Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 12733 HB
Eingetragen
21.7.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Die Gesellschaft betreibt den Handel und die Reparatur sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen, ferner den Handel mit Kraftfahrzeugzubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Glinzig
seit 9.3.2022
Geschäftsführer
Dittmar Schreyer
seit 21.7.2005
Geschäftsführer
Volker Möhler
seit 21.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
40.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bremen
35.900 €
46.62%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volker Möhler GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein Handels- und Handwerksunternehmen in der Automobilbranche. Wir vertreten die Marke Volvo als langjährig autorisierter Vertragshändler. Für die Marke Infiniti führen wir den Service-Vertrag an unserem Standort in Bremen-Lesum fort.

Für die Kunden der Automarke Saab sind wir als Service-Unternehmen tätig. Unser Kundenstamm umfasst neben Privatkunden jede Art von Gewerbekunden aus Handel, Handwerk und Industrie.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Zahl der Neufahrzeugzulassungen auf dem Gesamtmarkt ist gegenüber 2022 um 7,3% gestiegen. Laut Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg liegt die Automarke Volvo im Verhältnis zum Gesamtmarkt mit einer Steigerung bei den Neuzulassungen von rund 22,2 % gegenüber dem Vorjahr im Mittelfeld der positiven Entwicklung im Jahr 2023.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war unser Unternehmen ein schwieriges, aber insgesamt erfolgreiches Jahr.

Die Umsatzerlöse des Jahres sind um 7,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Materialaufwand ist um 9,1% gestiegen. Die Rohgewinnmarge ist mit 23,5% (24,9%) positiv zu bewerten.

Die Personalaufwandsquote ist konstant bei 10,4%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 17,4% gesunken.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.729,9 auf T€ 1.970,3 gestiegen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist stabil und nach wie vor geprägt von unserem erfolgreichen operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 ist weiter positiv und im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der Cashflow hat sich mit T€ 1.616,57 verbessert (Vorjahr: T€ 1.418,4).

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist nach wie vor als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen zügig zu vereinnahmen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden nicht in Anspruch genommen, lediglich vom Hersteller gewährte zinsfreie Zahlungsziele. Das laufende Geschäft ist komplett durch Eigenkapital gedeckt.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin exzellent. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 73,2% (Vorjahr: 84,7%).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und der Veränderung der längerfristigen Rückstellungen.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 474,5 (Vorjahr: T€ 415,7) und ist damit um T€ 58,8 höher als im Vorjahr. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte gestiegen und beträgt im Geschäftsjahr 6,4%. Der Cashflow beträgt T€ 1.616,57 und ist damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 198,17 gestiegen. Die Kennzahlen sind alle deutlich positiv zu bewerten.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Nach dem wiederum erfolgreich abgeschlossenen Jahr 2023 wird auch im Jahr 2024 unser Augenmerk auf einer kontinuierlichen Entwicklung unseres Unternehmens liegen. Auch in 2024 werden wir in unsere Standorte investieren und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens für die Zukunft sichern. 2024 wird uns vor ganz besondere Herausforderungen stellen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die staatliche Förderung für PHEV- und BEV-Fahrzeuge wegfällt.

Auch unsere Kernmarke VOLVO wird davon nicht verschont bleiben und wir werden uns voraussichtlich weiter dieser besonderen Herausforderung stellen müssen. Mehr denn je wird die Pflege unserer loyalen Kunden zum zentralen Thema. Hinzu kommen das immer noch reduzierte Volvo-Produktportfolio und das Bestreben des Herstellers hin zum Direktvertrieb. Nicht nur 2024, sondern auch 2025 wird das Thema "Direktvertrieb" und eine damit verbundene neue Händlervertragsgestaltung uns extrem in Anspruch nehmen und es gilt neue Ertragsfelder für unser Unternehmen zu erschließen. Einen Beitrag dazu wird weiterhin das Volvo CBV Abo (Care by Volvo), sowie das immer noch stark steigende Zubehörgeschäft leisten. Weiter werden wir unser Engagement im Gebrauchtwagengeschäft weiter verstärken und rechnen auch in 2024 mit sehr guten Erträgen in diesem Geschäftsfeld. Das Aftersales-Geschäft wird sich auch in 2024 sehr gut entwickeln und wir rechnen an dieser Stelle mit einem soliden Wachstum. Der Volvo-Gesamtfuhrpark wächst überproportional und die Neuwagenzulassungen bewegen sich auf All Time High Niveau.

