Novanta Europe GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elena LaFrance seit 23.12.2024 | Geschäftsführer |
Gerald Nastran seit 16.4.2018 | Geschäftsführer |
Robert John Buckley seit 11.4.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Novanta UK Investments Holding Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Novanta Distribution (USD) GmbHGarching b.MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
10 September 2024 Novanta Europe GmbH Robert Buckley, Managing Director Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Vorbemerkung Die Novanta Distribution (USD) GmbH hat ihren Sitz in Garching bei München und wird beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 223450 geführt. Die Novanta Distribution (USD) GmbH erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. (2) des Handelsgesetzbuchs (HGB). Der Jahresabschluss wurde in Übereinstimmung mit den §§ 242 bis 256a HGB und den ergänzenden Vorschriften der §§ 264 bis 288 HGB aufgestellt. Darüber hinaus wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes hinsichtlich der Rechnungslegung beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. (2) HGB aufgestellt. Von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften bestehenden Erleichterungsvorschriften der §§ 276 Satz 1, 288 Abs. (2) HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Umrechnung von Fremdwährungen Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden nachfolgend zusammengefasst: Die Vorräte, die ausschließlich Waren beinhalten, sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Für Vorräte mit geringer Umschlagshäufigkeit und eingeschränkter Verwendbarkeit wurden Wertberichtigungen gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bewertet. Für bekannte Ausfallrisiken wurden gegebenenfalls Einzelwertberichtigungen gebildet. Alle übrigen Aktivposten stehen mit ihren Nennwerten zu Buche. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie decken alle erkennbaren Risiken ab. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin betragen TEUR 3.516 (Vj: TEUR 0). 2. Angaben zu sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen Garantiekosten. 3. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen TEUR 9.114 (Vj: TEUR 5.544). 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Erträgen und Aufwendungen sind außer der Ergebnisabführung keine Posten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sowie keine wesentlichen periodenfremden Beträge enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 121 (Vj: TEUR 401) und die Aufwendungen aus der Währungskursumrechnung betragen TEUR 163 (Vj: TEUR 138). V. Angaben zur Zahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr keine Mitarbeiter beschäftigt. VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. VII. Ergebnisverwendung Seit dem Geschäftsjahr 2017 besteht mit der Novanta Europe GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag. VIII. Organe der Gesellschaft, Konzernzugehörigkeit, Konzernabschluss Als Geschäftsführer sind bestellt:
Mutterunternehmen der Novanta Distribution (USD) GmbH ist seit 2016 die Novanta Europe GmbH mit Sitz in Garching bei München. Der Jahresabschluss der Novanta Europe GmbH und der Jahresabschluss der Novanta Distribution (USD) GmbH gehen in den Konzernabschluss der Novanta Inc., New Brunswick, Kanada, ein. Die Novanta Inc. ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss (Form 10-K) nach den Rechnungslegungsgrundsätzen der US-GAAP für den größten Kreis der Tochterunternehmen aufstellt und veröffentlicht. Der Konzernabschluss der Novanta Inc. wird im Bundesanzeiger offengelegt. Zwischen den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden existieren folgende wesentliche Abweichungen: Als größte Abweichung wurde die Leasingbilanzierung nach ASC 842 im US-GAAP identifiziert, nach der alle "Operating lease" und "Finance lease" als ein Asset aktiviert werden müssen und gleichzeitig die entsprechende Verbindlichkeit auf der Passiv-Seite ausgewiesen wird.
