Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 14029
Eingetragen
3.9.2010
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauGüterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Gegenstand
die Durchführung von Transporten aller Art, insbesondere von landwirtschaftlichen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Kleinlein
seit 3.9.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Böhmer Transport GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

Böhmer Transport GmbH, Mönchengladbach

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist in den Böhmer-Konzern eingebunden und führt Transport- und Logistikdienstleistungen für die operativen Unternehmen der Gruppe aus. Die Geschäftstätigkeit fokussiert sich dabei auf den Transport von Rohwaren und die Lieferung von Gemüse, Obst und Feldfrüchten, vorrangig Kartoffeln und Zwiebeln, an die Kunden der Konzerngesellschaften.

Darüber hinaus werden Logistikdienstleistungen am allgemeinen Transportmarkt erbracht, um die unternehmerischen und personellen Ressourcen in Form von Vermeidung von Leerfahrten optimal auszunutzen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 hat das Tochterunternehmen Steinbrenner Transport GmbH das Einzelunternehmen Egon Steinbrenner erworben. Durch den Erwerb des Unternehmens konnte die Marktposition gestärkt und der Geschäftsumfang insgesamt erweitert werden.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres war durch die Corona-Pandemie geprägt. Im Jahr 2020 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 020).

Die Logistikbranche stand in 2020 ebenfalls sehr stark unter dem Eindruck der Corona-Krise. Schlüsselindustrien wie der Automobil- oder Maschinenbaubereich verzeichneten Rückgänge. Lockdown-Maßnahmen und Einschränkungen beim grenzüberschreitenden Verkehr haben ebenso negative Auswirkungen auf das Transportaufkommen (-3,5 %) und die Transportleistung (-7,8 %) gehabt (Quelle: BVL, Prognose trotz unsicherer Zeiten - Entwicklung der Logistik in 2021).

II. Geschäftsverlauf

Die Böhmer Transport GmbH hat im Geschäftsjahr mit Wirkung zum 1. Januar 2020 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Steinbrenner Transport GmbH geschlossen. Hieraus ist im Geschäftsjahr ein Aufwand auf Verlustübernahme von T€ 510 entstanden, der im Wesentlichen aus auf Ebene der Tochtergesellschaft vorgenommenen Abschreibungen resultiert.

III. Ertragslage

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2020 an der positiven Entwicklung der Konzern-Gesellschaften partizipieren und den Umsatz von T€ 12.816 um T€ 2.182 auf T€ 14.998 steigern. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 17 %. Der Anteil externer Umsatzerlöse außerhalb des Böhmer-Konzerns betrug dabei 9 %.

Der Aufwand für bezogene Leistungen, der im Wesentlichen fremdvergebene Transportaufträge beinhaltet, hat sich im gleichen Zeitraum von T€ 3.755 um T€ 821 auf T€ 4.576 erhöht.

Die Steigerung des Personalaufwands von T€ 3.615 um T€ 368 auf T€ 3.983 korrespondiert mit der Ausweitung des Umsatzes und stellt den gestiegenen Bedarf an personellen Ressourcen dar.

Insgesamt wird ein Jahresüberschuss von T€ 1.294 (i. V. T€ 889) ausgewiesen.

IV. Finanzlage

Die Liquiditätslage war während des gesamten Geschäftsjahres gewährleistet. Der Finanzierungsbedarf für den operativen Geschäftsbetrieb kann durch die vorhandenen Eigenmittel bedient werden.

Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit T€ 2.415 (i. V. T€ 1.397), aus Investitionstätigkeit -T€ 844 (i. V. -T€ 5.326) und aus Finanzierungstätigkeit der Gesellschaft -T€ 589 (i. V. T€ 3.533).

V. Vermögenslage

Der Anstieg der Bilanzsumme um T€ 1.124 resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Erhöhung der liquiden Mittel von T€ 1.039 um T€ 983 auf T€ 2.022 sowie der sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 93 um T€ 133 auf T€ 226.

Die Vermögensstruktur ist im Wesentlichen durch das Anlagevermögen geprägt, das 62 % (i. V. 69 %) der Bilanzsumme ausmacht.

Auf der Passivseite hat sich insbesondere das Eigenkapital um den erwirtschafteten Jahresüberschuss von T€ 3.819 auf T€ 5.113 erhöht. Es resultiert eine Eigenkapitalquote von 51 % (i. V. 43 %). Dieser Erhöhung steht insbesondere die Verminderung der Kreditverbindlichkeiten aus planmäßigen und außerplanmäßigen Tilgungsleistungen von insgesamt T€ 581 entgegen.

