HOA LE Finanztransfer GmbH

Schwabstraße 22, 70197 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 18496
Eingetragen
17.11.1995
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenGeld- und Wertdienste
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: das Finanztransfergeschäft, ein Zahlungsdienst gemäß dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG)

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thi Bao Minh Tran
seit 6.9.2021
Prokura
Dieu-Linh Bui Thi
seit 25.3.2019
Geschäftsführer
Hieu Tran Trong
seit 17.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
55.00%
45.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hieu Tran Trong
Rosenbergstraße 84/1, 70176 Stuttgart
14.300 €
55.00%
Dieu-Linh Bui Thi
Ruth-Bookmann-Weg 5, 70437 Stuttgart
11.700 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hoa Le Finanztransfer GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

BILANZ zum 31. März 2023

Hoa Le Finanztransfer GmbH

Stuttgart

AKTIVSEITE

31.03.2023 31.03.2022
EUR EUR
1. Barreserve
a) aus Zahlungsdiensten 463,69 9.935,61
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) aus Zahlungsdiensten 133.389,31 179.716,73
3. Immaterielle Anlagewerte
a) aus Zahlungsdiensten
aa) entgeltlich erworbene Lizenzen 21,00 37,00
4. Sachanlagen
a) aus Zahlungsdiensten 697,00 797,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände
a) aus Zahlungsdiensten 2.306,21 37.448,28
136.877,21 227.934,62

PASSIVSEITE

31.03.2023 31.03.2022
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) aus Zahlungsdiensten 19.000,00 24.305,13
2. Sonstige Verbindlichkeiten
a) aus Zahlungsdiensten 1.896,66 2.992,36
3. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen
aa) aus Zahlungsdiensten 15.811,22 26.639,82
4. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
b) Bilanzgewinn 74.169,33 100.169,33 147.997,31
136.877,21 227.934,62

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

Hoa Le Finanztransfer GmbH, Stuttgart

01.04.2022 - 31.03.2023 01.04.2021 - 31.03.2022
EUR EUR EUR
1. Zinserträge
a) aus Zahlungsdiensten
aa) Kredit - und Geldmarktgeschäften 0,00 0,53
2. Provisionserträge
a) aus Zahlungsdiensten 144.342,14 234.734,38
3. Provisionsaufwendungen
a) aus Zahlungsdiensten -22.142,86 -29.771,27
4. Sonstige betriebliche Erträge
a) aus Zahlungsdiensten 1.198,61 2.129,84
b) aus sonstigen Tätigkeiten 11.109,86 12.308,47 8.384,15
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) aus Zahlungsdiensten
aa) Personalaufwand
aaa) Löhne und Gehälter -78.794,67 -94.849,79
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -15.973,25 -94.767,92 -15.067,25
bb) andere Verwaltungsaufwendungen -72.139,52 -78.770,55
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen -428,29 -3.024,96
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit
a) aus Zahlungsdiensten -32.827,98 23.765,08
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
a) aus Zahlungsdiensten 0,00 1,96
9. Jahresfehlbetrag (i.V.: Jahresüberschuss)
a) aus Zahlungsdiensten -32.827,98 23.767,04
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
a) aus Zahlungsdiensten 147.997,31 124.230,27
11. Ausschüttung -41.000,00 0,00
12. Bilanzgewinn 74.169,33 147.997,31

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist ein Zahlungsinstitut und führt Finanztransfers von Deutschland nach Vietnam durch. Die Kunden sind überwiegend in Deutschland lebende Vietnamesen, die ihre Angehörigen in Vietnam unterstützen. Es werden keine Darlehen gewährt und keine Transfers von Vietnam nach Deutschland durchgeführt.

Die Gesellschaft steht in Konkurrenz zu Kreditinstituten und anderen Zahlungsinstituten in Stuttgart und ganz Deutschland, die diese Dienstleistung ebenfalls anbieten.

Aufgrund des verstärkten Transfervolumens in den Geschäftsjahren 2020/2021 und 2021/2022 durch die Auswirkungen der pandemischen Lage ist der Vergleich mit dem Vorjahr nicht aussagekräftig. Deshalb wird teilweise das letzte Geschäftsjahr vor-Corona-Zeit 2019/2020 zum Vergleich herangezogen.

2. Geschäftsverlauf

Das Provisionsergebnis in Höhe von 122 TEUR ist im Vergleich zum Vorjahr um 83 TEUR (68%) zurückgegangen, da die Kunden nach der Corona Pandemie wieder nach Vietnam fliegen konnten und deshalb weniger Geld an ihre Angehörige gespendet haben. Im Vergleich zum GJ 2019/2020 ist das Provisionsergebnis um 36 TEUR gesunken. Das nach Vietnam transferierte Volumen ging von 4.501 TEUR im GJ 19/20 auf 3.598 TEUR (25,1%) zurück.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind aufgrund von Gehaltsanpassungen von 189 TEUR auf 167 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 33 TEUR gegenüber rund 24 TEUR Jahresüberschuss im Vorjahr.

