Sonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Dachdeckerei Leibeling GmbH
Wittestraße 69, 13509 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Alfred Wolf seit 29.9.2025 | Prokura |
Olaf Görzig seit 11.7.2011 | Geschäftsführer |
Jens Leibeling seit 25.7.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Karin Leibeling | 50.00% |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dachdeckerei Leibeling GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Unsere Gesellschaft mit Sitz in Berlin ist in das Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter HRB Nr. 114646 B eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Dachdeckerarbeiten mit allen neben- und artverwandten Gewerken. Zu unseren Leistungen gehören sämtliche Dacharbeiten sowie Dachabdichtungsarbeiten, Metallbau für Dach und Fassade, begeh- und befahrbare Dachbeläge. Die Bauvorhaben werden insgesamt von der Angebotserstellung, der Planungs- und Arbeitsvorbereitung, der Bauausführung bis hin zu Wartungs- und Gewährleistungsarbeiten sowie mit Rahmenverträgen im Unternehmen betreut. Unser Tätigkeitsfeld beschränkt sich ausschließlich auf Deutschland. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % abgenommen. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch hohe Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schwierigeren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe leicht gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein geringes Plus von 0,2 %. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Dachdeckerhandwerk erwirtschaftete laut Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks einen Gesamtumsatz von 12,89 Mrd. EUR (Vorjahr: 12,94 Mrd. EUR) und verzeichnete somit einen nominalen Rückgang in Höhe von 0,4 % bzw. 52 Mio. EUR. Preisbereinigt ist der Umsatz der Betriebe im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr sogar um ca. 10 % eingebrochen und damit real das dritte Jahr in Folge gesunken (2021: ca. - 9 %, 2022: ca. - 6 %). Aufgrund von noch vorhandenen Auftragsüberhängen hat sich der massive Einbruch von Wohnungsneubau-Genehmigungszahlen der Jahre 2022 und 2023 noch nicht auf die Baufertigstellungen ausgewirkt. Somit verlief das Jahr dank einer robusten Sanierungsnachfrage für den überwiegenden Teil der Betriebe im Dachdeckerhandwerk positiv. Rückblickend sind im Jahr 2023 die Problemfelder Lieferengpässe und Materialverfügbarkeit nach und nach abgeklungen. Die sich zwar abschwächenden, aber weiterhin hohen Preiszuwachsraten sowie die Verunsicherung der Bauherren durch die Kürzung von Fördermitteln und den im Vergleich zu den Vorjahren schwierigeren Finanzierungsbedingungen trübten dagegen die Lage. 2.2 Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen der in Ausführung befindlichen Bauaufträge) hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Verhältnis zum Vorjahr von T-EUR 18.996 auf T-EUR 17.113 um rd. 9,9 % - entsprechend unserer Planung - verringert. Dabei gingen die Umsatzerlöse um 3,7 % oder um T-EUR 815 zurück. Der Materialaufwand (einschl. Fremdleistungen) verringerte sich korrespondierend um 9,5 % bzw. um T-EUR 1.296. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Aufgrund der Investitionen in das Anlagevermögen sind die Abschreibungen um 9,8 % bzw. T-EUR 17 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 10,2 % oder um T-EUR 167. Ursächlich hierfür war hauptsächlich höherer Wertberichtigungsbedarf auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die hohe Auftragslage beibehalten werden. Vorliegende Aufträge im Umfang von T-EUR 18.145 (Vorjahr: T-EUR 16.740) sind bis Ende 2024 in Bearbeitung. Das Jahresergebnis ist in einem schwierigen Marktumfeld von T-EUR 161 im Jahr 2022 auf T-EUR - 322 im Berichtsjahr gesunken. Entgegen unserer Planung haben Kostenentwicklungen zu diesem Jahresfehlbetrag geführt. Entwicklung des Beschaffungsmarktes, Preis- und sonstige Risiken Nach den vorliegenden Daten zur Kostenstruktur des Wirtschaftszweigs "Dachdeckerei und Bauspenglerei" hat sich die betriebswirtschaftliche Situation der Unternehmen im Berichtsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Die Bauinvestitionen sind Destatis zufolge im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 % gesunken. Neben den hohen Baupreisen hätten sich hierbei die spürbar gestiegenen Bauzinsen ausgewirkt, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale seien lediglich vom Ausbaugewerbe gekommen, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Ein maßgeblicher Einflussfaktor für den Gewinn der Betriebe ist die Entwicklung und Durchsetzung von Preisen. Die Preissteigerungsraten schwächten sich 2023 zwar merklich ab, dennoch ist Bauen erneut deutlich teurer geworden. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland lagen bei nachlassender Nachfrage mit einem Anstieg von 10,5 % (Gesamtjahr 2023 gegenüber 2022) immer noch im zweistelligen Bereich nach dem Jahres-Rekordwert von + 15,8 % aus dem Vorjahr. Immerhin ließ die Dynamik im Laufe des Berichtsjahres stark nach, was vor allem auf das Nachgeben der Preise auf der Seite des Materialeinkaufs zurückzuführen ist. Hier setzte eine Beruhigung auf hohem Niveau ein, allerdings zeigt ein Vergleich, dass die Preise immer noch deutlich das Ausgangsniveau von vor der Corona-Pandemie übertreffen: So lag der Erzeugerpreisindex im Jahresmittel 2023 gegenüber 2020 bei energieintensiven Produkten wie Zement noch um 58 % höher. Auch Mineralölerzeugnisse (+ 65 %), Betonstahl (+ 52 %), Dämmung (+ 43 %), Dachziegel (+ 43 %), Kies und Sand (+ 34 %) sowie Bauholz (+ 34 %) verfehlten weit das Ausgangsniveau von 2020. Beim Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden lagen die Gesamtveränderungsraten bei den Preisen erneut oberhalb des Gesamtschnitts aller Bauleistungen am Bauwerk. Auch bei den Preissteigerungsraten bezogen auf die Instandhaltung von Wohngebäuden konnten die Dachdecker viele andere Gewerke am Bau hinter sich lassen: Nach der Baupreisstatistik des Statistischen Bundesamts mussten in dieser Sparte die Preise für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten von den Betrieben um 9,9 % angehoben werden (Gesamtjahr 2023 im Vergleich zu 2022). 2.3 Lage der Gesellschaft Die Lage der Gesellschaft und die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr wird nachfolgend unter Einbeziehung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren - Gesamtleistung und Jahresergebnis - analysiert. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote liegt zum Bilanzstichtag rechnerisch bei ca. 30 % (Vorjahr: ca. 26 %). Absolut ist das Eigenkapital ergebnisbedingt um T-EUR 322 oder um 15,8 % gesunken. Bei einer Bilanzsumme von T-EUR 5.687 betragen die in den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Bauleistungen (nach Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen) T-EUR 482 (Vorjahr: T-EUR 3.099). Der Rückgang der Vorräte in Höhe von T-EUR 2.617 resultiert aus dem Abschluss von mehreren langfristigen Projekten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind trotz der leicht gesunkenen Umsatzerlöse (-3,7 %) um T-EUR 181 oder um 5,9 % leicht gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2023 T-EUR 962 (Vorjahr: T-EUR 1.917) und sind gegenüber dem Vorjahr um 49,8 % oder um T-EUR 955 signifikant gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Wesentlichen aufgrund der Tilgung der Verbindlichkeit aus einem Kontokorrentkredit um T-EUR 1.103 deutlich reduziert und betragen zum 31. Dezember 2023 T-EUR 714 (Vorjahr: T-EUR 1.817). Finanzlage Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds dargestellt:
1) einschließlich kurzfristige Bankverbindlichkeiten zur Disposition der liquiden Mittel Unser tägliches Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die langjährigen und "voluminösen" Großprojekte, deren Fertigstellung in den Jahren 2022 bzw. 2023 erfolgte, führten teilweise zu einem Anstieg des Liquiditätsbedarfes im Jahr 2022. Der positive Cashflow aus der operativen Tätigkeit, der sich gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 3.146 erheblich verbessert hat, resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Bestands der unfertigen Leistungen. Der Cashflow aus den Investitionstätigkeiten in Höhe von T-EUR -72 hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert. Ursächlich hierfür war die durchgeführte Erneuerung des Fuhrparks im Vorjahr. Der Rückgang des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Tilgung des KfW-Unternehmenskredits sowie der Leasingverbindlichkeiten. Die Gesellschaft war während des Geschäftsjahres jederzeit dazu in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Ertragslage Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 