Carl Gustav Carus Management GmbH

Fetscherstraße 74, 01307 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 17869
Eingetragen
11.11.1999
Branche
UnternehmensberatungManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Beratung, Geschäftsbesorgung und Erbringung sonstiger Dienstleistungen auf dem Bereich des Gesundheitswesens, insbesondere im Auftrag von Unternehmen und sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Johannes Klaus
seit 6.8.2020
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carl Gustav Carus Management GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage

Für die Carl Gustav Carus Management GmbH, Dresden, (im Folgenden kurz: "Management GmbH", "CGCM GmbH" oder "Gesellschaft") verlief das Geschäftsjahr 2023 sehr gut. Während für das Projektmanagement erwartungsgemäß eine sehr stabile Umsatzsituation eintrat, konnte im Geschäftsfeld Veranstaltungsmanagement eine enorm positive Entwicklung verzeichnet werden.

Die Ertragslage ist daher insgesamt sehr positiv; das Jahresergebnis beträgt 264 TEUR im Jahr 2023 und ist nahezu auf dem Vorjahresniveau (2022: 263 TEUR). Dieses soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr auf 7.337 TEUR (Vj. 6.716 TEUR). Unter Berücksichtigung der ertragswirksamen Bestandsveränderungen in den unfertigen Leistungen (Anstieg um 458 TEUR), ergibt sich eine Gesamtleistung aus Umsatz und Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen für 2023 in Höhe von 6.671 TEUR. Dies bedeutet eine Steigerung um 1.079 TEUR gegenüber Vorjahr (5.592 TEUR). Dies kann durch die weitere Zunahme auslaufender Studien und Projekte in 2023 begründet werden, die eine erneute Realisierung von Beständen zur Folge hatte.

Die Erlöse resultieren aus dem Veranstaltungsmanagement für Kurse, Fortbildungen, Symposien und Kongresse sowie insbesondere aus den durchgeführten wissenschaftlichen Projekten, einschließlich der Dienstleistungen für die Bildgebenden Bereiche und die Klinik-Apotheke des Universitätsklinikums Dresden. Die Stabilität im Umsatz ist nach wie vor auf den Abschluss wertintensiver Verträge für die Durchführung langfristiger klinischer Studien in den Jahren 2014, 2015 und insbesondere 2016 sowie die sehr positive Umsatzsituation im Bereich Studiendienstleistungen zurückzuführen. Die Leistungen wurden überwiegend für das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden, Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaates Sachsen, Dresden, (im Folgenden kurz: "Universitätsklinikum") bzw. die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus - nicht rechtsfähige Teilkörperschaft der Technischen Universität Dresden, Dresden, (im Folgenden kurz: "Medizinische Fakultät") erbracht.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen (5.648 TEUR) liegen proportional zur Umsatzentwicklung über dem Vorjahr (4.366 TEUR).

Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter, einschließlich sozialer Abgaben (466 TEUR), liegen unter dem Vorjahresniveau (630 TEUR). Der durchschnittliche Personalbestand des Unternehmens lag im Jahr 2023 bei 14 Mitarbeitern, insb. weil nur noch 3 geringfügig Beschäftigte angestellt waren.

Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Dies ist insbesondere auf die beschriebenen Bestandsveränderungen und eine Reduktion des Bankguthabens zurückzuführen.

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 72 TEUR auf 189 TEUR verringert.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt ca. 21,5 %.

Das Geschäftsfeld der Veranstaltungen war in 2023 nahezu frei von letzten Einflüssen der Corona-Pandemie. Es konnten mit fast 120 Veranstaltungen ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (100) durchgeführt werden. Virtuelle oder hybride Veranstaltungen sind kaum noch nachgefragt und daher selten. Die Umsätze in diesem Bereich konnten mit 1.096 TEUR hinsichtlich des Niveaus vom Vorjahr (Vj. 594 TEUR) fast verdoppelt werden. Selbst die in den letzten Jahren registrierte Tendenz zur sinkenden Bereitschaft der Industriepartner zum Sponsoring war in 2023 kaum spürbar.

Die Geschäftsführung bewertet das Jahresergebnis des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 als sehr positiv.

B. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die CGCM GmbH erbringt ihre Leistungen auf Basis anerkannter Umweltstandards und leistet durch einen sparsamen Ressourceneinsatz einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Bei der Beschaffung werden vordergründig regionale Zulieferer in Anspruch genommen. Es erfolgt ein regelmäßiger Austausch mit dem Universitätsklinikum Dresden (z.B. zentrales Qualitätsmanagement) bzgl. eigener Arbeitsprozesse, aber auch um die Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der CGCM GmbH zu gewährleisten und jederzeit ggf. notwendige Maßnahmen einzuleiten.

