A. XX Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Kitschmann seit 22.5.2025 | Vorstandsmitglied |
Torsten Gerhard Wilhelm Arthur Ilka seit 22.5.2025 | Vorstandsmitglied |
Athanasius Christoph Selissios seit 1.8.2024 | Prokura |
Ilse Karin Kastner seit 1.4.2019 | Prokura |
Thorsten Dr. Göttsche seit 2.5.2018 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OSYPKA AGRheinfelden BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2020Osypka AG, RheinfeldenA. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Osypka AG entwickelt, fertigt und vertreibt eigene Produkte. Dabei handelt es sich um kardiologische Katheter oder Elektroden. Diese werden nach offenen Herzoperationen oder im Katheter- oder Elektrophysiologie Labor eingesetzt. Des Weiteren werden für andere Medizintechnikunternehmen Komponenten und Produkte entwickelt, hergestellt und falls erwünscht für den Marktzugang auch zugelassen. Somit ist die Osypka AG in 3 Bereichen tätig, Osypka branded Produkte, B2B Fertigung Komponenten und Produkte und B2B Entwicklungsservice. Die 100% Tochtergesellschaft Osypka Medtec Inc. mit Sitz in Boulder, Colorado (USA) ist im Bereich Entwicklung und Fertigung von aktiven Implantatsystemen tätig. Die 70% Tochtergesellschaft Osypka s.r.o. mit Sitz in Odry, Tschechische Republik hat ihren Fokus auf Produktion und Verpackung von preissensiblen Medizinprodukten im Reinraum. Der Vertrieb der eigenen Produkte erfolgt über angestellte Außendienstmitarbeiter in Deutschland und Händler im internationalen Geschäft. Der Anspruch, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, gekoppelt mit Innovation, führt zu neuen Produktentwicklungen und Wachstum. Die Osypka AG kann hier ihren Beitrag leisten, dies bei den eigenen Produkten, wie auch dem Bereich der Entwicklung und Fertigung im Auftrag von Kunden. 2. Forschung und Entwicklung Die Aktivitäten dieses Bereiches fokussieren sich auf die Entwicklung von kardiologischen Kathetern und Elektroden und die Bedienung der Kundenprojekte, welche sich vom aktiven Implantat kleinster Geometrien über Ablationskatheter für Robotersysteme bis neuartige Bus-Systeme für Katheter mit extrem vielen elektrischen Polen erstrecken. Im Bereich F&E sind mehr als 40 Mitarbeiter beschäftigt und dieser Bereich entwickelt sich gut. B. Wirtschaftsbericht 1. Branchenstruktur Laut SPECTARIS des Statistischen Bundesamtes prägen Firmen kleiner und mittlerer Größe in Deutschland in der Medizintechnik das Umfeld, 93% der Unternehmen haben weniger als 250 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 wurde ein Gesamtumsatzvolumen weltweit von USD 450 Mrd. erreicht, deutsche Medizinprodukthersteller konnten ihren Umsatz auf 33,3 Mrd. Euro steigern. Im Jahr 2019 lag der Inlandsumsatz lag bei 11,4 Mrd. Euro, das Exportgeschäft erreichte einen Wert von 21,9 Mrd. Euro, womit eine langjährige Regel, dass 1/3 des Geschäftes im Inland und 2/3 im Ausland getätigt wird, wieder bestätigt ist. Die BVMed-Herbstumfrage 2020 ergab eine verhaltene Stimmung der Medizintechnik-Branche in Deutschland. Für das Inland werden Umsatzentwicklungen von -2,1% und für das Ausland eine von -4,7% erwartet. Als größtes Hindernis geben die Unternehmen die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) an, wodurch es zu Ressourcendefiziten bei den benannten Stellen, insgesamt längeren Bewertungsverfahrung und höheren Kosten kommt. Als größte Umsatzhürden in Deutschland für das Corona-Jahr werden Patientenrückhaltung bei elektiven Eingriffen und keinen bzw. weniger Kontakt zum Kunden genannt. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die vom Unternehmen in den Jahren 2017/2018 erarbeitete Mittelfristplanung hat ein Wachstum von 12-15% für 2020 prognostiziert. Dies wäre nach den erfolgten Analysen auch erreicht worden, wurde aber durch Corona-bedingte Effekte vermindert. Im Export sind hierbei gesamte Märkte vollständig eingebrochen, so konnte beispielsweise in Brasilien im Jahr 2020 nahezu keinerlei Umsatz erzielt werden. In anderen Märkten konnten die Ausfälle zumindest teilweise kompensiert werden. Das Geschäftsmodell des Unternehmens mit seinen 3 Bereichen hat sich in der Corona Pandemie als robust erwiesen und die Geschäftsleitung ist mit dem moderaten Wachstum von knapp 5 % gegenüber dem Jahr 2019 mehr als zufrieden. Im Ausblick des Lageberichts 2019 wurde eine durch Corona-bedingte Umsatzsteigerung von 5% prognostiziert, diese ist eingetreten. Das Betriebsergebnis veränderte sich von TEUR 1.495 im Vorjahr auf TEUR 1.332, was zu einer Gewinnabführung von TEUR 67 geführt hat. a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Erfreulicherweise konnte in 2 von 3 Bereichen gutes Wachstum im Geschäftsjahr 2020 erreicht werden. Die Bereiche Osypka branded Produkte und B2B Entwicklungsservice sind trotz Corona-Auswirkungen und Ausphasen von Produkten, für welche aufgrund der MDR kein Business Case mehr vorliegt, jeweils mit mehr als 7% gewachsen. Im Bereich B2B Fertigung Komponenten und Produkte ergeben ebenfalls durch Ausphasen von einzelnen Produkten aufgrund der MDR Umsatzminderungen. Auch hier sind Corona-Effekte negativ zu beobachten, so wurden Komponenten, welche für die Fertigung von Herzschrittmacher-Systemen an andere Unternehmen zugeliefert werden in geringerem Umfang als im Jahr 2019 bestellt. In Summe musste hier ein Rückgang des operativen Geschäftes um etwa 7% hingenommen werden. Bei den Auslandsumsätzen von Osypka, welche einen Anteil von knapp 58% der Gesamtumsätze entsprechen, dominieren wie im Vorjahr auch die Geschäftsbeziehungen mit Kunden in Japan, USA, Schweiz und den Niederlanden. b) Produktion Aufgrund sehr früh angeordneten und restriktiv durchgeführten Maßnahmen zur Vermeidung von Corona-Ansteckungen im Unternehmen und der sehr hohen Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiter und des Betriebsrats, waren keinerlei Produktionsausfälle durch die Pandemie zu beklagen. Die Produktion war im Durchschnitt gut bis sehr gut ausgelastet, Mitarbeiter der Bereiche mit Rückgang, wurden den Bereichen mit gutem Wachstum zugeordnet. Es wurden weiterhin Anstrengungen unternommen, die Effizienz der Abläufe zu verbessern und Kosten bei der Produktion zu senken. c) Beschaffung Die Osypka AG verfügt über eine sehr hohe Fertigungstiefe, die Mehrzahl der für die Fertigung der Medizinprodukte notwendigen Komponenten und Teile werden im Unternehmen in einem Shared Service Team hergestellt. Bei der Beschaffung sind daher neben den externen Zulieferern, auch das interne Shared Service Team zu managen. Die Installierung einer Supply Chain Gruppe, welche die interne und externe Beschaffung in professioneller Weise unter maximaler Nutzung digitaler Systeme, hat bisher gute Erfolge gezeigt. Es ist geplant, ein neues ERP System in 2022 einzuführen, hier wird ein großes Verbesserungspotenzial erwartet und einkalkuliert. In 2020 wurden erste Probleme bei der Beschaffung im Hinblick auf Lieferzeiten und Kostensteigerungen durch die Corona Krise ersichtlich. Es ist absehbar, dass dieser Trend in 2021 sich weiter fortsetzen und verstärken wird. d) Investitionen und Finanzierung Die Erweiterungsinvestitionen (ohne Finanzanlagen) belaufen sich auf TEUR 1.439 und betreffen im Wesentlichen die Anschaffung technischer Produktionsanlagen und von Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte durch Eigenmittel. e) Personal Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Berichtsjahr um 13 erhöht und liegt bei durchschnittlich 204 Mitarbeitern. Ursächlich hierfür ist hauptsächlich die Einrichtung einer Mehrschichtproduktion sowie Neueinstellungen bei Ingenieuren. In