Die Prognosen für die Automobilbranche im Jahr 2024 werden im Allgemeinen nach wie vor als sehr herausfordernd bewertet. Trotz einer prognostizierten hohen Neuwagenverfügbarkeit, werden Softwarethemen und die Umstellung auf Elektromobilität das Geschäft stark beeinflussen. Gleiches gilt für das B2B Geschäft. Insgesamt zeichnet sich aber ab, dass insbesondere Dienstwagen wieder mehr genutzt werden und die Corona bedingten Einflüsse gehen immer mehr zurück. Dieser Trend wird sich sicherlich in 2024 fortsetzen. Unabhängig aller Risiken, sehen wir - getragen durch die eigene Kapitalstärke und hohe Kundenzufriedenheit - eine positive Entwicklung für 2024. Sicherlich werden uns völlig überhöhte Abnahmeziele unseres Hersteller Volvo zu schaffen machen, wir gehen aber von einer moderaten Zielanpassung im Verlauf des Jahres aus. Dies sicherlich begleitet durch die JVZ reduzierend wirkend Fahrzeugabnahme im Verlauf des kompletten Jahres 2024.

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 1.390,5. In unserer Planung für das Jahr 2024 gehen wir von einem leicht reduzierten Ergebnis für die Gruppe aus. Dies ist durch eine erneute Margensituation zu Lasten des Handels durch Volvo begründet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Konjunkturrisiken- und die hohen Kosten bei der Entwicklung der E-Mobilität wirken sich weiterhin negativ auf die Automobilbranche aus. Deshalb liegt die Marktbeobachtung nach wie vor im Fokus des Unternehmens und wird durch regelmäßige Berichterstattung u.a. auch durch Ein- und Verkauf gestützt.

Daraus können für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Trotzdem werden wir der Erfahrung nach derart auftretenden Einflüssen und Schwankungen mit steigenden Aftersales-Umsätzen begegnen und den Handel von Jung- und Jahreswagen erheblich forcieren. Hinzu kommen die nach wie vor steigenden Umsätze pro Neuwagen und sich daraus ergebender Restmargen und weiterhin überdurchschnittliche Ertragschancen im Gebrauchtwagensegment.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken sind im direkten Umfeld unverändert. Für die Marke Volvo rechnen wir mit einem leicht steigenden Umsatz gegenüber dem Vorjahr. Moderne und innovative Technik, sowie ein hoch attraktives Designkonzept bei der gesamten Modellpalette werden einen positiven Trend unterstützen.

Sicherlich wird auch das gesamte Jahr 2024 von der Diskussion rund um alternative Antriebstechnologien geprägt sein. Aufgrund unseres hohen B2B-Anteils wird uns das Thema im Neuwagengeschäft auch in 2024 intensiv beschäftigen. Da ein Diesel-Plug-In-Hybrid-Modell seitens Volvo weder lieferbar, noch geplant ist, werden wir uns in diesem Segment mit einem reduzierten B2B-Auftragseingang auseinandersetzen müssen. Dem entgegen wird sich das Privatkundengeschäft positiv entwickeln und unser neuer EX30 Kompaktwagen wird seinen Beitrag dazu leisten. Das Gebrauchtwagengeschäft wird sich weiter positiv entwickeln, wobei eine kontinuierliche Bestandskontrolle weiter oberste Pflicht bleibt. Wir werden unsere erfolgreiche Strategie kurzer Standzeiten fortführen, aber die Chancen auf überdurchschnittliche Gebrauchtwagenerträge konsequent nutzen. Für 2024 streben wir ein etwas angepasstes Geschäft mit unseren langjährigen Aufkäufern von Gebrauchtwagen an und werden einen höheren Prozentanteil in Eigenregie an den Endverbraucher vermarkten.

