Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 18033
Eingetragen
6.2.2013
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme von Bauherrenaufgaben sowie die Planung und Durchführung von Bauvorhaben, insbesondere für Neu-, Umund Ausbauvorhaben sowie die Erhaltungsmaßnahmen des Universitätsklinikums Aachen. Die Bauvorhaben des Universitätsklinikums Aachen betreffen sowohl den Krankenhausbetrieb als auch die Bereiche Lehre und Forschung. Zum Unternehmensgegenstand Durchführung von Bauvorhaben zählen u. a. die Zielplanung, Bauvorbereitung, Projektentwicklung, Bauabwicklung, Projektsteuerung, Projektdokumentation sowie sämtliche damit zusammenhängenden Beratungsleistungen. Gegenstand der Gesellschaft ist weiter die Erstellung und der Betrieb von Energieproduktionsanlagen, die Herstellung von Wärme, Kälte, elektrischer Energie und Druckluft an die Endabnehmer sowie die Erbringung von damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens und dem Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claudia Vera Lapp
seit 2.4.2026
Prokura
Mark Dr. Wähling
seit 8.10.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Universitätsklinikum Aachen -Anstalt des öffentlichen Rechts-
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Universitätsklinikum Aachen -Anstalt des öffentlichen Rechts-
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ukafacilities GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Rahmenbedingungen

Die ukafacilities GmbH wurde im Jahr 2012 gegründet. Alleingesellschafterin ist seit der Gründung das Universitätsklinikum Aachen AöR (UKA).

Der Gegenstand des Unternehmens ist

• die Übernahme von Bauherrenaufgaben sowie

• die Planung und Durchführung von Bauvorhaben,

• insbesondere für

• Neu-,

• Um- und

• Ausbauvorhaben sowie

• Erhaltungsmaßnahmen des UKA sowie die Lieferung von elektrischer Energie und die Erbringung damit im Zusammenhang stehender Maßnahmen.

Die Bauvorhaben des UKA betreffen sowohl den Krankenhausbetrieb als auch die Bereiche Lehre und Forschung.

Zum Unternehmensgegenstand Durchführung von Bauvorhaben zählen u. a. die Zielplanung, Bauvorbereitung, Projektentwicklung, Bauentwicklung, Projektsteuerung, Projektdokumentation sowie sämtliche damit zusammenhängenden Beratungsleistungen.

Die ukafacilities erbringt ihre Leistungen ausschließlich im Konzernverbund des UKA und ist damit unabhängig von den allgemeinen rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen und Risiken vergleichbarer Unternehmen.

Bei den wesentlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die ukafacilities in die Konzernmuttergesellschaft eingegliedert. Die Bereitstellung angemessener öffentlicher Mittel zur Finanzierung der notwendigen Bauvorhaben ist durch das UKA sichergestellt.

Geschäftsentwicklung 2023

Das Jahr 2023 war für uns von einer anspruchsvollen und angespannten wirtschaftlichen Lage in Deutschland geprägt. Unsere Branche sah sich mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die sich aus einem komplexen Zusammenspiel vieler Faktoren ergaben. Trotz der her ausfordernden Rahmenbedingungen haben wir uns erfolgreich behauptet und unsere Position als zuverlässiger Partner für unseren Eigentümer und Kunden, das Universitätsklinikum Aachen, weiter gestärkt.

Unsere Fähigkeit, flexibel auf sich verändernde Bedingungen zu reagieren, und unser Engagement für exzellente Leistung haben es uns ermöglicht, auch in einem volatilen Umfeld sogar sehr gute Ergebnisse zu erzielen:

Unser Vorsteuergewinn beträgt TEUR 467 (i. Vj. TEUR 461) und damit wurde in 2023 der höchste Gewinn seit Unternehmensgründung erwirtschaftet.

Die Gesamtleistung liegt mit EUR 30,7 Mio. um 11% über dem Vorjahresniveau. Diese mittlere achtstellige Gesamtleistung zeigt, wie wir als ukafacilities wesentlich zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Aachen beitragen können.

Die Umsätze aus dem Kerngeschäft stiegen von EUR 9,2 Mio. um EUR 3,4 Mio. auf EUR 12,6 Mio. Hinzukommend gab es einen Anstieg der Bestandsveränderungen von weiteren EUR 1,3 Mio. Als langfristiger Auftragsfertiger unterliegen unsere Umsatzerlöse stets systemseitig Schwankungen, da Projekte oftmals in anderen Perioden abgerechnet werden, als sie begonnen haben.

