Pongs Iberia GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helena Marzena Lautenbach seit 30.11.2018 | Prokura |
Bernd Peter Lautenbach seit 5.7.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pongs Textil GmbHStadtlohnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2009 bis zum 30.04.2010Lagebericht 2009/2010I. Darstellung des Geschäftsverlaufs der PONGS Textil GmbH Stadtlohn1. Markt- und Branchenentwicklung Die erwarteten Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft haben sich im Verlauf des Jahres 2009 bewahrheitet. Mit minus 5 % war der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit. Auch im Außenhandel ist der Rückgang der Exporte um fast 15 % bemerkenswert. In der Textilbranche ist der Umsatz im Kalenderjahr 2009 um 16,7 % eingebrochen (4,7 % Vorjahr). Die Zahl der Beschäftigten sank um 10,4 % (3,3 % Vj.), die Produktion um 19,4 % (4,3 % Vj.). Viele Unternehmen, sowohl in der Webproduktion als auch in der Ausrüstung, arbeiteten über Monate kurz. 2. Geschäftsverlauf der PONGS Textil GmbH Die allgemein schlechte wirtschaftliche Entwicklung hat sich natürlich, wie erwartet, auch auf unsere Geschäftstätigkeit negativ ausgewirkt: Nach sehr erfolgreichen Geschäftsjahren mit teilweise zweistelligen prozentualen Umsatzsteigerungen müssen wir für 2009/2010 von einem Umsatzminus in Höhe von 16 % berichten. In Folge der Wirtschaftskrise wurden Budgets für Werbung auf Kundenseite gestrichen. Es kam zu einem Einbruch im Bereich Messebau sowie im Eventbereich, der bei uns im Inland zu einem Umsatzrückgang von 18,5 % führte. Aufgrund der Wirtschaftskrise auch in den übrigen europäischen Ländern sank der Exportanteil in westeuropäischen Ländern um über 16 %. Nahezu gleich blieb der Export nach Osteuropa. Der gesamte Exportanteil im Unternehmen stieg im Berichtsjahr auf 57,5 % (Vj. 54,4 %). 3. Investitionen Notwendige Investitionen und damit verbundene Finanzierungen werden nach wie vor von der Muttergesellschaft, der Firma Arthur PONGS Textil GmbH & Co. KG, getätigt. II. Darstellung der Vermögens- und Ertragslage, Vorräte, Forderungen, EigenkapitalDie Gesellschaft weist neben Erinnerungswerten im Anlagevermögen ausschließlich Umlaufvermögen, explizit Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus. Sowohl der Wert des Vorratsvermögens als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr um 227 T€ (13,7 %) bzw. um 256 T€ (20,4 %) gestiegen. Steigerungen im Vorratsvermögen beinhalten insbesondere höhere Lagerbestände im Folienbereich, um die Lieferfähigkeit für das wichtige Exportgeschäft Osteuropa zu verbessern. Der Wert der "sonstigen Vermögensgegenstände" ist im Berichtsjahr mit 621 T€ ebenso deutlich gestiegen wie die Position "sonstige Wertpapiere" mit 1.038 T€. Um 446 T€ hingegen ist der Kassenbestand gesunken. Hintergrund dieser deutlichen Veränderungen sind finanzpolitische Entscheidungen wie der Kauf von Goldbarren und Wertpapieren. Erfreulich ist, dass es trotz der allgemein schwierigen Situation gelungen ist, den Rohertrag deutlich auf 38,8 % (34,5 % Vj.) zu steigern. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt fast in gleicher Höhe wie im Vorjahr vor. Dieses erfolgreiche Ergebnis beinhaltet auch die außerordentlichen Erträge aus Geldanlagen. III. Die voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftNachdem das Krisenjahr aufgrund von schneller Anpassung und Maßnahmen gut überstanden wurde, gilt es jetzt insbesondere verlorene Umsätze möglichst schnell zurück zu gewinnen. Die Voraussetzungen sind gerade in den letzten Monaten des zurückliegenden Geschäftsjahres besser geworden. Die Umsätze sind nicht mehr fallend sondern leicht steigend. Auch wir haben die Talsohle durchschritten und partizipieren vom Aufwärtstrend. Der Geschäftsklimaindex ist schon fast wieder auf dem Niveau von 2006 und 2007, und wir sind davon überzeugt, dass sich die positive Stimmung auch positiv auf unsere Geschäftstätigkeit auswirkt. Nach wie vor bereitet uns jedoch in Teilbereichen der Markt in Deutschland Sorge. Der allgemeine Trend, sich von Schaufensterdekorationen insgesamt und von Dekorationen mit Stoffen zu trennen, setzt sich weiter fort. Werbung in Schaufenstern sowie Werbung für das Verkaufsangebot wird heute auf andere Weise betrieben, wie z.B. mit Digitaldrucken. Aufgrund der knappen öffentlichen Mittel ist die Nachfrage nach Dekorationsmaterial für Theater und Bühne nach wie vor auf niedrigem Niveau. Im Event-, Sponsoringbereich sowie im Messebau gibt es jedoch in den ersten Monaten positive Signale. Der deutlich gestiegene Auftragseingang bei Maschinenbauern und der Automobilbranche führten auch zu wieder steigenden Budgets für Werbung und Präsentation auf Messen. Im Export wird der westeuropäische Markt wieder leicht wachsen. In Osteuropa ist festzustellen, dass hier die Asiaten mit Niedrigpreisangeboten einen starken Wettbewerb betreiben. Dem daraus resultierenden Risiko von Umsatz- und Rohertragsminderungen treten wir mit Qualität "Made in Germany", einem umfangreichen Produktionssortiment sowie einem exzellenten Lieferservice entgegen. Auch der für Osteuropa beantragte und behördlich genehmigte Schutz unserer Marken, "PONGS Lackfolie" und "PONGS Mattfolie" ist von großer Bedeutung, um betrügerischen Asiaten entgegenzutreten, unter unserem Namen und unseren Artikelnummern asiatische Produkte anzubieten. Insgesamt gesehen sind wir sehr zuversichtlich, dass wir auch im neuen Geschäftsjahr das hohe Exportniveau nach Osteuropa halten können. Weitere wesentliche Risiken bestehen insbesondere in den steigenden Rohstoffpreisen für Gewebe sowie den Grundstoffen für die Folienproduktion. Diese Preissteigerungen können aufgrund des Importdrucks aus asiatischen Ländern nur zum Teil an den Markt weitergegeben werden. Es bedarf großer Anstrengungen, um die in den letzten Jahren sehr positive Ertragslage auch im neuen Geschäftsjahr zu erzielen. Gewisse Ertragsminderungen können nicht ausgeschlossen werden. IV. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.
