Karl Scheffer-Klute GmbH & Co.KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dipl.-Ing. Beste seit 14.6.2002 | Geschäftsführer |
Willo Diplom-Kaufmann Blome seit 15.5.2002 | Geschäftsführer |
Josef Gierse seit 15.5.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
blomus GmbHSundernJahresabschluss zum 31. Dezember 2017Bilanz zum 31. Dezember 2017AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 20171. Grundlagen der Rechnungslegung Die Firma blomus GmbH ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Arnsberg unter der Nummer HRB 702 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Sundern. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft stimmt mit dem Kalenderjahr überein. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz ist gem. § 266 HGB gegliedert. Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von geringem Wert werden im Zugangsjahr 2017 auch für die handelsrechtliche Bilanzierung in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden entsprechend dem Produktionsfortschritt zu Herstellungskosten bewertet. Außerdem werden die ermittelten Herstellungskosten je Artikel im Sinne einer verlustfreien Bewertung mit dem voraussichtlich erzielbaren Verkaufspreis und den noch anfallenden Kosten verglichen und im Bedarfsfall auf diesen retrograden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Es werden alle erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen angemessen Rechnung getragen. Die Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen angesetzt. Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit 10-Jahresdurchschnittszinssatz (3,68 %) und dem Erfüllungsbetrag mit 7-Jahresdurchschnittszinssatz (2,80 %) beläuft sich auf EUR 87.993,00 (Ausschüttungssperre). Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Währungsumrechnung erfolgt unter Beachtung der Grundsätze gem. § 256a HGB. 3. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Auf die Angaben zum Anteilsbesitz wird gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB verzichtet. Bei der Offenlegung wird der Anlagenspiegel nach dem Anhang gezeigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Unter dieser Position werden u.a. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 187,9 ausgewiesen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte besichert. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen a) Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen Aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung für Kredite verbundener Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag entsprechend den jeweiligen Valutenständen Haftungsverpflichtungen in Höhe von EUR 2.100.558,79. Sicherheiten sind durch Pfandrechte an Bankguthaben eingeräumt worden. Soweit die zum SKS-Konzern gehörenden Unternehmen eine Gesamtschuldnerschaft bilden, sind die entsprechenden Einstandsverpflichtungen bei allen zugehörigen Unternehmen in voller Höhe anzugeben. Die Haftungsverpflichtung aus Konzernsicht ist daher nicht mit der Summe der ausgewiesenen Haftungsverpflichtungen gleichzusetzen. Da die konzernverbundenen Darlehensnehmer ihren Verpflichtungen aus den Kreditverhältnissen im Berichtsjahr jederzeit nachgekommen sind und auch sonst keine Indizien für eine Inanspruchnahme festzustellen waren, wird eine Inanspruchnahme des Haftungsschuldners als nicht überwiegend wahrscheinlich eingeschätzt. b) Subsidiärhaftung aus der Übertragung von Pensionsanwartschaften Mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 wurde der sogenannte Past Service der Pensionsanwartschaften aktiver und ausgeschiedener Mitarbeiter gegen Einmalzahlung auf die Sparkassen Pensionsfonds AG übertragen. Sollte die Sparkassen Pensionsfonds AG zukünftig nicht in der Lage sein, ihren Verpflichtungen aus diesem Vertrag nachzukommen, lebt die diesbezügliche Verpflichtung der Berichtsfirma aus dieser Vereinbarung wieder auf (Subsidiärhaftung). c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Betriebsanlagen sind von der Firma Karl Scheffer-Klute GmbH & Co. KG, Sundern, gepachtet; der Pachtvertrag ist nicht befristet, er kann unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres von beiden Vertragspartnern gekündigt werden. Die Pachtzahlungen haben im Geschäftsjahr 2017 TEUR 756,0 betragen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 756,0). 