Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 2457
Eingetragen
13.7.1998
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Press-, Zieh- und Stanzteilen
Gegenstand
die industriemäßige Metallbearbeitung, Stanz- und Umformtechnik sowie einschlägige Konstruktionsarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Gsödl
seit 9.1.2026
Prokura
Michael Martin
seit 16.1.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Horst Buchmann
seit 2.2.2017
Prokura
Alois Gsödl
seit 16.7.2003
Geschäftsführer
Markus Gsödl
seit 16.7.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Alois GsödlGsödl & Prüfling GmbH
25.00%
Markus GsödlGsödl & Prüfling GmbH
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gsödl & Prüfling GmbHEigenbeteiligung
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

QUADRUS Metalltechnik GmbH

Schmidgaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.686,50 32.177,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 112.934,50 0,50
2. technische Anlagen und Maschinen 5.734.148,50 6.785.558,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.284.740,00 829.701,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 203.727,85
7.131.823,00 7.818.987,35
Summe Anlagevermögen 7.161.509,50 7.851.164,85
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.028.189,00 2.620.866,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.931.024,00 3.450.796,00
4.959.213,00 6.071.662,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.469.105,78 3.301.064,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.230.460,23 149.059,42
3. sonstige Vermögensgegenstände 217.250,13 277.288,82
5.916.816,14 3.727.412,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.165.596,73 11.866.187,99
Summe Umlaufvermögen 25.041.625,87 21.665.262,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.571,88 6.791,83
32.208.707,25 29.523.219,27

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 16.819.903,79 13.129.028,36
III. Jahresüberschuss 6.222.963,05 4.690.875,43
Summe Eigenkapital 23.542.866,84 18.319.903,79
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.399.336,00 1.423.858,00
2. Steuerrückstellungen 746.952,00 2.195.557,97
3. sonstige Rückstellungen 883.406,48 920.626,61
3.029.694,48 4.540.042,58
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 578.306,00 1.034.682,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.832.911,15 3.578.786,44
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.224.928,78 2.049.804,46
5.636.145,93 6.663.272,90
32.208.707,25 29.523.219,27

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 86.306.398,46 71.042.650,78
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 519.772,00 794.469,00-
3. Gesamtleistung 85.786.626,46 71.837.119,78
4. sonstige betriebliche Erträge 585.783,98 685.880,84
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.739.489,76 29.216.036,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.187.664,32 10.772.751,62
46.927.154,08 39.988.787,68
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 17.496.734,28 14.950.577,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.287.075,23 2.838.464,64
- davon für Altersversorgung Euro -34.850,97 (Euro 104.310,83)
20.783.809,51 17.789.041,84
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.887.581,01 1.968.688,94
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.109.838,57 6.085.446,18
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.611,37 3.006,89
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55.745,78 98.478,06
- davon an verbundene Unternehmen Euro 0,00 (Euro 38.166,19)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.436.911,60 1.875.762,22
12. Ergebnis nach Steuern 6.231.981,26 4.719.802,59
13. sonstige Steuern 9.018,21 28.927,16
14. Jahresüberschuss 6.222.963,05 4.690.875,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Firma Quadrus Metalltechnik GmbH mit Sitz in Schmidgaden (Amtsgericht Amberg, HRB 2457) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 (3) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Netto-Anschaffungskosten 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR beträgt, wurde ein Sammelposten gebildet, der gleichbleibend ab dem Jahr der Bildung mit 20 % linear abgeschrieben wird. Ab dem Wirtschaftsjahr 2018 wird für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Netto-Anschaffungskosten 800,00 EUR nicht übersteigen, von der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Notwendige Bestandteile der Gemeinkosten wurden berücksichtigt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) - ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt 1,74 %.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es erfolgte keine Änderung der bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Laufzeiten der Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 0,00 (Vj. € 91.778,87) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Angabe zu Saldierung Deckungskapital (§ 285 Nr. 25 HGB)

Nach Verrechnung mit dem Deckungskapital wird folgende Pensionsrückstellung nach § 246 Abs. 2 HGB ausgewiesen:

Aktivwert: Euro 432.052,00
Rückstellung: Euro 1.831.388,00
Saldo: Euro 1.399.336,00

