Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 3154
Vorher
Hellfire Entertainment GmbH
Eingetragen
20.10.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von SpielwarenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: 1. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung, Import, Export und der Vertrieb von Hobby- und Spielwaren, Kunst-, Trend- und Geschenkartikeln sowie Unterhaltungsmedien. 2. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art errichten, erwerben und sich an solchen in jeder Form beteiligen; sie kann auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jörg Wünstel
seit 17.10.2017
Prokura
Christoph Reichelt
seit 2.12.2005
Geschäftsführer
Ulrich Dudenhöffer
seit 2.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ulrich Dudenhöffer
76863 Herxheim, Am Bildstöckel 31
17.000 €
33.33%
Christoph Reichelt
76829 Landau, Am Lohgraben 6
17.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

heo GmbH

Herxheim bei Landau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Wirtschaftsbericht

a. Unternehmenstätigkeit, Branchen und Umsatzentwicklung

Die heo GmbH ist eine international tätige Vertriebsgesellschaft für Lizenzprodukte, Sammelartikel und Spiele. Zusätzlich fungiert heo als Hersteller verschiedener Produktlinien und Medienproduktionen im Bereich Popkultur, insbesondere für Spiele und Sammelartikel. heo bietet über 30.000 verschiedene Artikel an und beliefert mehr als 5.000 B2B-Kunden, von Boutique-Betrieben bis hin zu Massenmarktketten.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 % ab.

Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. Alles dies belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung vom Februar 2024 S20 B.16).

Einzelhandel

Im Vergleich zu 2022 sank der durchschnittliche jährliche Einzelhandelsumsatz für das Jahr 2023 sowohl im Euroraum als auch in der EU um 1,8 % (Quelle: Eurostat, Pressemitteilung 19/2024 vom 6. Februar 2024).

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 konnte sich heo den weltweiten Krisen nicht entziehen. Das Ziel, Umsatz und Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 zu halten, war aufgrund der anhaltend schwierigen Marktbedingungen nicht möglich. Die allg. Preissteigerungen führten zu Kaufzurückhaltung bei den Endkunden, und beeinflussten somit auch das Bestellverhalten unserer Kunden. Dennoch zeigte sich, trotz aller äußeren Einflüsse, eine gesunde Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der heo GmbH.

b. Sozialbericht

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 236 Mitarbeiter, darunter 210 Angestellte, 16 Aushilfen und 10 Auszubildende. Der durchschnittliche Mitarbeiterstamm stieg von 2022 auf 2023 um 7 Mitarbeiter.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Vermögensstruktur

Die ausgewiesenen Sachanlagen bestehen im Wesentlichen aus IT-Geräten und Anlagen sowie Büro- und Lagerausstattung.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde wesentlich in neue technische Ausstattung im Zusammenhang mit dem Logistikzentrum investiert.

Die Vorräte sind im Jahresvergleich um 3,5 Mio. EUR gesunken. Der Ursprung liegt im Rückgang der geleisteten Anzahlungen begründet.

Der Forderungsbestand ist 2023 von 5,8 Mio. EUR auf 6,2 Mio. EUR angestiegen. Die durchschnittliche Debitorenlaufzeit beträgt 16 Tage.

Der Liquiditätsbestand ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der Finanzbestand Ende 2023 lag bei 1.134 T€ (Vorjahr 786 T€).

b. Finanzlage

Das Eigenkapital Ende 2023 beträgt 25,2 Mio. € (Vorjahr 23,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote stieg von 49,4 % auf 56,1 %. Der Grund der gestiegenen Eigenkapitalquote liegt im Wesentlichen am Rückgang der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sowie an der anteiligen Thesaurierung des Bilanzgewinns 2022 sowie der um 1,8 Mio. EUR gesunkenen Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 3.630 T€ (Vorjahr 6.667 T€) und entsprechen ca. 8,0 % der Bilanzsumme. Die erhaltenen Darlehen weisen eine Restlaufzeit zwischen unter einem und fünf Jahren auf. Die bereitstehenden Kreditlinien von insgesamt 15 Mio. € wurden zum Jahresende teilweise, i.H.v. rd. 13 %, in Anspruch genommen.

Es wurden derivative Finanzinstrumente zur Währungssicherung genutzt.

