbesorgung und höherer Fahrzeugkosten sowie weiterer gestiegener Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Personal stark gestiegen. Das Zinsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gestiegenen Finanzierungsverbindlichkeiten erhöht. Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal verschlechtert. Die Prognose des Vorjahres eines Ergebnisses vor Steuern von 0,3 Mio. € wurde damit deutlich verfehlt. Daher ist die Steigerung der Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 zwar als zufriedenstellend zu bezeichnen, das Ergebnis vor Steuern dagegen nicht. In Abstimmung mit den Gesellschaftern wurden daher zum Ende des Jahres hin starke Fokussierungsbestrebungen angegangen, um Kostentreiber am Rande oder außerhalb der Kernwertschöpfungskette der der GP JOULE Connect GmbH als Projektierer und Betreiber für Ladeinfrastruktur zu vermindern und das Unternehmen sehr fokussiert auf die Kernwertschöpfungskette auszurichten:
Die GP JOULE CONNECT hat darüber hinaus strukturelle und organisatorische M aßnahmen eingeleitet, die auch unter D. b. beschrieben sind. Die getroffenen Maßnahmen sollen dazu führen, dass diese negative Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 aufgeholt werden wird. c. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich für 2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse sind planungsmäßig angestiegen. Nach 30,7 Mio. € im Vorjahr konnten in 2023 durch ein gesteigertes Auftragsvolumen 45,5 Mio. € generiert werden. Die Veränderung der unfertigen Leistungen liegt mit 959 T€ aufgrund des gestiegen Auftragsvolumens deutlich über dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 konnten mit 496 T€ erneut Eigenentwicklungen für neue Lösungen aktiviert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit 714 T€ im Wesentlichen die Umweltprämien, die Auflösung von Rückstellungen und Sachbezüge. Die Gesamtleistung liegt bedingt durch die Umsatzsteigerung mit 47,7 Mio. € deutlich über dem Vorjahr mit 31,1 Mio. €. Die direkten Kosten in 2023 für bezogene Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren und Leistungen betragen 34,5 Mio. € (Vorjahr: 22,8 Mio. €). Die Personalkosten liegen in 2023 bei 9,9 Mio. €, hier zeigt sich der Personalanstieg ggü. dem Vorjahr (mit 6,9 Mio. €) auf 164 Mitarbeitende Ende 2023. Die Abschreibungen belaufen sich auf 1,1 Mio. €. Die Steigerung ggü. dem Vorjahr mit 791 T€ begründet sich durch die abgeschlossenen Entwicklungen und dem damit verbundenen Beginn der Abschreibung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 6,1 Mio. €, das Vorjahr betrug 4,3 Mio. €, die Steigerung resultiert primär aus den gestiegenen Kosten für Geschäftsbesorgungen, den höheren Kfz-Kosten und dem wieder vermehrten Reiseaufkommen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr -4,4 Mio. € und führt damit, wie bereits dargestellt, zu einer Planziel-Abweichung. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die Verschiebung von geplanten margenträchtigen Projekten im Truck- und Ladepark- Segment sowie eine gegenüber der Planung erhöhte Kostenstruktur unter anderem auch für Finanzierungskosten. Diese Auswirkungen sind entsprechend in die Planung 2024 eingeflossen. Substituiert wurden die Umsätze durch das reine Hardware-Liefergeschäft. d. Finanzlage Ein internes Liquiditätsmanagement stellt sicher, dass das Unternehmen jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Hierzu werden die Zahlungsströme in einer rollierenden Planung erfasst, sodass Finanzbedarfe rechtzeitig erkannt werden. Fremdkapitalseitig wurden im Geschäftsjahr 2023 zwei Bankdarlehen in jeweiliger Höhe von 1,5 Mio. € aufgenommen. Zur weiteren Unternehmensfinanzierung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, über eingeräumte Kontokorrentkreditrahmen in Höhe von 2 Mio. € bei unseren Hausbanken zu verfügen, die zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 1 Mio. in Anspruch genommen sind. Für die durch die Gesellschafter und nahestehende Unternehmen gewährten Darlehen bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen in Höhe von EUR 7 Mio.. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 2.699 T€ (Vorjahr: 1.596 T€). e. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich für 2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Bilanzsumme erhöht sich zum 31. Dezember 2023 von 17.702 T€ nach Abzug des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags auf 32.426 T€ gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag. Das Anlagevermögen ist unter Berücksichtigung der Abschreibungen von 4.715 T€ auf 4.933 T€ in 2023 angestiegen. Maßgeblich bedingt ist dies durch die Aktivierung der Eigenentwicklungen. Die Erhöhung der Vorräte um 8,2 Mio. € resultiert neben den unfertigen Leistungen primär aus den geleisteten Anzahlungen auf Vorräte i.H.v. 7,7 Mio. €. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind durch ein erhöhtes stichtagsbezogenes Abrechnungsvolumen von 6,1 Mio. € in 2022 auf 11,2 Mio. € in 2023 angestiegen. Durch die Planabweichung im Ergebnis hat sich das negative Eigenkapital weiter um TEUR 50 auf TEUR 4.496 vergrößert. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr vor allem durch den Anstieg der ausstehenden Lieferantenrechnungen von 1,25 Mio. € auf 2,56 Mio. € gestiegen und die Erhöhung der Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen auf das in 2023 erhöhte Geschäftsvolumen zurückzuführen. C. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der laufenden Geschäftstätigkeit werden die folgenden Kennzahlen (finanziellen Leistungsindikatoren) herangezogen, um die Geschäftsentwicklung zu beurteilen und bei Fehlentwicklungen frühzeitig reagieren zu können:
Die Gesamtleistung berechnet sich aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen, den anderen aktivierten Eigenleistungen und den sonstigen betrieblichen Erträgen. Das Ergebnis vor Steuern berechnet sich aus der Gesamtleistung, dem M aterialaufwand, dem Personalaufwand, den Abschreibungen, den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und dem Finanzergebnis. D. Chancen / Risiken / Prognosen Die GP JOULE Connect GmbH baut auf die zukunfts- und wachstumsträchtige Branche der Erneuerbaren Energien und erwartet mit dem Markthochlauf durch Skaleneffekte steigende Ergebnisse. Die GP JOULE Connect GmbH ist dabei regelmäßig Chancen und Risiken ausgesetzt, die sich positiv wie negativ auf die Vermögenswerte, das Ergebnis und die Liquidität auswirken. a. Chancen Politischer Vortrieb Durch politischen Rückenwind für die Energie- und Mobilitätswende entsteht ein signifikantes Marktwachstum, das einen Sprung zum Massenmarkt ermöglicht. Der politische Wille zur Energie- und Mobilitätswende ist weiterhin ungebrochen, sodass sich die Frage nach konventionellen Antriebsarten (bspw. Diesel) immer mehr in einen Raum für eine Minderheit verschiebt. Die Verfügbarkeit von Elektrofahrzeugen (auch aus dem chinesischen Markt heraus) und der vorauseilende Aufbau von Ladeinfrastruktur (bspw. aufgrund des Deutschlandnetzes) führen die Elektromobilität immer mehr aus einem Markt, in dem insbesondere Innovatoren agierten und die Technik im Vordergrund stand, zu einem ersten Massenmarkt, der von kosten- und servicebewussten Kunden genutzt wird. Dadurch zeigt sich, dass Business Cases für Investoren und Servicegesellschaften stabiler werden und sich gerade frühe Investitionen, wie sie die CONNECT getätigt hat, positiv auswirken werden. Marktstart E-LKW Der Markt für elektrifizierte LKW wird sich im laufenden Jahr 