Rudolph CrossDock GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Just seit 10.10.2025 | Prokura |
Stefan Wiebke seit 16.3.2023 | Prokura |
Carsten Laun seit 12.11.2021 | Prokura |
Edzard Oltmanns seit 18.11.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rudolph Transport GmbHBaunatalJahresabschluss zum 31. Dezember 2006BILANZ zum 31. Dezember 2006AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006
Anhang1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich angemessener Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gem. § 6 Abs 2 EstG sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgten linear. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt, die Verbindlichkeiten zu Rückzahlungsbeträgen. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgte unter Berücksichtigung aller bekannten Wagnisse mit der erwarteten Inanspruchnahme. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem amtlichen Stichtagskurs bewertet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. T-Euro 1.440,4 sind mitzugehörig zum Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 2. Erläuterungen zum JahresabschlussAnlagevermögen vgl. gesonderten Anlagenspiegel Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Jahresabschlusskosten, Urlaubsansprüche, Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Prämien sowie Tantiemen und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr mit Ausnahme der sonstigen Verbindlichkeiten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben T-Euro 582,6 (Vj.: T-Euro 457,8) eine Restlaufzeit von einem bis zu 5 Jahren. Durch Sicherungsübereignung sind von den sonstigen Verbindlichkeiten T-Euro 1.165,2 besichert. Ansonsten wurden mit Ausnahme der weiter unten dargestellten Haftungsverhältnisse neben den allgemeinen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Sicherheiten bestellt. Umsatzerlöse Die Umsätze gliedern sich wie folgt auf:
Davon entfielen T-Euro 9.147,6 (Vj.: T-Euro 7.185,8) auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft ist international tätig, vorrangig allerdings in Deutschland. Periodenfremde Erträge lagen i.H.v. T-Euro 87,3 (Vj.: T-EUR 171,3) vor, im Wesentlichen Erträge aus Anlagenabgängen und Gutschriften von Lieferanten für Vorjahre sowie der Auflösung nicht benötigter Rückstellungen. Die periodenfremden Aufwendungen beliefen sich auf T-Euro 15,4 (Vj.: T-EUR 31,6) hauptsächlich infolge von Verlusten aus Anlagenabgängen. An verbundene Unternehmen wurden T-Euro 177,7 (Vj.: T-EUR 72,3) an Zinsen gezahlt. Die aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages von dem bisher atypisch still Beteiligten zu über nehmenden Verluste betrugen T- Euro 42,1. Es handelt sich bei dem atypisch still Beteiligten um die J. Rudolph & Söhne GmbH & Co. KG. Diese Gesellschaft war bis zum 30.09.06 beteiligt und hat da nach ihre Beteiligung an ihre Gesellschafter übertragen. Diesen wurden T-Euro 190,0 an Gewinnen für die Zeit vom 01.10.2006 zugewiesen. Der Jahresüberschuss wird mit dem Verlustvortrag verrechnet. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenGesamtschuldnerische Bürgschaft zusammen mit anderen Unternehmen der Gruppe über Euro 6,6 Mio. zur Besicherung des Kontokorrentrahmens der Rudolph Gruppe. Unterlegt wurde die Bürgschaft durch Forderungszession. Zudem besteht eine Bürgschaft für Warenlieferungen für die SIA RLG Riga. Dauerschuldverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer zukünftigen Jahresbelastung von T-Euro 110,9 (Vj.: T-EUR 85,6) und Leasingverträgen i.H.v. Euro 2,4 Mio. (Vj.: Euro 2,1 Mio.) Die Mietverträge bestehen mit der VIB Vermögen AG, Neuburg. 4. Sonstige AngabenDas Unternehmen gehört zur Rudolph Gruppe und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die für den größten und zugleich kleinsten Konzernkreis aufstellende Gesellschaft ist die Rudolph Beteiligungs GmbH & Co. KG, Baunatal. Der Konzernabschluss ist bei dem Amtsgericht Kassel einzusehen. Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Im Geschäftsjahr 2006 wurden durchschnittlich 70 Arbeitnehmer beschäftigt.
Die Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB betrugen 0,00 Euro.