3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Geldtransferaufträge im Umfang von rund 3.598 TEUR (Vorjahr 5.484 TEUR) ausgeführt.

Hieraus wurden Provisionserträge in Höhe von 144 TEUR (Vorjahr 235 TEUR / GJ 19-20: 181 TEUR) erzielt. Die Provisionsaufwendungen in Form von Gebühren der Kreditinstitute sind mit 22 TEUR im Vergleich zum Vorjahr um 8 TEUR zurückgegangen und im Vergleich zum GJ 19/20 gleich geblieben.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen, da die Gesellschaft aufgrund von Gehaltsanpassungen die niedrigeren Provisionserträge gut ausgleichen konnte. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen.

Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich aus Eigenmitteln. Kreditaufnahmen sind weiterhin nicht notwendig. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Bankguthaben übersteigen die Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist mit einem Eigenkapital von 134 TEUR stabil.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin stabil.

5. Chancen- und Risikobericht

Die Kundenzahl ist im GJ 2022/2023 von 1.684 im GJ 19-20 auf 1.318 (27,8%) erwartungsgemäß zurückgegangen. Zum einen ist Ursache für den Rückgang, dass wir seit April 2022 keine Bargeldeinzahlungen mehr entgegengenommen haben und zum anderen der Auslauf der Corona-Maßnahmen.

Weiterhin steht die Gesellschaft in direkter Konkurrenz zu größeren, mittlerweile marktbeherrschenden Zahlungs- und Kreditinstituten, die immer größere Marktanteile durch Online-Vertrieb gewinnen.

Durch die gleiche Herkunft und Sprache der Geschäftsführer und der Kunden bleibt jedoch ein relativ konstanter Kundenkreis bestehen.

Die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft ist sowohl betriebswirtschaftlich als auch aufsichtsrechtlich stabil.

Die Hoa Le Finanztransfer GmbH führt verstärkte Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und der Finanzierung von Proliferation durch. Außerdem wurde ein Risikohandbuch zur Darstellung der Risikoanalyse nach §5 Geldwäschegesetz erstellt.

Operative Risiken bestehen durch mögliche Ausfälle von Hard- und Software nicht, da laufend eine Datensicherung vorgenommen wird.

Rechtliche Risiken bestehen im Bereich der Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften nicht.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

6. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. Die Annäherung an das vor-Corona-Niveau war erwartet worden.

Für das GJ 2023/2024 ist mit einem leicht positiven Ergebnis zu rechnen.

 

Stuttgart im Mai 2023

hoalefinanz Finanztransfer GmbH

Hieu Tran Trong

&

Dieu-Linh Bui Thi

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hoa Le Finanztransfer GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hoa Le Finanztransfer GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hoa Le Finanztransfer GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 16. August 2023

Münchener Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH

Wolfram Rappl, Wirtschaftsprüfer

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. März 2024

Hoa Le Finanztransfer GmbH

Stuttgart

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Hoa Le Finanztransfer GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der HRB 18496 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist ein Zahlungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 ZAG. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden abweichend von § 266 HGB und § 275 HGB die Formblätter 1 und 2 der RechZahlV verwendet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag grundsätzlich die Größenmerkmale einer Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267a Abs. 1 HGB auf. Ungeachtet dessen sind gemäß § 340 Abs. 5 HGB i. V. m. § 340a Abs. 1 HGB für den Jahresabschluss die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften sowie die ergänzenden Vorschriften der §§ 340 HGB bis 340o HGB anzuwenden.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss ist entsprechend den Gliederungsvorschriften von Formblatt 1 (Bilanz) und Formblatt 2 (Gewinn- und Verlustrechnung) zu § 2 RechZahlV aufgestellt. Die für den Vorjahresabschluss angewandten Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Die Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert angesetzt. Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als drei Monaten. Die Bildung von Wertberichtigungen war auf Grund der Einbringlichkeit der Forderungen im vorliegenden Abschluss nicht notwendig.

Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen angesetzt, wobei die lineare Abschreibungsmethode angewandt wurde.

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre
Sachanlagevermögen 5 - 10 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gebucht.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten sind unter Ziffer D.4. dieses Anhangs ausgewiesen.

Die Sonstigen Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sie sind in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Sie decken in diesem Rahmen alle Risiken aus zu erwartenden Inanspruchnahmen ab.

D. Wesentliche Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute aus Zahlungsdiensten belaufen sich auf TEUR 75 (i.V.: TEUR 133).

2. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 3/6 zu diesem Anhang dargestellt. Das Anlagevermögen wird mit EUR 619,00 (i.V.: EUR 718,00) ausgewiesen. Darin enthalten sind immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 5,00 (i.V.: EUR 21,00), Büroeinrichtung in Höhe von EUR 1,00 (i.V.: EUR 1,00), sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 613,00 (i.V.: EUR 696,00).

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände aus Zahlungsdiensten in Höhe von TEUR 28 (i.V.: TEUR 2) enthalten eine Kaution für die Mieträume in Höhe von TEUR 2, das Verrechnungskonto Geldtransit in Höhe von TEUR 22 sowie einen Steuererstattungsanspruch.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Zahlungsdiensten in Höhe von TEUR 4 (i.V .: TEUR 21) beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Geldtransfer (TEUR 3), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 0) sowie der Mietkaution (TEUR 1). Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die jeweiligen Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel angegeben:

davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr 1 bis 5 Jahren über 5 Jahren
Verbindlichkeiten EUR EUR EUR EUR
a) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 2.503,54 2.503,54 0,00 0,00
b) sonstige Verbindlichkeiten 1.803,38 1.803,38 0,00 0,00
4.306,92 4.306,92 0,00 0,00
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
Art der Sicherheiten
Verbindlichkeiten EUR
a) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0,00 Keine
b) sonstige Verbindlichkeiten 0,00 Keine
0,00

5. Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen in Höhe von TEUR 13 (i.V.: TEUR 16) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1 (i.V.: TEUR 1), Tantiemezahlungen in Höhe von TEUR 0 (i.V.: TEUR 3), die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und der Erstellung der Steuererklärungen in Höhe von TEUR 12 (i.V.: TEUR 11), sowie Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten von EUR 600,00 (i.V.: EUR 600,00).

6. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 26.000,00.

Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:

EUR
Stand 1. April 2023 74.169,33
Gewinnausschüttung 0,00
Verlust Geschäftsjahr 2023/2024 -14.196,39
Stand 31. März 2024 59.972,94

E. Wesentliche Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Provisionserträge

Diese Erträge entfallen in voller Höhe auf erbrachte Dienstleistungen im Rahmen des Finanztransfergeschäfts.

2. Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen entfallen in voller Höhe auf Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen.

3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betragen TEUR 143 (i.V.: TEUR 167). Hierin sind Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 80 (i.V.: TEUR 95) enthalten. Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 63 (i.V.: TEUR 72) umfassen vor allem Mietaufwendungen, Abschluss- und Prüfungskosten, Ausgaben in Vietnam und Versicherungen.

F. Sonstige Pflichtangaben

1. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

 

Herr Tran Trong, Hieu, Stuttgart

 

Frau Bui Thi, Dieu-Linh, Stuttgart

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Die Bezüge der Geschäftsführer betrugen im Berichtszeitraum TEUR 52 (i.V.: TEUR 66).

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem Mietvertrag für die Geschäftsräume in Stuttgart ergeben sich jährliche Zahlungen in Höhe von TEUR 15 (i.V.: TEUR 16).

3. Mitarbeiterzahl

Während des Berichtszeitraumes beschäftigt die Gesellschaft neben den zwei Geschäftsführern durchschnittlich 4 (i.V.: 4) Mitarbeiter i. S. d. § 267 Abs. 5 HGB.

4. Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Für das von der Münchener Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sind im Geschäftsjahr 2024 folgende Honorare (ohne Umsatzsteuer) als Aufwand erfasst:

TEUR
Abschlussprüferleistungen 8.000,00

5. Ergebnisverwendung

Der Ergebnisverwendungsvorschlag sieht den Vortrag des Ergebnisses auf neue Rechnung vor.

6. Zahlungsvolumen

Das Zahlungsvolumen auf den Zahlungsdienstkonten betrug im Geschäftsjahr 2024 TEUR 3.286 (i.V.: TEUR 3.598).

Insgesamt wurden 3.818 (i.V.: 4.241) Zahlungsvorgänge abgewickelt.

 

Stuttgart, im Juni 2024

Hieu Tran Trong

Bui, Dieu-Linh

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
01. Apr. 2023 Zugänge Abgänge 31. Mrz. 2024
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.077,44 0,00 0,00 1.077,44
II. SACHANLAGEN:
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.661,50 462,64 462,64 4.661,50
5.738,94 462,64 462,64 5.738,94
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01. Apr. 2023 Zugänge Abgänge 31. Mrz. 2024
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.056,44 16,00 0,00 1.072,44
II. SACHANLAGEN:
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.964,50 545,64 462,64 4.047,50
5.020,94 561,64 462,64 5.119,94
NETTOBUCHWERTE
31. Mrz. 2024 31. Mrz. 2023
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 21,00
II. SACHANLAGEN:
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614,00 697,00
619,00 718,00

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