Der gesamte Projektgewinn ist stets nur der Periode zuzurechnen, in der das Projekt abgeschlossen wird. Die Bestandserhöhungen des laufenden Jahres (EUR 8,7 Mio.) werden damit in den Folgejahren zu Umsätzen mit der zusätzlichen Erwirtschaftung weiterer Gewinne führen.

In der Energiesparte sind die Nettoumsätze (nach Abzug der Stromsteuer) gesunken, und zwar von EUR 10,9 Mio. auf EUR 9,5 Mio.

Ertragslage

Die ukafacilities hat in anstrengenden Zeiten erneut ein mittleres sechsstelliges Vorsteuerergebnis erwirtschaften können: Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 467 und hat sich damit im Vergleich von einem Gewinn von TEUR 461 im Vorjahr verbessert.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.078. Es wird nach wie vor angestrebt, das Eigenkapital entsprechend dem Geschäftsvolumen weiter aufzubauen, um auch aus Risikogesichtspunkten eine angemessene Reserve dauerhaft vorhalten zu können. Dies ist in Relation zu einer Bilanzsumme von TEUR 69.435 betriebswirtschaftlich geboten.

Die seit einigen Jahren kontinuierliche Verbesserung der Gewinnsituation ist den Anstrengungen der neuen Geschäftsleitung und des übrigens Teams zu verdanken.

Aus dem Kerngeschäft wurde eine Gesamtleistung von TEUR 21.243 (i. Vj. TEUR 16.654) erwirtschaftet;

dies entspricht einem Anstieg um 28%.

Der Materialaufwand (bezogen auf das Kerngeschäft) stieg um TEUR 4.931. Der Deckungsbeitrag beträgt TEUR 4.172 (i. Vj. TEUR 4.515).

Die Gesamtkosten haben sich nur um TEUR 59 oder 2% erhöht, was in Zeiten hoher Inflation von einem sehr guten Kostenmanagement zeugt.

Das Betriebsergebnis (EBIT) (unter Bereinigung periodenfremder Effekte) beträgt TEUR 445.

Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt TEUR 320.

Das Vorsteuerergebnis liegt mit TEUR 467 um 1% über dem des Vorjahres (TEUR 461).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme und damit das verwaltete Vermögen beträgt EUR 69,4 Mio. im Vergleich zu EUR 61,3 Mio. im Vorjahr und zeigt, dass sich seit Gründung Jahr für Jahr der von der ukafacilities verwaltete Bestand an Bauprojekten signifikant erhöht. Die Vorratsintensität liegt bei 93% der Bilanzsumme (i. Vj. 91%).

Das Eigenkapital ist erstmals siebenstellig und beträgt TEUR 1.078 im Vergleich zu TEUR 758 im Vorjahr. Mittelfristig wird ein mittleres siebenstelliges Eigenkapital angestrebt, um einen angemessenen Schutz vor evtl. künftigen Krisen aufzubauen.

Die flüssigen Mittel betragen EUR 3,1 Mio. zu EUR 4,7 Mio. im Vorjahr. Die Finanzlage ist durchgehend seit der Gründung bis heute als gesichert einzustufen. Es war auch in diesem Jahr jederzeit ausreichend Liquidität vorhanden, um alle fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht begleichen zu können.

Die Finanzlage zeigt sich vollständig in der nachfolgenden Kapitalflussrechnung:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Periodenergebnis 320.214 359.705
+ Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 51.078 49.003
+ Zunahme der Rückstellungen 576.957 202.455
- sonstige zahlungsunwirksame Erträge 39.997 0
- Zunahme der Vorräte 8.680.412 7.430.236
- Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 69 -9.266
- Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.080.342 -199.989
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.772.449 618.120
+ Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 8.960.251 10.160.631
- Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1.862 111
+ Ertragsteueraufwand 146.973 101.765
Ertragsteueraufwand/-ertrag -146.973 -101.765
Korrektur um nicht zahlungswirksame Vorgänge 52.347 138.287
+/- Ertragsteuerzahlungen -94.626 36.522
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -1.610.558 3.070.869
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 52.975 37.850
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 2.334
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 6.827 2.618
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -59.802 -38.134
Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -39.997 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 39.997 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) -1.630.364 3.032.735
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.733.359 1.700.624
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.102.995 4.733.359

Investitionen

Die Investitionen im Berichtsjahr betragen TEUR 60 und betreffen v. a. Investitionen in Software.

