Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 3092
Eingetragen
23.12.1999
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungBau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, die Herstellung, die Errichtung, der Vertrieb, die Installation, die Instandhaltung und die Wartung technischer Anlagen, Systeme und Komponenten, der Handel mit diesen Anlagen, Systemen und Komponenten sowie die Erbringung von Service- und sonstigen Dienstleistungen einschließlich technischer Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist tätig im Bereich der Umwelt-, Sicherheits- und der Entsorgungstechnik und in sonstigen technischen Bereichen.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Marcus Schmitt
seit 17.2.2021
Prokura
Ricarda Fleer
seit 5.10.2020
Vorstandsmitglied
Jan Dr. Regtmeier
seit 4.9.2020
Prokura
Carsten Menge
seit 23.6.2020
Prokura
Horst Rose
seit 11.10.2017
Vorstandsmitglied
Ansgar Jost
seit 4.12.2008
Prokura
Thomas Hoffmeister
seit 31.10.2003
Prokura
Vorsitzender des Vorstands

Konzern- und Jahresabschlüsse

Denios-AG

Bad Oeynhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die DENIOS AG ist eines der führenden Unternehmen für die Lagerung von Gefahrstoffen, betrieblichen Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Hohe Produktqualität, schneller Lieferservice und kompetente Beratung sind die Erfolgsfaktoren.

Das Geschäft wird organisatorisch in zwei Business Units betrieben. Die Business Units agieren selbständig, aber abgestimmt am Markt und sind mit allen Funktionen ausgestattet, die wesentlich für das Erreichen der jeweiligen Wachstums- und Profitabilitätsziele sind. Die Business Unit Catalogue Products vertreibt Standardprodukte über Katalog, per Online-Shop und über Wiederverkäufer. In der Business Unit Engineered Solutions werden eigenproduzierte Standardprodukte sowie Individuallösungen zur Gefahrstofflagerung mit verschiedener technischer Ausstattung wie Lufttechnik oder Thermotechnik angeboten. Diese Leistungen erfolgen durch DENIOS-Vertriebsingenieure, die auf die Bedürfnisse der Kunden angepasste, maßgeschneiderte Lösungen entwickeln.

Mit 16 Tochtergesellschaften in Europa, den USA, Mexiko, Kanada und in China ist die DENIOS AG international aktiv. Neben dem Hauptsitz in Bad Oeynhausen wird an sechs Standorten produziert. Globales Ziel ist es in allen stärker industrialisierten Ländern vertrieblich tätig zu sein und dies - wenn sinnvoll darstellbar - mit eigenen Gesellschaften oder Niederlassungen. Bei großen Transportdistanzen ist nach Markteinführung auch jeweils an eine lokale Produktion gedacht.

2. Forschung und Entwicklung

Wieder einmal gelang es der DENIOS AG, mit neuen, innovativen Entwicklungen bei seinen Produkten von sich reden zu machen. Im Zuge der konsequenten Fortführung der DENIOS-Digitalisierungsstrategie, entstanden im Berichtszeitraum weitere Produkt-Highlights, die bei den Kunden auf reges Interesse stießen. Besonders hervorzuheben ist hier eine echte Innovation im Bereich der Lagerung von explosionsgefährdenden Gefahrstoffen. Mit dem "Spill-Guard", wurde von den DENIOS-Ingenieuren erstmals ein Produkt geschaffen, das völlig autark und über viele Jahre hinweg, die gefürchteten Leckagen von nahezu allen flüssigen und zum Teil hoch aggressiven Gefahrstoffen, sicher detektieren kann. Das Gerät ist dabei klein, handlich und kann unter anderem auch als "Nachrüstprodukt" in vielfältigen industriellen Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Zukünftig wird es davon auch eine IoT (Internet of Things) Produktvariante geben, die dann den Anwender auch per App, über den Status seiner gelagerten Gefahrstoffe informiert, bzw. bei Gefahr alarmiert.

Die komplette entwicklungsseitige Überarbeitung des "Systemcontainers", einer der wichtigsten Produkte im Bereich der DENIOS-Raumsysteme, stellte in 2019 einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt dar. Zukünftig wird dieser "DENIOS-Top-Seller", nahezu vollständig aus intelligent konstruierten und im Laser-/ Kantverfahren hergestellten Stahlkomponenten hergestellt. Damit reiht sich auch der "Systemcontainer", in die Riege einer neuen Generation von DENIOS-Gefahrstofflagern ein.

Auch die systematische Produktpflege bei den Katalogprodukten wurde weiter aktiv vorangetrieben. So wurden unter anderem die Produktgruppen "PE-Fasswannen", "PE-Depots", "Densorb-Notfall-Sets" sowie die "Falcon-Sicherheitskannen", um viele neue und innovative Lösungen bereichert.

Im Ergebnis behauptete DENIOS auch in diesem Jahr seine herausragende Stellung am Markt bei der Gefahrstofflagerung, durch die Entwicklung vielfältiger, intelligenter und kundenorientierter Produkte.

Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf des Unternehmens

Die DENIOS AG konnte im Auftragseingang als auch im Umsatz leicht wachsen. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2019 lag mit EUR 13,0 Mio um EUR 0,8 Mio über dem Vorjahresniveau (EUR 12,2 Mio). Durch das Wachstum verbunden mit Prozessoptimierungen und Kostendisziplin konnte auch das operative Betriebsergebnis (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern und Beteiligungsergebnis) deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Vorstand steuert die Gesellschaft im Wesentlichen anhand des Auftragseingangs, der Umsatzerlöse und des operativen Betriebsergebnisses. Dabei handelt es sich um Kennzahlen, die zur internen Steuerung genutzt werde und gleichzeitig die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.

Der Auftragseingang der DENIOS AG betrug für das Geschäftsjahr 2019 EUR 88,8 Mio, dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von EUR 3,3 Mio oder 3,8 % und entspricht etwa dem im Vorjahr für 2019 prognostizierten Wachstum.

Der Auftragseingang der Business Unit Engineered Solutions stieg dabei gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,9 Mio (+2,9 %), die Business Unit Catalogue Products erzielte ein Wachstum von EUR 0,7 Mio (+1,3 %).

Der Umsatz der DENIOS AG beträgt für das Geschäftsjahr 2019 EUR 89,0 Mio, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von EUR 2,8 Mio oder 3,3 % entspricht. Somit wurde das im Vorjahr für 2019 prognostizierte Umsatzwachstum erreicht.

Verteilt auf die Business Units ergab sich bei Catalogue Products ein Wachstum von 1,5 %, bei der Engineered Solutions von 5,4 %.

Im Berichtsjahr wurde ein operatives Betriebsergebnis in Höhe von EUR 4,6 Mio erzielt (i. Vj. EUR 3,3 Mio). Die Abschreibung einer Forderung gegen die Tochtergesellschaft in UK in Höhe von EUR 0,2 Mio war im Berichtsjahr als Sondereffekt zu verzeichnen.

3. Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % auf 400. Zum 31. Dezember 2019 waren in der DENIOS AG 404 (i. Vj. 400) Mitarbeiter beschäftigt.

Die Weiterbildung der Mitarbeiter durch Seminare für relevante Fachthemen ihres Arbeitsgebietes und Themen aus den Bereichen Führung, Kommunikation und Sprachen wurde im Berichtsjahr wie bereits in den Vorjahren fortgeführt.

4. Qualitäts- und Umwelt- und Energiemanagement

Das in der DENIOS AG integrierte Managementsystem ist integraler Bestandteil der Prozesssteuerung und berücksichtigt alle Kriterien und Anforderungen der Normen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001.

