ProCralle GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Allebrodt seit 16.1.2025 | Geschäftsführer |
Helena Baußmann seit 1.2.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Feinblech Systeme GmbHFinnentropJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Feinblech Systeme ist ein Blechbearbeitungsunternehmen in Finnentrop. Zu den Kernkompetenzen gehören die Herstellung anspruchsvoller Blechbauteile in Sichtbereichen. Insbesondere werden für die Medizintechnik, die regenerativen Energien (Wärmepumpen, Ladesysteme) und den Maschinenbau die hergestellten Gehäusebauteile in der hauseigenen Pulverbeschichtung beschichtet. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Einerseits hat Corona für massive Verwerfungen der gesamten Wirtschaft über die letzten Jahre gesorgt. Andererseits ist mit dem Krieg in der Ukraine die Inflation auf über 10 % zum Ende 2022 gestiegen. Die Problematik bei den Lieferketten hat sich beruhigt und die Preise haben sich auf hohem Niveau in vielen Bereichen stabilisiert. Hohe Lohnabschlüsse waren die Folge der Inflation und haben die Preise weiter anziehen lassen. Ganz besonders problematisch für uns sind die politischen Entscheidungen der Ampel-Regierung. Mit quasi Gewalt will die Regierung die CO 2 -Transformation in allen Lebensbereichen (Wohnen, Verkehr, Industrie) in kurzer Zeit umsetzen mit der Konsequenz, dass sich die Bürger gegen Wärmepumpen und Ladesäulen entschieden haben. Der Absatz in diesen Bereichen ist stark eingebrochen. Trotzdem konnte sich das Unternehmen mit seinen Produkten in der Medizin und den regenerativen Energien am Markt behaupten. Die Themen CO 2 -Freiheit und damit verbunden die Errichtung von Ladestruktur für Elektrofahrzeuge, Gehäusekomponenten für Wärmepumpen und Schaltschränke für Windkraftanlagen zeigen, dass die Gesellschaft nach wie vor für die Themen der Zukunft aufgestellt ist. 2. Geschäftsverlauf und Lage Ertragslage
Aufgrund gestiegener Umsatzerlöse sowie höherer Bestände erhöhte sich das Rohergebnis um T€ 708,6 auf T€ 9.971,8. Der Materialaufwand hingegen sank um 4,8 %. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.198,1 (Vj. T€ 1.113,7). Der im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Jahresüberschuss ist hauptsächlich auf die höheren Umsatzerlöse und den verbesserten Rohertrag zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen bei T€ 246,7, im Vorjahr waren es T€ 316,3. Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 1.444,8. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen weitesgehend finanziert und Zahlungen bedient werden. Vermögenslage
Die Bilanzsumme sank auf T€ 7.248,8 (Vj. T€ 8.071,1) an. Abschreibungsbedingt verringerte sich das Anlagevermögen auf der Aktivseite leicht, die Summe aus Zu- und Abgängen in 2023 konnte die Höhe der Abschreibungen von T€ 246,7 nicht kompensieren. Von den Investitionen i. H. v. T€ 177,8 entfielen T€ 38,2 auf technische Anlagen und Maschinen, T€ 112,6 auf andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die bis 2022 bei den Anlagen im Bau befindliche Roboteranlage konnte im Berichtsjahr fertiggestellt werden. Weitere Zugänge sind hier nicht zu verzeichnen. Den Investitionen stehen Anlagenabgänge von insgesamt T€ 106,9 entgegen. Die Position Vorräte sank um T€ 588,9 auf T€ 4.144,1. Stichtagsbedingt erhöhten sich die Kundenforderungen um T€ 45,5, zum Jahresende beliefen sie sich auf T€ 315,0. Die Verbundforderungen stiegen ebenfalls auf T€ 1.310,6 (Vj. T€ 1.240,0). Die sonstigen Forderungen hingegen verringerten sich leicht um T€ 11,2 auf T€ 49,1 (Vj. T€ 60,3). Die liquiden Mittel nahmen um T€ 225,0 auf T€ 467,4 ab. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr nicht neu aufgenommen. In 2023 erfolge bereits eine Tilgung i.H.v. T€1.000,0. Die Ertragslage hat trotz Ausschüttung zu einer realen Verbesserung des Eigenkapitals beigetragen. Mit der Summe von T€ 6.011,3 belief sich die Eigenkapitalquote auf 82,9 %, unter Einbeziehung der unter den Verbindlichkeiten ausgewiesenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt T€ 25,1 betrug sie 83,3 % der Bilanzsumme. Die Rückstellungen verringerten sich insgesamt um T€ 143,8. Sowohl die Steuerrückstellungen gingen um T€ 48,8 auf T€ 41,7 zurück als auch die sonstigen Rückstellungen um T€ 94,9 auf T€ 60,8. Die Lieferantenschulden sanken ebenfalls stichtagsbedingt um T€ 80,4 auf T€ 168,9. Insgesamt ist unsere wirtschaftliche Lage durchweg stabil und positiv. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 hat die Gesellschaft ein Rahmenvertragsvolumen im deutlich 2-stelligen Millionenbereich eingeplant. Die Preise haben sich auf hohem Niveau stabilisiert. Insofern rechnen wir mit einem in etwa gleichen Umsatz wie in 2023. Wir erwarten eine weiterhin positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Mittelfristig ist die Feinblech Systeme GmbH, wie alle Unternehmen, abhängig von der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft und den Vorgaben durch die Politik. Die negativen Einflüsse, die zusätzliche Kosten sowie Anforderungen betreffen, müssen daher reduziert werden. Die Gesellschaft stellt sich den Anforderungen des Marktes. Wir sehen gute Chancen, insbesondere durch den hohen Automatisierungsgrad in der Fertigung bei hohen Qualitätsansprüchen unserer Kunden, für den Wettbewerb gerüstet zu sein und weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können. Wir stellen uns der Anforderung, mittelfristig eine CO 2 neutrale Produktion aufzubauen. Hierfür soll zunächst in 2024 in weitere Photovoltaikanlagen investiert werden, um den Gesamtstrombedarf zu decken.
Finnentrop, 25. September 2024 Feinblech Systeme GmbH Geschäftsführung Petra Prochaska Christoph Allebrodt Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Feinblech System GmbH hat ihren Sitz in Finnentrop und wird beim Amtsgericht Siegen unter HRB 6313 geführt. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB erstellt und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Bewertung erfolgte nach den gesetzlichen Vorschriften sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Firma Feinblech Systeme GmbH ist nach der in § 267 HGB angegebenen Größenklasse eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Wesentliche Änderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden sie vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Das erworbene Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und wurden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Aus Vereinfachungsgründen wurde für Stanzwerkzeuge ein Festwert angesetzt, da sie regelmäßig ersetzt werden, ihr Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist und ihr Bestand hinsichtlich Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00, die bis Ende 2019 angeschafft wurden, werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Übernahme dieses nach rein steuerlichen Vorschriften gebildeten Pools in die Handelsbilanz ist aufgrund seiner untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zulässig. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00, die ab 2020 angeschafft wurden, wurden in voller Höhe abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Fertigungsgrades und des Niederstwertprinzips bewertet. In die Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennwert ausgewiesen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
* davon gegenüber Gesellschaftern €
25.130,48 (Vj. € 49.277,18)
Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten Die Sicherungsrechte für Kontokorrentkredite ergeben sich wie folgt:
Sonstige Angaben Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.198,1 ab. Auf Vorschlag der Geschäftsleitung soll das Ergebnis auf neue Rechnung vorgetragen werden. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Christoph Allebrodt und Frau Petra Prochaska geführt. Vergütung der Geschäftsführung Auf die Angabe über die Höhe der Vergütung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 96. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Im Einzelnen bestehen Verpflichtungen für die folgenden Sachverhalte: Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- bzw. Mietverträgen mit einem Jahresaufwand von ca. T€ 849,6 bzw. T€ 325,1. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Gesellschaft haftet für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.758,1 der ProCralle GmbH, Finnentrop-Lenhausen. Weitere Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Finnentrop, den 16. Mai 2024 Petra Prochaska, Geschäftsführerin Christoph Allebrodt, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 18. November 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Feinblech Systeme GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Feinblech Systeme GmbH, Finnentrop - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Feinblech Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lennestadt, 18. November 2024 audito
GmbH
gez. Dipl.-Kfm. Adam Waniczek, Wirtschaftsprüfer |
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