5. Angaben zu Finanzinstrumenten Zum Jahresabschlussstichtag 31. Dezember 2017 bestehen zur Absicherung des Währungsrisikos Devisentermingeschäfte mit einem Kontraktwert i. H. v. TUSD 6.723,0, mit Fälligkeit nach Geschäftsjahresende. Der Marktwert zum 31. Dezember 2017 beträgt in Summe TEUR -73,3. Die Bewertung erfolgt durch Abzinsung von Zahlungsströmen unter Berücksichtigung marktgerechter Zinsstrukturkurven. Aufgrund der negativen Marktwerte der Termingeschäfte wurden in in diesem Umfang Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. 6. Anzahl der Mitarbeiter Durchschnitt im Geschäftsjahr:
7. Allgemeine Angaben Die Firma blomus GmbH, Sundern, gehört als Tochtergesellschaft zum Konzernkreis der Firma Karl Scheffer-Klute GmbH & Co. KG, Sundern. Das Mutterunternehmen stellt den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch für den kleinsten Kreis von Unternehmen i.S.d. § 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Gem. § 285 Nr. 17 HGB werden die Angaben zum Abschlussprüferhonorar im Anhang des Konzernabschlusses der Muttergesellschaft gemacht, so dass hier auf eine gesonderte Angabe verzichtet wird. 8. Geschäftsführung Herr Dipl.-Kfm. Willo Blome, Sundern, Herr Dipl.-Ing. Michael Beste, Neuenrade. Sie üben ihre Geschäftsführungstätigkeit hauptberuflich aus, eine ausdrückliche Zuständigkeitsverteilung bezüglich einzelner Geschäftsführungsbereiche ist nicht vorgesehen. Vergütungen wurden nicht gewährt. 9. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von EUR -667.397,88 und den Gewinnvortrag von EUR 4.421.805,02, insgesamt EUR 3.754.407,14, auf neue Rechnung vorzutragen.
Sundern, 01.08.2018 blomus GmbH gez. W. Blome gez. Beste Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20171. Grundlagen der Gesellschaft Die blomus GmbH gehört zu der unter der Muttergesellschaft Karl Scheffer-Klute GmbH & Co. KG zusammengefassten SKS Unternehmensgruppe, einem weltweit agierenden mittelständischen Familienunternehmen mit Sitz in Sundern (Sauerland). Die Unternehmensgruppe wurde 1921 durch Karl Scheffer-Klute gegründet und wird heute in der vierten Generation geführt. blomus steht für intelligentes, minimalistisches und funktionales Design zeitgenössischer Wohnkultur. Tief verwurzelt in der deutschen Tradition, verdankt das familiengeführte Unternehmen seinen Erfolg nicht nur vollendeter Handwerkskunst in höchster Qualität, sondern auch dem Anspruch an authentische Materialien und reine Formen sowie dem unbedingten Handeln aus Leidenschaft. Dies macht blomus zu einem führenden Anbieter von Interior Design und Accessoires. Der Katalog umfasst über 900 Produkte aus den vier Themenbereichen garden, home, taste und spa. Die Verwaltung des Unternehmens ist in Sundern angesiedelt, während sich das Logistikzentrum in Meschede-Freienohl befindet. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen "Die globale Konjunktur blieb zum Jahresende 2017 lebhaft. Nach dem hohen Tempo des Sommerhalbjahres verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern im Schlussquartal nur wenig. In den USA wurde die Expansion des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) durch einen sehr starken Anstieg der Einfuhren und einen schwächeren Lageraufbau gebremst. Die inländische Endnachfrage zog hingegen so kräftig an wie zuletzt vor gut drei Jahren. Auch im Euroraum legte die Wirtschaftsleistung im Herbst erneut deutlich zu. Stetiges Wachstum in der Gruppe der Schwellenländer, allen voran in China, rundet das Bild einer weitgehend synchronen Aufwärtsbewegung in der Weltwirtschaft ab. Insgesamt dürften die globale Aktivität und der internationale Handel im Jahr 2017 erheblich kräftiger expandiert haben als noch im Vorjahr und damit die stärksten Zunahmen seit 2011 verbucht haben. (…) Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Hochkonjunkturphase. Nachdem die gesamtwirtschaftliche Aktivität bereits in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 beträchtlich stärker als das Produktionspotenzial zugelegt hatte, stieg die Wirtschaftsleistung auch im letzten Jahresviertel kräftig an, gleichwohl mit etwas weniger Schub als zuvor. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes zufolge saison- und kalenderbereinigt um 0,6% gegenüber dem Sommerquartal. Der vergleichbare Vorjahresstand wurde kalenderbereinigt um 2,9% übertroffen. Die Auslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten übersteigt ihren langjährigen Durchschnitt inzwischen erheblich. Sowohl bei den Unternehmen als auch bei den privaten Haushalten ist die Stimmung außerordentlich gut, zudem hat sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verbessert. Die ausgezeichnete Auftragslage der Industriebetriebe spricht dafür, dass das im Jahresverlauf 2017 erzielte hohe Expansionstempo nach dem Jahreswechsel anhält. Allerdings mehren sich die Anzeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft zunehmend mit Kapazitätsengpässen konfrontiert ist, die einer deutlich stärkeren Expansion im Wege stehen könnten." (Monatsbericht Februar 2018 der Deutschen Bundesbank) "Der Arbeitsmarkt in Deutschland präsentierte sich auch in den Herbstmonaten des Jahres 2017 in hervorragender Verfassung. Die Erwerbstätigkeit stieg wie in den Vorquartalen kräftig an. Dies galt insbesondere für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, und zwar sowohl unter den Einheimischen als auch unter den Zuwanderern. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich von ihrem bereits erreichten niedrigen Stand weiter. Das Angebot offener Stellen nahm auch im Berichtsquartal weiter zu. Andere Frühindikatoren versprechen ebenfalls günstige Aussichten für die nächsten Monate. Gleichwohl dürfte die Stellenbesetzung in der derzeitigen Situation hoher Arbeitsnachfrage schwieriger werden." (Monatsbericht Februar 2018 der Deutschen Bundesbank) "2017 wurden die Tarifverdienste (einschl. Nebenvereinbarungen) wie bereits im Jahr 2016 mit 2,1 % gegenüber dem Vorjahr nur moderat angehoben. Zu einem gewissen Grad beruhte dies auf niedrigen Entgeltanhebungen aus zweiten Stufen früherer Lohnrunden, die unter dem Einfluss sehr geringer Preissteigerungen der Jahre 2015 und 2016 abgeschlossen worden waren. Zu einem größeren Teil prägten allerdings maßvolle Neuabschlüsse der Tarifrunde 2017 die Lohndynamik." (Monatsbericht Februar 2018 der Deutschen Bundesbank) "Im Jahresdurchschnitt 2017 zog die HVPI-Rate (Harmonisierter Verbraucherpreisindex) vor allem wegen des Umschwungs bei den Energiepreisen, aber auch wegen stärker steigender Preise für Nahrungsmittel sprunghaft von 0,4 % auf 1,7 % an. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) erhöhte sich auf 1,3 %, nachdem sie drei Jahre lang bei 1,1 % verharrt hatte. Hierbei machte sich vor allem die höhere Teuerungsrate der Industriegüter ohne Energie bemerkbar." (Monatsbericht Februar 2018 der Deutschen Bundesbank) Zur Situation der Glas-Porzellan-Keramik- und Haushaltswarenbranche berichtet der GPK-Bundesverband in seiner Pressemitteilung anlässlich der Leitmesse "Ambiente" vom 09.02.2018: "Der Gesamtmarkt der Sortimente aus dem Bereich Koch- und Tischkultur, Wohnaccessoires und Geschenkartikel hält sich auf ungebrochen hohem Niveau. Nach dem starken Anstieg im Jahr 2015 konnten die Umsätze auch im Jahr 2017 gehalten werden. 6,3 Mrd. Euro Gesamtumsatz und damit 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr waren es in 2017. Am besten entwickelten sich dabei Wohnaccessoires und Dekoration. (…) Was die Branche insgesamt betrifft, blickt sie wegen der anhaltend guten Konjunktur und einem steigenden Einkommen erwartungsvoll auf das Jahr 2018. Die stetig steigende Anzahl der Haushalte und der Trend zu Klein- und Kleinsthaushalten hält weiter an, die Hürde von 41 Millionen Haushalten dürfte in diesem Jahr übersprungen werden." Für die Beschaffungsseite ist neben den Erzeugerpreisen der Wechselkurs des US-Dollars für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung. Mit einem Jahresdurchschnittskurs von 1,1297 USD/EUR notierte der US-Dollar geringfügig schwächer als im Vorjahr (1,1095 USD/ EUR) (Quelle: Deutsche Bundebank). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt in erster Linie durch kurzfristige Bankverbindlichkeiten. Ferner bestehen finanzielle Verflechtungen innerhalb der SKS Gruppe, die in Abhängigkeit vom Basiszinssatz nach § 247 BGB verzinst werden. Maßgeblich für das Finanzergebnis sind mithin die Entwicklung des 3-Monats-EURIBORS und des Basiszinssatzes. Der 3-Monats-EURIBOR notierte seit Januar 2017 konstant bei -0,33 %. Der Basiszinssatz beträgt seit 01.07.2016 unverändert -0,88 %. b) Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr konnten Umsatzerlöse von EUR 19,7 Mio. erzielt werden. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2016 von TEUR 805,0 oder 3,9 %. Im Einzelnen ergibt sich im Fünfjahreszeitraum folgende Umsatzentwicklung:
Im Jahr 2016 hat die Gesellschaft im Inlandsgeschäft von einer extensiven Ausstattung von Möbelhäusern mit blomus-Markenshops profitiert. Die Erstausstattung dieser Shops führte zu einer Umsatzspitze, die im Berichtsjahr nicht wiederholt werden konnte. Eine Aufstockung des Lagers bei der SKS USA zum Jahresende 2016 hin bedingt einen verringerten Einkauf der Tochtergesellschaft im Berichtsjahr. Insgesamt ist im Markt eine gewisse Sättigung an Artikeln aus dem Material Edelstahl zu beobachten. Hierauf gilt es im Rahmen der Programmpolitik zu reagieren. Im Bereich der Großaufträge, also der Lieferung von Aktionsware an Lebensmitteldiscounter, konnten erneut Umsatzerlöse von knapp EUR 6,0 Mio. erzielt werden. Dies entspricht dem Vorjahresniveau. Durch eine zielgruppengerechte Auswahl der angebotenen Produkte und eine professionelle Ansprache der Entscheider bei den Lebensmitteldiscountern ist es unser Bestreben, dieses Niveau zu halten. Im Bereich der Sonstigen Erlöse fallen die Kursgewinne aufgrund der während des Berichtsjahres kontinuierlichen Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar mit TEUR 279,1 um rund TEUR 180,0 niedriger aus als im Vorjahr. c) Ertragslage Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresfehlbetrag von EUR 667.397,88 ab, nachdem im Vorjahr ein Jahresüberschuss von EUR 772.171,53 erzielt wurde. Zur Darstellung der Entwicklung und der Einflussgrößen des Betriebserfolges der Gesellschaft soll im Folgenden das EBIT als Vergleichsgröße herangezogen werden. Zur Ermittlung des EBIT wird der Jahresüberschuss um Steuern, Zinsen und Ertragspositionen, die aus dem Stillen Gesellschaftsverhältnis heraus resultieren, bereinigt. Das EBIT beträgt im Berichtsjahr TEUR -722,1, im Vorjahr VJ: TEUR +1.566,5. Bei betriebswirtschaftlicher Betrachtung ist der ausgewiesene Periodenerfolg um nicht regelmäßig auftretende Geschäftsvorfälle zu bereinigen, die das Jahresergebnis 2017 maßgeblich beeinflusst haben. Die Grenze der Maßgeblichkeit sehen wir bei rund TEUR 100 Ergebnisauswirkung. Im Berichtsjahr lagen ebenso wie im Vorjahr solche Geschäftsvorfälle nicht vor. Einer Bereinigung des EBIT's bedarf es insoweit nicht. Zur Analyse der (bereinigten) Ergebnisverschlechterung von rund EUR - 2,3 Mio. wird im Folgenden oftmals auf die bereinigte Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + andere aktivierte Eigenleistungen +/- Sondervorfälle in diesen Größen) Bezug genommen. Diese beträgt im Berichtsjahr TEUR 19.743,3 (TEUR 19.743,3 +/- TEUR 0,0 +/- TEUR 0,0). Im Vorjahr betrug die bereinigte Gesamtleistung TEUR 20.479,0 (TEUR 20.548,3 - TEUR 69,3 +/- TEUR 0,0). Im Jahr 2016 konnten durch Devisentermingeschäfte unter den sonstigen betrieblichen Erträgen Kursgewinne von TEUR 458,8 ausgewiesen werden. Zu Beginn des Berichtsjahres notierte der Euro gegenüber dem US-Dollar mit 1,05 USD/EUR. Über das gesamte Berichtsjahr hinweg war eine kontinuierliche Aufwertung des Euros zu beobachten, bis zum Jahresende dann ein Kurs von 1,20 USD/EUR erreicht wurde. Aufgrund dieser Entwicklung betrugen die Erträge aus Währungsumrechnung im Jahr 