den folgenden Jahren rechnet die Geschäftsführung mittelfristig mit einem Personalbestand von knapp 250 Mitarbeitern. Für verschiedene bereits länger im Unternehmen beschäftigte Mitarbeiter bestehen Pensionszusagen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Während das Sachanlagevermögen trotz Investitionen in Höhe von TEUR 1.294 abschreibungsbedingt abnahm, milderte die Ausweitung von Investitionsdarlehen an Tochtergesellschaften den Rückgang des gesamten Anlagevermögens auf TEUR 423. Das Umlaufvermögen zeichnet mit der starken Zunahme an liquiden Mittel zum Stichtag dafür verantwortlich, dass die Bilanzsumme letztlich um TEUR 1.001 angestiegen ist. Das Eigenkapital zeigt sich unverändert, da die Gesellschaft mit einem Ergebnisabführungsvertrag mit ihrer Alleinaktionärin verbunden ist. Die langfristigen Pensionsrückstellungen erhöhten sich in den letzten Jahren aufgrund der Bewertungsmaßstäbe nach Richtlinie des BilMoG seit 2010 und der Entwicklung des Rechnungszinssatzes der letzten Jahre extrem. Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 13.732; dies entspricht 64,0% des gesamten Fremdkapitalanteils und 51,5% des Gesamtkapitals. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig reduziert und nur für ein Investitionsdarlehen bei einer Tochtergesellschaft erfolgte eine Mittelaufnahme von TEUR 200. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen beinhalten Verrechnungskosten gegenüber der Aktionärin, auf der die Ergebnisabführung gutgeschrieben wird sowie Verbindlichkeiten gegenüber Tochtergesellschaften aus dem Lierfer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen ein mittelfristiges Unternehmensdarlehen, welches im Geschäftsjahr um TEUR 208 getilgt werden konnte. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut und auch unterjährig war die Liquidität jederzeit ausreichend. Vorhandene Kreditlimite sind nicht ausgeschöpft.
Die Umsatzerlöse konnten auch um 4,6 % gesteigert werden. Da jedoch auch die sonstigen betrieblichen Erträge und die Bestandsveränderungen sich erhöhten, wurden Materialkostenerhöhungen kompensiert, sodass wir den Rohertrag um 11,1% zu steigern vermochten. Der Anstieg des Personalaufwandes basiert auf der planmäßigen Einrichtung einer Mehrschichtproduktion, die zusätzliche Mitarbeiter nötig machte. Daneben wurden hochqualifizierte Ingenieure eingestellt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen einmalige Steigerungen in den Bereichen Personalbeschaffungskosten, Beratungsleistungen und Wertberichtigungen. Die Zinsanpassungen aus den Pensionsrückstellungen haben das Ergebnis im Geschäftsjahr massiv in Höhe von TEUR 1.257 (Vorjahr TEUR 1.351) beeinflusst. An die Aktionärin konnte ein Jahresüberschuss mit TEUR 67 über den Ergebnisabführungsvertrag abgeführt werden. Im Vorjahr betrug der auszugleichende Fehlbetrag der AG TEUR 103. Bedingt durch die Erhöhung der Bilanzsumme und das geringfügig gesunkene Ergebnis sinkt die Gesamtkapitalrendite um 0,7 Punkte. C. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Chancenbericht Im Bereich Osypka branded Produkte wird mittelfristig ein zweistelliges Wachstum erwartet, wenn die Corona Pandemie in 2021 durch Impfungen so eingedämmt wird, dass notwendige Operationen und Eingriffe in den Krankenhäusern in normaler Weise durchgeführt werden können. Im Bereich B2B Fertigung von Komponenten und Produkten wird mittelfristig ein deutliches zweistelliges Wachstum erwartet. Viele B2B Entwicklungsprojekte sind weit fortgeschritten und klinische Erprobungen und Zulassungen sind erfolgt oder sind kurz vor der Fertigstellung. Die Phase der Produktionstransfers sind für das 2. Halbjahr 2021 und das Jahr 2022 geplant, die Ramp-Up Produktions-Aktivitäten werden folgen, was ab dem 2. Halbjahr 2022 zu den erwarteten Steigerungen führen wird. Die Steigerungen werden in allen 3 Gesellschaften, der OSYPKA AG in Rheinfelden, der OSYPKA MED-TEC INC in Boulder (USA) und der OSYPKA s.r.o. in Tschechien erfolgen. Es ist anzunehmen, dass die B2B Entwicklungsaktivitäten sich weiterhin sehr gut entwickeln werden. Die Pipeline für Anfragen ist gut gefüllt und es liegen sehr interessante Projekte mit größerem Projektvolumen vor. Auch die Einführung des Mehrschichtbetriebes in der Produktion wird sich positiv auf das Zukunftsergebnis auswirken. 