Galler Lager- und Regaltechnik GmbH

Robert-Galler-Straße 1, 95326 Kulmbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 4043
Vorher
AHTUE Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
5.8.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Planung, Herstellung, Handel, Vertrieb, Montage, Wartung, Reparatur und Service statischer und dynamischer Regalsysteme, Lagertechnik, Transport- und Fördertechnik, sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten, die diesem Unternehmensgegenstand dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Alois Keller
seit 27.5.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Andreas Dr. Hölscher
seit 17.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dr. Andreas HölscherHölscher Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Galler Lager- und Regaltechnik GmbH

Kulmbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Galler Lager- und Regaltechnik GmbH (im Folgenden Galler genannt) mit Sitz in Kulmbach ist ein Spezialist im Bereich der standardisierten Lager- und Regaltechnik. Heute präsentiert es sich als ein international ausgerichtetes Unternehmen, das nach der Neuausrichtung in alter Tradition mit Nachdruck und Leidenschaft neue Märkte in Süd- und Osteuropa erschließt und mit weiter verstärkter Dynamik und Investitionen in Forschung und Entwicklung an neuen Produkten und Verfahren für die Lager und Regaltechnik arbeitet.

Hierbei ist das Palettenregal der Hauptumsatzträger. Galler generiert seine Umsätze sowohl über den eigenen Außendienst als auch über Händler und Wiederverkäufer. Der Kundenkreis erstreckt sich auf die Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie dem Logistik- und Automatisierungsbereich.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Erhebungen des Verbands für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen ist die Gesamtproduktion an Regalen gegenüber dem Vorjahr mit - 18,7 % deutlich gesunken, nachdem im Jahr 2022 noch eine Steigerung von 21,3 % zu verzeichnen war. Der Gesamtumsatz lag mit 893 Mio.€ unter dem Niveau des Jahres 2021 mit 905 Mio.€. Im 1. Halbjahr 2024 ist ein weiterer Rückgang von 12.7 % zu verzeichnen.

Aufwändige Abstimmungsarbeiten hinsichtlich Corona-bedingter länderspezifischer Vorgaben im Ausland für die Anlieferung und Montage von Regalen vor Ort, wie dies noch in den Corona-Jahren die Regel war, entfielen im Jahr 2023 gänzlich und führten wieder zu einem normalüblichen Tagesgeschäft. Dem insgesamt rückläufigem Gesamtmarkt konnte sich auch Galler nicht entziehen, da bereits ab dem 4. Quartal 2022 ein deutlich eingetrübter Geschäftsverlauf zu verzeichnen war. Durch zeitliche Verschiebung von Großprojekten konnte das Geschäftsjahr 2023 noch mit einem hohen Auftragspolster gestartet werden.

Der Markt ist im Bereich der Palettenregale durch einige große Wettbewerber sowie Überkapazitäten und hohem preislichen Druck gekennzeichnet. Durch die standardisierte Palette als einzulagernder Warenträger sind bereits Vorgaben an das Regal hinsichtlich Regalhöhe und - tiefe sowie einzulagernder Palettengewichte normmäßig festgelegt. Hierbei gilt es sich durch bessere Verbindungs- und Fertigungstechnik wertvolle Wettbewerbsvorteile zu sichern. Mit individueller Beratung und Konzepterstellung durch eigenen Außendienst versucht Galler sich vom Wettbewerb abzugrenzen.

2.2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war durchweg von einem sehr volatilen Stahlpreis geprägt. Die Stahlpreise stiegen bereits im 1. Halbjahr in der Spitze um ca. 10 % an und sanken in der zweiten Jahreshälfte kontinuierlich um ca. 15 % wieder ab. Durchschnittlich war im Vergleich zum Jahr 2022 ein, um ca. 20 % niedrigerer Stahlpreis zu verzeichnen. Eine Anpassung der Stahlpreisentwicklung in unseren Verkaufspreisen erfolgt bei sinkenden Stahlpreisen zeitverzögert. Die im zweiten Halbjahr sinkenden Stahlpreise sowie die lange Vorlaufzeit der Materialeindeckung und der hohen Lagerbevorratung führte zu einer Erhöhung der Materialaufwandsquote von 68,7 % auf 70,7 %. Durch die deutlich höhere Preissensibilität unserer Kunden und der Überkapazitäten im Markt ist Galler einem hohen Preisdruck ausgesetzt. Ein stetiger Margendruck ist nicht nur bei größeren Projekten zu verzeichnen, sondern setzt sich mittlerweile auch bei kleineren und mittleren Anfragen fort.

