Martin Eckert GmbH
Industriestraße 7, 66280 Sulzbach/Saar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Eckert seit 10.12.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Carsten Henschke seit 10.12.2024 | Prokura |
Christoph Schelling seit 5.10.2018 | Prokura |
Martin Kuhn seit 5.10.2018 | Prokura |
Ruth Eckert seit 26.9.2005 | Prokura |
Achim Eckert seit 1.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Martin Eckert GmbHSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die Möbelfundgrube Martin Eckert wurde 1979 ursprünglich als Einzelunternehmen in Saarbrücken gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der Einzelhandel mit Möbeln, Teppichen und sonstigen Einrichtungsgegenständen sowie die Einrichtungsplanung. Mittlerweile betreibt die Martin Eckert GmbH ein Zentrallager in Neuweiler und Filialen in Saarbrücken, Lebach, Homburg, Kaiserslautern, Trier und Bad Kreuznach. Konjunkturentwicklung Unter nach wie vor schwierigen Bedingungen, durch u.a. dem Ukraine-Krieg, hohen Energiepreisen und anhaltender Inflation, ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 gesunken. Das preis- und kalenderbereinigte BIP fiel um 0,1 %. Entwicklung der Möbeleinzelhandelsbranche Das Jahr 2023 war geprägt von dem andauernden Ukraine-Krieg, Inflation und dem Rückgang in der Baubranche. Die Kunden reagierten darauf mit entsprechender Konsumzurückhaltung. Insgesamt verzeichnete der Möbel- und Küchenhandel 2023 ein Umsatzminus von 3,6 %. Der Online-Handel erweist sich unverändert als zusätzliche Absatzplattform stabil. Entwicklung der Martin Eckert GmbH Wir konnten trotz der zuvor beschriebenen Umstände und verschärfter Wettbewerbssituation das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich abschließen und ein Ergebnis in Höhe von 2.019.118,86 Euro ausweisen (Vorjahr 2.659.667,51 Euro). Der Prognose im Lagebericht 2022 betreffend Umsatzentwicklung konnten wir uns weitestgehend annähern, wobei das Jahresergebnis etwas stärker zurückgegangen ist, als erwartet. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter in den Ausbau unseres Webshops investiert. Daneben wollen wir für unsere Kunden in allen Bereichen mit Werbung, Online-Auftritt sowie stationärem Einkaufserlebnis weiterhin präsent und attraktiv sein. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Wir werden auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen stets innerhalb der Skontofristen erfüllen können. Unsere Wettbewerbsposition bei preiswerten Mitnahmemöbeln und Küchenplanungen konnten wir im Berichtsjahr, trotz Wettbewerbern, weiter festigen. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Umsatzentwicklung Unsere Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,9 % gesunken Gleichzeitig ging aber auch der Materialaufwand um 2,0 % zurück; Aufschlagsatz und Handelsspanne sind ebenfalls gesunken. Produkte und Dienstleistungen Die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens wurde auch im Geschäftsjahr 2023 konsequent beibehalten. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag unverändert, wie in den Vorjahren auch, im Möbeleinzelhandel mit preiswerten Möbeln und der Einrichtungsplanung, insbesondere im Bereich Küchenmöbel. Zur besseren Kundenbetreuung und -bindung sind ein Kundenmanagementsystem und ein Termin-Tool im Einsatz. Das Kundenmanagementsystem ermöglicht es uns, den einzelnen Kunden individuell anzusprechen und zu betreuen. Mittels Termin-Tool kann der Kunde sich online vorab gezielt Beratungszeiten in der Filiale seiner Wahl bei einem kompetenten Kundenberater reservieren. Auch diese Dienstleistungen tragen unserer Einschätzung nach zur Stärkung unserer Wettbewerbsposition bei. Investitionen Die Investitionsausgaben erreichten im Berichtsjahr 972 TEuro (Vorjahr 853 TEuro). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen im Bereich des Fuhrparks und der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Finanzierung Die Finanzierung aller im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigten Investitionen erfolgte ausschließlich aus dem operativen Cash-Flow. Mitarbeiter Ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Unternehmens ist der langjährige Mitarbeiterstamm und die Ausbildung junger Nachwuchskräfte im Unternehmen. Generell ist in unserem Unternehmen eine sehr geringe Fluktuationsrate zu verzeichnen. Leistungsbezogene Vergütungsstrukturen und Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen sehen wir als Basis für motivierte Mitarbeiter. Gleichzeitig versuchen wir, wie zuvor berichtet, Nachwuchskräfte zu gewinnen, die das altersbedingte Ausscheiden von verdienten Mitarbeitern kompensieren können. Die Zahl unserer Mitarbeiter hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr um 5 erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag 300. Vermögens-, Finanz und Ertragslage Den um 0,9 % (= 442 TEuro) gesunkenen Umsatzerlösen in Höhe von 50.221,0 TEuro stand ein Rückgang des Materialaufwands um 2 % (=539 TEuro) auf 26.199,0 TEuro gegenüber. Bei den Aufwendungen für Personal, Abschreibung und Sonstiges ergab sich eine Steigerung um 1.239 TEuro auf 21.938,1 TEuro (=6 %). Im Berichtsjahr haben wir aus der Beteiligung an der EMV GmbH & Co. KG einen Ertrag in Höhe von 399.053,88 Euro (Vorjahr 462.790,73 Euro) zu verzeichnen, was einer durchschnittlich zu erwartenden Ausschüttung entspricht. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge haben sich aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus von 17.319,70 Euro in 2022 auf 284.661,77 Euro in 2023 gesteigert. Der Cash-Flow stellt sich wie folgt dar: aus laufender Geschäftstätigkeit 1.383,00 TEuro
Der Jahresabschluss 2023 zeigt geordnete Vermögensverhältnisse auf sicherer finanzieller Basis. Vermögen und Kapital stellen sich wie folgt dar:
Unsere Gesellschaft übt den Geschäftsbetrieb ausschließlich in angemieteten Geschäftsräumen aus. Auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen entfallen deshalb nur 8,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr 7,3 %). Den größten Teil des Anlagevermögens machen die Sachanlagen mit 8,7 % des Gesamtvermögens aus. Die Warenvorräte sind um 317 TEuro gemindert. Die Barliquidität ist von 17.982,1 TEuro im Vorjahr um -2.154,9 TEuro auf 15.827,2 TEuro im Berichtsjahr zurückgegangen. Das Anlage- und Vorratsvermögen wurde zu 100 % aus eigenen Mitteln finanziert. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die durch den Krieg in der Ukraine bestehenden Risiken verschiedenster Art sind unverändert schwer einzuschätzen. Aufgrund unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir uns in der Lage auch diese Herausforderungen meistern zu können. Aufgrund der Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaft durch die Ukraine-Krise geht die Geschäftsleitung davon aus, dass Risiken bestehen könnten, insbesondere durch das geänderte Kaufverhalten der Kunden, möglichen Beschaffungsengpässen, allgemeiner Preisentwicklung bzw. unerwarteten Kostensteigerungen. Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht erkennbar. Wie zuvor berichtet, ist die Liquidität sowohl mittel- als auch längerfristig gesichert, weil das Unternehmen mit einer überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote ausgestattet ist. Wegen der relativ starken Marktposition unseres Unternehmens sind weder im Beschaffungs- noch im Absatzbereich Risiken ersichtlich, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken könnten. Durch eine kontinuierliche Sortimentsarbeit wirken wir Risiken, die sich aus Nachfrageverschiebungen ergeben können, entgegen. Die Gesellschaft ist mit All-Risk-Policen versichert, wobei auch das Betriebsunterbrechungsrisiko entsprechend abgedeckt wurde. Die Versicherungswerte werden regelmäßig abgestimmt und den Gegebenheiten angepasst Die Geschäftsleitung geht deshalb davon aus, dass weder derzeit noch in absehbarer Zukunft Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. Chancen werden insbesondere im Bereich E-Commerce gesehen. Als weitere, in die Zukunft gerichtete Maßnahme, sehen wir den stetigen Ausbau unseres Online-Angebots sowie die nahtlose Verknüpfung aller Vertriebskanäle, insbesondere auch durch die Hinzunahme neuer Plattformen. Ausblick Wir rechnen für das Jahr 2024 mit vergleichbaren, u.U. leicht rückläufigen Umsätzen im Verhältnis zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Umsatzentwicklung verlief bisher weitestgehend zufriedenstellend. Für die weitere Entwicklung der Möbelbranche dürfte der unverändert andauernde Krieg in der