2. Risikobericht Falls Mutanten des Corona Virus zu erneuten faktischen Blockaden der Intensivstationen in den Kliniken führen würden, wäre dies eine reale Gefahr für das Wachstum des Unternehmens. In diesem Falle würden nur unabdingbar nicht verschiebbare Eingriffe vorgenommen. Die Geschwindigkeit der Eindämmung der Pandemie in Ländern wie Brasilien, Pakistan, Türkei etc. wird sich direkt auf das Wachstum der OSYPKA AG auswirken. Falls die Gesundheitssysteme dieser Länder und auch deren wirtschaftliche Entwicklung durch die Pandemie beeinträchtigt sind, werden Osypka branded Produkte in geringerem Maße, bzw. gar nicht bestellt. B2B Entwicklungsprojekte hängen auch immer von der Investitionsfreudigkeit der Eigentümer, bzw. deren Geldgeber ab. Eintrübungen der Weltwirtschaft, bzw. ungünstige Investitionsbedingungen wie massive Zinserhöhungen etc. könnten zu einer Abnahme der Anfragen für Entwicklungsprojekte führen. Weitere negative Entwicklung der Corona Pandemie durch Mutanten mit eventuellen Lock-Downs und möglichen Produktionsausfällen werden immer noch als potenzielle Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens gesehen. Es wird davon ausgegangen, dass die heutigen Herausforderungen mit den Lieferketten in Bezug auf Kostensteigerung und Lieferzeiten sich über die nächsten 12 Monate wieder auf ein akzeptables Maß einschwingen werden. Wenn sich jedoch der heutige Trend fortsetzen sollte, wäre dies ein Risiko für das weitere Wachstum. Wesentliche Risiken aus Währungsschwankungen sehen wir nicht, da wir diese mit unseren Einkaufs- und Verkaufsaktivitäten ausgleichen können. Debitorenausfälle sind im Gesundheitssektor nicht groß zu erwarten, so dass wir unser Debitorenmanagement als ausreichende Risikovorsorge betrachten. Eine Abhängigkeit von Lieferanten haben wir nicht. Andere mögliche Risiken von nachrangiger Bedeutung werden vom Vorstand mittels Monitoring überwacht. D. Angaben zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft Für das Jahr 2021 wird aufgrund von Corona / COVID 19 ein Wachstum wie in 2020 in Höhe von ca. 5% erwartet. Andere Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch Corona werden zum heutigen Kenntnisstand nicht erwartet. Nach heutiger Abschätzung und der Einschätzung, dass im Jahr 2022 Corona in den westlichen Ländern keine signifikanten Einschränkungen mehr bedingen wird und in den anderen Ländern erste Erholungen der Gesundheitssysteme und Wirtschaftsaktivitäten sichtbar sind, gehen wir für die Jahre 2022 und 2023 von einem Umsatzwachstum im Bereich 10-15% aus. Für die Folgejahre wird ein Umsatzwachstum in der Region von 20% angestrebt. Auf der Basis erwarteter Umsatzsteigerungen bei gleichzeitigen Kostensteigerungen und möglichen Beschaffungsverzögerungen planen wir für das EBIT in 2021 keine Veränderung gegenüber 2020; erst für die Jahre 2022 - 2023 wird eine EBIT Steigerung bis auf 10% des Umsatzes, im Anschluss von deutlich über 10% angestrebt. Für das Finanzergebnis werden, wie bisher, aufgrund der Zinsentwicklung negative Auswirkungen für die Bewertungen der Pensionsrückstellungen erwartet, welche sich aber nicht auf den Cash-Flow oder das operative Geschäft niederschlagen. Die Erwartungen werden bisher durch die Geschäftsentwicklung bestätigt. Der Auftragsbestand betrug Mitte Juli 2021 rd. 8 Mio. EUR.
