INOVYN Europe Limited, German branch
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Wältring seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Philippe Taranti seit 17.2.2023 | Prokura |
Otto Grolig seit 17.2.2023 | Prokura |
Bernard Joschko seit 17.2.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
INOVYN Finance Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INEOS Chlor Atlantik GmbHRheinberg (vormals: Wilhelmshaven)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die INEOS Chlor Atlantik GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft" oder "Atlantik GmbH" genannt) ist seit 25. Januar 2010 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der INOVYN ChlorVinyls Ltd., vormals: INEOS ChlorVinyls Limited mit Sitz in Runcorn (UK), (ICV). Die Gesellschaft betrieb in der Betriebstätte Rüstersiel eine Anlage zur Herstellung von Chlor und den damit verbundenen Kuppelprodukten. In der Betriebsstätte Voslapper Groden wurden bis zum 31. Dezember 2013 ein Schiffsanleger sowie ein Tanklager für Ethylen betrieben. Die in Vorjahren hergestellten bzw. im Geschäftsjahr 2014 noch vorhandenen Produkte wurden, soweit sie für externe Kunden bestimmt waren, von der ICV vertrieben. Der Verkauf von Chlor und Natronlauge für die PVC-Produktion der INOVYN Schkopau GmbH, vormals: INEOS Vinyls Deutschland GmbH, (IVD), in Wilhelmshaven erfolgt direkt durch die Gesellschaft. Am 17. Januar 2013 hatte der Vorstand der INEOS ChlorVinyls eine Restrukturierung der Produktionsstandorte innerhalb der Gruppe beschlossen. Als Teil dieser Maßnahmen wurde die Produktion in der Chloranlage der INEOS Chlor Atlantik GmbH, die die VCM-Produktion der IVD am Standort Wilhelmshaven mit Chlor versorgt, zum 17. Juli 2013 eingestellt. Statt mit dem Chlor der INEOS Chlor Atlantik GmbH werden die Produktionsanlagen der IVD mit dem Zwischenprodukt EDC hauptsächlich aus den INEOS-Werken in England und Skandinavien versorgt. Bis zur Inbetriebnahme der Eigenversorgung im August 2014 wurde die IVD für Zwecke der Behandlung von Produktionsrückständen in der VCM-Anlage der Gesellschaft noch mit einer geringen Menge Chlor versorgt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht wird die Gesellschaft bis zur Verwertung der Grundstück und Gebäude, die bis zum Jahr 2017 vorgesehen ist bzw. bis zum vollständigen Rückbau der Produktionsanlagen, die Anlagen zur Abwasserbehandlung weiterhin betreiben. Sämtliche Leistungen für den laufenden Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurden bis zum 31.10.2014 auf der Grundlage von Dienstleistungsverträgen durch die IVD erbracht. Mit der Ausgliederung des Wilhelmshavener Geschäftsbereiches aus der IVD in die VYNOVA Wilhelmshaven GmbH, vormals: Vinyls Wilhelmshaven GmbH, (VWG) zum 01.11.2014 erfolgt die Leistungserbringung seit diesem Zeitpunkt durch die VWG. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keinerlei Forschungs- und/oder Entwicklungsaktivitäten. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach wie vor ist das wirtschaftliche Umfeld in Europa sehr schwierig, da vor allem die südeuropäischen Länder, aber auch Frankreich noch immer mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen haben. Im Gegensatz dazu konnte die deutsche Wirtschaft mit 1,5% ein stärkeres Wachstum verzeichnen, als noch im Herbst angenommen, nachdem sich nach einem schwächeren Sommer die Lage gegen Ende des Jahres wieder stabilisiert hat. Die europäische Kunststoffindustrie konnte sich trotz des starken Drucks auf Grund der Schiefergasrevolution in Nordamerika gut behaupten. Die Polymerproduktion stieg um ca. 1,5% gegenüber 2013 an. Dabei profitierten die Hersteller insbesondere vom Aufschwung im Automobilbereich sowie in der Elektro- und Bauindustrie. Vor allem die europäische Bauwirtschaft hat sich 2014 nach etlichen Krisenjahren endlich wieder positiv entwickelt und ein Produktionswachstum von ca. 1% erzielt. Für die PVC-Hersteller dagegen war das abgelaufene Jahr ebenso wie 2013 nicht einfach. Nach wie vor belasten erhebliche Überkapazitäten den Markt. Hinzu kommt der Druck durch Produzenten, die schon heute Äthylen einsetzen, das durch Verwendung von Schiefergas wesentlich günstiger hergestellt werden kann. Für europäische Hersteller wird es daher immer dringlicher, so schnell wie möglich Zugang zu diesem Äthylen zu bekommen. Unabhängig davon sind durch den globalen Ölpreisverfall in 2014 die Kosten für die Vorprodukte in der Produktion im letzten Quartal bereits erheblich gesunken. Allerdings mussten auf Grund der Überkapazitäten in der PVC-Produktion diese Preisreduzierungen überwiegend an die verarbeitenden Kunden weitergereicht werden. 