Durch interne System- und Prozessaudits wird die Wirksamkeit des Systems ständig überwacht, mit dem Ziel den Reifegrad weiterhin zu erhöhen. Die ermittelten Kennzahlen und Verbesserungspotenziale werden fortlaufend an den Vorstand berichtet und bilden einen wesentlichen Bestandteil der Managementbewertung.

Im Jahresrhythmus erfolgt die externe Überprüfung unserer internationalen Standards durch die akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft SGS, die festgestellten Verbesserungspotenziale werden anschließend mit höchster Priorität bearbeitet und abgestellt. Weitere Hinweise werden in den DENIOS-Maßnahmenplan integriert und fließen in unsere kontinuierlichen Verbesserungsaktivitäten ein. Geeignete Managementmethoden sind an allen Stellen im Unternehmen eingeführt und finden entsprechende Anwendung. Professionelles Gesetzes-Know-how und Engineering-Kompetenz zeichnen uns darüber hinaus seit jeher aus.

Einen weiteren Nachweis unserer Leistungsfähigkeit findet sich in der Zertifizierung nach EN 1090 mit der u. a. Nachweise zur Beherrschung von Schweißverfahren, Prüfmethoden und zur Fertigungskontrolle erbracht wurden. Ausschließlich Unternehmen mit dieser Expertise dürfen tragende Bauteile aus Stahl und Aluminium für Gebäude in den Verkehr bringen.

Als Unternehmen, dessen Unternehmenszweck stark mit dem Umweltschutz und dem Erfüllen von Normen, Gesetzen und Richtlinien zusammenhängt, haben wir im Vorjahr erstmals einen Bericht zur Nachhaltigkeit unseres Unternehmens erstellt und diesen extern prüfen lassen.

Dieser Nachhaltigkeitsbericht wird in seiner neuen Fassung bis Mitte 2020 erneut veröffentlicht.

5. Investitionen

Die Sachinvestitionen lagen im Berichtsjahr mit rd. EUR 3,5 Mio unter dem Vorjahresniveau (EUR 4,7 Mio). Die mit Abstand größte Einzelinvestition betraf die letzten Arbeiten (EUR 0,4 Mio) am Hallenneubau im Logistikzentrum Löhne, welcher bereits am Berichtsjahresbeginn als Anlage in Bau mit EUR 1,9 Mio bilanziert war und im Berichtsjahr fertiggestellt wurde. Dazu kamen Finanzinvestitionen in Höhe von EUR 0,8 Mio. Diese betreffen die Erhöhung der Ausleihung an die Tochtergesellschaft in USA (EUR 0,5 Mio) sowie eine Stammkapitalzahlung für die neu gegründete chinesische Tochtergesellschaft in Changzhou (EUR 0,3 Mio). Im Berichtsjahr gab es aber auch Rückzahlungen von Ausleihungen durch die Tochtergesellschaft (EUR 1,6 Mio) sowie durch eine Kapitalherabsetzung bei der schwedischen Tochtergesellschaft (EUR 0,5 Mio).

6. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 1,4 Mio auf jetzt EUR 62,0 Mio. Auf der Aktivseite reduzierte sich das Anlagevermögen um EUR 0,6 Mio, die Guthaben bei Kreditinstituten stiegen um EUR 1,4 Mio und die Forderungen stiegen um EUR 0,6 Mio. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus dem erzieltem Jahresüberschuss von EUR 4,6 Mio, abzüglich einer Ausschüttung von EUR 1,0 Mio im Berichtsjahr, einem Anstieg der Rückstellungen um EUR 0,5 Mio. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,6 Mio.

Unter Einbeziehung des ausgewiesenen Bilanzgewinns und der Rücklagen ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 61,0 % (i. Vj. 56,5 %) der Bilanzsumme. Der Anlagendeckungsgrad (Eigenkapital im Verhältnis zum Anlagevermögen) erhöhte sich von 92,2 % im Vorjahr auf jetzt 103,5 %.

7. Ertragslage

Aufgrund des gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegenen Umsatzes bei gleichzeitig sogar leicht geringeren Material- und Dienstleistungsaufwand erhöhte sich das operative Betriebsergebnis vor Ertragsteuern und vor Beteiligungsergebnis auf EUR 4,6 Mio, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 39 % entspricht. Mithin wurde das im Vorjahr für 2019 prognostizierte operative Betriebsergebnis vor Ertragsteuern und vor Beteiligungsergebnis von über EUR 3,5 Mio deutlich übertroffen. Hieraus ergibt sich eine Umsatzrendite von 5,2 % gegenüber 3,9 % im Vorjahr. Dabei handelt es sich um Zahlen, die zur internen Steuerung genutzt werde und die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.

Das Geschäftsergebnis (Jahresüberschuss) hat sich mit EUR 4,6 Mio gegenüber dem Vorjahr um 34,2 % erhöht. Darin sind Beteiligungserträge in Höhe von EUR 1,7 Mio (i. Vj. EUR 1,6 Mio) enthalten.

8. Finanzlage

Mit dem operativen Cashflow in Höhe von EUR 7,1 Mio (i. Vj. EUR 6,7 Mio) konnte der Cashflow (Zahlungsabfluss) für die Investitionen des Berichtsjahres in Höhe von EUR 4,7 Mio mehr als vollständig abgedeckt werden.

Der operative Cashflow setzt sich zusammen aus dem Jahresüberschuss ohne Zuschreibungen bei den Finanzanlagen plus Abschreibungen sowie Veränderungen der Rückstellungen und der latenten Steuern. Die Kontokorrentkreditlinien der Banken waren unterjährig jederzeit in ausreichendem Maße vorhanden, um kurzfristige Liquiditätsschwankungen auszugleichen.

9. Gesamtaussage

Das Berichtsjahr war gekennzeichnet durch eine wieder sehr erfolgreiche Bearbeitung des Marktes, welches sich in einem Wachstum von Auftragseingang und Umsatz niederschlug. Aufgrund besserer Ablaufprozesse und insbesondere Produktportfoliooptimierungen konnten die Materialkosten so gesenkt werden, dass sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr massiv verbesserte.

B. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Der DENIOS Frühjahrskatalog wurde wie üblich in den ersten Tagen des neuen Geschäftsjahres den Kunden zur Verfügung gestellt. In nahezu allen europäischen Ländern liegt somit ein aktueller Katalog den Kunden vor. Die positive Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung des Vorjahres hat sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 nicht fortgesetzt und wurde dann im April stark negativ durch Auswirkungen der Corona-Krise beeinflusst. Beide Werte liegen kumuliert per Ende April rd. 10 % unter dem Vorjahresniveau. In Anbetracht der sich abzeichnenden Rezession in Deutschland und Europa werden unsere ursprünglich geplanten Umsatz- und Ergebnisziele 2020 nicht mehr erreichbar sein. Unsere derzeitige Prognose basiert auf der Einschätzung eines sich im Laufe des Jahres tendenziell normalisierenden Wirtschaftsgeschehens.

Für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir einen prozentualen Rückgang des Auftragseingangs und des Umsatzes im mittleren einstelligen Bereich gegenüber dem Vorjahr. Durch strikte Kostendisziplin und Nutzung von Instrumenten wie Kurzarbeit erwarten wir ein geringes positives Betriebsergebnis vor Ertragsteuern.

