On Charge GmbH
Selbe AdressePersonenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konrad Georg Hinkelmann seit 4.2.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
kinoheld GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der kinoheld GmbH, München (eingetragen unter HRB 200845 im Handelsregister des Amtsgerichts München), gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierung- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Die Abschreibungen erfolgen "pro rata temporis". Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden gegebenenfalls vorgenommen. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen und deren Anschaffungskosten nicht mehr als EUR 800 betragen, werden im Zugangsjahr aktiviert und vollständig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Unterstützungen aus der Überbrückungshilfe IV. Die Forderungen wurden in voller Höhe bilanziert, da keine Zweifel an den Anspruchsvoraussetzungen für die Gewährung bestehen. Die Prüfung und Einreichung der Anträge sind fristgerecht durch einen prüfenden Dritten erfolgt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive latente Steuern wurden gemäß dem Wahlrecht des § 274 (2) Satz 2 HGB nicht angesetzt. C. Erläuterung zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in der Anlage des Anhangs dargestellt. Sämtliche Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 11.608 (Vj.: TEUR 12.424) gegen Gesellschafter. Sie resultieren in Höhe von TEUR 10 (Vj.: TEUR 25) aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 368 (Vj.: TEUR 23) sowie Forderungen im Zusammenhang mit den Corona- Unterstützungsleistungen in Höhe von TEUR 16 (Vj.: TEUR 16). Die sonstigen Rückstellungen umfassen unter anderem noch ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von TEUR 151 (Vj.: TEUR 71), personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 785 (Vj.: TEUR 540) und ausstehende Provisionen in Höhe von TEUR 3.033 (Vj.: TEUR 2.458). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 46 (Vj.: TEUR 71). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Gutscheinverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.008 (Vj.: TEUR 1.734). Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. D. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse stammen im Wesentlichen aus dem Verkauf von Kinoeintrittskarten, sowie Kinogutscheine für Dritte. Die Umsatzerlöse werden periodengerecht abgegrenzt und im Zeitpunkt der Einlösung als Erlöse erfasst. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus ausgebuchten Gutscheinverbindlichkeiten TEUR 517 (Vj.: TEUR 0) sowie aus der Weiterberechnung von Kosten in Höhe von TEUR 130 (Vj.: TEUR 118), sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 328 (Vj.: TEUR 17). Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 517 (Vj.: 0) angefallen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 41 (Vj.: 0) angefallen. E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumlichkeiten. Darüber hinaus bestehen im üblichen Rahmen Leasingverträge für Kraftfahrzeuge. Die finanziellen Auswirkungen stellen sich wie folgt dar:
Davon entfallen auf finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). Mitarbeiter Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 18 Vollzeitbeschäftigte im Angestelltenverhältnis beschäftigt (Vj: durchschnittlich 16 Vollzeitbeschäftigte im Angestelltenverhältnis). Mitglieder der Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ist Herr Constantin Schwaab (Kaufmann), wohnhaft in München und Konrad Hinkelmann, wohnhaft in Berlin. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Person Bezüge von der Gesellschaft bezieht. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CTS Eventim AG & Co. KGaA einbezogen. Die CTS Eventim AG & Co. KGaA mit Sitz in München ist Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.489.696,26 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 30. September 2024 Konrad Hinkelmann Geschäftsführung Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1. Geschäftsmodell Die kinoheld GmbH (im Folgenden: kinoheld oder Gesellschaft) ist deutschlandweit tätig und übernimmt den Verkauf von Kinoeintrittskarten und -gutscheinen für Dritte (Kinos). Die Gesellschaft versteht sich als Full-Service Provider im Bereich Kino-Ticketing. Dabei ermöglicht kinoheld auf Basis bestehender Kassensysteme der Kinos ein Online-Ticketing inklusive elektronischer Ticket- und Einlasskontrolle. Die Gesellschaft ist über ihre direkte Muttergesellschaft CTS EVENTIM AG & Co. KGaA, München, die zu den führenden Anbietern des Vertriebs von Eintrittskarten der Musik- und Veranstaltungsbranche gehört, in eine Konzernstruktur eingebunden. 