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ALBIS Mobil Lease GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016ANLAGEN Anlage I Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016
Anlage II Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 Anlage III Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können. BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016Allgemeine HinweiseDie ALBIS Mobil Lease GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg, registriert beim Amtsgericht Offenbach am Main unter HR B 40519, betreibt das Finanzierungsleasing und ist damit ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Für das Geschäftsjahr gelten für den Jahresabschluss der ALBIS Mobil Lease GmbH die allgemeinen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB sowie die ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute nach §§ 340 ff. HGB i. V. m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und die Regelungen des Kreditwesengesetzes. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind im Geschäftsjahr nach RechKredV erstellt worden. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGegenüber dem Vorjahr gab es keine wesentlichen Veränderungen bei den Bewertungsmethoden. Forderungen sind - bis auf Mietkaufforderungen - zum Nennwert angesetzt. Die Mietkaufforderungen sind zum Barwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf die Mietkaufforderung (0,5%) berücksichtigt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Leasingobjekte nach der linearen Methode vorgenommen. Für die Bemessung der Nutzungsdauer werden die steuerlichen Abschreibungstabellen zugrunde gelegt. LKW werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren, Auflieger über eine Nutzungsdauer von 6 Jahre abgeschrieben. Im Bedarfsfall werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Grundlage für die Zurechnung des Leasingvermögens beim Leasinggeber ist das Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) vom 19. April 1971. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Risiken aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und/oder geminderter Verwertbarkeit wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellung für drohende Verluste aus der Verwertung von Leasingobjekten wurde entsprechend der Stellungnahme HFA 1/1989 des Instituts der Wirtschaftsprüfer gebildet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst:
Aufwendungen und Erträge sind entsprechend ihrem Verursachungs- und Realisationszeitpunkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Erläuterungen zur BilanzSoweit nichts Anderes vermerkt ist, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in TEUR angegeben. Forderungen an Kreditinstitute Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Forderungen an Kreditinstitute zum Bilanzstichtag wie folgt:
Die Forderungen an Kreditinstitute sind bis zu einer Höhe von TEUR 3.774 verpfändet. Die anderen Forderungen betreffen das Bardepot, das i.H.v. 0,5% der im Geschäftsjahr forfaitierten Forderungen wertberichtigt ist. Forderungen an Kunden/Forderungen an verbundene Unternehmen Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Forderungen an Kunden zum Bilanzstichtag wie folgt:
Die Forderungen an Kunden umfassen fällige Posten aus Leasingverträgen und Objektverkäufen sowie zukünftig fällige Forderungen aus Mietkaufverträgen. Die Forderungen an verbundene Unternehmen betragen TEUR 3.076 (Vorjahr: TEUR 4.690). In den Forderungen an verbundene Unternehmen ist eine Forderung an den Gesellschafter ALBIS Leasing AG i.H.v. TEUR 3.068 enthalten, die durch Verrechnung mit Gewinnausschüttungsansprüchen getilgt wird. Diese Forderung an den Gesellschafter ist aus dem Verkauf von Genussrechten an der Gallinat-Bank AG im Frühjahr 2014 entstanden. Die Gallinat-Bank AG wurde zwischenzeitlich über die ALBIS Leasing AG an die NIBC Bank veräußert. Anteile an verbundenen Unternehmen gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Zwischen der AML und der KML Kurpfalz Mobilien-Leasing besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, aus dem die AML ihrerseits verpflichtet ist, einen eventuell entstehenden Jahresfehlbetrag der KML auszugleichen. Die ALBIS Service GmbH hat mit der ehemaligen Muttergesellschaft ALBIS Leasing GmbH, auch nach Verkauf an die AML, einen bis 31.12.2017 laufenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 340e Abs. 1 HGB i. V. m. § 34 Abs. 3 RechKredV ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten überwiegend in der Verwertung stehende Objekte (TEUR 45). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen überwiegend die darlehensrefinanzierten Verträge über die Bremer Landesbank, Oldenburg und sind im Wesentlichen durch Sicherungsübereignung des Leasingvermögens bzw. durch Abtretung der Forderungen besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden/Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden umfassen TEUR 2.311 (Vorjahr: TEUR 3.244). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 1.796 beinhalten laufende Verbindlichkeiten sowie eine b.a.w. gewährte Darlehensvaluta über TEUR 1.767. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten ggü. Finanzamt (TEUR 559), kreditorische Debitoren (TEUR 110) sowie erhaltene Kautionen (TEUR 79). Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 51.771 (Vorjahr: TEUR 74.225) betrifft im Wesentlichen die Einnahmen aus der Forfaitierung zukünftiger Leasingratenforderungen an verschiedene Kreditinstitute. Im Rahmen der Forfaitierungsverträge sind die den Leasingverträgen zugrundeliegenden Leasinggegenstände sicherungsübereignet. Die Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzung erfolgt linear über die Laufzeit der Leasingverträge. Die Erträge aus der Auflösung werden unter den Leasingerlösen ausgewiesen. Rückstellungen Für Ertragsteuern wurden TEUR 117 zurückgestellt, woraus TEUR 51 auf das Berichtsjahr entfallen. Die anderen Rückstellungen wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Verbindlichkeitsrückstellungen wurden in Höhe der erwarteten Kosten zum Erfüllungsbetrag, Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe der erwarteten Verluste gebildet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u.a. Rückstellungen für Restratenabwicklung (TEUR 1.187). Eigenkapital Das Eigenkapital TEUR 5.831 besteht aus dem unveränderten gezeichneten Kapital TEUR 26. Hinzu kommt, auf Grund der Verschmelzung der Gesellschaften AML -alt- und UTA, das Eigenkapital der AML -alt- TEUR 3.768, welches in die Kapitalrücklage der Gesellschaft AML -neu- eingestellt wurde. Des Weiteren kommt der Bilanzgewinn TEUR 2.037 hinzu, der sich aus dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres TEUR 619 und dem Vortrag aus 2015 TEUR 1.418 zusammensetzt. Haftungsverhältnisse Mit Wirkung zum 25.04.2014 wurden eigenmittelfinanzierte Objekte an die NIBC Bank Deutschland AG sicherungsübereignet (Stand 31.12.2014 TEUR 500) Stand zum 31.12.2016 TEUR 0. Im Zusammenhang mit der Forfaitierung des Mietkauf- und Leasinggeschäfts hat die AML im Vermietungsvermögen aktivierte Leasingobjekte den Forfaiteuren zur Sicherheit übereignet. Da die Forfaitierungsgeschäfte in Höhe der erhaltenen Barwerte auf der Passivseite in den Rechnungsabgrenzungsposten erfasst wurden, wird von einem gesonderten Ausweis der Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten unter der Bilanz bzw. alternativ im Anhang abgesehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag nicht. Entwicklungen im Geschäftsjahr Mit Kauf- und Übertragungsvertrag von 6. November 2015 übernahm die IKB Leasing Gruppe das gesamte künftige Nutzfahrzeuggeschäft der ALBIS Mobil Lease GmbH sowie der UTA Leasing GmbH. Die zur Übernahme des Geschäfts erforderlichen technischen Einrichtungen, die Betriebs- und Geschäftsausstattung, die erforderlichen Rechte und das Personal wurden übertragen. Die IKB Leasing Gruppe übernimmt im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags die Verwaltung und Abwicklung des bestehenden Portfolios bis zum Vertragsende. Mit Verschmelzungsvertrag vom 23.08.2016 ist die ALBIS Mobil Lease GmbH auf die Tochtergesellschaft UTA Leasing GmbH verschmolzen ("Downstream-Merger"). Im Rahmen der Verschmelzung hat die UTA Leasing GmbH in ALBIS Mobil Lease GmbH umfirmiert. Die ALBIS Mobil Lease GmbH ist weiterhin eine 100%ige Tochtergesellschaft der ALBIS Leasing AG. Die bestehenden Leasingportfolios sowie die damit im Zusammenhang stehenden Refinanzierungen verbleiben bei der ALBIS Mobil Lease GmbH. Die Gesellschaft hat ihr Neugeschäft mit Nutzfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t komplett eingestellt. Im Jahr 2017 ist beabsichtigt, die Neugeschäftsaktivitäten in anderen Bereichen in Kooperation mit der ALBIS HiTec Leasing AG wiederaufzunehmen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Leasingaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Wareneinkauf Mietkaufobjekte/Vermietvermögen (TEUR 1.266/Vorjahr TEUR 66.381), Abgangsbuchwerte aus der Verwertung von Leasingvermögen (TEUR 15.137/Vorjahr TEUR 12.062), Aufwendungen aus dem Abgang von Vorräten (TEUR 1.663/Vorjahr TEUR 2.610) sowie Aufwendungen aus dem Rückerwerb zuvor verkaufter Forderungen (TEUR 7.772/Vorjahr 8.938). Die Zinsaufwendungen stehen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Krediten für die Refinanzierung von Mietkauf- und Leasingverträgen. Die Leasingerträge enthalten im Wesentlichen die Erlöse aus Mietkaufverträgen (TEUR 10.784/Vorjahr TEUR 79.297) und Leasingverträgen (TEUR 2.298/Vorjahr TEUR 4.109), aus Forderungsverkauf (TEUR 22.952/Vorjahr TEUR 25.316) sowie Erlöse aus der Verwertung von Leasinggegenständen und Vorräten (TEUR 17.092/Vorjahr TEUR 15.536). Die Leasing- und Mietkauferträge wurden ausschließlich im Inland getätigt. In den Zinserträgen sind insbesondere die laufenden Zinsen aus Mietkaufverträgen (TEUR 765/Vorjahr TEUR 1.343) enthalten. Sonstige AngabenOrgane Geschäftsführung Geschäftsführer: Andreas Oppitz, Kaufmann, Weißkirchen (Österreich) (bis 25.01.2017) Matthias Albrecht, Dipl.-Finanzierungs- und Leasingfachwirt, Seevetal (seit 01.08.2016) Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB gemäß Handelsregistereintragung befreit. Zahl der Mitarbeiter Es wurde eine Mitarbeiterin beschäftigt. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der ALBIS Mobil Lease GmbH wird in den Konzernabschluss der Albis Leasing AG, Hamburg, einbezogen. Dieser ist beim Bundesanzeiger einsehbar. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer optegra Treuhand GmbH Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft, Köln, in Höhe von TEUR 62 für Tätigkeiten bei der ALBIS Mobil Lease GmbH setzt sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
Beziehungen zu nahestehenden Personen (§285 Nr. 21 HGB) Von den folgenden Unternehmen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB bezog die Gesellschaft im Berichtsjahr Leistungen:
Angaben gemäß § 340a Abs. 4 Nr. 1 HGB
Gesamtbezüge der Organe gemäß §285 Abs. 9 HGB Für den Geschäftsführer Herrn Andreas Oppitz entfällt die Angabepflicht über die Angaben der Organbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB, da die Gesellschaft Herrn Oppitz keine Bezüge gewährt hat. Für Herrn Matthias Albrecht wird hiermit von der Schutzvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV und § 285 Nr. 9c HGB Kredite an Geschäftsführer bestanden während des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 nicht. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Mit Wirkung zum 25. Januar 2017 hat Herr Andreas Oppitz seine Geschäftsführer-Tätigkeit niedergelegt. Der einzig verbleibende Geschäftsführer Herr Matthias Albrecht vertritt die Gesellschaft nunmehr satzungsgemäß allein. Des Weiteren wurde im gleichen Zuge ein weiterer Prokurist bestellt. Die Geschäftsführung schlägt hinsichtlich der Verwendung des Jahresüberschusses Folgendes vor:
Ergebnisabführungsvertrag Mit der KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres der KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 30) wurde an die AML abgeführt. Der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der UTA Leasing GmbH und der AML wurde auf Grund der Verschmelzung der Gesellschaften zum 31.12.2015 aus wichtigem Grund beendet.
Neu-Isenburg, 1. März 2017 Matthias Albrecht, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016A. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien Die ALBIS Mobil Lease GmbH (ehemals UTA Leasing GmbH), Neu-Isenburg ist eine Gesellschaft mit Sitz in Neu-Isenburg, Carl-Ulrich-Str. 4, 63263 Neu-Isenburg (bis 31.12.2016, ab 01.01.2017 Domhofstr. 34, 63263 Neu-Isenburg). Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Offenbach am Main, Abteilung B, unter der Nr. 40519 eingetragen. Es stehen 100 % der Geschäftsanteile im Eigentum der ALBIS Leasing AG, Hamburg. Gegenstand der Gesellschaft ist die Durchführung von Leasing- und Mietkaufgeschäften für eigene und/oder fremde Rechnung und zwar für bzw. mit mobilen und/oder immobilen Gegenständen jeglicher Art im In- und Ausland. Die ALBIS Mobil Lease GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. von § 1 Abs. la Satz 2 Nr. 10 KWG. Die Erlaubnis zum Betrieb eines Finanzdienstleistungsinstituts wurde erteilt. Die ALBIS Mobil Lease GmbH ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter der BAK-Nummer 122217 registriert. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit sind die jeweiligen regulatorischen sowie gesetzlichen Anforderungen zu berücksichtigen und in den operativen Prozessen implementiert. Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 6. November 2015 wurden seitens der ALBIS Mobil Lease GmbH (im Weiteren "AML") und der UTA Leasing GmbH (im Weiteren "UTA") in Form eines Asset Deals die Neugeschäftsaktivitäten, die technischen Einrichtungen, die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der überwiegende Teil der Mitarbeiter an die UTA Truck Lease GmbH (vormals IKB Beteiligungsgesellschaft 6 mbH, Düsseldorf) verkauft bzw. übertragen. Bei dieser Transaktion wurde u.a. auch die Vereinbarung getroffen, dass kein Neugeschäft im Bereich von Nutzfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 Tonnen mehr betrieben wird. Gemäß dem Kauf- und Übertragungsvertrag ist lediglich der Vertragsbestand in der Gesellschaft verblieben, der nun von der Gesellschaft über den Dienstleister UTA Truck Lease GmbH (im Weiteren "UTA TL") abgewickelt wird. Eigens dafür wurde der Dienstleistungsvertrag vom 06. November 2015 zwischen den Parteien geschlossen. In diesem Zusammenhang wurden sämtliche Niederlassungen, bis auf das Büro in Hamburg, geschlossen. Speziell das erste Halbjahr des Geschäftsjahres war geprägt von umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen. Auf Grundlage des Dienstleistungsvertrages mit der UTA TL wurde im Projekt "Neptun2" ab Januar 2016 die Zusammenarbeit der AML mit dem Dienstleister UTA TL in einer abschließenden Durchführungsvereinbarung mit anhängendem "Gemeinsamen Prozessverständnis" erarbeitet. Es wurden Prozesse neu definiert und Kompetenzen neu verteilt. Nachdem das erste Halbjahr zwischen den Gesellschaften als "Probezeit" galt, arbeiten beide seit Juli 2016 auf dieser Grundlage strukturiert und reibungslos zusammen. Die Bestandsverwaltung wird somit durch die ehemaligen Mitarbeiter, auf den ehemaligen Systemen in den ehemaligen Räumlichkeiten der AML durchgeführt, was die weiterhin hohe Effizienz und hohe Qualität der Bearbeitung unterstreicht. Mit der 100%igen Tochtergesellschaft ALBIS Service GmbH wurde im April 2016 ein weiterer Dienstleistungsvertrag geschlossen, der die Bereiche abschließende Buchhaltung, Personalwesen und IT/EDV umfasst. Das Neugeschäft der AML begründete sich im Geschäftsjahr 2016 auf Grund der Umstrukturierungsmaßnahmen ausschließlich auf den Anträgen aus dem Antragsportfolio des Forderungskaufvertrages vom 04. September 2015 zwischen der AML/UTA und der IKB Leasing GmbH als Forfaitierungspartner. Die geplante Kooperation mit der ALBIS HiTec Leasing AG ist somit für das Jahr 2017 geplant. Die ALBIS Mobil Lease GmbH "alt" und die UTA Leasing GmbH haben am 23. August 2016 die Verschmelzung der Muttergesellschaft ALBIS Mobil Lease GmbH "alt" auf die Tochtergesellschaft UTA Leasing GmbH (sog. "Downstream-Merger") sowie die anschließende Umfirmierung der UTA Leasing GmbH in ALBIS Mobil Lease GmbH notariell beurkundet. Die Verschmelzung erfolgt rückwirkend zum 01. Januar 2016,00.00 Uhr (Verschmelzungsstichtag). Die Eintragung der Änderungen ist am 06. September 2016 in den jeweiligen Handelsregistern erfolgt. Auf Grund der Einstellung des Neugeschäftes im Bereich von Nutzfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 Tonnen wird sich die AML bei zukünftigem, geplant deutlich reduziertem Neugeschäft auf andere Marktsegmente fokussieren. Eine Ausweitung des Neugeschäftes auf das bisherige Niveau der AML "alt" ist nicht geplant. Die Refinanzierung ist über einen Rahmenvertrag mit der IKB Leasing sowie der Refinanzierungsstruktur der ALBIS HiTec Leasing AG auch zukünftig gesichert. Der primäre Fokus liegt jedoch auf der strukturierten, reibungslosen und ertragreichen Abwicklung des Vertragsbestandes mit Hilfe der UTA TL. Besonders im Vordergrund steht die Verwertung der Leasing- und Mietkaufobjekte aus notleidenden Verträgen, die u.a. durch die Unterstützung (Beratung/Vernetzung) externer Berater durchgeführt wird. Das Reporting/Monitoring der Vertragsbestände der AML erfolgt mit Unterstützung der Dienstleister ASG und QuantFS GmbH, Hamburg, und liefert der Geschäftsführung umfassende Informationen für die Unternehmenssteuerung. 2. Mitarbeiter Auf Grund des Kauf- und Übertragungsvertrages vom 06. November 2015 bei dem u.a. auch die Mitarbeiter der AML von der UTA TL übernommen wurden, beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016 nur eine Mitarbeiterin, welche jedoch zum Jahresultimo 2016 aus der Gesellschaft ausgetreten ist. Des Weiteren wurden als Folge des Kauf- und Übertragungsvertrages zwei von drei Geschäftsführern abberufen sowie die Prokuren der ehemaligen Mitarbeiter gelöscht. Mit Wirkung zum 07. Dezember 2015 wurden zwei neue Prokuristen und mit Wirkung zum 01. August 2016 ein weiterer Geschäftsführer für die AML und die Tochtergesellschaften bestellt. 3. Steuerungssystem Die Gesellschaft verfügt nach der Entscheidung, Neugeschäft nur noch in einem deutlich reduzierten Maße durchzuführen, nicht mehr über ein Vertriebscontrolling in der vorherigen Form. Da das Neugeschäft 2016 aus dem Forderungskaufvertrag vom 04.09.2015 mit der IKB Leasing GmbH entstanden und entsprechende Konditionen bereits fest definiert waren, wurde seitens der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2016 auf ein umfangreiches Vertriebscontrolling verzichtet. Für das Neugeschäft ab 2017 wird ein Controlling in reduzierter Form erfolgen. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind:
Die Prognose und die Analyse der Entwicklung gegenüber dem Vorjahr erfolgt im Prognosebericht. Die Liquiditätsentwicklung und Liquiditätsplanung wird ebenfalls regelmäßig mit der Geschäftsleitung abgestimmt bzw. durch diese abschließend bearbeitet. Geschäftspolitische Entscheidungen werden in einem regelmäßigen Jour Fixe zwischen Geschäftsführung und Prokuristen der Gesellschaft vorbereitet. Entscheidungen im Zusammenhang mit der Vorgehensweise bei notleidenden Engagements erfolgen in regelmäßigen Telefonkonferenzen mit dem Forderungsmanagement und dem Remarketing der UTA TL. Der Geschäftsführung und dem Gesellschafter stehen monatliche Reportings zur Verfügung. Diese enthalten aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung, aktuelle Bilanz, Plan-Ist Vergleich, Entwicklung der offenen Posten und Rücklastschriften sowie die Entwicklung des Bestandsabbaus. Darüber hinaus steht der Geschäftsführung monatlich eine Gesamtportfolioanalyse, die die Entwicklung des Bestandes aufzeigt, zur Verfügung. Das Reporting/Monitoring des Gesamtportfolios wird durch den Dienstleister QuantFS GmbH zur Verfügung gestellt. Durch die genannten Systeme ist die Geschäftsführung jederzeit in der Lage, kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren. Der Austausch mit dem Gesellschafter erfolgt regelmäßig unterjährig. Ertragsteuerung Die Ertragssteuerung findet in erster Linie auf der Ebene der Verwertung von Leasing- und Mietkaufobjekten aus notleidenden Engagements statt. Hier steht die Geschäftsleitung in enger Abstimmung mit dem Dienstleister UTA TL und hält sich über regelmäßige Reportings informiert. Verkaufspreise werden mit der Geschäftsleitung abgestimmt sowie Maßnahmen bei notleidenden Engagements regelmäßig mit der Geschäftsleitung besprochen, so dass diese jederzeit in der Lage ist, in die Prozesse einzugreifen. Eine Ertragssteuerung für Neugeschäft in der bisherigen Ausprägung ist auf Grund des deutlich reduzierten Neugeschäftes in 2016 sehr eingeschränkt vorhanden gewesen. Im Rahmen der Vorbereitung zur geplanten Kooperation mit der ALBIS HiTec Leasing AG wird für das Neugeschäft ein neues Steuerungskonzept erarbeitet. Liquiditätssteuerung Die Refinanzierung des Leasinggeschäfts erfolgt durch den Verkauf von Leasingforderungen im Geschäftsjahr ausschließlich an die IKB Leasing GmbH aus dem Forderungskaufvertrag vom 04. September 2015. Daneben gibt es einen laufenden Liquiditätszufluss aus Nebenerlösen und eigenfinanzierten Verträgen. Die Steuerung der Liquidität erfolgt durch die Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit dem Rechnungswesen der UTA TL über entsprechende kurz-, mittel- und langfristige Planungen als Bestandteil des laufenden Reportings. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war die deutsche Wirtschaft im Jahr 2016 weiter auf Wachstumskurs. Das kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,8 % höher als im vergangenen Jahr und damit über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von 1,4 %. Die positiven Impulse kamen vor allem aus dem Inland: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als im Vorjahr, die Konsumausgaben des Staates sogar 4,2 %. In Ausrüstungen - darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde mit + 1,7 % ebenfalls etwas mehr investiert als noch ein Jahr zuvor. [1] Laut Deutscher Bundesbank befand sich die deutsche Wirtschaft in 2016 in "einem soliden Aufschwung". Hauptstütze war wieder die lebhafte Binnennachfrage, die von der günstigen Arbeitsmarktlage und steigenden Einkommen der privaten Haushalte profitierte. Die Deutsche Bundesbank erwartet - demografisch bedingt - eine weniger dynamische Entwicklung der Beschäftigung und steigende Energiepreise. Zwar werde sich das Auslandgeschäft, im Einklang mit den Absatzmärkten der deutschen Exporteure langsam verstärken, voraussichtlich aber keinen vollständigen Ausgleich für die weniger schwungvolle Binnenkonjunktur bieten. In diesem Szenario könnte die deutsche Wirtschaft in 2017 kalenderbereinigt um 1,8 % wachsen und 2018 und 2019 mit 1,6 % beziehungsweise 1,5 % zulegen. Angesichts der in weiten Teilen der Wirtschaft auch im kommenden Jahr guten Auslastung dürften für die Unternehmen Erweiterungen ihrer Produktionskapazitäten wieder dringlicher werden. Damit seien die Voraussetzungen für steigende Unternehmensinvestitionen günstig. [2]
[1] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung
Nr. 10 vom 12. Januar 2017
Die Entwicklung des deutschen Leasingmarktes Das Neugeschäft der deutschen Leasingwirtschaft boomte und wuchs deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft: "Die Leasinggesellschaften realisierten in Deutschland Investitionen in Immobilien, Maschinen und Fahrzeuge, IT-Equipment und andere Wirtschaftsgüter in Höhe von € 64,2 Mrd., davon € 7,4 Mrd. mittels Mietkauf. Dies entspricht einem Wachstum von 9 %. Den Löwenanteil machte das Mobilien-Leasing aus, das auf € 55,1 Mrd. wuchs (+ 7 %)." [3] Mit 24 % ist der Leasinganteil an den Ausrüstungsinvestitionen der bisher höchste in der Geschichte des Leasings. Das Segment Fahrzeuge (KfZ, Nutzfahrzeuge) stieg um 8,6 % und dominiert somit mit 75 % Anteil das Leasing-Neugeschäft in 2016. 2. Geschäftsverlauf Das Neugeschäft ist auf Grund der Folgen aus dem Kauf- und Übertragungsvertrag vom 06.11.2015 im Geschäftsjahr, wie im Jahresbericht 2015 erwähnt, entsprechend zurückgegangen. Das Neugeschäft betrug im Geschäftsjahr 2016 T€ 2.088 (Vorjahr: T€ 100.913) und ist aus dem Portfolio des Forderungskaufvertrages vom 04.09.2015 mit der IKB Leasing GmbH entstanden. Es wurden 43 Neuverträge mit einer Barwertmarge von 2,9% geschlossen. Der Anteil an Mietkaufverträgen betrug 88%. Der Beginn der angekündigten Kooperation mit der ALBIS HiTec Leasing AG wurde auf Grund der umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen in 2016 auf das Jahr 2017 verschoben. Das geplante Neugeschäft von T€ 500 über diese Vertriebskooperation ist damit nicht erreicht, jedoch für 2017 im selben Umfang geplant. Das Berichtsjahr war geprägt von den bereits erwähnten Umstrukturierungsmaßnahmen als Folge des Kauf- und Übertragungsvertrages vom 06.11.2015.
[2] Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember
2016
Nachdem die Gesellschaft mit diesem Vertrag sämtliche Neugeschäftsaktivitäten im Bereich Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 Tonnen, den überwiegenden Teil der Geschäftsausstattung und des Personals an die UTA TL veräußert hat, wurde ein Projekt zur Erarbeitung von neuen Prozessen und Schnittstellen aufbauend auf dem Dienstleistungsvertrag vom 06.11.2015 gemeinsam mit der UTA TL erarbeitet. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Dienstleister UTA TL wurde über eine neue Durchführungsvereinbarung und ein detailliertes "Gemeinsames Prozessverständnis" auf eine solide und für beide Parteien verpflichtende Basis gestellt. Seit Juli 2016 arbeiten die Parteien auf dieser Grundlage nahezu reibungslos zusammen. Der Umstand, dass die ehemaligen Mitarbeiter der AML auf den bisherigen Systemen mit der bisherigen Software arbeiten, hat wesentlich zum Erfolg des Projektes beigetragen. Als weitere Folge des Kauf- und Übertragungsvertrages wurde mit der 100%igen Tochtergesellschaft ALBIS Service GmbH ein weiterer Dienstleistungsvertrag für die Bereiche abschließende Buchhaltung, IT/EDV und Personal geschlossen. Für diese Zusammenarbeit war die Erstellung weiterer detaillierter Prozessbeschreibungen und Schnittstellen auf Grund der Tatsache, dass die ALBIS Service GmbH auch in der Vergangenheit diese Dienstleistungen für alle weiteren Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe erbracht hat, nicht notwendig. Neben dem deutlich reduzierten Neugeschäft und der reibungslosen Bestandsverwaltung durch den Dienstleister UTA TL liegt ein weiterer starker Fokus auf der schnellen, unkomplizierten und ertragreichen Verwertung von Leasing- und Mietkaufobjekten aus normal und vorzeitig beendeten sowie primär aus notleidenden Engagements. Hier ist die Zusammenarbeit mit dem Forderungsmanagement der UTA TL als strukturiert und zielführend zu bezeichnen. Zusätzlich zu dem bei der UTA TL vorhanden Verwertungs-Know-how, nutzt die AML weiteres Fachwissen und Netzwerke von externen Dritten. Die Erträge aus der Verwertung sind auf Grund der weiterhin positiven Entwicklung der Branche als gut zu bezeichnen. Gesellschaftsrechtlich haben sich im Berichtsjahr ebenfalls Änderungen ergeben. Es hat eine Verschmelzung der ehemaligen ALBIS Mobil Lease GmbH -alt- auf die Tochtergesellschaft UTA Leasing GmbH mit Notarvertrag vom 23.8.2016 mit steuerlicher Wirkung zum 01.01.2016 stattgefunden ("Downstream-Merger"). In der Folge hat sich die UTA Leasing GmbH in ALBIS Mobil Lease GmbH umbenannt. Diese Änderungen sind per 06.09.2016 in den entsprechenden Handelsregistern der Gesellschaften eingetragen. Per 01.08.2016 ist ein weiterer Geschäftsführer neben dem einzigen bisherigen Geschäftsführer bestellt worden. Zusammenfassend hat die AML die Umstrukturierungsphase im Geschäftsjahr 2016 ohne erwähnenswerte Einschnitte im Geschäftsablauf gut überstanden und ist für die weiteren Jahre mit dem primären Fokus auf die reibungslose und ertragreiche Bestandsabwicklung und Objektverwertung mit funktionierenden und erfahrenen Dienstleistern an ihrer Seite gut aufgestellt. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1 Ertragslage Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 liegt bei T€ 619 (Vorjahr T€ 0, auf Grund Gewinnabführungsvertrag wurden T€ 6.181 abgeführt). Im Berichtsjahr 2016 lagen die Leasingerträge der AML (ohne sonstige betriebliche Erträge) bei T€ 54.005 (Vorjahr T€ 126.173). Dabei wurden 43 Neuverträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von T€ 2.088 (Vorjahr T€ 100.913). Dies entspricht einem durchschnittlichen Vertragsvolumen von € 48.558. Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Leasing- und Mietkaufgeschäft haben aufgrund der geänderten Geschäftsstrategie gegenüber dem Gesamtjahr 2015 erwartungsgemäß deutlich abgenommen. Die sonstigen Erträge haben sich aufgrund der erhöhten Auflösung von teilweise, auf Grund der geänderten Geschäftsstrategie, nicht mehr benötigten Rückstellungen (u.a. Auflösung von Vertragsabwicklungskosten zu forfaitierten Mietkaufverträgen von T€ 770) deutlich um T€ 1.161 erhöht. Im Gegenzug verringerten sich auch die Verwaltungs- und sonstige Aufwendungen um T€ 670 auf Grund der aus der geänderten Geschäftsstrategie resultierenden Einsparungspotentiale. Die AML hält 100 %ige Beteiligungen an der ALBIS Service GmbH, der KML Kurpfalz Leasing GmbH und an der ALBIS Gesellschaft für Mietkauf mbH. Mit ihren Beteiligungen hat die AML folgende Erträge erzielt:
Aus den Gewinnabführungen ihrer Tochtergesellschaft KML GmbH vereinnahmte die AML T€ 15 (Vorjahr: T€ 30). Den Geschäftsverlauf beurteilen wir insgesamt als gut im Sinne der aktuellen Geschäftsstrategie. Die AML ist für das Geschäftsjahr 2017 gut aufgestellt. 3.2 Finanzlage Die Eigenkapitalquote der AML betrug zum 31. Dezember 2016 6,99 % der Bilanzsumme gegenüber 0,02 % im Vorjahr (Entwicklung als Folge der Verschmelzung). Die Finanzlage wird vorrangig mit 62,03 % vom passiven Rechnungsabgrenzungsposten bestimmt, der die refinanzierten Leasingerlöse zeigt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Barwerte von veräußerten zukünftigen Leasingforderungen, die linear über die Vertragslaufzeit aufgelöst werden. Seine Entwicklung wird im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die geänderte Geschäftsstrategie bestimmt. Er verringerte sich um T€ 22.485. Die Höhe der Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute wird zum überwiegenden Teil durch die Darlehensfinanzierung der Leasing- und Mietkaufverträge mit der Bremer Landesbank bestimmt. Diese nahmen im Berichtsjahr auf Grund des deutlich reduzierten Neugeschäftes erwartungsgemäß ab, sodass sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 13.701 reduzierten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden reduzierten sich aufgrund des deutlich reduzierten Neugeschäftes um T€ 4.255. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten überwiegend Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt per Stichtag (T€ 559) sowie erhaltenen Kautionen von Kunden (T€ 79). Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden in ausreichendem Maße Rückstellungen gebildet, sowie auf Grund der Veränderungen im Berichtsjahr nicht mehr benötigte Rückstellungen aufgelöst. Wesentliche Investitionen wurden im Jahr 2016 nicht durchgeführt und sind für das Geschäftsjahr 2017 auch nicht geplant. Die Liquidität ermöglichte die Begleichung aller im Geschäftsjahr fälligen Verbindlichkeiten. 3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch das Leasingvermögen geprägt. Das Leasingvermögen der Gesellschaft hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 63,07 %. Die Forderungen an Kreditinstitute sind von T€ 8.056 auf T€ 7.375 leicht gesunken. Die Forderungen an Kunden beinhalten als wesentliche Position neben den noch fällig zu stellenden Mietkaufforderungen von € 12,6 Mio. und den Leasingforderungen von € 2,4 Mio. nach Wertberichtigungen auch die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von € 3,1 Mio., die nahezu ausschließlich auf die alleinige Gesellschafterin entfallen. Das Leasingvermögen reduzierte sich auf Grund der aktuellen Geschäftsstrategie erwartungsgemäß um T€ 25.673. Die Reduzierung der Sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 4.338 ist im Wesentlichen auf die nicht mehr zur Verfügung stehende Einkaufskommission der IKB Leasing (T€ 3.273) zurückzuführen. Neben den täglich fälligen Guthaben bei Kreditinstituten, die sich auf T€ 5.328 (Vj. T€ 7.148) belaufen, wird das zur Forfaitierung (NIBC) bei der Deutsche Bank AG unterhaltene Bardepot von T€ 2.046 (Vj. T€ 908) nach Wertberichtigungen als andere Forderung an Kreditinstitute aktiviert. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Die Gesellschaft plant auf Grundlage der aktuellen Geschäftsstrategie ein geringes Neugeschäft im Rahmen von T€ 500 über die Kooperation mit der ALBIS HiTec Leasing AG. Es werden Neuverträge aus den Bereichen Nutzfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 Tonnen sowie aus anderen Marktsegmenten angestrebt, die zum derzeitigen Portfolio und der Expertise der AML passen. Im Rahmen der Kooperation sollen die Vertriebsmitarbeiter der ALBIS HiTec Leasing AG diese Geschäfte unter der Marke "ALBIS Mobil Lease GmbH" bei den Kunden platzieren. Sofern die beabsichtige Kooperation vielversprechend verläuft, ist eine Ausweitung des Neugeschäftes in den kommenden Jahren nicht auszuschließen. Für 2017 ist jedoch der zu erwartende Ergebnisbeitrag aus Neugeschäft zum Gesamtergebnis auf Grund des geringen Umfangs des Neugeschäfts als eher untergeordnet zu beziffern. Die Vertragsausläufer werden den Umfang des Neugeschäftes deutlich überkompensieren. Die vorzeitigen Vertragsbeendigungen werden, wie im Vorjahr, ebenfalls eine große Rolle bei der Bestandsabwicklung spielen. Die Vertriebsmitarbeiter der UTA TL werden weiterhin der bisherigen Geschäftsstrategie folgen und Verträge vorzeitig ablösen. Das Neugeschäft wird dann bei der UTA TL/IKB Leasing fortgeführt. Auf Grund der positiven Einschätzung der Geschäftsleitung zum Markt für schwere Nutzfahrzeuge in 2017 geht diese davon aus, dass die Erträge aus der Verwertung der Leasing- und Mietkaufobjekte aus notleidenden Engagements weiterhin in überwiegendem Maße zum positiven Ergebnis der Gesellschaft beitragen werden. Die Gesellschaft geht für 2017 sowie 2018 unter der Voraussetzung einer weiterhin positiven und stabilen Marktentwicklung von einem gleichbleibend positiven Ergebnis sowie einer stabilen Eigenkapitalquote aus. 2. Chancenbericht Auf Grundlage der aktuellen Geschäftsstrategie sieht die Geschäftsleitung die Chancen im Neugeschäft in der engen Zusammenarbeit mit der ALBIS HiTec Leasing AG und der Nutzung deren etablierten Vertriebsnetzes mit langjährigen Händlerverbindungen, Vermittlern und Endkunden. Die Refinanzierung des Neugeschäftes ist u.a. über den Rahmenkaufvertrag mit der IKB Leasing, der Refinanzierungsstruktur der ALBIS HiTec Leasing GmbH sowie der Möglichkeit der Eigenfinanzierung gesichert. Die Chancen in der Bearbeitung des Bestandsgeschäfts sieht die Geschäftsleitung in der engen Zusammenarbeit mit den Dienstleistern und der Tatsache, dass es sich bei den Mitarbeitern, der IT und den Prozessen der UTA TL um jene handelt, die vormals in der AML -alt- vorhanden waren. Die Mutter- Tochterbeziehung zwischen AML und ASG bietet ebenfalls gute Chancen, dass Bestandsgeschäft und die anhängenden Prozesse mit der notwendigen Kontrollmöglichkeit strukturiert und zielführend abzuwickeln. Im Bereich der Verwertung sieht die Geschäftsführung Chancen aus der bisherigen engen, guten und vor allem langjährig gewachsenen Zusammenarbeit mit Dienstleistern aus dem Bereich Sicherstellung, Begutachtung und Vermarktung der Leasing- und Mietkaufobjekte. Die langjährige Zusammenarbeit mit Inkassounternehmen und Rechtsanwälten bestätigt die gute, abnehmende Entwicklung der Schäden aus notleidenden Engagements. Insgesamt ist festzustellen, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen aus 2016 eine hervorragende Basis zur Abwicklung des Bestandsportfolios und zur Generierung moderaten Neugeschäfts geschaffen haben. 