SaarGummi International GmbHLiquidiert

66687 Wadern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 15758
Eingetragen
26.5.2006
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von sonstigen Gummiwaren a. n. g.
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen insbesondere gegenüber Unternehmen der "SaarGummi-Gruppe" bezogen auf Kautschukerzeugnisse aller Art, Kunststoffe sowie chemisch verwandte Produkte.

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Bickel
seit 5.9.2011
Geschäftsführer
David Paul Lettin
seit 5.9.2011
Geschäftsführer
Markus Lang
seit 23.8.2011
Prokura
Jörg Leiffels
seit 6.10.2008
Prokura
Martin Broosche
seit 6.10.2008
Prokura
Frank Berkemeier
seit 6.10.2008
Prokura
Christian Kast
seit 27.7.2006
Prokura
Roland Uder
seit 27.7.2006
Prokura
Wolfgang Schub
seit 27.7.2006
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

SaarGummi International GmbH

Wadern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2011 bis zum 31. Dezember 2011

Geschäftstätigkeit und gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen

Die SaarGummi International GmbH (SGI) wurde im Wege der Ausgründung zur Neugründung durch die SG technologies GmbH gemäß Vertrag vom 6. April 2006 gegründet.

Im Zuge der Ausgliederung wurde der SGI der Geschäftsbereich "Entwicklung und Vertrieb" als Gesamtheit zum 31. Dezember 2005/ 1. Januar 2006 übertragen. Im Rahmen der Ausgliederung wurden aus der SG technologies GmbH (später: "SaarGummi Deutschland GmbH (SGD)") die Tätigkeiten Entwicklung, Vertrieb, Einkauf und zentrales Qualitätsmanagement in die SGI ausgegliedert, die sie auch heute noch gruppenweit erbringt. Die Aufgabe der Gesellschaft ist es, konzernweit für alle weltweit angesiedelten Gesellschaften der SaarGummi-Gruppe in den genannten Bereichen als Know-How-Center zu agieren. Insbesondere werden Zentralfunktionen bzgl. Vertriebs- und Entwicklungsaufgaben wahrgenommen.

Am 5. November 2010 hat die SGD einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Am 1. Februar 2011 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Der bestehende Ergebnisabführungsvertrag zwischen der SGD und der SGI wurde durch den Insolvenzverwalter SGD zum 8. Februar 2011 gekündigt. Das Organschaftsverhältnis zwischen beiden Gesellschaften wurde zum 8. Februar 2011 aufgelöst.

Zwischen SG Holding GmbH und SGD bestand mit Wirkung ab dem Rumpfgeschäftsjahr 2004 (Eintrag in das Handelsregister: 17. November 2004) ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der SGD hinfällig wurde.

Der chinesische Mischkonzern Chongqing Light Industry & Textile (Group) Co. Ltd. (CQLT) hat am 7. Juni.2011 die Übernahme der SaarGummi Gruppe offiziell abgeschlossen.

Der chinesische Mischkonzern ist unter anderem in den Sparten Autoteile, Beleuchtung, Textilien, Getränke, Baumaterialien und Verpackungsmaterialien tätig.

Der Bereich Automobilzulieferung ist zuletzt stark gewachsen und macht derzeit knapp ein Viertel der Aktivitäten aus. Der CQLT Gesamtumsatz für 2010 betrug EUR 1,6 Mrd. In diesem Zusammenhang hat die neugegründete Firma "CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co KG" den Geschäftsbetrieb der Firma "SaarGummi Deutschland i.I." aus dem Insolvenzverfahren heraus übernommen.

Die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co KG ist seit dem 7. Juni 2011 die neue Gesellschafterin der SaarGummi International GmbH.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2011 wurde ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen den beiden Gesellschaften abgeschlossen.

Ebenfalls ab dem 1. Juli 2011 besteht erneut ein umsatzsteuerlich anerkannter Organkreis, der sich aus dem Organträger (CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG) und den Organgesellschaften (DURAPROOF technologies GmbH, SaarGummi Verwaltungs-GmbH und SaarGummi International GmbH) zusammensetzt.

Gem. Änderung des Gesellschaftsvertrages vom 15. November 2011 ist Geschäftsjahr das Kalenderjahr. Für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2011 wird ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Europa

