BTC Europe GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Dr. Crone seit 6.3.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Fuhrmann seit 16.5.2022 | Prokura |
Stephan Dr. Lehmann seit 7.9.2020 | Prokura |
Roald Güßgen seit 29.1.2014 | Geschäftsführer |
Rüdiger Dr. Mann seit 31.8.2011 | Prokura |
Britta Dr. Bartenbach seit 31.8.2011 | Prokura |
Martina Dr. Eberle seit 31.8.2011 | Prokura |
Stefanie Dr. Maurer seit 15.5.2006 | Prokura |
Heike Dr. Rosendahl seit 22.2.2005 | Prokura |
Andreas Dr. Gittinger seit 22.2.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cognis IP Management GmbHMonheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cognis IP Management GmbH, Monheim am RheinPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Cognis IP Management
GmbH, Monheim am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cognis IP
Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 7. April 2022
KPMG AG
Feststellung des Jahresabschlusses der Cognis IP Management GmbH vom 09.11.2022Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021
der Cognis IP Management GmbH wurde am 09. November 2022
festgestellt.
Ludwigshafen am Rhein, den 09.11.2022
BASF Personal Care und Nutrition GmbH
Bilanz zum 31. Dezember 2021A k t i v a
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Janunar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 50836 ins
Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf
eingetragen.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ist nach den
für große Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG
aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung folgt den allgemeinen
Gliederungsvorschriften des HGB und den Vorschriften der
§§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und
Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem.
§ 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenForderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sind grundsätzlich zu ihren Nominalwerten angesetzt
worden. Kurzfristige Forderungen in Fremdwährung
werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag
umgerechnet. Sofern die Restlaufzeit mehr als ein Jahr
beträgt, wird das Höchstwertprinzip des §
253 Abs. 1 S. 1 HGB beachtet.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie sind so
bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung
tragen.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
III. Erläuterungen zur BilanzForderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren
in Höhe von TEUR 9.798 (i.Vj. TEUR 12.140) aus
ausstehenden Lizenzzahlungen inklusive Quellensteuer sowie
Geldanlagen in Höhe von TEUR 193.741 (i.Vj. TEUR
183.991).
Bis auf Forderungen in Höhe von TEUR 367 (i.Vj.
TEUR 451), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
aufweisen, sind alle anderen Forderungen innerhalb eines
Jahres fällig. Dabei handelt es sich um Forderungen
aus ausstehenden Lizenzzahlungen einer chinesischen
Gruppengesellschaft (BASF Care Chemicals (Shanghai) Co.
Ltd.).
Sonstige VermögensgegenständeSämtliche sonstige Vermögensgegenstände
sind innerhalb eines Jahres fällig.
EigenkapitalDas Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25.
SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen beinhalten die
Rückstellung für Gewerbesteuer in Höhe von
TEUR 327 (i.Vj. TEUR 1) sowie für
Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag
in Höhe von TEUR 645 (i.V. TEUR 0)
Sonstige RückstellungenSonstige Rückstellungen TEUR 327 (i.Vj. TEUR 251)
bestehen insbesondere für Erfindervergütungen,
Kosten für die Abschlussprüfung sowie
Archivierung, Zinsen auf Gewerbesteuer- und
Körperschaftsteuernachzahlungen aufgrund der BP
2015-2018. Sämtliche sonstige Rückstellungen
haben eine Laufzeit von unter einem Jahr und wurden nicht
abgezinst.
VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr-
innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren (wie im
Vorjahr) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen.
Passive latente SteuernDie passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 77
(i.Vj. TEUR 43) beruhen auf unterschiedlichen
Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei
den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im
Wesentlichen durch Währungsumrechnungen) und den
sonstigen Rückstellungen. Die latenten Steuern wurden
mit einem Steuersatz von 30% berechnet.