3. Risikobericht 3.1. Risikomanagement und Risiko-Chancen-Management-System (RCMS) Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik der AML. Ziel des Risikomanagements ist es, den Unternehmenswert über risikobewusste Entscheidungen zu erhalten und zu steigern. Vorrangig soll eine möglichst hohe Risikotransparenz geschaffen werden, die das bewusste Eingehen von Risiken aufgrund der Kenntnis von Risikoursachen und Wirkungszusammenhängen erlaubt. So soll erreicht werden, dass potenziell bestandsgefährdende Bedrohungen aus Risiken ebenso wie ein mögliches Versäumen von Chancen rechtzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um das Unternehmensergebnis insgesamt zu verbessern beziehungsweise Verluste zu vermeiden. Die Geschäftsführung der AML hat ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Management-System (RCMS) implementiert, um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Das RCMS dient auch zur Unternehmenssteuerung und wird laufend den aktuellen Erfordernissen angepasst. Die Risiken der AML werden nach den in Abschnitt "3.2 Risikokategorien, Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten" beschriebenen Kategorien systematisiert, erfasst und mit dem IT-basierten RCMS nach den in Abschnitt "3.3 Risikomanagementsystem" beschriebenen Kriterien analysiert, quantifiziert, gesteuert und kommuniziert. Demnach bestehen, wie dort beschrieben, zum 31. Dezember 2016 keine wesentlichen Risiken sowie weitere, in Abschnitt "3.4 Weitere Risiken" dargestellte Risiken. Führungskräfte und Mitarbeiter unterschiedlicher Funktionen in den Dienstleistungsgesellschaften UTA TL und ASG werden in das Risiko-Chancen-Management einbezogen, um - dem Bestreben der Geschäftsleitung entsprechend - ein einheitliches Risikogrundverständnis zu schaffen. So können die Belange der AML berücksichtigt und das unternehmens- und bereichsübergreifende Risikobewusstsein gestärkt werden. Der gesamte RCM-Prozess wird von einer Software begleitet, die einen schnellen Datenzugriff ermöglicht und hilft, den Aufwand für das Systemhandling bei Risikoinventuren und für die regelmäßig zu betreibende Datenpflege (Abgrenzung von Betrachtungszeiträumen, Auswertungsanforderungen, Berichtsfunktion, Export-/Importfunktion etc.) zu reduzieren. Mit diesem RCMS kann die AML sämtliche für sie relevanten Risiken sowie wahrnehmbare Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können, identifizieren, analysieren, quantifizieren, steuern und kommunizieren. Im Rahmen des RCMS integriert die AML Maßnahmen, Verfahren und Systeme, die zur Überwachung dieser Risiken und Chancen angewendet werden. 3.2 Risikokategorien, Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten 3.2.1 Kreditrisiken/Adressenausfallrisiken Das Kredit-/Adressenausfallrisiko misst Risiken aus Verlusten oder entgangenen Gewinnen aufgrund von "Defaults" (Ausfall oder Bonitätsverschlechterung) von Geschäftspartnern sowie die Veränderung dieser Risiken. Ziel der eingesetzten Systeme ist es, die Steuerung und damit die Vermeidung von Adressausfallrisiken zu ermöglichen. Die Entwicklung der Kreditrisiken/Adressenausfallrisiken wird im Rahmen der MaRisk-Anforderungen intensiv analysiert und adjustiert. Das gilt auch für die Methoden und Verfahren zur Risikoüberwachung. Die eingesetzten Risikocontrollingsysteme und die vorhandenen Geschäftsprozesse werden zur Vermeidung von Kreditrisiken/Adressenausfallrisiken permanent überwacht und verbessert. Das Ausfallrisiko ist zudem begrenzt, weil die Gesellschaft Eigentümerin der Leasingobjekte ist beziehungsweise Sicherheiten an den Mietkaufobjekten hat. Treten Verluste aus Kreditrisiken/Adressenausfallrisiken ein können diese ganz oder teilweise aus der Verwertung der Leasing- und Mietkaufgegenstände kompensiert werden. Die Überwachung der Adressenausfallrisiken wird im Rahmen der MaRisk-Anforderungen intensiv analysiert und adjustiert. Das gilt auch für die Methoden und Verfahren zur Risikoüberwachung. Ein erheblicher Teil der Leasingforderungen ist darüber hinaus regresslos an Refinanzierungspartner verkauft, welches das Kreditrisiken/Adressenausfallrisiken daher erheblich begrenzt. Da die AML zukünftiges Neugeschäft in Kooperation mit der ALBIS HiTec Leasing AG anstrebt, wird sie in der Zukunft von dem mit der Schufa entwickelten und von den Kreditentscheidern eingesetzten Scoringsystems profitieren, welches u.a. zur Identifizierung von Kredit- und Adressenausfallrisiken dient. Sehr erfahrene und langjährig für die AML, heute für die UTA TL tätige Mitarbeiter u.a. im Forderungsmanagement, reduzieren durch qualifizierte Entscheidungen sowie regelmäßige Bonitätsprüfungen darüber hinaus das bestehende Forderungsausfallsrisiko. Seit Jahren bestehen standardisierte Prozesse, welche von der UTA TL übernommen wurden, die es ermöglichen, offene Forderungen umgehend zu identifizieren und zu realisieren. Als Obergrenze für das selbst zu tragende Kreditausfallrisiko sind max. € 1,0 Mio. pro Kreditnehmereinheit vorgesehen. An Dritte regresslos verkaufte Forderungen (d. h. vollständige Übertragung des Ausfallrisikos) sind bei der Berechnung der vorstehenden Limits nicht mit einzuberechnen. Der Geschäftsführung stehen regelmäßige Risikoberichte über die Entwicklung des Portfolios, über den Umfang der Großengagements, die Entwicklung der Risikovorsorge sowie mögliche Limit-Überschreitungen zur Verfügung. 3.2.2 Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken können zu Verlusten führen, wenn sich, hervorgerufen durch Marktpreisschwankungen, negative Wertänderungen von Vermögenspositionen ergeben. Marktpreisrisiken bestehen bei der AML in erster Linie aufgrund des Leasinggeschäftes. Die negative Veränderung von kalkulatorischen Restwerten durch einen allgemeinen Preisverfall im Zweitmarkt können zu Verlusten führen. Das Risiko nicht fristenkongruenter Finanzierungen besteht bei der AML nicht. Im Bestand der AML befinden sich überwiegend Mietkauf- und Teilamortisationsverträge. Bei diesen bestehen keine offenen Restwertrisiken. Darüber hinaus wird sich an die Konzernanweisung, wonach offene Restwertrisiken grundsätzlich zu vermeiden sind, ausnahmslos gehalten. Im Leasing- und Mietkaufgeschäft der AML können sich Marktpreisrisiken aus eigenfinanzierten Verträgen ergeben. Die Eigenfinanzierung hat jedoch nur einen überschaubaren Anteil am Gesamtportfolio. Darüber hinaus sind Risiken aus der Zwischenfinanzierung des Leasinggeschäfts bis zur Darlehensfinanzierung oder Forfaitierung denkbar. Da die Zwischenfinanzierung aber kaum länger als 2 Wochen ist und das Neugeschäft sich in einem kleinen Rahmen bewegen wird, bleibt auch das Risiko gering. Währungsrisiken dürfen nicht eingegangen werden. Die Geschäfte sind ausschließlich in € abzuschließen. Das gilt auch für die Refinanzierung. 3.2.3 Beteiligungsrisiken/Haftungsrisiken Die Beteiligungsrisiken/Haftungsrisiken beschreiben ergänzend zum Marktpreisrisiko Verluste, die aus Ergebnisabführungsverträgen (Verlustübernahmen) oder Haftungsrisiken (z. B. aus Patronatserklärungen) entstehen können oder die ohne bestehende Ergebnisabführungsverträge entstehen, wenn aus Tochtergesellschaften, aufgrund unzureichender Ertragslage, die erwarteten Beteiligungserträge nicht realisiert werden können. Die Geschäftsführung steht in engen Kontakt zu den jeweiligen Gesellschaften an denen eine Beteiligung besteht und nimmt dort teilweise auch Führungspositionen ein. Darüber ist die zeitnahe Information sämtlich relevanter Geschäftsvorfälle sowie Risikopotenziale möglich. Die Geschäftsleitung sieht in den Beteiligungen der Gesellschaft keine nennenswerten Haftungsrisiken, da zum Einen mit der ALBIS Service GmbH kein Ergebnisabführungsvertrag besteht (besteht zur ALBIS Leasing AG) und zum Anderen die KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH, mit der zwar ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, kein aktives Bestandsgeschäft mehr betreibt. Weitere Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestanden zum 31. Dezember 2016 nicht. 