Wie sich bereits seit dem Jahr 2022 abzeichnete, werden Drittanbieter auf Online Leasingplattformen in 2024 eine weiterhin verminderte, aber präsente Rolle spielen. Wir werden diesen Bereich weiter aufmerksam beobachten und analysieren und entsprechend reagieren. Das vom Hersteller angestrebte Modell des Direktvertriebs wird in 2024 nicht mehr zunehmen und es zeichnet sich vielmehr ab, dass der Hersteller erkennt den Herausforderungen dieses Vertriebskonzeptes nicht gewachsen zu sein. Wir stehen diesbezüglich im direkten Dialog mit Volvo Car Germany und werden zusammen mit dem Volvo Händlerverband und unseren Händlerkollegen Gespräche führen und falls notwendig nachhaltig intervenieren und gegensteuern.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken weiterhin nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken bestehen für unser Geschäftsmodell nicht. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Produktbeschaffungsseite ist zwar eine hohe Qualität garantiert, wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass Softwareprobleme zunehmen und wir hier einen starken Dialog mit unseren Kunden vorhalten müssen. Insgesamt rechnen wir für 2024 mit leicht steigenden NW-Zulassungszahlen und einem soliden Auftragseingang. Unser Geschäft wird stark von Akzeptanz unserer Kunden für die Elektromobilität und einer noch engagierteren Begleitung aller Kundengruppen abhängen. Unsere hohen Qualitätsansprüche und die traditionell hohe Loyalität unserer Kunden, werden wir weiter optimieren und gerade mit diesen Initiativen unsere Chancen direkt nutzen.

Der Geschäftsbereich Aftersales wird sich weiter positiv entwickeln und wir rechnen mit einer Umsatzsteigerung von erneut ca. 5%.

3. Gesamtaussage

Das abgelaufene Geschäftsjahr war für die Volker Möhler GmbH trotz all der schwierigen Einflüsse ein erfolgreiches Jahr. Unabhängig dessen sehen wir aber weiterhin Risiken bei der künftigen Branchenentwicklung in einem unverändert sensiblen und teilweise unberechenbaren Markt. Das Wettbewerbsumfeld wird aggressiv bleiben. Das Nachlassverhalten wird sich in 2024 wieder leicht steigen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen Mitteln und zinsfreien Krediten des Herstellers. Die Zinsfreiheit ist für bestimmte Zeiträume vertraglich garantiert.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art zu schützen. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Das Unternehmen führt neben dem Hauptbetrieb an der Lesumer Heerstr. 12, 28717 Bremen, einen Filialbetrieb in Bremen Horn-Lehe.

 

Bremen, 21. November 2024

gez. Volker Möhler

gez. Dittmar Schreyer

gez. Johannes Glinzig

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.342.141,56 2.063.332,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 6,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 6,00
II. Sachanlagen 1.356.823,00 1.082.420,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.757,00 431.000,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.127,00 67.863,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.607,00 230.500,00
4. Vorführwagen 727.332,00 353.057,00
III. Finanzanlagen 985.312,56 980.906,80
Wertpapiere des Anlagevermögens 985.312,56 980.906,80
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.244.844,47 12.339.830,45
I. Vorräte 3.202.924,40 1.578.955,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.061.260,26 1.454.813,06
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 11.980.659,81 9.306.061,93
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.265,41 33.821,96
18.593.251,44 14.436.985,21

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 13.616.093,67 12.225.591,77
I. Gezeichnetes Kapital 77.000,00 77.000,00
II. Gewinnrücklagen 13.539.093,67 12.148.591,77
B. RÜCKSTELLUNGEN 598.664,05 457.892,96
C. VERBINDLICHKEITEN 4.378.493,72 1.753.500,48
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.224.753,47 862.006,44
18.593.251,44 14.436.985,21