1.2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das Geschäftsjahr 2023 war weitestgehend unbeeinflusst durch Corona-bedingte Effekte: Einschränkungen gab es keine mehr, Nachholeffekte wie im Vorjahr waren nicht mehr festzustellen. Der Nachfrageverlauf entspricht wieder den Erfahrungswerten der Vor-Corona- Zeit. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass die geopolitischen Krisen keinen zunehmenden Einfluss auf die wirtschaftlichen Entwicklungen haben würden und somit Planungssicherheit für die Kinobetreiber. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2024 in seinem aktuellen Word Economic Outlook (WEO) vom April 2024 negativer als noch im letzten Gutachten aus dem Januar 2024. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 0,2 Prozent wachsen. Im Januar hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,3 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Die Veranstaltungsbranche ist direkt von steigenden Energie- und Personalkosten betroffen. Das gilt entsprechend auch für die wesentlichen Lieferanten der Gesellschaft, die Kinos. Die Inflationsentwicklung und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Kaufkraft der Haushalte können zudem für eine Kaufzurückhaltung bei den Kunden sorgen. 1.3. Berichterstattung über die Branchensituation Die Gesellschaft unterstützt mit ihrer Dienstleistung Kinos beim Vertrieb ihrer Eintrittskarten online und mobil. Die Gesellschaft steht im Wettbewerb mit den Anbietern der Kassensysteme für Kinos, hat allerdings aufgrund der angebotenen Dienstleistungen und Services ein Alleinstellungsmerkmal. Damit hat sich kinoheld eine führende Marktposition innerhalb dieser Branche erarbeitet. Weiteres Wachstum wird im Wesentlichen aufgrund der steigenden Onlinequote bei der Vermarktung von Kinotickets erwartet. Veränderte Wettbewerbssituationen im Kinomarkt können zu Marktveränderungen führen. Ursachen hierfür können u. a. Maßnahmen zur Marktregulierung, Verschärfungen von Verbraucherschutzgesetzen, wettbewerbsrechtliche/kartellbehördliche Beschränkungen und Beschränkungen der Vertragsgestaltung, aber auch risikorelevante Einflüsse von Verbraucherschutzorganisationen und Behörden sein. Ebenso ist die Kinobrache von den Entwicklungen der Filmindustrie und deren Produktionen abhängig. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 verlief positiv mit den steigenden Ticketverkäufen über das gesamte Jahr, besonders im Juli 2023 mit dem Filmstarts von "Barbie" und "Oppenheimer". Die Prognose für das Jahr 2023 wurde erreicht, die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis wurden im Geschäftsjahr 2023 deutlich gesteigert
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 469 bzw. um 3,2 % verringert. Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Demgegenüber stand die Zunahme der Flüssigen Mitteln. Die Veränderung auf der Passivseite resultiert aus der Abnahme an Verbindlichkeiten, sowie der Steuerrückstellungen. 2.2. Finanzlage 31.12.2023
Die Zahlungsströme aus der laufenden Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Jahresfehlbetrag/-überschuss, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden demgegenüber zahlungsbezogen ermittelt. 2.3. Ertragslage
Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 86.234 um TEUR 20.257 auf TEUR 106.592 gestiegen. Der Umsatzanstieg ist zu durch die Kinokassenschlager "Barbie" und "Oppenheimer" zu erklären. Nach Verrechnung der umsatzbedingten Kosten (Materialaufwand) verbleibt ein Rohergebnis von TEUR 4.672 (Vj: TEUR 3.304). Das Ergebnis vor Steuern ist im Geschäftsjahr um TEUR 1.390 auf TEUR 2.256 (Vorjahr: TEUR 866) gestiegen. Insgesamt erzielte die Gesellschaft im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 1.490 (Vj.: Jahresüberschuss TEUR 574). 3. Chancen- und Risikobericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist weltweit nach wie vor stark beeinträchtigt durch die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Energiepreise sind mit Beginn des Krieges zunächst stark gestiegen. Gleichwohl konnte die befürchtete Energie- Versorgungskrise erfolgreich abgewendet werden und die Energiepreise sind wieder gesunken. Der Sachverständigenrat sieht die größten Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahre in der demografischen Alterung, dem geringen Produktivitätswachstum, dem veralteten Kapitalstock sowie in der geringen Anzahl junger und innovativer Unternehmen. Sollten sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen in Europa verschlechtern oder sogar eine Rezession in Europa oder im Kernmarkt Deutschland drohen, ist eventuell zu befürchten, dass eine reduzierte Kaufkraft und Konsumlaune zuerst den Bereich der Freizeitleistungen treffen können. Diesen Risken begegnen wir mit Break-Even- Analysen bereits vor Vertragsabschluss und einem laufenden projektbegleitenden Kostencontrolling. Die Entwicklung auf den Kapitalmärkten führe in 2023 zu einer sich dynamisch entwickelnden Zinskurve. Dies hatte zur Folge, dass die Bankguthaben in der Gesellschaft einen deutlichen Beitrag im Finanzergebnis leisteten. Die vorhandene Liquidität wird fristenkongruent bei Banken bzw. im Cash Pooling gehalten, so dass Zinsrisiken mitigiert werden. Durch ein aktives Cash Management ist die Gesellschaft bestrebt, die vorhandene Liquidität zu nutzen, um Zinserträge zu optimieren. Grundsätzlich ist die Risiko- und Chancenpolitik darauf ausgerichtet, einerseits gefährdende Entwicklungen für den Fortbestand des Unternehmens früh zu erkennen und diesen angemessen zu begegnen sowie andererseits den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern. Damit bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenspolitik. Angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken werden nur eingegangen, wenn sie im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Nutzung der Kernkompetenzen stehen. Eingegangene Risiken müssen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. Risiken und Chancen sind dabei definiert als Abweichungen von der Unternehmensplanung. Die Geschäftsleitung lässt sich von folgenden risikopolitischen Grundsätzen leiten:
Restrisiken werden im Rahmen des Risikomanagementsystems laufend überwacht und gesteuert. Das Management von Chancen und Risiken ist in einer Konzernrichtlinie geregelt und basiert auf einem ganzheitlichen, mehrstufigen Ansatz, der das operative Management, die Steuerungs- und Managementsysteme (Risikomanagement im engeren Sinne) und die Interne Revision einschließt. Grundsätzlich wird zur Wertsteigerung des Unternehmens ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken angestrebt. Risiken sind abhängig von der veränderten Wettbewerbssituation, der Entwicklungen der Filmindustrie und deren Produktionen. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sind durch die Beurteilung der aktuellen Risikolage nicht erkennbar. Bereits erkannte Risiken werden permanent durch die Geschäftsführung verfolgt und durch geeignete Gegenmaßnahmen angemessen berücksichtigt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass in Zukunft weitere Einflussfaktoren, die derzeit noch nicht bekannt oder noch nicht als wesentlich eingestuft werden, den Fortbestand der Gesellschaft beeinflussen können. Zur Risikoüberwachung wird ein standardisiertes Risikomanagementsystem des CTS Konzerns eingesetzt. Unter dem Internen Kontrollsystem (IKS) versteht man die von der Geschäftsleitung eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen (Regelungen), die auf die organisatorische Umsetzung der Entscheidungen der Geschäftsleitung gerichtet sind. Das Ziel des IKS im CTS Konzern ist die Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der wesentlichen Geschäftsprozesse und die Einhaltung der gesetzlichen und unternehmensinternen Vorgaben. Als integraler Bestandteil des unternehmensweiten Risikomanagements soll das IKS alle wesentlichen operativen und finanziellen Unternehmensrisiken abbilden und auf ein für das Unternehmen tragbares Niveau zu reduzieren. Das IKS des CTS Konzerns hat somit eine präventive und aufdeckende Funktion und unterstützt den optimalen Ablauf der Unternehmensprozesse. Durch die vorgenannten Punkte können wesentlichen Risikoquellen, Schadensursachen und Störpotentiale frühzeitig identifiziert, erfasst und bewertet werden. Darüber hinaus existiert ein Standard-Reporting für risikorelevante Vorgänge. 