VI. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Das Geschäftsjahr wurde sehr zufriedenstellend mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.294 abgeschlossen. Die stark gestiegene Ausweitung des Liefervolumens in der Böhmer-Gruppe resultierte in einem Umsatzanstieg von 17 % und führte dazu, dass insbesondere in Stoßzeiten die zur Verfügung stehenden Kapazitäten des Unternehmens nahezu ausgelastet waren. Nichtsdestotrotz konnten zu jeder Zeit eine hoch qualitative Leistung für die Kunden erbracht und die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2020 erfolgreich gemeistert werden.

VII. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Umsatzvolumen stellt für die Geschäftsführung die Basis der Bewertung der finanzwirtschaftlichen Lage des Unternehmens dar. Der effiziente Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen in Form von Mitarbeitern und Transportmitteln komplettiert die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren. Auch der Umfang von bezogenen Leistungen in Form von an Drittunternehmen vergebenen Transportaufträgen wird durch die Geschäftsleitung berücksichtigt und entsprechend ertragsoptimiert gesteuert.

2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Mitarbeiterzufriedenheit stellt ein Kernstück der nichtfinanziellen Leistungsüberwachung der Gesellschaft dar. Belange wie Fluktuationsraten, Anreizmodelle und die Bereitstellung eines sicheren und modernen Arbeitsumfelds sind besonders im Fokus der Gesellschaft.

Darüber hinaus wird ein Augenmerk auf ökologische Aspekte gelegt, um mit effizienten Lieferwegen und möglichst geringen Emissionswerten und Kraftstoffverbräuchen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

C. Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

I. Chancenbericht

Durch die Einbindung in den Böhmer-Konzern, über den der maßgebliche Umsatzteil generiert wird teilt die Gesellschaft die grundlegenden Chancen der Belieferung des Gemüse- und Obstmarkts. Die aktuelle Marktpositionierung, die durch den Erwerb der Steinbrenner Transport gestärkt und erweitert wurde, eröffnet der Gesellschaft die Möglichkeit, weiterhin durch Verlässlichkeit, Transparenz und eine hohe Dienstleistungsqualität die Bedürfnisse des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) bestmöglich zu erfüllen und die bisher aufgebauten Vertrauensbeziehungen für die Zukunft zu stärken.

Erweiterungen der Geschäftstätigkeit und der Ausbau des Drittkundengeschäfts werden stetig durch die Geschäftsführung beobachtet, um ertragssteigernde Chancenpotenziale zu ergreifen.

Darüber hinaus sind Chancen für die Gesellschaft in der aktuell voranschreitenden Digitalisierung zu sehen. Optimierungen im Bereich der Fahrtendisposition und der Geschäftsprozesse durch den Einsatz von technischen Innovationen sind dabei vordergründig zu nennen. Zudem erhöhen digitale Helfer in Form von Assistenzsystemen in den Fahrzeugen die Verkehrssicherheit und erlauben ein umwelt- und kostenbewusstes Fuhrparkmanagement.

II. Risikobericht

Die Transportbranche ist generell von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Insgesamt herrscht im Logistikmarkt ein hoher Wettbewerbsdruck, der von vielen Unternehmen primär über den Lieferpreis ausgetragen wird. Die wirtschaftliche Lage der Böhmer Transport GmbH korreliert darüber hinaus stark mit der Entwicklung der operativen Gesellschaften des Böhmer-Konzerns. Diese Risiken werden fortlaufend überwacht und mit dem steten Anspruch einer außergewöhnlichen Termintreue, Zuverlässigkeit und Lieferbereitschaft aktiv begegnet.

Weitere Risiken werden im aktuell vorherrschenden Fachkräftemangel gesehen. Der Arbeitsmarkt hat sich seit geraumer Zeit zu einem Arbeitnehmermarkt gewandelt und ist durch eine hohe Personalnachfrage von Transportunternehmen geprägt. Die Schaffung von attraktiven Arbeitsbedingungen, die die Wünsche der Arbeitnehmer zeitgemäß erfüllen, und das Bestreben, Mitarbeiter langfristig an die Gesellschaft zu binden, sind zwei zentrale Maßnahmen, um diese Risiken zu minimieren.

Aufgrund weltweiter Lieferengpässe insbesondere im Bereich von Halbleitern haben sich die Lieferzeiten für neue Fahrzeuge deutlich verlängert. Die Entwicklungen in dieser Thematik werden streng beobachtet und durch ein entsprechendes Fuhrparkmanagement begleitet.