3.2.4 Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken können zu Verlusten führen, wenn liquide Mittel zur termingerechten Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen und zu ungünstigen Konditionen beschafft werden müssen. Liquiditätsrisiken können im geringen Rahmen aus der Refinanzierung des Leasinggeschäfts jedoch bei der AML überwiegend aus dem verspäteten oder nicht erfolgten Eingang von fälligen Zahlungsansprüchen gegen Kunden insbesondere den Mietern und Leasingnehmern entstehen. Die Liquiditätsrisiken werden laufend aktiv überwacht und gesteuert. Hierzu besteht ein differenziertes Steuerungsinstrumentarium, in dessen Mittelpunkt die kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung steht, um damit die Liquidität jederzeit feststellen zu können. Bei der Entwicklung der Risiken ist zwischen dem Neu- und Bestandsgeschäft zu unterscheiden. Das Bestandsportfolio ist grundsätzlich laufzeitkongruent refinanziert, so dass wesentliche Risiken hieraus nicht erkennbar sind. Der Einzug der fälligen Mieten erfolgt hier aufgrund der nahezu vollständigen Forfaitierung der Leasingforderungen als Servicepartner für den Refinanzierungspartner. Da das Bonitätsrisiko vom Forfaiteur getragen wird, würde ein Ratenausfall die AML nicht belasten. Es wird zwischen klassischem Liquiditätsrisiko und dem Refinanzierungsrisiko unterschieden. Als klassisches Liquiditätsrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass die AML aufgrund von fremdinduzierten Marktstörungen oder durch unerwartete Ereignisse im Leasinggeschäft ihren kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Das Refinanzierungsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass ein Liquiditätsbedarf, der bereits heute bekannt ist, nicht strukturkongruent eingedeckt wird und sich damit an irgendeiner Stelle auf der Zeitachse eine Liquiditätsunterversorgung (Liquiditätsgap) einstellt. Controllinginstrumente zur Identifizierung von Liquiditätsengpässen oder - überflüssen sind täglich vorhanden. Monatlich werden Reporting bzgl. der Liquiditätslage zur Verfügung gestellt. Zur Abschätzung des Liquiditätsbedarfs meldet der/die Leiter/-in Rechnungswesen der UTA TL, wenn der Liquiditätsbedarf kritisch ist. Damit sind Instrumente zur Sicherung und Kontrolle der Liquidität vorhanden. 3.2.5 Operationelle Risiken/Geschäftsrisiken Operationelle Risiken umfassen Verluste, die entstehen können, wenn interne Prozesse oder technische Einrichtungen (z.B. IT-Struktur) versagen oder wenn Verluste infolge menschlichen Versagens, höherer Gewalt oder vorsätzlich schädigender Handlungen entstehen. Bei den operationellen Risiken stehen weiterhin die IT- und Prozessrisiken im Mittelpunkt der Überwachung. Zur Reduzierung der IT-Ausfallrisiken hat die AML den IT-Service auf die ASG und teilweise auf die UTA TL ausgelagert, die über ausreichende Kapazitäten verfügen, und die Vorgabe haben, die Betriebssicherheit laufend zu verbessern und das Katastrophenmanagement laufend weiter zu entwickeln. Sofern externe Dritte mit der Durchführung von Dienstleistungen für die Gesellschaft beauftragt werden, ist bei der Auswahl darauf zu achten, dass diese für die ihnen übertragenen Aufgaben über die erforderliche Erfahrung und entsprechend ausgebildetes Personal verfügen, sowie von ausreichender Bonität und Größe sind. Die Einzelheiten der übertragenen Dienstleistungen und deren Kosten sind vertraglich genau zu regeln. Die Dienstleistungsverträge müssen (auch in der ALBIS Leasing Gruppe) zudem gegebenenfalls die Outsourcinganforderungen der MaRisk erfüllen. Die Mitarbeiter werden kontinuierlich in Bezug auf Betrugsverdachtsmomente sensibilisiert. Darüber hinaus bestehen diesbezügliche Arbeitsanweisungen sowie Kontrollinstrumente. Im Rahmen der Zentralisierung aller Prozesse wurden diese an die ASG, UTA TL sowie externe Dienstleister ausgelagert. Es besteht die Verpflichtung der Dienstleister, Betrugsverdachtsmomente umgehend an die Geschäftsführung der AML zu melden. Dies gilt insbesondere für operative Risiken sowie auch für Liquiditätsengpässe. Veränderungen von operativen Prozessen bzw. die Einführung von neuen Produkten und Märkten erfolgt nur nach vorab geprüften und durch die Geschäftsführung freigegebenen Fachkonzepten. Diese analysieren sämtliche aus den Veränderungen resultierenden Chancen und Risiken. Die Fachkonzepte werden im Rahmen von Projektarbeiten erstellt und auch erst nach erfolgreicher verlaufender Testphase von den jeweiligen Entscheidungsträgern freigegeben. Bei den Geschäftsrisiken liegt das Hauptaugenmerk auf der kontinuierlichen Überwachung des Marktumfeldes, so dass frühzeitig auf Marktveränderungen reagiert werden kann. Wesentliche Geschäftsrisiken entstehen aus der aktuellen Wettbewerbs/Konjunkturentwicklung und damit der Entwicklung der Verwertung der Leasing- und Mietkaufobjekt aus notleidenden Engagements. 3.3 Risikomanagementsystem Das Gesamtrisiko wird auf Grundlage des Chancen-Risikomanagementsystems (RCMS) in Kombination mit den eingesetzten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystemen eingeschätzt. Die von der AML angewendete Methode zur Quantifizierung der Risiken und Chancen bedient sich einer Matrix-Struktur. Die Bewertungsmatrix ist portfolio-orientiert aufgebaut und besteht aus 16 Feldern. Das Kriterium "Höhe der Auswirkung" wird auf der X-Achse erfasst, die Dimension "Eintrittswahrscheinlichkeit" auf der Y-Achse. Die Einzelrisiken werden bezogen auf den zugrunde gelegten Bewertungsmaßstab "Höhe der Auswirkung" in vier Kategorien eingeteilt (Bruttomethode):
Die Dimension "Eintrittswahrscheinlichkeit" wird analog in vier Beurteilungsstufen aufgeteilt:
Die Risiken und Chancen werden bezüglich ihrer Wirkung auf das Eigenkapital sowie auf das zugrundeliegende Jahresergebnis gemessen. Bestehende Risiken werden konsequent überwacht und durch Maßnahmen minimiert beziehungsweise vermieden. Per 31. Dezember 2016 besteht demnach kein wesentliches Risiko. Die Risikomessung, -bewertung und -steuerung sowie das Risikomanagement erfolgt durch die Geschäftsführung der AML mit Unterstützung der ASG, für die Adressausfallrisiken in Zusammenarbeit mit dem/der Leiter/-in des Forderungsmanagements der UTA TL, für Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken in Zusammenarbeit mit dem/der Leiter/-in Rechnungswesen der UTA TL, sowie bei allen anderen Risiken in Abstimmung mit den einzelnen Abteilungen der UTA TL. Oberste Leitlinie der Risikopolitik der AML ist es, dass der Eintritt des Unerwarteten den Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet. Das Organisations- sowie das Risikohandbuch geben die weitgehenden organisatorischen Regelungen des Unternehmens vor und enthalten entsprechende Beschreibungen des Geschäftsablaufes und Arbeitsanweisungen. Das systemgestütztes Risiko- und Chancenmanagement der AML wird halbjährlich geführt. Der Geschäftsführung und dem Gesellschafter wird eine zeitnahe Beurteilung der Risikoposition erlaubt. Beispiel:
Maßnahmen zur Reduzierung von Einzelrisiken Das Missbrauchspotenzial im Leasinggeschäft wird weiter durch den Ausschluss von Bartransaktionen minimiert. Der Einzug der Leasingraten erfolgt zu Lasten von Konten bei in Deutschland ansässigen Kreditinstituten, die im Vorwege Identifizierungen ihrer Kunden und Plausibilisierungen der Mittelherkunft gemäß GWG vornehmen müssen. Eingänge von Zahlungen per Überweisung erfüllen grundsätzlich die gleichen Kriterien. Abweichende oder sonst auffällige Zahlungen werden manuell von geschulten Mitarbeitern bearbeitet. Bei Auffälligkeiten in diesem Zusammenhang wird der Geldwäschebeauftrage sofort hinzugezogen. Zusätzlich werden die Prozesse und die Einhaltung der Vorgaben von der Internen Revision geprüft. Die Geschäftsführung sieht auf Grund des derzeitigen wirtschaftlichen Umfeldes und auf Grund der ständigen Risikokontrollmechanismen eine normale Risikolage und keine bestandsgefährdenden Risiken. 3.4 Weitere Risiken Als sonstige Risiken sind zu nennen: Ein geringes Risiko besteht in der außerordentlichen Kündigungsmöglichkeit der Dienstleistungsverträge zwischen der AML und der UTA TL bzw. der ASG. Im Fall der UTA TL kann der Dienstleistungsvertrag von jeder Vertragspartei außerordentlich gekündigt werden, sofern die jeweilige Gegenpartei gegen ihre Verpflichtungen aus dem Vertrag verstößt. Ansonsten ist der Vertrag so gestaltet, dass die UTA TL bis zur Beendigung des letzten Vertrages die Dienstleistung erbringen muss. Die erste Kündigungsmöglichkeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten ist nach Ablauf von 36 Monaten beiderseitig möglich (zum 31. Mai 2019). Das Dienstleistungsverhältnis zwischen der AML und der ASG ist auf Grund der gesellschaftsrechtlichen Verknüpfung (Mutter-Tochtergesellschaft) als unkritisch zu betrachten. Betrugsrisiken bestehen im Finanzierungsgeschäft immer. Zur Reduzierung dürfen Geschäfte daher nur abgeschlossen werden, wenn die Existenz des Kunden und der wirtschaftliche Hintergrund des jeweiligen Geschäfts bekannt sind. Werden Dritte bei Geschäften als Vermittler zwischengeschaltet, sind diese vor Geschäftsannahme ausreichend zu überprüfen. Das Risiko, zur Geldwäsche missbraucht zu werden besteht grundsätzlich auch im Leasinggeschäft. Aufgrund des unbaren Zahlungsverkehrs über Bankkonten (i. d. Lastschrifteinzug der Leasingraten) ist dieses Risiko jedoch als relativ gering einzustufen. Trotzdem ist jeder Mitarbeiter gehalten, alles zu tun, damit ein derartiger Missbrauch verhindert wird. Die Vorgaben des GWG und des KWG sind dabei zu beachten. Die Geschäftsführung ist für die Unterrichtung der Mitarbeiter und deren Beteiligung an den vorgegebenen Schulungsmaßnahmen verantwortlich. Zur Vermeidung von Rechts- und Prozessrisiken müssen alle Verträge mit Dritten schriftlich auf Basis rechtlich geprüfter Vertragsunterlagen abgeschlossen werden. Die Geschäftsführung hat organisatorisch sicherzustellen, dass die verwendeten Vertragsunterlagen regelmäßig daraufhin rechtlich und sachlich überprüft werden, ob diese noch dem aktuellen Stand entsprechen. Das gilt insbesondere für die verwandten Leasing-, Mietkauf- und Sicherheitenverträge. Steuerrisiken sind Risiken, bei denen anfallende Steuern nicht oder nicht in der ausreichenden Höhe erkannt worden und deshalb nicht oder nicht in der richtigen Höhe abgeführt oder Dritten als Umsatzsteuer oder im Rahmen der Preiskalkulation entsprechend belastet wurden. Im Leasinggeschäft gehören dazu aufgrund ihrer Komplexität insbesondere die Gewerbesteuer und die Umsatzsteuer. Die Geschäftsführung ist angehalten, keine steuerlichen Risiken einzugehen und sich ausreichend steuerlich beraten zu lassen. Auch hier hat die Gesellschaft die steuerlich korrekte Handhabung sicherzustellen. Die Geschäftsführung sieht auf Grund des derzeitigen wirtschaftlichen Umfeldes und auf Grund der ständigen Risikokontrollmechanismen eine normale Risikolage und auf alle Fälle keine bestandsgefährdenden Risiken. 3.5 Interne Revision Mit Wirkung zum 01.01.2016 wurden alle Tätigkeiten der Internen Revision von der Geschäftsführung übernommen. Die bisherige Auslagerung der Internen Revision an die Muttergesellschaft ALBIS Leasing AG findet seit Anfang des Geschäftsjahres nicht mehr statt. Die geplanten Revisionsschwerpunkte des Jahres 2016, welches von erheblichen Umstrukturierungsmaßnahmen speziell im Bereich der Neuordnung von Prozessen geprägt war, wurden, bis auf den Bereich Auslagerungen, nicht durchgeführt und in das 1. Quartal 2017 verschoben (Risikomanagement) bzw. auf Grund des Wegfalls einiger Bereiche aus dem Prüfungsplan gestrichen (Handkasse, Datenschutz). Von der IT-Prüfung bei der ALBIS Mobil Lease GmbH wurde wegen der Übertragung des künftigen Neugeschäfts auf die IKB Leasing Gruppe und der weiteren Auslagerung an die Tochtergesellschaft ALBIS Service GmbH abgesehen. Wesentliche oder schwerwiegende Prüfungsfeststellungen über die zu berichten wäre, gab es nicht. Es ist geplant, ab Januar 2017 einen neuen Mitarbeiter für die Tätigkeiten der Internen Revision in der Gesellschaft einzustellen. E. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den RechnungslegungsprozessDie AML verfügt über keine eigene Hard- bzw. Software und hat die das Rechnungswesen an die Dienstleister UTA TL und ASG ausgelagert. Die Dienstleister setzen für das Rechnungswesen der AML die bewährte Standardsoftware "RP Finance" des Systemhauses Röhrich & Partner GmbH, Bochum, ein, die eine zutreffende Verarbeitung der erfassten Sachverhalte gewährleistet. Die Verantwortung für die laufende, zeitnahe und ordnungsgemäße Datensicherung liegt beim jeweiligen Dienstleister. Die im Rechnungswesen implementierten Prozesse stellen eine vollständige und zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher. Die Prozesse reglementieren und überwachen insbesondere den Belegfluss. Die Abteilungen Rechnungswesen der UTA TL und der ASG sind qualifiziert besetzt und werden von der Geschäftsführung über regelmäßige, wenigstens monatliche Auswertungen kontrolliert. Maßgeblich für die Prozesse im Rechnungswesen ist die klare Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten sowie die Verwendung des Vier-Augen-Prinzips in Bezug auf alle wesentlichen Vorgänge. Stichprobenprüfungen der Fachabteilungen dienen der Sicherstellung der Datenintegrität. Darüber hinaus unterstützen Prüfungen der internen Revision das Kontrollsystem im Rechnungswesen. Der IT der Dienstleistungsgesellschaften wurden zum Zwecke der Systemwartung Schreib- und Leseberechtigungen für die EDV-Programme eingeräumt, die für die Finanzbuchhaltung relevant sind. Darüber hinaus besitzen ausschließlich Mitarbeiter der UTA TL und der ASG zum Zwecke der Erstellung des Rechnungswesens und die Mitarbeiter des Bereichs Finanzen diese Berechtigungen.
Neu-Isenburg, 1. März 2017 ALBIS Mobil Lease GmbH Matthias Albrecht, Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALBIS Mobil - Lease Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 3. März 2017 optegra
Treuhand GmbH
Peter Lenz, Wirtschaftsprüfer Wolfgang von Thermann, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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