Ukraine und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Rolle spielen. Insbesondere der Einfluss auf die Energiepreise sowie die allgemeine Preisentwicklung stellen einen Unsicherheitsfaktor dar, der sich auch auf das Kundenverhalten auswirkt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen zur Geschäftsentwicklung gehen wir jedoch nicht von einem erheblichen Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. In 2024 werden wir weiter in den Ausbau des E-Commerce investieren. Daneben sind als Investitionen für 2024 in erster Linie notwendige Ersatzinvestitionen im Bereich der EDV und der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgesehen. Sämtliche Investitionen sollen aus dem operativen Cash-Flow finanziert werden. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir trotz ungünstigerer Rahmenbedingungen aufgrund der geschilderten Umstände weiterhin ein positives, wenn auch moderat rückläufiges, Ergebnis bei im Vergleich zum Vorjahr weiter ansteigenden Kosten unter Berücksichtigung der andauernden Kaufzurückhaltung sowie dem Rückgang der Bautätigkeiten. Aufgrund der Krisensituationen unterliegen die Prognosen jedoch einer außerordentlich hohen Unsicherheit.
Saarbrücken, 18. November 2024 Achim Eckert Marco Eckert HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Martin Eckert GmbH hat ihren Sitz in Saarbrücken und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken Abteilung B unter Nr. 8688 eingetragen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Berichtsfirma wurde auf der Grundlage der Bilanzierung- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes unter der Berücksichtigung der gesellschaftsvertraglichen Regelungen zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungen richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Beim beweglichen Anlagevermögen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Abschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Hierbei wird im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt. Bei den Finanzanlagen wurden die Beteiligungen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entsprechen den effektiven Einstandskosten. Das auf Vorratsvermögen anzuwendende strenge Niederstwertprinzip wurde insbesondere durch Bewertungsabschläge in Abhängigkeit zur Lagerdauer der einzelnen Vermögensgegenstände berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Notwendige Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bewertet. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in Fremdwährung erfolgte gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs in Höhe von 1,1077 $ / € zum Abschlussstichtag. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten der Handels- und der Steuerbilanz. Diese resultieren aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und unterschiedlichen Bewertungen des Anlagevermögens in der Handelsbilanz (passive latente Steuern) sowie aus unterschiedlichen Bewertungen von Finanzanlagen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen (aktive latente Steuern). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Steuersatz beträgt 31 %. Das Wahlrecht zum Ansatz von aktiven latenten Steuern wurde im Berichtsjahr nicht ausgeübt. Für Pensionsverpflichtungen waren Rückstellungen zu bilden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz von 1,82 %. Zukünftige Gehaltsanpassungen wurden hierbei berücksichtigt, Rentenanpassungen wurden nicht berücksichtigt. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln 2018 G". Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung bei Anwendung des sieben- und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beträgt 36.132,00 Euro. Der Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB der Ausschüttungssperre. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung wird gem. § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB als Zinsaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Unter der Berichtsposition "3. Erläuterungen zur Bilanz" wird auf die sonstigen Rückstellungen näher eingegangen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in Fremdwährung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen/Abschreibungen des Geschäftsjahres/Anlagespiegel Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sowie die Entwicklung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zeigt der umseitig beigefügte Anlagespiegel zum 31. Dezember des Berichtsjahres in tabellarischer Übersicht:
