Beteiligungsgesellschaften
Snipes GmbHLiquidiert
Mannesmannstraße 10, 50996 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Spickenbom seit 18.3.2014 | Prokura |
Jürgen Rolf Feiffer seit 12.4.2012 | Prokura |
Matthias Kirstein seit 12.4.2012 | Prokura |
Olaf Bernd Dr. Ihde seit 13.7.2011 | Geschäftsführer |
Sven Voth seit 24.8.2006 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Snipes GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2012 Der im Jahresabschluss abgebildete Geschäftsverlauf des Jahres 2012 ist durch den Gesellschafterwechsel im Jahr 2011 geprägt. Das bisherige Warenwirtschaftssystem wurde im Juli durch ein neues Warenwirtschaftssystem abgelöst. Im Zuge dessen wurden auch die Filialkassen ausgewechselt. Die Buchhaltung wird seit dem Jahr 2012 auf SAP betrieben. Das Stammkapital wurde auf T€ 2.200 erhöht. Im gesamten Geschäftsjahr wurden die Vorjahresumsätze deutlich übertroffen. Ebenfalls konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr der Warenbestand mit neuer und aktueller Ware aufgestockt werden. Auf das in 2011 gewährte Darlehen von T€ 6.200 erfolgte eine außerplanmäßige Tilgung in Höhe von T€ 2.000. Zusätzlich zu dem vorstehenden Darlehen wurde ein Kreditrahmen zur Verfügung gestellt. II. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist weiterhin durch den Gesellschafterwechsel gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote hat sich im Wesentlichen durch die Stammkapitalerhöhung von T€ 2.000 im laufenden Geschäftsjahr von 28,2 % auf 33,6 % erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen können fristgerecht innerhalb des Zahlungsziels beglichen werden. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens hat sich im Vergleich zu 2011 deutlich verbessert. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2013 wird von einer Expansion geprägt sein. Neben einem dichteren Filialnetz wird auch erstmalig eine Filiale in Berlin eröffnet. Der Onlineshop wird im Jahr 2013 auf ein neues System umgestellt und es wird mit einem Umsatzwachstum gerechnet. Im Agenturgeschäft sowie im Großhandel werden ebenfalls Zuwachsraten erwartet. II. Risikobericht Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Engpässe sind nicht zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über eine große, treue Stammkundschaft. Durch die überwiegend junge Käuferschaft kommt dem Onlinehandel eine immer größere Bedeutung zu. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Fälligkeit bedient werden; Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten. III. Prognosebericht Snipes GmbH beurteilt die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Durch die ständig verfügbaren liquiden Mittel ist ein durchgehend ausreichender Warenbestand gewährleistet. Mittelfristig strebt das Unternehmen eine dreistellige Filialanzahl an.
Köln, den 4. Februar 2013 Dr. Olaf B. Ihde Sven Voth Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Snipes GmbH, Köln (im Folgenden kurz auch "Gesellschaft" genannt), wurde für das Geschäftsjahr 2012 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Aufgrund der erstmaligen Überschreitung der Grenze zur großen Kapitalgesellschaft wurde der Jahresabschluss weiterhin nach den Regelungen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft erstellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wurde mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear vorgenommen. Anlagenzugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 wurden aus allgemein akzeptierten Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. In den Vorjahren aktivierte Sammelposten wurden planmäßig mit 20 von Hundert abgeschrieben. Finanzanlagen Das Finanzanlagevermögen wurde mit Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten auf der Basis des Durchschnittsverfahrens oder den niedrigeren beizulegenden Werten gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen den Einkaufspreis sowie die dem einzelnen Artikel zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Bei der Handelsware wurde den modischen und sonstigen Risiken branchenüblich durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Übriges Umlaufvermögen Die Vermögensgegenstände des übrigen Umlaufvermögens wurden mit ihren Nominalwerten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten gemäß § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen pauschal ermittelte Wertberichtigungen. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 2.200.000,00. Sonstige Rückstellungen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken sowie für ungewisse Verbindlichkeiten in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen. Die Rückstellungen werden regelmäßig überprüft und bei neuen Erkenntnissen oder geänderten Umständen angepasst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag. Zum 31. Dezember 2012 bestanden keine Verbindlichkeiten oder Forderungen in fremder Währung. 3. Erläuterungen zu der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind durch die Sicherungsübereignung aller Warenbestände besichert. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen geleistete Zahlungen für die vorzeitige Anmietung an die Vormieter sowie erworbene EDV-Software. Anteile an verbundenen Unternehmen Die unmittelbar von der Gesellschaft gehaltenen Anteile an anderen Unternehmen betreffen die 100%-ige Beteiligung an der Snipes GmbH, Wien / Österreich. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Gesellschaft hat ein Darlehen i.H.v. insgesamt EUR 1.700.000,00 an Snipes GmbH, Wien / Österreich, gewährt. Das Darlehen ist am 30. April 2013 zur Zahlung fällig. Eine vorzeitige Tilgung des Darlehens bedarf der Zustimmung der Darlehensgeberin. Übriges Umlaufvermögen In den sonstigen Vermögensgegenständen wurden zum 31. Dezember 2012 Forderungen gegen Geld- und Wertdienstleister aus unterwegs befindlichen Geldern, Forderungen aus Steuerüberzahlungen, Rückforderungen gegen Lieferanten, ausstehende Kreditkartengutschriften sowie Forderungen aus Versicherungsschäden ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2012 durch Ausgabe von zwei neuen Geschäftsanteilen von EUR 200.000,00 um EUR 2.000.000,00 auf EUR 2.200.000,00 erhöht. Die Einlage wurde in bar erbracht, das Stammkapital ist voll eingezahlt. Gesellschafter sind die Dosenbach-Ochsner AG Schuhe und Sport, Dietikon / Schweiz, mit einem Anteil von 75,1 % und Herr Sven Voth mit einem Anteil von 24,9 %. Sonstige Rückstellungen Die gebildeten Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf personalbezogene Verpflichtungen, Instandhaltungsmaßnahmen gem. § 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB, noch abzuführende umsatzabhängige Mieten und ausstehende Eingangsrechnungen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. EUR 13.630,74 (i.Vj.: EUR 33.371,73). Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen sind in der Entwicklung des Anlagevermögens nach Einzelposten aufgegliedert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Verluste aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens i.H.v. EUR 53.462,57 (i.Vj.: EUR 177.678,29). Finanzergebnis
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind aufgrund des Verlustvortrages im laufenden Geschäftsjahr nicht angefallen. Der gebuchte Steuerertrag betrifft Körperschaftsteuererstattungen aus dem Vorjahr. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende gerundete Verpflichtungen:
Weitere Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB sowie weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind, bestanden am Bilanzstichtag nicht. Angaben zu Organmitgliedern Im Geschäftsjahr 2012 waren Geschäftsführer der Gesellschaft: Herr Sven Voth, Köln Herr Dr. Olaf B. Ihde, Essen Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von EUR 37.942,56 auf neue Rechnung vorzutragen. Auf die Angabe der Bezüge wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Mitarbeiteranzahl Die durchschnittlich bei Snipes beschäftigte Mitarbeiter-Anzahl (umgerechnet auf Vollzeit-Kräfte) der beiden vergangenen Jahre stellt sich wie folgt dar:
Essen, 4. Februar 2013 Snipes GmbH Dr. Olaf B. Ihde Sven Voth Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.03.2013 festgestellt. BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Snipes GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 4. Februar 2013 Werner Sailer, Wirtschaftsprüfer |
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