entsprach hinsichtlich der Entwicklung der Gesamtleistung unseren Erwartungen. Aufgrund der guten Witterung im Geschäftsjahr sowie der weiterhin anhaltenden günstigen bauwirtschaftlichen Lage und des konstant hohen Auftragsbestandes war es uns möglich, zahlreiche Projekte vollständig zu realisieren bzw. langjährige Projekte fortzuführen. Wegen der Vielzahl gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen, ausgelöst durch die Rohstoffkrise und anhaltenden Preissteigerungen, hat sich unsere Gesamtleistung um ca. 9,9 % auf T-EUR 17.113 (Vorjahr: T-EUR 18.996) verringert. Die Gesamtleistung setzt sich aus den Umsatzerlösen in Höhe von T EUR 21.222 (Vorjahr: T-EUR 22.037) und aus der Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen T-EUR 4.109 (Vorjahr: T-EUR 3.041) zusammen. Die gesunkene Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr ist einerseits auf den erwarteten Rückgang der Nachfrage im Zusammenhang mit der Erhöhung der Energiepreise in Folge des Ausbruchs des Ukrainekriegs, dem weiterhin hohen Zinsniveau und folglich des Einbruchs im Neubaubereich sowie auf eine spürbare Zurückhaltung der Bauherren bei Sanierungen und anderseits auf den Abschluss von mehreren langfristigen und voluminösen Projekten in den Jahren 2022 und 2023 zurückzuführen. Die wesentlichen Aufwendungen betreffen mit T-EUR 12.353 (Vorjahr: T-EUR 13.649) Materialaufwendungen. Die Materialaufwandsquote (als Verhältnis der Materialaufwendungen zur Gesamtleistung) ist im Vergleich zum Vorjahr mit 72 % konstant geblieben, erreichte jedoch nicht das Niveau der Vorjahre mit durchschnittlichen 67 %. Die Personalaufwendungen verringerten sich um T-EUR 62 oder 1,6 % auf T-EUR 3.754 (Vorjahr: T-EUR 3.816) und blieben nach den in 2022 erfolgten Lohn- und Gehaltserhöhungen auf dem nahezu konstanten Niveau. Die Baunachfrage zeichnete sich bis Ende des Jahres als stabil, sodass die Bautätigkeit in gebremster Form voranschritt. In diesem schwierigen Marktumfeld verlief die Entwicklung der Auftragslage und der Gesamtleistung insgesamt gemäß den Erwartungen. Die Gesellschaft konnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Umsatzerlöse in signifikanter Höhe realisieren. Das negative Jahresergebnis in Höhe vor T-EUR -322 resultiert im Wesentlichen aus vorgenommenen Wertberichtigungen sowie gestiegenem Zinsaufwand. 3. Angenommene Rahmenbedingungen Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigende Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Der fortwährende Krieg in der Ukraine und gewaltsame Auseinandersetzungen im Nahen Osten seit Herbst 2023 bestimmen die aktuelle Nachrichtenlage. Die gesamtwirtschaftliche Leistung 2024 stagniert und birgt neue Risiken durch die Haushaltslücke im kommenden Jahr. Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds (Stand: Juli 2024) wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Auch die Bundesregierung rechnete im April für das Jahr 2024 mit einer ähnlichen Entwicklung der Wirtschaftsleistung und prognostiziert ein geringes Wachstum von 0,3 %. Im folgenden Jahr 2025 soll sich das BIP laut IWF um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Für das laufende Jahr 2024 belastet insbesondere der schwache private Konsum (+ 0,4 %) die Aussichten, weil sich die privaten Haushalte trotz steigender Realeinkommen zurückhalten. Hinzu kommt, dass Industrie (-2,7 %) und Bauwirtschaft (-4,3 %) tiefer in die Rezession driften. Investitionen leiden unter hoher wirtschaftspolitischer Unsicherheit, die Ausrüstungsinvestitionen dürften um 7,2 % sinken. Laut aktuellen Prognosen soll die deutsche Wirtschaft in den beiden Folgejahren 2025 und 2026 dank weiter steigender Realeinkommen, einer höheren Nachfrage aus dem Ausland und sinkender Zinsen dann wieder etwas Fahrt aufnehmen. Bis September 2025 wird die EZB den Leitzins voraussichtlich auf 2,25 % senken. Die Erholung wird allerdings nur schleppend verlaufen, auch weil geschrumpfte Produktionskapazitäten nur noch geringe Zuwächse erlauben. Dieser Befund ist infolge eines derzeit beschleunigten Strukturwandels allerdings mit besonderer Unsicherheit behaftet. In einer ersten Schätzung für 2026 geht das IfW Kiel von einem Plus beim BIP von 1,1 % aus; 0,3 % davon sind allerdings auf die überdurchschnittlich vielen Werktage zurückzuführen. Die Arbeitslosenquote dürfte angesichts der schwachen Konjunktur auf 6,0 % (2024) und 6,1 % (2025) ansteigen und dann leicht auf 5,9 % (2026) zurückgehen. Die Zahl der Erwerbstätigen erreicht in der Mitte des Prognosezeitraums mit rund 46,2 Millionen ihren Zenit; ab dann beginnt infolge des demografischen Wandels der Sinkflug. Die Inflation geht weiter zurück und wird nach 2,2 % im Jahr 2024 in den kommenden beiden Jahren wohl bei ca. 2 % liegen. Die Kernrate (ohne Energie) erreicht die Nähe der 2-Prozent-Marke erst im Jahr 2026, weil der Preisdruck bei Dienstleistungen noch länger anhält. Bauinvestitionen werden laut Prognose erst ab 2026 wieder zulegen (+2,6 %). Die zaghafte Erholung setzt dann auf einem Neubauvolumen ein, das so niedrig ist, wie zuletzt vor 13 Jahren. 4. Prognosebericht Sowohl Prognose-, Chancen- als auch Risikobericht geben die voraussichtliche Entwicklung der Dachdeckerei Leibeling GmbH mit ihren wesentlichen Risiken und Chancen wieder. Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken unseres Unternehmens beziehen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis, der zum jetzigen Zeitpunkt verfügbaren Informationen getroffen wurden. Sollten die dabei zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Angaben abweichen. Das wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Leben wird seit 2022 und auch weiterhin zum Zeitpunkt der Berichterstellung stark durch den Krieg in der Ukraine geprägt. Seit Oktober 2023 belastet auch der Konflikt im Gaza-Streifen die globale Lage. Die damit einhergehenden Energiekostensteigerungen, der Anstieg des Zinsniveaus in der Baubranche, die nachgelagerte Inflation sowie eine spürbare Zurückhaltung der Bauherren bei Sanierungen wirken sich auch auf unser Unternehmen aus. Die gestiegenen Energie-, Lohn- und Finanzierungskosten führen zu höheren Gestehungskosten bei unseren Projekten, welche wir zunehmend in höherem Umfang an unsere Kunden weitergeben müssen. Wir haben auch im Geschäftsjahr 2024 einen leichten Rückgang der Nachfrage zu verzeichnen. Nach heutigem Kenntnisstand geht die Geschäftsleitung davon aus, dass im Jahr 2024 eine um ca. 10 % gesunkene Gesamtleistung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 in Höhe von ca. T-EUR 15.400 und ein positives Jahresergebnis im niedrigen sechsstelligen Bereich erzielt werden. Für das Geschäftsjahr 2025 ist eine Gesamtleistung auf dem Niveau von 2024 geplant. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung geht die Geschäftsleitung davon aus, dass das Jahr 2025 mit einem positiven und leicht höheren Jahresergebnis gegenüber dem Jahr 2024 abgeschlossen wird. Die Auftragslage wird nach wie vor als stabil beurteilt. Wir sehen bei unseren Kreditgebern keine Verhaltensveränderung. Alle unsere Kreditlinien stehen uns uneingeschränkt zur Verfügung. 5. Chancen- und Risikobericht Der Begriff "Risiko" bezieht sich primär auf mögliche negative Planabweichungen unserer Umsatz- und Ergebnissituation. "Chancen" beziehen sich dagegen auf mögliche positive Planabweichungen. Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft ist eng mit den makroökonomischen Trends und Konjunkturzyklen der Regionen, in denen wir oder unsere Kunden tätig sind, verbunden. Politische Unsicherheiten in Europa können negative Auswirkungen auf den europäischen Wirtschaftsraum haben, insbesondere der Krieg in der Ukraine könnte noch nicht absehbare Konsequenzen für die Europäische Union haben. Ferner könnten sich der zunehmende politische Populismus und Protektionismus in einigen Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union nachteilig auf die Geschäftsentwicklung unserer Kunden, und somit auch auf unsere wirtschaftliche Entwicklung, auswirken. Geschäftliche Risiken für die Gesellschaft bestehen in dem unverändert hohen Zinsniveau, der nachgelagerten Inflation und den aktuell erheblich reduzierten Baufertigstellungen, insbesondere im Wohnungsbau. Auch bei Sanierungen im Immobilienbestand ist derzeit eine spürbare Zurückhaltung der Bauherren zu verzeichnen. Alle Mitarbeiter des Unternehmens tragen wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens bei. Obgleich sich der Wettbewerb um gute Mitarbeiter deutlich intensiviert hat, gelingt es uns, weiterhin qualifizierte Mitarbeiter für uns zu gewinnen. Zudem können wir die vorhandenen Potenziale unserer Mitarbeiter bestmöglich einbringen. Sollte es uns auch weiterhin gelingen, unsere Erwartungen zu übertreffen und das Qualifikations- und Leistungsniveau unserer Mitarbeiter dauerhaft signifikant zu verbessern, ergeben sich hieraus positive Impulse auf unsere Geschäftsentwicklung. Ein Großteil unserer Projekte erstreckt sich über mehr als ein Geschäftsjahr. Den hieraus resultierenden Beschaffungsrisiken, beispielsweise hinsichtlich der Verfügbarkeit von Materialien und sich möglicherweise verändernde Kosten, wird durch eine umfangreiche und detaillierte Projektplanung und - steuerung sowie Nutzung diverser Wertschöpfungsketten frühzeitig entgegengewirkt. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei Kundenforderungen ist ein entsprechendes Forderungsmanagement eingerichtet. Insgesamt sehen wir aufgrund der Zusammensetzung unseres Kundenportfolios kein zusätzliches Risiko. Zur Sicherstellung der kurzfristigen Liquidität des Unternehmens bestehen entsprechende Kreditlinien bei den Hausbanken. Das tägliche Finanzmanagement des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, dass Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden und Verbindlichkeiten stets innerhalb der Fälligkeiten unter Inanspruchnahme erhaltener Skonti beglichen werden. Die wirtschaftliche Entwicklung der Dachdeckerei Leibeling GmbH wird weiterhin positiv gesehen. Diese Einschätzung beruht auf der Qualitätssicherung durch den eigenen Personalstamm, einem stabilen Auftragsbestand und den überregionalen Tätigkeiten. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unterliegen einer regelmäßigen Beurteilung durch die Geschäftsleitung. Aktuell sind keine solchen Risiken bekannt.
Berlin, den 16. September 2024 Dachdeckerei Leibeling GmbH Olaf Görzig Jens Leibeling Geschäftsführung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Sonstige Angaben Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 275 ff. HGB. Es wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktive Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die in Posten unfertige Erzeugnisse/unfertige Leistungen ausgewiesenen in Ausführung befindliche Bauaufträge sind unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. In den Herstellungskosten sind neben Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene produktionsbezogene Gemeinkosten einschließlich angemessener Teile der Kosten der Verwaltung enthalten. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigung bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen tragen entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend Rechnung. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für Gewährleistungsverpflichtungen wurde eine pauschale Rückstellung in Höhe von 1 % des Mittelwertes vom Umsatz (Geschäftsjahr zzgl. Vorjahr) angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen unverändert fortgeführt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Abschreibung des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Angabe zu den Forderungen Forderungsspiegel
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf 670 T-EUR (Vorjahr: 1.270 T-EUR). Sie beinhalten personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 147 T-EUR (Vorjahr: 239 T-EUR), Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 195 T-EUR (Vorjahr: 459 T-EUR) sowie Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 108 T-EUR (Vorjahr: 357 T-EUR). Angaben zu den Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind, beträgt 19 T-EUR (VB Main-Tauber, Bankbürgschaft Aval/Garantie). Das KfW-Darlehen in Höhe von T-EUR 450 ist durch Höchstbetragsbürgschaft der Gesellschafter Olaf Görzig und Jens Leibeling gesichert.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Verrechnung des Jahresfehlbetrags in Höhe von 321.974,81 EUR mit den bestehenden Gewinnvorträgen. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 16. September 2024 Jens Leibeling Olaf Görzig AnlagenspiegelAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Dachdeckerei Leibeling GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dachdeckerei Leibeling GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dachdeckerei Leibeling GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 20. September 2024 FALK
GmbH & Co KG
Erik Büchin, Wirtschaftsprüfer Friedemann Ullner, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 30. September 2024 festgestellt. |
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