Erträge aus der Erhöhung des Deckungskapitals in Höhe von € 118.870,00 wurden mit Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung in Höhe von € 63.429,00 saldiert unter den Personalaufwendungen ausgewiesen. Der Zinsanteil aus der Erhöhung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 30.919,00 (VJ.: € 30.008,00) wurde unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 26.370,00 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wie im Vorjahr ist kein Disagio mit einbezogen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:

Rückstellung für Personalkosten T€ 218 (Vj.: T€ 579)
Rückstellung für Aufbewahrungskosten T€ 31 (Vj.: T€ 27)
Rückstellung für Instandhaltungen T€ 254 (Vj.: T€ 0)
Rückstellungen für Gewährleistungen T€ 365 (Vj.: T€ 300)
Abschluss- und Prüfungskosten T€ 15 (Vj.: T€ 15)
T€ 883 (Vj.: T€ 921)

Verbindlichkeitenspiegel

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit größer 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
1.) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 578.306,00 456.376,00 121.930,00 0,00
1.034.682,00 456.376,00 578.306,00 0,00
2.) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.832.911,15 2.832.911,15 0,00 0,00
3.578.786,44 3.578.786,44 0,00 0,00
3.) Sonstige Verbindlichkeiten 2.224.928,28 2.224.928,28 0,00 0,00
2.049.804,46 2.049.804,46 0,00 0,00
5.636.145,43 5.514.215,43 121.930,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden und Bürgschaften abgesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 884.120,08 € (Vorjahr 766.226,00 €) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 12.565,43 € (Vorjahr 12.356,43 €).

Aufgliederung Umsätze nach Regionen (§ 285 Nr. 4 HGB)

2023 2022
in T€ in T€
BRD 84.092 69.057
EU-Ausland 2.204 1.977
Drittland 10 8
Summe 86.306 71.042

gesonderter Ausweis der Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 30.919,00 (Vorjahr € 30.008,00) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Pachtverpflichtungen für die Betriebsgrundstücke und -gebäude bestehen in Höhe von ca. 1,4 Mio.€ jährlich. Weitere Miet- und Pachtverpflichtungen, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von wesentlicher Bedeutung sind, bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

Gewinnvortrag

Der Jahresabschluss 2023 wurde unter Berücksichtigung der Gewinnverwendungsbeschlüsse der Vorjahre aufgestellt. In den Gewinnvortrag wurde ein Betrag von Euro 16.819.903,79 aus den Vorjahren einbezogen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung hat in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vorgeschlagen:

Es wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Gsödl, Markus
Gsödl, Alois
Prüfling, Werner (bis 2.7.2024)
Prüfling, Anton (bis 2.7.2024)
Maier, Johann

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung gem. § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt, da anhand dieser Angabe die Bezüge eines Geschäftsführers feststellbar wären.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von 1.230.460,23 € (Vorjahr: 149.059,42 €).

Einbeziehung in Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gsödl & Prüfling GmbH, Schmidgaden (HRB 2443 beim Amtsgericht Amberg) einbezogen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen ist im Konzernabschluss (siehe oben) angegeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 269 214
Angestellte 88 87
Azubi 7 9
Summe 364 310

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bestehen nicht.

 

Schmidgaden, 30. Juni 2024

Gsödl Markus

Gsödl Alois

Maier, Johann

Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

der Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 405.581,63 14.319,30 0,00 0,00 419.900,93
Immaterielle Vermögensgegenstände 405.581,63 14.319,30 0,00 0,00 419.900,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.464,11 16.828,30 0,00 100.000,00 121.292,41
2. technische Anlagen und Maschinen 20.120.597,68 452.272,16 6.085,80 103.727,85 20.670.511,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.154.444,91 741.764,40 85.069,49 0,00 3.811.139,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 203.727,85 0,00 0,00 -203.727,85 0,00
Sachanlagen 23.483.234,55 1.210.864,86 91.155,29 0,00 24.602.944,12
Summe Anlagevermögen 23.888.816,18 1.225.184,16 91.155,29 0,00 25.022.845,05
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 373.404,13 16.810,30 0,00 390.214,43
Immaterielle Vermögensgegenstände 373.404,13 16.810,30 0,00 390.214,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.463,61 3.894,30 0,00 8.357,91
2. technische Anlagen und Maschinen 13.335.039,68 1.607.409,01 6.085,30 14.936.363,39
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.324.743,91 259.467,40 57.811,49 2.526.399,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 15.664.247,20 1.870.770,71 63.896,79 17.471.121,12
Summe Anlagevermögen 16.037.651,33 1.887.581,01 63.896,79 17.861.335,55
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.686,50 32.177,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 29.686,50 32.177,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 112.934,50 0,50
2. technische Anlagen und Maschinen 5.734.148,50 6.785.558,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.284.740,00 829.701,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 203.727,85
Sachanlagen 7.131.823,00 7.818.987,35
Summe Anlagevermögen 7.161.509,50 7.851.164,85