3.2. Angaben zu den sonstigen Vermögensgegenständen Im Geschäftsjahr sind antizipative Forderungen in Höhe von 167 TEuro aus abgegrenzten Zinserträgen enthalten. 3.3. Angaben zu den sonstigen Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 504 TEuro sowie Personalrückstellungen in Höhe von 216 TEuro enthalten. 3.4. Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und den Sicherheiten Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von 6.817 TEuro (im Vorjahr 6.925 TEuro) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine weiteren Sicherungen für die vorgenannten Verbindlichkeiten. 3.5 Sonstige Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene und im Folgejahr abziehbare Vorsteuern in Höhe von 67.756,13 Euro stellen antizipative Verbindlichkeiten dar. Diese kommen dadurch zu Stande, dass die Berichtsfirma Bonusgutschriften für das abgelaufene Geschäftsjahr mit Umsatzsteuerausweis erst im Folgejahr von den Lieferanten erhalten hat. 4. Erläuterungen zur GuV 4.1. Umsatzaufgliederung Die Tätigkeit des Unternehmens erstreckt sich fast ausschließlich auf den Einzelhandel mit Möbeln im Saarland und den angrenzenden Regionen, so dass eine Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten nicht vorzunehmen ist. 4.2. Angaben zu weiteren Posten der GuV Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung jeweils gesondert unter dem Posten " Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 58 TEuro aus nachträglichen Lieferanten-Boni enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Berichtsfirma betreibt ihre Geschäfte ausschließlich in gemieteten Geschäftsräumen. Die jährliche Verpflichtung aus diesen Verträgen beläuft sich auf 2.238.369,50 Euro ohne Umsatzsteuer. Die Mietverträge haben am Bilanzstichtag noch eine durchschnittliche Restlaufzeit von 2 Jahren. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Mietverträge auch darüber hinaus verlängert werden. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und weitere wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. 5.2. Durchschnittliche Anzahl Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.3. Angaben zu den Gesellschaftsorganen Die Gesellschaft wird bzw. wurde durch folgende Geschäftsführer vertreten: • Achim Eckert, Gesamtgeschäftsführer • Marco Eckert, Gesamtgeschäftsführer (seit 1. November 2024). 5.4. Vergütungen an Mitglieder der Geschäftsleitung Bezüglich der Organvergütungen wird auf § 286 Absatz 4 HGB verwiesen. 5.5. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr beträgt EUR 12.500,00 (Abschlussprüfungsleistungen). 5.6. Anteilsbesitz Beteiligungen an Personengesellschaften bestanden in nachfolgend aufgeführtem Umfang: Die Berichtsfirma ist mit einem Anteil in Höhe von 1.000,00 Euro an der Europa Möbel Verbund GmbH & Co. KG, Fahrenzhausen, beteiligt. Deren Nominalkapital 2023 beläuft sich auf 449.000,00 Euro. Das Ergebnis des zuletzt veröffentlichten Jahresabschlusses der EMV GmbH & Co. KG beträgt 24.936 TEuro und betrifft das Jahr 2023. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt 27.870 TEuro (vor Ergebnisverwendung). 5.7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss Nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre. Wir gehen davon aus, dass der immer noch andauernde Ukraine-Krieg keinen erheblichen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben wird. 5.8. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.019.118,86 Euro ab. Der Bilanzgewinn in Höhe von 15.855.904,44 Euro soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Saarbrücken, 18. November 2024 Achim Eckert, Geschäftsführer Marco Eckert, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Martin Eckert GmbH, Saarbrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Martin Eckert GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Martin Eckert GmbH, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 18. November 2024 Gottschalk,
Becker & Partner
Prof. Dr. Gottschalk, Wirtschaftsprüfer Ansel, Wirtschaftsprüfer |
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