TES Sustainable Battery Solutions GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Emmerich seit 29.12.2020 | Geschäftsführer |
Christiane Bernau seit 27.8.2018 | Prokura |
Thomas Holberg seit 23.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TES-AMM Europe Holdings Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TES-AMM Central Europe GmbHRecklinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023TES-AMM Central Europe GmbH, RecklinghausenA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS • Geschäftsmodell des Unternehmens Die TES-AMM Central Europe GmbH ist Teil der internationalen TES-Gruppe mit Sitz in Singapur. Seit der Gründung im Jahr 2005 hat sich die Unternehmensgruppe zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Technologiedienstleistungen entwickelt. Das Geschäftsmodell umfasst sämtliche Dienstleistungen für Technologiegeräte während ihres gesamten Lebenszyklus - von der Bereitstellung über die Stilllegung und Entsorgung bis hin zum Recycling und der Wiederverwendung am Ende der Lebensdauer. TES ist ein stark wachsendes IT-Lifecycle und Recyclingunternehmen mit weltweit mehr als 2.000 Mitarbeitern an über 40 Standorten in über 20 Ländern. Seit 1992 unterstützt die TES in Europa zahlreiche internationale Unternehmen als kompetenter und zuverlässiger IT-Lifecycle-Servicedienstleister im Bereich Client und Data Center Equipment. Mit Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn und Schweden ist die TES auch in Europa einer der Marktführer in dieser Branche. Der Gegenstand des Unternehmens TES-AMM Central Europe GmbH umfasst laut Satzung die Rücknahme und Bearbeitung gebrauchter Informations- und Telekommunikationsgeräte zum Zwecke der Wiedervermarktung (IT-Asset-Disposition = ITAD oder auch Asset Recovery Services = ARS) in den folgenden Gebieten (Vertriebsgebiet):
Das Unternehmen bildet dabei den gesamten Prozess von der Erfassung über den Wareneingang der Geräte, den Gerätetest, die revisionssichere Datenlöschung sowie weitere begleitende Tätigkeiten zur Vorbereitung der Wiedervermarktung und Lagerung ab. Ein weiterer Service des Unternehmens besteht in der Auslieferung von Neugeräten im Kundenauftrag (Managed Deployment Service - MDS). Hierbei werden neue Informations- und Telekommunikationsgeräte hard- und softwareseitig für die jeweils kundenspezifische Verwendung vorbereitet und an die Endanwender des jeweiligen Kunden ausgeliefert. Neben den vorgenannten Bestandteilen des Serviceportfolios ist TES auch im Bereich des Recyclings von Elektroaltgeräten und der (physischen) Vernichtung von Datenträgern ein kompetenter und leistungsfähiger Partner für Kommunen, Industrie und Handel. Das Unternehmen wird vom Sitz der Gesellschaft in Recklinghausen geführt. Als nichtselbständige Zweigniederlassungen werden Standorte in Herten und Ludwigshafen unterhalten. • Ziele und Strategien Der Markt für nachhaltige Technologiedienstleistungen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und wird nach Einschätzung der Geschäftsführung in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Die Innovationsgeschwindigkeit und die damit erzeugte Nachfrage nach leistungsfähiger IT verbunden mit der Globalisierung der Anbietermärkte erfordern eine zunehmende internationalisierte Orientierung der jeweiligen Dienstleister. Nicht zuletzt die in 2022 erfolgte Veräußerung des obersten Mutterkonzerns der TES-AMM Central Europe GmbH an die SK-Gruppe mit Sitz in Süd-Korea versetzt das Unternehmen in die Lage auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Lösungen zu entwickeln. Die Gewinnung von Sekundärrohstoffen und der Wiedereinsatz gebrauchter Komponenten haben aufgrund der globalen Rohstoffknappheit massiv an Bedeutung gewonnen. Die TES-AMM Central Europe GmbH als Asset Recovery Unternehmen macht diese Ansätze effizient und umweltschonend