Im Geschäftsjahr 2023 verschlechterte sich der Geschäftsverlauf gegenüber dem sehr guten Vorjahreswert und es wurde ein deutlich negatives Ergebnis erzielt, welches fernab vom unteren Zielkorridor unserer Planung lag. Ein wesentlicher Faktor für diese negative Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 war die bereits beschriebene Investitionszurückhaltung unserer Kunden ab dem 4. Quartal 2022, die sich im Jahr 2023 weiter fortsetzte. Der Auftragseingang brach im Jahr 2023 von 31,8 Mio. € auf 18,7 Mio.€ gleich 41 % ein. Die Umsatzrendite vor Steuern sank von plus 6,5 % auf minus 4,6 % ab. Das geplante und angestrebte Renditeziel von 5,5 % wurde deutlich verfehlt. Der erhebliche Rückgang in der Betriebsleistung von minus 20,1 % wirkte sich negativ auf das Jahresergebnis vor Steuern aus. Mit einem Verlust von -1.134 T€ T€ lag das Jahresergebnis deutlich unter dem Vorjahr und auch weit ab vom Zielkorridor der Planung.

2.3. Darstellung der Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage

Ertragslage

Die Ergebnisentwicklung von Galler zum Vorjahr zeigt folgende Darstellung:

in T€ 2023 2022
Rohergebnis 7.406 9.864
Personalkosten -3.956 -3.664
Übrige betriebliche Aufwendungen -3.892 -3.578
EBITDA -442 2.622
Abschreibungen -520 -551
EBIT -962 2.071
Finanzergebnis -172 -467
EBT -1.134 2.025

Das Rohergebnis verschlechterte sich zum Vorjahr durch rückläufige Umsätze um rd. 25 % Auf der Kostenseite stiegen die Personalkosten bedingt einer außerplanmäßigen Anpassung an die örtliche Lohn- und Gehaltsstruktur, überproportional um 8,3 % an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen hauptsächlich infolge höherer Instandhaltungskosten, Werbekosten sowie die in den Verwaltungskosten enthaltenen Rechts- u. Beratungskosten sowie Lizenzgebühren um 8,3 % zu. Umsatzabhängige Kosten wie Ausgangsfrachten und Verpackung gingen im Vergleich zur gesunkenen Betriebsleistung von 20,1 % nur um 2 ,0 % zurück. Die Abschreibungen sanken um 31 T€ gleich 5,6 % auf 520 T€ ab.

Als Folge vorgenannter Geschäftsentwicklung lagen die Ergebniskennzahlen EBITDA und EBIT im Jahr 2023 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Das Finanzergebnis setzt sich ausschließlich aus Zinsaufwendungen zusammen.

Das Jahresergebnis verschlechterte sich von 2.025 T€ auf -1.134 T€ und weist damit nach zwei positiven Jahren wieder einen Verlust aus.

Finanzlage

Die Überlegung mit einer Factoring Gesellschaft eine Verbesserung der Liquiditätslage der Gesellschaft zu erreichen, macht sich bei der Betrachtung der Finanz- bzw. Liquiditätslage positiv bemerkbar und dient auch zur Minimierung des Kreditausfallrisikos für die weitere Expansion im Export.

Die Veränderungen des Cashflows nach den jeweiligen Bereichen zeigt die nachfolgende Darstellung:

in T€ 2023 2022
Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit -789 4.382
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -319 -191
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -416 -1.801
Kurzfristig verfügbarer Liquiditätsbestand 2.189 3.713

Bei der Betrachtung des Cash-Flows aus lfd. Geschäftstätigkeit ist als Hauptursache das negative Jahresergebnis in Höhe von minus 1.134 T€ anzuführen. Die Kapitalbindung im Working-capital gleicht sich durch den Abbau der Vorräte und Forderungen sowie den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen auf der Passivseite in etwa aus. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich aus Zinszahlungen sowie der Kredittilgung.

Galler hat im Jahr 2023 hauptsächlich in Sachanlagen investiert. Diese Investitionen bewegten sich auch im Jahr 2023 mit 360 T€ auf einem geringen Niveau und wurden aus der vorhandenen Liquidität finanziert.