Ein umfangreiches Angebot zur betrieblichen Weiterbildung steht v.a. über die Schulungseinrichtung des Universitätsklinikums Dresden, der Carus Akademie, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CGCM GmbH offen und wurde auch 2023 genutzt. Die CGCM GmbH verfügt in Kooperation mit dem Betriebsärztlichen Dienst des Universitätsklinikums Dresden über ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) um langfristig erkrankten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Erhalt ihrer Arbeitsfähigkeit zu gewährleiten.

C. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des Universitätsklinikums Dresden einbezogen. Die Auswertung des 19. Risikoberichts bestätigt, dass für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 kein existenzielles Risiko bestand. Nachdem in 2017 in Abstimmung mit dem Gesellschafter und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden die Durchführung klinischer Projekte in der vertraglichen und finanziellen Abwicklung über das Referat Drittmittelmanagement der Medizinischen Fakultät der TU Dresden konzentriert wurde, entschied der Gesellschafter auch die Administration der Studiendienstleistungen am Universitätsklinikum Dresden (Radiologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin sowie der Klinik-Apotheke) an die Fakultät zu überführen. Mit Wirkung zum 01.04.2023 sollten keine neuen Vertragsabschlüsse über die CGCM avisiert werden. Die CGCM setzte hier wie angekündigt um, wenngleich sich der Abschluss begonnener Studien- bzw. Vertragsinitiierungen bis weit ins Jahresende 2023 oder sogar noch Anfang 2024 erstreckte. Dennoch wird diese Entscheidung die Geschäftsentwicklung der Management GmbH perspektivisch nachhaltig beeinflussen. Während die Betreuung der letzten aktiven Altprojekte planmäßig abgeschlossen wird, muss nun zusätzlich mit ausbleibenden Neuabschlüssen von Projekten aus Studiendienstleistungen gewirtschaftet werden. Das Geschäft der Gesellschaft bei der Betreuung klinischer Studien und Projekte wird somit selbst in der kurzen Perspektive rückläufig sein, wenngleich mindestens in den kommenden zwei Jahren die Ertragslage in diesem Geschäftsfeld noch als stabil prognostizierbar ist. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit der CGCM GmbH ist insb. für das kommende Geschäftsjahr sicher gewährleistet. In der langen Frist bedarf es nach Beendigung dieser Aktivitäten die Übernahme neuer Geschäftsfelder, da der Rückgang der entsprechenden Umsätze nachhaltig negativ wirkt und kompensiert werden muss, damit die stabile wirtschaftliche Situation der Gesellschaft bestehen bleibt. Konkrete neue Geschäftsmodelle müssen zusammen mit dem Gesellschafter definiert werden, liegen zur gegenwärtigen Zeit demnach noch nicht vor. Die Geschäftsführung sieht es als wahrscheinlich an, dass die CGCM GmbH auch anderweitig für relevante Leistungen des Universitätsklinikums Dresden, die sinnvoll über dieses Tochterunternehmen bewirtschaftet werden sollen, einstehen kann. Erste Gespräche hierzu fanden in 2023 statt.

Auf die durch die Umsetzung der EU Datenschutzgrundverordnung ab Mai 2018 entstehenden Risiken wurde und wird durch entsprechende Maßnahmen weiter reagiert. Auch die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) war in Abstimmung mit dem Universitätsklinikum Dresden zum Inkrafttreten des Gesetzes zum 01.01.2023 gewährleistet. Für die CGCM GmbH werden dabei eigenständig auf die Sorgfaltspflichten geachtet und regelmäßige Meldungen an die Compliance-Beauftragte der Hochschulmedizin (insb. für den gesetzlich geforderten Jahresbericht) geleistet. Dieser schließt die CGCM GmbH als Tochterunternehmen des Universitätsklinikums Dresden explizit mit ein.

Ein weiteres wirtschaftliches Risiko besteht im Kontext der andauernden juristischen Auseinandersetzung des Gesellschafters mit dem ehemaligen Lehrstuhlinhaber der Klinik und Poliklinik für Kieferorthopädie bezüglich der Überprüfung der Aktivitäten in der Kieferorthopädie. In Abstimmung mit dem Gesellschafter wurden alle notwendigen Schritte unternommen. Seit Vorlage der Anklageschrift im April 2022, welche die Gesellschaft als Einziehungsbeteiligte aufführt, sind bislang auch in 2023 keine weiteren Entwicklungen in der Strafsache zu verzeichnen.

Die Steuerprüfung der CGCM für den Zeitraum 2015 bis 2017 wurden in 2023 abgeschlossen. Unter Berücksichtigung der mit dem Universitätsklinikum Dresden abgestimmten Festsetzungen erfolgt auch eine Korrektur der Folgejahre.

Es besteht über das Universitätsklinikum Dresden sowie durch eine eigene Produkthaftpflichtversicherung (insbesondere für die Apothekendienstleistungen) ein angemessener Versicherungsschutz, der regelmäßig überprüft wird.