möglich. Die Kunden beauftragen das Unternehmen als Dienstleister für das komplette Leistungsspektrum entlang dieses komplexen Prozesses, vom Rückbau über die logistische Abwicklung, der bedarfsgerechten Auf- bzw. Umarbeitung (inklusive im Bedarfsfall notwendiger Zusatzservices, wie beispielsweise einer zertifizierten Datenlöschung) bis hin zum Remarketing / Reuse und Recycling. Die TES-AMM Central Europe GmbH ist sowohl zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung als auch zertifiziert gemäß DIN 66399 bzw. ISO IEC 21964 zur sicheren Datenträgervernichtung. Darüber hinaus ist das Unternehmen zertifiziert nach dem globalen Recyclingstandard R2. Weitere Nachweise für die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der angebotenen Dienstleistungen sind die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 im Bereich Qualitätsmanagement, Zertifizierung nach DIN ISO 14001 im Bereich Umweltmanagement, ISO 45001 und ISO 27001. B. WIRTSCHAFTSBERICHT • Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stellt die stark gestiegenen Energiepreise, die demografische Alterung und den damit verbundenen Rückgang des inländischen Arbeitsvolumens und die Fragmentierung der Kapitalmärkte in den Mittelpunkt der Betrachtung. Das Gutachten kommt weiterhin zur Einschätzung, dass die Corona- Pandemie und die Energiekrise deutliche Spuren in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hinterlassen haben; die deutsche Wirtschaftsleistung liegt demnach nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor vier Jahren. Der Sachverständigenrat prognostiziert für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Gesamtjahr 2023 einen Rückgang von 0,4%. Für 2024 wird eine leichte Erholung mit einem Wachstum des BIP um 0,7% vorhergesagt. Der Sachverständigenrat prognostiziert im EURO-RAUM 2023 ein Wachstum des BIP von 0,6%. Der entsprechende Wert für 2024 beträgt 1,1%. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1% und für das Jahr 2024 von 2,6%. Bezogen auf die branchenbezogenen Rahmenbedingungen des Unternehmens sehen weiterhin viele Experten in der umfassenden Digitalisierung enorme Produktivitätswachstumspotenziale. Nach Einschätzung des Informationsdienstes Statista zeigt sich dies insbesondere auch am stetigen Umsatzwachstum des IT-Sektors in Deutschland auf zuletzt rund 119 Mrd Euro. Das umsatzstärkste Segment im Jahr 2022 war hierbei die IT-Dienstleistungsbranche mit etwa 46 Mrd Euro, gefolgt von den Bereichen Hardware und Software. Nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens dürfte sich dieser Wachstumstrend fortsetzten, da ein Großteil der befragten Unternehmen im DACH-Raum angab ihr IT-Budget weiterhin zu steigern. Das stetig wachsende Bewusstsein zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stärkt demnach die Nachfrage nach Refurbish-Produkten einerseits in der Verwendung im zweiten Lebenszyklus der einzelnen Geräte aber auch zur Verwendung einzelner Bauteile die aufgrund der Lieferkettenproblematik insbesondere im Chipbereich schwer erhältlich sind. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise die Entwicklung des Absatzes von gebrauchten Smartphones weltweit interessant, hier soll laut Angaben von Statista der Anteil von 253,4 Mio Geräten in 2021 auf 431,1 Mio Geräten in 2027 steigen. Laut einer Veröffentlichung des Fachblatts EUWID setzen Unternehmen verstärkt auf wiederaufbereitete Gebrauchtgeräte um neben Kosteneinsparpotentialen auch durch Nutzung von refurbished IT ihre CO 2 -Einsparungen in den entsprechenden Nachhaltigkeitsberichten ausweisen zu können. Neben den Entwicklungen in der IT-Branche ist das Unternehmen auch von den branchenbezogenen Entwicklungen auf dem Recyclingmarkt für Elektroaltgeräte beeinflusst. Die Fachzeitschrift EUWID berichtet von konstanten Abholvorgängen im Bereich der Abholkoordination