Die Finanzierung der Gesellschaft kann als gesichert angesehen werden.

c. Ertragslage

Die verschlechterte Ertragslage resultiert aus Umsatzeffekten aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Herausforderungen im Jahr 2023. Die Auswirkungen der Inflation sowie der Energiekrise waren im Geschäftsjahr 2023 mittelbar durch ein zurückhaltendes Kaufverhalten der Endkunden spürbar, was sich negativ auf das Bestellverhalten unserer B2B Kunden ausgewirkt hat. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 ist der Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr um ca. 4,4 % gesunken. Dabei sind die EU-Umsätze ohne Inland um 3,8 % und die Drittlandumsätze um 33,9 % gesunken. Dies wurde jedoch teilweise durch einen Anstieg der Inlandsumsätze um 13,8 % kompensiert.

Der Rohertrag liegt mit 31.150 T€ leicht unter dem Vorjahresniveau (32.021 T€). Die Rohertragsmarge beträgt 22,6 % (Vj.: 22,2 %).

Der Personalaufwand beträgt 12,0 Mio. € (Vj.: 11,0 Mio. €). Grund hierfür ist die gestiegene Mitarbeiterzahl, Effekte aus der Steigerung des Mindestlohns Ende 202, sowie Sonderzahlungen an die Mitarbeiter als Inflationsausgleichsprämie.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 14,2 Mio. € gesunken (Vj.: 15,0 Mio. €).

Das EBITDA sank in Folge des rückläufigen Umsatzes sowie der höheren Personalaufwendungen auf 5.882 T€ (7.208 T€). Die EBITDA-Marge beträgt dabei 4,3 %.

Die Abschreibungen sind aufgrund im Vorjahresvergleich höherer Forderungsverluste gestiegen.

Das EBIT beträgt entsprechend der vorstehenden Ausführungen 5.364 T€ (Vj.: 6.719 T€), die EBIT-Marge beträgt 3,9 % (Vj.:4,7 %).

Nach Steuern verzeichnet die Gesellschaft ein Ergebnis von 3,5 Mio. EUR, die Umsatzrendite beträgt 2,6 % (Vj.: 3,1 %).

d. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage trotz der Umstände weiterhin als gut.

III. Entwicklung

Der Fokus der Entwicklung im Geschäftsjahr liegt auf der Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie der Verbesserung der EDV-Systeme und dem Ausbau diverser Eigenmarken.

IV. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen.

V. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

a. Umsatz- und Gewinnentwicklung

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir in Bezug auf die Umsatzerlöse eine geringe Reduzierung im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Weiter erwarten wir einen sehr angespannten Arbeitsmarkt in Bezug auf Quantität sowie Qualität und infolgedessen weiter steigende Personalkosten. Aufgrund dieser Punkte erwarten ein um ca. -50% rückläufiges Ergebnis gegenüber 2023.

b. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Risiken aus den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden als beherrschbar eingeschätzt, da die Nachfrage nach den Produkten der heo GmbH auch in Zeiten weltweiter Krisen als nachhaltig und gesund angesehen wird.

Weiterhin besteht ein sehr hoher Diversifikationsgrad seitens Lieferanten und Abnehmern, so dass auf keiner Seite ein erhöhtes, risikobehaftetes Abhängigkeitsverhältnis besteht. Die Marktstellung fördert ein stabiles Verhältnis zu Lieferanten und Kunden.

Der Ausbau und die Entwicklung der Eigenmarken sowie die Erschließung neuer Absatzkanäle erhöhen die Chance auf weiteres Umsatzwachstum in der Zukunft.

Für die zukünftige Entwicklung sehen wir eine vielversprechende Chance durch die aus unserer Sicht notwendigen Marktkonsolidierung. Durch eine mögliche Übernahme eines in unserem Marktumfeld tätigen Unternehmens, sehen wir die Chance unsere Marktposition signifikant zu stärken und Wettbewerbsvorteile nutzen.

Ein allgemeines Risiko stellt der hohe Anteil an Warenkäufen in US-Dollar und deren Abrechnung dar. Eine angemessene Absicherung des Wechselkurses ist daher notwendig.