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Quadrus Metalltechnik GmbH wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Schmidgaden. Eine Änderung der rechtlichen Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht ergeben. Unsere Gesellschaft ist im Bereich der Herstellung von Präzisionsblechteilen anhand der vier Fertigungssäulen CNC-Laserschneiden, CNC-Umformtechnik, CNC-Stanz-Nibbel und Schweißtechnik sowie Montage tätig.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft stellt auftragsbezogene Metallteile her. Grundlagenforschung und Entwicklung wird von uns somit nicht über die auftragsbezogene Individualisierung und Beratung hinaus betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Kalenderjahr 2023 rückläufig. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP sank in 2023 um 0,3%. Hintergrund ist die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, sowie der Kaufkraftverlust in Folge der vorangegangenen Krisen (Corona, Ukraine, Inflation etc.). Auch für 2024 wird nicht mit einer deutlichen konjunkturellen Erholung gerechnet (BMWK Pressemitteilung vom 15.1.2024).

Entwicklung der Branche

Die Produktion in der Metall- und Elektroindustrie lag in 2023 um 2,6% über dem Vorjahr. Die Umsätze erhöhten sich bedingt durch Preissteigerungen real um 6,4% und nominal um 14,2%.

Das Produktionswachstum war aber vor allem auf Nachholeffekte aus aufgestauten Aufträgen in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen. In der zweiten Jahreshälfte war die Produktion bereits rückläufig. Insgesamt lag auch in 2023 das Produktionsniveau noch 10% unter dem Vorkrisenniveau von 2018.

Für das Jahr 2024 ist die Branche aufgrund des schwachen Auftragseinganges pessimistisch. Es wird mit einem Rückgang des Produktionsvolumens um 2-3% gerechnet (Quelle: Arbeitgeberverband Gesamtmetall).

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 verlief insgesamt sehr positiv. Mit einer erneut deutlichen Umsatzsteigerung um T€ 15.263 bzw. 21,5% sowie einer Steigerung des Ergebnisses um T€ 1.532 auf T€ 6.223 konnten die Erwartungen des Vorjahres, die von einer Umsatz- und Ertragssteigerung von ca. 5% ausgingen, deutlich übertroffen werden. Auch bei uns war allerdings ein Abflauen der Nachfrage ab dem 3. Quartal 2023 spürbar. Nach den außerordentlich positiven Geschäftsjahren 2022 und 2023 ist somit für das Geschäftsjahr 2024 ein Rückgang von Umsatz und Ergebnis und eine gewisse Normalisierung zu erwarten.

3. Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Quadrus Metalltechnik GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert.

a) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist ausgewogen. Das Eigenkapital wurde weiter um T€ 5.223 auf T€ 23.543 verbessert. Damit konnte die Eigenkapitalquote trotz der um 2,7 Mio. € erhöhten Bilanzsumme auf 73,1% gesteigert werden (Vorjahr: 62,1%).

Die Anlagenintensität, definiert als Quotient des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen, beträgt zum Bilanzstichtag 22,2% (Vorjahr 26,6%). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt (Quote: 328,6% - VJ.: 233,3%). Die Investitionen beschränkten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf notwendige Ersatzinvestitionen in den Maschinenpark.

Die vorhandenen liquiden Mittel von T€ 14.166 decken das gesamte kurz- und mittelfristige Fremdkapital in Höhe von T€ 7.267 vollständig ab.