der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR), demnach wurden 86.700 mit Altgeräten gefüllte Container von kommunalen Sammelstellen abtransportiert. Gleichzeitig wird, wie im Vorjahr, ein anhaltender Kostendruck auf die Bereiche Logistik, Energie und Personal festgestellt. Der Statusbericht 2024 der deutschen Kreislaufwirtschaft sieht einen Wandel der Branche von der klassischen Abfallwirtschaft hin zu einem Teil der Circular economy mit einem erheblichen Wachstumspotential und zunehmender Bedeutung für Klimaschutz und Ressourcenschonung. • Geschäftsentwicklung Das operative Ergebnis der TES-AMM Central Europe GmbH hat sich aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend entwickelt. Das Geschäftsjahr 2023 weist im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 4% aus (absolut € 1,6 Mio.). Die Ausweitung des Umsatzes im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ging mit einer unterproportionalen Steigerung des Materialaufwands einher. Hieraus ergab sich eine im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.245 (+10%) verbesserte Marge. Das Wachstum der Gesellschaft entwickelte sich dabei organisch über alle Sparten des Unternehmensportfolios. Durch die verstärkte Einbindung in die übergeordnete Konzernstruktur sind die Verrechnungen von Dienstleistungen in die Gruppe überproportional gestiegen. Die Abschreibungen haben sich aufgrund von Investitionen in Sachanlagen um 7% (absolut T€ 36) erhöht. Im Betriebs- als auch im Geschäftskostenbereich verzeichnete die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr eine überproportionale Steigerung des Aufwands. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr proportional zum Mitarbeiterzuwachs um 28% erhöht, die Konzernumlagen im gleichen Zeitraum um 35%. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 166 Mitarbeiter. • Ertragslage Im Folgenden stellen wir die Entwicklung der Ertragslage auf Basis der wesentlichen Kenngrößen der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr dar.
Der Rohertrag des Geschäftsjahres 2023 konnte im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.245 gesteigert werden, dies ist auf steigende Umsatzerlöse (Erhöhung um T€ 1.639) bei nahezu konstanten Materialaufwendungen (Erhöhung zum Vorjahr T€ 394) zurückzuführen. Der Planansatz in Höhe von T€ 19.158 wurde um T€ 4.811 im Rohertrag unterschritten. Der Personalaufwand ist absolut um T€ 1.851 (28%) gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Neueinstellung von Personal als auch auf Lohn- und Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Die Abschreibungen liegen um T€ 36 über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um T€ 582 (17%) über dem Vorjahreswert. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) als bestimmende Leistungsgröße (finanzieller Leistungsindikator) zur Bewertung der Ertragslage der Gesellschaft liegt mit T€ 2.972 um 54% unter den Erwartungen des Budgets für 2023 (T€ 6.509) und mit T€ 1.322 um 31% unter dem Vorjahr. • Finanzlage Die liquiden Mittel der TES-AMM Central Europe GmbH werden in der Bilanz zum 31.12.2023 mit T€ 2.873 (Vorjahr: T€ 4.447) ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten eine Darlehensvereinbarung über T€ 14.019 (Vorjahr: T€ 10.404) zwischen der TES-AMM Central Europe GmbH als Darlehensgeber und der TES-AMM Europe Holdings Limited als Darlehensnehmer. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. • Vermögenslage