Preiserhöhungen und somit absatzmindernde Effekte können jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Für das Jahr 2024 und danach sehen wir Risiken in den nicht kalkulierbaren Auswirkungen der Inflation auf die Gesamtnachfrage im Markt sowie Engpässe und Kostensteigerungen am Arbeitsmarkt in allen Funktionsbereichen. Die Russland-Ukraine-Krise und deren Auswirkungen, insbesondere auf die Energie- und Rohstoffkosten, stellen ebenfalls ein erhöhtes Risiko dar.

Besondere Risiken aus Lizenzrechten sind nicht erkennbar.

Relevanz des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) betrifft gemäß § 1 Abs. 1 LkSG Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten ab dem 1. Januar 2023 und Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten ab dem 1. Januar 2024. Da die heo GmbH diese Schwellenwerte nicht erreicht, sind wir derzeit nicht verpflichtet, die Vorgaben des LkSG zu erfüllen.

Wir beobachten jedoch die weitere Entwicklung des Gesetzes und potenzielle zukünftige Anpassungen aufmerksam, um bei Bedarf rechtzeitig reagieren zu können.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind uns keine Auswirkungen in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten bekannt, die aufgrund des LkSG entstehen.

Weitere, über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehende Unsicherheiten, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

Im Jahr 2023 wurde das Einführungsprojekt für die ESG-Berichterstattung erfolgreich gestartet. Die Entwicklung verläuft den Erwartungen entsprechend, um die Reportingpflicht mit dem Jahresabschluss 2025 zu erfüllen.

 

Herxheim, den 30.03.2024

gez. Christoph Reichelt

gez. Ulrich Dudenhöffer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.172.244,03 1.233.653,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.820,96 89.169,96
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.820,96 89.169,96
II. Sachanlagen 1.111.423,07 1.144.484,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 814,00
2. technische Anlagen und Maschinen 192.187,50 179.000,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 858.612,91 964.669,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.622,66 0,00
B. Umlaufvermögen 43.473.312,82 45.411.362,77
I. Vorräte 29.945.677,85 33.468.544,75
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 489.039,75 222.539,70
2. fertige Erzeugnisse und Waren 19.239.880,29 18.998.588,36
3. geleistete Anzahlungen 10.216.757,81 14.247.416,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.393.317,47 11.156.713,82
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.180.577,46 5.800.850,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.212.740,01 5.355.862,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.132.000,00 3.306.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.134.317,50 786.104,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 330.201,73 229.756,73
Aktiva 44.975.758,58 46.874.773,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 25.279.543,22 23.178.685,10
I. Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
II. Kapitalrücklage 23.008,13 23.008,13
III. Bilanzgewinn 25.205.535,09 23.104.676,97
davon Gewinnvortrag 23.104.676,97 19.154.839,91
B. Rückstellungen 4.511.694,91 4.596.074,96
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 16.633,64 22.019,12
2. Steuerrückstellungen 2.391.353,50 2.038.400,82
3. sonstige Rückstellungen 2.103.707,77 2.535.655,02
C. Verbindlichkeiten 15.102.316,44 18.945.414,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.630.778,95 6.667.478,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.730.778,95 5.467.478,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 900.000,00 1.200.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.815.416,23 10.634.101,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.815.416,23 10.634.101,90
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.656.121,26 1.643.833,57
davon aus Steuern 142.807,77 146.886,23
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 50.343,31 29.355,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.656.121,26 1.643.833,57
D. Rechnungsabgrenzungsposten 79.299,78 90.620,20
E. Passive latente Steuern 2.904,23 63.979,00
Passiva 44.975.758,58 46.874.773,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 137.735.610,25 144.114.628,02
2. sonstige betriebliche Erträge 1.704.812,49 1.346.930,91
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 570.046,78 768.855,24
3. Materialaufwand 106.586.117,35 112.094.532,69
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 103.674.978,84 109.756.200,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.911.138,51 2.338.332,39
4. Personalaufwand 12.021.919,18 11.068.629,22
a) Löhne und Gehälter 10.344.505,31 9.459.605,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.677.413,87 1.609.023,58
davon für Altersversorgung 94.493,62 103.700,37
5. Abschreibungen 502.685,09 489.530,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 435.680,90 469.965,21
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 67.004,19 19.565,23
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.963.517,11 15.088.693,47
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 794.684,10 1.464.860,20
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 151.402,51 127.511,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 364.912,50 310.283,09
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.550.262,90 2.001.522,35
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 61.074,77 17.572,00
10. Ergebnis nach Steuern 3.602.411,12 4.535.878,67
11. sonstige Steuern 1.553,00 4.041,61
12. Jahresüberschuss 3.600.858,12 4.531.837,06
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 23.104.676,97 19.154.839,91
14. Ausschüttung 1.500.000,00 582.000,00
15. Bilanzgewinn 25.205.535,09 23.104.676,97