3 . Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf wurde im Wesentlichen durch die nach der Einstellung der Produktion im Juli 2013 erfolgten Stilllegungs-, Reinigungs- und Rückbaumaßnahmen sowie Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht geprägt. Die zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres vorhandenen Bestände an fertigen Erzeugnissen wurden im Laufe des Geschäftsjahres verkauft. Die Gesellschaft hat zum 01.01.2014 den Schiffsanleger und das Tanklager für Ethylen auf dem Voslapper Groden an die IVD veräußert. a) Produktion Die Produktion der Gesellschaft von Chlor und Natronlauge wurde im Juli 2013 eingestellt. b) Beschaffung Größter Einzelposition war im abgelaufenen Jahr die Beschaffung von Frachtdiensten im Rahmen einer Dienstleistungsvereinbarung mit dem Gesellschafter. Daneben wurden im Wesentlichen Chemikalien und Ersatzteile für den Betrieb der Pipeline (bis September 2014) sowie der Abwasserbehandlung beschafft. c ) Investitionen Investitionen wurden in Höhe von T€ 18 (Vorjahr T€ 1.184) getätigt. d) Finanzierung Seit dem 26. Januar 2010 besteht eine Finanzierungsvereinbarung mit der INEOS Norway SPV Limited. Alle Gesellschaften des Geschäftsbereiches ChlorVinyls wurden in diese Vereinbarung eingebracht. Die Finanzierung der Gruppe erfolgt durch eine von der Kerling plc im Januar 2010 begebene Anleihe sowie weitere Finanzierungsfazilitäten einschließlich eines Forderungsverbriefungsprogramms. Im Rahmen der Besicherung dieser Finanzmittel fungiert die Atlantik GmbH als Garantiegeber. Im Geschäftsjahr 2014 musste nicht auf die Mittel der INEOS Norway SPV Ltd. zurückgegriffen werden. e) Mitarbeiter Die Atlantik GmbH hat im Jahr 2014 keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt. Sämtliche aktiven Mitarbeiter sind aufgrund der Dienstleistungsverträge mit der IVD und der INOVYN Sales GmbH, vormals: INEOS Vinyls Sales GmbH, Wilhelmshaven, mit Wirkung vom 1. Januar 2008 zu den vorgenannten Gesellschaften gewechselt. Alle Mitarbeiter, die im Rahmen der Produktions-Dienstleistungen durch die IVD in der Chloranlage arbeiteten, haben, soweit sie nicht für den Betrieb der Abwasserbehandlung weiterhin benötigt werden, im Laufe des Jahres 2014 einen Arbeitsplatz im Produktionsbetrieb der IVD in Wilhelmshaven erhalten. Sämtliche Mitarbeiter sind im Rahmen der Ausgliederung der Wilhelmshavener Geschäftsbereiches aus der IVD zum 01.11.2014 zur VWG gewechselt. 4. Lage der Gesellschaft a) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist aufgrund der Einstellung des Produktionsbetriebes im abgelaufenen Jahr von T€ 20.848 auf T€ 8.947 gesunken. Beim Anlagevermögen haben die planmäßigen Abschreibungen (T€ 331) bei Investitionen von T€ 18 und der Verkauf des Schiffsanlegers und des Ethylen Tanklagers (Restbuchwert: T€ 1.756) sowie Abgängen mit Buchwerten von T€ 7 zu einem Rückgang von T€ 2.075 geführt. Das noch verbliebene Anlagevermögen besteht hauptsächlich aus dem Buchwert des Grundstückes in Rüstersiel sowie aus Anlagegegenständen, die für den Betrieb der Abwasserbehandlung benötigt werden. Die Vorräte haben sich im Wesentlichen durch den Verkauf der noch vorhandenen Bestände an fertigen Erzeugnissen um T€ 444 verringert und setzt sich überwiegend aus für den Betrieb der Abwasserbehandlung benötigten Chemikalien und Ersatzteilen zusammen. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind insbesondere die Forderungen gegenüber der IVD im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Chlor um T€ 3.927 zurückgegangen. Die verbliebenen Forderungen bestehen überwiegend aus Cashpoolforderungen gegen die INEOS Norway SPV, Runcorn/Großbritannien, die sich im Laufe des Jahres um T€ 3.267 auf T€ 6.323 verringert haben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind vor allem durch den Rückgang der Forderungen aus Umsatzsteuer um T€ 1.372 zurückgegangen. Auf der Passivseite haben sich die Pensionsrückstellungen T€ 626 erhöht. Dies ist hauptsächlich auf den Ausgleich der aus der in 2010 erfolgten BilMoG-Umstellung verbliebenen Unterdeckung in Höhe von T€ 573 zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 1.509 vermindert. Hier steht dem Verbrauch bzw. der Auflösung von im Vorjahr gebildeten Rückstellungen im Zusammenhang mit der Einstellung des Produktionsbetriebes für Rückbau, Reinigung und Stilllegung in Höhe von T€ 3.849 insbesondere Zuführungen zu den Rückstellungen für die Sanierung des Grund- und Bodens sowie Verpflichtungen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht in Höhe von T€ 2.888 entgegen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- T€ 848) sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (- T€ 8.904) resultiert aus Verminderung der Unternehmensaktivitäten nach weitgehender erfolgter Stilllegung der Anlagen. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2014 beträgt T€ 630. Die Eigenkapitalquote der Atlantik GmbH hat sich vor allem wegen des Jahresfehlbetrages von T€ 1.266 zum Bilanzstichtag von 9,1% in 2013 auf 7,0% in 2014 verringert. b) Finanzlage Die Finanzierung erfolgt durch den Konzern. Die Finanzlage wird im Wesentlichen durch die vertraglichen Beziehungen mit der INEOS Norway SPV Ltd. sowie weiteren Gesellschaften innerhalb der INEOS Gruppe bestimmt. Aufgrund des negativen Jahresergebnisses wurde ein negativer Cash Flow (Jahresfehlbetrag zuzüglich Abschreibungen) in Höhe von T€ -935 erzielt (Vorjahr T€ -6.619). Die frei verfügbaren flüssigen Mittel betrugen am Bilanzstichtag T€ 148 (Vorjahr T€ 532). Darüber hinaus bestehen Cashpoolforderungen bei der INEOS Norway SPV Ltd. von T€ 6.323 (Vorjahr: T€ 9.590). Eine Gefährdung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wird zurzeit aufgrund der Cashpoolforderungen von T€ 6.323 zum 31. Dezember 2014 nicht gesehen. Auf Basis der Liquiditätsplanung bis zum 31. Dezember 2017 wird davon ausgegangen, dass die Finanzkraft im Betrachtungszeitraum gewährleistet ist. Darüber hinaus wird erwartet, dass bei Bedarf eine Finanzierung durch die INEOS Gruppe bzw. die INOVYN Gruppe gewährleistet wird. c) Ertragslage Aufgrund der Einstellung der Produktion haben sich die Umsatzerlöse, der Materialaufwand, die Abschreibungen und die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2014 wesentlich verringert. Die Umsatzerlöse (T€ 530) der Gesellschaft resultieren im Geschäftsjahr 2014 aus Lieferungen von Chlor aus dem noch per Ende 2013 vorhandenen Bestand an die VCM-Anlage der IVD sowie aus dem Verkauf von Kuppelprodukten. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 4.047) handelt es sich im Wesentlichen um die Weitergabe von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Versorgung von Chlor an die IVD bis zur Inbetriebnahme von deren Eigenversorgung im August 2014 sowie von Frachten im Rahmen einer Dienstleistungsvereinbarung mit dem Gesellschafter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 4.658) als größter Kostenfaktor haben sich im Zuge der weiteren Reduzierung der Unternehmensaktivitäten um ca. 53 % verringert und bestehen hauptsächlich aus den mit der Erzielung der sonstigen betrieblichen Erträge verbundenen Aufwendungen. Dabei werden insbesondere Frachtaufwendungen sowie Kostenbelastungen für Personal ausgewiesen. Der Materialaufwand (T€ 826) setzt sich im Wesentlichen aus Chemikalien und Ersatzteilen für den Betrieb der Pipeline (bis September 2014) sowie der Abwasserbehandlung zusammen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verminderte sich auf T€ -1.909 (Vorjahr T€ -1.558). Ursache für das negative Ergebnis waren insbesondere Kosten, die nicht weiterbelastet werden konnten. Dabei haben sich der Zinsaufwand für die Pensionen mit T€ 285 und die Aufwendungen für Altersversorgung mit T€ 97 ausgewirkt. Darüber hinaus ist Aufwand aufgrund von belasteten Personalaufwendungen und für sonstige in Anspruch genommene Lieferungen und Leistungen auch im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht entstanden. Die Gesellschaft hat zum 01.01.2014 den Schiffsanleger und das Tanklager für Ethylen auf dem Voslapper Groden an die IVD veräußert. Dabei wurden stille Reserven in Höhe von T€ 3.082 realisiert. Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von T€ 680 (Vorjahr T€ -6.783) setzt sich im Wesentlichen aus Erträgen im Zusammenhang mit der Veräußerung des Schiffsanlegers sowie des Ethylen-Tanklagers und aus Aufwendungen und Erträgen im Zusammenhang mit der Einstellung der Produktion zusammen. Dabei wirken sich insbesondere Aufwendungen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht (T€ 2.371) , für die Sanierung des Grund- u. Bodens (T€ 580) sowie der Ausgleich der bestehenden Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen im Zuge der BiLMoG Umstellung (T€ 573) aus. Die übrigen außerordentlichen Erträge betreffen insbesondere Erträge aus dem Verkauf von Schrott (T€ 919) im Zusammenhang mit dem Rückbau von Anlagenteilen. Die Prognose, die von einem leicht negativen Ergebnis für das Jahr 2014 ausging, wurde insbesondere aufgrund der außerordentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verkehrssicherungspflicht verfehlt. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -1.266 (Vorjahr T€ -8.304) wird auf neue Rechnung vorgetragen. III. NachtragsberichtIm Mai 2013 haben die INEOS und die belgische Solvay-Gruppe bekanntgegeben, ihre europäischen ChlorVinyls-Aktivitäten in ein 50:50 Joint Venture einbringen zu wollen. Nach längeren Verhandlungen mit der europäischen Wettbewerbsbehörde über Abhilfemaßnahmen als Voraussetzung für die Genehmigung eines solchen Zusammenschlusses hat die Europäische Kommission im Mai 2014 das Joint Venture unter der Auflage genehmigt, dass neben einigen anderen Anlagen in Europa auch die PVC- und die VCM-Anlage der IVD in Wilhelmshaven veräußert werden, das Werk in Schkopau sowie die INEOS Chlor Atlantik GmbH sollen im Joint Venture verbleiben. Der Geschäftsbereich Wilhelmshaven wurde daraufhin in eine eigene Gesellschaft, die VWG, ausgegliedert. Im Mai 2015 hat die EU der INEOS die Genehmigung zur Gründung des Joint Venture erteilt und der Übernahme der ausgegliederten Unternehmensteile durch den Käufer zugestimmt und mit Vertrag vom 1. August 2015 wurden die Anteile der VWG an den Käufer übertragen. Welche Auswirkungen der Verkauf des Werkes in Wilhelmshaven auf die INEOS Chlor Atlantik GmbH hat, kann noch nicht vollständig abgesehen werden. IV. PrognoseberichtDie Anlagen zur Abwasserbehandlung sowie bestimmte Infrastruktureinrichtungen werden im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht bis zur geplanten Verwertung des Grundstückes, die bis zum Geschäftsjahr 2017 vorgesehen ist bzw. bis zum vollständigen Rückbau der Anlagen in Betrieb bleiben. Die bis zu diesem Zeitpunkt anfallenden Kosten, hauptsächlich für Energie und Personal, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen einer Rückstellung erfasst. Für darüber hinaus anfallende Kosten rechnen wir für das Geschäftsjahr 2015 mit einem negativen Ergebnis der Gesellschaft im Bereich zwischen -0,5 und -1,0 Mio. Euro. Für die Folgejahre ist die Ergebnisentwicklung wesentlich davon abhängig, wann und in welcher Form die Verwertung des Grundvermögens der Gesellschaft erfolgt. V. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Auf dem Werksgelände wurde eine Untersuchung des Grund- und Bodens auf vorhandene Schadstoffe aus der Zeit der Produktion vorgenommen. Für erforderliche Sanierungsmaßnahmen wurden im Geschäftsjahr 2014 Rückstellungen von T€ 580 gebildet. Zurzeit wird davon ausgegangen, dass über die bisher bekannten Verunreinigungen hinaus keine weiteren Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind. Im September 2015 wurde die Gesellschaft von der Aufsichtsbehörde aufgefordert, weiter Analysen und einen Sanierungsplan zu erstellen. Abhängig vom Ergebnis der Analysen könnten sich zusätzliche Kosten für erforderliche Sanierungsmaßnahmen ergeben, die das künftige Ergebnis der Gesellschaft belasten könnten. Es ist davon auszugehen, dass die Verwertung des Grundstückes bis zum Ende des Jahres 2017 abgeschlossen sein wird. Sollte dies nicht der Fall sein, werden zusätzliche Aufwendungen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht bis zum vollständigen Rückbau der Anlagen erforderlich sein. Darüber hinaus könnten sich Risiken aus der Verwertung des Grundvermögens ergeben, das zum 31. Dezember 2014 mit T€ 2.076 bilanziert ist. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der bestehenden Finanzierungsvereinbarung mit der INEOS Norway SPV Limited derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen aufgrund Beauftragungen in EUR-Valuta nicht. 2. Chancenbericht Chancen ergeben sich im Wesentlichen aus der Form der Verwertung des Grundvermögens der Gesellschaft. Möglich wären hier die Vermietung oder Verpachtung von bestehenden Lagereinrichtungen sowie der Verkauf von Grund- und Boden. 3. Gesamtaussage Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Internes Kontrollsystem und RisikomanagementsystemUm unternehmerische Risiken rechtzeitig erkennen zu können, ist die Gesellschaft in ein ausgeprägtes Planungs-, Kontroll- und Informationssystem als Teil eines konzernweiten Planungs- und Steuerungsprozesses eingebunden. Es beinhaltet neben dem Umsatz-, Absatz- und Produktionsplan auch die Investitions-, Personal- und Kostenpläne. Daneben besteht ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem nach den Vorschriften der DIN ISO 9001. VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Bei den Forderungen handelt es sich überwiegend um Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, bei denen es zu keinen Forderungsausfällen kommt. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Wilhelmshaven, den 20. November 2015 INEOS Chlor Atlantik GmbH Michael John Maher Otto Grolig Philippe Taranti BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der INEOS Chlor Atlantik GmbH, Wilhelmshaven, zum 31. Dezember 2014 entspricht den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HBG aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde trotz der Einstellung der Produktion in der Chloranlage der Gesellschaft im Juli 2013 unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt, da zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht noch Anlagenteile (Abwasserbehandlung) im Betrieb sind und über die Verwertung des Grundvermögens der Gesellschaft sowie die Behandlung der Pensionsrückstellungen bisher nicht beschlossen wurde. Voraussichtlich wird die Verwertung des Grundvermögens ohne Zeitdruck und wertoptimal geschehen, so dass die Gesellschaft demnach mittelfristig zunächst weiter bestehen wird. Aufgrund der Einstellung der Produktion im Juli 2013 sind die Beträge in der Bilanz und GuV nur bedingt vergleichbar. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt. Den Abschreibungsmethoden der INEOS-Gruppe entsprechend wird das bewegliche Sachanlagevermögen linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beim beweglichen Anlagevermögen richtet sich nach den amtlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten größer als € 150,00 bis maximal € 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung in einem Pool aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben. Aufgrund der Einstellung des Produktionsbetriebes wurden im Geschäftsjahr 2013 für die nicht mehr benötigten technische Anlagen und Maschinen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens, deren Nutzung noch bis Mitte 2014 vorgesehen war, wurden im Geschäftsjahr 2013 verkürzt. Für die Grundstücke wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen erfasst, da davon ausgegangen wird, dass der beizulegende Wert über dem Buchwert liegt. Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis angesetzt, wobei auf Ersatzteile eine pauschalierte Einzelwertberichtigung wegen technischer Überalterung vorgenommen wird. Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und den durch die Fertigung veranlassten Wertverzehr des Anlagevermögens. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Wegen der Schließung der Chloranlage wurde die pauschalierte Einzelwertberichtigung für alle nicht mehr benötigten Ersatzteile auf 100 % erhöht. Die entsprechenden Aufwendungen von T€ 32 wurden im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennbeträgen bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Basis eines Zinssatzes von 4,58 % (Vorjahr 4,90 %) und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck errechnet. Die Bewertung erfolgte nach den Regeln der Projected Unit Credit Methode. Als Trend für die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) und der Renten sind wie im Vorjahr 2,00 % angesetzt worden. Die sonstigen Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit die Rückstellung Aufwendungen für mehrere Jahre umfassen wurden sie mit den von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssätzen abgezinst Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. In Fremdwährung bestehende kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die ermittelten aktiven latenten Steuern werden in der Bilanz nicht ausgewiesen, da von dem bestehenden Wahlrecht Gebrauch gemacht wird. Sie sind hauptsächlich bei den Pensionsrückstellungen entstanden. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,575 %. Die Aufwendungen und Erträge, die im Zusammenhang mit der Einstellung der Produktion, dem Rückbau der technischen Anlagen und Maschinen, der Sanierung des Grund- und Bodens, der Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht sowie der Verwertung des Vermögens entstanden sind bzw. entstehen, werden im außerordentlichen Aufwand und Ertrag ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Jahre 2014 sowie der Abschreibungen wird als Anlage zum Anhang dargestellt. Für die nicht mehr benötigten technische Anlagen und Maschinen wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, die im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen wurden (T€ 928). Vorräte Um der geminderten Verwertbarkeit und/oder Veräußerbarkeit nach Einstellung der Produktion Rechnung zu tragen, wurde für sämtliche nicht mehr benötigten Ersatzteile die Wertberichtigung von 90% auf 100% erhöht. Der Aufwand in Höhe von T€ 32 wird im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Forderungen Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 6.408 resultieren T€ 6.323 (Vorjahr: T€ 9.590) aus einem mit der INEOS Norway SPV, Runcorn/Großbritannien, geschlossenen Intercompany Current Account Agreement zur Finanzierung des laufenden Geschäftes. Die übrigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 82, Vorjahr T€ 3.960) und die Forderungen gegen Gesellschafter (T€ 3, Vorjahr T€ 253) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel bestehen im Wesentlichen aus einem Bankguthaben von T€ 148. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital besteht aus dem voll eingezahlten Stammkapital, das von der INOVYN ChlorVinyls Ltd., vormals: INEOS ChlorVinyls Ltd., Runcorn, Großbritannien, (ICV), gehalten wird. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 782. Die Gesellschaft machte bisher von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch, das eine Verteilung des Aufwandes aus der Umstellung über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren vorsah. Im Geschäftsjahr 2014 wurde die bestehende Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 573 ausgeglichen und als außerordentlicher Aufwand erfasst. Sonstige Rückstellungen Von den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3.741 (Vorjahr T€ 5.250) entfallen T€ 3.601 auf Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, wovon T€ 3.197 im Zusammenhang mit der Einstellung der Produktionstätigkeit, insbesondere der Sanierung des Grund- und Bodens und Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht stehen, sowie T€ 140 auf noch nicht berechnete Lieferungen und Leistungen. Die