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 5.166.976,82 5.102.430,57
2. Personalaufwand -2.283.658,12 -2.305.427,59
a) Löhne und Gehälter -2.003.228,33 -2.006.061,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -280.429,79 -299.366,05
- davon für Altersversorgung: € 360,00 (Vorjahr: € 360,00)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -226.065,36 -239.953,40
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -686.957,44 -831.516,42
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.405,76 4.392,12
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 194.527,27 13.566,66
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 13.566,66)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -95.429,24 -1.874,47
- davon an verbundene Unternehmen: € 95.579,87 (Vorjahr: € 887,71)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -650.984,15 -545.627,85
9. Ergebnis nach Steuern 1.422.815,54 1.195.989,62
10. Sonstige Steuern -32.313,64 -17.630,49
11. Jahresüberschuss 1.390.501,90 1.178.359,13
12. Ausschüttung 0,00 -1.000.000,00
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen -1.390.501,90 -178.359,13
14. Bilanzgewinn/-verlust 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Volker Möhler GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bremen unter HRB 12733 HB eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde bei der Offenlegung Gebrauch gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden gemäß des vorgelegten Gutachtens bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (am Ende des Anhangs) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag nicht.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Hierin sind enthalten die Steuererstattungen für die Ertragssteuern des Vorjahres.

Die Bankverbindlichkeiten resultieren aus Händlerfinanzierungen der Fahrzeuge.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zwei Mietverträgen in Höhe von T€ 240.

Die Mietverträge für die Objekte in Bremen-Lesum und Bremen (Kleiner Ort 18) haben eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Volker Möhler, Automobilkaufmann, Bremen

Dittmar Schreyer, Automobilkaufmann, Lilienthal

Johannes Glinzig, Automobilkaufmann, Bremen

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer):

Gewerbliche Arbeitnehmer 27
Angestellte 15
Auszubildende 4
46

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 1.390.501,90 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Bremen, den 21. November 2024

gez. Volker Möhler

gez. Dittmar Schreyer

gez. Johannes Glinzig

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.112,80 0,00 0,00 19.112,80
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 973.814,12 0,00 0,00 973.814,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 177.690,51 0,00 0,00 177.690,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 976.865,21 53.488,88 0,00 1.030.354,09
4. Vorführwagen 401.590,65 757.646,48 375.790,92 783.446,21
2.529.960,49 811.135,36 375.790,92 2.965.304,93
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.004.392,12 4.405,76 0,00 1.008.797,88
3.553.465,41 815.541,12 375.790,92 3.993.215,61
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.106,80 0,00 0,00 19.106,80
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 542.814,12 75.243,00 0,00 618.057,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 109.827,51 8.736,00 0,00 118.563,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 746.365,21 64.853,88 0,00 811.219,09
4. Vorführwagen 48.533,65 77.232,48 65.123,92 60.642,21
1.447.540,49 226.065,36 65.123,92 1.608.481,93
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 23.485,32 0,00 0,00 23.485,32
1.490.132,61 226.065,36 65.123,92 1.651.074,05
BUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 6,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.757,00 431.000,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.127,00 67.863,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.135,00 230.500,00
4. Vorführwagen 722.804,00 353.057,00
1.356.823,00 1.082.420,00
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 985.312,56 980.906,80
2.342.141,56 2.063.332,80

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Volker Möhler GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Volker Möhler GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Volker Möhler GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oyten, 16. Dezember 2024

EPG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer

ANGABEN ZUR FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ERGEBNISVERWENDUNG

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. November 2024 festgestellt worden.

Im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses wurde Folgendes beschlossen:

Die Bilanz per 31. Dezember 2023 mit Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.390.501,90 aus.

Der Jahresüberschuss wir wie folgt verwendet:

Einstellung in die freien Rücklagen € 1.390.501,90

Nachrichten & Medien

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Aktueller Abdruck
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