Der kurzfristig verfügbare Liquiditätsbestand sank zum Bilanzstichtag um 1.524 T€ auf 2.193 T€. Die Liquidität zum Bilanzstichtag ist als gesichert zu bezeichnen. Die Liquiditätsausstattung und die eingeräumten Finanzierungsspielräume lassen für die Zukunft genügend Raum für eine weitere Umsatzausweitung sowie eine gesteigerte Investitionsneigung zu.

Vermögenslage

Folgende Darstellungen geben einen Einblick der Struktur der Vermögenslage. Die Struktur des Betriebsvermögens zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:

per 31.12. in T€ 2023 2022
Anlagevermögen 1.515 1.709
Umlaufvermögen (einschließlich RAP) 8.660 12.551
Betriebsvermögen 10.175 14.260

Das Anlagevermögen sank infolge planmäßiger Abschreibungen um 194 T€ auf 1.515 T€ ab. Im Umlaufvermögen war eine deutliche Abnahme bei den Vorräten mit -1.153 T€ sowie den flüssigen Mittel mit -1.524 T€ zu verzeichnen. In Summe sank das Betriebsvermögen um 4.085 T€ gleich 28,6 % auf 10.175 T€ ab.

Die Kapitalstruktur zeigt zum Vorjahr folgende Entwicklung:

per 31.12. in T€ 2023 2022
Eigenkapital 4.182 5.316
Sonderposten mit Rücklageanteil 51 84
Rückstellungen 578 521
Verbindlichkeiten 5.364 8.339
Betriebskapital 10.175 14.260

Das Eigenkapital sank durch den Jahresverlust in Höhe von 1.134 T€ auf 4.182 T€ ab. Die Eigenkapitalquote stieg jedoch durch die rückläufige Bilanzsumme von 37,3 % auf 41,1 % an, und stellt damit die zweitgrößte Position auf der Passivseite dar. Die Position Sonderposten mit Rücklageanteil steht im Zusammenhang mit den durch einen Zuschuss geförderten Investitionen und sank durch die ratierliche jährliche Auflösung auf 51 T€.

Die Rückstellungen nahmen um 57 T€ zu, während die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten planmäßig um 244 T€ zurückgeführt wurden. Die größte Position auf der Passivseite stellen - trotz einer Rückführung von 2.847 T€- die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit 4.209 T€ gleich 41,4 % des Betriebskapitals dar.

3. Forschungs- und Entwicklung

Als Spezialist im Bereich der standardisierten Lager- und Regaltechnik entwickelt die Gesellschaft die angebotenen Produkte ständig weiter. Ziel dieser Aktivitäten ist die Befriedigung der Ansprüche unserer Kunden durch intensive und anwendungsspezifische Beratung und damit die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Der bereits in den letzten Jahren eingeschlagene Weg, das Produktportfolio kontinuierlich breiter aufzustellen, wird weiter fortgesetzt, um hier auch in Zukunft vorhandene Marktpotentiale heben zu können. Darüber hinaus werden Kooperationen mit Generalunternehmern angestrebt. Durch das sehr preisaggressive Verhalten der Marktführer gestaltet sich dieser Prozess jedoch sehr schwierig.

Durch die enormen Stahlpreissteigerungen in den Jahren 2022 bis Mitte 2023 sowie weiter rückläufigen Preisen ab 2. Quartal 24 stellen wir fest, dass potenzielle Kunden weiter auf sinkende Stahlpreise spekulieren und eine Bestellung zurückhalten. Um den rückläufigen Stahlpreisen Rechnung zu tragen, haben wir uns bereits im 3. Quartal 2023 entschieden, unseren Coilbestand zu reduzieren und den Stahlbedarf für das 1. Halbjahr 2024 weitestgehend auftragsbezogen zu sichern. Im Gegensatz zum Vorjahr ist ausreichend Stahl auf dem Markt verfügbar. Darüber hinaus können wir durch den hohen Zeitarbeiteranteil in der Fertigung sowie Speicherstundenregelungen für eigene Mitarbeiter auf Beschäftigungsschwankungen flexibel und kurzfristig reagieren.

Die ursprüngliche Planung für 2024 ging von einer Betriebsleistung zwischen 29 bis 31 Mio. € und einem positiven Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite zwischen 0,2 bis 0,5 Mio.€ aus. Der Auftragseingang lag per Juni 2024 mit 7,4 Mio. € um rd. 9 % unter dem Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand per Ende Juni 2024 liegt mit 4,2 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert von 7,6 Mio. €. Die Auslastung ist damit für die nächsten 2 Monate gesichert. Nach dem bisherigem Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 rechnen wir damit, dass die Eckwerte der Planung 2024 nicht mehr erreicht werden können. Wir erwarten auf Jahressicht eine Betriebsleistung von ca. 16 Mio. € und ein negatives Ergebnis vor Steuern.