Rückstellungen zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht umfassen die erwarteten Aufwendungen für die Jahre 2015 bis 2017 und wurden mit den von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssätzen abgezinst. Es wird erwartet, dass das Grundstück Ende 2017 verwertet ist und danach keine weiteren Aufwendungen für die Verkehrssicherung anfallen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind ungesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 122 resultieren wie im Vorjahr (T€ 9.026) aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen keine Verbindlichkeiten (Vorjahr T€ 9.026) gegenüber der Gesellschafterin. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr T€ 85). Im Zusammenhang mit der Neuordnung der Finanzierungsvereinbarungen der Kerling plc im Januar 2010 ist die INEOS Chlor Atlantik GmbH als Sicherungsgeber einer Globalzessions-vereinbarung mit der Barclays Bank PLC beigetreten. Die Abtretung betrifft dabei die bestehenden Bankkonten und Versicherungspolicen sowie das Sachanlage- und Umlaufvermögen. Die Grundstücke der Gesellschaft wurden mit Grundschulden belastet. Das Risiko aus der Inanspruchnahme aus der Globalzessionsvereinbarung hängt von der künftigen Leistungsfähigkeit des Konzerns ab. Da keine Hinweise auf finanzielle Schwierigkeiten des Konzerns bestehen, wird die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Umsatzerlöse Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Aufgliederung nach Regionen
Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträge handelt es sich im Wesentlichen um die Weitergabe von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Versorgung von Chlor an die INOVYN Schkopau GmbH, vormals: INEOS Vinyls Deutschland GmbH (IVD) bis zur Inbetriebnahme von deren Eigenversorgung im August 2014 sowie von Frachten im Rahmen einer Dienstleistungsvereinbarung mit dem Gesellschafter. Weiter werden hier periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 288 (Vorjahr T€ 63) ausgewiesen. Diese betreffen im Wesentlichen eine Rückstellung in Zusammenhang mit einem Rechtsstreit (T€ 250). Die sonstigen betrieblichen Erträge erhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 0 (Vorjahr T€ 1). Außerordentliche s Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von T€ 680 (Vorjahr T€ -6.783) steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Einstellung der Produktion und der Verwertung der Vermögenswerte. Im Geschäftsjahr 2014 sind im Wesentlichen Erträge im Zusammenhang mit der Veräußerung des Schiffsanlegers sowie des Ethylen-Tanklagers sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht sowie der Sanierung des Grund- u. Boden . Daneben werden die Umstellungseffekte ausgewiesen, die sich auf Grund des BilMoG ergeben. Bei den Pensionsrückstellungen hat sich die Gesellschaft entschieden, die bestehende Unterdeckung auszugleichen. Daraus ergab sich ein Aufwand von T€ 573 (Vorjahr T€ 52). Das außerordentliche Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
IV. Sonstige AngabenMitarbeiter Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres wie im Vorjahr keine aktiven Mitarbeiterbeschäftigt. Der Geschäftsführung gewährte Kredite Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Kredite gewährt. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft waren/sind:
Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Kerling plc mit Sitz in Runcorn/UK, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Konzernobergesellschaft hinterlegt.
Wilhelmshaven, den 20. November 2015 INEOS Chlor Atlantik GmbH Michael John Maher Otto Grolig Philippe Taranti Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INEOS Chlor Atlantik GmbH, Wilhelmshaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungvorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Oldenburg, den 29. April 2016 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Thomas Ull, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefanie Behmenburg, Wirtschaftsprüfer Der Abschluss ist noch nicht festgestellt. |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen