Gsödl & Prüfling GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Gsödl seit 9.1.2026 | Prokura |
Michael Martin seit 16.1.2025 | Geschäftsführer |
Johann Dipl.-Ing. (FH) Maier seit 2.2.2017 | Geschäftsführer |
Horst Buchmann seit 2.2.2017 | Prokura |
Alois Gsödl seit 16.7.2003 | Geschäftsführer |
Markus Gsödl seit 16.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alois GsödlGsödl & Prüfling GmbH | 25.00% |
Markus GsödlGsödl & Prüfling GmbH | 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Gsödl & Prüfling GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QUADRUS Metalltechnik GmbHSchmidgadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Quadrus Metalltechnik GmbH, SchmidgadenAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Firma Quadrus Metalltechnik GmbH mit Sitz in Schmidgaden (Amtsgericht Amberg, HRB 2457) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 (3) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und BewertungBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeBilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Netto-Anschaffungskosten 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR beträgt, wurde ein Sammelposten gebildet, der gleichbleibend ab dem Jahr der Bildung mit 20 % linear abgeschrieben wird. Ab dem Wirtschaftsjahr 2018 wird für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Netto-Anschaffungskosten 800,00 EUR nicht übersteigen, von der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Notwendige Bestandteile der Gemeinkosten wurden berücksichtigt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) - ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt 1,74 %. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEs erfolgte keine Änderung der bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBruttoanlagenspiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Laufzeiten der ForderungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 0,00 (Vj. € 91.778,87) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Angabe zu Saldierung Deckungskapital (§ 285 Nr. 25 HGB)Nach Verrechnung mit dem Deckungskapital wird folgende Pensionsrückstellung nach § 246 Abs. 2 HGB ausgewiesen:
Erträge aus der Erhöhung des Deckungskapitals in Höhe von € 118.870,00 wurden mit Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung in Höhe von € 63.429,00 saldiert unter den Personalaufwendungen ausgewiesen. Der Zinsanteil aus der Erhöhung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 30.919,00 (VJ.: € 30.008,00) wurde unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGBAus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 26.370,00 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Aktive RechnungsabgrenzungspostenIn den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wie im Vorjahr ist kein Disagio mit einbezogen. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
VerbindlichkeitenspiegelZur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden und Bürgschaften abgesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 884.120,08 € (Vorjahr 766.226,00 €) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 12.565,43 € (Vorjahr 12.356,43 €). Aufgliederung Umsätze nach Regionen (§ 285 Nr. 4 HGB)
gesonderter Ausweis der Erträge und Aufwendungen aus der AbzinsungIn den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 30.919,00 (Vorjahr € 30.008,00) enthalten. Sonstige finanzielle VerpflichtungenMiet- und Pachtverpflichtungen für die Betriebsgrundstücke und -gebäude bestehen in Höhe von ca. 1,4 Mio.€ jährlich. Weitere Miet- und Pachtverpflichtungen, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von wesentlicher Bedeutung sind, bestehen nicht. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGBHaftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. GewinnvortragDer Jahresabschluss 2023 wurde unter Berücksichtigung der Gewinnverwendungsbeschlüsse der Vorjahre aufgestellt. In den Gewinnvortrag wurde ein Betrag von Euro 16.819.903,79 aus den Vorjahren einbezogen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung hat in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vorgeschlagen: Es wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige PflichtangabenNamen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der GeschäftsführungDie Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung gem. § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt, da anhand dieser Angabe die Bezüge eines Geschäftsführers feststellbar wären. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHGGegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von 1.230.460,23 € (Vorjahr: 149.059,42 €). Einbeziehung in KonzernabschlussDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gsödl & Prüfling GmbH, Schmidgaden (HRB 2443 beim Amtsgericht Amberg) einbezogen. Honorar des AbschlussprüfersDas berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen ist im Konzernabschluss (siehe oben) angegeben. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Ereignisse nach dem BilanzstichtagBerichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bestehen nicht.