Die Veränderung der latenten Steuern zum Vorjahr in
Höhe von TEUR 34 (im Vorjahr Ertrag von TEUR 66) wurde
als latenter Steueraufwand erfasst.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Gesellschaft erzielt im Wesentlichen
Lizenzerlöse von Gruppengesellschaften. Davon
betreffen TEUR 460 (i.Vj. TEUR 8.213) das Inland und TEUR
15.977 (i.Vj. TEUR 14.205) das Ausland. Zusätzliche
Lizenzerlöse mit Dritten im Ausland betragen TEUR 12
(i.Vj. TEUR 30).
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe
von TEUR 882 (i.Vj. TEUR 1.214) beinhalten im Wesentlichen
Währungsgewinne in Höhe von TEUR 638 (i.Vj. TEUR
204) sowie Erträge aus Kurssicherungsgeschäften
in Höhe von TEUR 219 (i.Vj. TEUR 1.009). Es werden
periodenfremde Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen TEUR 1 (i.Vj. TEUR 1) ausgewiesen.
Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im
Wesentlichen Aufwendungen aus der periodenfremden
Wertberichtigung auf Lizenzforderungen TEUR 2.285 (i.Vj.
TEUR 0), aus Kurssicherungsgeschäften in Höhe von
TEUR 659 (i.Vj. TEUR 551) sowie Währungsverluste in
Höhe von TEUR 182 (i.Vj. TEUR 823).
V. Sonstige AngabenArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr, wie
im Vorjahr, keine Mitarbeiter.
Angaben zum MutterunternehmenDie Cognis IP Management GmbH ist eine unmittelbare
100%ige Tochtergesellschaft der BASF Personal Care and
Nutrition GmbH, Monheim am Rhein, und gehört über
ihre Muttergesellschaft dem BASF-Konzern an.
Die BASF SE, Ludwigshafen am Rhein, erstellt einen
IFRS-Konzernabschluss nach § 315a HGB für den
größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, der
im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
GeschäftsführungDr Utz Krüsselberg, Köln,
Geschäftsführer der BASF Personal Care and
Nutrition GmbH (BPCN), Monheim am Rhein, bis 31. Dezember
2021
Dr. Marko Grozdanovic, Heidelberg,
Geschäftsführer der BASF Personal Care and
Nutrition GmbH (BPCN), Monheim am Rhein, seit 1. Dezember
2021.
Roald Güßgen, Langenfeld, Leiter Finanzen der
BPCN.
Die Geschäftsführer haben von der Cognis IP
Management GmbH für ihre
Geschäftsführertätigkeit keine Bezüge
erhalten.
Gesamthonorar des WirtschaftsprüfersDie Angabe hinsichtlich des vom Abschlussprüfer
für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars
gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im
Konzernabschluss der BASF SE, Ludwigshafen am Rhein, zum
31. Dezember 2021.
Vorgänge nach dem AbschlussstichtagDie mittel- und langfristigen Risiken, die sich aus dem
am 24. Februar 2022 ausgebrochenen Russland-Ukraine-Krieg
für Cognis IP Management GmbH ergeben könnten,
sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses
nicht abschließend überschaubar. Kurzfristig
werden keine Auswirkungen erwartet, da derzeit keine
Verträge mit Gesellschaften aus Russland existent
sind.
Darüber hinaus sind Vorgänge von besonderer
Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres
eingetreten sind und weder in der Gewinn- und
Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt
sind, nicht eingetreten.
ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in
Höhe von TEUR 10.430 auf neue Rechnung vorzutragen.
Monheim am Rhein, den 7. April 2022
Die Geschäftsführung
Lagebericht zum 31. Dezember 2021Grundlage der GesellschaftDie Cognis IP Management GmbH (CIP) betreibt im
Wesentlichen die Verwaltung und Verwertung der Markenrechte
und Patente der ehemaligen Cognis-Gruppe. Die Cognis IP
Management GmbH ist eine unmittelbare 100%ige
Tochtergesellschaft der BASF Personal Care and Nutrition
GmbH, Monheim am Rhein, und hat ihren Sitz in Monheim am
Rhein. Sie gehört über ihre Muttergesellschaft
dem BASF-Konzern an.
