PHARMACHEMICALS Handels GmbH

Hauptstraße 36, 85399 Hallbergmoos, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 242265
Eingetragen
6.12.1996
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Im- und Export von pharmazeutischen Rohstoffen, Arzneimitteln, Krankenhausbedarf und Industriechemiekalien; ausgenommen erlaubnispflichtiger Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nikolaos Sarafidis
seit 11.2.2025
Geschäftsführer
Avraam Dr. Sarafidis
seit 16.7.2018
Geschäftsführer
Michaela Sarafidis
seit 16.7.2018
Prokura
Eleni Schlegel
seit 16.7.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Hamburg
15.000 €
30.00%
Hamburg
15.000 €
30.00%
Hamburg
15.000 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PHARMACHEMICALS Handels GmbH

Hallbergmoos

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

der PHARMACHEMICALS Handels GmbH, Hallbergmoos

I. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand der Gesellschaft ist der Im- und Export von pharmazeutischen Rohstoffen, Arzneimitteln, Krankenhausbedarf und Industriechemikalien; ausgenommen erlaubnispflichtiger Waren. Gegenüber den Vorjahren haben sich keine Veränderungen ergeben.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Durch das Rezertifizierungsaudit in 2013 für das Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001 wurden alle Prozesse und Dienstleistungen des Unternehmens auf den Prüfstand gestellt.

Durch die erfolgreiche Rezertifizierung konnte der Nachweis geführt werden, dass auch zukünftig die hohen Qualitätsansprüche unserer Auftraggeber dauerhaft und nachhaltig erfüllt werden.

Durch die zunehmend gesetzlichen bzw. behördlichen Auflagen von nationalen bzw. europäischen Behörden wird es immer wichtiger, hinsichtlich des Bezuges von Rohstoffen auf umfangreiche Qualitätsanforderungen zu achten. Diese Qualitätsanforderungen beinhalten insbesondere Nachweise über die Qualität und die Herkunft der Produkte, damit im nachlaufenden Produktionsprozess bei den Abnehmern eine Rückverfolgung möglich ist. Die Gesellschaft hat diese Anforderungen als Maßstab für ihre eigenen Leistungen definiert und sich durch ein angemessenes und detailliertes Qualitätsmanagement diesen Anforderungen gestellt. Dies spiegelt sich insbesondere bei der qualitätsorientierten Auswahl der Lieferanten wider.

Für die erfolgreiche Tätigkeit der PHARMACHEMICALS Handels GmbH sind die langjährigen und vertrauensvollen Beziehungen zu den einzelnen Produzenten und Geschäftskunden besonders wichtig. Die Pflege dieser Geschäftsbeziehungen durch den ständigen Austausch sind die Kernanliegen der Gesellschaft.

Trotz der weiterhin zunehmenden Anforderungen ist es auch 2023 erneut erfolgreich gelungen, den interessierten Abnehmern die gewünschten Produkte in der geforderten Qualität liefern zu können. Das Geschäft wird primär durch in- und ausländische Abnehmer (Europa und darüber hinaus) geprägt. Dabei sind Abnehmer aus der Region der EU-Staaten von besonderer Bedeutung.

Der Schwerpunkt liegt eindeutig bei den pharmazeutischen Rohstoffen, so dass eine konjunkturelle Abhängigkeit des Geschäftes grundsätzlich nicht gegeben ist.

Zudem wurde die Importlizenz erteilt, die es erlaubt, vorgefertigte Mischungen für die Humanmedizin nach Deutschland zu importieren und innerhalb Europas zu vertreiben.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Außenlager in der Nähe von München eigenverantwortlich geführt. Die inländische Lieferkette wird vollständig und entsprechend den erforderlichen Qualitätserfordernissen kontrolliert.

Die Entwicklung der Gesellschaft ist insgesamt als stabil und positiv zu werten.

2. Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr leicht angestiegen. Durch die gute personelle Ausstattung kann die PHARMACHEMICALS Handels GmbH ihren Kunden einen gleichbleibend leistungsstarken Service anbieten.

III. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern von TEUR 4.460 im Vorjahr ist im Geschäftsjahr 2023 nur leicht auf TEUR 4.508 angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und einen dazu unterproportionalen Anstieg des Materialaufwands zurückzuführen. Die Prognose für das Jahresergebnis 2023 (Jahresergebnis auf Niveau des Vorjahres) wurde damit erreicht.

2. Finanzlage

Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft ist damit auch zukünftig in der Lage, alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 625 auf TEUR 19.483 erhöht. Die Gesellschaft weist per 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 17.676 aus (Vorjahr TEUR 16.575). Die Eigenkapitalquote ist somit im Vergleich zum Vorjahr von 87,9 % auf 90,7 % gestiegen. Die Gesellschaft war darüber hinaus in der Lage, das laufende Geschäft vollständig durch eigene liquide Mittel zu finanzieren und sich so günstige Einkaufskonditionen zu sichern.

4. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Die Entwicklung der Gesellschaft verlief insgesamt mehr als zufriedenstellend. Das Geschäftsjahr 2023 war wirtschaftlich erfolgreich und setzt somit die Entwicklung der vergangenen Jahre fort.

IV. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Risiken

Im aktuellen Geschäftsjahr zeigt der Markt für pharmazeutische Rohstoffe ein stabiles Wachstum. Der globale Gesundheitsmarkt wird in den kommenden Jahren weiter stabil wachsen - mit Wachstumsraten bei verschreibungspflichtigen Medikamenten über 4 %. Gründe für dieses Wachstum sind unter anderem die fortwährende Innovation in der pharmazeutischen Forschung, welche zur Erschließung von bisher unbehandelbaren Erkrankungen führt, der demographische Wandel, ein steigendes Gesundheitsbewusstsein sowie der wachsende Wohlstand sowohl in den Industriestaaten als auch in den Schwellenländern.

Der Wettbewerb wird größer und die Qualität der Konkurrenzprodukte steigt. Der zunehmende Wettbewerbsdruck und aktuelle, globale handelspolitische Themen stellen die Gesellschaft vor strategische Risiken, welche sich langfristig auf die Ertragskraft auswirken können.

Es gehört zu den Aufgaben der Geschäftsführung, diese Entwicklungen zu beobachten und entsprechende Strategien zur Abwendung derartiger Risiken zu entwickeln.

Die Gesellschaft wird daher verstärkt auf vertragliche Bindungen mit Lieferanten von Volumenartikeln achten.

Durch den Ukraine-Krieg und der angespannten Lage im Jemen haben sich die Lieferzeiten für EU-Ware erheblich verlängert. Dadurch ist eine Knappheit der Ware entstanden. Dies hat zur Folge, dass die Preise stark gestiegen sind. Aufgrund unserer sehr guten Beziehung zu unseren Lieferanten als auch zu unseren Kunden ist es uns trotz Knappheit und Preissteigerung gelungen, die Kunden fristgerecht zu beliefern und die gestiegenen Herstellungspreise weitestgehend weiterzuberechnen.

Bezüglich der Zahlungsziele der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt die Überwachung der Zahlungsvereinbarungen in branchenüblicher Art und Weise. Risiken aufgrund von Fremdwährungsgeschäften sind praktisch nicht relevant. Die PHARMACHEMICALS Handels GmbH verfügt über einen langjährigen und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind sehr selten und die Ausnahme. Hierin ist ein guter Beweis für die Funktionsfähigkeit unseres Risikomanagements auf der Verkaufsseite zu sehen.

Nach alledem ist festzustellen, dass keine höhere Risikoeinschätzung als im Vorjahr ersichtlich ist.

2. Chancen

Im Jahr 2023 wurde erfolgreich an der Verbesserung der Prozessabläufe und der Personalstruktur gearbeitet. Somit kann das Unternehmen auch in Zukunft seinen Kunden einen sehr zuverlässigen Liefer- und Kundenservice gewährleisten.

3. Ausblick auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wie bereits in der Vergangenheit, wird auch zukünftig aufgrund der zunehmenden Qualitätsanforderungen von Seiten der Abnehmer als auch der gestiegenen gesetzlichen Anforderungen, der persönliche Kontakt im Rahmen von Ein- und Verkauf von Bedeutung sein. Aus diesem Grunde ist nicht zu erwarten, dass durch andere Vertriebswege das bestehende Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig sein wird. Gleichwohl beobachtet die Geschäftsführung kontinuierlich die Entwicklungen auf dem Markt um ggf. auf sich ergebende Änderungen angemessen reagieren zu können.

Um die finanzielle Unabhängigkeit auch weiterhin zu gewährleisten, wird weiter darauf geachtet werden, dass nur qualitativ hochwertige Produkte an Abnehmer geliefert werden. Dies wird durch ein dementsprechendes Qualitätsmanagementsystem gewährleistet, welches fortlaufend an die aktuellen Entwicklungen angepasst wird. Bestandteil dieses Risikomanagement ist es auch, den Ein- und Verkauf so auszusteuern, dass der Einsatz von Finanzinstrumenten nicht notwendig wird. Zielsetzung dabei ist, die finanzielle Unabhängigkeit der Gesellschaft zukünftig aufrecht zu erhalten.

Die Gewinnung neuer Kunden im überregionalen Gebieten wird zum Umsatzwachstum beitragen und die Stellung der PHARMACHEMICALS Handels GmbH bei den Lieferanten festigen, welche die Gesellschaft nicht mehr nur als lokalen Anbieter wahrnehmen werden.