2. Chancen- und Risikobericht

Die Themenfelder Umweltschutz und Arbeitsschutz haben sich dauerhaft in der Denkweise von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung im gesamteuropäischen Markt, in Nordamerika und inzwischen auch in Teilen Asiens verankert und stellen eine große Chance für DENIOS dar. Dieses Umweltbewusstsein entwickelt sich ausgehend von den primären Branchenbereichen auch sukzessive über neue Industrieformen in zunächst sekundäre Zielgruppen weiter, sodass DENIOS zuversichtlich in die Zukunft blicken kann und stetig neue Kundengruppen gewinnt.

Dabei werden Produktprogramm, Services und Dienstleistungen permanent in Bezug auf deren Leistungsfähigkeit hinterfragt und weiterentwickelt. Den Mittelpunkt bilden die Kernkompetenzen der Unternehmensgruppe, auf deren Basis jegliche produktseitige, vertriebliche und marketingtechnische Aktivitäten mit hohem Grad an Innovation aufgesetzt und international ausgerollt werden.

Zentral organisierte und modernste IT-Systeme, wie z. B. ERP, CRM-, PIM- und E-Shop-Systeme bieten die Möglichkeit Prozesse von der Kundenanfrage über die Planung und Fertigung bis hin zur Auslieferung ohne Prozessbrüche international abzubilden. So können zukunftsorientierte Projekte im Rahmen der Digitalisierung ziel- und kundenorientiert und darüber hinaus schnell umgesetzt werden. Daneben wird die im Berichtsjahr erfolgte Neu- und Weiterentwicklung von Produkten einen positiven Beitrag leisten und auch im Bereich der Dienstleistungen können wir als Hersteller weitere Potenziale ausschöpfen.

Gegenüber seinen Kunden agiert DENIOS mit Multi-Channel-Marketing-Mix und beratungsstarkem Vertrieb. Die DENIOS Kataloge umfassen ca. 850 Seiten mit rd. 12.000 Produkten wovon im Berichtsjahr ca. 2.700 Produkte aktualisiert wurden. Der E-Shop wurde inhaltlich und funktional deutlich erweitert und beinhaltet jetzt rd. 13.100 Produkte. Auf zahlreichen Plattformen/Providern bietet DENIOS international e-procurement Lösungen und versorgt damit Großkunden und Key-Accounts mit Produkten und Lösungen mittels elektronischer Kataloge. In der Business Unit Engineered Solutions wurden im Berichtsjahr insbesondere die Themen Service - hier Reparaturen, Ersatzteile und Wartungen - und Zubehör im Markt forciert. Dabei geht es um eine gesteigerte Differenzierung und Ausweitung des Nutzenportfolios. Zudem gibt es positive Verbindungen dieser beiden Themen sowie auch die Perspektive einer europäischen Ausweitung.

Innerhalb beider Business-Units unterscheidet DENIOS seine Kunden in Endkunden, Key-Account-Kunden und Reseller und gewährleistet so die gewünschte Beratungsqualität und Kontaktfrequenz. Auf Basis einer Kundendatenbank, intensiver Kundenanalysen und regelmäßigen Befragungen, entstehen Marketing- und Vertriebsaktivitäten als Schlüsselfaktor für den zukünftigen Erfolg.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die abzeichnende Rezession durch die aktuelle Corona-Krise sowie die Finanzmärkte weiter entwickeln werden. Die Rezession stellt ohne Frage das potenziell größte Risiko für DENIOS dar. Neben einem operativen Umsatzrückgang könnten sich in der Rezession auch Abschreibungen auf Anteile an Tochtergesellschaften negativ auf das Ergebnis auswirken. Durch stetiges zeitnahes Monitoring der Situation und diverser Kennzahlen werden wir versuchen stets angemessen auf neue Situationen zu reagieren mit dem klaren Ziel Erträge und Aufwendungen in sinnvoller, wirtschaftlicher Relation zu halten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bislang eher eine Ausnahme und stellen daher ein geringes Risiko dar. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Durch die weiterhin volatilen Währungskurse diverser Länder, in die DENIOS Waren expotiert, bestehen grundsätzlich Währungskursrisiken, die allerdings wegen durchgeführter Währungsgeschäfte nur noch bedingt zum Tragen kommen können und ein mittleres Risiko darstellen.

3. Sonstiges

Gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG erfolgt im Anhang eine Angabe zu eigenen Aktien.

4. Zusammenfassung

Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir aufgrund unserer Ausrichtung, unserer internen Überwachungs- und Steuerungsinstrumente und unserer stabilen Marktposition die Risikolage bewältigen und die Chancen nutzen können.

Bestands- oder existenzgefährdende Risiken sind nach aktueller und vorsichtiger Beurteilung nicht erkennbar. Natürlich muss die weitere Entwicklung genau beobachtet werden und gegebenenfalls müssen zeitnah auch konsequente Maßnahmen zur Absicherung des Unternehmens eingeleitet werden.

C. Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichtes

Nach den Umständen, die uns jeweils in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte wahrgenommen wurden, hat die DENIOS Aktiengesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen gemäß § 312 Abs. 1 Satz 2 AktG lagen im Berichtsjahr nicht vor. Bad Oeynhausen, den 13. Mai 2020

 

Bad Oeynhausen, den 13. Mai 2020

Helmut Dennig, Vorstand

Horst Rose, Vorstand

Ulrich Lange, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 36.519.514,58 37.109.824,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.312.473,46 1.560.882,95
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.312.473,46 1.560.882,95
II. Sachanlagen 25.949.429,79 24.999.625,73
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.939.235,15 18.126.059,45
2. technische Anlagen und Maschinen 1.585.714,69 1.669.750,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.145.628,06 3.114.626,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.278.851,89 2.089.189,35
III. Finanzanlagen 9.257.611,33 10.549.316,26
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.036.880,29 8.241.555,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.197.831,64 2.284.861,11
3. Beteiligungen 22.899,40 22.899,40
B. Umlaufvermögen 24.919.598,97 22.890.449,06
I. Vorräte 9.572.100,97 9.494.873,89
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.537.134,40 2.982.911,97
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.920.410,25 1.737.353,40
a. unfertige Erzeugnisse 1.920.410,25 1.737.353,40
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.114.556,32 4.468.778,39
4. geleistete Anzahlungen 0,00 305.830,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.464.399,33 10.900.363,26
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.382.320,88 6.484.063,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.214.717,14 3.572.628,09
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 132.960,08 232.381,46
4. sonstige Vermögensgegenstände 734.401,23 611.290,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.883.098,67 2.495.211,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 292.719,19 345.877,45
D. Aktive latente Steuern 229.872,00 207.839,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 23.513,00 26.248,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 61.985.217,74 60.580.238,45

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 37.780.884,50 34.210.626,24
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 1.800.000,00 1.800.000,00
II. Kapitalrücklage 30.253,02 30.253,02
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 1.082.034,50 1.082.034,50
IV. Bilanzgewinn 34.868.596,98 31.298.338,72
B. Rückstellungen 4.044.130,82 3.587.165,22
C. Verbindlichkeiten 20.160.202,42 22.782.446,99
Bilanzsumme, Summe Passiva 61.985.217,74 60.580.238,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) 4.579.988,86 3.155.042,34
a) Rohergebnis 47.896.231,63 44.417.207,73
Gesamtleistung (GKV) 89.181.063,90 86.942.070,03
Umsatzerlöse 89.049.832,02 86.245.435,96
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 131.231,88 696.634,07
sonstige betriebliche Erträge 935.687,07 900.329,29
Materialaufwand 42.220.519,34 43.425.191,59
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 41.430.897,13 42.670.924,24
Aufwendungen für bezogene Leistungen 789.622,21 754.267,35
b) Personalaufwand 23.621.705,50 21.889.475,98
Löhne und Gehälter 20.022.555,49 18.604.667,67
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.599.150,01 3.284.808,31
c) Abschreibungen 3.060.944,01 2.968.247,75
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.060.944,01 2.968.247,75
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 16.633.593,26 16.404.441,66
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 1.532.551,74 1.409.825,41
a) Erträge aus Beteiligungen 1.683.518,78 1.636.722,19
davon aus verbundenen Unternehmen 1.683.518,78 1.636.722,19
b) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 65.311,04 48.481,06
von nicht verbundenen Unternehmen 65.311,04 48.481,06
c) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.055,00 0,00
d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 222.333,08 275.377,84
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.112.540,60 4.564.867,75
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.450.760,28 1.074.351,78
5. sonstige Steuern 91.522,06 85.482,40
6. Jahresüberschuss 4.570.258,26 3.405.033,57