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 ist die Produktion in Europa um ca. 7,6 % (14,99 Mio. Einheiten inkl. Nutzfahrzeugen mit zulässigem Gesamtgewicht bis 6,0 Tonnen) gegenüber den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 gestiegen. Die stärkste kumulierte Produktionsleistung im Betrachtungszeitraum wurde regional in Westeuropa erbracht. In Westeuropa wurden 10,33 Mio. Einheiten produziert, was einem Anstieg um 5,0 % entspricht. In Zentral Europa (Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Rumänien, Serbien, tschechischen Republik, Ungarn, Polen, Slowakei, Slowenien) wurden ca. 2,45 Mio. Einheiten produziert (+1,8 %). Osteuropa ist mit 2,43 Mio. Einheiten am stärksten gewachsen (+29,7 %), wobei der Treiber Russland mit einem Wachstum von +48,5 % 1,33 Mio. Einheiten beisteuert. In den ersten 3 Quartalen 2011 hat die Branche vom Export und einer gleichzeitig relativ stabilen Binnennachfrage in Westeuropa profitiert. Die Verkaufszahlen in Westeuropa sind zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10,8 % gestiegen, was bedeutet, dass auch die Nachfrage nach außereuropäischen Modellen gestiegen ist. Das Wachstum der Verkaufszahlen nichteuropäischer Modell hat vor allem den spanischen Produktionsmarkt getroffen. In Spanien hat sich das Produktionsvolumen in den ersten 3 Quartalen gegenüber dem Vorjahr nicht verändert (+0,3 %), die Verkaufszahlen sind jedoch um 20,7 % angestiegen. Für die in Spanien produzierten Modelle gibt es in 2011 im spanischen Binnenmarkt keine Unterstützung. Gestärkt wird der VW - Konzern durch Exporte der Modelle VW Polo und des kürzlich eingeführten Audi Q3.

Die spanischen Aktivitäten von PSA, Renault / Nissan, Ford und GM verlaufen alle flach oder liegen unter den 2010er Stückzahlen. Das Gegenteil ist in Italien zu sehen, wo die Produktionsvolumen gestützt durch den Export um 4,4 % angestiegen sind, der Verkauf jedoch um -11,3 % eingebrochen ist. Frankreich ist in den ersten 3 Quartalen 2011 um 3,2 % gewachsen. Obwohl die Produktionsleistung in den ersten 3 Quartalen 2011 robust ist, verschlechtern sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen, so dass es im 4ten Quartal 2011 zu einem Rückgang der europäischen Produktionsleistung kommen wird. Das Gesamtvolumen 2011 wird voraussichtlich 20,08 Mio. Einheiten erreichen, was einem Anstieg von +5,2 % vergleichen mit dem Gesamtjahr 2010 entspricht.

Süd-Amerika

Süd-Amerika hat im gleichen Zeitraum ein Produktionsvolumen von 3,29 Mio. Einheiten erreicht. Das entspricht einer Veränderung von +6,9 % zum Vorjahresvergleichszeitraum. 72 % dieses Wachstums kam aus den Ländern Argentinien und Kolumbien. Das Wachstum im Brasilianischen Markt ist im 4ten Quartal 2011 durch Kreditrestriktionen und steigende Zinsen zum Erliegen gekommen. Insgesamt gehen wir aufgrund der starken Produktionsleistung im ersten Halbjahr 2011 von einer Gesamtproduktion von 4,39 Mio. Einheiten für die Marktregion Südamerika in 2011 aus. Das entspricht immer noch einer Erhöhung gegenüber 2010 von 5,2 %.

Nord-Amerika

Voraussichtlich werden in Nord-Amerika in 2011 12,9 Mio. Einheiten produziert werden. Dies entspricht einem Anstieg von 1,0 Mio. Einheiten gegenüber 2010 (+8,6 %). Im Vergleich dazu liegt die Absatzprognose im September auf einem saisonbereinigten, auf Jahresscheibe hochgerechneten Wert (SAAR) von 13,1 Mio. Einheiten. Die Nachfrage in Nord-Amerika ist verhalten, das Vertrauen der Konsumenten bleibt gering. US Lagerbestände sind nach niedrigem Stand auf 2,07 Mio. Einheiten angestiegen.

Indien

Die indische Automobilproduktion wird in 2011 durch ein starkes Wachstum im Inlandsgeschäft und nachhaltige Exporte beeinflusst. Die Produktionszahlen werden in 2011 ein Niveau von 3,5 Mio. Einheiten erreichen, was einem Anstieg von 8,5 % im Vergleich zum Gesamtjahr 2010 entspricht. Neue Fahrzeuge sind der Schlüssel für Indien fast aller globalen OEMs, die Kunden bewegen sich weg von den lokal dominanten Herstellern Suzuki oder Hyundai. Um die wachsende lokale und internationale Nachfrage zu befriedigen, haben eine Reihe von Automobilherstellern den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten im 3ten Quartal 2011 bekanntgegeben, darunter Maruti-Suzuki, Ford, GM, Hyundai, und Mahindra & Mahindra.

China

Die chinesische PKW Produktion steigt in 2011 auf 12,3 Mio. Einheiten (+8,5 %). Gleichzeitig beläuft sich der Absatz auf ca. 14,4 Mio. Einheiten. Dabei sank der Umsatz der chinesischen Pkw Marken um ca. 2,5 % gegenüber dem Vorjahr. Fahrzeuge, die von chinesischen Marken verkauft werden vertreten 42,2 % Marktanteil in China in 2011. Der chinesische Automobilmarkt, vor allem im Pkw-Segment, wird zunehmend von globalen Marken dominiert. Dementsprechend konnten sich chinesische Autohersteller, die Joint Ventures (JV) mit globalen Marken haben in 2011 besser positionieren als reine chinesische Marken, wie z.B. Chery oder BYD. Chinas Pkw-Markt wächst insgesamt um knapp 5,19 % im Jahr 2011. Die VW Gruppe ist mit einem Marktanteil von 17,7 % führender Hersteller, gefolgt von GM mit 10,6 % und Hyundai mit 9,3 %.