2024 in den Marktstart begeben. Die bereits bestehenden Geschäftschancen werden durch ein Marktumfeld (Errichtung von Ladeinfrastrukturen in Depots und im öffentlichen Raum) ergänzt, welches langfristig einen ähnlichen Marktumfang wie im PKW-Bereich erwarten lässt. Trotz der abgesagten Förderungen gehen wir für 2024 von einer Steigerung der zugelassenen E-LKW aus. Aus dieser Prognose lässt sich eine Steigerung der Nachfrage nach Ladeinfrastruktur in Depots und im öffentlichen Raum ableiten, wobei der Fokus zunächst im Depot liegen wird. Bereits Pilotprojekte aus dem Jahr 2023 zeigen vielversprechende Volumina, die einen bedeutenden Beitrag zur Gesamtleistung von der GP JOULE Connect haben werden. Aufgrund langer Umsetzungszeiten werden die Ergebnisse erst in den kommenden Jahren in vollem Umfang wirksam werden. Im Jahr 2024 werden dennoch Planungsumsätze erwartet. Die Pilotprojekte eröffnen signifikante Möglichkeiten für eine langfristige Wertschöpfung und Positionierung im aufstrebenden Markt für elektrifizierte LKW. Produkt-, Prozess- und Kostenoptimierung Produktseitig wird sich die CONNECT sehr stark mit weiteren Lieferanten auseinandersetzen (insbesondere HPC-Laden). Dadurch werden Produktinnovationen / Zweitangebote frühzeitig mit den Kunden diskutiert und in Projekte gegeben. Prozessoptimierungen werden insbesondere durch die Einführung vereinheitlichter Projektmanagementsysteme erwartet, sodass ein einheitliches Reporting ermöglicht wird und Kostenoptimierungen zu erwarten sind. b. Risiken Risikoeinschätzungen erfolgen grundsätzlich in enger Abstimmung mit dem Investorenboard. Sie werden im Verlauf des Jahres gesammelt und eng nachverfolgt. Im vergangenen Jahr haben sich insbesondere die folgenden Risiken gezeigt bzw. werden sich auch ins Jahr 2024 verstetigen, sodass die GP JOULE Connect GmbH eine entsprechende Risikobewertung durchführen wird. Marktrisiken Grundsätzlich zeigen sich M arktrisiken in dem hochlaufenden M arkt der Elektromobilität, die zum Teil schwierig vorhersagbar sind: Im Vergangenen Jahr ist durch das Kippen des KlimaTransformationsFonds die Förderung für Ladeinfrastruktur für E-LKW weggefallen. Außerdem beginnen Marktteilnehmer mit Vorwärts- (bspw. Hersteller von Ladeinfrastruktur steigen in die Projektierung von Ladeinfrastruktur ein oder gehen in den Direktvertrieb an kleine Kunden) und Rückwärtsintegration (bspw. A-Tankstellen versuchen Einkaufs-, Planungs-, Projektierungs- und Betriebsleistungen zu internalisieren). Um dem grundsätzlichen Marktrisiko entgegenzuwirken und erfolgreich in diesem dynamischen Markt zu agieren, setzt GP JOULE Connect auf eine individuelle Wertschöpfungskette. Für Partner wie ARAL oder Milence kann Connect durch Agilität und schnelle Projektumsetzung punkten. Hier liegt der Fokus auf Planung, Umsetzung und Service (ohne originären Fokus auf das klassische CPO-Geschäft). Das Handelsgeschäft sichern wir durch ergänzende Services und Fokussierung auf GU-Leistungen (NUR Planung / Umsetzung, Service) ab. Durch den Aufbau von Backend- und Qualitätssicherungssystemen kann die unabhängige technische Betriebsführung auf den Backends Dritter angeboten werden. Kunden werden durch Kooperationen mit Leasinggebern in 2024 schneller in ersten Projekten gebunden (bspw. im Schwerlastbereich) und es werden dazu niederschwellige Einstiegsprodukte angeboten (bspw. moveable Charger). Bestehende Kundenbeziehungen sollen durch gezielte Kundenbindungsmaßnahmen gefestigt werden. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko der GP JOULE Connect GmbH besteht darin, dass Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht termingerecht erfüllt werden können. Es werden eine rollieren Liquiditätsplanung und wöchentliche Liquiditätsreports erstellt, die die Liquiditätszu- und -abflüsse abbilden. Das System steht unter ständiger Beobachtung der Managementebene der GP JOULE Connect GmbH, sodass Schwankungen in der Liquidität, Anforderungen an Projektakquisen oder Projektpriorisierungen stets aktuell durchgeführt werden können. Die operativen Einheiten (insbesondere Planung, Projektkoordination und Service) sind in die aktuellen Betrachtungen stets intensiv eingebunden. Unter der Annahme, dass die Unternehmensplanung wie erwartet erfüllt wird, ist die Liquidität der GP JOULE Connect GmbH auf Basis der gegebenen Finanzierung gesichert. Bei einer wesentlichen negativen Abweichung von der Unternehmensplanung kann sich ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf ergeben. Hierzu ist die Gesellschaft in kontinuierlichem Austausch mit Ihren Gesellschaftern, um einem auftretenden Liquiditätsengpass frühzeitig entgegenzuwirken. Beschaffungs- / Einkaufsrisiken Die GP JOULE Connect GmbH hat sich in der Vergangenheit maßgeblich Produktionskapazitäten beim führenden Hersteller für Kompaktladestationen gesichert. Dadurch konnte ein maßgebliches Wachstum erreicht werden. Allerdings konnte der Hersteller seine gemachten Zusagen zum Teil nicht einhalten. Das Unternehmenswachstum und der Aufbau von zusätzlichen Produktionskapazitäten haben zu prozessualen Schwierigkeiten geführt, die die just-in-time-Lieferung der individuellen Halberzeugnisse für die Projekte der GP JOULE Connect GmbH nicht immer kalkulierbar gemacht haben. Zukünftig wird ein verstärktes Tracking des Herstellers sowie eine weitergehende Diversifizierung des Produktangebots durch die GP JOULE Connect GmbH angestrebt. Operative Risiken Grundsätzlich ist die GP JOULE Connect GmbH auch mit dem Problem des Fachkräftemangels beschäftigt. Es werden einerseits aktive Akquisemaßnahmen durchgeführt, andererseits auch vermehrt junge Absolventen und Studenten in attraktive Arbeitspositionen bei der GP JOULE Connect GmbH gebracht. Dazu hat die GP JOULE Connect GmbH die Reduktion der Wochenarbeitszeit um 4 Stunden beschlossen sowie die wöchentliche Erholungszeit um das Wochenende auf 2,5 Tage erhöht. c. Gesamtaussage zur Risiken- und Chancensituation Die GP JOULE Connect GmbH befindet sich in dem sehr dynamischen Marktumfeld hinter den Ergebniserwartungen. Die Gesellschaft hat daher strukturelle und organisatorische Maßnahmen eingeleitet, die unter B. b. Geschäftsentwicklung beschrieben sind. Unter der Annahme, dass die Unternehmensplanung wie erwartet erfüllt wird, ist die Liquidität der GP JOULE Connect GmbH auf Basis der gegebenen Finanzierung gesichert. Bei einer wesentlichen negativen Abweichung von der Unternehmensplanung kann sich ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf ergeben. Wir gehen jedoch fest davon aus, dass die erfolgreiche Weiterführung der strukturellen und organisatorischen Maßnahmen die GP JOULE Connect GmbH ab 2024 in die Gewinnzone führen wird. Vor diesem Hintergrund haben wir den Jahresabschluss der GP JOULE Connect GmbH unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Sollten entgegen unserer festen Überzeugung die für die Planung getroffenen Annahmen nicht eintreten und die Gesellschaft dadurch in eine angespannte Liquiditätslage geraten, ist die Gesellschaft auf die finanzielle Unterstützung ihrer Gesellschafter und/oder mit ihnen verbundene Unternehmen angewiesen. Wir gehen davon aus, dass der Gesellschaft die notwendige Unterstützung von den Gesellschaftern und/oder mit ihnen verbundene Unternehmen gewährt wird. Der Fortbestand der Gesellschaft ist gefährdet, sollten - wovon wir nicht ausgehen - die für die Planung getroffenen Annahmen nicht eintreten und die finanzielle Unterstützung nicht gewährt werden. d. Prognose Für 2024 ist vor dem Hintergrund des