2017 lediglich TEUR 279,1, die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind dagegen von TEUR 112,7 auf TEUR 955,9 gestiegen. Insgesamt hat sich somit das Währungsergebnis um rund EUR 1,0 Mio. verschlechtert. Neben der Leistungsseite bildet die Materialquote die Haupteinflussgröße für das EBIT. Diese liegt im Berichtsjahr bei 61,7 % und damit 3,4 %-Punkte über dem Vergleichswert des Vorjahres (58,3 %). Die Verlagerung der Umsatzstruktur hin zum Aktionsgeschäft bedingt aufgrund geringerer Roherträge gegenüber dem Stammgeschäft eine Erhöhung der Materialquote bei. Auch innerhalb des Stammgeschäftes ist eine Tendenz hin zu Aktionsartikeln mit geringeren Margen erkennbar. Absolut betrachtet liegt der Materialaufwand mit EUR 12,2 Mio. um TEUR 247,5 über dem Vorjahreswert. Die Personalquote liegt mit 12,5 % leicht über dem Vorjahresniveau (12,1 %), was auf Fixkostenremanenzen bei sinkenden Umsätzen zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Personalbestand ist mit 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (ohne Auszubildende) ebenso wie der Personalaufwand (EUR 2,5 Mio.) gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 88,6 leicht unter dem Vorjahresniveau (TEUR 94,3). Aufgrund der Betriebsaufspaltung finden hier lediglich Abschreibungen für Werkzeuge und für geringwertige Wirtschaftsgüter (aus den Anschaffungsjahren 2008 und 2009) Berücksichtigung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtsjahr EUR 6,1 Mio. (VJ: EUR 5,0 Mio.). Die Steigerung ist im Wesentlichen der bereits erläuterten Entwicklung des US-Dollarkurses geschuldet. Das Finanzergebnis als Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen liegt mit TEUR -116,3 um rund TEUR 11,9 unter dem Vorjahresniveau. Erhöhte Materialbestände erforderten eine Ausweitung der Betriebsmittelkredite und damit des Zinsaufwandes. d) Finanzlage d1) Kapitalstruktur Der Anteil des bilanziellen Eigenkapitals zuzüglich der Stillen Beteiligung an der Bilanzsumme lag am 31.12.2017 mit 60,7 % nochmals leicht über dem Vorjahresniveau (59,2 %). Die Jahresüberschüsse und deren konsequente Thesaurierung in den vergangenen Jahren sind bei einer gesunkenen Bilanzsumme ursächlich für diese positive Entwicklung. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist damit als sehr solide zu bezeichnen. d2) Investitionen Im Berichtsjahr sind durch die Gesellschaft selbst TEUR 41,8 in neue Werkzeuge investiert worden. Alle weiteren den Betrieb der Gesellschaft betreffenden Investitionen erfolgen aufgrund der vorliegenden Betriebsverpachtung durch die Muttergesellschaft. d3) Liquidität Zur Beurteilung der Finanzlage ist der Cash Flow eine geeignete Kennzahl, den wir vereinfacht für das Berichtsjahr und das Vorjahr wie folgt ermittelt haben:
Da die wesentlichen Veränderungen des Jahresergebnisses, mit Ausnahme der Abschreibungen und der Anpassung der Pensionsrückstellungen, zahlungswirksamer Natur sind, nimmt der Cash Flow parallel zum Ergebnis gegenüber dem Vorjahr ab. Die Versorgung der Gesellschaft mit Zahlungsmitteln erfolgt im Liquiditätsverbund der SKS-Gruppe. Eine Betrachtung der kurzfristigen Liquidität auf Ebene der Einzelgesellschaft ist daher nicht sinnvoll und soll an dieser Stelle unterbleiben. Trotz des negativen Cash Flows war die Gesellschaft im Berichtsjahr stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Kreditoren wurden im Falle einer entsprechenden Vereinbarung stets unter Ausnutzung von Skonto bedient. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Berichtsjahr um rund EUR 1,8 Mio. auf EUR 12,1 Mio. gesunken. Dies ist vor allem auf stichtagsbedingt reduzierte Devisenbestände (USD) zurückzuführen. Bei den Passiva sind vor allem die Konzernverbindlichkeiten abgebaut worden (- EUR 1,4 Mio.). f) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Größenentwicklung der Gesellschaft stellen wir im Folgenden anhand der Umsatzerlöse und der Bilanzsumme dar. Die Rentabilitätsentwicklung anhand des EBITs, also des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzaufwendungen und -erträgen. Aus den Verhältnissen dieser Größen bilden wir eine Umsatz- und eine Gesamtkapitalrendite. Im Fünfjahreszeitraum stellt sich folgende Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren dar:
Hinsichtlich der Erläuterung und Interpretation der dargestellten Leistungsindikatoren verweisen wir auf unsere Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für uns die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie der Umweltschutz. Während die Ermittlung der Kundenzufriedenheit in unserem Vertriebsprozess integriert ist, messen wir die Mitarbeiterzufriedenheit anhand der Mitarbeiterfluktuation, der Personalstatistiken und des täglichen Umgangs miteinander. Die Fluktuationsquote (nach Schlüter) betrug im Berichtsjahr 11,67 %, im Jahr davor 8,93 %. Die Qualifikation unserer Mitarbeiter ist für den Erfolg unserer Unternehmung eine wesentliche Voraussetzung, daher werden regelmäßige Fortbildungen für unsere Arbeitnehmer angeboten. Bei allen betrieblichen Fragestellungen werden auch nicht zuletzt die Auswirkungen auf die Umwelt betrachtet und auf einen möglichst schonenden Einsatz von Ressourcen geachtet. 3. Prognose-, Risiken- und Chancenbericht a) Prognosebericht Im Stammgeschäft sehen wir für das Jahr 2018 Umsatzsteigerungspotentiale vor allem durch die Verbreiterung der Produktpalette innerhalb der bisher bedienten Themenbereiche. Wir werden unser Produktprogramm durch Wohnaccessoires aus anderen Materialien als Edelstahl komplettieren und ergänzen. Parallel dazu ist der Auftritt der Marke blomus® einem Relaunch unterzogen worden. Das neue Programm und der neue Markenauftritt wurden auf der Messe AMBIENTE in Frankfurt erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und sind spontan auf eine sehr positive Resonanz des Marktes gestoßen. Im Bereich der Aktionsware gehen wir auf Basis der bereits vorliegenden Aufträge von einer Steigerung gegenüber 2017 aus. Insgesamt planen wir für das laufende Geschäftsjahr Umsatzerlöse von EUR 23,4 Mio.. Die sich verändernden Anteile der Produktsparten am Gesamtumsatz wird eine leichte Erhöhung der Materialquote mit sich bringen. Die prognostizierte Abwertung des US-Dollars dagegen wird die Roherlöse leicht verbessern. Wir planen daher insgesamt mit einer kaum veränderten Materialquote von 61,9 %. Turnusmäßige Anpassungen der Entgelte werden voraussichtlich nicht durch Reduzierungen der Personalkapazität ausgeglichen werden können, was zu einer leichten Erhöhung der Personalkosten führen wird. Angesichts der von uns bedienten preissensiblen Märkte wird dies nur teilweise durch eine Erhöhung der Abgabepreise zu kompensieren sein. Alle anderen Aufwandspositionen werden mit Ausnahme von leistungsbedingten Veränderungen nicht wesentlich von den Vorjahreswerten abweichen. Trotz konservativer, zurückhaltender Planansätze gehen wir vor dem Hintergrund der geplanten Umsatzsteigerung insgesamt für das Jahr 2018 wieder von einem positiven Betriebsergebnis aus. Für die nächsten Jahre erwarten wir durch die Verbreiterung der Produktpalette Wachstumspotentiale sowohl bei den bisher bedienten Kundengruppen als auch bei Neukunden, die blomus®-Artikel aufgrund der Konzentration auf Edelstahl bisher nicht geführt haben. Im Exportbereich soll das Geschäft durch Direktlieferungen aus einem Lager in China in den pazifischen Raum ausgebaut werden. b) Risikobericht Die Marke blomus® bildet den wesentlichen Erfolgsfaktor der blomus GmbH. Es ist daher von herausragender Bedeutung, den Markenauftritt zu festigen und sich so vom Wettbewerb abzusetzen. Der Markt für Wohnaccessoires und Geschenkartikel unterliegt einem steten Wandel. Eine kontinuierliche und sorgfältige Beobachtung dieses Marktes, national und international, sorgt dafür, Trends zu erkennen und durch Programmergänzungen oder -anpassungen zeitnah darauf zu reagieren. Ebenso bedeutsam ist es, auf der Beschaffungsseite die Belieferung der Gesellschaft quantitativ und qualitativ abzusichern. Lieferengpässe und Qualitätsprobleme würden den guten Ruf, den die Marke blomus® im Markt genießt, nachhaltig gefährden. Im Import unserer Ware aus