Die Struktur unseres Gesamtvermögens betrachten wir dementsprechend als stabil und ausgewogen. Für Krisenzeiten sind ausreichend Reserven vorhanden.

b) Finanzlage

Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein positiver Cash-Flow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) in Höhe von T€ 8.110 (Vorjahr T€ 6.660) erzielt. Sämtliche Verpflichtungen konnten fristgerecht erfüllt werden. Auch für die Zukunft erwarten wir keine Liquiditätslücken. Unsere liquiden Mittel sind um T€ 2.300 auf T€ 14.166 angewachsen.

c) Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsatzerlöse deutlich um T€ 15.263 bzw. 21,5% auf T€ 86.306 gesteigert werden. Unter Einbeziehung der Bestandsveränderung und der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich eine Erhöhung der Betriebsleistung um T€ 13.849 auf T€ 86.372.

Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Betriebsleistung (Umsätze + Bestandsveränderungen + sonstige betr. Erträge) verbesserte sich leicht auf 54,3% (Vorjahr: 55,1%). Auch die Personalaufwandsquote sank leicht auf 24,1% (Vorjahr: 24,5%). Kumuliert verringerte sich damit die kombinierte Material- und Personalaufwandsquote leicht von 79,6% auf 78,4%.

Durch die erhebliche Umsatzerhöhung bei stabilen variablen Kostenquoten konnte somit das Jahresergebnis weiter auf T€ 6.223 verbessert werden. Wir sehen die Entwicklung der Ertragslage somit als positiv an.

d) Investitionen

Es wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 1.194 T€ getätigt. Die Ersatzinvestitionen wurden größtenteils für die Modernisierung der technischen Anlagen und Maschinen verwendet.

e) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Betriebsergebnis (EBIT) und

Cash Flow

Eigenkapitalquote

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote und den Cashflow heran. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Ertragskennziffern deutlich gesteigert werden. Die Vermögenskennziffer konnte auf hohem Niveau stabil gehalten werden:

2023 2022 Differenz
EBIT in T€ 8.665 6.662 2.003
Cash Flow in T€ 8.111 6.660 1.451
EK Quote in % 73,1 62,1 11

Für 2024 erwarten wir rückläufige finanzielle Leistungsindikatoren.

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund der schwachen konjunkturellen Entwicklung und den Auftragsvorläufen unserer Kunden mit einem deutlichen Umsatzrückgang um bis zu 25%. Es wurden bereits Maßnahmen getroffen, um die Kosten entsprechend zu reduzieren (Kurzarbeit etc.). Dementsprechend gehen wir davon aus, dass das Jahresergebnis weiterhin im deutlich positiven Bereich gehalten werden kann.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Konjunkturelle Risiken

Risiken für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft sind neben dem allgemeinen unternehmerischen Risiko in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Ertragsorientierte Risiken

Neben dem allgemeinen Risiko von Preissteigerungen und Rohstoffknappheit auf dem Beschaffungsmarkt, sowie der Abhängigkeit von Kunden und Lieferanten sind keine wesentlichen Risiken erkennbar. Diese Risiken minimieren wir durch frühzeitige Fertigungsplanung und Materialdisposition sowie Verrechnung aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit unseren Kunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird alljährlich ein Liquiditätsplan erstellt, der ständig an aktuelle Änderungen angepasst wird. Unsere Hauptinvestitionen sind langfristig über Kredite finanziert. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Es wird daher davon ausgegangen, dass jederzeit allen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen werden kann.

Sonstige Risiken

Unsere Gesellschaft ist für die Erreichung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird diesem Risiko Rechnung getragen.

2. Chancenbericht

Chancen für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft sehen wir in der Qualität unserer Arbeit und in der Ausschöpfung bereits vorhandener Kundenkontakte sowie in der Erschließung neuer Absatzmärkte. Die stabile finanzielle Situation unserer Gesellschaft erlaubt es uns, ständig weiter in neue Produktionstechnik zu investieren.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Vereinbarungen mit Banken über Kredite und Kontokorrentlinien. Da der Kundenstamm der Gesellschaft solvent ist, sind Forderungsausfälle absolute Ausnahmen. Zudem besteht zu einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein geeignetes Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

 

Schmidgaden, den 30.6.2024

Alois Gsödl, Geschäftsführer

Markus Gsödl, Geschäftsführer

Johann Maier, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Quadrus Metalltechnik GmbH, Schmidgaden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Amberg, den 17. Juli 2024

HD BAYERN AUDIT AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Michael Strasser, Wirtschaftsprüfer

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