2. Chancen

Die Gesellschaft hat über die Inanspruchnahme von Wissen und personellen Ressourcen des Universitätsklinikums Dresden und der Medizinischen Fakultät die Möglichkeit, die Weiterbildungsangebote praxisorientiert und auf hohem fachlichem Niveau zu erbringen und damit einen Wettbewerbsvorteil in der Region zu begründen. Die Gesellschaft kann sich durch in den vergangenen Jahren neu geschaffene und etablierte Rahmenbedingungen mit beiden o.g. In- stitutionen in den kommenden Jahren zu einer zentralen Funktion im Bereich des Veranstaltungsmanagements an der Hochschulmedizin Dresden entwickeln.

Mit den Leistungen im Bereich Dienstleistungen für das Universitätsklinikum Dresden, in der radiologischen Diagnostik, Neuroradiologie und der Nuklearmedizin sowie der Klinik-Apotheke, einschließlich pharmazeutische Leistungen im Herstellungsbetrieb gemäß § 13 Arzeimittelgesetz hat die CGCM GmbH in den vergangenen Jahren nicht nur eine wirtschaftlich stabile Entwicklung gesichert, sondern auch seine Leistungsstärke und Flexibilität als Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums Dresden unter Beweis gestellt. Die Optimierung sämtlicher vertragsrechtlichen Grundlagen inkl. transparenter Verrechnung jeglicher Ressourcennutzungen im Rahmen von Studien- und Veranstaltungsleistungen haben die Position und Wahrnehmung der Gesellschaft gestärkt. Selbst der Prozess der Übergabe in der verantwortlichen Abwicklung dieser Leistungen wurde von Seiten der CGCM GmbH professionell und gemäß Entscheid des Gesellschafters im Sinne der Hochschulmedizin Dresden stets unterstützend umgesetzt, dies auch im Hinblick auf die Außenwirkung und unter Berücksichtigung der vielen externen Vertragspartner. Die Carl Gustav Carus Management GmbH kann unverändert als nutzenstiftender, zuverlässiger und lösungsorientierter Partner eingeschätzt werden, der für kurz-, aber auch langfristige Betriebszwecke der Hochschulmedizin herangezogen werden kann. Auf dieser Grundlage ist die Basis für zeitnah zu definierende neue Geschäftsfelder gewährleistet.

3. Prognosebericht

Auf Basis der bestehenden Geschäftsfelder konnte die CGCM GmbH auch im Geschäftsjahr 2023 ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaften. Unter den zuvor beschriebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist zu erwarten, dass aus dem laufenden Geschäft im Geschäftsjahr 2024 das Ergebnis der Gesellschaft leicht niedriger ausfallen wird. Der Wirtschaftsplan für 2024 kalkuliert momentan einen leichten Rückgang (ca. -15%) in den Umsatzerlösen über alle Geschäftsfelder der CGCM GmbH. Gleichzeitig wird ein steigender Personalaufwand (+17%) zu verzeichnen sein. Trotzdem wird ein positives Jahresergebnis von ca. 115 TEUR angestrebt und erwartet.

Die Entwicklung des Geschäftsfeldes Veranstaltungsmanagement wird sich 2024 weiter positiv entwickeln. Durch weitere Neuanfragen an die Gesellschaft ist für 2024 ein neuerlicher Anstieg durchzuführender Veranstaltungen prognostizierbar. Die CGCM GmbH reagierte hier bereits mit der dafür notwendigen Zuführung von Personal, um das Wachstum dieses Geschäftsfeldes gerecht zu werden und die Position als zentraler Veranstalter von wissenschaftlichen Veranstaltungen innerhalb der Hochschulmedizin weiter zu stärken.

 

Dresden, den 27. Mai 2024

Johannes Klaus, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 189.003,29 261.115,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.886,84 2.140,84
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.886,84 2.140,84
II. Sachanlagen 187.116,45 258.975,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 187.116,45 258.975,00
B. Umlaufvermögen 5.361.666,04 8.190.638,18
I. Vorräte 933.283,26 1.598.924,80
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 933.283,26 1.598.924,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.087.413,82 1.934.825,31
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.061.121,15 1.471.293,28
2. sonstige Vermögensgegenstände 26.292,67 463.532,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.340.968,96 4.656.888,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 425,50 8.870,40
Aktiva 5.551.094,83 8.460.624,42