Durch die sehr gute Liquiditätsausstattung der Hölscher-Gruppe können eventuelle negative Auswirkungen durch die Folgen des Ukraine Kriegs und den zurückhaltenden Investitionsentscheidungen aufgrund der stagnierenden Konjunktur im Jahr 2024 aufgefangen werden.

Risikobericht

Internes Kontrollsystem und Risikomanagement

Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Geschäftsführung eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist die originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Analyse der möglichen Risiken verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung der Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet, allerdings in dem klaren Bewusstsein, dass die Nutzung unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Auch gehört hierzu, dass Risikomanagement effizient zu betreiben, Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen. Galler ist in das bestehende Berichtswesen der Hölscher Firmengruppe integriert, das auf die Bedürfnisse der Firmengruppe zugeschnitten ist und an die laufenden Bedürfnisse angepasst wird. Hiermit lassen sich Fehlentwicklungen rechtzeitig erkennen und können durch entsprechende Gegenmaßnahmen gestoppt werden.

Sofern sich Risiken auf vergangene Sachverhalte beziehen, werden die Bildung erforderlicher bilanzieller Rückstellungen und deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen geprüft.

Ziel des eingerichteten IKS (internen Kontrollsystems) ist es, mit den implementierten Methoden und Maßnahmen das Vermögen der Gesellschaft zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte IKS gewährleistet werden. Nach Analyse der verschiedenen Funktionsbereiche der Gesellschaft werden die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Unvereinbare Tätigkeiten werden konsequent getrennt und es bestehen angemessene Kontrollspannen. Auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten wird strikt geachtet. Die wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der rechnungslegungsbezogenen aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen stellt die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Jedoch kann das installierte IKS keine absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der vorgegebenen Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Errichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aufgrund von simplen Fehlern oder Irrtümern in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Unternehmensspezifische Risiken

Risiken für die künftige operative Geschäftsentwicklung der Gesellschaft sehen wir in der Verfügbarkeit und Preisentwicklung der Rohstoffe und hier insbesondere im Stahlbereich. Wir stellen in den letzten Wochen fest, dass sich die zuletzt stark rückläufigen Stahlpreise wieder konsolidiert haben und eine Bodenbildung anscheinend erreicht ist. Ebenfalls hat sich die Versorgung von Schrauben, Befestigungs- u. Verpackungsmaterial preislich wieder stabilisiert und eine gute und sichere Versorgung gegeben ist. Aus diesen Sachverhalten können sich negative Ergebniseffekte in der Zukunft ergeben. Auf der Absatzseite sind Forderungsausfallrisiken durch die bestehende Factoring Vereinbarung für diese Forderungen weitgehend begrenzt. Für Garantierisiken werden vorsorglich angemessene Rückstellungen gebildet. Hinsichtlich der Wettbewerbssituation erwarten wir nach Einschätzung der Marktlage derzeit eine weitere Verschärfung der Preissituation, woraus sich nachteilige Einflüsse auf die zukünftige Ergebnisentwicklung von Galler ergeben könnten.

Außer diesen Risiken sehen wir derzeit keine weiteren relevanten unternehmensspezifischen Risiken.

Chancenbericht

Wir sehen in den nächsten Jahren hauptsächlich Wachstumschancen in der Erweiterung unseres Produktspektrums sowie in der Ausweitung unseres Geschäfts mit Generalunternehmern.

 

Kulmbach, den 30. September 2024

Dr. Andreas Hölscher

Dr. Thomas Kießling

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorj.:
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.256,00 81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.761,00 12
2. Technische Anlagen und Maschinen 903.170,00 1.093
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.426,00 472
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 51
1.494.357,00 1.628
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.022.106,00 5.055
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.682.297,00 4.598
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -3.816.034,74 -3.612
4.888.368,26 6.041
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.333.021,91 2.195
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 48.908,55 154
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 59.469,54 181
4. Sonstige Vermögensgegenstände 117.661,05 245
1.559.061,05 2.775
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.188.953,84 3.713
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.752,73 22
10.174.748,88 14.260