Anlagevermögen Die TES-AMM Central Europe GmbH investierte im Geschäftsjahr T€ 275 in Sachanlagen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt im Berichtsjahr 19,5% (Vorjahreswert 22,8%). Rückstellungen Die Rückstellungen des Berichtsjahres beinhalten T€ 674 Steuerrückstellungen (Vorjahr: T€ 1.825). Die übrigen Rückstellungen betragen im Berichtsjahr T€ 4.917. Im Vorjahr wurden T€ 4.419 gebildet. Strukturell und inhaltlich unterscheiden sich die Rückstellungen nicht wesentlich von den Vorjahren. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen T€ 2.010 (Vorjahr: T€ 2.175) und sind durch eine Grundschuld besichert. Die Verbindlichkeiten entfallen mit T€ 1.211 (Vorjahr: T€ 451) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zu T€ 1.085 (Vorjahr: T€ 511) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 6.066 (Vorjahr: T€ 5.667) beinhalten insbesondere Verbindlichkeiten aus der Rücknahme und Weitervermarktung von IT-Geräten. C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT • Prognosebericht Die Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2024 ein weiterhin schwieriges Markt- und Konkurrenzumfeld, welches, nach jetziger Prognose, jedoch eine Ausweitung des Umsatzes zulässt. Die Ertragslage der Gesellschaft wird sich weiterhin stabil entwickeln. Konkret bedeutet dies eine Umsatzerwartung in Höhe von € 48 Mio. bei einem erwarteten EBITDA in Höhe von € 3,6 Mio. • Risikobericht Im Zuge der Planung der Geschäftsjahre 2024 ff. wurde eine detaillierte Betrachtung des Risikoumfeldes der Gesellschaft in Form einer Risikoinventur vorgenommen. Dabei wurden neben den bislang bekannten Risiken der Gesellschaft in Bezug auf die operative Tätigkeit etwa in Form signifikanter Preisverfälle an den weltweiten Rohstoffmärkten in Bezug auf die damit verbundenen Wertschöpfungsrisiken im Bereich der Margen des klassischen Recycling- und Demontagegeschäfts, auch weitere potentielle Risiken für die Gesellschaft durch sich ständig ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen insbesondere im Hinblick auf das internationale Handels- und Abfallrecht erfasst. Die gesamtwirtschaftlich prognostizierte Entwicklung birgt durch ein sich verschlechterndes Konsumklima Risiken im Absatz. Die Auswirkungen durch Kostensteigerungen, insbesondere im Hinblick auf Energiepreise und Lohnkostenentwicklungen, könnten die Profitabilität der Gesellschaft beeinflussen. Die geplante Ausweitung des Geschäftsbetriebes setzt vielfach die Verfügbarkeit von Fachpersonal in verschiedenen Bereichen voraus. Sollten die erforderlichen personellen Ressourcen nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung stehen, kann dies ebenfalls negative Auswirkungen auf die Erreichung der ausgegebenen Ziele für das Geschäftsjahr 2024 haben. • Chancenbericht Im Zuge der zunehmenden Bedeutung des Sustainability-Gedankens und der Koordination der weltweiten Konzernaktivitäten hin zum globalen Ziel einer "circular economy" ergeben sich für die Gesellschaft nachhaltige Wachstumschancen. Die Übernahme der obersten Muttergesellschaft im Februar 2022 durch die SK Ecoplant und somit die Zugehörigkeit zur SK Group in Süd-Korea ermöglichten der Gesellschaft wesentliche Fortschritte in Richtung der Entwicklung nachhaltiger IT- Konzepte und Battery lifecycle Management-Ansätze. Diese Veränderung der Gesellschaftsstruktur birgt für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft vielseitige Chancen, denn durch die konsequente Umsetzung der Globalisierung des Unternehmens werden sich die Marktpotentiale deutlich vergrößern und somit ein organisches Wachstum des Unternehmens ermöglichen. In Bezug auf die Umsatzsparten der Gesellschaft bestehen die größten Wachstumspotentiale im Ausbau des Servicedienstleistungsportfolios. In Bezug auf skalierbare Kostenoptimierungen bietet der Konzern Perspektiven, insbesondere bei der Vereinheitlichung und Nutzung von innovativen IT-Programmen, um hier das Wachstum in Umsatz- und Produktionsvolumina profitabel gestalten zu können. In Hinblick auf die Attraktivität als Arbeitgeber, welche insbesondere vor dem Hintergrund des geplanten Wachstums des Unternehmens zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Globalisierung der Unternehmensstruktur von herausragender Bedeutung.