Die Geschäftsführung ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2006
LageberichtGesamtwirtschaftliche SituationFür die Rudolph Logistik Gruppe als international tätiger Logistikdienstleister spielt die Entwicklung der Weltwirtschaft eine wichtige Rolle für den Geschäftsverlauf. Besonderes Augenmerk gilt hierbei der Konjunktur in Europa und vor allem in Deutschland. Weltweites Wachstum Der Aufschwung setzte sich 2006 fort. Nach Berechnungen des Institutes für Weltwirtschaft (IfW) erhöhte sich die gesamtwirtschaftliche Produktion weltweit um 5,1 Prozent (2005: 3,2 Prozent). Hauptantriebskräfte dieser Entwicklung waren wiederum die USA und China. Das Bruttoinlandsprodukt stieg in den USA, wo die Dynamik im Jahresverlauf etwas nachließ, um 3,3 Prozent (2005: 3,5 Prozent) während China mit einem Plus von rund 11 Prozent (2005: 9,5 Prozent) mittlerweile etwa 15 Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums trägt. Europa im Aufschwung In Europa verbesserte sich die Konjunktur spürbar. Vor allem die Länder, die in den Vorjahren unterdurchschnittlich gewachsen waren, holten auf. Die wesentlichen Impulse kamen von der Binnennachfrage. In den Euroländern stieg das Bruttoinlandsprodukt 2006 um 2,7 Prozent (2005: 1,4 Prozent). In der gesamten EU waren es 2,8 Prozent (2005: 1,7 Prozent). Lebhafte Konjunktur in Deutschland Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wuchs die Wirtschaft in Deutschland 2006 um 2,7 Prozent und legte damit gegenüber dem Vorjahr (2005: 0,9 Prozent) deutlich zu. Treibende Kraft war wie in den Vorjahren der Export mit einem Plus von 10,5 Prozent. Auch die Binnennachfrage und die Investitionstätigkeiten legten zu. Entwicklung der BrancheDie Logistikbranche profitierte 2006 wieder von der zunehmenden Internationalisierung der Warenströme, der freundlichen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der steigenden Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen. Dabei bleiben insbesondere höherwertige Dienstleistungen gefragt: Während die Branche im Allgemeinen in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 2,1 Prozent wuchs, erzielten komplexere, über den Transport und die Lagerung hinausgehende Leistungen Zuwächse von rund 10 Prozent. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere die Logistikdienstleister, die über das notwendige Know-how verfügen und bereits entsprechende Referenzprojekte durchführen. Der deutsche Logistikmarkt konnte 2006 besonders von der EU-Erweiterung in Richtung Mittel- und Osteuropa profitieren. In zweierlei Hinsicht: Zum einen fungiert Deutschland als Logistikdrehscheibe im Ost-West-Verkehr und zum anderen werden in den neuen Mitgliedsländern in immer stärkerem Maße Kontraktlogistiklösungen in und um die Produktionsstandorte nachgefragt. Im nationalen und internationalen Landverkehr stieg die Nachfrage 2006 deutlich an. Ursache war die lebhafte Wirtschaftsentwicklung. Die vermehrte Nachfrage nach Transportkapazitäten führte im Jahresverlauf zu Laderaum-Engpässen und in der Folge zu einem erheblichen Preisanstieg für Transportdienstleistungen. Dadurch stieg der Kostendruck auf Unternehmen, die diese Leistungen nur zu einem geringen Teil mit eigenen Fahrzeugen erbringen. Wie in den Vorjahren blieb im Jahr 2006 der Trend zur Konzentration der europäischen Stückgutnetze und der gesamten Logistikbranche durch Fusionen und Übernahmen bestehen. Umsatz- und AuftragsentwicklungDie Rudolph Transport GmbH ist im Kern für die Durchführung von Transportdienstleistungen für Schwesterunternehmen der Rudolph Logistik Gruppe und für externe Unternehmen verantwortlich. Ausserdem vermietet die Gesellschaft Fahrzeuge, betreibt eine Lkw-Werkstatt und handelt mit Kraftstoffen. 2006 führte die Gesellschaft vermehrt Transporte für Unternehmen ausserhalb der Rudolph Logistik Gruppe durch. Der Umsatz stieg um mehr als ein Fünftel und die Rudolph Transport GmbH kehrte in die Gewinnzone zurück. Erneut erheblich investiert wurde in Trailer und Auflieger, um die erforderlichen Kapazitäten für die Nachfrage vorhalten zu können, finanziert wurden die Anschaffungen zum großen Teil durch ein herstellernahes Institut. Im Personalbereich traten keine gravierenden Änderungen ein. Es wird in Anlehnung an die tariflichen Regelungen entlohnt. Das Geschäftsergebnis liegt vor Gewinnzuweisung an die atypisch still Beteiligten bei T-€ 165,0 nach gestiegenen Abschreibungen und Zinsbelastungen und ist damit deutlich besser als im Vorjahr. Der cash-flow, ebenfalls vor Gewinnzuweisung an die atypisch still Beteiligten, liegt bei T-€ 427,2, die erweiterte Kapitaldienstfähigkeit bei T-€ 459,6. Die Vermögenslage ist befriedigend. Das längerfristige Kapital deckt das längerfristige Vermögen. Gleiches gilt für die Finanzlage. Wir haben ca. 50 % der Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren können. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit gleichbleibend guten Zahlen. Die Auswirkungen der reformierten Lenk- und Ruhezeiten-Verordnung, des neuen Arbeitszeitgesetzes für Kraftfahrer und der wachsenden Anzahl von Fahrzeugen mit digitalem Tachografen bleiben jedoch abzuwarten.
Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rudolph Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschwege, den 05. September 2007 Dipl.-Ökon.
H.-J. Schilling und Partner
Schilling, Wirtschaftsprüfer |
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