Die Gesellschaft hält Patente für die BASF
Unternehmensbereiche EM (Care Chemicals), EN (Nutrition
& Health), EV (Performance Chemicals) und ED
(Dispersions & Pigments), welche von zahlreichen BASF
Gruppengesellschaften genutzt werden. Die CIP erzielt im
Wesentlichen Lizenzerlöse von verbundenen Unternehmen
und ist damit abhängig von der wirtschaftlichen
Entwicklung der entsprechenden Gesellschaften.
Die Gesellschaft beschäftigt im Berichtsjahr keine
aktiven Mitarbeiter. Sämtliche im Rahmen der
üblichen Geschäftstätigkeit anfallenden
Tätigkeiten werden für die Cognis IP Management
GmbH von verbundenen BASF Unternehmen wahrgenommen. Diese
Dienstleistungen umfassen insbesondere die Bereiche
Vertrags- und Patentmanagement, Berichterstattung,
Buchführung, Controlling, Fakturierungen, Recht und
Steuern sowie Jahresabschlussarbeiten.
WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenTrotz Corona-Pandemie und Lieferengpässen sowie
zuletzt sprunghaft steigender Preise für Energie und
Rohstoffe hat die chemisch-pharmazeutische Industrie 2021
eine starke Bilanz erzielt. Sie erstreckt sich nahezu auf
alle Produktbereiche.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Produktion um 4,5%,
der Umsatz legte dank kräftig gestiegener
Erzeugerpreise (+8,5%) um 15,5 % auf rund EUR 220 Mrd zu,
wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) berichtet.
Gleichzeitig zogen die Kosten für Naphtha um 70 % an
und auch nachwachsende Rohstoffe, Metalle oder Mineralien
waren um ein Vielfaches teurer als im Vorjahr. Grundlage
für das Ergebnis war, dass auf allen Kontinenten die
industriellen Kunden der Branche ihren Erholungskurs
fortsetzten. Entsprechend positiv entwickelte sich die
globale Nachfrage nach Chemikalien, aber auch nach
Impfstoffen aus deutscher Produktion.
Die Zahl der Beschäftigten stieg leicht (0,5%) um
rund 2.000 Arbeitsplätze auf 466.500.
"Unsere Branche hat vielfachem Gegenwind standgehalten
und ein beachtliches Ergebnis erzielt. Das unterstreicht,
wie wichtig eine starke Chemie für das Industrieland
Deutschland ist. Ohne uns kommt keiner aus, aber mit uns
kommen alle voran", sagte VCI-Präsident Christian
Kullmann.
(Quelle: VCI - Jahresbilanz der
chemisch-pharmazeutischen Industrie, Pressemitteilung
16.12.2021)
Da die Gesellschaft umsatzabhängige
Lizenzerlöse von verbundenen Unternehmen weltweit
erzielt, besteht eine Abhängigkeit von der
wirtschaftlichen Entwicklung der entsprechenden
Gesellschaften der BASF-Gruppe und damit von der
wirtschaftlichen Entwicklung in der jeweiligen Region.
Darstellung des GeschäftsverlaufsDie Lizenzvereinbarungen umfassen das Recht zur
technischen und wirtschaftlichen Nutzung von Informationen
und Know-how in den oben genannten
BASF-Unternehmensbereichen.
Als Lizenznehmer fungierten im Jahr 2021 weiterhin im
Wesentlichen BASF-Gruppengesellschaften. Die durch die
Lizenznehmer an die CIP abzuführenden
Lizenzgebühren bemessen sich an den realisierten
Umsätzen für die dem Vertrag zu Grunde liegenden
Produkte.
Über die BASF SE, Ludwigshafen am Rhein, erhielt
die CIP in den Vorjahren die Lizenzgebühren aus
Deutschland, Frankreich, Irland, Spanien und den USA.