4. Prognosebericht Trotz der prognostizierten konjunkturellen Erholung in Deutschland befinden sich Geschäftsklima-Index des ifo Instituts und der GfK-Konsumklima-Index Anfang 2024 auf Talfahrt. Laut ifo Institut hat sich die Stimmung unter den Unternehmen Anfang 2024 weiter verschlechtert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt, so das ifo Institut, in der Rezession fest. Laut GfK zeigten zu Anfang 2024 auch die Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung Einbußen. Unter anderem hat die angestiegene Sparneigung zum Rückgang der Verbraucherstimmung beigetragen. Krisen und Kriege sowie eine anhaltend hohe Inflation verunsicherten die Verbraucher. Auch die Konjunkturaussichten für das Gesamtjahr wurden im Januar 2024 pessimistischer beurteilt. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Mit dem Ende der COVID-19-Pandemie, sowie mit dem Filmstart von "Barbie" und "Oppenheimer" zeigte das Geschäftsjahr 2023 einen positiven Erholungstrend. Laut Filmförderungsanstalt wurden im Jahr 2023 rund 95,7 Millionen verkaufte Tickets in Deutschland gezählt, dies ist eine Steigerung von 22,7% gegenüber dem Vorjahr. Für das erste Halbjahr 2023 betrug die Zahl der verkauften Tickets rund 45,2 Millionen. Das Angebot von Kinoveranstaltungen wird voraussichtlich im Jahre 2024 leicht zurückgehen, da aufgrund des "Hollywood-Streiks" im Jahr 2023 über Monate die Produktion pausiert und im Jahr 2024 keine großen Kassenschlager angekündigt wurden und keine großen Produktionen geplant sind. Durch die langjährige Etablierung im Markt könnten bislang nicht geplante weitere Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden und zusätzlicher Umsatz und zusätzliches Ergebnis erwirtschaftet werden. Durch die Einbindung in die Konzernstruktur der CTS Eventim AG & Co. KGaA und die damit einhergehende Zusammenarbeit ergeben sich für die Gesellschaft neue und zukunftsträchtige Chancen. Die kinoheld wird seine nachhaltige Wachstumsstrategie auch im neuen Geschäftsjahr konsequent weiterverfolgen. Unsere langjährige Erfahrung und unsere guten Geschäftskontakte ermöglichen uns ein effizientes Management. Geplante Kosten der könnten geringer ausfallen als erwartet. Das relevante gesamtwirtschaftliche Umfeld könnte sich insgesamt besser entwickeln als erwartet. Daraus resultierende Abweichungen könnten sich positiv auf die Branche und den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken. Unsere Marktposition und unsere strategische Ausrichtung eröffnen uns Chancen, von einer positiven Marktentwicklung zusätzlich zu profitieren. Aufgrund unserer stabilen Kapital- und Liquiditätslage sowie unserer erfahrenen, hochmotivierten Mitarbeiter können wir neue Chancen flexibel umsetzen. Die Geschäftsleitung geht von einem Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr in einer Bandbreite in Höhe von ca. mEUR 98-104 (2023: mEUR 106,6) aus. Die Gesellschaft rechnet mit einem EBIT (Jahresüberschuss vor Zinsen und Steuern) in Höhe von ca. mEUR 2,6-3,0 für 2024 (2023: mEUR 1,9). Das Unternehmen sieht sich für die zukünftige Entwicklung gut aufgestellt.
München, den 30. September 2024 Konrad Hinkelmann Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die kinoheld GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der kinoheld GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der kinoheld GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstiger Sachverhalt Der Jahresabschluss und Lagebericht der kinoheld GmbH für das vorherige am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 23. Februar 2024 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 1. Oktober 2024 AC
CHRISTES & PARTNER GmbH
Kniephoff, Wirtschaftsprüfer Bünger, Wirtschaftsprüfer |
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