PASSIVA

Vorj.:
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500
II. Gewinnvortrag 4.816.019,52 4.816
III. Jahresfehlbetrag -1.134.093,39 0
4.181.926,13 5.316
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 51.331,00 84
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 578.119,63 521
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 279.687,50 523
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 751.988,31 665
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 45.623,78 7
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.162.943,07 7.049
6. Sonstige Verbindlichkeiten 123.129,46 95
- davon aus Steuern: € 50.457,43 (Vorj.: T€ 37)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 7.673,95 (Vorj.: T€ 7)
5.363.372,12 8.339
10.174.748,88 14.260

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorj.:
T€
1. Rohergebnis 7.405.629,97 9.865
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.279.775,47 -3.072
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -676.054,63 -592
- davon für Altersversorgung € 0,00 (Vorj. T€ 0) -3.955.830,10
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -519.796,44 -551
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.885.731,11 -3.577
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -171.751,71 -46
- davon an verbundene Unternehmen € 167.915,91 (Vorj.: T€ 45)
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0
7. Ergebnis nach Steuern -1.127.479,39 2.027
8. Sonstige Steuern -6.614,00 -2
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 -2.025
10. Jahresfehlbetrag -1.134.093,39 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Galler Lager- und Regaltechnik GmbH mit Sitz in Kulmbach ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Bayreuth unter der Nummer HRB 4043 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB werden angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert ausgeübt worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Dabei werden bei Zugängen von beweglichen Vermögensgegenständen die planmäßigen Abschreibungen entsprechend den gesetzlichen Änderungen pro rata temporis vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert von unter € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Vorräte werden zu Einstandspreisen bewertet, sofern nicht Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB erforderlich waren. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden nach der retrograden Methode mit einem angemessenen Abschlag von den Verkaufspreisen bewertet. Geleistete Anzahlungen der Kunden für bereits in Auftrag befindliche Arbeiten wurden, soweit möglich, als Sonderposten von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst, soweit für solche Sachverhalte Rückstellungen zu bilden waren.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind im Geschäftsjahr 2023 keine außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB vorgenommen worden.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz, aufgegliedert nach Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen (Bruttodarstellung) zeigt der Anlagespiegel (s. Anlage 3 / 7). Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und nahestehende Unternehmen resultieren aus Leistungsverkehr.

3. Sonderposten mit Rücklagenanteil

Der Ausweis betrifft einen Zuschuss des Landes Bayern als Projektförderung für Investitionsmaßnahmen. Der Investitionszuschuss wird nach Inbetriebnahme der geförderten Investitionen entsprechend deren Nutzungsdauer ratierlich aufgelöst.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Vorj.:
T€ T€
Verpflichtungen gegenüber Personal 176 258
Garantieverpflichtungen 61 74
Erlösminderungen 53 53
Ausstehende Kostenrechnungen 178 31
Unterlassene Instandhaltungen 55 26
Übrige 55 79
578 521

5. Verbindlichkeiten

Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 280 244 36 0 280
(im Vorjahr) (523) (244) (279) 0 (523)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 752 752 0 0 0
(im Vorjahr) (665) (665) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.163 4.163 0 0 0
(im Vorjahr) (7.049) (7.049) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 46 46 0 0 0
(im Vorjahr) (7) (7) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 123 123 0 0 0
(im Vorjahr) (95) (95) (0) (0) (0)
Gesamt 5.364 5.328 36 0 280
(im Vorjahr) (8.339) (8.060) (279) (0) (523)

Die Verbindlichkeiten sind besichert durch Sicherungsübereignungen der finanzierten technischen Anlagen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 127 (Vorj. T€ 20) aus Leistungsverkehr.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten T€ 27 (Vorj. T€ 18) periodenfremde Erträge. Sie betreffen im Berichtsjahr im Wesentlichen Erträge aus Auflösungen von nicht mehr benötigten Rückstellungen und verschiedene kleinere periodenfremde Erträge.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen mit T€ 13 (Vorj. T€ 24) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 1 (Vorj. kleiner T€ 1) Erträge aus Währungsdifferenzen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T€ 11 (Vorj. T€ 9) Aufwendungen aus Währungsdifferenzen.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 aus der Mithaftung für Ansprüche aus übertragenen Arbeitsverhältnissen aus der Abspaltung des Geschäftsbereichs "Rollenbahntechnik". Des Weiteren besteht eine Mithaftung für eine Avalkreditlinie in Höhe von T€ 1.000 für verbundene Unternehmen gegenüber einem Kreditinstitut.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus dem vorgenannten Haftungsverhältnis schätzen wir aufgrund des bisherigen Zahlungsverhalten und der Bonität der Schuldner als gering ein. Die jeweiligen Schuldverhältnisse sind mit quantitativ ausreichenden Sicherheiten unterlegt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung des jeweiligen Haftungsverhältnisses erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestehen aus der Anmietung der Geschäftsimmobilie und Hallen. Die abgeschlossenen unbefristeten Mietverträge sehen eine Jahresmiete von T€ 360 vor. Hiervon entfallen T€ 360 auf Mieten an nahestehende Unternehmen.