Ertragslage und Vermögenslage

Ihren Umsatz erzielt die Gesellschaft durch die Entwicklung von Produkten, Werkzeugen und Anlagen sowie durch Umlagen für ihre Wahrnehmung der Zentralfunktionen.

Im Rumpfgeschäftsjahr Juli bis Dezember 2011 wurde eine Gesamtleistung von TEUR 7.837 erreicht, die mit 5,6 % unter dem Vorjahreswert liegt. Aufgrund der Verschlechterung der Ertragslage der SaarGummi Produktionsstandorte, die im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Rohmaterialpreise verursacht wird, bleiben die rohertragsabhängigen Erträge aus bestehenden Dienstleistungsverträgen mit diesen Schwesterwerken unter den Vorjahreswerten. Der Rückgang der Gesamtleistung konnte nicht vollständig durch entsprechende Reduzierung der betrieblichen Aufwendungen (TEUR 8.124, Vj. TEUR 8.367) kompensiert werden, so dass insgesamt ein um 2,9 % geringeres Betriebsergebnis erzielt wurde. Das Anlagevermögen liegt mit TEUR 986 deutlich über dem Vorjahreswert. Hier schlagen sich der Erwerb einer leistungsstärkeren Entwicklungssoftware nieder sowie der Austausch veralteter Betriebsausstattung. Im Juli 2011 wurde die vertragsmäßig vereinbarte Kapitalerhöhung des Joint Ventures China in Höhe von TEUR 355 durchgeführt.

Die Forderungen gegenüber Unternehmen der CQLT SaarGummi-Gruppe liegen mit TEUR 9.513 um TEUR 1.486 unter dem Vorjahr.

Am Stichtag besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.714. Mit Datum vom 14. Dezember 2011 hat die CQLT SaarGummi Holding S.à.r.l. zugunsten der Gesellschaft bis zu einem Betrag von TEUR 4.000 eine harte Patronatserklärung abgegeben. Aufgrund des ab 1. Juli 2011 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG ist eine weitere Verringerung des Eigenkapital durch negative Jahresergebnisse ausgeschlossen.

Im Geschäftsjahr 2012 ist eine Zuführung in eine Kapitalrücklage geplant um den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auszugleichen.

Beschäftigt werden in 2011 aktuell durchschnittlich 114 Angestellte in den Bereichen Vertrieb, Entwicklung, Einkauf, Qualitätswesen und Industrial Engineering.

Finanzlage

Die Gesellschaft ist grundsätzlich von der Finanzlage der CQLT SaarGummi-Gruppe abhängig.

Im November wurde für alle deutschen Gesellschaften der CQLT SaarGummi-Gruppe ein Cashpooling-Vertrag unter Führung der CQLT SaarGummi Holding S.à.r.l. abgeschlossen. Gegenstand des Vertrags ist die tägliche Verrechnung von Liquiditätsbedarfen bzw. -überhängen unter den beteiligten Gesellschaften. Im Zuge dieser Umstellung wurde die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der SaarGummi technologies S.à.r.l. (Vj. TEUR 9.430) vollständig zurückgeführt.

Der durch eine Landesbürgschaft besicherte Kontokorrentkredit in Höhe von TEUR 2.000 wurde zum 16. Dezember 2011 getilgt.

Die Verbindlichkeiten aus dem Cashpooling belaufen sich am Stichtag auf TEUR 11.728.

Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für fehlende Lieferantenrechnungen, variable Gehaltsanteile, Altersteilzeit, Pensionsverpflichtung und drohende Verluste.

Zum Stichtag 31. Dezember 2011 belaufen sich die liquiden Mittel auf TEUR 22, der Cashflow aus dem operativen Geschäft beträgt TEUR -2.398.

Der Gesellschaft standen im Berichtsjahr ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind die folgenden gesellschaftsrechtlichen Veränderungen in der CQLT SaarGummi Gruppe vorgenommen worden:

Mit notarieller Urkunde Nr. 190/2012 vom 30. Januar 2012 wurde zwischen der CQLT SG Verwaltung GmbH (Komplementärin der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG) als übertragender Gesellschaft und der Ela Tech Holding als übernehmender Gesellschaft sowie der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG folgender Verschmelzungsvertrag geschlossen:

die CQLT SaarGummi Holding S.à.r.l. hat ihre sämtlichen Anteile an der CQLT SaarGummi Verwaltung GmbH mit Einbringungsvertrag vom 10. Januar 2012 aufgrund eines notariell beurkundeten Sachkapitalerhöhungsbeschlusses in die Ela Tech Holding GmbH eingebracht. Damit ist die Ela Tech Holding GmbH alleinige Gesellschafterin der CQLT SaarGummi Verwaltung GmbH geworden.

Im Rahmen der Sachkapitalerhöhung hat die CQLT SaarGummi Holding S.à.r.l. auch ihren Kommanditanteil an der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG in Höhe von EUR 3.000.500,00 in die Ela Tech Holding GmbH eingebracht. Alleinige Kommanditistin der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG ist damit die Ela Tech Holding GmbH geworden.

Mit Wirksamwerden der Verschmelzung der CQLT SaarGummi Verwaltung GmbH auf die Ela Tech Holding GmbH wird die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG aufgelöst. Ihr gesamtes Vermögen wird im Wege der Anwachsung auf die übernehmende Gesellschaft kraft Gesetzes übergehen.

An der Ela Tech Holding GmbH sind nunmehr die CQLT SaarGummi Holding S.à.r.l. mit 40,6 % sowie die SaarGummi technologies S.à.r.l. mit 59,4 % beteiligt.

Chancen- und Risikobericht

Risiken

Die von der SGI erbrachten Leistungen sind zu 95 % interne Gruppenleistungen. Leistungsinhalte sind reine Entwicklungsleistungen sowie die Erstellung und Beschaffung von (Prototypen-) Werkzeugen. Aufgrund dieser Verflechtung der SGI mit den übrigen Unternehmen der SaarGummi-Gruppe ist die Gesellschaft in hohem Maße von der Entwicklung der übrigen Unternehmen abhängig.

Aufgrund der Abhängigkeit von der Automobilindustrie ist das Unternehmen global ausgerichtet und damit einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Diese werden von der Geschäftsführung kontinuierlich identifiziert und bewertet. Ein wesentliches Element zur laufenden Überwachung der wirtschaftlichen Risiken stellt das Berichtswesen dar, mit dem neben den externen Daten monatlich detaillierte interne Berichte und Auswertungen für die Entscheidungsträger erstellt werden. Laufend werden dabei Abweichungen von Budgets, die Erfüllbarkeit von Planungen sowie das Auftreten neuer Risiken untersucht und nachgehalten.

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Umsatzrentabilität etc. wurden auch 2011 monatlich gegen die letzten aktuellen Planzahlen gefahren und in einem Report dem Management zeitnah vorgelegt.

Die Qualität der Liquiditätsplanung und -steuerung wurde im Jahr 2011 weiter verfeinert, wie die Einführung des Cash Pooling zeigt. Von den im Konzerncontrolling und Treasury in der SaarGummi-Gruppe eingesetzten modernen IT-Systemen profitiert auch die SGI. Weitere Verbesserungen von Abläufen sind beispielsweise im Forderungsmanagement erfolgt.

Obwohl sich das Finanzierungsrisiko infolge der Übernahme der Gruppe durch CQLT deutlich vermindert hat ist die Sicherung und Verbesserung der Liquidität weiter als eine Hauptaufgabe anzusehen.

Weitere Risiken bestehen auf dem Beschaffungsmarkt. Insbesondere eine negative Ölpreisentwicklung führt zu Materialpreissteigerungen, die in der Regel nur zum Teil an die Kunden weiter gegeben werden können und somit die Ertragslage belasten.

Infolge der internationalen Verflechtungen auch innerhalb der CQLT Gruppe ist die Gesellschaft Währungsrisiken ausgesetzt. Forderungsausfallrisiken werden aufgrund der Kundenstruktur als gering angesehen.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigenden Risiken.

Infolge der Übernahme der Gruppe durch den Investor CQLT hat sich die Finanzlage der Gruppe insgesamt wieder normalisiert.

Chancen

Die Übernahme durch einen chinesischen Investor bietet die Chance, auf dem chinesischen Markt zu expandieren sowie Ressourcen auf dem dortigen Arbeitsmarkt zu nutzen. Zudem ist zu erwarten, dass der Austausch von Waren und Dienstleistungen erheblich effizienter wird. Eine weitere Chance ist die nach wie vor kritische wirtschaftliche Lage in der Branche. Somit besteht die Chance der Übernahme von Aufträgen, die derzeit bei Konkurrenzunternehmen platziert sind.

Prognosebericht

Das Budget 2012 sieht einen Umsatz der SGI von EUR 5,6 Mio. vor. Zur Realisierung der Entwicklungsaufträge ist ein Aufwand von EUR 4,8 Mio. nötig. Die Finanzierung der Aufwendungen erfolgt über Anzahlungen auf Fertigungsaufträge, der Realisierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Ausnutzung der konzerninternen Kreditlinie. Eine zusätzliche unterjährige Fremdkapitalaufnahme ist nicht geplant. Aufgrund der verhaltenen Platzierung von Entwicklungsaufträgen und dem damit fehlenden Gewinn ist für 2012 keine Kostendeckung abzusehen.

Für 2012 wird ein EBITDA von EUR -0,06 Mio. für die SGI erwartet.

Die Gemeinkosten werden durch Verkauf der zugehörigen Dienstleistungen im Rahmen der bestehenden Verträge mit den Schwesterwerken gedeckt werden. Dabei wird unterstellt, dass die Verträge sowie die Gesamtunternehmensstruktur auch für 2012 erhalten bleiben. Die Budgetzahlen für die Folgejahre 2012 bis 2015 werden auf Basis des Budgets 2011 fortgeschrieben. Dabei wird davon ausgegangen, dass insbesondere Neuverhandlungen hinsichtlich Materialpreiserhöhungen zunächst für 2012 das Ergebnis der gesamten SaarGummi Gruppe belasten werden. Damit können in 2012 noch keine neuen Entwicklungsaufträge für die SGI gewonnen werden. Mit einer Umsatzerholung der Saargummi International GmbH auf eine Umsatzgröße von EUR 9,9 Mio. wird in den Jahren 2013ff gerechnet.

Hierbei sind auch vermehrt Aufträge aus China und Indien berücksichtigt, die im Zuge der geplanten und bereits initiierten Expansion im asiatischpazifischen Raum zu erwarten sind. Insbesondere wird die Lokalisierung europäischer OEMs den Einstieg in die dortigen Märkte unterstützen.

Die Quote der externen Umsätze wird sich weiter erhöhen und ist für 2012 mit ca. 40 % angenommen, was durch direkte Entwicklungsaufträge der OEM's erreicht wird. Die Saargummi International GmbH hat dafür eigene Lieferantennummern von den größten Kunden der Saargummi Gruppe erhalten.

Die Leistungen werden dabei mit den aktuell vorhandenen Ressourcen erbracht, so dass von einer konstanten Gemeinkostenbasis i.H.v. ca. EUR 8,6 Mio. ausgegangen wird.

Bilanziell wird unterstellt, dass die Leistungen zunächst über Gesellschafterdarlehen der Obergesellschaften finanziert werden, die nach konkreter Auftragszuordnung als Lieferungen und Leistungen an die jeweilige Produktionseinheit verrechnet werden.

Marktentwicklung

Europa

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2012 wird mit 19,56 Mio. Einheiten geschätzt, was einem Rückgang um 2,5 % im Vergleich zu Gesamtjahr 2011 gleichkommt. Dies wird fortgesetzt, um den schwachen wirtschaftlichen Fundamentaldaten Rechnung zu tragen und reflektiert eine geschwächte globalen Nachfrage, die durch Bestandsabbau verstärkt wird. Langfristig belastet diese Situation auch die Jahre 2013 - 2015. Die Umsatzprognose für diese Jahre muss nach unten korrigiert werden. Doch trotz dieser Änderungen ist von keinem deutlichen Abschwung auszugehen. 2013 werden voraussichtlich 20,58 Mio. Einheiten erreichen werden (+5,1 % gegenüber 2012), während 2014 voraussichtlich 21,88 Mio. Einheiten produziert werden (weitere +6,3 %). Von 2014 bis 2018, klingt die Wachstumsrate auf durchschnittliche +2,5 % ab, so dass langfristig bis 2018 von 24,11 Mio. Einheiten ausgegangen werden kann.

Im Zeitraum 2013 bis 2018 wird der Zuwachs maßgeblich von Ford beeinflusst, wobei die Entscheidung zum Produktionsstandort des Fiesta und Transit Connect die Volumina in den einzelnen Regionen beeinflussen wird. Es ist davon auszugehen, dass nicht in Craiova, Rumänien produziert werden wird, sondern, dass Ford seine Kapazitätsauslastung in Spanien über seine Verpflichtung in Rumänien zu produzieren priorisiert (trotz Geldstrafe). Da SaarGummi dieses Modell beliefern wird, würde diese Entscheidung den SaarGummi Standort Spanien langfristig stützen. In der Zeitspanne 2013-2018 wird die CAGR für osteuropäische Produktionen bei +4,8 % liegen, wobei der Beitrag zu diesem Wachstum aus Russland mit zusätzlichen 750.000 Einheiten und einer CAGR von +6,0 % hervorgerufen wird. In Westeuropa in 2013 bis 2018, ist eine CAGR von +2,6 % vorzusehen, was immer noch einem Nettozuwachs von 2,23 Mio. Einheiten gleichkommt. Trotz dieser Prognose bleibt die Gesamtproduktion unter den der früheren 2000er Jahre. Es gibt immer noch Raum für Erholung aus der durch Lehman- und der aktuellen Staatsschuldenkrise verursachten Volumenrückgänge. Beispielsweise hat Fiat / Chrysler seine Pläne eine Reihe von kompakten Crossover-Fahrzeuge in Italien aufbauen zu wollen aufgegeben und führt seine Marktoffensive in Nordamerika durch. Auch die Alpha Romeo D-Segment-Limousine "Giulia (944)" wird voraussichtlich in Nordamerika produziert werden.

Südamerika

Süd-Amerika wird bis 2018 eine geplante Produktionszahl von 6,34 Mio. Einheiten erreichen, was 80 % des gesamten südamerikanischen Absatzmarktes entspricht. Im gleichen Zeitraum wird die installierte Produktionskapazität von 5,35 Mio. Einheiten auf 7,82 Mio. Einheiten wachsen. Diese Investitionen verhindern, dass das Importvolumen einen Anteil von mehr als 20 % des Absatzes erreichen kann. Trotz hoher Produktionskosten haben sich viele OEM's entschieden in der Region zu investieren, um an der Marktgröße und ihres potentiellen Wachstums zu partizipieren. Neue Spieler im Markt werden Hyundai, Chery, JAC, Suzuki und BMW sein. Davon werden einige die Produktion bereits in 2012 aufnehmen. Durch diese Entwicklung ergibt sich in der Region ein hohes Potential für neue Auftragsakquisen.

Nordamerika

Für Nord-Amerika wird in 2012 eine Produktionsmenge von 13,71 Mio. Einheiten vorhergesagt. Neue Produktanläufe werden den Produktmix der Hersteller GM, Ford, VW und Hyundai verbessern. Toyota und Honda werden damit stärkeren Wettbewerb kompensieren müssen. Die Produktanläufe werden dazu führen, dass die Produktionsleistung im ersten Halbjahr stabil bleiben wird, da die Hersteller Lagerbestände aufbauen müssen. Im 2ten Halbjahr wird dann die Nachfrage die Produktionsleistung stützen, so dass insgesamt in 2012 eine stabile Produktionsleistung ohne starkes Marktwachstum vorhergesagt werden kann.

Indien

In den letzten Jahren begann eine Reihe von Herstellern Indien als Kleinwagen-Produktionsstandort zu nutzen. Es ist zu erwarten, dass diese Strategie von den meisten Automobilherstellern, darunter Hyundai, Suzuki, Ford, PSA, VW und Renault / Nissan ausgebaut werden wird. In der Zwischenzeit werden die indischen "Home-Grown-Hersteller" wie Tata und Mahindra & Mahindra versuchen die Exportzahlen durch Erschließung neuer Märkte zu erhöhen. Die Gesamtleistung der indischen Autoindustrie ist sehr beeindruckend und für fast alle OEMs attraktiv. Die kurzfristigen Aussichten sind, dass auch in 2012 und 2013 zweistellige Wachstumsraten aufrechterhalten werden können.

China

Auf kurze Sicht wird die makroökonomische Entwicklung weiterhin der entscheidende Faktor für die Entwicklung des chinesischen Automobilmarktes sein. Eine relativ hohe Inflationsrate senkt das verfügbare Einkommen der chinesischen Verbraucher. Als Folge leiden viele lokale OEMs unter dieser Einschränkung was den Inlandsabsatz betrifft. Im Gegensatz dazu wird sich das Exportgeschäft weiterhin gut entwickeln. In 2011 hat beispielsweise Chery als größter chinesischer Exporteur aufgrund einer hohen Überseenachfrage 120.591 Einheiten in 2011 exportieren. Für das Jahr 2012 ist durch neue Modelle und starkes Exportwachstum eine höhere durchschnittliche Wachstumsrate für Chinas Pkw-Produktion im Vergleich zu 2011 zu erwarten.

Globale Produktionsleistung

Insgesamt wird für 2012 eine Gesamtleistung in der globalen Automobilproduktion von 81,1 Mio. Einheiten vorhergesagt. Das entspricht einer Steigerung von 6 % gegenüber 2011. Das größte Produktionsvolumen in 2012 wird voraussichtlich Toyota mit 9,92 Mio. Fahrzeugen, gefolgt von Volkswagen mit 8,76 Mio. Einheiten haben. Über 8 Mio. Einheiten produziert in 2012 nur noch General Motors (8,15 Mio.). Hyundai und Renault/Nissan vervollständigen die Top 5 mit jeweils ca. 7,6 Mio. Einheiten in 2012.

Ölpreis

Für 2012 prognostiziert das Institut IHS CERA Brent Öl Preise die sich in einem Korridor US$105 bis $125 pro Barrel bewegen werden. Die Preise werden einer hohen Volatilität unterliegen, die von der Unsicherheit über die globale wirtschaftliche Entwicklung getrieben wird. Die Sensitivität der Ölpreisentwicklung liegt dabei auch in der Ausstrahlung der Situation in Europa auf die globale Wirtschaft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Bedarf an Erdöl grundsätzlich steigt. Der aktuelle Bedarf liegt weltweit bei ca. 950.000 Barrel pro Tag und wird voraussichtlich in 2012 auf 1,3 Mio. Barrel pro Tag ansteigen. Dieser Wert kann sich in Abhängigkeit des Wachstums in den Entwicklungsländern korrigieren. Dieser Mehrbedarf kann durch bestehende Kapazitäten gedeckt werden, so dass sich an der aktuellen Versorgungssituation nichts ändert. Für weitere, Nicht-Öl Rohstoffe, wird ein Seitwärtstrend vorausgesagt. Insgesamt bedeutet das für die im Dichtungsbereich eingesetzten Rohstoffe, dass mit keiner deutlichen Reduzierung der Materialpreise in 2012 zu rechnen ist.

 

Wadern-Büschfeld, im Februar 2012

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

EUR EUR 30.06.2011
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.518,00 47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 78.277,00 102
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.822,00 65
270.099,00 167
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 625.000,00 270
985.617,00 484
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.741.148,83 6.285
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 3.486.864,40 - 3.742
3. Geleistete Anzahlungen 17.020,00 569
3.271.304,43 3.112
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.294.403,71 2.903
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.678.875,09 8.027
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.221
4. Sonstige Vermögensgegenstände 52.638,02 89
12.025.916,82 12.240
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 22.096,27 447
15.319.317,52 15.799
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.644,58 128
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.713.749,69 3.714
20.037.328,79 20.125

Passiva

EUR EUR 30.06.2011
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 589.922,19 590
III. Verlustvortrag - 4.328.671,88 - 3.803
IV. Jahresfehlbetrag 0,00 - 526
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.713.749,69 3.714
0,00 0
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 579.890,00 526
2. Sonstige Rückstellungen 1.695.007,68 2.121
2.274.897,68 2.647
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 2.018
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.758.470,91 2.802
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.568.795,06 11.739
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 133
5. Sonstige Verbindlichkeiten 435.165,14 786
davon aus Steuern EUR 101.007,17 (Vj. TEUR 125)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)
17.762.431,11 17.478
20.037.328,79 20.125

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2011

EUR EUR 01.01. - 30.06.2011
TEUR
1. Umsatzerlöse 7.380.621,94 10.442
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 456.240,55 - 2.142
3. Sonstige betriebliche Erträge 449.130,93 458
8.285.993,42 8.758
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 48.951,37 13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.415.668,93 2.392
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.282.316,12 3.779
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 503.722,96 547
davon für Altersversorgung EUR 14.383,29 (Vj. TEUR 12)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 59.752,69 42
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.294.270,32 2.388
9.604.682,39 9.161
8. Zinsen und ähnliche Erträge 30.692,34 31
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 30.692,34 (Vj. TEUR 31)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 351.007,44 153
davon an verbundene Unternehmen EUR 269.059,24 (Vj. TEUR 81)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 45.449,21 (Vj. TEUR 22)
- 320.315,10 - 122
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 1.639.004,07 - 525
11. Erträge aus Verlustübernahme 1.640.988,57 0
12. Sonstige Steuern 1.984,50 1
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 - 526

Anhang für die Zeit vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2011

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Am 25./26. März 2011 wurden zwischen Herrn Rechtsanwalt Jean-Olivier Boghossian als Involvenzverwalter der SaarGummi GmbH, Herrn Rechtsanwalt Udo Gröner als Insolvenzverwalter der SaarGummi Deutschland GmbH/SG Holding GmbH und der CQLT International Investment Company Ltd. diverse Verträge und Vereinbarungen zum Verkauf der Anteile der SaarGummi GmbH i.I. und der Vermögensverwalter der SaarGummi Deutschland GmbH i.I. unterzeichnet. Mit Zahlung des vereinbarten Kaufpreises am 6. Juni 2011 wurde die CQLT-Gruppe am 7. Juni 2011 neuer Eigentümer der gesamten SaarGummi-Gruppe weltweit. Die SaarGummi Deutschland GmbH i.I. hat bei dieser Transaktion ihre Anteile an der SaarGummi International GmbH an die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH & Co. KG veräußert.

In der Gesellschafterversammlung vom 20. Juni 2011 wurde das Wirtschaftsjahr der Gesellschaft geändert mit Beginn am 1. Juli eines jeden Jahres und Ende am 30. Juni des darauffolgenden Jahres. Für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011 wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr gebildet.

Mit Änderung des Gesellschaftsvertrages vom 15. November 2011 wurde das Geschäftsjahr erneut geändert. Zukünftig entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2011 wird ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, zu Herstellkosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die 'Richttafeln 2005 G' von Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,14 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,0 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,0 % berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel auf Seite 9 dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligung
%
Eigenkapital TCYN nach IFRS 31.12.2011 31.12.2010 Ergebnis TCYN nach IFRS 31.12.2011 31.12.2010
Chongqing Jiaxuan Saargummi Rubber & Plastic Sealing Co. Ltd, China 50 3.311 975
- 4.364 - 878

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und enthalten Forderungen gegenüber der SaarGummi Deutschland GmbH (TEUR 1.759; Vj. TEUR 855), die vollständig wertberichtigt sind.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 9.679 (Vj. gegen nahe stehende Unternehmen TEUR 9.513); betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.513 (Vj. gegen nahe stehende Unternehmen TEUR 9.248). Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.321 (Vj. TEUR 63) und Forderungen aus kurzfristigen Darlehen gegen Chongqing Jiaxuan SaarGummi Rubber & Plastic Sealing Co. Ltd. von TEUR 166 (Vj. TEUR 923).

Die Gesellschaften der CQLT SaarGummi Gruppe haben - mit Ausnahme von CQLT International Investment Company Limited, Goldseal SaarGummi India Ltd., Mumbai, Indien, SaarGummi Asia & Pacific HK Holding Limited, SaarGummi China Investment Co. Limited, SaarGummi China Rubber & Plastic Product Company Limited sowie Chongqing Jiaxuan SaarGummi Rubber & Plastic Sealing Co. Ltd. in einer Rahmenvereinbarung über Ausleihungen innerhalb der CQLT SaarGummi Gruppe - dem Framework Agreement for Intercompany Loans - vereinbart, dass alle Zahlungen seit dem 7. Juni 2011 innerhalb der Gruppengesellschaften, die als Ausleihungen einzustufen sind und alle Ausleihungen zwischen den Gruppengesellschaften, die am 6. Juni 2011, 12.00 Uhr bereits bestanden haben, unter die Regelungen dieser Rahmenvereinbarung fallen. In dieser Vereinbarung ist u.a. geregelt, dass die Ausleihungen grundsätzlich für einen Zeitraum von drei Jahren gewährt werden, aber jederzeit vom Schuldner zurückgezahlt werden können.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 368 ausgewiesen, die vollständig wertberichtigt sind. Die Sonstigen Vermögensgegenstände sämtlich kurzfristiger Natur.

Übrige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

Variable Gehaltsanteile TEUR 459
Altersteilzeitverpflichtungen TEUR 4
droh. Verluste aus schwebenden Geschäften TEUR 43
Zeitkonto- u. Urlaubsansprüche TEUR 244
Berufsgenossenschaftsbeiträge TEUR 42
Sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 24
ausstehende Lieferantenrechnungen TEUR 463
Beiträge TEUR 41
Steuerberatung/ Wirtschaftsprüfung TEUR 58
Sonstige Personalaufwendungen TEUR 6

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 14.569 (Vj. auch Beteiligungsunternehmen TEUR 11.872) umfassen solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 361 (Vj. TEUR 693). Davon resultieren von TEUR 141 (Vj. TEUR 93) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 220 (Vj. TEUR 600) aus Darlehen.

Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 11.728 (Vj. TEUR 0) aus Verbindlichkeiten aus Cashpooling der CQLT Saargummi Holding S.à.r.l., aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.122 (Vj. TEUR 1.392) und aus Darlehen in Höhe von TEUR 358 (Vj. TEUR 9.788).

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Art der Verbindlichkeit 31.12.2011 Restlaufzeit total 30.06.2011
bis 1 Jahr größer 5 Jahre gesichert mit Restlaufzeit bis 1 Jahr total
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 - 0 2.108 2.108
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.758 0 - 2.758 2.802 2.802
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.991 0 - 14.569 11.739 11.739
4. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungs unternehmen 0 0 - 0 133 133
5. Sonstige Verbindlichkeiten 435 0 - 435 786 786
- davon aus Steuern 101 0 - 101 125 125
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 - 0 0 0

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag aus welcher die Gesellschaft in Anspruch genommen werden könnte.

In Zusammenhang mit dem Erwerb der SaarGummi-Gruppe wurden auch alle Forderungen des Bankenkonsortiums gegen die SaarGummi-Gruppe von Chongqing Light Industry & Textil Holding Company Ltd. übernommen und damit zu internen Gruppenforderungen. Hinsichtlich der in der Vergangenheit dem Bankenkonsortium gewährten Sicherheiten ist die formale Sicherheitefreigabe bislang noch nicht erfolgt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus einem Mietvertrag (TEUR 166) mit einem verbundenen Unternehmen und Restzahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 14.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

01.07. - 31.12.2011 01.01. - 30.06.2011
Mio. EUR % Mio. EUR %
Umsatzerlöse
Entwicklung und Werkzeuge 3,5 48 5,2 50
aus Umlagen 3,8 52 5,2 50
7,3 100 10,4 100

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Kostenweiterbelastungen.

Periodenfremden Erträge von TEUR 6 betreffen im Wesentlichen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 985 sowie verschiedene sonstige periodenfremde Aufwendungen von TEUR 54 enthalten.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

 

Michael Lorig vom 02.04.2008 bis 05.09.2011

 

David Lettin vom 05.09.2011

 

Ralf Bickel vom 05.09.2011

 

Christoph Gerigk vom 05.09.2011

Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung sowie Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die Gesellschaft nimmt im Hinblick auf die Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 a und b HGB die Erleichterungen des § 286 IV HGB in Anspruch.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

31.12.2011 30.06.2011
Angestellte 109 114

Davon 8 Teilzeitkräfte (Vj. 9).

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wird in den Konzernabschluss der CQLT International Investment Company Ltd., Chongqing, China, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird nach den IFRS aufgestellt.

 

Wadern, im Februar 2012

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SaarGummi International GmbH, Wadern, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Saarbrücken, 27. Februar 2012

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Witsch, Wirtschaftsprüfer

Dr. Zabel, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2011

Anschaffungs- und Herstellungskosten
30.06.2011
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.966,17 60.446,16 131.412,33
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 140.900,00 0,00 140.900,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.807,72 145.750,53 250.558,25
245.707,72 145.750,53 391.458,25
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 270.000,00 355.000,00 625.000,00
586.673,89 561.196,69 1.147.870,58
Kumulierte Abschreibungen
30.06.2011
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.872,17 17.022,16 40.894,33
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 39.140,00 23.483,00 62.623,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.488,72 19.247,53 58.736,25
78.628,72 42.730,53 121.359,25
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
102.500,89 59.752,69 162.253,58
Buchwerte
31.12.2011
EUR
30.06.2011
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.518,00 47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 78.277,00 102
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.822,00 65
270.099,00 167
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 625.000,00 270
985.617,00 484

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