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
6. Jahresüberschuss 4.570.258,26 3.405.033,57
7. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 31.298.338,72 28.893.305,15
8. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 1.000.000,00 1.000.000,00
9. Bilanzgewinn 34.868.596,98 31.298.338,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

DENIOS Aktiengesellschaft, Bad Oeynhausen

1. Allgemeine Angaben

Die DENIOS Aktiengesellschaft ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen unter der Nummer HRB 3092 eingetragen

Der Jahresabschluss ist nach den geltenden handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt. Es handelt sich gemäß § 267 Abs. 3 HGB um eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist - unverändert gegenüber dem Vorjahr - in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und grundsätzlich planmäßig über drei bis fünf Jahre abgeschrieben.

2.2 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten, der Abschreibungen auf die Produktionsanlagen und der Kosten der herstellungsbezogenen allgemeinen Verwaltung.

Auf Zugänge von abnutzbaren Anlagegütern werden im Zugangsjahr Abschreibungen zeitanteilig nach vollen Monaten verrechnet.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

2.3 Finanzanlagen

Die Anschaffungskosten für die Beteiligungen an den Gesellschaften DENIOS SRL/Italien, DENIOS B.V./Niederlande, DENIOS GmbH/Österreich, DENIOS s.r.o./Tschechien, DENIOS S.A.R.L./Frankreich, DENIOS Ltd./Großbritannien, DENIOS AB/Schweden, DENIOS AG/Schweiz, DENIOS SL/Spanien, DENIOS ApS/Dänemark, DENIOS Sp. z o.o./Polen, DENIOS Investments Inc./USA, Taicang DENIOS Environmental Protection Equipment Co. Ltd./China sowie DENIOS Envionmental Protection and Work Safety (Changzhou) Co, Ltd./China wurden mit dem jeweiligen Kurs im Anschaffungszeitpunkt aktiviert.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Ausleihungen werden zum Nennwert oder zum niedrigeren Wert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, bewertet.

2.4 Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden körperlich aufgenommen und zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Werten gemäß § 253 Abs. 4 HGB angesetzt.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden fortgeschriebene durchschnittliche Anschaffungskosten zugrunde gelegt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital sind nicht Bestandteil der Herstellungskosten.

Bei der Bewertung der Vorräte wurde wie im Vorjahr ein pauschaler Abschlag vorgenommen bzw. die Wertberichtigung entsprechend der aktuellen Situation angepasst.

Der pauschale Abschlag für Vorräte erfolgte in den folgenden drei Abstufungen:

- Vorräte, deren Bestand gemäß Verbrauch der letzten 24 Monate einer Reichweite von mehr als einem Jahr entspricht, sind um 25 % abgewertet.

- Vorräte, deren Bestand gemäß Verbrauch der letzten 24 Monate einer Reichweite von mehr als fünf Jahren entspricht, sind um 50 % abgewertet.

- Vorräte, die in den letzten 24 Monaten vor dem Bilanzstichtag keine Entnahmen hatten, sind um 80 % abgewertet.

- Vorräte, die im Dezember des Geschäftsjahres beschafft wurden und die Einkaufsmenge 10 % des Bestandes übersteigt sind von der Abwertung ausgeschlossen.

Zusätzlich wurde eine verlustfreie Bewertung durchgeführt. Hieraus resultiert eine Wertberichtigung um TEUR 25.

Der Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegen grundsätzlich die Nennwerte zugrunde. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Das latente Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie das Zinsrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Diese wurde im Berichtsjahr unverändert mit 1,0 % angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuell ermittelte Abschläge berücksichtigt.

Die Bewertung der unverzinslichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Tochtergesellschaft DENIOS Ltd./Großbritannien und DENIOS Investments Inc./USA erfolgen zum Barwert. Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinsfuß von 5,5 % sowie der Annahme konstanter Rückzahlungsbeträge pro Jahr bei einer Laufzeit von drei Jahren.

2.5 Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält, wie im Vorjahr, keine Disagiobeträge.

2.6 Latente Steuern

Aktive latente Steuern werden in der Höhe angesetzt, in der sie in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich zu Steuerentlastungen führen. Aktive und passive latente Steuern werden, soweit wie möglich, verrechnet.

2.7 Rückstellungen

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der Berücksichtigung von unternehmensindividuell bestimmter Fluktuationsrate und erwarteter Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen ermittelt. Die Zinssätze entsprechen den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB, entsprechend der Vereinfachungsregelung für eine mittlere Restlaufzeit von 15 Jahren.

Vermögensgegenstände, die die Voraussetzungen als Planvermögen zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen erfüllen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und sind mit der jeweiligen individuellen Verpflichtung verrechnet worden.

2.8 Währungsumrechnung

Die Fakturierung von Warenlieferungen erfolgt bei den Kunden DENIOS Ltd./Großbritannien, DENIOS AG/Schweiz, DENIOS AB/Schweden, DENIOS Sp. z o. o./Polen und DENIOS s.r.o./Tschechien in Landeswährung. Bei allen anderen Kunden wird ausschließlich in Euro fakturiert. Valutaforderungen sind zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Valutaverbindlichkeiten sind ebenfalls zu diesem Kurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder wenig wird gemäß § 256a HGB vom Anschaffungs- und Realisationsprinzip abstrahiert.

3 Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

3.1 Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ersichtlich.

3.1.1 Finanzanlagen

Unternehmen, an denen die DENIOS AG unmittelbar mehr als 20 % der Anteile hält, sind:

Name/Firma Währung Anteile am Kapital Eigenkapital 31.12.2019 Ergebnis des Geschäftsjahres 2019
DENIOS GmbH Eugendorf/Österreich EUR 100 % 701.139 363.564
DENIOS AG Wettingen/Schweiz EUR 100 % 993.264 412.310
DENIOS s.r.o. Strakonice/Tschechien EUR 100 % 7.463.456 817.277
DENIOS ApS Fredericia/Dänemark EUR 100 % 134.466 -93.091
DENIOS SL Zaragossa/Spanien EUR 100 % 732.715 163.955
DENIOS S.A.R.L. Nassandres/Frankreich EUR 100 % 4.609.956 4.514
DENIOS B.V. Alphen a/d Rijn/Niederlande EUR 50 % 1.761.157 677.361
DENIOS SRL Isola del Cantone/Italien EUR 100 % 1.442.290 220.362
DENIOS Sp. z o.o. Michalowice/Polen EUR 100 % 314.906 127.306
DENIOS AB Jönköping/Schweden EUR 100 % 612.169 221.456
DENIOS Ltd. Newport/Großbritannien EUR 100 % -19.326 -440.517
DENIOS Investments Inc.[1] Louisville, Kentucky/USA EUR 100 % 1.251.021 -1.416.636
DENIOS Direct GmbH Bad Oeynhausen EUR 100 % 436.037 119.664
Purima GmbH & Co. KG Porta Westfalica EUR 51 % 1.934.117 201.301
Taicang DENIOS Environmental Protection Equipment Co. Ltd., Taicang/China EUR 100 % 434.102 37.421
DENIOS Environmental Protection and Work Safety (Changzhou) Co, Ltd./ China EUR 100 % 144.170 -114.378

(1) Die unter DENIOS Investments Inc. ausgewiesenen Werte beinhalten auch die Gesellschaft in Mexiko und in Kanada, die beite Tochtergesellschaften der DENIOS Investments Inc./USA sind.