Gemäß dem Vertrag zwischen der BASF SE und der
CIP verringerte sich der anzusetzende Lizenzsatz
jährlich um 0,3 %punkte ausgehend vom
ursprünglichen Gebührensatz von 3%.
Nachdem im Vorjahr der Anteil der über die BASF
fakturierten Lizenzumsätze rund 37% der gesamten
Lizenzerträge der CIP betrug, wurden im Jahr 2021
keine über die BASF fakturierten Lizenzerträge
vereinnahmt. Im Jahr 2021 betrug bis zum Laufzeitende des
Vertrages am 30. Juni 2021 der letzte Lizenzsatz 0%. Es
erfolgte im Jahr 2021 lediglich die Spitzabrechnung
für das Jahr 2020.
Die von der cognis IP im Jahr 2021 vereinnahmten
Lizenzumsätze umfassen somit ausschließlich die
Lizenzgebühren, die aus den unmittelbaren
Verträgen mit den Lizenznehmergesellschaften aus
folgenden Ländern resultieren: Australien, China,
Indonesien, Japan, Thailand, Italien, Türkei und
Indien. Auf Grund der hervorragenden weltweiten
Chemiekonjunktur im Jahr 2021 lagen die vereinnahmten
Lizenzerträge deutlich oberhalb unserer Erwartungen
für das Jahr 2021.
LeistungsindikatorenDie folgenden Leistungsindikatoren geben einen
Überblick über den Verlauf des abgelaufenen
Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Ergebnis
vor Ertragsteuern die für die interne Steuerung der
Gesellschaft verwendeten bedeutsamsten finanziellen
Leistungsindikatoren darstellen. Steuerungsrelevante,
nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden durch die
Cognis IP Management GmbH nicht verfolgt.
Darstellung der Ertrags-, Vermögens und FinanzlageDie im Jahr 2021 getätigten Umsätze lagen um
26,9% unterhalb des Vorjahresniveaus. Der Rückgang der
Umsätze war vor allem Ergebnis der oben genannten
vollständigen Reduktion der Lizenzvergütungen der
BASF SE. Insgesamt wurden im Jahr 2021 Umsatzerlöse
von TEUR 16.449 (i.Vj. TEUR 22.489) erzielt. Diese lagen
auf Grund der hervorragenden weltweiten Chemiekonjunktur im
Jahr 2021 deutlich oberhalb unserer prognostizierten
Lizenzerlöse für das Jahr 2021.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern 2021 betrug TEUR 13.041
(i.Vj. TEUR 20.964). Die Verminderung war
überproportional zum Umsatzrückgang und betrug
37,8%. Die Ursache für die Verringerung des
Ergebnisses ist die Abschreibung einer Forderung an die
brasilianische Ländergesellschaft, da es auf Grund des
Fehlens bestimmter Dokumente vor dem Hintergrund der
restriktiven landesrechtlichen Vorschriften für
grenzüberschreitende Zahlungen keine Möglichkeit
der Begleichung gab.
Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten
sich um TEUR 331. Dies resultiert aus höheren
Währungsgewinnen (TEUR 638; (i.Vj. 204) sowie
geringeren Erträgen aus Kurssicherungsgeschäften
(TEUR 219; (i.Vj. 1.009).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.683 gestiegen.
Wesentliche Effekte im Vergleich zum Vorjahr sind die
bereits erwähnten Aufwendungen für die
Abschreibung einer Forderung in Höhe von TEUR 2.285.
Daneben sanken die Kursverluste aus
Fremdwährungsgeschäften um TEUR 641 auf TEUR 182,
während sich die Aufwendungen aus
Kurssicherungsgeschäften um TEUR 108 auf TEUR 659
erhöhten.
Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR
11.446 (+5,8%). Diese Erhöhung ist im Wesentlichen
durch den höheren Bestand an Forderungen gegen
verbundene Unternehmen/Inhouse Bank Konto begründet.
Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich auf
Grund der Thesaurierung des Vorjahresergebnisses und des
Jahresüberschusses 2021 um TEUR 10.430. Die
Eigenkapitalquote beträgt 99,3% (i.Vj. 99,8%).
Die Gesellschaft verfügt ausschließlich
über Verrechnungskonten mit der BASF SE. Die gesamte
Finanzierung erfolgt BASF-intern. Zum Ende des
Geschäftsjahres belief sich der Zahlungsmittelbestand
auf dem BASF-internen Inhouse Konto auf TEUR 193.741 (i.Vj.
TEUR 183.991).
Gesamtaussage zur Lage der GesellschaftDer Rückgang der Umsatzerlöse infolge
weggefallener Lizenzerträge der BASF SE war geringer
als erwartet. Jedoch lag das Ergebnis vor Steuern auf Grund
der nicht geplanten Forderungsabschreibung unterhalb
unserer Erwartungen. Dennoch konnte insgesamt ein
zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden.
NachhaltigkeitDie Gesellschaft vergibt hauptsächlich Lizenzen im
BASF Unternehmensbereich EM Care Chemicals, das dem Segment
"Nutrition & Care" zugeordnet ist. Die Entwicklung der
Lizenzeinnahmen ist daher stark von der Entwicklung dieses
Unternehmensbereichs abhängig. Die Strategie des
Unternehmensbereichs EM liegt in der Verbesserung der
Lebensqualität durch sichere, innovative, profitable
und nachhaltige Produkte und Lösungen in den Bereichen
Home Care, Personal Care, von Produkten für die
industrielle und institutionelle Reinigung sowie für
verschiedene technische Anwendungen.
Prognose-, Chancen-, RisikoberichtAus den bestehenden Lizenzverträgen mit den
Gruppengesellschaften werden auch nach dem Ende der
Mindestvertragslaufzeit im Jahr 2019 weiterhin
Lizenzeinnahmen generiert. Die Höhe der
Lizenzeinnahmen ist in erheblichem Maß von der
Chemiekonjunktur generell und im Besonderen der
Konjunkturentwicklung des BASF-Konzern und in den
Ländergesellschaften abhängig. Zum Zeitpunkt der
Aufstellung des Lageberichts ist der Konflikt zwischen der
Russischen Föderation und der Ukraine eskaliert und
wird nach der Invasion russischer Truppen nunmehr
militärisch ausgefochten. Es besteht das konkrete
Risiko, dass sich der Krieg in der Ukraine auf die
weltweite Realwirtschaft und den internationalen Waren- und
Finanzverkehr negativ auswirken wird (z.B. die
Energieversorgung und Lieferketten). Das Ausmaß ist
zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen. Vor
dem Hintergrund der aktuellen Prognosen (vor
Kriegsausbruch) sind Lizenzeinnahmen von etwa TEUR 12.000
für das Jahr 2022 budgetiert.
Risiken und Chancen bestehen in der Abhängigkeit
von der wirtschaftlichen Entwicklung der
BASF-Gesellschaften. Wesentliches Risiko sind die
erhebliche Auswirkungen des militärisch ausgefochtenen
Konflikt zwischen der Russischen Föderation und der
Ukraine auf die weltweite Konjunktur und die chemische
Industrie.
Das Währungsrisiko bei Rechnungsstellung in fremder
Währung sehen wir als geringes Risiko an. Die
Absicherung erfolgt ausschließlich durch
Devisentermingeschäfte mit der BASF SE, ebenso werden
Geldanlagen nur bei der BASF SE vorgenommen.
Für das Jahr 2022 sieht die Planung wegen des
Wegfalls des Einmaleffekts ein deutlich verbessertes
Ergebnis vor Steuern vor. Dabei wird die Ergebnissituation
erheblich durch das Währungsergebnis und den
beschriebenen möglichen Auswirkungen des Krieges in
der Ukraine beeinflusst.
Monheim am Rhein, den 7. April 2022
Die Geschäftsführung
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