Garching, den 15. Mai 2024 Die Geschäftsführung Gunnar Stolze Robert Buckley Gerald Nastran Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Novanta Distribution (USD) GmbH (im folgenden auch Novanta Distribution oder Gesellschaft genannt) mit Sitz in Garching bei München, ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Novanta Europe GmbH, Garching bei München. Die Gesellschaften sind verbundene Unternehmen der Novanta Inc., New Brunswick, Kanada. Das Produktportfolio der Novanta Inc. umfasst im wesentlichen Laser-Produkte (Photonics), Medizintechnik (Vision) und technische Komponenten (Precision Motion). Die Novanta Distribution handelt neben der Novanta Europe GmbH als internationale Vertriebsgesellschaft für den Wirtschaftraum Europa und vereinzelt auch für nicht europäische Länder. Die Produktbereiche gliedern sich hauptsächlich in Photonics und Vision. Über die Novanta Distribution werden dabei vorwiegend sämtliche in US-Dollar geführte Transaktionen abgewickelt. Außerdem findet der Einkauf der Waren grundsätzlich über diese Gesellschaft statt. Im Bereich Photonics werden die Produkte der Geschäftsbereiche Cambridge Technology (CT) und Synrad (SYN) vertrieben. Für den Produktbereich Vision vertreibt die Gesellschaft die Produkte der Geschäftsbereiche NDS Surgical Imaging (NDS) und JADAK (JDK). Seit dem Jahr 2017 befindet sich die Gesellschaft in einer ertragssteuerlichen Organschaft mit der Novanta Europe GmbH, Garching (Novanta Europe). 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt der Deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3 % preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr gefallen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Der Medizinmarkt und der Photonicsmarkt 2023 in Deutschland und Europa waren stabil. In 2024 und darüber hinaus werden wieder stetige Wachstumsraten erwartet. b) Geschäftsverlauf Entgegen der Planung waren die Umsatzerlöse nahezu unverändert. Das Ergebnis vor Gewinnabführung entwickelte sich deutlich schlechter als prognostiziert, ursächlich hierfür waren neu aufgestellte Transferpreise. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % angestiegen. Der Rohgewinn der Novanta Distribution im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 21.793 (Vj: TEUR 18.988). Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 3.899 (Vj: TEUR 9.031) wurde aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Novanta Europe GmbH an diese abgeführt. c) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr TEUR 21.948 (Vj: TEUR 19.838). Die Vorratsintensität beträgt im Geschäftsjahr 12,7 % (Vj: 10,8 %). Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte bezogen auf die Umsatzerlöse ist dabei von 40,7 in 2022 auf 31,4 in 2023 gesunken. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung zum 31. Dezember 2023 betragen TEUR 13.120 (Vj: TEUR 11.451 ) und haben eine Forderungsintensität von 59,8 % (Vj: 57,7 %). Die Eigenkapitalquote beträgt 24,9 % (Vj: 27,5 %). Der Cashflow im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR -3.509 (Vj: TEUR -2.558) und ist wie im Vorjahr aus laufender Geschäftstätigkeit. Gemäß der Konzernstrategie werden langfristige Fremdmittel zu keiner Zeit beansprucht. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen TEUR 1.876 (Vj: TEUR 5.385). Nach der Finanzplanung für das folgende Geschäftsjahr sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. d) Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt aufgrund des in 2017 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Novanta Europe GmbH wie im Vorjahr TEUR 0. Das Betriebsergebnis in 2023 beträgt TEUR 3.583 (Vj: TEUR 9.028 ). Die Umsatzrendite definiert als Anteil des Betriebsergebnisses an der Gesamtleistung in Prozent beträgt in 2023 4,1 % (Vj: 10,3 %). e) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut angesehen werden. 3. Prognosebericht Die Bundesregierung rechnet in der am 24.04.2023 vorgelegten Frühjahrsprojektion für das Jahr 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % (preisbereinigt). Für das Jahr 2025 wird ein weiterer Zuwachs in Höhe von 1,0 % erwartet (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft). In der Frühjahrsprognose 2024 der Europäischen Kommission (Stand 15.02.2024) wird für die EU-Wirtschaft ein Wachstum von 0,9 % im Jahr 2024 in Aussicht gestellt (Quelle: Europäische Kommission - Pressemitteilung). Wir erwarten in 2024 leicht rückläufige Umsatzerlöse und ein vermindertes Rohergebnis bei voraussichtlich leicht sinkender Umsatzrendite. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung wird voraussichtlich leicht unter dem Niveau von 2023 liegen. 4. Chancen- und Risikobericht a) Chancenbericht Aufgrund der hohen Diversifikation im Produktbereich Vision ergeben sich weiterhin gute Wachstumschancen in diesem Bereich. Bei den Umsätzen im Bereich Photonics erwarten wir in den kommenden Geschäftsjahren Steigerungen. b) Risikobericht Generell ist der Gesamtumsatz im Wesentlichen durch den europäischen Markt bestimmt; ein Großteil der Key-Accounts und Kunden mit signifikantem Umsatz kommen aus Europa. Dies führt zu einer relativen Abhängigkeit von diesen Großkunden. Die Geschäftsführung stuft das von der allgemeinen wirtschaftlichen Gesamtsituation ausgehende Risiko als höchstes Risiko ein. Durch die zunehmende Attraktivität des Photonics- und Visionmarktes kommen neue Wettbewerber hinzu und der Preisdruck, vor allem durch die Konkurrenz aus China, die zunehmend in den europäischen Markt eindringt, wird stärker. Außerdem haben wir es im heimischen Markt auch mit sehr starken Konkurrenten im direkten Umfeld zu tun. Die Geschäftsführung sieht in der Konkurrenz, ausgehend von bestehenden und neuen Wettbewerbern, ein moderates Risiko. Die generell höhere Nachfrage nach Lasern auf dem Absatzmarkt führt zu einer höheren Auslastung der Fabriken in den USA. Dies kann zu verlängerten Lieferzeiten führen. Ein rechtzeitiger Ausbau von Kapazitäten und Anpassung der Prozesse muss daher effizient erfolgen, um nicht in Lieferschwierigkeiten zu gelangen. Das Risiko wird als moderat eingestuft. Durch die Auslagerung des US-Dollar Bereichs auf die Novanta Distribution bestehen Währungsrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den liquiden Mitteln, im Verbundbereich sowie vor allem hinsichtlich der Steuerzahlungen, da hierfür USD in Euro konvertiert werden müssen. Lieferantenzahlungen finden nur in eingeschränktem Maß in Euro statt. Das Risiko wird als moderat angesehen. Durch die sehr enge operative Kooperation mit den Konzernlieferanten, der auch mittlerweile weltweit hohen Anerkennung der Produkte sowie hohen Qualität der Produkte selbst, gehen Risiken nur im geringeren Maße von der Produktqualität aus. Trotz des eingerichteten Forderungsmanagements besteht das Risiko, dass Forderungen ausfallen und dadurch ein Vermögensverlust entsteht. Soweit diese Ausfallrisiken absehbar sind werden diese durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das Risiko wird insgesamt als untergeordnet eingestuft. Das Gewährleistungsrisiko für konzerneigene Produkte war auf das normale Maß der Ausfälle reduziert. Produkthaftungsrisiken sind durch entsprechende Versicherungspolicen minimiert. Diese Risiken werden daher als gering eingestuft. Aufgrund der seit Anfang 2022 anhaltenden Ukrainekrise besteht das Risiko, dass sich die Produktnachfrage auf den relevanten Märkten verringert. Zudem kann es zu Lieferengpässen bei unseren Lieferanten beziehungsweise steigenden Preisen in der Produktion kommen. Deswegen werden die Auswirkungen der Ukrainekrise von der Gesellschaft und dem gesamten Novanta-Konzern stetig überwacht, um schnell auf möglich Einflüsse reagieren zu können. Derzeit ergeben sich allerdings keine wesentlichen negativen Einflüsse. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Risikolage des Unternehmens nicht verändert. Die Risiken werden fortlaufend beobachtet und bei entsprechender Entwicklung werden Gegenmaßnahmen ergriffen. Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale lagen bis zum Berichtsdatum nicht vor und sind auch nicht zu erkennen.
Garching, den 15. Mai 2024 Die Geschäftsführung Gunnar Stolze Robert Buckley Gerald Nastran BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Novanta Distribution (USD) GmbH, Garching Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Novanta Distribution (USD) GmbH, Garching, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Novanta Distribution (USD) GmbH, Garching, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pullach, 15. Mai 2024 STR
Treuhand GmbH
Michael Thaller, Wirtschaftsprüfer Matthias Roth, Wirtschaftsprüfer |
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