Markthochlaufs und Optimierungen im Produktportfolio eine weitere deutliche Steigerung der Gesamtleistung geplant. Dabei wird der Ausbau in rentable Geschäftsfelder intensiviert (bspw. Planung / Umsetzung Großprojekte), weniger margenträchtige Bereiche werden zurückgefahren (bspw. Ladekarte), Prozesspotentiale werden gehoben. Die Erwartung für das Jahr 2024 liegt auf der Marktetablierung von CONNECT als anerkanntem und verlässlichem Akteur im Bereich der Infrastrukturbetreiber und Ladeparks. Die bisherigen Investitionen und Maßnahmen zielen darauf ab, eine starke Position im Markt zu erreichen und das Wachstum von CONNECT in diesem vielversprechenden Segment nachhaltig zu fördern. Ein Meilenstein im laufenden Jahr 2024 wird die Einführung eines neuen Ladepunktmanagementsystems sein, mit dem wesentlich geringere Transaktionskosten (je verrechneter kWh) erzielbar sind und Prozesskosten vermindert werden. Diese strategische Initiative wird die Wettbewerbsposition von CONNECT stärken und der Bereich Immobilien und Fuhrpark wieder eine stärkere Relevanz für das Ergebnis von CONNECT haben. Diese geplante Steigerung der Gesamtleistung um 44,5% führt unter der Berücksichtigung von zunehmender Fixkostendegression zu einem erwarteten Ergebnis vor Steuern von rund 3 Mio. €. Mit diesem Ergebnis wird ebenfalls der negativen Eigenkapitalquote begegnet und deren Aufholung realisiert. Insgesamt sieht die Geschäftsführung der GP JOULE Connect GmbH eine sehr gute Prognose für das Unternehmen im aktuellen Markt und aufgrund der durchgeführten Weiterentwicklungen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette.
Reußenköge, 3. Juli 2024 Jörg Blumenberg Manuel Reich BESTÄTIGUNGSVERMERK Nachfolgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (ohne Offenlegungserleichterungen) sowie auf den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der GP JOULE Connect GmbH, Reußenköge. "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GP JOULE Connect GmbH, Reußenköge PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der GP JOULE Connect GmbH, Reußenköge - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GP JOULE Connect GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. WESENTLICHE UNSICHERHEIT IM ZUSAMMENHANG MIT DER FORTFÜHRUNG DER UNTERNEHMENSTÄTIGKEIT Wir verweisen auf die Ausführungen in Abschnitt B. des Anhangs sowie in Abschnitt D. Chancen/Risiken/Prognosen, Unterabschnitt c. Gesamtaussage zur Risiken- und Chancensituation des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft auf die finanzielle Unterstützung der Gesellschafter und/oder mit ihnen verbundenen Unternehmen angewiesen ist, sollten die für die Planung getroffenen Annahmen nicht eintreten und die Gesellschaft dadurch in eine angespannte Liquiditätslage geraten, und dass der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet ist, sollten - wovon die gesetzlichen Vertreter nicht ausgehen - die für die Planung getroffenen Annahmen nicht eintreten und die finanzielle Unterstützung nicht gewährt werden. Wie in den Ausführungen dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit anderen dort ausgeführten Sachverhalten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Flensburg, 19. August 2024 BDO
AG
gez. Bundtzen, Wirtschaftsprüfer gez. Marquardsen, Wirtschaftsprüfer Auszug aus dem Protokoll über die Gesellschafterversammlung der GP JOULE Connect GmbH, ReußenkögeUnter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung fassten die Gesellschafter der GP JOULE Connect GmbH, Reußenköge,
heute im schriftlichen Umlaufverfahren gemäß § 48 Abs. 2 GmbHG die folgenden Beschlüsse:
Reußenköge, 30. August 2024 GP JOULE Utility GmbH team energie GmbH & Co. KG Minol Brunata GmbH |
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