OLEDWorks GmbH
Philipsstraße 8, 52068 Aachen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dr. Knipping seit 6.7.2018 | Prokura |
Reinhold Fleige seit 6.7.2018 | Prokura |
Wolfgang Görgen seit 21.6.2017 | Geschäftsführer |
Mark Redding seit 23.12.2015 | Geschäftsführer |
John Hamer seit 23.12.2015 | Geschäftsführer |
Michael Boroson seit 23.12.2015 | Geschäftsführer |
David DeJoy seit 23.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
OLEDWorks LLC | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OLEDWorks GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Allgemeine Informationen Dieser Lagebericht bezieht sich auf die OLEDWorks GmbH, Philipsstraße 8, 52068, Aachen, Deutschland. Die OLEDWorks GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der OLEDWorks LLC, Rochester, New York, U.S.A.. Innerhalb der OLEDWorks-Gruppe konzentriert sich die OLEDWorks LLC auf die Forschung und Entwicklung von Multi-Stack-OLED-Lösungen sowohl für Beleuchtungs- als auch für Displayzwecke, sowie auf die Kleinserienproduktion von Spezialbeleuchtungen und Displays. Die OLEDWorks GmbH konzentriert sich auf die Produkt- und Prozessentwicklung für die Herstellung von OLED-Beleuchtungslösungen für die Allgemein- und vor allem die Automobilindustrie. Die Produkt- und Prozessentwicklung der OLEDWorks GmbH zielt auf die Industrialisierung von Produkten und Prozessen, die sich aus der Kombination mit der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der OLEDWorks LLC ergeben, sowie auf die Massenproduktion von OLED-Beleuchtungsprodukten mit mehreren Stacks. Auf diese Weise bilden die beiden Unternehmen ein komplementäres Paar. OLEDWorks LLC ist ein Unternehmen in privater Hand. Die Investoren und andere Eigentümer besitzen einen Anteil an dem Unternehmen in Form von Mitgliedschaftsanteilen. Keines der stimmberechtigten Mitglieder der OLEDWorks LLC hält mehr als 10% der ausgegebenen stimmberechtigten Mitgliedsanteile. 1.2 Geschäftsmodell Im Jahr 2022 stellte die OLEDWorks GmbH (Aachen, Deutschland) OLED-Beleuchtungspanele für den Einsatz in der Automobilindustrie (verschiedene mögliche Beleuchtungsanwendungen im Automobilbereich; hauptsächlich Rückleuchten im Jahr 2022) sowie für den Einsatz in der Allgemeinbeleuchtung her. Sie ist weltweit tätig. Im Jahr 2022 hat OLEDWorks seine 2021 erlangte Qualitätszertifizierung nach IATF 16949 aufrechterhalten. Diese Zertifizierung ist erforderlich, um die Automobilindustrie zu beliefern, und erfordert erhebliche Investitionen in ein umfassendes Qualitätssystem und die Verpflichtung dazu. Die OLEDWorks GmbH ist außerdem nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert. Der relevanteste externe Einfluss, dem die OLEDWorks GmbH unterliegt, sind kunden- und nachgelagerte brancheninduzierte Nachfrageschwankungen. Die OLEDWorks GmbH verbraucht elektrische Energie für den Betrieb ihrer Anlage. Im Jahr 2022 betrug der Gesamtverbrauch etwas mehr als 4 GWh. Die Hauptursache für den Energieverbrauch in der Produktion der OLEDWorks GmbH ist die Notwendigkeit, die Produktionsanlagen in einem Hochvakuum zu halten und in einer Reinraumumgebung zu betreiben. Dieser relativ große Energiebedarf führt dazu, dass die OLEDWorks GmbH empfindlich auf hohe Energiepreise reagiert. Elektrische Energie war im Jahr 2022 besonders teuer und die Kosten der OLEDWorks GmbH für Versorgungsleistungen beliefen sich in diesem Jahr auf etwa 11,7 % der Gesamtkosten, gegenüber 7 % im Vorjahr. Diese Situation wird als vorübergehend angesehen und der Ausblick für 2023 zeigt eine Rückkehr zu einem ähnlichen prozentualen Niveau wie 2021. 1.3 Gruppenstruktur Die Struktur der OLEDWorks-Gruppe und der Zweck der einzelnen Einheiten sind in der folgenden Abbildung zusammengefasst: 1.4 Managementsystem und wichtige Leistungsindikatoren des Unternehmens Im Berichtszeitraum 2022 hat die OLEDWorks GmbH ihre Leistung weiterhin mit der Methode der Business Balanced Scorecard (BBSC) bewertet, um verschiedene Key Performance Indicators (KPls) zu überwachen. 1.5 Forschung und Entwicklung Die F&E-Aktivitäten der OLEDWorks GmbH im Jahr 2022 umfassten das Design und Testen verschiedener kundenspezifischer Panels in Automobilqualität sowie die Innovation der Fähigkeiten unserer OLED-Segmentierung. OLED-Panels, insbesondere für Automobilanwendungen, sind in einzeln adressierbare Segmente unterteilt, und es wird an Innovationen gearbeitet, um eine größere Anzahl von Segmenten in einem OLED-Panel zu ermöglichen, was durch eine kleinere Größe dieser Segmente ermöglicht wird. Die Adressierbarkeit der einzelnen Segmente ermöglicht die Animation der OLED-Produkte. 2. Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr: Umsatz 9,8 Mio. EUR, Jahresfehlbetrag - 9,1 Mio. EUR Der Umsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 9,8 Mio. EUR über dem des Vorjahres (2021: 8,2 Mio. EUR). Bereits im Vorjahr wurde für 2022 eine leichte Erhöhung des Umsatzes im unteren zweistelligen Prozentbereich prognostiziert. Aufgrund des durch die CoV-2-Pandemie und schwächelnde Chipindustrie verursachten Abschwungs in der Automobilindustrie, war das Wachstum in 2022 insgesamt weniger dynamisch als in ursprünglichen Vorhersagen prognostiziert. Dennoch konnte die OLEDWorks GmbH Umsatz steigern, in Anlagentechnik investieren, den Personalstamm aufbauen und sich somit für Wachstum in den Folgejahren positionieren. In diesem Zuge wurden weitere Produktentwicklungen und -kommerzialisierungen vorangetrieben, die zu Materialaufwendungen im Geschäftsjahr 2022 i.H.v. 2,3 Mio. EUR führten. Somit resultiert der Anstieg in Höhe von 0,5 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (2021:1,8 Mio. EUR) im Wesentlichen aus dem Anstieg der Umsatzerlöse sowie der Erhöhung von Beständen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr (2021: 5,9 Mio. EUR) um 2,1 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR erhöht. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Personalaufbau und Lohnerhöhungen. Im Jahr 2022 reduzierten sich die Abschreibungen um 0,02 Mio. EUR von 0,46 Mio. EUR auf 0,44 Mio. EUR, ein Effekt der zeitlich begrenzt sein wird, da sich Parallelanlagen im Bau befinden, die in den Folgejahren abschreibungspflichtig werden. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf Sachanlagen. Außerordentliche Abschreibungen wurden keine vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 0,5 Mio. EUR von 0,2 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Zinsaufwendungen für Gesellschafterdarlehen. Das Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und Ertrag beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr -9,1 Mio. EUR (2021:-5,0 Mio. EUR). Der Verlust entstand durch das zwar gegenüber 2021 wieder gestiegene, aber immer noch geringe Umsatzvolumen. Außerdem hat sich das Unternehmen im Jahr 2022 für umsatzstärkere Folgejahre vorbereitet (z.B. Personalaufbau, Vorbereitung der betrieblichen Infrastruktur). 2.2 Finanzlage Die liquiden Mittel weisen zum 31.12.2022 gemäß Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten einen Betrag von 1,5 Mio. EUR aus. Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 50,8 Mio. EUR ergibt sich zum 31.12.2021 eine Schuld aus liquiden Mitteln i.H.v. insgesamt 49,3 Mio. EUR. Derzeit übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die sonstigen Rückstellungen (insgesamt 54,7 Mio. EUR) das kurzfristige Umlaufvermögen (12,3 Mio. EUR). Der Bedarf an flüssigen Mitteln der Gesellschaft wird durch die Muttergesellschaft in Form eines Gesellschafterdarlehens gedeckt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Muttergesellschaft auch weiterhin für die Deckung des Liquiditätsbedarfs ohne Restriktionen verfügbar bleibt. Zusätzlich wird angestrebt, zukünftig auch Fremdkapital zur Finanzierung von Investitionen zu nutzen. Die Liquidität des Unternehmens ist somit durch die Konzerninstrumente (vorrangig das Gesellschafterdarlehen) nach derzeitiger Kenntnis auch über das GJ 2022 hinaus gewährleistet. Zusätzlich hat die Muttergesellschaft eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung für das Gesellschafterdarlehen unterzeichnet. Hierin wird erklärt, dass die Forderung der Muttergesellschaft nachrangig gegenüber Forderungen anderer Gläubiger sein soll. Die Erfüllung soll nur noch aus einem künftigen Gewinn, Liquiditätsüberschuss und/oder sonstigen freien Vermögen der Gesellschaft erfolgen. Dadurch wird die insolvenzrechtliche Überschuldung beseitigt. Andere Darlehensverbindlichkeiten als die Gesellschafterdarlehen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage ihre finanzielle Verpflichtung zu erfüllen. Die Entwicklung der Finanzlage wird anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung dargestellt.
2.3 Vermögenslage Aktiva: Das Anlagevermögen nahm im Vorjahresvergleich um 4,2 Mio. EUR auf 8,1 Mio. EUR zu (2021: 3,9 Mio. EUR). Dies ist auf die hohen Investitionen, vor allem in technische Anlagen und Maschinen zurückzuführen. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahresstichtag (2021: 6,8 Mio. EUR) um 1,5 Mio. EUR auf 8,3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2022 gestiegen. Der Anstieg erfolgte im Wesentlichen bei Fertigen Erzeugnissen für Projekte, die im Jahr 2023 zu Umsatz werden. Die Bestandsquote beträgt aufgrund der niedrigen Umsätze im Berichtsjahr 84,6% (Vorjahr: 83,2%) vom Umsatz. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wiesen zum 31.12.2022 einen Saldo i.H.v. 3,0 Mio. EUR aus (Vorjahr: 4,3 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich im Vorjahresvergleich um 1,9 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR zum Bilanzstichtag reduziert. Passiva: Das Eigenkapital weist zum 31.12.2022 einen negativen Betrag von -35,4 Mio. EUR auf (Vorjahr: -26,2 Mio. EUR) der als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag aktivisch bilanziert wird. Die Muttergesellschaft deckt diesen Fehlbetrag in Form von eines Gesellschafterdarlehens mit Rangrücktrittsvereinbarung mit einer Laufzeit von 3 Jahren. Die Rückstellungen in Höhe von 2,6 Mio. EUR sind gegenüber dem Vorjahr (1,6 Mio. EUR) angestiegen. Dabei haben sich die Rückstellungen für Boni um 0,13 Mio. EUR, diejenigen für Pensionen um 0,51 Mio. EUR sowie für Gewährleistungen um 0,07 Mio. EUR erhöht. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 56,2 Mio. EUR erhöhten sich zum Bilanzstichtag um 14,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (2021: 41,8 Mio. EUR). Darin enthalten sind die Verbindlichkeiten des Gesellschafterdarlehens, welche sich stichtagsbedingt um 12,2 Mio. EUR auf 50,8 Mio. EUR erhöhten; ferner erhaltene Anzahlungen, die im Zusammenhang mit bestehenden Aufträgen um 1,5 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR angestiegen sind. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr um 0,2 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR gesunken. 3. Prognosebericht Im Jahr 2023 erwartet die OLEDWorks GmbH eine sehr deutliche Steigerung des Umsatzes um über 100%, hauptsächlich durch Produktverkäufe. Im Jahr 2022 lag das Verhältnis zwischen Automotive und anderen Produktverkäufen bei etwa 10:1. Ende 2022 wurde ein Verhältnis von 20:1 für das Jahr 2023 erwartet. Generell geht OLEDWorks davon aus, dass sich das Produktportfolio mit einer starken Tendenz zu Automotive-Produkten entwickeln wird. Im Jahr 2022 betrug der Gesamtumsatz der OLEDWorks GmbH: 9.787.175 €. Für 2023 liegt der prognostizierte Umsatz zwischen 23 und 25 Mio. €. Das Unternehmen geht davon aus, dass es das Jahr 2023 mit einem nahezu kostendeckenden Ergebnis und vielleicht sogar mit einem kleinen positiven Nettogewinn abschließen wird. Sollte diese Erwartung eintreten, wäre es das erste Mal in der Unternehmensgeschichte, dass die OLEDWorks GmbH das Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließt. Das Unternehmen wird weiterhin maßgeschneiderte Automobilprodukte für die nominierten und zu nominierenden Fahrzeuge seiner bestehenden Kunden entwickeln und plant sogar, die Anzahl der veröffentlichten Fahrzeugdesigns mehr als zu verdoppeln. Jedes Fahrzeugdesign besteht aus 6 bis 8 OLED-Panels, die sich alle voneinander unterscheiden können. Diese neu freigegebenen Produkte werden die Grundlage für ein starkes Produktionswachstum in den kommenden Jahren bilden. Darüber hinaus wird im Jahr 2023 ein besonderer Schwerpunkt auf dem weiteren Ausbau der Produktionskapazität liegen, um nicht nur Kapazität zu erhöhen aber auch die Produktqualität sowie die Fähigkeit zur Verarbeitung einer größeren Produktvielfalt zu verbessern. Die Zahl der Beschäftigten (einschließlich Zeitarbeitskräfte) lag Anfang 2022 bei 75 und stieg bis Ende 2022 auf 118. Für 2023 wird erwartet, dass sich dieser positive Trend in ähnlichem Tempo fortsetzt. Die Löhne und Gehälter beliefen sich 2022 auf 8.465.790 € und werden 2023 voraussichtlich um bis zu 20 % steigen. Im Vorgriff auf die Erweiterung der Produktionskapazität in den kommenden Jahren wird 2023 ein Projekt zur Anmietung und Vorbereitung weiterer Flächen in Angriff genommen und abgeschlossen, um die Gesamtmietfläche für die Produktion und die damit verbundenen Tätigkeiten mehr als zu verdoppeln. Die Gebäudekosten (einschließlich der Kosten für Betriebs- und Büroräume) beliefen sich im Jahr 2022 auf 731.708 €. Für 2023 erwarten wir einen Anstieg dieser Kosten um 30-35%. Die Investitionen in Innovation werden weitergehen und wachsen. Bis Ende 2022 waren 36 Köpfe für Innovation vorgesehen, und wir erwarten, dass diese Zahl bis Ende 2023 um 10 bis 15 % steigen wird. Aufgrund des Krieges in der Ukraine sind die Strompreise und die Energiepreise im Allgemeinen im Jahr 2022 explodiert. Da die OLEDWorks GmbH ein großer Stromverbraucher ist, hatte dies erhebliche finanzielle Auswirkungen, und die Kosten der OLEDWorks für Versorgungsleistungen waren im Jahr 2022 außergewöhnlich hoch und beliefen sich auf rund 1,7 Mio. € oder 11,7 % der Gesamtkosten. Im Jahr 2021 waren es noch 7 % der Gesamtkosten gewesen. OLEDWorks wechselte seinen Stromlieferanten und begann, Strom zu Spotmarktpreisen zu kaufen, um die Auswirkungen abzumildern. Infolgedessen wird erwartet, dass die Kosten für Versorgungsleistungen im Jahr 2023 in absoluten Zahlen auf ein ähnliches Niveau wie 2021 zurückkehren werden. Die Abhängigkeit des Energieverbrauchs vom Produktionsvolumen ist minimal, so dass die Kosten für Versorgungsleistungen als Prozentsatz der Gesamtkosten im Jahr 2023 voraussichtlich sogar leicht unter dem Niveau von 2021 liegen werden. Dies erklärt sich aus den erwarteten ähnlichen absoluten Kosten für Versorgungsleistungen im Jahr 2023 im Vergleich zu 2021, kombiniert mit einem höheren Niveau der Gesamtkosten im Jahr 2023, das sich aus der gestiegenen Produktion und dem damit verbundenen höheren Gesamtkostenniveau im Jahr 2023 im Vergleich zu 2021 ergibt. 4. Chancen- und Risikobericht Risiken Aufstrebende Wettbewerber. OLEDWorks hat ein wachsames Auge auf den Markt. Dies geschieht durch die Beobachtung relevanter Produkt- und Strategieankündigungen, einschlägiger Branchenmessen, technischer Konferenzen und anderer technischer Veröffentlichungen sowie durch Gespräche mit unseren Kunden. Die Multi-Stack-OLED-Technologie von OLEDWorks ist einzigartig und ihre Anwendung ist technisch sehr anspruchsvoll. Außerdem verwendet OLEDWorks firmeneigene und einzigartige Maschinen und Produktionsmethoden. Uns ist nicht bekannt, dass Wettbewerber für OLED-Beleuchtung den Ansatz von OLEDWorks anwenden oder versuchen, ihn zu kopieren. Sporadische Wettbewerber, die Interesse am Markt für Kfz-Beleuchtung zeigen, sind vorhanden, werden aber nicht als kurzfristige Bedrohung angesehen, insbesondere nicht auf dem sehr anspruchsvollen Markt der europäischen und US-amerikanischen Tier-1 und OEMs. Bislang sind diese Wettbewerber nur begrenzt aktiv und beschränken sich auf den chinesischen Automobilmarkt. Darüber hinaus investiert OLEDWorks in eine ehrgeizige technologische Roadmap, so dass, selbst wenn die Wettbewerber das derzeitige Produktangebot und die Leistung einholen sollten, eine neue, und verbesserte Technologie mit noch höherer Leistung (mehr und kleinere Segmente, biegsame OLED-Panels) zur Verfügung stehen wird, um Marktanteile zu halten. Risiko von Verzögerungen bei der Produkteinführung und anderen Nachfragerückgängen. Aktuell ist die OLEDWorks als Zulieferer in der Automobilindustrie noch stark von den strategischen Entscheidungen eines Fahrzeugherstellers abhängig. Das Risiko, dass sich die Einführung eines bestimmten Designs eines OLEDWorks-Kunden verzögert oder die Nachfrage strukturell geringer ausfällt als erwartet, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Solche Ereignisse könnten die Einnahmen der OLEDWorks verringern und die Rentabilität beeinträchtigen. Um dieses Risiko zu diversifizieren, stellt OLEDWorks aktiv sicher, dass seine Produkte innerhalb des Produktportfolios jedes einzelnen Automobilherstellers in so vielen verschiedenen Fahrzeugmodellen wie möglich verwendet werden, und arbeitet aktiv daran, für die Verwendung in den Fahrzeugen so vieler verschiedener Hersteller wie möglich nominiert zu werden. Darüber hinaus werden, soweit möglich, vertragliche Vereinbarungen mit den Kunden getroffen, so dass ein signifikanter Rückgang des Volumens gegenüber den Prognosen begrenzt ist. Dadurch wird das Risiko einer reservierten, aber dann nicht ausgelasteten Produktionskapazität gemindert und die finanziellen Folgen eines solchen Ereignisses begrenzt. Fremdwährungsrisiko. Die prognostizierten Einnahmen von OLEDWorks werden in Euro angegeben, da die überwiegende Mehrheit unserer Verträge auf Euro lauten. Im Jahr 2022 werden etwa 85% der Ausgaben in EURO, 8% in japanischen Yen (bei einem durchschnittlichen Wechselkurs von 138Y/€) und 7% in US$ (bei einem durchschnittlichen Wechselkurs von l,05$/€) anfallen. Es wird erwartet, dass dieses Verhältnis von Bareinnahmen und -ausgaben zwischen den Währungen in Zukunft mehr oder weniger gleichbleibt, was bedeutet, dass OLEDWorks nur in relativ geringem Maße Wechselkursschwankungen ausgesetzt ist. Risiken in der Lieferkette. Das Risiko, dass einer unserer wichtigen Lieferanten vorübergehend keine (ausreichenden) Rohstoffe liefern kann, kann nicht ausgeschlossen werden. Das Nachfragevolumen von OLEDWorks ist nicht in allen Fällen so groß, dass wir zwei getrennte Bezugsquellen unterhalten könnten. Außerdem ist dies nicht in allen Fällen technisch machbar. OLEDWorks mildert dieses Risiko, indem es in den Fällen, in denen dies technisch und wirtschaftlich möglich ist, mehrere Lieferanten hat und sorgfältig geplante Lagerbestände an Rohstoffen, Halbfertigprodukten und fertigen Endprodukten unterhält. Langfristig strebt OLEDWorks mehrere Bezugsquellen an, in einigen Fällen sogar durch vertikale Integration, wenn dies technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Einige unserer Kunden ziehen es vor, mehrere Bezugsquellen zu haben, wie es in der Automobilindustrie üblich ist, aber da OLEDWorks ein einzigartiges Produkt liefert, ist eine zweite Bezugsquelle nicht ohne weiteres verfügbar. Dies stellt ein potenzielles Risiko dar, da es die Kunden dazu veranlassen könnte, mit Wettbewerbern zusammenzuarbeiten, selbst wenn diese ein weniger leistungsfähiges Produkt anbieten, oder Ersatzlösungen beizubehalten, was die Nachfrage nach OLEDWorks-Produkten verringern könnte. Personal. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist weiterhin gut für Arbeitnehmer, insbesondere für Facharbeiter und Spezialisten wie zum Beispiel Ingenieure bzw. Bachelor und Master aus verschiedensten Fachrichtungen. Der Markt ist so strukturiert, dass die Zahl der offenen Stellen für solche Mitarbeiter die Zahl der qualifizierten Bewerber deutlich übersteigt. Damit steigt das Risiko der Abwanderung und es wird schwieriger, die Zahl der Mitarbeiter zu erhöhen, wie es das Unternehmen im Hinblick auf seine Wachstumsambitionen benötigt. OLEDWorks begegnet diesem Risiko, indem es auf seinen anerkannten Teamzusammenhalt baut: Laut einer internen Umfrage würden 80 % unserer Mitarbeiter OLEDWorks als Arbeitgeber an einen Freund oder ein Familienmitglied weiterempfehlen und über 70 % loben das Niveau der Teamarbeit im Unternehmen. OLEDWorks hat eine flache Hierarchiestruktur, was zu einer hohen Motivation beiträgt. Eine gute und sichere Entgeltstruktur (nach Tarifstruktur der IG-Metall NRW Elektro- und Metallindustrie) und attraktive Nebentarifbedingungen unterstützen die Mitarbeiterbindung zusätzlich. Die Rekrutierung begünstigt die Mund-zu-Mund-ldentifikation von Bewerbern, um die positive Kultur des Unternehmens zu erhalten und weiter auszubauen. IT- und Cyber-Risiken. Heutzutage muss sich jedes Unternehmen gegen IT- und Cyber-Risiken schützen. Um Cyber-Risiken einzudämmen, hat OLEDWorks eine klar definierte Unternehmenspolitik, die eindeutige Anweisungen enthält, an die sich die Mitarbeiter halten müssen, wenn es um IT-bezogene Angelegenheiten geht. Jährlich werden alle Mitarbeiter in IT-Sicherheit geschult. Das Unternehmen verwendet eine hochmoderne redundante Firewall und Virenscanner-Software. Diese werden von einem spezialisierten Anbieter auf dem neuesten Stand gehalten. OLEDWorks arbeitet an der TISAX- Zertifizierung ("Trusted Information Security Assessment Exchange"). Zum Schutz der Daten gibt es ein umfangreiches System von Online- und Offline-Backups, einschließlich der physischen Speicherung an mehreren Standorten. Gesamtaussage zum Risiko. Wir schätzen die Risiken für die absehbare Zukunft der OLEDWorks GmbH als beherrschbar ein. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes und der bisherigen finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft in Form eines erheblichen Nachrangdarlehens bestehen keine unmittelbaren Risiken für den Fortbestand des Unternehmens.
Legende:
Chancen. Adoptionswelle. OLEDWorks sieht seine größte Chance darin, weitere OEM-Nominierungen für seine Produkte zu gewinnen. OLED-Automobilrückleuchten bieten ansprechende zusätzliche Funktionen. Zusätzliche Funktionen wie höhere Helligkeit, geringere Segmentgröße und biegbare OLED-Panele sind für Kunden ein zusätzlicher Anreiz, in eine Partnerschaft mit OLEDWorks zu investieren. Die zusätzlichen Funktionen erweitern die Anwendungsszenarien für unsere Kunden in der Automobilindustrie und ermöglichen es den OLEDWorks-Produkten, von unseren Kunden in zusätzlichen Anwendungen eingesetzt zu werden. Expansion. Auf der Grundlage des bestehenden Kundenstamms von OLEDWorks und der prognostizierten Nachfrage wird davon ausgegangen, dass die derzeitige Produktionskapazität im Jahr 2026 ausgeschöpft sein wird. Um ein weiteres Wachstum der derzeitigen Anwender der Technologie sowie weiterer OEMs und Tier-l-Kunden zu ermöglichen, sieht OLEDWorks die Möglichkeit, in weitere Produktionskapazitäten zu investieren. Finanzierung. Die OLEDWorks GmbH hat seit der Übernahme durch die OLEDWorks LLC im Jahr 2015 keine öffentlichen Fördermittel beantragt. Angesichts ihrer Wachstumschancen sieht sie Möglichkeiten, von (europäischen und deutschen) Subventionen zu profitieren, und wird diese im Jahr 2023 anstreben. Neue Technologien. Die Planung weiterer Entwicklungen von OLEDWorks sieht die Entwicklung neuer OLED-Technologien für Rücklichter und andere Automobilanwendungen vor. Anwendungen im Automobilbereich über Rückleuchten hinaus. Jetzt, da die OLED-Technologie ihre Tauglichkeit in der Automobilindustrie bewiesen hat, sind Anwendungen jenseits der Rückleuchten in greifbare Nähe gerückt. Zusammenfassung der Chancenlage. Die derzeitige OLEDWorks Automotive OLED-Technologie hat ihren Wert und ihre Qualität bewiesen, indem sie seit 2021 erfolgreich in High-End-Fahrzeugen von Schlüsselkunden eingesetzt wird. OLEDWorks ist gut positioniert, um die Anwendung seiner aktuellen Technologie durch seine aktuellen und zusätzlichen Kunden zu erweitern und seine Technologie-Roadmap für zusätzliche Produkte zu nutzen, um seinen Kundenkreis und Marktanteil zu vergrößern. Es wurden zahlreiche Wachstums- und Expansionsmöglichkeiten geschaffen, die es OLEDWorks ermöglichen, seine Produktionskapazität und seine Ertragskraft bei gleichbleibender Rentabilität zu erweitern. OLEDWorks ist seit langem in der Lage, das für sein Wachstum erforderliche Kapital zu beschaffen. In Verbindung mit dem wachsenden Auftragsbestand, der sich rasch entwickelnden Technologie- Roadmap und der hervorragenden Kundenpartnerschaft ist OLEDWorks für weiteres Wachstum und Erfolg in der Zukunft gut aufgestellt. 5. Schlussfolgerung Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Unternehmensabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der OLEDWorks GmbH vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Aachen, 19. Juni 2024 OLEDWorks GmbH Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2022
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang für Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Grundsätze Die OLEDWorks GmbH hat Ihren Sitz in Aachen. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Aachen unter der Nummer HR B 19769 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der OLEDWorks GmbH, Aachen, wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Unter Beachtung der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Das Wahlrecht für den Ausweis von Pflichtangaben wird grundsätzlich dahingehend ausgeübt, dass sämtliche erforderlichen Angaben im Anhang enthalten sind. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear entsprechend der Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear entsprechend der Nutzungsdauer abgeschrieben. Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht überschreiten, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort als Aufwand gebucht. Steuerliche Vereinfachungsregelungen und Wahlrechte werden in Anspruch genommen. 2. Umlaufvermögen Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zulässig oder geboten ist. Vorräte Die unfertigen Leistungen werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten, den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird im Einzelfall durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. 3. Rückstellungen Für erkennbare Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste werden Rückstellungen in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe angesetzt. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten kommen mit dem Rückzahlungsbetrag zum Ansatz. III. Erläuterungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Aktiva Umlaufvermögen Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 25.000,00. Es ist in voller Höhe einbezahlt. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2022 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von € 35.371.346,97 aus. Sie ist damit zum Bilanzstichtag buchmäßig überschuldet. Zur Abwendung der Überschuldung hat die Gesellschafterin einen Rangrücktritt ihrer Darlehensforderungen in Höhe von € 36.075.656,64 erklärt. Passiva Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.000,00 hat sich im Geschäftsjahr 2022 nicht verändert. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden als Barwert der Verpflichtung nach den Vorschriften des HGB nach der sogenannten Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) unter Berücksichtigung eines Rechnungszinssatzes in Höhe von 3,21 v .H. und einer erwarteten Rentenanpassung von 2,0 v.H. sowie eines Anwartschaftstrends von 0,0 v.H. berechnet. Rechnungsgrundlage bildeten die von Prof. Dr. Klaus Heubeck veröffentlichten Richttafeln 2018 G. Die den Rückstellungen für Pensionen ähnlichen Verpflichtungen (Verpflichtungen aufgrund von Langzeitkonten, die dem Arbeitnehmer vor Eintritt in den Ruhestand eine Freistellung aus dem aktiven Arbeitsverhältnis ermöglichen) wurden als Barwert unter Berücksichtigung des durch die Deutsche Bundesbank zum 31.12.2018 veröffentlichten maßgeblichen Rechnungszinssatzes in Höhe von 2,32 v.H. berechnet. Die Möglichkeit der Fälligkeit der Verpflichtung infolge Kündigung des Mitarbeiters wurde durch Anwendung von Fluktuationswahrscheinlichkeiten in Höhe von 0,5 v.H. berücksichtigt. Rechnungsgrundlage bildeten ebenfalls die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Auf die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird gemäß § 288 HGB verzichtet. Verbindlichkeiten Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag nach Fristigkeit:
Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 50.797.656,25 resultieren aus dem laufenden Verrechnungskonto in Höhe von € 14.721.999,61 und aus Darlehen in Höhe von € 36.475.656,64. Gewinn- und Verlustrechnung IV. Sonstige Angaben Organe Zum Bilanzstichtag waren Herr David DeJoy, New York/Vereinigte Staaten, Herr John Hamer, Rochester, New York/Vereinigte Staaten, Herr Michael Boroson, Pittsford, New York/Vereinigte Staaten, Herr Mark Redding, Victor, New York/Vereinigte Staaten und Herr Wolfgang Görgen, Alsdorf/Deutschland Geschäftsführer der Gesellschaft. Zahl der Arbeitnehmer Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 waren 116 Arbeitnehmer bei der OLEDWorks GmbH beschäftigt.
Aachen, 12. Juni 2024 OLEDWorks GmbH Die Geschäftsleitung Anlagespiegel zum 31. Dezember 2022
Feststellung des JahresabschlussesAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersFür Zwecke der Offenlegung sind Erleichterungen in Anspruch genommen worden. Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich aber auf den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. An die OLEDWorks GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der OLEDWorks GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der OLEDWorks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, 21. Juni 2024 Karlheinz Scheuering, Wirtschaftsprüfer |
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