Die Gesellschaft finanziert ihren Warenbestand im Wesentlichen aus eigenen Mitteln.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen.

4. Prognosebericht

Die PHARMACHEMICALS Handels GmbH setzt weiterhin auf langfristiges und profitables Wachstum.

Dabei wird für 2024 ein Jahresüberschuss auf dem Niveau des Berichtsjahres erwartet. Die weltweite Nachfrage hat in den vergangenen Jahren zu einem Anstieg der Rohstoffpreise geführt, welcher sich in 2023 stabilisiert hat. Die Transportkosten sind wie in den Vorjahren erheblich gestiegen. An dieser Situation hat sich auch im Jahr 2024 nichts geändert.

Die Gesellschaft geht bei der Finanzplanung davon aus, dass aus dem operativen Geschäft ein ausreichender Liquiditätsüberschuss realisiert wird, um entsprechende Investitionen vornehmen zu können.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

2. Bestehende Zweigniederlassungen

Eine Zweigniederlassung wird in Hamburg unterhalten.

 

Hallbergmoos, den 21.01.2025

gez. Dr. A. Sarafidis, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 107.810,00 133.561,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 107.808,00 133.559,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.808,00 133.559,00
B. Umlaufvermögen 19.351.435,53 18.689.658,76
I. Vorräte 4.084.030,68 4.148.584,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.829.157,10 7.289.504,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 220.560,00 20.560,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.438.247,75 7.251.569,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.049,96 35.198,77
Summe Aktiva 19.483.295,49 18.858.418,53

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 17.675.982,18 16.575.224,33
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 17.625.982,18 16.525.224,33
davon Gewinnvortrag 16.525.224,33 14.469.459,42
B. Rückstellungen 687.983,47 942.493,61
C. Verbindlichkeiten 1.119.329,84 1.340.700,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.185,55 8.049,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.185,55 8.049,89
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.113.144,29 1.332.650,70
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.113.144,29 1.332.650,70
Summe Passiva 19.483.295,49 18.858.418,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.654.932,30 7.488.443,87
2. Personalaufwand 1.980.335,74 1.828.873,30
a) Löhne und Gehälter 1.784.373,42 1.655.989,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 195.962,32 172.883,93
davon für Altersversorgung 18.263,97 18.818,05
3. Abschreibungen 30.562,41 31.804,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 30.562,41 31.804,25
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.259.773,91 1.176.742,14
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 411.816,95 285.885,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 124.638,09 23.813,40
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.772,87
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.406.895,48 1.404.307,80
8. Ergebnis nach Steuern 3.102.002,85 3.056.756,91
9. sonstige Steuern 1.245,00 992,00
10. Jahresüberschuss 3.100.757,85 3.055.764,91
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 16.525.224,33 14.469.459,42
12. Ausschüttung 2.000.000,00 1.000.000,00
13. Bilanzgewinn 17.625.982,18 16.525.224,33

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

PHARMACHEMICALS Handels GmbH, Hallbergmoos

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die PHARMACHEMICALS Handels GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg. Nr. HRB 242265). Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag eingebucht.

C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenverzeichnis ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge/ Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen 01.01.2023-31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchtwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.424,33 0,00 26.422,33 0,00 2,00 2,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.966,21 4.814,41 118.911,78 30.562,41 107.808,00 133.559,00
-1.060,84
Summe Anlagevermögen 249.390,54 4.814,41 145.334,11 30.562,41 107.810,00 133.561,00
-1.060,84

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 220.560,00 EUR (Vorjahr: 20.560,00 EUR).

3. Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen werden insbesondere Tantieme- und sonstige Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie erwartete Jahresabschlusskosten ausgewiesen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

5. Währungsdifferenzen

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 159 enthalten. In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 412 erfasst.

D. Sonstige Angaben

1. Angaben zur Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Dr. Avraam Sarafidis, Geschäftsführer eines Unternehmens für Pharmachemische Grundstoffe, Hamburg.

Die Angabe der Organbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

2. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 13 Angestellte beschäftigt.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 192,2. Gegenstand der Leasingverträge sind hauptsächlich PKW.

3. Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis wie folgt zu verwenden:

Gewinnvortrag EUR 16.525.224,33
Jahresüberschuss EUR 3.100.757,85
Ausschüttungen für das Jahr 2023 EUR -2.000.000,00
Bilanzgewinn EUR 17.625.982,18

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

 

Hallbergmoos, den 21. Januar 2025

gez. Dr. A. Sarafidis, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamburg, 12.03.2025

gez. Dr. Avraam Sarafidis, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PHARMACHEMICALS Handels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PHARMACHEMICALS Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PHARMACHEMICALS Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 11. März 2025

PKF Fasselt Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte

Prof. Dr. Winzker, Wirtschaftsprüfer

Teske, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Aktueller Abdruck
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