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.194.446,37 1.724.057,45
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 905.686,43 1.436.319,49
III. Jahresüberschuss 263.759,94 262.737,96
B. Rückstellungen 680.126,27 289.614,96
1. Steuerrückstellungen 3.501,00 32.078,06
2. sonstige Rückstellungen 676.625,27 257.536,90
C. Verbindlichkeiten 3.676.522,19 6.446.952,01
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.729.498,92 4.398.553,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.729.498,92 4.398.553,40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 201.527,87 364.860,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 201.527,87 364.860,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.740.484,21 1.622.008,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.740.484,21 1.622.008,37
4. sonstige Verbindlichkeiten 5.011,19 61.529,63
davon aus Steuern 4.852,79 61.454,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.011,19 61.529,63
Passiva 5.551.094,83 8.460.624,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 7.336.922,46 6.716.450,08
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 665.641,54 1.123.801,20
3. sonstige betriebliche Erträge 19.480,59 88.285,21
4. Materialaufwand 5.650.174,99 4.365.928,53
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 413.446,14 358.021,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.236.728,85 4.007.907,30
5. Personalaufwand 466.079,45 629.936,61
a) Löhne und Gehälter 378.780,67 507.710,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 87.298,78 122.225,90
davon für Altersversorgung 540,00 549,83
6. Abschreibungen 76.498,37 131.161,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 76.498,37 131.161,50
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 123.195,48 150.866,67
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.883,88 5.422,74
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.258,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 119.678,59 131.448,56
11. Ergebnis nach Steuern 263.760,51 277.014,96
12. sonstige Steuern 0,57 14.277,00
13. Jahresüberschuss 263.759,94 262.737,96

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma Carl Gustav Carus Management GmbH mit Sitz in Dresden im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 17869 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Aufgrund der Vorschriften des Gesellschaftsvertrags gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und es wurde ein Lagebericht aufgestellt.

Der Gesellschafter ist aufgrund seiner Rechtsform als Anstalt des öffentlichen Rechts kein Mutterunternehmen gemäß § 290 Abs. 1 HGB, die Gesellschaft und die weiteren Tochtergesellschaften des Gesellschafters können daher keine "verbundenen Unternehmen" im Sinne des § 271 Abs. 2 Satz 1 HGB sein, obwohl bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise die in § 290 Abs. 1 HGB beschriebenen Verhältnisse gegeben sind. Daher werden die Finanzbeziehungen zum Gesellschafter und zu dessen Tochtergesellschaften zur sachgerechten Abbildung in den Bilanzpositionen "Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" erfasst.

Die Erstattungen der Krankenkassen wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst (im Vorjahr im Lohnaufwand verrechnet). Das Vorjahr wurde angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es waren für die Aufstellung des Jahresabschlusses im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (Software: drei Jahre; lineare Methode) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter der Berücksichtigung amtl. AfA-Tabellen (Höchstwerte) um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Wert EUR 800 nicht übersteigt, werden sofort aufwandswirksam abgeschrieben.

Bei der Bewertung der unfertigen Leistungen werden die den Projekten direkt zuordenbaren Einzelkosten sowie angemessene Gemeinkosten (Fertigungsgemeinkosten und Verwaltungsgemeinkosten) berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist vollständig durch den Gesellschafter eingezahlt. Es wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind entsprechend vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zu diesem Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Gesellschafter und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen aus unfertigen Leistungen (TEUR 429), das Risiko einer Einziehungsbeteiligung im Rahmen eines laufenden Ermittlungs- verfahrens (TEUR 201), Archivierungskosten (TEUR 10), Personalkosten (TEUR 11) und Jahresabschlusskosten (TEUR 10).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.739 (Vj. TEUR 1.621) den Gesellschafter und mit die Universitätsklinikum Dresden Service gemeinnützige GmbH in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 1) und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Haftungsverhältnisse und sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in geschäftsüblichem Umfang.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden im Inland (auch bei ausländischen Auftraggebern) erzielt und setzen sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Studien 2320 2180
Projekte 241 446
Veranstaltungen/Kurse * 594 345
Tagungsgebühren 257 213
Nicht steuerbare Umsätze 3.754 3.332
Steuerfreie Umsätze 0 53
Sonstige 170 146
7.336 6.716

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 gehörte der Geschäftsführung an:

• Herr Johannes Klaus, Geschäftsführer Gesamtbezüge Organe

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nahestehende Personen

Nahestehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf das Universitätsklinikum Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch das Universitätsklinikum unterliegen. Es handelt sich vor allem um Geschäfte mit dem Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät.

Abschlussprüferhonorar

Das im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von insgesamt TEUR 7 umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter betrug 14.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss, gemeinsam mit dem Gewinnvortrag, auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.

 

Dresden, den 27.05.2024

gez. Johannes Klaus, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Carl Gustav Carus Management GmbH, Dresden, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Carl Gustav Carus Management GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Carl Gustav Carus Management GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carl Gustav Carus Management GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 29. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Andreas Franke, Wirtschaftsprüfer

gez. Kai Hellebrandt, Wirtschaftsprüfer"

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.