dem USD-Raum bildet der nicht beeinflussbare Wechselkurs des US-Dollars eine nennenswerte Risikokomponente auf der Beschaffungsseite. Die hohen Schwankungen des Stahlpreises stellen eine weitere Herausforderung dar. Nur das Schaffen von Markenbekanntheit und die Edition von Neuprodukten, die sich vom Wettbewerb abheben, bilden hier die Voraussetzung für die Durchsetzbarkeit von notwendigen Preiserhöhungen auf der Absatzseite. Abgesehen von den angeführten Unwägbarkeiten der Marktentwicklung sehen wir insgesamt hinsichtlich der Beschaffung, des Absatzes, des Personalbereiches und der Finanzierung keine größeren Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Konzerns im Sinne einer Bestandsgefährdung negativ beeinflussen könnten. Gegen substantielle Schäden aus Gefahren wie Feuer, Sturm, Leitungswasser etc. ist die Gesellschaft sowohl in Bezug auf Sachschäden als auch in Bezug auf Betriebsunterbrechungsschäden angemessen versichert. Das Gleiche gilt für Haftpflichtschäden aus den allgemeinen Produkt-, Betriebs- und Umweltrisiken. c) Chancenbericht Wie bereits erwähnt sieht die Gesellschaft in einer nachhaltigen Ausweitung des Produktprogramms mittelfristig erhebliche Wachstumspotentiale. Es gilt, die gesamte Organisation von der Beschaffung über die Logistik bis zum Vertrieb auf diese Chance und Herausforderung angemessen vorzubereiten. 4. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess Innerhalb der blomus GmbH sind die wesentlichen Grundzüge eines internen Kontrollsystems eingeführt und etabliert. Für die wesentlichen Prozesse sind Soll-Konzepte entwickelt. Diese finden Niederschlag in Organisationsanweisungen und Technologie-Beschreibungen. Alle wesentlichen Vorgänge sind dem Vier-Augen-Prinzip unterworfen, so dass eine Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen sichergestellt ist. Dabei ist auf effiziente Funktionstrennung geachtet. Die Überwachung des internen Kontrollsystems und die Sicherstellung von dessen Funktionsfähigkeit bilden einen Schwerpunkt der jährlich wiederkehrenden Auditierungen durch unsere Wirtschaftsprüfer. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Bei den von der Gesellschaft genutzten originären Finanzinstrumenten (insbesondere Forderungen und Verbindlichkeiten) entsprechen die ausgewiesenen Bilanzwerte den Verkehrswerten. Für zukünftige Forderungsausfälle wurden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Zinsänderungsrisiken begegnen wir in erster Linie durch Abschluss fristenkongruenter Finanzierungen. Derivative Finanzinstrumente wie Optionen, Swaps etc. wurden im Berichtsjahr nicht eingesetzt. 6. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Edition von Neuprodukten und die kontinuierliche Optimierung bestehender Produktkonzepte sind von existentieller Bedeutung für die blomus GmbH. Die Gründung der blomus Copenhagen ApS, als eigenständiges Design- und Kreativunternehmen trägt diesem Umstand angemessen Rechnung. Der Standort Kopenhagen hat sich europaweit zu dem wichtigsten Zentrum für Interieurdesign entwickelt. Die Aufwendungen für Produktentwicklung sind mit TEUR 657,1 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt worden. Auch die Optimierung aller Geschäftsprozesse im Hinblick auf Qualität und Ressourceneinsatz ist ein wichtiges Ziel des gesamten Unternehmens. Der Einsatz qualifizierten Personals und die kontinuierliche Fortbildung des Mitarbeiterstamms sind wichtige Voraussetzungen, um dieses Ziel erreichen zu können. (gez. Geschäftsführung) Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der blomus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Attendorn, 2. August 2018 ATTENDORNER
TREUHAND GmbH
Nieswandt, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendung Der Vorschlag über die Ergebnisverwendung aus dem Anhang. Der Beschluss über die Ergebnisverwendung erfolgte gemäß dem o.g. Vorschlag. Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 der blomus GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung am 15. November 2018 festgestellt. |
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