Daneben bestehen mehrere Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter, mit einem jährlichen Leasingaufwand von rd. T€ 48 im Jahr 2024, rd. T€ 34 im Jahr 2025 und rd. T€ 22 im Jahr 2026.

Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile aus dem Abschluss der Leasingverträge sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken. Risiken können sich aus den zukünftigen Zahlungsverpflichtungen und der fehlenden Veräußerungsmöglichkeit vor Ende der Leasing- bzw. Mietvertrags ergeben.

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Forderungsfactoring

Die Gesellschaft hat mit einer Factoringgesellschaft einen Vertrag über das Forderungsfactoring abgeschlossen. Ausschlaggebend für den Abschluss dieses Geschäfts sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile liegen in der Verbesserung der Liquiditätslage der Gesellschaft und in der Minimierung des Kreditausfallrisikos, insbesondere für Umsätze im Exportgeschäft. Relevante Risiken aus diesem Geschäft können sich keine ergeben.

3. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Dr. Andreas Hölscher, Dipl.-Kfm., Köln

Herr Dr. Thomas Kießling, Dipl.-Kfm., Kerpen

Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütungen im Sinne von § 285 Nr. 9a HGB.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

Vorj.
Gewerbliches Personal 34 33
Angestellte 32 34
Zusammen 66 67

6. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Galler Lager- und Regaltechnik GmbH ist die Hölscher Holding GmbH, Kerpen.

7. Konzernabschluss

Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Galler Lager- und Regaltechnik GmbH einbezogen ist, ist die Hölscher Holding GmbH, Kerpen.

Die Offenlegung des Konzernabschlusses 2023 der Muttergesellschaft erfolgt beim elektronischen Bundesanzeiger.

8. Nachtragsberichtserstattung

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ereignet.

 

Kulmbach, den 30. September 2024

Dr. Andreas Hölscher

Dr. Thomas Kießling

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugang Umbuchung Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 246.447,06 0,00 0,00 -90.920,00 155.527,06
2. Gewerbliche Schutzrechte etc. 75.000,00 0,00 0,00 0,00 75.000,00
321.447,06 0,00 0,00 -90.920,00 230.527,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.277,97 22.186,00 0,00 0,00 88.463,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.924.753,80 140.101,78 51.000,00 0,00 4.115.855,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.292.620,73 198.173,66 0,00 -25.515,10 1.465.279,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.000,00 0,00 -51.000,00 0,00 0,00
5.334.652,50 360.461,44 0,00 -25.515,10 5.669.598,84
5.656.099,56 360.461,44 0,00 -116.435,10 5.900.125,90
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 165.687,06 30.956,00 -61.371,00 135.272,06
2. Gewerbliche Schutzrechte etc. 74.999,00 0,00 0,00 74.999,00
139.607,06 30.956,00 -61.371,00 210.271,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.782,97 2.920,00 0,00 56.702,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.831.556,80 381.128,78 0,00 3.212.685,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.995,73 104.791,66 -19.934,10 905.853,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.706.335,50 488.840,44 -19.934,10 4.175.241,84
3.845.942,56 519.796,44 -81.305,10 4.385.512,90
Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.255,00 80.760,00
2. Gewerbliche Schutzrechte etc. 1,00 1,00
20.256,00 80.761,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.761,00 12.495,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 903.170,00 1.093.197,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.426,00 471.625,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 51.000,00
1.494.357,00 1.628.317,00
1.514.613,00 1.709.078,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Galler Lager- und Regaltechnik GmbH, Kulmbach:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Galler Lager- und Regaltechnik GmbH, Kulmbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Galler Lager- und Regaltechnik GmbH, Kulmbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. September 2024

dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG
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Güntgen, Wirtschaftsprüfer

Brandenburg, Wirtschaftsprüfer

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