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich bei der Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: heo GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Herxheim bei Landau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landau in der Pfalz
Register-Nr.: HRB 3154

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Zugänge des Geschäftsjahres mit Anschaffungskosten bis 800,00 € wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst. Sie wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG).

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten, bei Wertmindungern zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Periodenabgrenzung aufgelöst.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Beträge werden unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Periodenabgrenzung aufgelöst.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderung bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich nicht ergeben.

Besondere Angaben zu Bewertungsvereinfachungen

Zur Bewertung des Vorratsvermögens wurde gemäß § 240 Abs. 4 HGB und § 256 HGB das Fifo- und das Durchschnittswertverfahren angewandt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro (€) umgerechnet wurden. Die Umrechnung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023. Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen.

Als Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden bei der Deutsche Bank AG sowie bei der Commerzbank AG Forward Rate Agreements auf US-Dollar und Japanische Yen abgeschlossen (Hedging).

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Die Positionen des Anlagevermögens haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Kumulierte Anschaffungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang 2023 Umb. 2023 Abgang 2023 Wert 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 187.597,09 - - - 187.597,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.094,94 - - 1.094,94 0,00
2. Maschinen und technische Anlagen 392.033,94 73.826,20 - - 465.860,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.493.949,29 240.641,70 - 99.189,17 2.635.401,82
4. Gel. Anzahlungen/Anlagen im Bau - 60.622,66 - - 60.622,66
Summe Sachanlagen 2.887.078,17 375.090,56 0,00 100.284,11 3.161.884,62
3.074.675,26 375.090,56 0,00 100.284,11 3.349.481,71
kumulierte Abschreibungen
Wert 01.01.2023 für Zugänge vor 2023 für Zugänge 2023 Umgliedg 2023 Zuschreibg 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 98.427,13 28.349,00 - - -
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 280,94 7,00 - - -
2. Maschinen und technische Anlagen 213.033,44 53.337,00 7.302,20 - -
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.529.279,79 255.192,00 91.493,70 - -
4. Anlagen im Bau - - - - -
Summe Sachanlagen 1.742.594,17 308.536,00 98.795,90 0,00 0,00
1.841.021,30 336.885,00 98.795,90 0,00 0,00
Abschreibg Abgang 2023 Abschreibg Wert 31.12.2023 Wert 31.12.2023 Wert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände - 126.776,13 60.820,96 89.169,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 287,94 - - 814,00
2. Maschinen und technische Anlagen - 273.672,64 192.187,50 179.000,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 99.176,58 1.776.788,91 858.612,91 964.669,50
4. Anlagen im Bau - - 60.622,66 0,00
Summe Sachanlagen 99.464,52 2.050.461,55 1.111.423,07 1.144.484,00
99.464,52 2.177.237,68 1.172.244,03 1.233.653,96

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben 8.877.247,47 € (Vj.: 7.381.683,82 €) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, 810.840,00 € (Vj.: Euro 855.840,00 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren und 2.705.230,00 € (Vj.: 2.919.190,00 €) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um abgegrenzte Lizenzen und Wartungsgebühren für die Folgejahre.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Werten gemäß der Projected Unit Credit Method liegt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von K. Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 1,82 % p.a. zugrunde (zehnjähriger Durchschnittszins gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren). Bei der Ermittlung wurde ein Anwartschaftstrend von 0,00 % p.a. und eine Rentenanpassung von 1,00 % p.a. berücksichtigt. Der Erfüllungsbetrag beläuft sich zum Ende des Berichtsjahres auf 399.955,00 € (Vj.: 372.089,00 €); die Veränderung für das Berichtsjahr beträgt 27.866,00 € (Vj.: 33.974,00 €).