Unser Team

Insgesamt bestand die Belegschaft zum Bilanzstichtag 31.12.2023 aus 53 Mitarbeitenden. Als Ziel für die Personalentwicklung setzt die Geschäftsführung auf eine qualitative Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Knowhows der Mitarbeitenden durch Umstrukturierungen, Fortbildungsmaßnahmen und punktuell durch Akquise von qualifiziertem neuem Personal. Unser nicht bilanzierungsfähiges Humankapital ist der wertvollste Vermögengestand außerhalb der Bilanz und wir sprechen gerne unserem gesamten Team einen großen Dank für seine großartige Leistung im Jahr 2023 aus.

Die Geschäftsführung arbeitet darüber hinaus an umfangreichen Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der Eigen- und der Fremdleistung, insbesondere im Kerngeschäft Bau.

Risiken und Chancen, Ausblick

Risikoberichterstattung

Es entfallen die Geschäfts- und Branchenrisiken, die andere Unternehmen unserer Branche begleiten, da insbesondere der nachhaltige und erneut gestiegene Auftragsbestand und die Werthaltigkeit der Forderungen durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe des UKA sichergestellt sind. Die ukafacilities GmbH ist als Tochtergesellschaft darüber hinaus in das Risikomanagementsystem und in das Beteiligungscontrolling des UKA eingebunden.

Die Vermögens- und Ertragslage des Jahres 2023 sowie die Planungen für 2024 lassen eine grundsolide Situation der Gesellschaft erkennen.

Nach wie vor sind risikoreiche Entwicklungen, die sich aus dem leider nach wie vor andauernden Krieg in Osteuropa sowie den damit verbundenen Herausforderungen ergeben, schwer abschätzbar.

Risiken werden daher bei der Beschaffung gesehen:

Gemäß den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren die Preise für Baumaterialien im Jahr 2023 im Vergleich zu 2021, vor der Energiekrise, größtenteils weiterhin gestiegen, obwohl es Rückgänge bei Baustoffen wie Holz oder Stahl gab. Im Jahr 2023 verzeichneten mineralische Baustoffe wie Zement (+32,3 %), Frischbeton (+24,9 %) und Bausand (+21,9 %) durchweg Preiserhöhungen im Vergleich zum Vorjahr. Hingegen gab es eine moderatere Preiserhöhung bei Baubedarfsartikeln aus Kunststoff. Der Preis für Bitumen auf Erdölbasis, das für die Abdichtung von Dächern, Gebäuden und Fundamenten verwendet wird, sank um 4,8 % im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings stieg der Preis für Asphaltmischgut, das üblicherweise aus einer Mischung von Gesteinskörnungen und Bitumen besteht, um 9,9 % im Vergleich zum Vorjahr.

Trotz einzelner Preisrückgänge bei Materialien aus Metall und Holz waren die meisten Baumaterialien im Jahr 2023 fast durchgängig teurer als vor der Energiekrise. Auch die Kosten für den Innenausbau stiegen deutlich an, wie beispielsweise für Parkettböden (+30,2 %), Tapeten (+28,0 %), Teppiche und textile Fußbodenbeläge (+24,7 %), Armaturen (+19,8 %) oder Anstrichfarben (+18,9 %). Die Preise für Dämm- und Leichtbauplatten, die im Neubau sowie bei energetischen Sanierungen eingesetzt werden, stiegen um 25,1 %.

Im Vergleich dazu stiegen die Erzeugerpreise im Jahr 2023 ohne Berücksichtigung der Energiepreise um 17,8 % gegenüber 2021. Insgesamt stiegen sie im selben Zeitraum um 30,1 %.

Bei der Ausschreibung von Planungsleistungen und Leistungen ausführender Firmen können sich weiterhin Schwierigkeiten ergeben, insbesondere im Hinblick auf das bestehende Risiko von Insolvenzen beauftragter Bauunternehmen. Dies kann sich weiterhin negativ auf die Zeit und kostentreue Umsetzung der Projekte der ukafacilities GmbH auswirken. Auch der allgemeine Fachkräftemangel stellt weiterhin eine Herausforderung dar und betrifft auch Partnerunternehmen in der Planung und Bauausführung. Dieses Problem wird voraussichtlich in den nächsten Jahren bestehen bleiben.

Im Energiebereich ist der Markt durch eine deutliche Entspannung im Vergleich zu den Vorjahren geprägt. Dennoch bleibt das Preisniveau für den Bezug von Energie höher als in den Jahren vor Corona und dem Ukraine-Krieg.

Chancen der zukünftigen Entwicklung

Eine kontinuierliche Chance ist das Erkennen neuer Geschäftschancen und Potenziale. In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Aachen AöR liegt der Fokus auf Folgendem:

Die Projektmanagementfähigkeiten und diesbezüglichen Kompetenzen der Belegschaft werden weiter ausgebaut. Die ukafacilities verbessert kontinuierlich ihre Standards für die Planung und Durchführung von Projekten. Als Grundlage dafür dient das kompetenzbasierte Projektmanagementsystem der International Project Management Association (IPMA) bzw. dessen deutschem Ableger, der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM). Der Schwerpunkt für die ukafacilities wurde dabei auf die bessere Darstellung von Anforderungsprofilen sowie deren Lösungswege gesetzt. Dazu wurden, spezifisch auf die Aufgaben des Unternehmens, Arbeitspakete mit Zielen und Leistungen formuliert. Die Anwendung dieser Arbeitspakete im Projektalltag ermöglicht, neben einer generellen Verbesserung der Projektarbeit und damit auch der Projektergebnisse, die genaue und nachvollziehbare Darstellung von Arbeitsständen mit Hilfe der Earned Value Analyse.

Die Projektmanagementmethoden unterliegen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Somit werden die vorhandenen Dokumente regelmäßig überarbeitet und neue Projektmanagementtechniken auf Nutzen für die ukafacilities geprüft und bei Bedarf implementiert. Zukünftig soll die regelmäßige Überarbeitung der vorhandenen Dokumente mit der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nachverfolgbar gemacht werden.

In besonderer Verantwortung sehen wir uns für das Nachhaltige Bauen, auf eine ressourcenschonende Umsetzung sowie eine ganzheitliche Betrachtung für wirtschaftliche Lösungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Durch gezielte Betrachtung von Resilienz und Wandlungsfähigkeit streben wir weiterhin eine hohe und ständige Anpassungsfähigkeit an die sich ändernden demografischen, klimatischen, technischen und sozialen Bedingungen an. Neubauten werden zukünftig unter Berücksichtigung des Bewertungssystems nachhaltiges Bauen (BNB) geführt.

Im Rahmen des bestehenden Energieliefervertrags zwischen der UKA und der ukafacilities GmbH konnten zum Ende 2023 neue Stromlieferverträge für die Nebenlieferstellen abgeschlossen werden. Der Einkauf von Strom für die Hauptlieferstelle ist in 2024 geplant. Die Erweiterungen der Energielieferungen für das UKA um das Medium Erdgas ist für das 2. Quartal 2024 geplant

Besondere Bedeutung hat die Umsetzung und der weitere Aufbau des zentralen Energiemanagements insbesondere vor dem Hintergrund der ab dem 2. Quartal 2024 geplanten Inbetriebnahme der Blockheizkraftwerke.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein positives Jahresergebnis in Höhe von ca. 200 TEUR. Unser Kernziel ist zu unserem Unternehmensbild geworden und lautet unverändert:

Die nachhaltige Festigung der Wettbewerbssituation des UKA durch die Ausstattung mit der besten baulichen Infrastruktur als Basis für eine erstklassige medizinische Versorgung.

Wir sehen uns hierzu als sehr gut positioniert an.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 104.899,00 98.037,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.108,00 66.333,00
II. Sachanlagen 24.791,00 31.704,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.791,00 31.704,00
B. Umlaufvermögen 69.323.320,49 61.200.593,66
I. Vorräte 64.186.562,17 55.506.150,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.033.763,11 961.083,93
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.966.382,35 894.184,77
2. sonstige Vermögensgegenstände 67.380,76 66.899,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.102.995,21 4.733.359,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.907,40 5.457,40
Aktiva 69.435.126,89 61.304.088,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.078.488,74 758.274,26
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 25.000,00 25.000,00
III. Gewinnvortrag 708.274,26 348.569,24
IV. Jahresüberschuss 320.214,48 359.705,02
B. Rückstellungen 1.050.232,81 427.141,99
C. Verbindlichkeiten 67.306.405,34 60.118.671,81
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 67.306.405,34 60.118.671,81
Passiva 69.435.126,89 61.304.088,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.476.912,11 4.783.312,85
2. Personalaufwand 3.310.941,29 3.258.064,13
a) Löhne und Gehälter 2.706.225,83 2.676.210,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 604.715,46 581.853,90
davon für Altersversorgung 103.127,83 109.546,83
3. Abschreibungen 51.078,42 49.003,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 51.078,42 49.003,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 648.078,66 1.014.760,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 383,60
davon Erträge aus Abzinsung 126,60
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 146.972,86 101.764,68
7. Ergebnis nach Steuern 320.224,48 359.720,02
8. sonstige Steuern 10,00 15,00
9. Jahresüberschuss 320.214,48 359.705,02

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ukafacilities GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aachen
Registereintrag: 06.02.2013
Registergericht: Aachen
Register-Nr.: HRB 18033

Der Jahresabschluss der ukafacilities GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die ukafacilities GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Nach den Regelungen in § 10 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages ist die ukafacilities GmbH als große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB zu behandeln.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Herstellungskosten angesetzt und, so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens ge genstände vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Sämtliche Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie die Guthaben gegen Kreditinstitute und der Kassenbestand sind zum Nennwert bewertet.

Forderungen wurden überdies unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei den Urlaubs und Überstundenrückstellungen wurde, abweichend vom Vorjahr, zur Berechnung des Betrages eine tatsächliche fünf-Tage-Arbeitswoche als Grundlage angewendet. Der Anpassungseffekt hat eine Auswirkung von ca. TEUR 11. Bei Restlaufzeiten länger als 1 Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden mit Ausnahme der im Vorstehenden dargestellten Änderungen beibehalten.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Der als Anlage beigefügte Anlagespiegel zeigt die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu ent nehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Angabe zu Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zu sam men:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 1.966.382,35

Sonstige Vermögensge gen stände EUR 67.380,76 Summe EUR 2.033.763,11 Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegen den Gesellschafter aus Lieferungen und Leistungen.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angabe zu Vorräten

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den handelsrechtlich zulässigen Vollkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Angabe zu Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Gewerbesteuerrückstellung 124.236,00
Körperschaftsteuerrückstellung 17.446,76
Rückstellung für Personalkosten 39.000,00
Aufbewahrungspflicht Rückstellung für 4.500,00
Prüfung Rückstellungen für Abschluss u. 50.000,00
Übrige sonstige Rückstellungen 815.050,05
1.050.232,81

Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 65.259.826,35
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.846.712,24
sonstige Verbindlichkeiten 199.866,75

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 67.306.405,34 EUR (Vorjahr: 60.118.671,81 EUR).

Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen bestehen gegenüber dem Gesell schafter.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 69.755,73 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Leasingraten die ab dem 1. Januar 2024 fällig sind, und deshalb gem. des Stichtagsprinzips nicht als Verbindlichkeiten in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesen werden.

Angaben zu den Umsatzerlösen

aus Ingenieurs- und Bauleistungen Umsatzerlöse 12.562.704,14
Nicht steuerbare Umsätze Strom 11.216.283,43
Stromsteuer -1.764.634,18
22.014.353,39

Angaben zu den sonstigen betrieblichen Erträgen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 36.000,69 EUR (Vorjahr: 89.448,23 EUR) enthalten.

Angaben zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 105.701,28 EUR (Vorjahr: 498.399,47 EUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführerin: Frau Heike Bekaan Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Angestellten betrug 53 (Vorjahr 55).

Es haben keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen stattgefunden, die nicht unter marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17, 2. Halbsatz HGB nicht angegeben.

Die Angaben sind im Konzernanhang des Universitätsklinikums Aachen AöR enthalten.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Universitätsklinikums Aachen AöR einbezogen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der ukafacilities GmbH, Aachen, schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 320.214,48 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Aachen, 28. März 2024

gez. Heike Bekaan

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

F. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der ukafacilities GmbH den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ukafacilities GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ukafacilities GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ukafacilities GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

G. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der ukafacilities GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 sowie über unsere Prüfung nach dem Haushaltsgrundsätzegesetz (§ 53 HGrG) erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Anforderungen zur Berichterstattung im Prüfungsbericht des IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten: Prüfungsurteil, Berichterstattung und Archivierung (IDW PS KMU 7 (09.2022)).

Der von uns mit Datum 12. April 2024 erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt F. "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers" enthalten.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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