Stadtlohn, 30 Juli 2010 PONGS Textil GmbH Geschäftsführung Adam Lautenbach Bernd Peter Lautenbach Bilanz zum 30. April 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Mai 2009 bis 30. April 2010
ANHANG zum 30. April 2010I. Allgemeine AngabenBei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB. Sie unterliegt damit der Pflicht zur Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses nach §§ 316 ff und § 325 HGB. Das Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 u. 3 HGB wird für die Bilanz unverändert angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren i.S. von § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Aufstellungserleichterung des § 276 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. Sofern zutreffend wurde von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Bilanzierungsmethoden Die auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung unter Beachtung der steuerlichen Bestimmungen. Bilanzierungshilfen wurden nicht angesetzt. 2. Bewertungsmethoden 2.1 Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungsdauer wird jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen Abschreibungstabellen unter Einbeziehung der betrieblichen Erfahrungen geschätzt. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410 Euro betragen, wird aus wirtschaftlichen Gründen in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG n. F. von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht diese im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abzusetzen. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Veredelungskosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsenpreis zum Bilanzstichtag bewertet worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nominalbeträgen angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Bildung von pauschalen Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalabwertung Rechnung getragen. Der unverzinsliche Anspruch auf ratierliche Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens ist zum Barwert angesetzt. Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten bilanziert, unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume abgegrenzt. 2.2 Passiva Die Pensionsrückstellungen sind in dem Geschäftsjahr 2009/2010 erstmals mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es wurden ein Zinssatz von 5,52 % und ein Gehaltstrend von 1,5 % zugrunde gelegt. Durch die Bewertungsänderung ergibt sich eine Ergebnisauswirkung von € -61.035,00. Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Rückstellungen sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Soweit Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestehen, werden diese mit dem ggf. höheren Geldkurs am Stichtag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt. Aufgrund des bestehenden Unternehmenspachtvertrages erfolgen Erweiterungen und Ersatzbeschaffungen im Anlagevermögen grundsätzlich durch die Arthur PONGS Textil GmbH & Co. KG als Besitzgesellschaft. Aktiviert sind im übrigen nur Mietereinbauten. 2. Forderungen Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Forderung aus dem Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von T€ 3,7 hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Sonstige Wertpapiere Die Sonstigen Wertpapiere betreffen zum Verkauf gehaltene Aktien. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für:
5. Verbindlichkeitenspiegel Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Arthur PONGS Textil GmbH & Co. KG als Gesellschafterin. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen mit verbundenen Unternehmen von insgesamt € 1.203.326,68. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung enthält sonstige betriebliche Erträge von € 82.728,31 und sonstige betriebliche Aufwendungen von € 75.882,05, die anderen Geschäftsjahren zuzurechnen sind. V. Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt Herrn Adam Lautenbach und Herrn Bernd Peter Lautenbach (beide Geschäftsführer in der Pongs-Gruppe). Die Angaben der Bezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:
ErgebnisabführungsvertragEs besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Arthur PONGS Textil GmbH & Co. KG.
Stadtlohn, 30. Juni 2010 Geschäftsführung Adam Lautenbach Bernd Peter Lautenbach Entwicklung des Anlagevermögens 2009/2010(Anlage zum Anhang)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pongs Textil GmbH, Stadtlohn, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2009 bis 30. April 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Recklinghausen, 3. September 2010 Alois Schulte Sasse, Wirtschaftsprüfer |
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