Schmidgaden, 30. Juni 2024 Gsödl Markus Gsödl Alois Maier, Johann Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023der Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Quadrus Metalltechnik GmbH wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Schmidgaden. Eine Änderung der rechtlichen Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht ergeben. Unsere Gesellschaft ist im Bereich der Herstellung von Präzisionsblechteilen anhand der vier Fertigungssäulen CNC-Laserschneiden, CNC-Umformtechnik, CNC-Stanz-Nibbel und Schweißtechnik sowie Montage tätig. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft stellt auftragsbezogene Metallteile her. Grundlagenforschung und Entwicklung wird von uns somit nicht über die auftragsbezogene Individualisierung und Beratung hinaus betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Kalenderjahr 2023 rückläufig. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP sank in 2023 um 0,3%. Hintergrund ist die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, sowie der Kaufkraftverlust in Folge der vorangegangenen Krisen (Corona, Ukraine, Inflation etc.). Auch für 2024 wird nicht mit einer deutlichen konjunkturellen Erholung gerechnet (BMWK Pressemitteilung vom 15.1.2024). Entwicklung der Branche Die Produktion in der Metall- und Elektroindustrie lag in 2023 um 2,6% über dem Vorjahr. Die Umsätze erhöhten sich bedingt durch Preissteigerungen real um 6,4% und nominal um 14,2%. Das Produktionswachstum war aber vor allem auf Nachholeffekte aus aufgestauten Aufträgen in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen. In der zweiten Jahreshälfte war die Produktion bereits rückläufig. Insgesamt lag auch in 2023 das Produktionsniveau noch 10% unter dem Vorkrisenniveau von 2018. Für das Jahr 2024 ist die Branche aufgrund des schwachen Auftragseinganges pessimistisch. Es wird mit einem Rückgang des Produktionsvolumens um 2-3% gerechnet (Quelle: Arbeitgeberverband Gesamtmetall). 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief insgesamt sehr positiv. Mit einer erneut deutlichen Umsatzsteigerung um T€ 15.263 bzw. 21,5% sowie einer Steigerung des Ergebnisses um T€ 1.532 auf T€ 6.223 konnten die Erwartungen des Vorjahres, die von einer Umsatz- und Ertragssteigerung von ca. 5% ausgingen, deutlich übertroffen werden. Auch bei uns war allerdings ein Abflauen der Nachfrage ab dem 3. Quartal 2023 spürbar. Nach den außerordentlich positiven Geschäftsjahren 2022 und 2023 ist somit für das Geschäftsjahr 2024 ein Rückgang von Umsatz und Ergebnis und eine gewisse Normalisierung zu erwarten. 3. Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Quadrus Metalltechnik GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. a) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist ausgewogen. Das Eigenkapital wurde weiter um T€ 5.223 auf T€ 23.543 verbessert. Damit konnte die Eigenkapitalquote trotz der um 2,7 Mio. € erhöhten Bilanzsumme auf 73,1% gesteigert werden (Vorjahr: 62,1%). Die Anlagenintensität, definiert als Quotient des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen, beträgt zum Bilanzstichtag 22,2% (Vorjahr 26,6%). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt (Quote: 328,6% - VJ.: 233,3%). Die Investitionen beschränkten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf notwendige Ersatzinvestitionen in den Maschinenpark. Die vorhandenen liquiden Mittel von T€ 14.166 decken das gesamte kurz- und mittelfristige Fremdkapital in Höhe von T€ 7.267 vollständig ab. Die Struktur unseres Gesamtvermögens betrachten wir dementsprechend als stabil und ausgewogen. Für Krisenzeiten sind ausreichend Reserven vorhanden. b) Finanzlage Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein positiver Cash-Flow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) in Höhe von T€ 8.110 (Vorjahr T€ 6.660) erzielt. Sämtliche Verpflichtungen konnten fristgerecht erfüllt werden. Auch für die Zukunft erwarten wir keine Liquiditätslücken. Unsere liquiden Mittel sind um T€ 2.300 auf T€ 14.166 angewachsen. c) Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsatzerlöse deutlich um T€ 15.263 bzw. 21,5% auf T€ 86.306 gesteigert werden. Unter Einbeziehung der Bestandsveränderung und der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich eine Erhöhung der Betriebsleistung um T€ 13.849 auf T€ 86.372. Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Betriebsleistung (Umsätze + Bestandsveränderungen + sonstige betr. Erträge) verbesserte sich leicht auf 54,3% (Vorjahr: 55,1%). Auch die Personalaufwandsquote sank leicht auf 24,1% (Vorjahr: 24,5%). Kumuliert verringerte sich damit die kombinierte Material- und Personalaufwandsquote leicht von 79,6% auf 78,4%. Durch die erhebliche Umsatzerhöhung bei stabilen variablen Kostenquoten konnte somit das Jahresergebnis weiter auf T€ 6.223 verbessert werden. Wir sehen die Entwicklung der Ertragslage somit als positiv an. d) Investitionen Es wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 1.194 T€ getätigt. Die Ersatzinvestitionen wurden größtenteils für die Modernisierung der technischen Anlagen und Maschinen verwendet. e) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote und den Cashflow heran. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Ertragskennziffern deutlich gesteigert werden. Die Vermögenskennziffer konnte auf hohem Niveau stabil gehalten werden:
Für 2024 erwarten wir rückläufige finanzielle Leistungsindikatoren. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund der schwachen konjunkturellen Entwicklung und den Auftragsvorläufen unserer Kunden mit einem deutlichen Umsatzrückgang um bis zu 25%. Es wurden bereits Maßnahmen getroffen, um die Kosten entsprechend zu reduzieren (Kurzarbeit etc.). Dementsprechend gehen wir davon aus, dass das Jahresergebnis weiterhin im deutlich positiven Bereich gehalten werden kann. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Konjunkturelle Risiken Risiken für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft sind neben dem allgemeinen unternehmerischen Risiko in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Ertragsorientierte Risiken Neben dem allgemeinen Risiko von Preissteigerungen und Rohstoffknappheit auf dem Beschaffungsmarkt, sowie der Abhängigkeit von Kunden und Lieferanten sind keine wesentlichen Risiken erkennbar. Diese Risiken minimieren wir durch frühzeitige Fertigungsplanung und Materialdisposition sowie Verrechnung aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit unseren Kunden. Finanzwirtschaftliche Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird alljährlich ein Liquiditätsplan erstellt, der ständig an aktuelle Änderungen angepasst wird. Unsere Hauptinvestitionen sind langfristig über Kredite finanziert. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Es wird daher davon ausgegangen, dass jederzeit allen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen werden kann. Sonstige Risiken Unsere Gesellschaft ist für die Erreichung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird diesem Risiko Rechnung getragen. 2. Chancenbericht Chancen für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft sehen wir in der Qualität unserer Arbeit und in der Ausschöpfung bereits vorhandener Kundenkontakte sowie in der Erschließung neuer Absatzmärkte. Die stabile finanzielle Situation unserer Gesellschaft erlaubt es uns, ständig weiter in neue Produktionstechnik zu investieren. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Vereinbarungen mit Banken über Kredite und Kontokorrentlinien. Da der Kundenstamm der Gesellschaft solvent ist, sind Forderungsausfälle absolute Ausnahmen. Zudem besteht zu einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein geeignetes Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Schmidgaden, den 30.6.2024 Alois Gsödl, Geschäftsführer Markus Gsödl, Geschäftsführer Johann Maier, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Amberg, den 17. Juli 2024 HD
BAYERN AUDIT AG
Michael Strasser, Wirtschaftsprüfer |
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