Da sich bei einem Rechnungszins von 1,74 % (siebenjähriger Durchschnittszins) ein Erfüllungsbetrag von 409.758,00 € (Vj.: 414.054,00 €) ergibt, unterliegt der Differenzbetrag zum handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag von 399.955,00 € (Vj.: 372.089,00 €) i.H.v. 9.803,00 € (Vj.: 41.965,00 €) einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

2023 2022
Erfüllungsbetrag der Schulden 399.955,00 € 372.089,00 €
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 383.321,36 € 350.069,88 €
Passiver Unterschiedsbetrag 16.633,64 € 22.019,12 €
verrechnete Aufwendungen 33.251,48 € 33.974,00 €
verrechnete Erträge 27.866,00 € 26.198,59 €

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern für die Jahre 2022 und 2023.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere die Währungsabsicherung (139.571,80 €, Vorjahr: 823.200,00 €), Tantiemen und Mitarbeiterboni (838.759,33 €, Vj.: 823.000,00 €), den Wareneingang ohne Datev (245.967,78 €, Vj.: 183.481,78 €), nicht genommenen Urlaub (222.240,00 €, Vj.: 166.133,60 €), Provisionszahlungen (172.919,77 €, Vj.: 128.666,00 €), Restrukturierungskosten (93.576,30 €, Vj.: 99.000,00 €) und Überstunden (121.440,00 €, Vj.: 81.002,61 €). Die Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Von dem Abzinsungswahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Rückstellung für Währungssicherung betrifft den negativen Marktwert gem. Marktwertbescheinigungen über die mit der Deutsche Bank AG und der Commerzbank AG geschlossenen Forward Rate-Agreements zum 31.12.2023.

Die Rückstellungen für Tantiemen und Mitarbeiterboni ergeben sich aufgrund vertraglicher Vereinbarungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel

bis 1 Jahr
1-5 Jahre
< 5 Jahre
Summe
Vorjahr
Verbindlichkeiten ggü.
Kreditinstituten *) 2.430.778,95 1.200.000,00 0,00 3.630.778,95 6.667.478,73
Verbindlichkeiten aus LuL 9.815.416,23 0,00 0,00 9.815.416,23 10.634.101,90
Sonstige Verbindlichkeiten 1.656.121,26 0,00 0,00 1.656.121,26 1.643.833,57
13.902.316,44 1.200.000,00 0,00 15.102.316,44 18.945.414,20

*) Sicherheiten: EIF-Globalgarantie über 1.500.000,00 € aus dem InnoFin-Programm des Europäischen Investi- tionsfonds im Rahmen von Horizon 2020 sowie EIF-Globalgarantie über 200.000,00 €.

Der unter dem Posten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst eine Ablösesumme für einen bestehenden Miet- und Servicevertrag sowie Zuschüsse für geleaste E-Fahrzeuge. Die Beträge werden unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Periodenabgrenzung aufgelöst.

Passive latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bestehen bei Computerhard- und -software, sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie i.Z.m. den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Insgesamt ergeben sich aktive latente Steuern i.H.v. 119.286,58 € und passive latente Steuern i.H.v.122.190,81 €. Saldiert ergibt sich ein Überhang der passiven latenten Steuern i.H.v. 2.904,23 €.

Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 29,82 % (15,00 % für Körperschaftsteuer, 5,50 % für Solidaritätszuschlag und 14,00 % für Gewerbesteuer) zugrunde gelegt.

Daraus sind die Rückstellungen für passive latente Steuern um 61.074,77 € aufzulösen (Vorjahr: 17.572,00 €).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft hat gegenüber der Deutsche Bank AG eine Garantie über 300.000,00 € für eine Betriebsmittellinie über 300.000 € gegeben, die an die Volvera AG, Schweiz, ausgereicht wurde.

Zudem hat die Gesellschaft für die Parcela GmbH, Herxheim, eine Bürgschaft i.H.v. 17.070.000,00 €, (Vj.: 17.070.000,00 €) gegenüber der Commerzbank AG übernommen. Zum 31. 12.2023 weisen die Darlehen einen Gesamtsaldo von € 13.394.391,54 € (Vj.: 14.485.935,00 €) aus.