Des Weiteren können Risiken aus neuen, strengeren Umweltvorgaben für Fahrzeuge resultieren. Die Böhmer Transport GmbH setzt hierbei hauptsächlich geleaste LKW ein und kann auf diese Weise sicherstellen, regelmäßig die neuesten Modelle und somit modernste Abgastechniken einzusetzen.

III. Prognosebericht

Im ersten Quartal 2021 ist das bereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem vierten Quartal 2020 um 1,8 % gesunken. Weitere Lockdown-Maßnahmen haben dabei die wirtschaftliche Erholung ausgebremst (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 244).

Der Umsatz wird im Folgejahr mit einer Steigerungsrate, die leicht unter derjenigen des Geschäftsjahres 2020 liegt, wachsen, extreme Nachfragespitzen seitens der Kunden aufgrund der pandemischen Lage sind jedoch nicht zu erwarten. Die Geschäftsführung strebt zudem an, das Drittkundengeschäft weiter auszubauen.

Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern werden dabei keinen maßgeblichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung der Gesellschaft haben. Die Personalkosten des Mitarbeiterstamms werden sich durch Lohnsteigerungen in Abstimmung mit dem Betriebsrat erhöhen.

Auf Grundlage der oben dargestellten Prognosen, Chancen und Risiken rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.500.

 

Mönchengladbach, den 28. Juli 2021

gez. Olaf Kleinlein, Geschäftsführer

gez. Frank Zimmermann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 6.250.774,00 6.183.305,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.124,00 715,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6.124,00 715,00
II. Sachanlagen 984.650,00 922.590,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 984.650,00 922.590,00
III. Finanzanlagen 5.260.000,00 5.260.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.160.000,00 5.160.000,00
B. Umlaufvermögen 3.836.112,01 2.779.607,90
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.814.154,60 1.740.686,63
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.349.682,60 1.284.413,93
2. sonstige Vermögensgegenstände 464.472,00 456.272,70
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.021.957,41 1.038.921,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.013,93 26.742,89
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.113.899,94 8.989.655,79

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 5.335.851,26 3.818.944,85
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.793.944,85 2.904.898,20
III. Jahresüberschuss 1.516.906,41 889.046,65
B. Rückstellungen 266.808,36 373.427,77
C. Verbindlichkeiten 4.511.240,32 4.797.283,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.919.306,95 3.500.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.517,32 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.545.416,05 1.297.283,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.113.899,94 8.989.655,79

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 10.504.635,48 9.163.222,52
2. Personalaufwand 3.983.103,71 3.614.572,48
a) Löhne und Gehälter 3.293.561,28 2.972.230,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 689.542,43 642.342,24
davon für Altersversorgung 7.493,12 7.299,60
3. Abschreibungen 262.191,60 190.865,90
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 262.191,60 190.865,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.790.218,06 3.997.860,60
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.052,00 15.003,47
davon aus verbundenen Unternehmen 64.050,00 15.000,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.145,95 0,00
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme 509.829,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 414.860,66 444.152,01
9. Ergebnis nach Steuern 1.566.338,50 930.775,00
10. sonstige Steuern 49.432,09 41.728,35
11. Jahresüberschuss 1.516.906,41 889.046,65

Anhang zum 31. Dezember 2020

Böhmer Transport GmbH, Mönchengladbach

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Böhmer Transport GmbH ist eine mittelgroße Gesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Böhmer Transport GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Mönchengladbach

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Mönchengladbach

Register-Nr.: HRB 14029

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Gliederung der Bilanz blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Im Übrigen wurden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze gemäß § 252 Abs. 1 HGB beachtet.

Zur Erläuterung der Bilanz erforderliche Angaben sind, soweit wie sie nicht als Vermerk in der Bilanz gezeigt werden, in den Anhang übernommen.

Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden entsprechend der Generalnorm des § 264 Abs. 2 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.

Im Einzelnen wurde wie folgt verfahren:

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden ausschließlich linear bemessen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden als Sammelposten über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen (Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen) werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte ebenfalls zum Nennwert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, wurden für Zahlungen, bei denen der Aufwand erst im Folgejahr entsteht, gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Steuern für das aktuelle und vorangegangene Wirtschaftsjahr.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang Rechnung. Die Bewertung erfolgte in der Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich mit dem Erfüllungsbetrag bewertet worden.