Die Abschreibungen auf Beteiligungsbuchwerte haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Name/Firma Gesamtbetrag 31.12.2018
TEUR
Veränderung 2019
TEUR
Gesamtbetrag 31.12.2019
TEUR
DENIOS Ltd./Großbritannien 1.200 0 1.200

Die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Name/Firma Gesamtbetrag 31.12.2018
TEUR
Veränderung 2019
TEUR
Gesamtbetrag 31.12.2019
TEUR
DENIOS Ltd./Großbritannien 203 0 203
DENIOS SRL/Italien 600 -300 300
DENIOS s.r.o./Tschechische Republik 1.200 -1.200 0
Taicang DENIOS Environmental Protection Equipment Co. Ltd./China 112 -112 0
DENIOS Investment Inc, Kentucky/USA 170 525 695
2.285 -1.087 1.198

3.1.2 Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren fast vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

3.1.3 Aktive latente Steuern

Der Betrag der aktivierten latenten Steuern (TEUR 230) sowie der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (TEUR 24) ist nicht ausschüttungsfähig i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB.

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Sach- und Finanzanlagevermögen, in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, in den Pensionsrückstellungen sowie in den Rückstellungen für Jubiläen und Drohverlustrückstellungen.

Sie werden mit einem Körperschaftsteuersatz (inklusive Solidaritätszuschlag) von 15,8 % sowie mit einem Gewerbesteuersatz von 15,1 % bewertet.

Aus unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz zum 31. Dezember 2019 hat sich eine Erhöhung der aktiven latenten Steuern um TEUR 22 ergeben, die erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurde.

3.1.4 Eigenkapital

Das im Berichtsjahr unveränderte Grundkapital der Gesellschaft von TEUR 2.000 ist in 1.000.000 Stückaktien unterteilt. Die in 2005 erworbenen eigenen Anteile bestehen aus 100.000 Stückaktien mit einem Nennbetrag von TEUR 200; dies entspricht 10 % des gezeichneten Kapitals.

Die Kapitalrücklage betrifft unverändert ein Agio in Höhe von TEUR 30.

Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der Anpassung an die Rechnungslegungsvorschriften des BilMoG. Der Betrag von TEUR 512 resultiert aus dem erstmaligen Ansatz von latenten Steuern (TEUR 298), der Verminderung der Pensionsrückstellungen um TEUR 12 sowie der Archivierungsrückstellungen um TEUR 2. TEUR 200 entsprechen einer Rücklage wegen eigener Anteile und stellen den Gegenposten zur passivischen Absetzung des Nennbetrags der eigenen Anteile vom gezeichneten Kapital dar.

3.1.5 Rückstellungen

Der Bewertung der Pensionsrückstellungen lagen folgende Prämissen zugrunde:

- (durchschnittlicher) Zinssatz: 2,71 %
- Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen: 0,00 %
- Erwartete Inflationsrate/Rententrend: 0,00 %

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 688. Er wird mit zum Zeitwert bewerteten Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 296 verrechnet, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen. In der Höhe, in der die Vermögensgegenstände den Erfüllungsbetrag der Rückstellungen übersteigen, wird ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (TEUR 24) ausgewiesen. Zinserträge in Höhe von TEUR 13 aus den verrechneten Vermögensgegenständen wurden mit Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 19 verrechnet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen den Wertansätzen bei Verwendung des Zinssatzes auf Basis eines 10-Jahres-Durchschnitts und Verwendung eines Zinssatzes auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnitts beträgt TEUR 72. Nach Berücksichtigung von latenten Steuern ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 50 (i. Vj. TEUR 56), welcher nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um der Höhe nach ungewisse Schulden aufgrund von am Bilanzstichtag noch ausstehenden Personalaufwendungen, Gewährleistungsrisiken sowie Abrechnungen. TEUR 1.097 (i. Vj. TEUR 1.349) entfallen dabei auf Rückstellungen aus dem Personalbereich für Tantieme- und Bonuszahlungen, Jubiläen, Urlaub und Überstunden.

Die Rückstellung für Gewährleistungsrisiken wurde wie im Vorjahr mit pauschal 0,5 % der garantiebehafteten Umsatzerlöse dotiert. Als garantiebehaftete Umsatzerlöse gelten die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres ohne Handelswarenumsätze, Transport- und Verpackungserlöse. Zusammen mit individuell berücksichtigten Garantiefällen beträgt die Gewährleistungsrückstellung TEUR 177 (i. Vj. TEUR 168).

Für weitere Erläuterungen zu Drohverlustrückstellungen wird auf Punkt 4.2 verwiesen.

3.1.6 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar[2]:

Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.833 2.878 10.366 1.589
(16.972) (3.425) (10.683) (2.863)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 714 714 0 0
(430) (430) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.621 1.621 0 0
(2.288) (2.288) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.767 967 800 0
(2.194) (1.394) (800) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.225 1.225 0 0
(899) (899) (0) (0)
20.160 7.405 11.166 1.589
(Vorjahr 22.782 8.436 11.483 2.863)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 8,9 Mio sind durch Grundpfandrechte besichert.

(2) Die Klammerwerte beziehen sich auf die Vorjahresangaben

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 784 aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 183 aus abzuführenden Steuern und in Höhe von TEUR 800 aus einem Darlehen der Dennig Capital Partner GmbH (Mehrheitsaktionär der DENIOS AG).

3.2 Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 89,0 Mio unterteilen sich regional wie folgt:

- Inlandsumsätze EUR 59,7 Mio
- Auslandsumsätze EUR 29,3 Mio

Periodenfremde Erträge sind insgesamt in Höhe von TEUR 158 (i. Vj. TEUR 253), davon TEUR 17 (i. Vj. TEUR 2) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, angefallen; periodenfremde Aufwendungen gab es in Höhe von TEUR 55 (i. Vj. TEUR 4).

1 Sonstige Angaben

4.1 Haftungsverhältnisse

Die DENIOS AG bzw. ihre Rechtsvorgängerin hat für folgende verbundene Unternehmen nachstehende Erklärungen abgegeben, dabei wird das jeweilige Risiko einer Inanspruchnahme aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Tochtergesellschaften derzeit als gering eingeschätzt.

DENIOS Ltd./Großbritannien

Es besteht eine Bürgschaft gegenüber der Firma Corus UK Ltd. (Stahllieferant, Firma zwischenzeitlich auf TATA geändert) für Lieferantenkredite an DENIOS Ltd. bis zu einer Höhe von 100.000 britische Pfund. Zum 31. Dezember 2019 valutieren keine Verbindlichkeiten. Eine weitere Bürgschaft existiert gegenüber der Brockstock Ltd. (Stahllieferant, Firma zwischenzeitlich auf CMT geändert) für Lieferantenkredite an DENIOS Ltd. ohne Limit. Zum 31. Dezember 2019 valutieren auch hier keine Verbindlichkeiten. Außerdem gibt es noch eine Bürgschaft gegenüber der Fa. Aviva für Versicherungsdienstleistungen auch ohne Limit. Zum 31. Dezember 2019 valutieren auch hier keine Verbindlichkeiten.