Weitere Bürgschaften bestehen für die Parcela GmbH zugunsten der Verbandsgemeindewerke Herxheim i.H.v. insgesamt 336.967,12 € i.Z.m. der Erschließung und dem Straßenbau West Campus.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist nicht zu rechnen, da die Parcela GmbH über ausreichende finanzielle Mittel verfügt und der mit den Darlehen finanzierte Grundbesitz seit Fertigstellung an die heo GmbH vermietet wird.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

2023
2022
Inland 41.194.982,91 36.122.066,58
EU 80.618.322,68 83.837.654,83
Drittland 15.922.304,66 24.074.196,61
Summe 137.735.610,25 144.033.918,02

Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen gem. § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB

Im Berichtsjahr stehen den Erträgen aus Währungsumrechnungen i.H.v. 570.046,78 € (Vj.: 768.855,24 €) Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i.H.v. 99.580,45 € (Vj.: 1.464.860,20 €) gegenüber.

Periodenfremde Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. 4.344,18 € (Vj.: 0,00 €) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Unter den Zinserträgen ist die Anpassung des Aktivwerts aus der Rückdeckungsversicherung i.H.v. 33.251,48 € (Vj.: 26.198,59 €) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsanteil aus der Zuführung zum Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung betrug 6.623,00 € (Vj.: 6.323,00 €).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von den geschäftsführenden Gesellschaftern

Herr Ulrich Dudenhöffer, Herxheim, und

Herr Christoph Reichelt, Landau,

geführt.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.

Honorar Abschlussprüfer

Im Ergebnis ist ein Gesamthonorar für Abschlussprüfung von 22.404,00 € (Vj.: 20.000,00 €) enthalten. Das Honorar betrifft die Abschlussprüfung für das Berichtsjahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen:

2023
2022
- bis ein Jahr 3.175.645 2.514.837
- 1 bis 5 Jahre 5.978.974 5.708.308
- länger als 5 Jahre 280.438 1.424.622
9.435.057 9.647.767

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus der Anmietung des Firmengebäudes sowie der darin befindlichen Intralogistikanlage. Die Mietverträge für das Objekt West Campus 1 (BA 1, BA 2 und Außenanlagen) sind jeweils auf 36 Monate (bis Mai 2023 bzw. Februar 2024) befristet. Danach verlängert sich die Laufzeit um jeweils 1 Jahr, sofern der Vertrag nicht sechs Monate vor Ende der Laufzeit gekündigt wird. Für den BA 1 ist entsprechend eine Miete von 1.293.911 € und für BA 2 und die Außenanlagen eine Miete von insgesamt 683.550 ?€ berücksichtigt.

Der Mietvertrag für das Intralogistikkonzept hat eine Laufzeit bis März 2029. Die jährliche Miete beträgt 1.081.912,92 €.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023 2022
Vollzeitbeschäftigte (exkl. Geschäftsführern) 183 183
Teilzeitbeschäftigte 27 25
Auszubildende 10 6
geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte 16 15
Gesamt 236 229

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, von dem Jahresüberschuss einen Betrag von brutto 1.500.000 € auszuschütten und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Für das Jahr 2024 und danach bestehen, wie auch im Lagebericht dargestellt, Risiken in den nicht kalkulierbaren Auswirkungen der Inflation in Bezug auf die Gesamtnachfrage im Markt, sowie Engpässe am Arbeitsmarkt in allen Funktionsbereichen. Die Russland- / Ukraine-Krise und deren Auswirkung z.B. auf die Energie und Rohstoffkosten stellen ebenso ein erhöhtes Risiko dar.

Eine Stärkung der Marktposition sowie die Nutzung von Wettbewerbsvorteilen soll durch die vorgesehene Übernahme eines in unserem Marktumfeld tätigen Unternehmens erreicht werden.

 

Herxheim, den 28. März 2024

Ulrich Dudenhöffer, Geschäftsführer

Christoph Reichelt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die heo GmbH, Herxheim:

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der heo GmbH, Herxheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Landau, 26. Juni 2024

Creutzmann & Co. GmbH
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gez. Creutzmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Spies, Wirtschaftsprüferin

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