4. Angaben zur Bilanz

Das Anlagevermögen hat sich wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2020
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2020
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.883,73 7.098,20 0,00 0,00 0,00 128.981,93
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 121.883,73 7.098,20 0,00 0,00 0,00 128.981,93
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.413.773,70 334.782,40 0,00 15.600,00 0,00 1.732.956,10
Summe Sachanlagen 1.413.773,70 334.782,40 0,00 15.600,00 0,00 1.732.956,10
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.160.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.160.000,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 5.260.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.260.000,00
Summe Anlagevermögen 6.795.657,43 341.880,60 0,00 15.600,00 0,00 7.121.938,03
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.168,73 1.689,20 0,00 0,00 0,00 122.857,93
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 121.168,73 1.689,20 0,00 0,00 0,00 122.857,93
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.183,70 260.502,40 0,00 3.380,00 0,00 748.306,10
Summe Sachanlagen 491.183,70 260.502,40 0,00 3.380,00 0,00 748.306,10
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 612.352,43 262.191,60 0,00 3.380,00 0,00 871.164,03
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2020
Buchwert 31.12.2019
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.124,00 715,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.124,00 715,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 984.650,00 922.590,00
Summe Sachanlagen 0,00 984.650,00 922.590,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 100.000,00 100.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 5.160.000,00 5.160.000,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 5.260.000,00 5.260.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 6.250.774,00 6.183.305,00

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen betreffen Liefer- und Leistungsforderungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.000,00 ist voll eingezahlt. Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsansprüche der Mitarbeiter, Jahresabschlusskosten und Aufwendungen im Rahmen von Leasingrückführungen.

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Art der Verbindlichkeit zum davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2020 (31.12.2019)
T€
bis zu 1 Jahr
T€
von über 1 Jahr
T€
von über 5 Jahren
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.919 588 2.331 0
(3.500) (330) (3.170) (1.807)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 985 985 0 0
(1.068) (1.068) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen 46 46 0 0
(0) (0) (0) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 561 561 0 0
(229) (229) (0) (0)
Gesamt 4.511 2.180 2.331 0
(4.797) (1.627) (3.170) (1.807)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Leasingverträgen, langfristigen Pachtverträgen und sonstigen Verträgen:

Gesamtbetrag
T€
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
T€
fällig innerhalb von 1 Jahr 713,9 37,8
fällig innerhalb von 2-5 Jahren 1.053,6 151,2
fällig nach 5 Jahren 113,4 113,4
Summe 1.880,9 302,4

Die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Aufwendungen für die Nutzung der Immobilie am Standort Mönchengladbach. Die Verträge wurden aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen langfristig geschlossen.

6. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat sich als alleinige Gesellschafterin der Steinbrenner Transport GmbH, Mönchengladbach, verpflichtet, sicherzustellen, dass diese jederzeit über Eigenkapital und Reserven in Höhe von T€ 174 zur Erfüllung der Anforderungen der finanziellen Leistungsfähigkeit nach Art. 7 VO (EG) Nr. 1071/2009 (Kraftverkehrsunternhmer-Zulassungs-VO) verfügen wird.

Mit einer Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Tochterunternehmens nicht zu rechnen

7. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 92 (11 Angestellte, 81 gewerbliche Arbeitnehmer). Im Vorjahr wurden 93 Arbeitnehmer (11 Angestelte, 82 gewerbliche Arbeitnehmer) beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Olaf Kleinlein, Kaufmann Mönchengladbach

Herr Frank Zimmermann, Kaufmann, Wachtendonk

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Steinbrenner Transport GmbH, Mönchengladbach
Anteil am Kapital 100%
Eigenkapital zum 31.12.2020 T€ 100
Jahresergebnis 2020 (Ergebnisabführungsvertrag liegt vor) T€ 0

Honorar des Abschlussprüfers

Die Erleichterungsvorschrift gem. § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB wird in Anspruch genommen, da die Angaben im Konzernabschluss des Mutterunternehmens enthalten sind.

Konzernverbindungen

Die Böhmer Transport GmbH, Mönchengladbach ist ein verbundenes Unternehmen der Böhmer-Kleinlein Agrarprodukute GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, und wird in deren Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2020 sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

 

Mönchengladbach, 28. Juli 2021

gez. Olaf Kleinlein, Geschäftsführer

gez. Frank Zimmermann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.08.2021 festgestellt.

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Böhmer Transport GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Böhmer Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Ge winn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. De zember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Böhmer Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werteund damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlageder erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesell schaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Krefeld, 05.08.2021

bps2 Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thomas Bittdorf, Wirtschaftsprüfer

gez. Ruslan Abakumov, Wirtschaftsprüfer

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