Recklinghausen, den 25.04.2024 Andreas Emmerich, Geschäftsführer Thomas Holberg, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023TES-AMM Central Europe GmbH, RecklinghausenI. GRUNDLAGEN Die TES-AMM Central Europe GmbH (Amtsgericht Recklinghausen Nr. HRB 7355) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gesellschaft wendet gemäß Art. 93 Abs. 2 EGHGB bereits zum 31.12.2023 die Größenklassen nach § 267 Abs. 2 HGB n.F. an, die erstmals auf Jahresabschlüsse sowie Lageberichte für das nach dem 31.12.2023 beginnende Geschäftsjahr verpflichtend anzuwenden sind. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB und der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODEN Aktiva: Entgeltlich erworbene Konzessionen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über 3 Jahre, angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert der Dataserv GmbH wird entsprechend der voraussichtlichen Bestandsdauer des erworbenen Geschäfts über 5 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert der EGR Beteiligungsgesellschaft mbH konnte nicht verlässlich geschätzt werden. Daher haben wir dafür den gesetzlich vorgesehenen Höchstzeitraum von 10 Jahren zugrunde gelegt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei Anlagegütern erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Die Bewertung der Anlagen im Bau erfolgt zu ihren Anschaffungskosten. Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Zugänge an Geringwertigen Anlagegütern bis 250 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 251 € und 800 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Innerhalb des Vorratsvermögens sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren zu ihren Anschaffungskosten nach dem Einzelbewertungsgrundsatz unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Darüber hinaus sind Wertberichtigungen für Gängigkeitsrisiken und Nachbearbeitung nach einem Pauschalverfahren berücksichtigt. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes vorgenommen. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang beigefügten Anlagespiegel entnommen werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Gesellschafter und beinhalten mit 14.019.238,34 € (Vorjahr: 10.403.589,05 €) sonstige Forderungen und mit 1.058,917,54 € (Vorjahr: 730.435,68 €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt, wie im Vorjahr, 25.000,00 €. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen betreffen, wie im Vorjahr, weit überwiegend Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen von Lieferanten. Verbindlichkeiten: Sämtliche Verbindlichkeiten, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.009.833,18 € (Vorjahr: 2.174.701,41 €) haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Grundschuld besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten, wie im Vorjahr, ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Erträge des Geschäftsjahres enthalten 1.083 T€, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind. Es handelt sich hierbei um die Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von 15,39 € (Vorjahr: Ertrag: 81,92 €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 43.573,67 € (Vorjahr: 52.118,06 €). V. ERGÄNZENDE ANGABEN Am 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 5.559 T€ aus Mietverträgen. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt im Jahresdurchschnitt 166.
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 1.952.497,36 € (Vorjahr: 2.309.800,44 €) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Am 31. Dezember 2023 besteht eine Beteiligung in Höhe von 50 % an der WEEE Return GmbH, Berlin. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum 31. Dezember 2022 beträgt 320.709,34 € und der Jahresfehlbetrag 2022 -59.609,14 €. VI. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SK TES Pte. Ltd. (vormals: TES- Envirocorp Pte. Ltd.) in Singapur als Muttergesellschaft mit dem kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist erhältlich bei No. 9 Benoi Sector, Singapore 629844. Außerdem wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft SK Ecoplant Co. Ltd., Seoul/Korea, einbezogen. Deren Konzernabschluss ist auf der Internetseite https://www.skecoplant.com/en erhältlich. VII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehören an: Herr Dipl.-Ing. Thomas Holberg, Bad Nauheim (hauptberuflich: Geschäftsführer der Gesellschaft) Herr Andreas Emmerich, Dinslaken (hauptberuflich: Geschäftsführer der Gesellschaft) Beide Geschäftsführer erhalten eine Vergütung von der Gesellschaft. VIII. Nachtragsbericht Am 07.02.2024 erfolgte die notarielle Beurkundung des Verkaufs der Geschäftsanteile an der WEEE Return GmbH, Berlin, an den Mitgesellschafter Remondis Elektrorecycling GmbH, Lünen. Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Recklinghausen, den 25. April 2024 gez. Thomas Holberg gez. Andreas Emmerich Anlagespiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TES-AMM Central Europe GmbH, Recklinghausen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der TES-AMM Central Europe GmbH, Recklinghausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TES-AMM Central Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 27. Juni 2024 BDO
AG
Fritz, Wirtschaftsprüfer Barhold, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. Juni 2024 festgestellt, ebenfalls wurde am 28. Juni 2024 beschlossen den Jahresüberschuss in Höhe von 1.952.497,36 EUR in das nächste Wirtschaftsjahr vorzutragen. |
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