Mit Schreiben vom 28. Januar 2020 hat DENIOS AG eine Patronatserklärung für alle Verbindlichkeiten der DENIOS Ltd./Großbritannien abgegeben.

DENIOS Investments Inc./USA:

Rangrücktrittserklärung gegenüber der PNC Bank National Association, Louisville/USA (PNC Bank), für alle Ausleihungen und sonstige Forderungen an DENIOS Investments Inc./USA zur Sicherung eines seitens der PNC Bank an DENIOS Industrial LLC/USA gegebenen Darlehens. Zum 31. Dezember 2019 bestanden Ausleihungen an DENIOS Investments Inc./USA in Höhe von TEUR 695 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 362.

DENIOS Direct GmbH:

Die DENIOS AG hat gegenüber der Mohn Media Mohndruck GmbH eine Bürgschaft für Lieferantenkredite an DENIOS Direct GmbH in Höhe von bis zu TEUR 1.500 übernommen, Laufzeit bis 15. Februar 2022. Zum 31. Dezember 2019 valutieren hier Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 909.

4.2 Devisentermin- und Zinssicherungsgeschäfte

Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist die DENIOS AG Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Zum Bilanzstichtag bestehen Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von (Ankauf) USD 1,2 Mio und CZK 86,7 Mio sowie (Verkauf) CHF 3,3 Mio, SEK 8,0 Mio und PLN 0,8 Mio. Der Marktwert der Devisentermingeschäfte mit positivem Wert beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 72. Für Einzelgeschäfte mit negativem Wert ist eine Drohverlustrückstellung von TEUR 46 unter den sonstigen Rückstellungen bilanziert. Es wurden keine Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet.

Zinssicherungsgeschäfte bestehen zum Bilanzstichtag keine.

4.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2019 besteht ein langfristiger Mietvertrag mit einer Mindestlaufzeit bis 31. Juli 2023. Daraus resultieren jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 36. Aus weiteren langfristigen Verträgen, die zum Stichtag bestehen, resultieren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.618 für das Folgejahr.

4.4 Abschlussprüferhonorar

Bezüglich der Angabe der Abschlussprüferhonorare gemäß § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf den Anhang im Konzernabschluss.

4.5 Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 176 (i. Vj. 178) Lohnempfänger sowie 224 (i. Vj. 201) Angestellte beschäftigt. In diesen Zahlen sind durchschnittlich Auszubildende 23 (i. Vj. 21) enthalten.

4.6 Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung.

Mitglieder des Vorstands sind zum Geschäftsjahresende

- Herr Dipl.-Ing. Helmut Dennig, Vorstandsvorsitzender, Minden,

- Herr Horst Rose, Vorstand Catalogue Products, Enger,

- Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Ulrich Lange, Vorstand Engineered Solutions, Lippstadt,

Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Berichtsjahr

- Herr Dr. Daniel Gutting, Burgrieden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Peter Hahn GmbH.

- Vorsitzender -,

- Herr Siegfried Horn, Straubenhardt, CEO der E.M. Group Holding AG

- Stellvertreter -,

- Herr Ralf Lagerbauer, Künzelsau, Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe und Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Die Amtszeit des neuen Aufsichtsrats endet mit der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Vorstands für das zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr beschließt.

Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrates unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB, da sich bei Angabe des Gesamtbetrages die Höhe der Bezüge eines einzelnen Mitglieds der betreffenden Organe in ihrer Größenordnung annähernd verlässlich schätzen lässt.

4.7 Konzernabschluss

Mutterunternehmen der DENIOS Aktiengesellschaft ist die Dennig Capital Partner GmbH, Minden, die einen nach § 291 Abs. 1 HGB befreienden Konzernabschluss und -lagebericht auf den 31. Dezember 2019 aufstellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen wird.

4.8 Nachtragsbericht

Aus der Corona-Pandemie ergeben sich Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Da erst die sprunghafte Ausweitung der Infektionen zu den aktuellen wirtschaftlichen Auswirkungen geführt hat (bspw. Schließung von Betrieben und dadurch bedingte Beeinträchtigungen von Liefer- und Absatzprozessen) und diese Ausweitung erst ab dem Januar 2020 aufgetreten ist, ist das Auftreten des Coronavirus als weltweite Gefahr als wertbegründend einzustufen und dementsprechend die bilanziellen Konsequenzen sich erst im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 niederschlagen.

Die positive Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung des Vorjahres hat sich bei der DENIOS AG im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 nicht fortgesetzt und wurde dann im April stark negativ durch Auswirkungen der Corona-Krise beeinflusst. Es bleibt abzuwarten, wie sich die abzeichnende Rezession durch die aktuelle Corona-Krise sowie die Finanzmärkte weiter entwickeln werden. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Lagebericht.

4.9 Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinnes 2019

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 34.868.596,98 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Oeynhausen, den 13. Mai 2020

Helmut Dennig, Vorstand

Horst Rose, Vorstand

Ulrich Lange, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019

an die Hauptversammlung der DENIOS Aktiengesellschaft

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der Gesellschaft während des Geschäftsjahres laufend überwacht. Er wurde regelmäßig und im erforderlichen Umfang vom Vorstand mündlich und schriftlich über die Geschäftsentwicklung sowie über wesentliche Vorgänge unterrichtet.

Dem Aufsichtsrat lagen der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Vorschlag für die Ergebnisverwendung, der Bericht des Vorstandes zu verbundenen Unternehmen sowie die Prüfungsberichte der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, vor. Der Abschlussprüfer war bei der Beratung hierüber im Aufsichtsrat anwesend, berichtete ausführlich über den Verlauf sowie über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Die Unterlagen wurden eingehend diskutiert.

Die gem. § 316/317 HGB vorgeschriebene Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht sowie die gem. § 313 AktG vorgeschriebene Prüfung des Berichtes des Vorstandes zu verbundenen Unternehmen wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, vorgenommen. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Abschlussprüfer erteilte sowohl für den Bericht zu verbundenen Unternehmen als auch für den Jahresabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes ohne Einwendungen zu und billigt den Jahresabschluss. Der Jahresabschluss ist damit nach § 172 AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich mehrheitlich dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinnes der DENIOS Aktiengesellschaft an.

Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und erhebt keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates danken dem Vorstand und den Geschäftsführungen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzerngesellschaften für ihren Einsatz.

 

Bad Oeynhausen, den 28. Mai 2020

DER AUFSICHTSRAT

Dr. Daniel Gutting, Vorsitzender

Corporate Gouvernance

Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen der DENIOS Aktiengesellschaft, Bad Oeynhausen, für das Geschäftsjahr 2019

1. Abhängigkeitsverhältnis

Gesellschafter unserer Gesellschaft sind

- Herr Helmut Dennig, Minden, mit 30 % der Anteile

- Dennig Capital Partner GmbH, Minden, mit 60 % der Anteile

- DENIOS AG (eigene Anteile) mit 10 % der Anteile.

Die aktuell gültige Satzung datiert vom 25. August 1999.

Die Dennig Capital Partner GmbH ist mehrheitlich im Besitz von Herrn Helmut Dennig, der auch Geschäftsführer der Gesellschaft ist. Das Abhängigkeitsverhältnis wird durch die Unternehmenseigenschaft i. S. d. AktG von Herrn Helmut Dennig begründet.