Rheinfelden, 27.07.2021 OSYPKA AG Dr. Nicola Osypka, Vorstand Achim Kitschmann, Vorstand BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020OSYPKA AG, RHEINFELDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2020Osypka AG, RheinfeldenI. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Osypka AG mit Sitz in Rheinfelden, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. unter HRB 705638 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Geschäftsjahr haben sich keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Wir richten uns bei der Bilanzierung und Bewertung nach folgenden Grundsätzen: Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Das bewegliche Anlagevermögen wird nach Maßgabe der voraussichtlichen (branchenüblichen) Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum entspricht den branchenüblichen Nutzungszeiten der Anlagegüter. EDV-Software wird bei einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben. Bauten auf fremden Grundstücken haben einen Abschreibungszeitraum von 10 bis 15 Jahren. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung schreiben wir überwiegend in 3 bis 15 Jahren ab. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert bzw. im Fall der dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag. Vorräte werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Wiederbeschaffungspreisen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Risiken zum Nennwert. Über eine Gruppenabwertung wird der Verzinslichkeit, dem allgemeinen Kreditrisiko sowie Skontoinanspruchnahmen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (PUC) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 2,30 % (Vj. 2,71 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 % und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,5 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.824 (Vorjahr: TEUR 1.733). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Währungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung des Realisationsprinzips bzw. Anschaffungskostenprinzips (für Restlaufzeiten größer 1 Jahr) bewertet. Die Ergebnisrechnung (GuV) wird nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. III. Einzelangaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" ersichtlich. Der Grundbesitz ist zum Stichtag mit Grundschulden in Höhe von TEUR 2.700 belastet. Die Finanzanlagen bestehen aus festverzinslichen Wertpapieren in Höhe von TEUR 33 und Anteilen an verbundenen Unternehmen mit TEUR 311 sowie verzinslichen Ausleihungen an verbundene Unternehmen i. H. v. TEUR 2.581. Am 18.12.2019 wurden die Geschäftsanteile der Start-up Accelerator GmbH, Rheinfelden zu 100% übernommen. Beteiligungsspiegel
Vorräte Es wurden Einzelabwertungen wegen mangelnder Verwertbarkeit und Pauschalabwertungen vorgenommen in Höhe von TEUR 420 (Vj. TEUR 443). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Struktur der Forderungen zeigt folgende Übersicht:
Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung besteht hauptsächlich aus der zeitlichen Abgrenzung verschiedener Software-Wartungsverträge und bereits bezahlter Messekosten für das Folgejahr. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt TEUR 512. Das Kapital besteht aus 512.000 Stückaktien zu je EUR 1,00. Die Kapitalrücklage beträgt 4,6 Mio. EUR. Der Bilanzgewinn enthält ausschließlich den Gewinnvortrag i. H. v. TEUR 106. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen beinhalten im Wesentlichen alle versorgungsberechtigten Personen, die vor dem 1. April 2005 in die Gesellschaft eingetreten waren. Verbindlichkeiten Die Struktur der Verbindlichkeiten zeigt folgende Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ein Darlehen zur Finanzierung des Anlagevermögens mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2021, ein Innovationsdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 31.03.2023 sowie zwei Darlehen zur Weiterreichung an die Tochtergesellschaft in Tschechien mit einer Laufzeit bis zum 31.06.2026. Die Darlehen sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 2.700 gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die vertraglich geregelten Ergebnisausgleichsbeträge sowie Kontokorrentdarlehen und laufende Geschäftsvorfälle. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen zum Großteil die Ausgleichverbindlichkeiten aus der Übertragung der Pensionsrückstellung. Zudem werden noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge sowie die kreditorischen Debitoren ausgewiesen. IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge aus Versicherungsentschädigungen und Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 128 (Vj. TEUR 65) enthalten. Personalaufwand Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Der Personalbestand hat sich aufgrund der guten Auftragslage deutlich erhöht. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Sammelposten werden vornehmlich ausgewiesen: Verwaltungs- und Vertriebskosten, Mieten, Forschungs- und Entwicklungskosten, Reparaturen und Instandhaltungen, Werkzeugkosten, Rechts- und Beratungskosten, Kursaufwendungen, Erhöhung der Wertberichtigungen auf Forderungen, Mitarbeiterschulungen, Versicherungen, Verkaufsprovisionen, Reisekosten, Werbe- und Messekosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 95 (Vj. TEUR 2) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Ausweis enthält Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 57 (Vj. TEUR 45). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind die Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung i. H. v. TEUR 330 (Vj. TEUR 352) mit den Auswirkungen aus der Änderung des Rechnungszinses i. H. v. TEUR 926 (Vj. TEUR 999) zusammen ausgewiesen. Erträge aus Verlustübernahme Am 25.11.2002 wurde mit der PNC GmbH, Rheinfelden, ein Ergebnisabführungsvertrag, beginnend mit dem Geschäftsjahr 2002, geschlossen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die zum 31. Dezember 2020 nicht bilanziell erfasst sind, bestehen für die Zukunft aus den Mietzinsen für drei Objekte (TEUR 1.655) sowie Pachtzinsen (TEUR 666) eines weiteren Objektes. Die Mietverträge sind fest vereinbart bis ins Jahr 2025 bzw. jährlich kündbar. Der Pachtvertrag ist fest vereinbart bis zum 31. Januar 2032. In diesen Beträgen sind finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.321 enthalten. Es bestehen diverse Leasing-, Miet- und Wartungsverträge, deren Gesamtverpflichtung jedoch nicht von wesentlicher Bedeutung ist. Ferner existiert ein Bestellobligo über TEUR 118 für vertraglich vereinbarte Käue für das Anlagevermögen. Haftungsverhältnisse
Von den Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen entfallen 2.700 TEUR auf Garantien zugunsten der Osypka s.r.o., Odry, Tschechische Republik. Die Passivierung einer Rückstellung ist unterblieben, da mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet wird. Es ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft ihre Verpflichtungen selbst erfüllen kann. Darauf weist ihre derzeitige Ergebnissituation und die entsprechende Budgetierung hin. Angaben zum Vorstand Zum Bilanzstichtag gehörten dem Vorstand an:
Dr. Nicola Osypka und Achim Kitschmann sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Vorstände wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zum Aufsichtsrat
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats verzichtet. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angaben der Prüfungs- und Beratungsgebühren wird gem. § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählen insbesondere die Tochtergesellschaften. Als nahestehende Personen werden auch die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und deren nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2020 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Rheinfelden, den 27.07.2021 Dr. Nicola Osypka, Vorstand Achim Kitschmann, Vorstand
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Osypka AG, RheinfeldenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Osypka AG, Rheinfelden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Osypka AG, Rheinfelden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lörrach, den 27. August 2021 LOEBA
Treuhand GmbH
ppa. Martin Rau, Wirtschaftsprüfer Klaus Wasna, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung über die Prüfung des Jahresabschluses zum 31. Dezember 2020 gemäß § 171 Abs. 2 AktG:der Osypka AGDer Aufsichtsrat ließ sich mündlich und durch Vorlage von Berichten umfassend über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der Osypka AG überwacht und die Entscheidungen getroffen, die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag übertragen sind. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (LOEBA Treuhand GmbH WPG/StBG) geprüft worden. Im Ergebnis der Prüfung wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den von dem Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Nachdem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss.
Rheinfelden, den 13. Oktober 2021 gez. Prof. Dr.-Ing. Peter Osypka, Vorsitzender der Aufsichtsrates Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13. Oktober 2021 festgestellt. |
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