Zur Erfüllung unserer Verpflichtungen nach § 312 AktG berichten wir nachstehend über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019.

2. Grundsätzliche Ausführungen

In 2011 hat die DENIOS AG ihre 100 %ige Beteiligung an der MMD GmbH auf die Dennig GmbH, Minden, im Wege der Abspaltung zur Aufnahme übertragen. An der Qualifizierung der MMD GmbH und ihren Beteiligungsgesellschaften der asecos-Gruppe als verbundene Unternehmen der DENIOS AG ändert sich nichts, da die Dennig GmbH, Minden, als aufnehmende Gesellschaft das neue Mutterunternehmen der DENIOS AG ist. Im Jahr 2015 erfolgte die Umfirmierung der Dennig GmbH in Dennig Capital Partner GmbH.

Im Berichtszeitraum hat die DENIOS AG mit den verbundenen Gesellschaften

in Deutschland, der Dennig Capital Partner GmbH (DeCap GmbH), Management & Marketing Direkt GmbH (MMD GmbH), DENIOS Direct GmbH, Degardo GmbH, asecos GmbH, PURIMA GmbH & Co. KG und mobilmark GmbH

sowie im Ausland, der DENIOS s.r.o. in Tschechien, DENIOS S.A.R.L. in Frankreich, DENIOS B.V. in den Niederlanden, DENIOS GmbH in Österreich, DENIOS SRL in Italien, DENIOS Inc. sowie DENIOS Investments, Inc. in den USA, DENIOS Environmental & Safety in Mexiko, DENIOS Ltd. In Kanada, DENIOS Ltd. in Großbritannien, DENIOS AB in Schweden, DENIOS AG in der Schweiz, DENIOS SL in Spanien, DENIOS Sp. z o.o. in Polen, DENIOS ApS in Dänemark, Taicang DENIOS Environmental Protection Equipment Co. Ltd. und DENIOS Environmental Protection and Work Safety Changzhou Co., Ltd in China, asecos B.V. in den Niederlanden, asecos S.A.R.L. in Frankreich, asecos SL in Spanien sowie asecos Ltd. in Großbritannien Rechtsgeschäfte getätigt, die nachfolgend in diesem Bericht im Einzelnen nach Art und Umfang dargestellt sind.

Bei allen Rechtsgeschäften hat die DENIOS AG eine marktübliche Gegenleistung erhalten; Maßnahmen, über welche nach § 312 Abs. 1 AktG zu berichten wäre, lagen im Berichtsjahr nicht vor.

3. Darstellung im Einzelnen

3.1. Erträge

3.1.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf unserer eigengefertigten Produkte und Handelswaren, sowie den diversen Dienstleistungen aus den Bereichen EDV, Buchhaltung, Miete, Controlling, Marketing, Forschung und Entwicklung, Marketingkampagnen, Lieferantenauswahl und Produktprogrammerweiterungen an verbundene Unternehmen betrugen 2019 insgesamt TEUR 30.347.

Die DENIOS AG ist bei allen DENIOS Auslandsgesellschaften sowie bei asecos GmbH, Deutschland, und asecos B.V., Niederlande, einer der Hauptlieferanten, z. T. sogar fast alleiniger Lieferant, mit einem breiten Angebotsspektrum aus dem Bereich Gefahrstofflagerung, Entsorgung und betriebliche Sicherheit. Für die Firma Degardo GmbH fertigt die DENIOS AG Pflanzgefäße und Lifestyle-Möbel aus Kunststoff. Die DENIOS AG erbringt die oben beschriebenen diversen Dienstleistungen für sämtliche DENIOS Auslandsgesellschaften.

Die bezogenen Artikel werden von den Gesellschaften wiederum an ihre Kunden als Handelsware weiterverkauft.

Die Erzeugnisse, Handelswaren und Dienstleistungen wurden zu den handelsüblichen Preisen berechnet.

Zur genauen Aufteilung der Umsätze nach den Abnehmern wird auf die Anlage verwiesen.

3.1.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt TEUR 27,4 verteilen sich im Wesentlichen auf folgende Gesellschaften:

Die DENIOS AG hat gegenüber der DENIOS Inc. sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 5 zum 31.Dezember 2019, diese resultieren hauptsächlich aus weiterberechneten Rechtsanwaltskosten im Zusammenhang mit der Entlassung von Hr. Brian Pahl.

Die sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber DENIOS Environmental Protection and Work Safety Changzhou Co. Ltd., China betragen TEUR 22,1 zum 31. Dezember 2019, diese bestehen fast ausschließlich aus weiterbelasteten Personalrekrutierungskosten für einen Asia-Manager.

Die Berechnung der Lieferungen erfolgte zu marktüblichen Preisen.

3.1.3 Zinsen und ähnliche Erträge

Aus einem an DENIOS Ltd. in Großbritannien gegebenen Darlehen, welches per 31. Dezember 2019 mit TEUR 203 valutierte, resultieren TEUR 4,3 Zinserträge. Weitere TEUR 9,1 Zinserträge stammen aus einem an DENIOS SRL in Italien gegebenen Darlehen, welches per 31. Dezember 2019 mit TEUR 300 valutierte. Außerdem wurde ein weiteres Darlehen an DENIOS s.r.o., Tschechien in Höhe von 1,2 Mio. EUR gewährt, welches zum Jahresende getilgt wurde, hieraus stammen TEUR 12,3 Zinserträge. An Taicang DENIOS Environmental Protection Equipment Co. Ltd. in China wurde ein Darlehen gewährt mit TEUR 112, daraus resultiert ein Zinsertrag in Höhe von TEUR 5,1, dieses wurde ebenfalls zum 31.12.2019 getilgt. Des Weiteren haben wir DENIOS Inc. in den USA ein Darlehen gegeben über TEUR 695 aus dem sich TEUR 32,7 Zinserträge ergeben.

3.2. Aufwendungen

3.2.1 Aufwendungen für bezogene Waren

Die Warenbezüge in Höhe von insgesamt TEUR 10.450 verteilen sich im Wesentlichen auf folgende Gesellschaften:

DENIOS s.r.o., Tschechien, lieferte dort gefertigte Erzeugnisse im Wert von TEUR 5.437; dies waren im Wesentlichen Auffangsysteme aus Stahl sowie ganze Gefahrstoffcontainer und Komponenten für die Containerfertigung der DENIOS AG in Bad Oeynhausen.

asecos GmbH, Deutschland, lieferte Waren in Höhe von TEUR 3.652; im Wesentlichen handelt es sich um dort gefertigte Gefahrstoffschränke.

Die bezogenen Waren der PURIMA GmbH & Co. KG, Deutschland, im Wert von TEUR 1.066, waren zum größten Teil lufttechnische Anlagen und spezielle Reinigungslösungen.

DENIOS Ltd. in Großbritannien lieferte Waren im Wert von insgesamt TEUR 165 an die DENIOS AG. Es handelte sich hier hauptsächlich um Gasflaschenschränke, die dort gefertigt und an die DENIOS AG, Deutschland, geliefert wurden.

Die Berechnung der Lieferungen erfolgte zu marktüblichen Preisen.

3.2.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 3.013 verteilen sich auf folgende Gesellschaften:

Von der DENIOS Direct GmbH bezog die DENIOS AG Marketingdienstleistungen (Kataloge, Broschüren, Internetgestaltung u. a.) für insgesamt TEUR 2.816.

Die Dennig Capital Partner GmbH stellte erbrachte Managementleistungen und damit verbundene Reisekosten in Höhe von TEUR 132 in Rechnung.

Von Taicang DENIOS Environmental Protection Equipment Co. Ltd., wurde für Rechts- und Beratungskosten ein Betrag von TEUR 11,78 an die DENIOS AG weiterberechnet.

Bei der DENIOS GmbH wurden Lohnkosten eines Monteurs und eines KAM-Mitarbeiters in Höhe von TEUR 52 weiterberechnet.

Die übrigen Aufwendungen von insgesamt TEUR 2,3 von den übrigen Tochtergesellschaften (Details siehe Anlage) sind im Wesentlichen verauslagte Reise- oder Zollkosten, Rückbelastungen von Anmietung von Kränen und anderen Auslagen, die an die DENIOS AG in Rechnung gestellt wurden.

Die Berechnung der Leistungen erfolgte zu marktüblichen Preisen.

3.2.3 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Aus einem von der DeCap GmbH, Minden, erhaltenen Darlehen, welches per 31. Dezember 2019 mit TEUR 800 valutierte, resultieren TEUR 30 Zinsaufwand.

3.3 Haftungsverhältnisse

Über die beschriebenen Rechtsgeschäfte hinaus hat die DENIOS AG folgende Bürgschaften/Erklärungen für verbundene Unternehmen abgegeben:

DENIOS Ltd./Großbritannien:

Es besteht eine Bürgschaft gegenüber der Firma Corus UK Ltd. (Stahllieferant, Firma zwischenzeitlich auf TATA geändert) für Lieferantenkredite an DENIOS Ltd. bis zu einer Höhe von 100.000 britische Pfund. Zum 31. Dezember 2019 valutieren keine Verbindlichkeiten. Eine weitere Bürgschaft existiert gegenüber der Brockstock Ltd. (Stahllieferant, Firma zwischenzeitlich auf CMT geändert) für Lieferantenkredite an DENIOS Ltd. ohne Limit. Zum 31. Dezember 2019 valutieren auch hier keine Verbindlichkeiten. Außerdem gibt es noch eine Bürgschaft gegenüber der Fa. Aviva für Versicherungsdienstleistungen auch ohne Limit. Zum 31. Dezember 2019 valutieren auch hier keine Verbindlichkeiten.

Mit Schreiben vom 28. Januar 2020 hat DENIOS AG eine Patronatserklärung für alle Verbindlichkeiten der DENIOS Ltd./Großbritannien abgegeben.

DENIOS Investments Inc./USA:

Rangrücktrittserklärung gegenüber der PNC Bank National Association, Louisville/USA (PNC Bank), für alle Ausleihungen und sonstige Forderungen an DENIOS Investments Inc./USA zur Sicherung eines seitens der PNC Bank an DENIOS Industrial LLC/USA gegebenen Darlehens. Zum 31. Dezember 2019 bestanden Ausleihungen an DENIOS Investments Inc./

USA in Höhe von TEUR 695 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 362.

DENIOS Direct GmbH:

Die DENIOS AG hat gegenüber der Mohn Media Mohndruck GmbH eine Bürgschaft für Lieferantenkredite an DENIOS Direct GmbH in Höhe von bis zu TEUR 1.500 übernommen, Laufzeit bis 15. Februar 2022. Zum 31. Dezember 2019 valutieren hier Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 909.

Die Bürgschaften/Erklärungen wurden ohne Gegenleistung der betroffenen verbundenen Unternehmen abgegeben.

4. Erklärungen des Vorstandes

Nach den Umständen, die uns jeweils mit dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte wahrgenommen wurden, hat die DENIOS Aktiengesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen gemäß § 312 Abs. 1 Satz 2 AktG lagen im Geschäftsjahr nicht vor.

 

Bad Oeynhausen, den 31. März 2020

DENIOS Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Helmut Dennig

Einladung / TO Hauptversammlung

EINLADUNG / TO Hauptversammlung

zur ordentlichen Hauptversammlung der DENIOS AG am Freitag, 3. April 2020, um 10:00 Uhr in den Geschäftsräumen der DENIOS AG, Dehmer Str. 58-66, 32549 Bad Oeynhausen zu Punkt 2 der Tagesordnung

 

3. März 2020

DENIOS AG

Dr. Daniel Gutting, Aufsichtsratsvorsitzender

Beschlüsse

Beschlüsse

Protokoll der ordentlichen Hauptversammlung vom 28. Mai 2020 der DENIOS Aktiengesellschaft in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Dehmer Str. 58-66, 32549 Bad Oeynhausen, und per Videokonferenz

zu Punkt 2 der Tagesordnung

stellte der Versammlungsleiter auf entsprechenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat hin folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

"Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss für das am 31.12.2019 endende Geschäftsjahr ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 34.868.596,98 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen, also wie folgt zu verwenden."

1. Bilanzgewinn: € 34.868.596,98
2. Verwendung an die Aktionäre: € 0,00
3. Einstellung in die Gewinnrücklagen: € 0,00
4. Gewinnvortrag: € 34.868.596,98

Es wurde im Wege des Zurufs abgestimmt. Der Antrag wurde ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen mit allen stimmberechtigten Stimmen und damit mit einer Mehrheit von 100 % der abgegebenen Stimmen angenommen. Die Präsenz war unverändert.

Der Versammlungsleiter stelle sodann den mit dem vorgeschlagenen Inhalt gefassten Beschluss der Hauptversammlung fest und verkündete ihn. Damit ist der ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von € 34.868.596,98 auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.358.793,39 450.714,11 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.864.237,86 767.067,63 1.968.544,87 16.107,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.176.379,33 273.966,61 0,00 1.049,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.721.620,46 1.275.184,59 0,00 1.401.735,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.089.189,35 1.158.207,41 -1.968.544,87 0,00
41.851.427,00 3.474.426,24 0,00 1.418.892,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.441.555,75 265.470,28 0,00 470.145,74
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.284.861,11 524.537,21 0,00 1.611.566,68
3. Beteiligungen 22.899,40 0,00 0,00 0,00
11.749.316,26 790.007,49 0,00 2.081.712,42
58.959.536,65 4.715.147,84 0,00 3.500.605,16
Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.809.507,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.583.743,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.449.296,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.595.069,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.278.851,89
43.906.960,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.236.880,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.197.831,64
3. Beteiligungen 22.899,40
10.457.611,33
60.174.079,33
Abschreibungen
1.1.2019
EUR
kumulierte Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.797.910,44 699.123,60 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.738.178,41 908.678,54 2.348,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.506.628,98 358.002,27 1.049,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.606.993,88 1.095.139,60 1.252.692,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
16.851.801,27 2.361.820,41 1.256.090,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.200.000,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
1.200.000,00 0,00 0,00
21.849.711,71 3.060.944,01 1.256.090,97
Abschreibungen
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.497.034,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.644.507,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.863.581,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.449.441,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
17.957.530,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.200.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00
3. Beteiligungen 0,00
1.200.000,00
23.654.564,75
Buchwerte
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.312.473,46 1.560.882,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.939.235,15 18.126.059,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.585.714,69 1.669.750,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.145.628,06 3.114.626,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.278.851,89 2.089.189,35
25.949.429,79 24.999.625,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.036.880,29 8.241.555,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.197.831,64 2.284.861,11
3. Beteiligungen 22.899,40 22.899,40
9.257.611,33 10.549.316,26
36.519.514,58 37.109.824,94

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss der DENIOS Aktiengesellschaft, Bad Oeynhausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DENIOS Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 20. Mai 2020

KPMG AG
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